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DE2015712B2 - Schaltungsanordnung für eine programmgesteuerte Fernsprechvermittlungs-Anlage mit einer Vielzahl von Wählimpulsgebern - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine programmgesteuerte Fernsprechvermittlungs-Anlage mit einer Vielzahl von Wählimpulsgebern

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Publication number
DE2015712B2
DE2015712B2 DE2015712A DE2015712A DE2015712B2 DE 2015712 B2 DE2015712 B2 DE 2015712B2 DE 2015712 A DE2015712 A DE 2015712A DE 2015712 A DE2015712 A DE 2015712A DE 2015712 B2 DE2015712 B2 DE 2015712B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
register
processor
program
word
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2015712A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2015712A1 (de
DE2015712C3 (de
Inventor
Thomas Michael West Chicago Ill. Quinn (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE2015712A1 publication Critical patent/DE2015712A1/de
Publication of DE2015712B2 publication Critical patent/DE2015712B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2015712C3 publication Critical patent/DE2015712C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Wählimpulsgeber selektiv abschaltet,
Weiterbildungen der Erfindungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Vielzahl von Wählimpulsgebern vorgesehen, die während der Impulsgabe synchron arbeiten. Die Wählimpulsgeber sind an das Vermittlungsnetzwerk angeschlossen und werden selektiv mit einer Verbindungsleitungsschaltung verbunden, über die die Impulsgabe mit Hufe eines Gleichstromweges durch das Vermittlungsnetzwerk durchgeführt werden soll. Die abgehende Verbradungsleitungsschaltung wird in den Überbrükkungszustand gebracht, in welchem ein Gleichstrom weg zwischen dem Vermitthmgsnetzwerk und der Leitung zum entfernten Amt vorhanden ist Außerdem ist im Oberbrückungszustand der hergestellte Übertragungsweg von alien Schaltungselementen der Verbindungsleitungsschakung abgetrennt, und die nachfolgende Überwachung der Leitung während der Impulsgabe wird im Wählimpulsgeber durchgeführt
Die Wählimptilse werden; von einer gemeinsamen Zeitgeberquelle abgeleitet, wobei der programmgesteuerte Verarbeiter, nachfolgend auch Hauptverarbeiter genannt, nur die Wählimpulsgabe über eine Verbindungsleitung einleitet und beendet Die Wählimpulsgabe wird eingeleitet, indem ein Steuersignal an einen Wählimpulsgeber angelegt wird, und beendet, indem das Steuersignal entfernt wird. Eine Aufzeichnung der abzugebenden Wahlinformation ist in einem abgehenden Register gespeichert,; das aus einer Vielzahl von Wörtern in einem gemeinsamen Speicher besteht Der Hauptverarbeher prüft die gespeicherte Information und wählt dann die Ziffer)! aus, die bei der Impulsgabe zu verwenden sind. Der Wert einer gewählten Ziffer wird nach Änderung um einen normierten Betrag in einen bestimmten Teil des abgehenden Registers eingesetzt, der als »Impulsgabezählgebiet« bezeichnet wird. Während der Zeit Jn der ein Wählimpuls in Tätigkeit ist, erniedrigt ein zweiter, fest verdrahteter Verarbeiter, der nachfolgend auch Hilfsverarbeiter genannt wird und der alle abgehenden Register des Amtes bedient, den Zählwert im »Impulsgabezählgebiet« mit einer Rate, die der Rate entspricht, mit der die Impulsgabe durchgeführt wird. Wenn z. B. eine Impulsgabe mit zehn Impulsen je Sekunde durchgeführt wird, erniedrigt der Hilfsverarbeiter den Zählwert einmal alle 100 Millisekunden um eins. Die Erniedrigung wird unabhängig von der tatsächlichen Impulsgabe durchgeführt Der Zeitpunkt der Erniedrigung mit Bezug auf die Wahlimpulsflanken kanu, sich von einer Wahlimpulsperiode zur nächsten wesentlich ändern. Der Hilfsverarbeiter erkannt, wenn der Zählwert im Impulsgabezählgebiet einen kritischen Wert erreicht hat, der dem Betrag entspricht, um den die Wahlimpulsinformation zu der Zeit geändert wurde, in der die Information in das Impulsgabezählgebiet eingebracht wurde. Nach Erkennen des kritischen Zählwertes stellt der Hilfsverarbeiter eine Kennung im abgehenden Register ein, um dem Hauptverarbeiter bekanntzugeben, daß die Impulsgabe beendet werden kann. Der Hauptverarbeiter prüft die Kennungen in d%i abgehenden Registern und unternimmt nach Auffinden einer Kennung mit dem Zustand »1« Maßnahmer', um tiie Bedeutung der Kennung zu interpretieren, u'\d ut11 bei Erkennung einer richtigen Kennung das Steuersignal von einem Wählimpulsgeber zu entfernen und die V ahlimpulsgabe zu beenden.
VorUiilhafterWeise If-1C ucht der programmgesteuerte Hauptverarbcitef nur 'wei Befehle zur Steuerung eines Wahlimpulsgebers während der Übertragung jeder Wahlimpulsziffer zu erzeugen. Bei bekannten Anlagen muß dagegen der programmgesteuerte Verarbeiter zwei derartige Befehle für jeden Impuls jeder Ziffer übertragen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben; es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild des Vermittlungsnetzwerkes, der peripheren Zugriffschaltungen und der Zugriffschaltungen des temporären Speichers,
F i g. 2 bis 5 ein Schaltbild des programmgesteuerten Hauptverarbeiters,
Fig.6 bis 9 ein Schaltbild des Hilfsverarbeiters mit verdrahteter Logik,
Fig. 10 ein Blockschaltbild einer Datengeberanordnung,
F i g. 11 ein Blockschaltbild der verwendeten Datenempfangsanordnungen,
Fig. 12 die Einzelheiten der Rüc^schreibelogik der Fig. 6,
F i g. 13 die Zeitzuordnung der verschiedenen Funktionen für die als Beispiel gewählte Vermittlungsanlage, F i g. 14 ein Zeitdiagramm,
F i g. 15 die Gliederung eines abgehenden Registers,
Fig. i6 die Gliederung eines vorläufigen Gesprächsregisters,
F i g. 17 die Gliederung eines Endregisters,
F i g. 18 die Zuordnung der F i g. 1 bis 11,
F i g. 19 ein Zeitdiagramm, das die Zustände gewisser Steuer-Flipflop-Schaltungen des Hilfsverarbeiters während der Datenabgabe darstellt,
F i g. 20 ein Zeitdiagramm,
Fig.21 ein Schaltbild einer Wählimpulsgeberschaltung,
F i g. 22 ein Schaltbild einer Ausgangs-Verbindungsleitungsschaltung,
F i g. 22A ein Zustandsdiagramm für die Verbindungsleitungsschaltung.
Allgemeine Erläuterung
Die hier zur Erläuterung des Ausfühmngsbe'spieis verwendete Nachrichten-Vermittlungsanlage bedient Teilnehmerleitungen 100, 101 und Verbindungsleitun-
gen 121,122 zu entfernten Ämtern. Bei der Bedienung der Teilnehmerleitungen und der Verbindungsleitungen müssen Wählzeicheninformationen, die sowohl von den Teilnehmerleitungen als auch von den Verbindungsleitungen kommen, festgestellt und interpretiert werden
so und dementsprechend geeignete Steueraktionen eingeleitet werden. Zusätzlich zur Eingangsinformstion von den Teilnehmerleitungen und den VerbindungsIeitUiigen erhält die als Beispiel gewählte Vermittlungsanlage Daten (s. Fi g. 11) von einer Vielzahl von Datenquellen.
Ferner ist sie so eingerichtet, daß Daten (s Fig. 10) zu einer entsprechenden Anzahl von Datenverbrauchern übertragen werden. Die Vermittlungsanlage enthält komplizierte Wartungseinrichtungen, die ebenfalls eine große Mengen vor Daten erzeugen, welche verarbeitet und interpretiert werden müssen. Diese Wartungseinrichtungen und die Verbindung mit ihnen wird liier nicht beschrieben, da sie nicht wesentlich zur) Verständnis des Ausführungsbeispiels beitragen.
Die beiden größeren Eingangsinformationsquellen
*> bestehen aus den Abtastern 130, 131 und 105 und den Datenempfängern der Fig. II. Die hier verwendeten Ausgangseinrichtungen bestehen aus der peripheren Zugriffschaltung 120 und dem Datengeber 1000.
Die Natur der Daten, die über den Datengeber 1000 übertragen werden und die Erzeugung dieser Daten wird hier nicht im einzelnen betrachtet. Es genügt festzustellen, daß durch diese Anordnungen übertragene Daten zur Steuerung der entfernten Vermittlungseinheiten und zur Nachrichtenverbindung zwischen den Anordnungen der Fig. 1 bis 11 und anderen Vermittlungsstellen benutzt werden können. Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden Daten auf maximal 32 Kanälen mit einer Geschwindigkeit von etwa i?00 Bits je Kanal und je Sekunde übertragen. Die über die Datenempfängeranordnung der F i g. 11 erhaltenen Daten und ihre Verwendung wird ebenfalls nicht im einzelnen dargestellt, es reicht vielmehr aus. festzustellen, daß diese Daten aus Informationen von einer entfernten Vermittlungseinheit oder aus Daten von einer entfernten Vermittlungsstelle bestehen können
L/ic i-ifigäiigS- UPiu niiS^arigjiUriKiiGnCn uCf »C"iTiiii
lungsanlage können nach der Geschwindigkeit klassifiziert werden, mit der die Funktionen auftreten und nach der Genauigkeit, mit der die Funktionen in Beziehung zum Zeitablauf gesetzt werden müssen. Vorteilhafterweise werden die Funktionen, welche die höchste Wiederholungsgeschwindigkeit und den höchsten Grad zeitlicher Genauigkeit erfordern, durch den Hilfsverarbeiter 600 (Fig. 6 bis 9) durchgeführt. Hierdurch wird der Hauptverarbeiter 200 (Fig. 2 bis 5) wesentlich unkomplizierter und schneller betreibbar. Beim Hauptverarbeiter 200 handelt es sich um einen programmgesteuerten Verarbeiter, der im folgenden auch so genannt wird. Der Hilfsverarbeiter 600 ist dagegen ein Verarbeiter mit verdrahteter Logik, der nachstehend ebenfalls so bezeichnet wird.
Bei einem System, bei dem die Funktionen, die mit einem hohen Grad an zeitlicher Genauigkeit durchgeführt werden, mit Hilfe eines Speicherprogramm-Verarbeiters vorgenommen werden, wird viel Zeit für die Überwachung von Funktionszeitgebern oder für die Aiiisführung von Programmunterbrechungen verwendet, die entsprechend diesen Funktionszeitgebern eingeleitet werden. Zum Beispiel treten bei einer Fernsprechvermittlungsanlage bekannter Art Programmunterbrechungen in 5 Millisekunden-Intervallen auf. um die rechtzeitige Beendigung von Eingangs-Ausgangs-Arbeitsfunktionen in der richtigen Reihenfolge sicherzustellen (z. B. die Wählimpulsfeststellur.g und die Wählimpulsabgabe). Bei dieser bekannten Anlage ist keine Vorkehrung für die Aussendung und den Empfang von Daten neben der Zeichengabeinformation getroffen, die auf T?.ilnehmerleitungen und auf Verbindungsleitungsschaltungen auftreten. Programmunterbrechungen, die nicht Wartungsunterbrechungen sind, treten einmai alle 25 Millisekunden auf. Die Programmunterbrechungseinrichtungen werden später mit Bezug auf den Gesamtgesprächsverarbeitungsplan behandelt der bei der Durchführung der Fernsprechbedienung mit Hilfe der Anordnungen der F i g. 1 bis 11 verwendet wird.
Wie aus Fig. 14 hervorgeht wird ein Grundmaschinenzyklus von 3 Mikrosekunden verwendet Der Zeitgeber 504 der Fig.5 erzeugt 8 Phasen von Zeitimpulsen. Jeder Zeitimpuls hat eine Dauer von 0,75 Mikrosekunden, wobei sich die Zeitimpulse um eine halbe Zeitimpulsperiode oder 0375 Mikrosekunden überlappen. In der Beschreibung und den Zeichnungen werden die in Fig. 14 dargestellten Beziehungen verwendet Gewisse Befehle der von dem programmgesteuerten Verarbeiter ausgeführten Befehlsfolge erfordern für die Ausführung nur 3 Mikrosekunden. Andere Befehle führen kompliziertere Operationen durch und erfordern für ihre Ausführung eine Anzahl von 3 Mikrosektinden-Maschinenzyklen. Die Anzahl der Maschinenzyklen liegt zwischen zwei und sechs. Befehle, die Zugriff zu dem gemeinsamen Speicher 201 und der peripheren Zugriffsschaltung 120 erfordern, benötigen maximal 4 Maschinenzyklen (12 Mikrosekunden) zur Ausführung.
Der Verarbeiter 600 mit verdrahteter Logik (Fig. 6 bis 9) verwendet die Zeitimpulse, die durch die Zeitgeberschaltung 504 erzeugt werden, und erzeugt zusätzlich Zeitfolgen, die zu den Aufgaben jeweils in Beziehung stehen, die dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik zugeordnet sind. Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 und der Verarbeiter 600 mit verdrahteter Logik verwenden gemeinsam einen temporären
Verarbeiter mit verdrahteter Logik erfordert 12 Mikrosekunden für die Vollendung seiner Aufgaben, die Zugriff zum temporären Speicher 201 erfordern. Wenn immer die verdrahtete Logik Zugriff zum temporären Speicher 201 erhalt, wird der programmgesteuerte Verarbeiter für eine Periode von 12 Mikrosekunden am Zugriff zum temporären Speicher 201 gehindert. Dementsprechend kann unter gewissen Bedingungen der programmgesteuerte Verarbeiter gezwungen werden, für eine Zeitperiode von bis zu 9 Mikrosekunden im freien Zustand zu verbleiben, während er auf den Zugriff zum temporären Speicher 2Of wartet. Eine ins einzelne gehende Diskussion des Zugriffs zum temporären Speicher 201 wird später gegeben.
Bevor zu einer Diskussion der Arbeitsweise des programmgesteuerten Verarbeiters und des Verarbeiters mit verdrahteter Logik übergegangen wird, ist es wesentlich, die Arbeitsfunktionen zu verstehen, die dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik zugeordnet sind, einschließlich der Wiederholungsgeschwindigkeiten und der Anforderungen an die zeitliche Genauigkeit dieser Arbeitsfunktionen, ferner die Nachrichtenübertragung zwischen dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik und dem programmgesteuerten Verarbeiter zu verstehen.
