DE2015879B - Verfahren zur Herstellung linearkettiger Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Pentadiene 1,3) - Google Patents
Verfahren zur Herstellung linearkettiger Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Pentadiene 1,3)Info
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Description
einen Katalysator aus einer Titanverbindung, einer 50 Die Katalysatorkomponente I) ist ein Phosphat-
AlEt2Cl-Verbindung und einer Phosphorverbindung, ester der Formel PO(OR)3 oder ein Phosphit der For-
womit jeweils nur zyklische Homooligomere von mel P(OR)3. Als Halogen für den Halogenalkyl- oder
1,3-Dienen hergestellt werden können. Nach diesem Halogenarylrest R kommen Chlor und Brom bevor-
bekannten Verfahren erhält man also zyklische Oligo- zugt in Frage. Der Arylrest kann ein alkylsubstituierter
mere und keine linearkettigen Oligomere. 55 Arylrest sein, wo die Gesamtanzahl der Kohlenstoff-
Die deutsche Auslegeschrift 1 078 108 beschreibt atome zwischen 1 und 10 liegt. Beispiele solcher Ver-
die Herstellung acyklischer Trimerer von Butadien bindungen, die einzeln oder in Mischung benutzt
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Mischung von werden können, sind folgende:
Titanhalogeniden und/oder Chromhalogeniden mit
Titanhalogeniden und/oder Chromhalogeniden mit
einer organischen Aluminiumverbindung. Ausgangs- 60 (1) Phosphatesterderivate PO(OR)3
stoff für die Trimerisation ist Dimethylbutadien. Als Trimethylphosphat
Reaktionsprodukt erhält man Octamethyldecatetraen Triäthylphosphat
und Hexamethyldodecatetraen in Form verzweigt- Tripropylphosphat
kettiger Oligomerer. Tributylphosphat
Die USA.-Patentschrift 3 407 243 beschreibt die «5 Triamylphosphat
Herstellung verzweigtkettiger Trimerer von Butadien Triphenylphosphat
mit Hilfe eines Katalysators aus einer Kobaltverbin- Tricresylphosphat
dung und einer Borhydridverbindung. Tri-2-bromäthylphosphat
.2) Phosphitderivate P(OR)n
Trimothylphosphit
Triathylphosphit
Tripropylphosphit
Tributylphosphit
Tridecylphosphit
Triphenylphosphit
Tricresylphosphit
Tri-2-bromäthylphosphit
Tri-2-chloräthylphosphit
Trimothylphosphit
Triathylphosphit
Tripropylphosphit
Tributylphosphit
Tridecylphosphit
Triphenylphosphit
Tricresylphosphit
Tri-2-bromäthylphosphit
Tri-2-chloräthylphosphit
in
bestandteilen wird durch gleichzeitiges oder stufenweises
Zusammenmischen der Komponenten hergestellt. Damit der Katalysator eine hohe Aktivität l'ilr
die Bildung linearkettiger Oligomerer besitzt, bringt man vorzugsweise zuerst die Phosphorverbindung
mit der Titanverbindung zur Einwirkung und fügt dann die Aluminiumverbindung zu.