Daten-Abgabe
Der Datengeber 1000 ist in der Lage, 32 Datenkanäle mit einer Bit-Geschwindigkeit von etwa 800 Bit je Sekunde und Kanal zu verarbeiten. Von den dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik zugeordneten Arbeitsfunktionen hat die Datenabgabefun! ;ion die höchste Arbeitswiederholungsgeschwindigkeit und den höchsten Grad an zeitlicher Genauigkeit Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik dient dazu, den temporären Speicher 201 zu adressieren, um während jedes kleineren Zyklus zwei Datenwörter mit 16 Bit zu erhalten. Das erste Datenwort ist den Geberschaltungen 0 bis 15 des Datengebers 1000 zugeordnet während das zweite Datenwort den Datengeberschaftungett 16 bis 31 zugeordnet ist Die Geberschaltungen 0 bis 31 werden durch ein Signal auf dem Geberleiter 820 betätigt Dieses Signal tritt am Ende jedes kleineren Zyklus mit 1,251 Millisekunden auf. Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 definiert größere Zyklen mit einer Zeitdauer von 10,003 Millisekunden, wobei jeder derartige größere Zykius aus 8 kleineren Zyklen mit einer Zeitdauer von Γ.251 Millisekunden besteht Die Wiederholungsgeschwindigkeit des Signals auf dem Leiter 820 beträgt etwa 800 Impulse je Sekunde und
entspricht somit der Geschwindigkeit, mit der Daten mit Hilfe des Datengebers 1000 übertragen werden.
Die Daterubgabe wird während jedes kleineren Zyklus durchgeführt und bildet einen Teil der Ouotenarbeit des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600. Da die Arbeit der Datenabgabe vor dem Auftreten des Signals a1·^ dem Geberleiter 820 beendet sein muß, wird diese ArbJit nicht verschiebbare Quotenarbeit genannt. Bei der als Beispiel gewählten Vermittlungsanlage ist die Datenabgabe die einzige nicht verschiebbare Quotenarbeit. Jedoch kann bei anderen Anlagen zusätzliche nicht verschiebbare Quotenarbeit des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 zugeordnet werden.
Eine üatennachricht, die aus 64 seriellen Bits besteht, wird in derselben Bit-Position in 64 aufeinanderfolgenden Stellen im temporären Speicher 201 gespeichert. Dementsprechend dienen 64 aufeinanderfolgende Sneirhprwörter dazu. 16 derartige Dalennachrichlen 7ii speichern. Die 64. Speichersielle wird verwendet, um einen Code zu speichern, der das Ende einer Nachricht oder den freien Zustand markiert. Da im Datengeber 1000 32 Datengeber (0 bis 31) vorhanden sind, besteht für 128 Wortstellen im temporären Speicher 201 die Forderung, die entsprechenden 32 seriellen Nachrichten zu speichern. Bei diesem besonderen Ausfiihrungsbeispiel werden die 32 Nachrichten bei den Gesprächsspeicher-Adressen dezimal 256 bis dezimal 383 gespeichert. Die Wörter in den Speicherstellen 256 bis 319 werden verwendet, um die 16 seriellen Nachrichten für die G -berschaltungen 0 bis 15 zu speichern, während die Speicheradressenstellen 320 bis 383 verwendet werden, um die Datennachrichten für die Datengebcrschaltungen 16 bis 31 zu speichern.
Die Bedienung der abgehenden Register
Wie später ausführlicher erklärt wird, werden die Teilnehmerleitungen 100, 101 und die Verbindungsleitungen 121,122 etwa alle 100 Millisekunden geprüft, um Gesprächsanmeldungen festzustellen. Wenn eine Gesprächsanmeldung festgestellt wird, ordnet der programmgesteuerte Verarbeiter 200 der Anmeldung ein freies abgehendes Register zu. Bei der als Beispiel gewählten Vermittlungsanlage sind Vorkehrungen für maximal 128 abgehende Register getroffen, wobei jedes abgehende Register aus 8 aufeinanderfolgenden Wörtern im temporären Speicher 201 besteht. Die Informationsorganisation und die Bedeutung der Information in einem abgehenden Register wird in F ig. 15dargestellt.
Die Steuerinformation wird von dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 mit Hilfe des ersten Wortes eines abgehenden Registers gegeben, während die Eingangsdaten und die Steuerinformation von dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zum programmgesteuerten Verarbeiter 200 mit Hilfe des zweiten Wortes jedes abgehenden Registers übertragen wird. Die Worte 3 bis ά eines abgehenden Registers werden nur von dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 verwendet Die Bedeutung der verschiedenen Elemente des abgehenden Registers, wie sie in F i g. 15 dargestellt sind, wird an Hand des Ziffernempfangs und der Ziffernübertragung diskutiert
Ziffernempfang
Die Wählzeicheninformation von Teilnehmerleitungen wie auch von Verbindungsleitungen besteht aus einer Folge von Ziffern, weiche die Gesprächsbestim
mung definieren. Ein Gespräch von einem Teilnehmer 101 kann für einen anderen Teilnehmer im selben Amt für einen Teilnehmer in einem entfernten Amt oder für eine Bedienungseinrichtung, z. B. einen Vermittlungsplat?., bestimmt seiin. Ein Gespräch, das von einem entfernten Amt oder von einem Vermittlungsplatz ausgeht, erreicht die Vermittlungsstelle über eine der Verbindungsleitungsschaltungen (Übertragungen) 121 und 122. Jede Folge von Wählziffern muß festgestellt, aufgezeichnet und interpretiert werden. Erfindungsgemäß werden die Ziffern einer Folge mit Hilfe des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 festgestellt, der diese Information im abgehenden Register speichert, das der Teilnehmerleitung oder der Verbindungsleitung zugeordnet ist. Daraufhin verschiebt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die empfangene Information innerhalb des abgehenden Registers und prüft die /iffprnfnlgp um .SlPiipraktinnpn 7iir Herstellung Her notwendigen Verbindungen innerhalb des Amtes und zur Erzeugung von Folgen von Wählziffern zu formulieren, die zu anderen Ämtern übertragen werden sollen.
Bei dieser besonderen Vermittlungsanlage wird ein I6-Bit-Datenwort verwendet, wobei jedes im teniporären Speicher 201 gespeicherte Wort nur 16 Bits besteht, die Bits 0 bis 15 genannt werden. Zur gleichen Zeit zu der der programmgesteuerte Verarbeiter 200 einer Gesprächsanmeldung ein freies abgehendes Register zuordnet, ordnet sie auch der anmeldenden Leitung einen freien Wählzeichen-Empfänger zu und verbindet ihn. Die Wählzeichsninformation von den Teilnehmerleitungen 100 und 101 kann die Form von Wählimpulsen oder von Tastwah'ziffern, nachfolgend auch Stoßtöne genannt, haben. Wählimpulse bestehen aus Impulsfolgen, die mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 20 Impulsen je Sekunde auftreten. Für einen typischen Wählimpuls entspricht die Impulslänge (Aushängezustand) etwa 60% der Wählimpulsperiode.
Jede Ziffer einer Tastwahl-Ziffernfolge wird durch zwei diskrete sprachfrequente Töne dargestellt, die .n einem Teilnehmerapparat erzeugt werden. Wenn eine Gesprächsanmeldung von einer Teilnehmerleitung festgestellt wird, muß der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Informationen in bezug auf die anmeldende Leitung prüfen, um festzustellen, welche Art von Zeichengabeempfänger an die anmeldende Leitung angeschlossen werden soll. Eine Teilnehmerleitung kann nur an eine Wählimpuls- oder nur an eine Tastwahleinrichtung, nachfolgend auch Stoßtoneinrichtung genannt, angeschlossen sein, oder es können jeräte beider Art mit einer Leitung verbunden sein. Im ersten Fall wird der anmeldenden Leitung ein Wählimpulsempfänger zugeordnet und eine Verbindung über das Netzwerk zwischen der anmeldenden Leitung und dem zugeordneten Wählimpulsempfänger hergestellt Wenn die Information für die anmeldende Leitung das Vorhandensein einer Stoßtoneinrichtung allein oder in Verbindung mit einer Wählimpulseinrichtung anzeigt ordnet der programmgesteuerte Verarbeiter 200 der anmeldenden Leitung einen kombinierten Wählimpuis-Stoßtonempfänger zu. Wenn ein Ziffernempfänger entweder für Wählimpulse oder für kombinierte Signale einer anmeldenden Leitung zugeordnet wird, wird in jedem Fall die Identität des Ziffernempfängers in das erste Wort des entsprechenden zugeordneten abgehenden Registers durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 eingesetzt Weiterhin setzt der programmgesteuerte Verarbeiter Daten in das Bit 15
des ersten Wortes des abgehenden Registers ein, um die Art des verwendeten Ziffernempfängers anzugeben. In dem Fall, daß ein Wählimpulsempfänger mit der anrufenden Leitung verbunden wird, wird das Bit !5 in den Zustand »0« eingestellt. Wenn jedoch Stoßtonzif- ■, fern empfangen werden, wird eine »I« in das Bit 15 eingesetzt, iirn anzuzeigen, daß ein kombinierter Wählimpuls-£toßtonempfänger zugeordnet wurde. Im letztgenannten Fall beobachtet der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die vom Ziffernempfänger erhaltene Information, um festzustellen, ob die zugehörige Leitung Wählimpulse oder Stoßtonziffern überträgt. Es wird nicht gefordert, daß der programmgesteuerte Verarbeiter 200 sich einschaltet, da der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 so eingerichtet ist, daß er die ι -> geeignete Zifferndarstellung in das Wort 2 des abgehenden Registers einsetzt.
Hier sei bemerkt, daß die Abtaster 130, 131 und 105 jeweils so eingerichtet sind, daß sie 1024 Herritstäbe abfragen, die in 64 Zeilen von jeweils 16 Ferritstäben _>n angeordnet sind. Bei der als Beispiel gewählten Vermittlungsanlage gibt es insgesamt 8 Abtaste, wobei jeder Abtaster aus einer Matrix von Ferritstäben besteht, um die zu überwachenden Gleichstromschaltungen abzuschließen, ferner aus Steuermitteln, um ein >-> Ausgangswort zu übertragen, das aus Angaben besteht, um die zu überwachenden Gleichstromschaltungen abzuschließen, ferner aus Steuermitteln, um ein Ausgangswort zu übertragen, das aus den Angaben besteht, welche die Zustände einer ausgewählten jo Gruppe (Abtastzeile) von überwachten Schaltungen darstellen, und zwar unter dem Einfluß eines Befehls, der den Abtaster und die Zeile innerhalb des Abtasters identifiziert. Ein Ferritstab besteht aus durchbohrtem ferromagnetischem Material, das Steuer-, Abfrage- und ji Lesewicklungen aufweist. Die Steuerwicklungen liegen in Reihe mit Gleichstromschaltungen, welche den Zustand der überwachten Schaltung angeben. Wenn z. B. ein Ferritstab zur Überwachung einer Teilnehmerleitung verwendet wird, wird er in Reihe mit einer Gleichstromquelle und mit den Adern der Leitung und dem Teilnehmerapparat geschaltet. Wenn der Teilnehmerapparat eingehängt ist, fließt kein Strom in der Steuerwicklung des Ferritstabes. Jedoch fließt ein Strom in der Steuerwicklung des zugehörigen Ferritstabes, wenn der Teilnehmerapparat ausgehängt ist. Die Abfragewicklung und die Lesewicklung bestehen aus einzelnen Leitern, die durch die beiden B hrungen des Ferritstabes geführt sind. Sowohl der Abfrageleiter als auch der Leseleiter werden durch beide Bohrungen geführt. Ein Abfragesignal, das aus einem an den Abfrageleiter gelegten bipolaren Impuls besteht, verursacht ein Ausgangssignal im Leseleiter jedes Ferritstabes, der eine Schaltung mit eingehängtem Teilnehmerapparat überwacht. Wenn der Ferritstab eine Schaltung mit ausgehängtem Teilnehmerapparat überwacht (es fließt Strom in der Leitung), wird infolge der Sättigung des Ferritstabes kein Leseimpuls erzeugt. Jeder Abtaster besteht aus zwei Steuerkreisen, wobei ein Bit eines Abtasterbefehls anzeigt welcher der Steuerkreise unter dem Einfluß des Befehls verwendet werden soll. Beide Steuerkreise bedienen alle Zeilen des Abtasters, wobei diese doppelte Auslegung nur dazu dient die Zuverlässigkeit der Anlage zu verbessern.
Wie oben angegeben, werden bei der als Beispiel λ-, gewählten Anlage maximal 128 abgeheneV. Register verwendet wobei 8 kleinere Zyklen in jedem größeren Zeitzyklus von 10,008 Mikrosekunden vorhanden sind.
Jedes abgehende Register muß einmal in jedem größeren Zeitzyklus bedient werden. Während jeden kleineren Zyklus werden Ifi abgehende Register bedient. Daher wird die Bedienung der abgehenden Register gleichmäßig auf die kleineren Zeitzyklen verteilt.
Die Funktionen des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 in bezug auf die Vorbereitung des Datengebers 1000 müssen beendet sein, noch bevor der Abgabeimpuls auf dem Leiter 820 anliegt. So wird die mit der Vorbereitung des Datengebers iOOO verbundene Arbeit als nicht verschiebbare Quotenarbeit bezeichnet. Die Arbeit, die mit dem Bedienen einer Gruppe von abgehenden Registern verbunden ist, braucht nicht innerhalb einer solchen genau festgelegten Zeit beendet zu sein, doch muß diese Arbeit der Reihe na_h durchgeführt werden. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel erfordert die Bedienung eines abgehenden Registers \2 Mikrosekunden. in dem Faii, daß die Bedienung von abgehenden Registern nicht vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet ist, wird die Arbeit unmittelbar zu Beginn des nächsten kleineren Zyklus durchgeführt und kann sich maximal mit einer Zeit von 192 Mikrosekunden (16 abgehende Register und 12 Mikrosekunden je Register) in den nächsten kleineren Zyklus erstrecken. Die mit der Bedienung der abgehenden Register verbundene Arbeit wird, da sie über das Ende des kleineren Zyklus hinaus verschoben werden kann, mit verschiebbarer Quotenarbeit bezeichnet. Die Bedienung eines abgehenden Registers kann aus einem Ziffernempfänger oder einer Ziffernübertragung bestehen, wobei in gewissen Fällen sowohl ein Ziffernempfang als auch eine Ziffernübertragung zusammen durchgeführt werden. Die Einzelheiten des Ziffernempfangs und der Ziffernübertragung werden später beschrieben.