Es wird eine Komplexverbindung durch Einwirkung zwischen der Phosphorverbindung I) und der Titanverbindung
II) hergestellt, unmittelbar darauf oder nach Ablauf einer bestimmten Zeitdauer wird die
Aluminiumverbindung III) der Komplexverbindung
und Phenyl- oder ein
substituiertes Derivat vorzuziehen; ein getSuSches
Halogen ist Chlor. Beispiele brauchbarer Tkanverbindungen
sind folgende:
(3) Titanverbindung Ti(0R')«X4-n
Titantetramethoxid
Titantetraäthoxid
Titantetrapropoxid
Titantetrabutoxid
Titantetraphenoxid
Titantetrachlorid
Titantributoxichlorid
Titandibutoxidichlorid
Titanbutoxitrichlorid
Titantetramethoxid
Titantetraäthoxid
Titantetrapropoxid
Titantetrabutoxid
Titantetraphenoxid
Titantetrachlorid
Titantributoxichlorid
Titandibutoxidichlorid
Titanbutoxitrichlorid
• Alyminiumverbindung der Formel AlR''/Y1n
ist du: Katalysatorkomponente III), die entsprechend
den Werten der Indizes/und «in drei Gruppen unter-
λ ρ»1?6/ ll5, η[ ^«verbindung A12R"3Y3 und
f.== 3'»? = °)· !"jedem Fall sind als Rest R'
eine Alkylverbindung mit weniger als 6 Kohlenstoffatomen
und Phenyl- oder ein methylsubstituiertes Derivat desselben vorzuziehen. Beispiele solcher Alurninmmverbindungen
zur alleinigen oder gemeinsamen Verwendung sind folgende:
(4) Aluminiumverbindung A1R"2Y
Dimethylaluminiumchlorid
Diäthylaluminiumchlorid
Diisopropylaluminiumchlorid
Dibutylaluminiumchlorid
Dihexylaluminiumchlorid
Dimethylaluminiumchlorid
Diäthylaluminiumchlorid
Diisopropylaluminiumchlorid
Dibutylaluminiumchlorid
Dihexylaluminiumchlorid
(5) Aluminiumverbindung A12R"3Y3
Äthylaluminiumsesquichlorid
Isopropylaluminiumsesquichlorid
Äthylaluminiumsesquichlorid
Isopropylaluminiumsesquichlorid
(6) Aluminiumverbindung A1R"3
Trimethylaluminium
Triäthylaluminium
Tripropylaluminium
Tributylaluminium
Trihexylaluminium
Trimethylaluminium
Triäthylaluminium
Tripropylaluminium
Tributylaluminium
Trihexylaluminium
Das Verhältnis zwischen den drei Katalysatorkomponenten ist in jedem Fall entsprechend den besonderen
Gegebenheiten auszuwählen. Das Molverhältnis der Phosphorverbindung zur Titanverbindung liegt
zwischen 0,3:1 und 2:1, insbesondere zwischen 0,5:1 und 1,5:1. Besonders geeignet ist ein Wert 1:1. Das
Molverhältnis Aluminiumverbindung zu Titanverbindung liegt zwischen 1:1 und 50:1, noch besser zwischen
3:1 und 20:1; im Falle einer Sesquiverbindung gilt ein Mol einer Sesquiverbindung als ein Mol der Aluminiumverbindung.
Der Katalysator aus den genannten drei Haupt-IS
?U"J «ner roten b« dunkelroten Ausfällung aus euer
farblosenFlüss.gke. aus der Phosphorverbindung und
einer farblosen flüssigen Titanverbindung nachweisen.
Die Komplexverbindungen lassen sich als solche oder in Form einer Benzollösung abtrennen. Vorzugsweise
ao erzeugt man die Komplexverbindungen innerhalb
eines flüssigen Polymerisationsmediums in situ und fügt dann die Aluminiumverbindung hinzu, da die
Komplexverbindungen so instabil sind, daß sie bei der Berührung mit Feuchtigkeit gleich zerfallen können.
as Der genaue Wirkungsmechanismus des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist zwar nicht bekannt, man muß jedoch annehmen, daß der endständige Methylrest des
Pentadien-(1,3) einen fördernden Einfluß bei der Herstellung der linearkettigen Oligomere auf Grund
der katalytischen Wirkung spielt
Jedes 'übergehbare Verhältnis von Butadien-(U)
und Pentadien.(U) läßt sich verwenden; normalerweise zieht
man ein C4/C6-Molverhältnis zwischen 1:5
und 5;1 yor DJe beid'en 5 Diene werden üblicherweise
raiteinander gemischt in das Polymerisationssystem
ei e ben> d|mit eine Einwirkung'durch den Katalysator
erfolgt
Die Mis g ch"oiigomerisation von Butadien-(U) und
Pentadien.(1)3) 6 unter Verwendung des Katalysators
zur Erzeugung iinearkettiger Oligomerer kann in
Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels oder in einem flüssigen Polymerisationsmedium erfolgen;
die Gegenwart eines Lösungsmittels ist vorzuziehen. Typische Lösungsmittel sind Kohlenwasserstoffe
wie Benzol, Toluol, Xylol oder Hexan. Butadien-(l,3) und Pentadien-(1,3) werden gesondert oder
miteinander gemischt in das Lösungsmittel des PoIymerisationssystems
eingegeben. Die Oligomerisation wira Dei einer Temperatur zwischen O und 100° C,
insbesondere zwischen 20 und 70° C unter Atmospharendruck
oder Überdruck durchgeführt.
™?f Abschluß der Reaktion wird das Reaktions-Pr°dukt
destilher!, damit das Losungsmittel abdampft
und eine Fraktionierung erfolgt, damit man n-Tndecatetraen-(2,
4, 7,11) sowie eine Mischung von n- und Isotetradecatetraen als linearkettige Trimere erhält;
in manchen Fällen ergibt sich auch ein Anteil von Methylcyclododecatrien und anderen Oligomeren.
Die linearkettigen Mischtrimere von Butadien-(l,3j
und Pentadien-(1,3) sind entweder Tridecatetraene mil einem C4/C5-Molverhältnis2:l oder Tetradecatetraene
mit einem Q/Cs-Molverhältnis von 1:2. Diese Ver·
bindungen sind wichtige Ausgangsprodukte für orga· nische Synthesen. Durch Wasserstoffanlagerung erhäl
man C13- und C14-Paraffine, nie normales Tridecan
das seinerseits für die Herstellung synthetischer Wasch mittel und bei der Fermentation von Rohöl Anwendung
findet.
5 ' 6
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele Das Intensitätsverhältnis dieser Linien beträgt
erläutert. 8:2:4:6, was mit dem zu erwartenden Verhältnis von
Beispiel 1 n-Tridecatetraen-(2,4,7,U) übereinstimmt.
Ein Druckgefäß von 150 cm» Inhalt wird zum Ersatz 5 8" Massenspektrum nach F Ig. 3:
der Luft mit Stickstoff gefüllt. 40 cm» Esnzol, 1 mMol Hauptkomponenten (Massenzahl)
Titanbutoxitrichlorid und 1 mMol Tricresylphosphit 176 Ausgangsmolekül C13H+S0
werden in das Gefäß eingebracht und 30 Minuten 121 Bruchstück C0H+J8
gerührt. Danach werden 4 mMol Äthylaluminium- 93 Bruchstück C7H+ 0
chlorid, 7 g Butadien-(1,3) und 9 g Pentadien-(1,3) io 79 Bruchstück C0H+,
eingebracht, Die erhaltene Mischung wird bei einer 67 Bruchstück C6H+,
Temperatur von 4O0C 10 Stunden lang umgerührt. SS Bruchstück C4H+,
Methanolhaltige Salzsäure wird dann zur Zersetzung Dieses Ergebnis stimmt mit der zu erwartenden