Nichtquotenarbeit
Zusätzlich zu der oben beschriebenen Quotenarbeit wird der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 verwendet, um die Teilnehmerleitungen 100 jnd 101 und die Verbindungsleitungen 121 und 122 auf Gesprächsanmeldungen abzutasten. Anmeldungen müssen innerhalb einer angemessenen Zeit nach ihrem Auftreten festgestellt werden. Daher werden Teilnehmerleitungen und Verbindungsleitungen routinemäßig etwa alle 100 Millisekunden abgetastet. Die hier verwendeten Teilnehmerschaltungen und Verbindungsleitungsschaltungen (Übertragungen) sind so angeordnet, daß jede Leitung, die während einer Anmeldungsabtastung einen Überwachungszustand »Aushängen« anzeigt, als anmeldende Leitung betrachtet wird. Das ist möglich, da, wenn einmal eine Gesprächsanmeldung festgestellt ist der Ferritstab, der während der Gesprächsanmeldungs-Abtastung geprüft wird, abgetrennt wird, so daß dieser Stab eine Anzeige eines Zustands mit aufgelegtem Hörer gibt, während eine Teilnehmerleitung oder Verbindungsleitung sich im Sprechzustand befindet
Der programmgesteuerte Verarbei»er 200 leitet eine Gesprächsanmeldungsabtastung dadurch ein, daß eine Abtaster-Identität in das Register EA 700 des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 eingesetzt wird. Der Verarbeiter setzt ferner die Flipflopschaltung 802, um anzuzeigen, daß der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 6OC eine Gesprächsanmeldungsabtastung durchführen kann, wenn immer die Voraussetzungen dafür da sind. Die Anmeldungsabtastung erfordert Zugriff zur penpheren Zugriffsschaltung; diese Arbeitsfunktion erfor-
dert jedoch nicht Zugriff zum temporären Speicher 201. In dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 is' eine Vorschrift eingebaut, nach der die Anmeldungsabtastung vor sich geht, wenn immer der Verarbeiier mit verdrahteter Logik 600 keine Quotenarbeit durchführt und der programmgesteuerte Verarbeiter 200 keinen Zugriff zur peripheral Zugriffsschaltung 120 erfordert. Die Gesprächsanmeldungsabtastung geht weiter, bis festgestellt wird, daß
a) eine Teilnehmerleitung der Verbindiingslcitiing im Aushängezustand ist,
b) alle Zeilen des Abtasters abgefragt sind oder
c) die Leitnngsabtastung durch den programmgesteuerten Verarbeiter unterbrochen wird.
Zeitliche Zuordnung in einem kleineren Zyklus
Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 und der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 erfordern es. daß die ganze dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zugeordnete Quotenarbeit während der Mehrzahl der kleineren Zyklen vor dem Ende ties kleineren Zyklus beendet ist. Weiterhin isi es für den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 während der meisten kleineren Zyklen möglich, eine Gespmehsanmeldungsabtastung vorzunehmen, die bei der als Beispiel gewählten Vermittlungsanlage aus der Nichtquotenarbeit besteht. Für den Fall, daß die Quotenarbeit nicht vor 24 MikroSekunden vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet ist, muß eine endgültige Aktion erfolgen, um wenigstens die nicht verschiebbare Quotenarbeit vor dem Ende des kleinen Zyklus zu beenden. Das Zeitintervall von 24 Mikrosekunden steht in direkter Beziehung zu der Zeit, die zur Durchführung der nicht verschiebbaren Quotenarbeit erforderlich ist. Bei einer Anlage, bei der eine zusätzliche, nicht verschiebbare Quotenarbeit dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zugeordnet ist, muß am Ende jedes kleineren Zyklus zusätzliche Zeit reserviert werden. Weiterhin kann bei der vorliegenden Vermittlungsanlage eine gewisse Quotenarbeit verschoben werden, und zwar bis zum Anfangsteil des unmittelbar folgenden kleineren Zyklus. Wenn immer eine Quotenarbeit eines kleineren Zyklus am Beginn des nächsten kleineren Zyklus noch nicht durchgeführt ist, wird diese Arbeit sofort beendet, wobei die Priorität, die der programmgesteuerte Verarbeiter während des ersten Teils eines kleineren Zyklus normalerweise verlangt, außer acht gelassen wird. Unmittelbar nach Beendigung der Quotenarbeit wird die Zugriffspriorität wieder dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 zugeordnet.
Während der Zeiten, in denen der programmgesteuerte Verarbeiter 200 Priorität beim Zugriff zum temporären Speicher 201 hat, werden die Steueranordnungen der Fig. 1 bis 10 in der »normalen« Form betrieben. In den Zeiten, in denen die Priorität beim Zugriff zum temporären Speicher 201 von dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 verschoben wird, arbeiten die Steu'jranordnungen der F i g. 1 bis 10 in der »Zugriff«-Form. Die Anordnung der Fig. 1 bis 10 kommt 24 Mikrosekunden vor dem Ende des kleineren Zyklus zum Zugriff. Diese Zeit wird h;er »Zugriffszeit« genannt ,
In den Zeiten, in denen der Verarbeiter mit verdrahteter Logik der Fig.6 bis 10 ihre gesamte Quotenarbeit vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet hat, wird die Flipflopschaltung 808 auf den Zustand »1« gesetzt, wobei der Verarbeiter mit verdrahteter Logik in der »Warte«-Form arbeitet. ι Wenn der Verarbeiter mit verdrahteter L--gik 690 sich in der »Warte«-Form befindet, nimmt der Verarbeiter irgendeine zugeordnete Nichtquutenarbei! auf, die er beenden kann.
Bezüglich der Zugriffszeit können drei mögliche Fälle
in auftreten: 1. keine Quotenarbeit ist vor der »Zugriffszeil« beendet, 2. irgendeine Quotenzeit ist beendet, jedoch ist eine gewisse verschiebbare Quotenarbeit nicht beendet; und 3. sämtliche Quotenarbeit ist beendet und die Flipflopschaltung 808 auf den Zustand »I«
Ii gesetzt.
Keine Quotenarbeit ist vor der »Zugriffszeit«
beendet
Der Zeitzähler SOi der F i g. S wird alle 3 'viikiusekuii-
JIi den durch einen Zeitgeberimpuls P15 höher gesetzt. Der Zähler spricht auf die Rückflanke des Impulses an, wobei sich die Zählung zur Zeit 25 ändert. Wenn der Zeitzähler 801 die Zählung 406 erreicht, die anzeigt, daß 1224 Mikrosekunden eines kleineren Zyklus verstrichen
:> sind, wird der Leiter 821 erregt. Am Ende jedes 3-Mikrosekunden-Zyklus einschließlich des Zyklus, in dem der Zähler die Zählung 403 erreicht, wird der Leiter P35 erregt. Wenn der Zeitzähler 801 die Zählung 408 erreicht hat. wird das UND-Gatter 803 zur Zeil 1227
in Mikrosekunden des kleineren Zyklus betätigt und setzt die Zugriff-Flipflopschaltung 806 auf »I« ein. Wenn die Zugriff-Flipflopschaltung 806 gesetzt ist. belegt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Steuerung des beteiligen temporären Speichers 201, sobald der
r> programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Ausführung ihrer laufenden Befehle beendet hat, wenn diese Befehle die Verwendung des gemeinsamen Speichers 201 erfordern. Im Fall, daß der laufende Befehl, der von dem Verarbeiter 200 ausgeführt wird, nicht die Verwendung
to des gemeinsamen Speichers 201 erfordert, unternimmt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 sofort irgendwelche übrigbleibende Quotenarbeit.
Wenn Quotenarbeit zu tun übrigbleibt, wird das curch die Flipflopschaltung 808 angezeigt, die sich im Zustand
■π »0« befindet. Die Beendigung der Datenabgabe (nicht verschiebbare Quotenarbeit) wird angezeigt, indem der Leiter 830 und der Zeitleiter A aktiviert werden. Die Beendigung des abgehenden Registerbetriebs (verschiebbare Quotenarbeit) wird durch die Betätigung des UND-Gatters 831 angezeigt.
Der Datenadressenzähler 703 ist ein 6-Bit-Zähler, der verwendet wird, um die Zahl der abgehenden Register. die in einem kleineren Zyklus bedient wurden, festzuhalten. Im vorliegenden Fall werden während jedes kleineren Zyklus 16 abgehende Register bedient. Wenn daher der Zähler 703 den Zustand erreicht, bei dem nur Einsen vorhanden sind, wird die Beendigung der verschiebbaren Quotenarbeit angezeigt. Der Ausgang des UND-Gatters 831 ist ein weiterer Eingang für das UND-Gatter 805, das zur Zeit P30 betätigt wird. Wenn somit der Datenadressenzähler 703 die Zählung 15 erreicht hat und der Leiter 830 aktiviert ist, wird die Warte-Flipflopschaltung 808 auf »1« gesetzt.
Es wird angenommen, daß sich die Warte-Flipflopschaltung 808 im Zustand »0« befindet, wenn die Zugriffs-Flipflopschaltung 806 in den Zustand »1« eingestellt ist. Bei diesem Beispiel wird die Zugriffs-Flipflopschaltung 24 Mikrosekunden vor dem Ende des
ίο
15
20
kleineren Zyklus aus »1« gesetzt obwohl der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 für die Ausführung der Datenabgabearbeit (nicht verschiebbare Quotenarbeit) nur 12 Mikrosekunden erfordert Die Zeitdifferenz von 12 Mikrosekum'.en ermöglicht die Beendigung der Ausführung irgendeiner Instruktion des programmgesteuerten Verarbeiters, die Zugriff zu dem gemeinsamen Speicher 201 oder zur peripheren Zugriffsschaltung 120 erforderlich machte. Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 verarbeitet Folgen von Befehlen, die nacheinander im PO-Register (von »programorder« = Programmbefehl) 501 gespeichert sind. Der Befehlsübersetzer 502 interpretiert den Befehlsteil jedes Befehls der in das PO-Register 501 eingebracht ist und erzeugt Gleichstrom-Gattersignale, die mit Zeitgeberimpulsen und anderen Steuersignalen in der Gatterschaltung 505 zur Befehlskombinierung kombiniert werden. Der Befehlsübersetzer 502 aktiviert den Leiter 507 zusätzlich für diejenigen Programmbefehle, die dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201 oder zur peripheren Zugriffsschaltung 120 geben. Ein Signal auf dem Leiter 507 sperrt die UND-Gatter 809 und 814 im Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600.
Wenn die Zugriffs-Flipflopschaltung 806 auf »1« gesetzt ist und wenn sich die Warte-Flipflopschaltung 808 im Zustand »0« befindet wird das UND-Gatter 809 betätigt wenn auf dem Leiter 507 ein Sperrsignal vorhanden ist Wenn dementsprechend der programmgesteuerte Verarbeiter 200 jetzt eine Instruktion nicht ausführt die Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201 oder zur peripheren Zugriffsschaltung 120 erfordert werden die Gatter 809 und 811 betätigt und es werden die CS-Flipflopschaltung (von »call store« = Gesprächsspeicher) 810 und die CPD-Flipflopschaltung 813 in die Zustände »1« eingestellt Die Ausgangsleiter 815 und 816 der CS- und CPD-Flipflopschaltungen 810 (von »central pulse distributor« = zentraler Impulsverteiler) und 813 wirken bei Betätigung als Sperrleiter für den Befehlsübersetzer 502. Ein Signal auf dem Leiter -to 815 zeigt dem programmgesteuerten Verarbeiter an, daß der Verarbeiter mit verdrahteter Logik die Steuerung des gemeinsamen Speichers 201 belegt hat Ein Signal auf dem Leiter 816 zeigt dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 an, daß der Verarbeiter mit ■»"> verdrahteter Logik 600 die Steuerung der peripheren Zugriffsschaltung 120 belegt hat Unter dieser Bedingung ist der programmgesteuerte Verarbeiter frei, irgendwelche Instruktionen auszufahren, die keine belegten Schaltungen erfordern, jedoch muß in dem '*> Fall, daß der auszuführende Befehl eine Schaltung erfordert die durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik belegt ist der programmgesteuerte Verarbeite; zeitweise ihre Operation anhalten. Bei normaler Arbeitsweise belegt der Verarbeiter mit verdrahteter >s Logik 600 die Steuerung des gemeinsamen Speichers 201 und der peripheren Zugriffsschaltung 120 in 12-Mikrosekunden-Sprtingen. Während die beiden Verarbeiter in der normalen Form arbeiten, wird der programmgesteuerte Verarbeitet maximal 9 Mikrose- «> künden angehalten. Wenn jedoch die beiden Verarbeiter in der Zugriffs-Form arbeiten, kann der programmgesteuerte Verarbeiter zeitweise maximal 204 Mikrosekunden angehalten werden (12 Mikrosekunden für die Datenabgabe am Ende eines kleineren Zyklus plus hr> maximal 192 Mikrosekunden am Beginn des unmittelbar folgenden kleineren Zyklus).
Wie durch die Überschrift angegeben wurde, wird
j; angenommen, daß keine Quotenarbeit vor der Zugriffszeit beendet wunde. Dementsprechend wird nach dem Setzen der Zugriffs-Flipflopschaltung 806 der Leiter 817 aktiviert, um die Betätigung des UND-Gatters 809 einzuleiten. Da noch Quotenarbeit zu tun bleibt befindet sich die Flipflopschaltung 808 im Zustand »0« und bringt ein Betätigungssignal auf den Leiter 817, der einen zweiten Eingang zum UND-Gatter 8(θ darstellt Sobald der programmgesteuerte Verarbeiter 200 anzeigt und zwar durch Entfernen des Speirsignals auf dem Leiter 507, daß er den temporären Speicher 201 und die periphere Zugriffsschaltung 120 freigegeben hat wird das UND-Gatter 809 betätigt Hierdurch wird seinerseits das ODER-Gatter 811 betätigt, das dazu dient die Flipflopschaltung 810 und die Flipflopschaltung 813 einzustellen, um den programmgesteuerten Verarbeiter 200 daran zu hindern, zum tsmporären Speicher 201 und zur peripheren Zugriffssclialtung 120 Zugriff zu bekommen.
Unter den angenommenen Bedingungen befindet sich . die Flipflopschaltung 904 im Zustand »0«, wobei der Ausgangsleiter DA der Schaltung erregt ist Die Ausgangsleiter der Flipfiopschaltung 904 führen Steuersignale, die dazu dienen, die Datenabgabe und die Ziffernoperationen zu bewirken (wobei das abgehende Register sowohl den Ziffernempfang als auch die Ziffemübertragung bedient). Die A-, B-, C- und Wort-Flipflopsclnltungen 905 bis 908 bestehen aus einem Zeitzug zur Steuerung der Arbeit! weise des Verarbeiters 600 mit verdrahteter Logik.
Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 6CO versucht eine der ihm zugeordneten Quotenarbeitsaufgabe alle 6 Mikrosekunden durchzuführen, da zur Zeit P20 jeder 3-Mikrosekunden-Zyklus mit gerader Zahl dis Möglichkeit vorhanden ist das UND-Gatter 814 zt betätigen und damit die Einstellung der A-Flipflopschaltung 905 einzuleiten.
Der binäre Ä4-Zähler 704 (von »binary address« = Binäradresse) wird verwendet um die Adressen der Speicherwortstellen zu speichern, an denen die Serienelemente der Datennachrichten gespeichert werden. Vor der Übertragung einer Datennachricht (64-Serien-Bits) setzt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Datennachrichten in den vorher angegebenen Adressenstellen 256 bis 383 int temporären Speicher 201 zusammen. Weiterhin stellt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die 6 Stufen des ö-4-Zählers 704 sämtlich in den Zustand »0« ein. Zu Beginn jedes kleineren Zyklus von 1,251 Millisekunden stellt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Wort-Flipflopschaltung 908 in den Zustand *0« ein, der dazu dient den »ersten« Ausgangsleiter zu aktivieren.
Eine 15-Bit·Adresse ist erforderlich, um Zugriff zu einer Stelle im temporären Speicher 201 zu erhalten, Die 6 niedrigststelligen Bits der Adresse (Bits 0 bis 5) werden vom BA-ZäMer 704 erhalten, dessen Inhalt zum CS/4-Register 142 (von »call store access« - Gesprächsspeicherzugriff) des Speicherzugriffii 140 über das UND-Gatter 708 geleitet wird. Das Bit 6' der Gesprächsspeicheradresse entspricht dem Zustand der Wort-Flipflopschaltung 908. Wenn diese Flipflopschal tung sich im Zustand »0« befindet, und ilir »erster« Ausgangsleiter in Tätigkeit ist. ist das Bit 0 der Adresse des temporären Speichers eine »0«. Wenn sich die Wort·Flipflop-Schaltung 908 im Zustand »I« befindet und der »zweite« Alisgangsleiter in Tätigkeit ist. ist das Bit 6 der Adresse des temporären Speichers eine »I«. Das Bit 8 der Adresse des temporären Speichers ist stets
während der Datenabgabe durch Betätigung des UND-Gatters 738 eine »l«. Das CSA-Register 142 ist zurückgestellt, und es werden Daten nur zu den Stufen geleitet, die sich im Zustand »1« befinden. Dementsprechend stellt das Einstellen des Bits 8 der Adresse in den Zustand »1« eine Start-Adresse dezimal 256 sicher, um die Worte der Datennachrichten abzulesen. Das Bit 6 folgt dem Zustand der Wort-Flipflop-Schaltung 908 und dient somit dazu, abwechselnd Datenworte für die »erste« und »zweite« Gruppe der Datengeberschaltungen 0 bis 15 und 16 bis 31 zu erhalten.
Die Speicherzugriffsschaltung 140 besteht aus dem Speicheradressenregister 142 und dem Speichereingangsregister 141. Wie sich aus F i g. 1 ergibt, können von einer Vielzahl von Quellen sowohl Adressen als auch Eingangsdaten zu den Registern 142 und 141 übertragen werden. Wenn der Hilfsverarbeiter eine Datenabgabe durchführt, erhält man Adressen für den Zugriff zum temporären Speicher vom flA-Zähler 704, der Wort-Flip-Flop-Schaltung 908 und einem Befehlskabelsignal des Hilfsverarbeiters, wie oben dargelegt wurde. Das Leiten von Informationen zu den Registern 141 und 142 von anderen Quellen in dem Hauptverarbeiter und dem Hilfsverarbeiter wird an Hand der verschiedenen durchgeführten Aufgaben beschrieben.
Wie früher bemerkt wurde, ist für den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 ein Zeitintervall von 12 Mikrosekunden notwendig, um die Arbeitsfunktionen in bezug auf die Datenabgabe durchzuführen. Die ersten 6 Mikrosekunden dieses Zeitintervalls sind reserviert, um das Datenwort für die Datengeberschaltungen 0 bis 15 vom temporären Speicher 201 zu erhalten, um die so erhaltene Information vom Datenausgangsregister 604 über das UND-Gatter 620 zu den Datengeberschaltungen 0 bis 15 zu übertragen und um die vom temporären Speicher 201 erhaltene Information in den Speicher zurückzuschreiben. Das Einlesen der Information vom temporären Speicher 201 in das DO-Register 604 erfolgt während des ersten 3-Mikrosekunden-Intervalls, während die Information während der zweiten 3-Mikrosekunden-Periode zum temporären Speicher 201 zurückgeleitet wird. Das zweite 6-Mikrosekunden-Zeitintervall wird in gleicher Weise verwendet, um ein Datenwort für die Datengeberschaltungen 16 bis 31 des Datengebers 1000 zu erhalten und um diese Information in den Speicher 201 zurückzuschreiben. Wieder wird der erste 3-Mikrosekunden-Teil verwendet, um eine Information vom temporären Speicher 201 zu erhalten, sie in das DO-Register 604 einzubringen, und um diese Information vom DORegister 604 zu den Datengeberschattungen 16 bis 31 des Datengebers 1000 zu leiten. Das zweite 3-Mikrosekunden-Zeitintervall wird zum Rückschreiben der Information in den temporären Speicher 201 verwendet.
Die Wort-Flipflop-Schaltung 908 wird jedesmal betätigt, wenn die OF'ipflop-Schaltung 907 rückgestellt wu-d. Wie vorher bemerkt, wird das Gatter 814 zur Zeit /»20 wahrend jedes 3-Mikrosekunden-Maschinenzyklus mit gerader Nummer betätigt. Dementsprechend werden die A-, B- und C-Zeil· Flipflop-Schaltungeii einmal alle 6 Mikrosekunden betätigt. Die Wort-Flipflop-Schaltung 908 bleibt im »ersten« Zustand für 6 Mikrosekunden und dann im »/weiten« Zustand für 6 Mikrosekunden.
Fig. 14 zeigt die Arbeitsweise der verschiedenen, oben geschilderten Zeit- und Steuerelemente während der Datenabgabe. In Fig. 19 ist angenommen, daß die Datenabgabe während des 12-Mikrosekunden-lntervalls zwischen der Zeit 1,236 Millisekunden und der Zeit 1,248 Millisekunden eintritt, d.h. während der Zeit, in der die Zeitzähler 801 die Zählung 412 bis 415 erreicht Wie in F i g. 19 dargestellt, treten die TC-ZWCR-Impulse (von timing counter increment=Zeitzähler-Weiterschaltung) zur Zeit P15 auf, während der Zeitzähler 801 an der hinteren Flanke dieser Impulse erhöht wird. Der O/4-AusgangsIeiter der Flipfiopschaltung 904 wird betätigt, bis zum Ende des 12-Mikrosekunden-Datenabgabe-Zeitintervaüs. Die Datenabgabeoperationen werden durch die Betätigung des Gatters 814 zur Zeit P20 eingeleitet, wobei die Zeit-FIipflopschaltungen 905 bis 907 in der dargestellten Weise eingestellt und rückgestellt werden. Die Wort-Flipflopschahung 908 befindet sich während der ersten beiden 3-Mikrosekunden-Zyklen im ersten Wortzustand, während sie sich während der letzten beiden 3-Mikrosekunow.i-Zyklen im zweiten Wortzustand befindet Der Leiter 815 und der Leiter 816 werden erregt, wenn das Gatter 814 zuerst betätigt wird, sie bleiben erregt solange Quotenarbeit durchzuführen bleibt
Der S/4-Zähler 704 besteht aus 6 Stufen, er ist somit in der Lage, 64 Zustände zu definieren, die den Bits 1 bis 64 einer serienmäßigen Datennachricht entsprechen. Der Ä4-Zähler 704 wird einmal während jedes kleinen Zyklus erhöht indem die in ihm erhaltene Zählung anders als die maximale Zählung 63 lautet Der &4-Zäh!er 704 wird unter dem Einfluß eines Ausgangssignals des UND-Gatters 718 erhöht Wie in Fig.7 dargestellt, ist einer der Eingänge des UND-Gatters 718 der Ausgangsleiter »0« der Flipflop-Schaltung 719. Die Flipflop-Schaltung 719 wird in ihren Zustand »!« eingestellt, wenn das UND-Gatter 720 betätigt wird. Die 6 Eingangsleiter des UND-Gatters 720 bilden die Ausgangsleiter »1« der Stufen 0 bis 5 des Ä4-Zählers 704. Dementsprechend wird das UND-Gatter 720 betätigt, wenn der ÄA-Zähler 704 seine maximale Zählung 63 erreicht Die Daten im letzten Wort jeder Gruppe von Seriennachrichten bestehen sämtlich aus »Nullen«. Da der A4-Zähler 704 auf der Zählung 63 (der Adresse des 64. Wortes der Seriennachricht) gehalten wird, wird das 64. Wort wiederholt über den Datengeber 1000 übertragen, bis zu der Zeit wenn die Programmsteuerung eine neue Reihe von Datennachrichten in den temporären Speicher 201 bringt und die Flipfiop-Schaltung 719 rückstellt Zur gleichen Zeit stellt die Programmsteuerung den ÖA-Zähler 704 in den Zustand »0« zurück, um die Datenabgabe während des ersten Wortes jeder Gruppe von Serien&xennachrichten
>o einzuleiten.
V/i2 in Fig. 19 zu sehen, wird nach Beendigung der Datenabgabe-Arbeitsfunktionen die Flipflop-Schaltung 904 in den Zustand »1« eingestellt und erregt damit den DAAusgangsIeiter. Unter den angenommenen Bedin-
->> gungen bleiben sämtliche 16 abgehende Register bedient. Da der kleinere 1,251-Millisekunden-Zyklus verstrichen ist, muß der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Steuerung des temporären Speichers 201 und der peripheren Zugriffsschaltung 120 für volle 192
on Mikrosekunden beibehalten (12 Mikrosekunden für jedes der 16 nicht bedienten abgehenden Register).
Wie vorher erklärt wurde, wird die Steuerinformation von dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik WX) mit Hilfe des
fr'· ersten Worts jedes abgehenden Registers übertragen. Wie aus Fig. 15 hervorgeht, besteht jedes abgehende Register aus 8 aufeinanderfolgenden Worten im temporären Speicher 201. Die 15 Bits der Adresse zum
Ablesen des ersten und zweiten Wortes jedes abgehenden Registers aus dem temporären Speicher erhält man in folgender Weise:
1. Bit 10 wird durch Betätigung des UND-Gatters 721 in eine »1« eingestellt Somit ist die Ausgangsadresse die dezimale 1024 der Wörter, welche die abgehenden Register bilden, hergestellt;
2. Bit 0 wird in einen Zustand eingestellt, der dem Zustand der Wort-FHpflop-Schaltung. 908 entspricht Somit ist während der ersten 6-Mikrosekunden-Zeitperiode das Bit 0 im Zustand »0« und während der nächstfolgenden 6-Mikrosekunden-Zeitperiode im Zustand »1«. Dies dient dazu, die ersten und zweiten Wörter eines abgehenden Registers abzulesen, da sie an benachbarten Adressen im temporären Speicher 201 auftreten;
3. Bit 3 bis 9 der Adresse entsprechen dem Wert in den Stufen 0 bis 6 des ßA-Zählers 703 (von »digit address«=Ziffernadresse, siehe Fig.6). Eine Änderung eine«; Zählung im DA-Zähler 703 dient dazu, die Adresse des temporären Speichers durch eine Zählung 8 zu erhöhen, um zu veranlassen, daß vom ersten Wort eines abgehenden Registers zum ersten Wort des nächsten abgehenden Registers übergegangen wird. Diese 7 Informations-Bits in ΟΛ-Zähler 703 reichen aus, um 128 abgehende Register zu definieren. Da 16 abgehende Register während jedes kleineren Zyklus bedient werden, werden die Stufen »0« bis »3« des ßA-Zählers mit dem UND-Gatter 831 verbunden, um festzustellen, wenn die Zählung 16 erreicht ist Der Ausgangsleiter des UND-Gatters 831 «t einer der vorher beschriebenen Eingänge des UND-Gatters 805, der dazu dient die Warte-FlipfHp-Schaltung 803 einzustellen;
4. die übrigen Bits 1, 2 und 11 bis 14 der Adresse sind stets 0. Da das GS4-Register 142 zu Beginn jedes Speicherablesezyklus rückgestellt ist, brauchen nur diejenigen Stufen, die in den Zustand »1« eingestellt sind, neue Informationen..
Der Betrieb eines abgehenden Registers erfordert 12 Mikrosekunden Arbeitszeit des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600. Während der ersten 6 Mikrosekunden erhält der temporäre Speicher 201 Zugriff, um das erste Wort des zur Zeit bedienten abgehenden Registers zu erhalten. Das erste Wort wird in das DO-Register 604 eingebracht und die Bits. bis 3,14 und zu den Stufen I bis 6 des ersten Wortregisters 603 geleitet. Die Stufe 0 des ersten Wortregisters dient dazu, anzuzeigen, daß das bediente Register im freien Zustand ist, d. h. der Inhalt des DO-Registers wird durch die freie Registerschaltung 621 überwacht, wobei, wenn das erste Wort anzeigt, daß das Register frei ist, die Stufe 0 des ersten Wortregisters 603 in den Zustand »1« eingestellt wird.
Wie man in Fi g. 15 sieht, identifizieren die Bits 4 bis (10 binäre Bits) die Abtasternummer und die Abtusterzeile, die zu dem zur Zeit bedienten abgehenden Register gehört. Bit 4 bis 9 des DO-Registers definieren die Abtasterzeile, Bit 10 bis t? den Abtaster, und Bit 13 definiert, welche der Abtastersteuerung zu benutzen ist. Der Inhalt der Stufen 4 bis 13 des DO-Registers 604 wird über das UND-Gatter 622 und die Leitergruppe 625 zur peripheren Zugriffsschaltung geleitet. Wie im Fall der Datenabgabe steht die zeitliche Lage der Operationen in dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 unter dem Einfluß der Zejt-Flipflop-Schaltungen 905 bis 907 und der Wort-Flipflop-Schaltung 908. Signale des Hilfsverarbeiters auf dem Kabel 913 werden während des abgehenden Registerbetriebs zur Steuerung der peripheren Zugriffs schaltung 120 verwendet Der Abtaster wird während des zweiten 3-Mikrosekunden-Intervalls der ersten 6 MikroEekunden adressiert Ebenfalls während dieses zweiten 3-Mikrosekunden-Intervalls wird der Inhalt des Registers 604 über die Rückschreibelogik 607, die Leitergruppe 626 und das CSA-Register 142 der Speicherzugriffsschaltung 140 zum temporären Speicher 201 zurückgeführt Das erste Wort des abgehenden Registers wird zum temporären Speicher 201 zurückgeführt Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 ändert niemals den Inhalt des ersten Wortes, da mit dessen Hilfe der programmgesteuerte Verarbeiter 200 eine Information zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik überträgt Am Ende des ersten 6-Mikrosek.unden-Intervalls wird die Wort-FIipflop-Schaltung 908 vom ersten Wortzustand zum zweiten Wortzustand umgeschaltet Somit ist die Adresse, die zur Speicherzugriffsschaltung 140 geleitet wird, die Adresse des zweiten Wortes des bedienten abgehenden Registers. Der Inhalt des zweiten Wortes wird in Fig. 15 dargestellt Das zweite Wort erhält man während der ersten 3 Mikrosekunden des zweiten 6-Mikrosekunden-Intervalls.