des Katalysators zugegeben. Das Polymerisat wird Messung für n-Tridecatetraen-(2,4,7,ll) überein,
durch Verdampfung des Lösungsmittels konzentriert >5 . , ,
und dann bei verringertem Druck fraktioniert destilliert. Beispiel ι
Man erhält 9,6 g einer Trimerfiaktion, die bei 50 bis Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird der Abwand-
1000C unter einem Druck von 2 bis 2,5 mm Hg siedet. lung durchgeführt, daß folgende Ausgangsstoffe be-
Die Ausbeute der linearkettigen Oligomere beträgt nutzt werden:
64 °/q· Die linearkettigen Oligomere umfassen 82% ao Benzol 40 cm3
n-Tridecatetraen-(2, 4, 7,11) mit einem Siedepunkt -.. ... '^'χμμ^αλ
1 mUni
von 77 bis 78°C bei 2,5 mm Hg, im folgenden als ?·^ΏΑ 1 mMo
n-C13-Tetraen bezeichnet, 5 % Isotetradecatetraen mit JÄfflÄdü^d
4 mMo
einem Siedepunkt von 80 bis 82°C bei 2,5 mm Hg, im Diathylaluminiumcnioria j mMoi
folgenden als i-C-14Tetraen bezeichnet, und 13 % 25 öutaaien ^g
n-Tetradecatetraen mit einem Siedepunkt von 82 bis rentaaien S
84° C bei 2,5 mm Hg, im folgenden als n-C14-Tetraen Man erhält 14,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbezeichnet,
beute an linearkettigen Oligomeren beträgt 51%;
Der Nachweis von n-Tridecatetraen-(2,4, 7,11) die linearkettigen Oligomere setzen sich folgender-
H3C — CH = CH — CH = CH — CH8 — CH 3° maßen zusammen:
= CH —CH2-CH2-CH = CH-CH3 n-C13-Tetraen 95%
erfolgt nach folgenden Methoden: '"^i4"™""511 \I/°
6 6 n-C14-Tetraen 3 %
1. Siedepunkt 77 bis 780C bei 2,5 mm Hg .
2. Molekulargewicht (kryoskopisch): 176 35 B e 1 s ρ 1 e 1 3
3. Elementaranalyse: C 88,7% Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird unter Ver-
H n^oj wendung der folgenden Ausgangsstoffe wiederholt:
Aus diesen Werten erhält man eine Formel C13Hao. Benzol 40 cm3
4. Hydrierung: Bei der Hydrierung mit einem40 Titantriphenoxichlorid ImMoI
Palladiumschwarz-Katalysator absorbiert das TnphenyIphosphit ImMo
Produkt 4MoI Wasserstoff, so daß man das Diathylaluminiumchlorid SmMoI
bekannte Tridecan erhält. Butadien / g
„„,, .„,... ,,.,-^t,,, Pentadien 9 g
5. Reaktion mit Maleinsäureanhydrid: Das Produkt .,
lagert bei Zimmertemperatur 1 Mol Maleinsäure- Man erhält 10>7 B einer Trimerfraktion. Die Ausanhydrid
an. Dies ist ein Zeichen für eine kon- beute an linearkettigen Oligomeren betragt 52%;
jugierte Doppelbindung. die linearkettigen Oligomere setzen sich zusammen:
6. Infrarotspektrum bei Zimmertemperatur nach n-C13-Tet:raen 78 %
Fig. 1. 50 i-C14-Tetraen 6%
Absorptionslinien von Doppelbindungen n-C14-Tet raen 15 %
1660cm-1 1 , . Λ Beispiel4
1625 cm-1 (konjugiert) a p
990cm-1 ::::::::::::. (trans-konjugiert) Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den
710 cm-1 (eis) 55 folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
955cm-1 ............. (trans) Benzol 40cm3
Es wird kein endständiger Vinylrest (910 cm-») beob- Titantetrachlorid 1 mMol
ht . & j ν / Tnphenylphosphit 1 mMol
• Diathylaluminiumchlorid 3 mMol
7. Magnetisches Kernresonanzspektrum in CDCl3 60 Butadien 7 g
bei Zimmertemperatur nach F i g. 2: Pentadien 9 g
3,7 bis 4,7r:olefinisches Proton (—CH = CH-) ., . _u 1Λη . _, . .... _. .
7 11; 7,20; 7,3Or: methylenisches Proton u ™m erh,alt 1^9 « einer Tnmerfrakt.on.D.e Aus-
f_r==c —CH -C = C-^ beute an hnoarkettigen Oligomeren betragt 52%,
7,86; 7,70; 7,96 r: methylenisches Proton 65 und deren Zusammensetzung ist:
(-C = C - CH2 - CH2 - C = C-) n-C13-Tetraen 77%
8,32; 8,47 τ: methylenisches Proton i-C14-Tetraen 7%
(-C = C- CH3) n-C14-Tetraen 15%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Triphenylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 21 g
Pentadien 9 g
Man erhält 20,3 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 43 %, und
deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 98 %
i-C14-Tetraen 0,7 %
n-C14-Tetraen 1,3 %
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 30 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1 mMol
Triäthylaluminium 2 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,6 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligpmeren beträgt 56 %, und
deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 82%
i-C14-Tetraen 6%
n-C14-Tetraen 11 %
B ei sp i el 7
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen ausgeführt:
Toluol · 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tributylphosphit 1 mMol
Dibutylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 9,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 61%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-Cß-Tetraen 78%
i-Qi-Tetraen 6%
n-C^-Tetraen 14%
Man erhält 8,4 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 55 %,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen · 75 %
i-C14-Tetraen 8%
n-C14-Tetraen 17 %
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Heptan 30 cm8
Titanmethoxitrichlorid 1 mMol
Trimethylphosphit ... ■ 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 4 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 11,5 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 54%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-Cis-Tetraen 79%
i-C14-Tetraen 6,5%
n-Cu-Tetraen 13,5%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tricresylphosphit 1,5 mMol
Triisobutylaluminium 3 mMol·
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 6,8 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 63%
und deren Zusammensetzung ist:
n-C^-Tetraen 84%
i-C14-Tetraen 6%
n-Cu-Tetraen 10%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Hexan 30 cm8
Titantetrabutoxid ImMoI
Triäthylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 10 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit dei folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm1
Titanäthoxitrichlorid 1 mMol
Tricresylphosphat 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol;
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 8,7 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeul an linearkettigen Oligomeren betragt 40 %>
UQd dere Zusammensetzung ist:
n-C18-Tetraen 83%
i-C^-Tetraen 7%
n-Cu-Tetraen 10%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit de folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
209527/51
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Triäthylphosphat 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 8,1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute der linearkettigen Oligomere beträgt 41°/0.
und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 76%
i-Cu-Tetraen 8 %
n-C14-Tetraen 16%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Triphenylphosphat 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 7,9 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute der linearkettigen Oligomere beträgt 35%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 82%
i-C14-Tetraen 5%
n-CM-Tetraen 13 %
v 10
Der Ersatz von Diäthylaluminiumchlorid durch
Athylaluminiumsesquichlorid in dem Verfahrensgang des Beispiels 2 liefert 4,1 g einer Trimerfraktion. Die
Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 38%, und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 92%
i-C14-Tetraen 3%
n-C14-Tetraen 5%
In der Verfahrensweise nach Beispiel 4 wird das Verhältnis von Triphenylphosphit (TPP) zu Titantetrachlorid
(TTC) geändert. Man erhält folgende Ergebnisse:
| TPP/TTC- 20 Molverhältnis |
Trimerfraktion (g) |
Linearkettige Oligomerausbeute (7o) |
| 1,2 1,5 |
8,5 6,5 |
60 66 |
Vergleichsbeispiel 1
Dieses Beispiel erläutert, daß herkömmliche Katalysatoren, die für die Cyclotrimerisation von Butadien-(l,3)
bekannt sind, einen geringeren Anteil linearkettiger Oligomere aus einer Ausgangsmischung
von Butadien-(1,3) und Pentadien-(1,3) jeweils im Vergleich zur Erfindung geben.