Ziffernempfang und Ziffernübertragung können gleichzeitig während der Bedienung des abgehenden Registers durchgeführt werden. Dementsprechend braucht der Inhalt des ersten Wortes nicht zwischen Ziffernempfang und Ziffernübertragung zu unterscheiden. Die Ziffernübertragung ist eine verhältnismäßig automatische Funktion und erfordert eine geringe Steuerinformation. Das Bit 14 des ersten Wortes des abgehenden Registers (in der Bit-Position 5 des ersten Wortregisters 603 enthalten) befindet sich im Zustand »0« während der Impulsabgabe mit 10 Impulsen je Sekunde und im Zustand »1« während der Impulsabga be mit 20 Impulsen je Sekunde. Der Ziffernempfang erfordert jedoch die Verwendung von Empfangseinrichtungen (Ziffernempfängern), die der Ziffernübertragungseinrichtung entsprechen. Demgemäß muß die Steuerinformation im ersten Wort des abgehenden Register» die Art der Zeichengabeinformation definieren, die überwacht wird. Das Bit 15 des ersten Wortes des abgehenden Registers unterscheidet zwischen Ton- und Wählimpulsziffernempfang. Wenn das Bit 15 im Zustand »0« ist sind Wählimpulse zu erwarten, wenn das Bit im Zustand »1« ist, sind Stoßton- oder MF-(Vielf.requenz)Ziffern zu erwarten. Die Bits 0 bis 3 des abgehenden Registers (die in den Bit-Postionen 1 bis 4 des ersten Wortregisters 603 liegen) werden so codiert, daß sie den Wählimpulsüberwachungs-Ferrit stab in der Gruppe aus 16 Ferritstäben identifizieren, die durch die vorher beschriebene Abtastadresse abgefragt werden. Wenn das Bit 15 im Zustand »0« ist und anzeigt, daß Wählimpulse empfangen werden, kann irgendeiner der 16 Ferritstäbe der Abtasterzeile durch die Bits 0 bis 3 des ersten Wortes bezeichnet werden. Wenn das Bit 15 anzeigt, daß ein Stoßton-Empfang zu erwarten ist, besteht die weitere Möglichkeit, daß ein kombinierter Stoßton-Wählimpuls-Teilnehmerapparat bedient wird, daher muß die Teilnehmerleitung auf das mögliche Vorhandensein von Wählimpulsen beobachtet werden. In dem Fall, daß der Stoßton verwendet wird, werden die Bits 0 bis 3 des ersten Wortes des abgehenden Registers auf den Wert der dezimalen 1 eingestellt.
Hierdurch wird angegeben, daß der Ferritstab in Position 1 der Bit-Position 0 bis 15 die Wählimpuls-Überwachungsinformation führt Wie später ausführlicher erklärt wird, ist dies für die Einzelheiten der Rückschreibelogik 607 von Bedeutung.
Im Fall, daß MF-Ziffern empfangen werden, sind die Daten in den Bit-Positionen 0 bis 3 des ersten Wortes des abgehenden Registers ohne Bedeutung, da keine Möglichkeit des Empfanges von Wählimpulsen Ober die an den zugeordneten Ziffernempfänger angeschlossene Verbindungsleitung besteht
Das Wort 2 des abgehenden Registers dient dazu, eine Information von dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zum programmgesteuerten Verarbeiter 200 zu leiten. Der programmgesteuerte Veraibeiter 200 schreibt eine neue Information in dieses Wort ein, jedoch spricht der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 auf diese Information nicht an. Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik ändert nur die Information im Wort 2, um ihre Aktionen bei der Bedienung des abgehenden Registers wiederzugeben. .
Die 16 Bits des Wortes 2 des abgehenden Registers werden wie folgt verwendet: Bit 0 ist ein Kennbit das während des Wählimpulsempfängers verwendet wird. Wenn während des Wählimpulsempfängers eine Änderung vom Zustand mit aufgelegtem Hörer zum Zustand mit abgenommenem Hörer festgestellt wird, wird die »Kennung der neuen Ziffer« (NDG, von »new digit flag«) in den Zustand »0« eingestellt und die Wählimpulszählung in den Bit-Positionen 8 bis 11 des zweiten Wortes des abgehenden Registers um die Zählung 1 erhöht Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 prüft sämtliche abgehenden Register einmal alle 125 Mikrosekunden und stellt zu dieser Zeit die neue Ziffernkennung (NDG) in den Zustand »1« ein. Wenn diese Kennung 125 Millisekunden später im Zustand »1« bleibt, nimmt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 an, daß eine neue Ziffer beendet ist und daß die Leitung abgetrennt ist Die Entscheidung, ob die Ziffer beendet oder der anrufende Teilnehmer getrennt hat beruht auf dem Zustand des Bits 2 des Wortes 2 des abgehenden Registers. Das Bit 2 enthält eine Anzeige des Überwachungszustands (aufgelegter oder abgenommener Hörer) der Leitung, wie sie durch die letzte Abtastung der Leitung festgestellt wurde. Wenn sich die Bit-Position'2 im Zustand »0« befindet und anzeigt, daß die Leitung sich im Zustand mit aufgelegtem Hörer befindet, wird angenommen, daß eine Trennung eingetreten ist Wenn jedoch das Bit 2 im Zustand »1« ist und anzeigt, daß ein Überwachungszustand mit abgenommenem Hörer vorhanden ist, wird angenommen, daß eine neue Ziffer beendet ist
Das Bit 2 des Wortes 2 (das 5/VD-Bit, von second = 2.) wird als Kennung für den programmgesteuerten Verarbeiter 200 während der Impulsabgabe verwendet ferner, um den Empfang der ersten Ziffer während der Zeit anzuzeigen, in der das Wählzeichen angeschlossen ist Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 stellt die Bits 4 bis 7 des Wortes 2 des abgehenden Registers sämtlich in den Zustand »0«, während der Zeit ein, in der ein Wählzeichen an 4en durch das abgehende Register bedienten Anrufenden Teilnehmer angeschlossen ist. Wenn die irrste Ziffer empfangen ist, gleichgültig, ob diese Ziffer (;in Stößern oder ein Wählimpuls ist, werden ein Signal, das das Vorhandensein einer Ziffer oder eines Imputes einei' Ziffer anzeigt, und ein Signal, das anzeigt, di'B die t*its 4 bis 7 des Wortes 2 des abgehende^ Registers sämtlich im Zustand »0« sind, kombiniert, um das ÄVD-Kennungs-Bit in den Zustand »!«einzustellen.
Wenn dann der programmgesteuerte Verarbeiter die SND-Kennung im Zustand »1« findet, prüft er den Inhalt der Bits 4 bis 7 des Wortes Z Wenn diese Bits sämtlich im Zustand »0« sind, geht der programmgesteuerte Verarbeiter dazu über, das Wählzeichen von der Leitung des anrufenden Teilnehmers zu entfernen, der durch das abgehende Register bedient wird.
ίο Wenn die Impulsabgabe durchgeführt ist stellt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Zählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 2 auf eine Zählung ein, die um eins größer als der Wert der übertragenen Ziffer ist Während der Impulsabgabe erniedrigt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 unter dem Einfluß des Bits 14 des ersten Wortes des abgehenden Registers die Zählung in den Bits 4 bis 7 einmal alle 50,004 Millisekunden bei einer Abgabe von 20 Impulsen pro Sekunde und einmal alle 100,08 Millisekunden für eine Abgabe mit 10 Impulsen je Sekunde.
Wenn die Zählung in den Bit-Po.v ionen 4 bis 7 des Wortes 2 die Zählung 1 erreicht, stellt dir Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die SND-Kennung in den Zustand »1« ein. Nachfolgend prüft der programmge steuerte Verarbeiter 200 die 5M>Kennung und beende', die Übertragung von Impulsen, wenn er die Zählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 gleich eins erkennt Während der Zeitperioden, in denen eine Impulsabgabe nicht durchgeführt wird und das Wählzeichen nicht mit dem anrufenden Teilnehmer verbunden ist, wird die
Zählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 durch den
programmgesteuerten Verarbeiter auf den Wert 15 eingestellt
Die Rückschreibelogik 607 ist im einzelnen in F i g. 12
dargestellt Unten in F i g. 12 ist die Impulsabgabe-Rückschreibeschaltung 1203 dargestellt Die Eingänge der Dekrement-Zeitschaltung 1266 bestehen aus: 1. den Zeitleitern 50 und 100 ms, 2. dem Bit 5 des ersten Wortregisters 603 (dies entspricht dem Bit 14 des^rsten Wortes des bedienten abgehenden Registers) und 3. den Bits 4 bis 7 des DO-Registers 604. Wenn die Zählung, die an der Leitergruppe 1274 erscheint einen anderen Wert als 0, 1 oder 15 hat erzeugt die Dekrement-Zeitschaltung einen Ausgangsimpuls auf dem Dekrementleiter
4ΐ 127S während der Zeit in der ein Signal auf dem geeigneten der Zeitleiter 1263 oder 1264 auftritt Das Signal auf dem Leiter 1261 (das Bit des ersten Wortregisters, das dem Bit 14 des Wortes 1 des abgehenden Registers entspricht) wählt zwischen den 5Ö-Millisekunden- und 100-MilIisekunden-ZeitimpuIsen auf den Leitern 1263 und 1264.
Die Werte 0 und 15 der Bits 4 bis 7 des DORegisters 604 sind für die Anzeige reserviert, daß ein Wählzeichen m;t d..ru anrufenden Teilnehmer verbunden ist und daß die Impulsabgabe nicht durchgeführt ist.
Die Eingangssignal für die Impulszähl-Oekrement-Schaltung 1267 bestehen aus den Bits 4 bis 7 des DO-Registers 604, dem Dekrementleiter 1275 und einem Befehlskubelleiter 1265 des Hilfsverarbeiters.
Das Signal auf dem Leiter 1265 ist ein Zeitsignal, das die ImpulszMhl-Dekrementschaltung 1267 zu der geeigneten Zeit im zweiten 6-Mikrosekunden-lnterva.ll [/etatigt, währenddessen das abgehende Register bedient wird. Die Impulszähl-Dekrementschaltung 1267 ist so einge-
hi richtet, daß die Zäh'ung erniedrigt wird, die auf dem Leiter 1262 erscheint, und zwar um eins nach dem Auftreten eines Dekrementsignals auf dem Leiter 1275. Der erniedrigte Zählwert wird über die Leitergruppe
1270, das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe 626 zu den Bits 4 bis 7 des CSARegisters 141 (von »call store input« = Gesprächsspeichereingang) übertragen. Bei Nichtvorhandensein eines Dekrementsignals auf dem Leiter 1275 gibt die Impulszähl-Dekrementschaltung 1267 die Zählung von der Leitergruppe 1262 ohne Änderung zur Leitergruppe 1270.
Die Detektorschaltung 1268 wird verwendet, um das 5/VD-Kennbit in der Bit-Position I des Wortes 2 des abgehenden Registers einzustellen. Der Ausgang der Detektorschaltung 1268 ist mit der Bit-Position I des CSARegisters 141 über den Leiter 1271, das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe 626 verbunden. Die Detektorschaltung 1268 dient dazu, das SND-Kennungs-Bit einzustellen, um dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 anzuzeigen, daß die Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 2 den kritischen Zählwert 1 erreicht hat und daß die Impulsabgabe anzuhalten ist.
Die Detektorschaltung 1276 für den Zählwert 0 wird verwendet, um die SWD-Kennung einzustellen, um anzuzeigen, daß die erste Ziffer von einem rufenden Teilnehmer erhalten wurde, und daß das Wählzeichen von dieser Teilnehmerleitung entfernt werden kann. Die Eingänge für die Detektorschaltung 1276 zur Zählung von Null bestehen aus: I. dem Inhalt der Bit-Position 4 bis 7 des DO-Registers 604 und 2. dem Leiter 1281. Der Leiter 1281 ist in Tätigkeit, wenn immer einer der Leiter 1291, 1240 und 1259 aktiviert ist, Wie später ausführlicher erklärt wird, sind diese Leiter während der Zeitperioden aktiviert, in denen keine Ziffer durch eine der Schaltungen 1200, 1201 und 1202 festgestellt wurde. Die Detektorschaltung 1276 zur Zählung von Null erzeugt ein Ausgangssignal auf dem Leiter 1277, wenn der Inhalt der Bit-Positionen D04 bis D07 des DO-Registers gleich »0« ist und wenn der Leiter 1281 aktiviert ist.
Der Rest der Fig. 12 zeigt die Rückschreibelogik, die zum Wählimpuls-. Stoßton- und Vielfrequenz-Ziffernempfang gehört. Der Zustand des Bits 15 des ersten Wortes des abgehenden Registers (entspricht dem Bit 6 des ersten Wortregisters 603) unterscheidet zwischen der Wählimpuls- und der Zeichenübertragung. Wenn das Bit 15 eine »0« ist. bedient das abgehende Register eine Leitung, die so eingerichtet ist, daß sie nur Wählimpiilse erzeugt und die daher mit einem Wählimpuls-Ziffernempfänger verbunden ist. Wenn das Bit 15 eine »1« ist. kann die rufende Teilnehmerleitung oder Verbindungsleitung so eingerichtet sein, daß sie Wählimpulse. Stoßtonsignale oder Vielfrequenzsignale abgibt. Unter diesen Umständen ist die bediente Verbindungsleitung so eingerichtet, daß sie Vielfrequenzsignale überträgt: eine Teilnehmerleitung kann so eingerichtet sein, daß sie Stoßtonsignale allein oder Stoßtonsignale und Wählimpulssignale abgibt. Im letzteren Fall muß der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 auf Wählimpuls- und Stoßtonziffern ansprechen, er muß die Zifferninformation genau aufzeichnen. Die Codierung der Bits 0 bis 3 und 15 (die sich in den Bits 0 bis 3 und 5 des ersten Wortregisters 603 finden) dient dazu, zwischen einer Wählimpuls-Teilnehmerleitung, einer Stoßton-Leitung, einer Verbindungsleitung, die einen Vielfrequenz-Ziffernempfänger verwendet dessen Empfangs-Ferritstäbe mit den unteren 7 Bits der .Abtaster- Antwortcchiene verbunden sind, einer Verbindungsleitung, die einen Vielfrequenzempfänger verwendet, dessen Empfangs-Ferritstäbe mit den Bit-Positionen 8 bis 15 der Abtasterantwort-Schiene verbunden
sind, und einer Teilnehmerleitung zu unterscheiden, die einen kombinierten Stoßton-Wählimpulsempfänger verwendet. In F i g 6 ist eine Detektorschaltung 627 des Ziffernempfänger-Typs dargestellt. Die Schaltung 627 ist so eingerichtet, daß sie die Bits 0 bis 3 und Ί5 des abgehenden Registers (die Bits I bis 5 des ersten Wortregisters 603) prüft und Ausgangssigriale erzeugt, die anzeigen, welcher Typ der Ziffernempfängerschaltung verwendet wird. Diese Leiter sind in Fig. 12 dargestellt und bestehen aus dem TT-Leiter. dem MFI- und MF!-Leitern und den MF2- und ΜΎ2-Leitern (TT von touch tone = Stoßton-Tastwahl, MF von multifrequency = Vielfrequenz).