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit den folgenden Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm3
Titantetrachlorid 1 mMol
Tri-2-bromäthylphosphit 1 mMol
Diäthylaluminiumchlorid 3 mMol
Butadien 7 g
Pentadien 9 g
Man erhält 9,1 g einer Trimerfraktion. Die Ausbeute an linearkettigen Oligomeren beträgt 56%,
und deren Zusammensetzung ist:
n-C13-Tetraen 81 %
i-C^-Tetraen 6%
n-C14-Tetraen 13%
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird mit folgenden
Ausgangsstoffen durchgeführt:
Benzol 40 cm8
Butadien 7 g
Man erhält 9,3 g einer Trimerfraktion. Die linearkettigen Oligomere setzen sich zusammen:
n-Cis-Tetraen 82%
i-Cu-Tetraen 6%
n-CM-Tetraen 12%
| 35 Katalysator*) | Trimerausbeute | Linearkettige Oligomerausbeute |
| (7o) | (7o) | |
| AlEt8Cl + TiCl4 | 34 | 5 |
| AlEt2Cl + TiCl4 | ||
| 4° + P(CeH5)3**) | 71 | 16 |
| AlEt2Cl | ||
| + Ti(OBu)Cl3- | ||
| P(OC6H4CH3) | 76 | 64 |
*) Et =- Äthylrest, Bu = Butylrest. **) Katalysator nach der Erfindung.
Unter den linearkettigen Oligomeren ergibt sich normalerweise die höchste Ausbeute für C13-Tetraen.
C13-Tetraen ist ein Mischtrimer aus 2 Mol Butadien
und 1 Mol Pentadien; es liegt ausschließlich als normal-Isomer vor. C14-Tetraen als Mischtrimer aus
1 Mol Butadien und 2 Mol Pentadien wird als normal-Isomer mit einem kleinen Anteil von iso-Isomei
erhalten.
Die Arbeitsweise des Beispiels 4 wird mit der Ab·
Wandlung ausgeführt, daß Triphenylphosphin ar Stelle von Triphenylphosphit benutzt wird. Mat
erhält eine Trimerfraktion von 11,3 g, doch die Aus
beute der linearkettigen Oligomere beträgt nur 16%
erhält man eine Trimerfraktion von 5,4 g und eini
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wird dahingehen!
abgewandelt, daß verschiedene Dienmischungen be nutzt werden. Die Ergebnisse sind:
2399
| 11 | Diene | 12 | Hauptprodukt | Linearkettige Oligomerausbeute (°/o) |
|
| Nr. | + Pentadien-(1,3) + Isopren + Hexadien-(1,3) + Pentadien-(1,4) + Hexadien-(1,5) |
linearkettig zyklisch linearkettiges Dimer zyklisch zyklisch |
64 3 1 4 spurenweise |
||
| 1*) 2 3 4 5 |
Butadien-(1,3) Butadien-(1,3) Butadien-(1,3) Butadien-(1,3) Butadien-(1,3) |
||||
*) Nach der Erfindung.
2399
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung linearkettiger mit Hilfe eines Katalysators aus Kobaltchiorid und
Mischtrimerer aus Butadien-(1,3) und Penta- 5 Triäthylaluminium beschrieben, Diese bekannten Verdien-(l,3),
dadurch gekennzeichnet, fahren ergeben lediglich verzweigtkettige Trimere,
daß man eine Mischung von Butadien-(1,3) und ausgehend von Butadien.
Pentadien-(1,3) bei einer Temperatur zwischen Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines
0 und 1000C in Gegenwart eines Katalysators Verfahrens zur Herstellung linearkettiger Misch-
oligomerisiert, der durch gleichzeitiges oder stufen- io trimerer aus Butadien-(1,3) und Pentadien-(1,3).
weises Zusammenmischen Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
I) einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen SeU?st· daß man eine Mischung von Butadien-(1,3)
Formel PO(OR)3 oder einer Phosphitverbin- und ]^nt A a=d^""(1A3) bei eineF TemPe<"?tur zwischen
dung der allgemeinen Formel P(OR)3, ° und 100C m Gegenwart eines Katalysators ohgo-...
. „,. ... j η .15 mensiert, der durch g eichzeitiges oder stufenweises
I]) a"s em°r.,^"verbindung der allgeme.nen Zusammenmischen
Formel Ti(OR)nX1-W und
III) aus einer Aluminiumverbindung der allge- I) einer Phosphatesterverbindung der allgemeinen
meinen Formel A1R"/Y,„, Formel PO(OR)3 oder einer Phosphitverbindung
worin R einen Aikyl-, Aryl-, halogenierten Alkyl ao der allgemeinen Formel P(OR)3.
oder halogenierten ArVl-(C1-Cm)-ReSt, R' einen zu II) aus einer Titanverbindung der allgemeinen Formel
R gleichen oder verschiedenen (C1-C10)-Alkyl- oder Ti(OR')»X4_n und
Arylrest, X ein Halogen, η = O, 1, 2, 3 oder 4, R" m) aug { Aluminiumverbindung der allgemeinen
einen zu R oder R gleichen oder verschiedenen Ρη._Β| λ ir »/ν
/y~ .-, -vAIII J Al j. X/1 ' 1*1 1 Γ OFlIlCl /\ll\. / I Ml·
(Ci-CjoVAlkyl- oder Arylrest, Y ein gleiches oder 25
verschiedenes Halogen wie X, / + m = 3 und worin R einen Alkyl-, Aryl-, halogenierten Alkyl oder
/ = 1,5; 2 oder 3 sowie m = O; 1 oder 1,5 bedeutet, halogenierten AryHCj-QoVRest, R' einen zu R glei-
im Molverhältnis Phosphorverbindung zu Titan- chen oder verschiedenen (C1-C1O)-AIkVl- oder Arylrest,
verbindung zwischen 0,3:1 und 2:1 sowie Alumi- X ein Halogen, η = O, 1, 2, 3 oder 4, R" einen zu R
niumverbindung zu Titanverbindung zwischen 1:1 30 oder R' gleichen oder verschiedenen (C;i-C10)-Alkyl-
und 50:1 hergestellt worden ist. oder Arylrest, Y ein gleiches oder verschiedenes
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Halogen wie X, / + m = 3 und / = 1,5; 2 oder 3 sozeichnet,
daß die Einwirkung des Katalysators auf wie m = 0; 1 oder 1,5 bedeuten, im Molverhältnis
die Dienmischung in einem flüssigen Kohlen- Phosphorverbindung zu Titanverbindung zwischen
Wasserstoff medium erfolgt. 35 0,3:1 und 2:1 sowie Aluminiumverbindung zu Titanverbindung
zwischen 1:1 und 50:1 hergestellt worden
ist.
Für die Herstellung der linearkettigen Oligomere erweisen sich mehrere Verfahrensgrößen als kritisch.
Die katalytische Trimerisation von 1,3-Dienen ist 40 Die Phosphorverbindung I) hat eine spezifische Wirbekannt.
Es wurden Untersuchungen mit Vorschlägen kung; andere Verbindungen wie ein Phosphin PR3, ein
für Katalysatoren aus einer Titanverbindung und Phosphorhalogenid PCl3 oder ein Halogenphosphin
einer organischen Aluminiumverbindung durchgeführt. an Stelle eines Phosphates oder eines Phosphites er-Diese
Untersuchungen beziehen sich auf die Herstel- geben cyklische Produkte; ebenso wirkt die Alumilung
von zyklischen Trimeren in Form von Homo- 45 niumverbindung III) spezifisch; denn ein Dihalogentrimeren.
Die japanische Bekanntmachungsschrift alkylaluminium der Formel AlR"Xa ergibt höhere
2372/60 beschreibt einen Katalysator aus einer Titan- Polymere in zunehmendem Ausmaß. Aluminiumververbindung
und einer AlEt2Cl-Verbindung, die japa- bindungen mit einem Alkoxylrest sind ebenfalls unnische
Bekanntmachungsschrift 12697/65 beschreibt brauchbar.
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