Die Ziffern-Detektorschaltungen 1200,1201 und 1202 werden selektiv verwendet, wenn ein abgehendes Register bedient wird. Im Fall einer Leitung, die nur durch Wählimpuls-Teilnehmerapparate bedient wird, ist ein Wählimpulsempfänger mit der Leitung zu einer Zeil verbunden, wenn eine Gesprächsanmeldung erkannt ist. Die Wählimpuls-Ferritstäbe für 16 Wählimpulsempfänger enden in einer einzigen Reihe eines Abtasters, z. B. eines Vorbindungsleitungsabtasters 105. Während demgemäß die Wählimpuls-Feststellung durchgeführt wird, muß der dem Gespräch zugeordnete Ferritstab des Wählimpulsempfängers ausgewählt werden. Die Bits 0 bis 3 des ersten Wortes des abgehenden Registers (gespeichert in den Bits I bis 4 des ersten Wortregisters 003) erscheinen auf der Leitergruppe 1211 als Steuersignale für die Wählerschaltung 1215. Die Codierung der Bits 0 bis 3 dient dazu, den geeigneten von 16 Ferritstäben zu wählen, deren Zustände als Signale auf den Leitern SA 0 bis SA 15 der Leitergruppe 1210 erscheinen. Die gewählte Abtasterantwort am Ausgang des Wählers 1215 ist mit der Änderungs-Detektorschaltung 1216 verbunden; sie wird verwendet, um die letzte Information in der Bit-Position »2« des Wortes 2 des abgehenden Registers auf den letzten Stand zu bringen. Das Signal auf dem Leiter 1218 wird während des zweiten 6-Mikrosekunden-Intervalls über das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe 626 zum CSZ-Register 141 geleitet.
Die Eingangsleiter der Änderungs-Detektorschaltung 1216 führen die Abtasterantwort von der Wählerschaltung 1215, das Bit 2 vom DO-Register 604, die Zeitsignale über Leiter 1213 und die Steuerleiter MF\ und MF2. Die Änderungs-Detektorschaltung ist während der Ziffernfeststellung in Tätigkeit, wenn die Codierung des ersten Worts des abgehenden Registers anzeigt, daß die bediente Leitung mit einem Wählimpuls-Ziffernempfänger oder mit einem kombinierten Stoßton-Wählimpulsempfänger verbünden ist. Die Steuerleiter AiF 1 und MF2 sind während dieser Zeiten aktiviert
Das Signal vom Bit 2 des Registers 604 besteht aus der letzten Information, die durch die vorhergehende Abtastung des Ziffernempfängers bestimmt ist wobei diese Information mit dem von der Schaltung 1215 gewählten Abtaster-Antwortausgang kombiniert wird.
Wenn während der Wählimpuls-Ziffernfeststellung eine Änderung des Ein- zum Aushängezustand bzw. umgekehrt eintritt wird die /VDG-Kennung in der Bit-Position »0« des Wortes 2 auf »0« zurückgestellt. Wie vorher erklärt, wird das CSZ-Register 141 in sämtlichen Positionen auf »0« zurückgesetzt noch bevor eine neue Information eingeschrieben wird. Die Information wird nur in dem Fall, daß eine »1« in eine Bit-Position eingeschrieben werden soll, zum CSARegister übertragen. Wenn eine Änderung eintritt wird die
/VDG-Kennung in den Zustand »I« gesetzt, wenn nicht das vorherige NDG-Bh, das in der Bit-Position »0« des DO-Registers erscheint, eine »0« ist, oder wenn nicht der Inhalt des ankommenden Zifferngebietes der Bit-Position 8 bis 15 des Wortes 2 des abgehenden Registers gleich »0« ist. Wie man in F i g. 12 sieht, gibt es drei Eingänge zum UND-Gatter 1290. Diese Eingänge sinu: I. der Änderungs-Ausgangsleiter 1219 der Änderungs-Detektorschaltung 1216. 2. der Null-Ausgangsleiter der Detektorschaltung 12% für die Zählung Null und 5. der Inhalt der Bit-Position »0« des DO-Registers.
Eine Änderung vom Einhänge- zum Aushängezustiind zeigt den Empfang der Vordcrflankc eines Wählimpulses an. wobei die Änderungs-Detektorschaltung 1216 ein Erhöhungssignal auf dem Leiter 1221 liefert. Die Wählimpulszählung, die durch frühere Bedienung des abgehenden Registers aufgespeichert ist, findet sich den Bit-Positionen 8 bis 11 des Wortes 2 des abgehenden Registers. Diese Information wird in den Bit-Positionen 8 bis 11 des DO-Registers 604 gespeichert. Der binäre Zähler 1217 erhält die vorher angesammelte Impulszählung von der Leitergruppe
1217 und überträgt diese Zählung unverändert oder um eine Zählung I erhöht zu den Bit-Positionen 8 bis 11 des C5/-Registers 141. Wenn der Erhöhungsleiter 1221 ein Erhöhungssignal führt, übersteigt die Zählung auf der Leitergruppe 1220 die Zählung auf der Leitergruppe 1124 um eins. Sonst sind die Zählungen, die auf dtn beiden Leitergruppen erscheinen, gleich.
Zusammengefaßt werden während der Wählimpuls-Feststellung folgende Operationen durchgeführt: 1. Das letzte Bit (das Bit MBSdes Wortes 2) in der Bit-Position »2« des Wortes 2 wird durch ein Signal auf dem Leiter
1218 auf den neuesten Stand gebracht. 2. die /VDG-Kennung (das Bit 0 des Wortes 2) wird auf ,>1« oder »0« gesetzt, wie oben angegeben und 3. in den Bit-Positionen 8 bis 11 des Wortes 2 wird eine Wählimpulszählung eingestellt, wobei diese Zahlung das Vorhanden- oder NichtVorhandensein eines neuerlich festgeste'ltcn Übergangs vom Einhänge- zum Aushängezustand wiedergibt.
Wenn ein Stoßton-Ziffernempfang durchgeführt wird, sind beide Schaltungen 1200 und 1201 in Tätigkeit. Einem einzelnen Stoßton-Wählimpulsempfänger wird eine volle Abtasterreihe zugeordnet. Jedoch werden nur 10 Ferritstäbe der 16 verwendet. Die Bit-Position »0« überwacht das Signal, das am Ausgang des Ziffernempfängers liegt und das sich im Zustand »1« befindet, wenn der Ziffernempfänger den Empfang eines Stoßtonsignals erkannt hat. Ein Stoßtonsignal besteht aus einem Ton, der aus einer Reihe von 4 niederfrequenten Tönen ausgewählt und einem weiteren Ton, der aus einer Reihe von 4 hochfrequenten Tönen ausgewählt ist. Die zu den niederfrequenten Tönen gehörigen Ferritstäbe treten in den Bit-Positionen 8 bis 11 des Abtasierantwort-Wortes auf, während die zu den hochfrequenten Tönen gehörigen Ferritstäbe in den Bit-Positionen 12 bis 15 des Abtasterantwort-Wortes erscheinen. Der Wählimpulsüberwachungsleiter des Ziffernempfängers ist mit dem Ferritstab in der Bit-Position »1« des Abtasterantwort-Wortes verbunden. Es sei bemerkt, daß während des Stoßton-Ziffernempfangs die Codierung der Bits 0 bis 3 des ersten Wortes dazu dienen, zu bewirken, daß die Wählerschaltung 1215 die Bit-Position »1« des Abtasterantwort-Wortes wählt. Somit wird der geeignete Eingang während des Stoßton-Empfangs mit dem Änderungsdetektor 1216 verbunden. Die Feststellung von Wählimpulsen eines Stoßton-Wählimpulsempfängers geht in der oben angegebenen Weise vor sich.
Es wird angenommen, daß während eines Anrufs ein Teilnehmer nicht versucht, sowohl Stoßton- als auch -, Wählimpulsziffern abzugeben. Beim Stoßton-Ziffernempfang wird der Zustand des letzten Bit für vorhandenes Signal (dem SW-Bit in der Bit-Position »3« des Wortes 2) mit dem Zustandssignal auf dem Ferritstab für vorhandenes Signal verglichen (dem Bit
in »0« des Abtasterantwort-Wortes). Wenn das letzte Bit für vorhandenes Signal anzeigt, daß bei der unmittelbar vorangehenden Abtastung ein Signal nicht vorhanden war, und daß nun ein Signal vorhanden ist, wird eine Änderung angezeigt. Ein Signal auf dem Leiter TT, einer
1) der Ausgänge der Detektorschaltung 627 des Ziffernempfänger-Typs, betätigt das UND-Gatter 1233, um das Bit »0« der Abtasterantwort über das ODER-Gatter 1232 zum Änderungsdetektor 1237 zu leiten. Der andere Eingang der Änderungs-Detektorschaltung 1237 ist das
:ii letzte Bit für vorhandenes Signal von der Bit-Position »3« des DO-Registers 604. Das letzte Bit wird auf den neuesten Stand gebracht, indem das Ausgangssignal des ODER-Gatters 1232 über den Leiter 1241. das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe 626 zur
:> Bit-Position »3« des CSARegisters 141 übertragen wird. Der Änderungsdetektor 1237 erzeugt Ausgangssignale auf dem Änderungsleiter 1240 nach Feststellung einer Änderung. Die Schaltung 1236 dient dazu, die Zifferninformation auf den Bit-Positionen 8 bis 15 der
in Abtasterantwort zu den Bit-Positionen 8 bis 15 des CSARegisters 141 zu leiten, wenn ein Signal auf dem Leiter 1240 auftritt.
Zusammengefaßt werden während der Stoßton-Wählimpulsfeststellung folgende Operationen durchge-
r> führt: 1. Wenn Wählimpulse empfangen werden, geht der Betrieb vor sich, wie er oben in bezug auf den Wählimpulsempfang dargelegt wurde. 2. das letzte Bit für vorhandenes Signal (Bit 3 des Wortes 2) wird auf den neuesten Stand gebracht, indem das Ausgangssignal des ODER-Gatters 1232 zum Bit 3 des CSARegisters 14/ geleitet wird, und 3. wenn eine Änderung durch die Änderungsdetektorschaltung 1237 festgestellt wird, wird das Λ/DG-Kennungs-Bit auf »1« gesetzt, wobei die Toninformation auf den Leitern 8 bis 15 der
·»> Abtasterantwort zu den Bit-Positionen 8 bis 15 des CSARegisters 141 übertragen wird.
Der Vielfrequenz-Ziffernempfang geht im allgemeinen in der gleichen Weise, wie oben bei der Beschreibung des Stoßton-Ziffernempfangs dargelegt.
in vor sich. Jedoch werden bei Vielfrequenz-Ziffernempfpngern zwei Empfänger durch eine 16-Bit-Abtasterreihe bedient. Die Bit-Positionen 0 bis 6 bedienen einen ersten Vielfrequenz-Ziffernempfänger, der »MFi« genannt wird, während die Bit-Positionen 8 bis 14 den zweiten Vielfrequenz-Ziffernempfänger bedienen, der »MF2« genannt wird.
Vielfrequenzsignale bestehen aus zwei von 6 möglichen Tönen. Die 6 möglichen Töne treten in den Bit-Positionen 1 bis 6 der Abtasterantwort im Fall der Ziffernempfänger MFi auf, während sie in den Bit-Positionen 9 bis 14 der Abtasterantwort im Fall der Ziifernempfänger MF2 auftreten. Der Ferritstab für vorhandenes Signal für den Ziffernempfänger MF1 ist in der Bit-Position »0«, während der Ferritstab für vorhandenes Signal für den Ziffernempfänger MF2 in der Bit-Position »8« ist. Beim MF-Signalempfang wird das letzte Bit für vorhandenes Signal im Bit 3 des Wortes 2 wie beim Stoßton-Ziffernempfang auf den
neuesten Stand gebracht. Weiterhin wird nach Feststellung einer Änderung durch die Schaltung 1237 oder die Schaltung 1257 eine »I« in das A/DG-Bit des Wortes 2 gebracht, wobei die Toninformation über die geeignete Schaltung 1236 oder 1256 zu den Bit-Posilionen 9 bis 14 des CSl-Registeis 141 übertragen wird.
Wie vorher erwähnt, können die Ziffernübertragung und der Ziffemempfang gleichzeitig ausgeführt werden. Dies gilt für alle Formen von Ziffernempfängerschaltungen. In Fig. 15 sind Speicherstellen für 15 Ziffern dargestellt. Wenn Ziffern im ankommenden Zifferngebiet (Bit-Positionen 8 bis 15) des Wortes 2 des abgehenden Registers gesammelt werden, überträgt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 eine vollständige Ziffer zur geeigneten Ziffernstelle. Eine Aufzeichnung der geeigneten Ziffernstelle bleibt in den Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 4 des abgehenden Registers stehen. Die zu übertragenden Ziffern werden durch den
Flipflop-Schaltung 808 frei zu machen. Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 kann dann mit der Ausführung der Programmfolgen fortfahren, die Zugriff zum gemeinsamen temporären Speicher 201 erfordern. Die Nichtquotenarbeit, die dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zugeordnet ist, besteht aus der Leitungsabtastung, um Gesprächsanmeldungen festzustellen. Die Leitungsabtastung kann ohne Warten auf die Beendigung der Quotenarbeit durchgeführt werden. Die Quotenarbeit erfordert Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201 und zur peripheren Zugriffsschaltung 120. Jedoch erfordert die Leitungsabtastung nur Zugriff zur peripheren Zugriffsschaltung 120. Während der Zeiten, in denen weder der programmgesteuerte Verarbeiter 200 noch der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 Zugriff zur peripheren Zugriffsschaltung 120 erforder-, kann die Leitungsabtastung vor sich gehen. Obwohl keine Quotenarbeit vor der »Zugriffszeit« beendet ist.
neten Ziffernstelle zum Gebiet der Ausgangsimpulszählung (Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 2) übertragen. Eine Aufzeichnung der geeigneten Ausgangsziffer wird im Gebiet der Ausgangsziffernzählung in den Bit-Positionen 0 bis 3 des Wortes 4 des abgehenden Registers behalten.
Die übrigen Bit-Positiotien des Wortes 4 des abgehenden Registers, nämlich die Bits 8 bis 15, und das Wort 3 des abgehenden Registers werden verwendet, um eine Verbindung zwischen den Programmen, welche das abgehende Register bedienen, und Programmen, welche die vorläufige Gesprächsaufzeichnung bedienen, herzustellen. Ein vorläufiges Gesprächsaufzeichnungsregister ist in Fig. Ib dargestellt. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeitsweise des vorläufigen Gesprächsregisters ist das Fortschrittmarkierungswort im ersten Wort. Die Fortschrittsmarkierung ist eine codierte Feststellung des Zustands, den ein Gespräch erreicht hat. Beispiele von Gesprächs-Fortschrittzuständen sind: Ziffemempfang mit angeschaltetem Wählzeichen, Ziffernempfang ohne angeschaltetes Wählzeichen, Ziffemempfang beendet, Besetztprüfung und Rufen. Ein Gesprächsfortschritts-N'arkierungswort besteht aus der Startadresse des Programms, das diese Gesprächsfortschritts-Markierungsfunktion betreiben soll. Eine weitere Diskussion des vorläufigen Gesprächsregisters erfolgt später.
Unter den früher angenommenen Bedingungen ist keine Quotenarbeit vor der »Zugriffsze' « beendet. Daher wird der Betrieb des abgehenden Registers in die ersten 192 Millisekunden des nächsten kleineren Zyklus übertragen. Der abgehende Register-Betrieb wird, wie oben angegeben, fortgesetzt, wobei wenn der DA-Z'ähler 703 den Zustand erreicht, bei dem nur »Einsen« vorhanden sind, das UND-Gatter 805 betätigt wird, um seinerseits die Warte-Flipflop-Schaltung 808 auf »1« zu setzen. Der Ausgang »1« der Warte-Füp-Flop-Schaltung 808 ist einer der Eingänge des UND-Gatters 804. Die übrigen Eingänge des UND-Gatters 804 sind: der TC8 Leiter 822 des Zjeitzählers 801, der CS-Leiter, der der »0«-Ausgang der GS-Flipflop-Schaltung 810 ist, und der PlO-Zeitleiter. Nach Beendigung des 12-Mikrosekunden-Zeitintervalls, in dem das letzte abgehende Register bedient wird, wird die CS-Flipflop-Schaltung 810 in den Zustand »0« zurückgesetzt
Die Betätigung des UND-Gatters 804 dient dazu, die Flipflop-Schaltung 807 auf »1« zu setzen. Unmittelbar danach wird zur Zeit P15 das UND-Gatter 835 betätigt um die Zugriffs-Flipflop-Schaltung 806 und die Warte- \ *Λ I » ίΐ 1 t^ f\ 1 f\ it I I t^ ΐΎΐ"
.'«ι eingetreten ist. Die Leitungsabtastung wird später unter einer getrennten Überschrift beschrieben.
Ein Teil der Quotenarbeit ist vor der »Zugriffszeit« beendet
->"> Wenn irgendwelche Quotenarbeit vor der »Zugriffszeit« beendet ist, dann sind weniger als 192 Millisekunden des nachfolgenden kleineren Zyklus erforderlich, um die Quotenarbeit zu beenden. Zur Zugriffszeit bedient der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die
jo dann unbedienten abgehenden Register. Die abgehenden Register werden, wie früher beschrieben, so lange bedient, bis der D/4-Zähler 703 vollständig auf »Eins« gesetzt ist, um die Warte-Flipflop-Schaltung 808 nach »1« zu kippen.
Alle Quotenarbeit ist vorder »Zugriffszeit« beendet
Wie vorher beschrieben wurde, wird das UND-Gatter 805 betätigt, um die Warte-Flipflop-Schaltung 808
-to auf »1« zu setzen, wenn alle Quotenarbeit beendet ist. Dementsprechend wird zu der Zeit, zu de/ der Leiter 821 aktiviert wird, der Warie-Leiter nicht aktiv, und das UND-Gatter 803 wird nicht betätigt. Obgleich also die Zugriffszeit verstrichen ist, wird die Zugriffszeit-Flip-3 flop-Schaltung 806 nicht eingestellt, und der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 belegt nicht die Steuerung des gemeinsamen temporären Speichers 201 und die periphere Zugriffsschaltung 120. Am Ende des kleineren Zyklus wird der TC8-Leiter 822 betätigt, wobei mit der Aktivierung des CS-Leiters, des Warteleiters und des P 10-Leiters das UND-Gatter 804 betätigt wird, um die Flipflop-Schaltung 807 einzustellen. Wie vorher beschrieben, wird zur Zeit P15 unmittelbar nach der Einstellung der Flipflop-Schaltung 807 das UND-Gatter 815 betätigt um die Warte-Flipflop-Schaltung 808 frei zu machen und ein Freimachungssignal an die Eingreif-FIipflop-Schaltung 806 zu liefern. Da die Zugriffs-Flipflop-Schaltung nicht eingestellt war, dient das Freimachungssignal keinem nutzbaren Zweck.
Leitungs-Abtastung
Die Leitungsabtastanordnung in dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 ist so eingerichtet daß 6576 Leitungen abgetastet werden, die an Ferritstab-6* Zeilen in 8 Leitungsabtestern enden, z. B. im Abtaster 131. Jeder der 8 Abtaster enthält 64 Zeilen von jeweils 16 Ferritstäben, somit bedient jeder Abtaster 1024 Leitungen.
Die Leitungsabtastung wird durch die Einsteilung der Abtast-Flipflop-Schaltung 802 in den Zustand »1« eingeleitet. Die Eingänge des UND-Gatters 840 bestehen aus dem TSC-Leiter, dem ßßOO-Leiter und dem CS-Leiter. Der /5C-Leiter ist mit dem Ausgang »0« der /SC-Flipflop-Schaltung "22 verbunden. Die /SC-Flipflop-Schaltung wird, wie später beschrieben wird, auf »1« gesetzt, wenn die Leitungsabtastung zeitweise beendet werden soll. Der CS-Leiter ist mit dem Ausgang »0« der CS-Flipflop-Schaltung 810 verbunden, die, wie vorher beschrieben, während der Zeiten, in denen der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Steuerung des gemeinsamen temporären Speichers 201 belegt, auf »1« gesetzt ist. Der ßßOO-Leiter ist einer der Ausgänge des Übersetzers 670. Die Eingänge des Übersetzers 670 bestehen aus den Ausgangsleitern der 50- und ßl-Fl'pflop-Schaltungen 671 und 672. Diese Flipflop-Schaltungen sind als
Inhalt des EA-Registers 700, 701 an einen Speicherplatz im temporären Speicher 201. Der Inhalt des EA-Reg'isters wird zur Programmleitschiene über das UND-Gatter 724 und zum CSARegister über das UND-Gatter 233 geleitet.
Die Bit-Positionen 0 bis 5 (6 binäre Stufen) definieren die derzeitige Abtasterreihe von 128 Reihen. Die Bits 6 bis 8 definieren den derzeitigen der 8 Leitungsabtaster 131, während die Bits 9 bis 15 die Leitungsabtaster von dem Rest der peripheren Schaltungen unterscheiden, /.. B. den Netzwerksteuereinheiten, den Verbindungssteuereinheiten usw. Der Inhalt des E4-Registers 700, 701 wird über das UND-Gatter 725 zur peripheren Zugriffsschaltung 120 geleitet. Die Abtasterantwort ,vird über die Leitergruppe 110 zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zurückgeführt. Die Abtasterar.twort wird im Abtaster-Aniwortregister 601 aufgezeichnet. Der Inhalt des Abtaster-Antwonregister 601 wird
Zettimpulse hoher gesetzt wird. Der Übersetzer 670 hat 4 Ausgangsi.-iter, nämlich ßßOO. ßßlO und ßßll. die entsprechend den Zuständen der ß0- und ßl-Flipflop-Schaltungen 671 und 672 sich gegenseitig ausschließend aktiviert werden. Diese vier Leiter dienen in der angegebenen Reihenfolge dazu, vier aufeinanderfolgende 3-Mikrosekunden-Zeitintervalle zu definieren.
Die ß0- und B l-Flipflop-Schaltungen 671 und 672 werden durch Signale des programmgesteuerten Verarbeiters 200 in Gang gesetzt, wobei die Abtastciipflop-Schaltung 802 durch interne Signale des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 rückgesetzt wird.
Das £4-Register unterteilt sich in die Register 700 und 701. Alle Stufen dieses Registers können unter dem Einfluß des programmgesteuerten Verarbeiters 200 über das UND-Gatter 709 zurückgestellt werden. Ebenso kann eine Information unter dem Einfluß des programmgesteuerten Verarbeiters über die Programmleitschiene 202 und das UND-Gatter 708 in dieses Register eingebracht werden. Das EA- Register 700 und 701 dient einem zweifachen Zweck. Es wird durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 verwendet, um eine Leitungsabtastung durchzuführen, es wird durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 verwendet, um gerichtete Abtastung vorzunehmen. Die Bit-Positionen 0 bis 8 des rechten Teils 701 des E4-Registers 701 bestehen aus einem binären Zähler mit 9 Bit unter der Kontrolle von Signalen auf dem Leiter 723. Die Signale auf diesem Leiter dienen dazu, die Stufen 0 bis 8 selektiv um eine Zählung 1,2 oder 4 zu erhöhen. Während der Leitungsabtastung werden die UND-Gatter 710 und 711 betätigt, um die Stufen 0 bis 8 um eine Zählung 1 zu erhöhen. Während einer gerichteten Abtastung werden die Gatter 712, 713 und 714 selektiv betätigt, um die Stufen 0 bis 8 um eine Zählung von 1, 2 oder 4 zu erhöhen. Diese Gatter werden durch Ausgangssignale der Stufen 5,6 und 7 des PO-Registers 501 während gerichteter Abtastoperationen gesteuert
Vor Beginn der Leitungsabtastung stellt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Stufen 0 bis 13 des £4-Registers sämtlich auf den Zustand »0« ein. Wenn die Leitungsabtastung weitergeht wird die Zählung in den Stufen 0 bis 8 erhöht, nachdem festgestellt ist daß die abgetastete Zeile keine Leitung mit ausgehängtem Teilnehmerapparat aufweist. Im Fall, daß der programmgesteuerte Verarbeiter 200 eine gerichtete Abtastung unternimmt leitet er zunächst den
Fig. 12 beschrieben wurde. Im Fall der Leitungsabtastung überwacht die Anmelde-Detektorschaltung 629 den Inhalt des Abtaster-Antwortregisters 601, wobei das UND-Gatter 630 betätigt wird, wenn sich einp Leitung im ausgehängten Zustand befindet, um die Flipflop-Schaltung 722 einzustellen. Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 prüft regelmäßig den Zustand der Flipflop-Schaltung 722. Wenn festgestellt wird, daii sich die Flipflop-Schaltung 722 im Zustand »1« befindet, identifiziert der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die anmeldende Leitung. Es sei bemerkt, daß bei Leitungen, die im stabilen Zustand sind oder die durch ein abgehendes Register bedient werden, der Überwachungs-Ferritstab der Leitung abgetrennt wird, so daß weitere Anzeigen für Aushängezustände an dem leiturigsabtastenden Anmelde-Detektor 629 verhindert werden. Nachdem eine Teilnehmerleitung freigegeben ist, wird der Ferritstab angeschaltet, wobei nachfolgende Gesprächsanordnungen festgestellt werden können. Die Leitungsabtastung g^ht weiter, bis einer der folgenden Zustände eintritt: 1. eine Anmeldung wurde festgestellt. 2. die Stufen 0 bis 8 des rechten Teils des £4-Registers haben sämtlich den Zahlwert »!« erreicht. der anzeigt, daß die letzte Zeile des letzten AStasters abgetastet ist, oder 3. bis entweder der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 oder der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die Steuerung der peripheren Zugriffssohaltung 120 belegt.
Zeitliche Zuordnung
des programmgesteuerten Verarbeiters 200
Der Programmierungsplan für den programmgesteuerten Verarbeiter ist in Fig. 13 dargestellt. Dieser Plan enthält eine Aufstellung der Unterbrechungen zur Durchführung von Gesprächsbearbeitungsfunktionen.
die mit ziemlicher zeitlicher Genauigkeit durchgeführt werden müssen, und zur Durchführung gewisser korrigierender Wartungsaktionen. Die normalen Gesprächsverarbeitungsfunktionen, die unter Unterbrechungskontrolle durchgeführt werden, werden mit einer
ω Geschwindigkeit von einmal alle 25 Mill'sekunden durchgeführt, oder mit Geschwindigkeiten, die ganze Vielfache von 25 Millisekunden sind. Informationen, die durch die zeitlich festgelegten Unterbrcchiingspro grammfolgen gesammelt werden, werden auf der
h5 Grundstufe weüerverarbeitet. die auch Daten liefen. J,\c durch die zeitlich abgestimmten llntcrbrcvluingspiv» grammfolgen weitergeleitet werden. Die Grundstufe funktionen ändern sich in der Aiisfühnui£S7cii. »In ilicr
Funktionen stark vom Anlageverkehr abhängig sind. Es gibt eine objektive Zeit zur Beendigung der Ausführung aller Grundstufefunktionen und eine Maximalzeit für die Ausführung. Da die Zeit, die zur Durchführung aller Grundstufefun.itionen erforderlich ist, stark mit den Verkehrsbedingiingen wechselt, besteht eine wesentliche Differenz zwischen der objektiven Zeit für die Ausführung und der maximalen erlaubten Zeit. Bei diesem Ausführungsbeispiel behält man eine Aufzeichnung der Zeit, die zur Ausführung der Grundstufefuruktionen verbraucht wird. Wenn diese Zeit kleiner als 100 Millisekunden ist, wird eine zusätzliche Wartungsarbeit in die Liste eingefügt. Zum Beispiel können Routtnewartungsfunktionen und Datenüberprüfungen unternommen werden, um die unverstrichene Zeit auszufallen. Wenn weiterhin bei diesem Ausführungsbeispiel festgestellt wird, daß die Zeit, die zur Ausführung der Grundstufefunktionen notwendig ist, 325 Millisekunden überschritten hat, wird angenommen, daß eine Störung eingetreten ist und daß Abhilfemaßnahmen unternommen werden. Somit wurde in diesem einen als Beispiel verwendeten Fall eine objektive Minimalzeit von 100 Millisekunden festgelegt und eine Maximalzeit von 325 Millisekunden verwendet Bei Nichtvorhandensein des Zeitablaufs (dem Ablauf von 325 Millisekunden) werden sämtliche Arbeitsfunktionen, die auf der Grundstufe durchzuführen sind, unternommen, bevor irgendeine Arbeit in der Liste wiederholt wird.
Eine Grundstufenarbeit kann entweder durch eine zeitlich festgelegte Unterbrechungsprogrammfolge oder durch eine Wartungs-Unterbrechungsprogramimfolge unterbrochen werden. Eine zeitlich festgelegte Unterbrechungsprogrammfolge kann nur durch eine Wartungs-Unterbrechungsprogrammfolge unterbrochen werden. Wie vorher beschrieben, kann der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Steuerung des zeitweiligen Speichers 201 und der peripheren Zugriffsschaltung 120 für Zeitperioden von 9 bis 204 Mikrosekunden belegen. Dies wird nicht als Unterbrechung innerhalb des Programmplanes der Fig. 13 betrachtet Während Zeiten, in denen der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Steuerung des gemeinsamen Speichers und der peripheren Zugriffsschaltung belegt, ist der programmgesteuerte Verarbeiter 200 nur frei, wenn die Programmfolgen nicht ohne Zugriff zu den gemeinsamen Elementen durchgeführt werden können.
Die während der zeitlich festgelegten Unterbrechungen unternommenen speziellen Arbeitsfunktionen und die Grundstufefunktionen werden an Hand der Gesprächsverarbeitung erläutert
Programmgesteuerter Verarbeiter 200
Ein Programmspeicherwort besteht aus 22 Bits, die hier verwendete Wortstruktur besteht aus Befehlen mit voller Wortlänge und aus Befehlen mit halber Wortlänge, wobei jedes Pfogrammspeicherwort Befehle mit votler Wortlänge oder mit zwei halben Wortlängen enthalten kann, Die Befehle mit voller Wortlänge bestehen im allgemeinen aus einem 5-Bit-Operationscode. den eine Adresse oder Daten begleiten, ferner einem Bit »Übertragung erlaubt« oder, wenn es der Platz gestattet, einem Paritäts-Bit. Befehle mit halber Wortlänge bestehen aus einem 5-Bit-Operationscode und einem 5-Bit-Adressencode. Die übrigen 2 Bits des 22-Bit-Speicherwortes werden für das Bit »Übertragung erlaubt« und das Paritäts-Bit verwendet. Der 5-Bit-Adressencode eines Befehls mit halber Wortlänge wird verwendet, um einen Wert oder eine Änderung zu bezeichnen. Zum Beispiel bezeichnet ein Wert, der zu einem Rotierbefehl gehört, den Betrag der Rotation.
Eine Änderung, die zu einer Gatteroperation gehört, bezeichnet die Quellen- und Bestimmungsregisterkombination. Das Bit »Übertragung erlaubt« wird verwendet, um illegale Übertragungen festzustellen, und dient dazu, Bauelementefehler wie auch Programmfehler
ίο anzuzeigen. Die Befehle, die im Speicher eingebracht sind, unterliegen der Beschränkung, daß jeder Befehl mit voller Wortlänge einer neuen Speicheradressenstelle zugeordnet ist Ein Befehl »Keine-Operation« (NO-OP) mit halber Wortlänge wird eingefügt, wenn notwendig, um die Wortgrenzen so einzustellen, daß jeder Befehl mit voller Wortlänge in einer neuen Adressenstelle gespeichert wird.
Die Operation der logischen Schaltungen in dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 ist im allgemei nen synchron und unter dem Einfluß der Zeitgeberschal tung 504. Wie vorher erwähnt, erzeugt diese Schaltung Zeitgebersignale, die einen Grundmaschinenzyklus von 3 Mikrosekunden definieren. Jedoch ist die Geschwindigkeit mit der Befehle aus dem Programmspeicher geholt werden können, einmal alle 6 Mikrosekunden. Dse Mehrzahl der Befehle mit halber Wortlänge erfordern für die Ausführung einen 3-Mikrosekunden-Zyklus, so daß In zahlreichen Fällen zwei Befehle mit halber Wortlänge während einer 6-Mikrosekun-
jo den-Speicherableseperiode ausgeführt werden können. Bei der als Beispiel gewählten Anlage erfordern Befehle mit voller Wortlänge und gewisse Befehle mit halber Wortlänge zwei oder mehr 3-Mikrosekunden-Zyklen zur Ausführung. Die Anzahl der für jeden Befehl erforderlichen Zyklen reicht von 1 bis 6. Das Holen von Befehlen aus dem Programmspeicher 300 und das Bewegen von Befehlen und Daten innerhalb des programmgesteuerten Verarbeiters 200 wird an Hand der F i g. 2 bis 5 diskutiert. Es sind in dem programmge steuerten Verarbeiter 200 zwei Flipflop-Register vorhanden, die zu den Nachrichtenübertragungen mit dem Programmspeicher 300 gehören, nämlich das 18-Bit-/W-Register 304 (von »program address« = Programmadresse) und das 22-Bit-/'5ö-Regi· ster 306 (von »programstorc buffer« —Programmspeicherpuffer). Der Inhalt des /M-Registers 304 definiert die Speicherstelle, die Zugriff erhalten soll, während das PSß-Register 306 Befehlswörter oder Daten speichert, die man von dem Programmspeicher
so 300 erhält, oder Daten, die in den Speicher eingeschrieben werden sollen. Das PM-Register 304 ist Ober das Kabel 307 mit dem Programmspeicher 300 verbunden. Das PSB-Regsher 306 ist Über das Kabel 326 mit dem Programmspeicher 300 verbunden. Befehlsworte wer den normalerweise nacheinander aus dem Programm speicher abgelesen. Dementsprechend wird der Inhalt des /Vt-Registers 304 normalerweise vor dem Ablesen des nächsten Befehls um »I« erhöht. Dies geschieht unter dem Einfluß der /3M-Logik 305. Gelegentlich ist es
«ο notwendig, die Folgekette zu unterbrechen und eine Übertragung zu einer nicht sequentiellen Adresse vorzunehmen. Dazu dienen eine Vielzahl von Sprungbefehlen, die bewirken, daß eine Sprungadresse in das f/4-Register 304 gebracht wird. Die Sprungadresse
hi kann von verschiedenen Quellen innerhalb des programmgesteuerten Verarbeiters 200 erhalten werden.
Wie vorher erwähnt, beträgt das minimale Zeitintervall zwischen aufeinanderfolgenden Ablesungen des
Programmspeichers 300 6 Mikrosekunden. Es ist erwünscht, daß diese gan?.e Zeit für die Ausfuhrung der vom Speicher abgelesenen Befehle verfügbar ist Aus diesem Grunde ist das /O-Register 501 zusätzlich zum PSß-Register 306 vorgesehen. Zu einer vorbestimmten Zeit des Grundmaschinenzyklus wird der Inhalt des PSB-Registers 306 zum PORegister 501 über die UND-Gatter 510 und 512 zur Decodierung geleitet Danach wird der Inhalt des A4-Registers 304 um »1« erhöht und die neu erzeugte Speicheradresse zum Programmspeicher 300 übertragen, um den nächsten Befehl in der Folge zu erhalten. Für den Fall, daß der Befehl im /O-Register 501 ein Sprungbefehl ist, muß die Sprungadresse und nicht die nächste sequentielle Adresse zum Erhalten des nächsten Befehls vom Programmspeicher 300 benutzt werden. Wenn die nächste sequentielle Adresse abgelesen ist, wenn jedoch ein Sprung durchzuführen ist, wird der Inhalt des PSß-Registers 306 außer acht gelassen. Wenn der Inhalt des /SB-Registers 306 aus zwei Befehlen mit halber Wortlänge besteht, werden beide Befehle in das 22-Bit-PO-Register501 geleitet Der in der linken Hälfte des PORegisters 501 gespeicherte Befehl halber Wortlänge wird stets zuerst ausgeführt Nach Beendigung der Ausführung des linken Befehls wird der Inhalt der rechten Hälfte des PO-Registers 501 in die linke Hälfte des gleichen Registers über das UND-Gatter 514 geleitet Nach Beendigung der Ausführung dieses zweiten Befehls halber Wortlänge wird der nächste Befehl oder das nächste Befehlspaar vom PSB-Register jo 306 in das PÜ-Register 501 geleitet.
Ein Befehl im PÖ-Register 501 wird mit Hilfe des Beiihlsübersetzers 502 decodiert, der Ausgangssignale erzeugt, die nur dem Befehl eigen sind, der sich im fO Register 501 befand. Die Ausgangssignale des Befehlsübersetzers 502 werden in der Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 mit Ausgangssignalen der Zeitgeberschaltung 504 der Folgeschaltung 506 und der Ablese· und Regenerations-Steuerschaltung 503 kombiniert Die Ausgangssignale der Befehlskombinations- Gatterschaltung 505 steuern die Gatteraktionen und die logischen Operationen, die innerhalb des programmgesteuerten Verarbeiters 200 und in gewissen Fällen innerhalb des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 stattfinden.
Die Folgeschaltung 506 dient dazu, den Zugriff zum Programmspeicher 300 zu steuern. Da die verschiedenen Programmbefehlswörter eine veränderliche Anzahl von 3-Mikrosekunden-Maschinenzyklen für ihre Ausführung erfordern, muß eine Schaltung vorgesehen werden, umd die Zaht der Zyklen zu verfolgen, die für die Ausführung eines bestimmten Befehls bleiben, damit neue Defehle vom Programmspeicher 300 zur richtigen Zeit erhalten werden können. Die Folgeschaltung 506 ist für diesen Zweck vorgesehen. Diese Schaltung wird durch jeden Befehl in Gang gesetzt, sie erzeugt Ausgangssignale, die der Befehlskombinations-Gatter schaltung 505 anzeigen, daß der nächste Befehl oder das nächste Befehlspaar zur Ausführung vorbereitet werden muß. Die Lese- und Regefierier-Steuersehaltung 303 m erzeugt Zeitsignale, welche die Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 bei der Erzeugung von Signalen benutzt, die zum Lesen von Daten vom temporären Speicher 201, der Regeneration von Speicherzellen, die abgelesen sind, und dem Einschreiben von Daten in den ti temporären Speicher 201 erforderlich sind. Die Zusammenarbeit des programmgesteuerten Vernrbeiters 200 mit dem Speicherzugriff 140 wird später beschrieben.
Wie aus den Fig.2 bis 5 hervorgeht, enthält der programmgesteuerte Verarbeiter 200 eine Vielzahl von Flipflop-Registern. Im allgemeinen kann der Inhalt jedes Registers in ein anderes Register des Verarbeiters geleitet werden. Diese Informationsübertragung geschieht mit Hilfe der Programmleitschiene 202, die auch zum Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 reicht, wie aus den F i g. 6 und 7 hervorgeht Zur Übertragung von Daten mit Hufe der Programmleitschiene 202 von einem Register zum anderen werden ein Ausgangsgatter, das mit dem Quellenregister verbunden ist, und ein Eingangsgatter, das mit dem Bestimmungsregister verbunden ist, in Tätigkeit gesetzt Zum Beispiel werden zum Leiten von Informationen vom AA-Register 302 zum CA-Register 303 die UND-Gatter 315 und 312 in Tätigkeit gesetzt Zahlreiche Register des Vtrarbeiters werden in erster Linie für spezielle Funktionen verwendet, jedoch sind sie nicht auf diese Verwendung beschränkt. Zum Beispie! werden das A4-Regjster 302, das G4-Register303 und das Gi?-Register 203 in erster Linie zur Verbindung mit dem temporären Speicher 201 verwendet Diese Verbindung geschieht über den Speicherzugriff 140. Der temporäre Speicher 201 spricht auf Zeitgeberagnale an, die durch die Zeitgeberschaltung 504 erzeugt werden, und aus Ablese- und Einschreibsignalen. Es sind zwei Ableseleiter RCSDO und RCSGR vorhanden. Ein Signal aus dem ersten Leiter bewirkt die Ablesung der Speicherstelle, die durch den Inhalt des G£4-Registers 142 bestimmt ist, und die Übertragung der Daten über den Leiter 241 zum ZJORegister 604. Ein Signal auf dem zweiten Leiter bewirkt daß der Speicher abgelesen wird und die Daten über den Leiter 240 zum GW-Register 203 übertragen werden. Es sind 2 Einschreibeleiter vorhanden, wobei ein Signal auf einem dieser Leiter bewirkt, daß der Inhalt des GSARegisters 141 in den Speicherort eingeschrieben wird, der durch den Inhalt des G£4-Registers 142 bestimmt ist Die Signale auf dem RCSDO-Leher und einem der Einschreibeleiter werden durch die Befehlskombinations-Gatterschaltung 912 in dem Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 erzeugt, während die Signale auf dem RCSGR-Leiter und dem anderen Einschreibeleiter durch die Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 in dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 erzeugt werden. Eine 16-Bit-Adresse kann von dem AA-Register 302 oder dem G4-Register 303 zum C£4-Register 142 Über die Programmleiterschiene 202, das UNß-Gatter 231, das ODER-Gatter 144, und entweder über das UND-Gatter 315' oder 316 übertragen werden.
In den temporären Speicher 201 einzuschreibende Daten können vom GÄ-Register 203 über das UND-Gatter 232 und das ODER-Gatter 143 zum CSARegister 141 geleitet werden oder von anderen Registern mit Hilfe der Programmleitschiene 202 des UND-Gatters 233 und des ODER-Gatters 143. Der temporäre Speicher 201 ist ein Speicher mit zerstörender Ablesung. Irgendein« Speicherstelle, die durch den Verarbeiter abgelesen wird, muß regeneriert werden, um die Daten für nachfolgende Leseoperationen beizubehalten. Der temporäre Speicher 201 enthält keine Flipflop-Register zur Speicherung der Daten, die zur Regeneration beibehalten werden. Statt dessen werden Daten, die vom Speicher abgelesen werden, entweder in das G/?-Register 203 oder das DO-Register 604 geleitet, wobei man Regenerationsdaten vom CSARegister 141 erhält. Zwischen der Ablesung der
Regeneration ist eine ausreichende Zeitperiode vorhanden, um die abgelesenen Daten entweder vom GÄ-Register 203 oder vom DO-Register 604 zum CS/-Regisier 141 zu leiten. Gewisse Befehle des programmgesteuerten Verarbeiters 200 verwenden diese Zeitperiode zwischen dem Ablesen und Regenerieren mit Vorteil, um die Daten zu ändern, die für die Regeneration gebraucht werden. Zum Beispiel bewirkt ein Befehl, daß der Inhalt der Speicherstelle, der durch die Adresse im AA-Register 302 bestimmt ist, in das GÄ-Register 203 etngelesen wird, ferner, daß der Inhalt des GÄ-Registers 203 logisch mit dem Inhalt des LÄ-Registers 204 kombiniert wird und daß das logische Ergebnis zum CS/-Register 141 geleitet wird, bevor eine Regeneration stattfindet
Das LÄ-Register 204, das LF-Register 205, das LM-Register 206 und das LW-Register 207 werden bei Befehlen verwendet, die eine Vielzahl von logischen Operationen durchfahren. Die logische Funktionsschaltung 220 wirf «on diesen Befehlen verwendet, wobei im allgemeinen der Inhalt des GÄ-Rsgisters 203 und des LÄ-Registers 204 gemäß der logischen Funktion kombiniert wird, die durch den Inhalt des LF-Registers 205 bestimmt ist Der Inhalt des LAf-Registers 206 wird in der logischen Funktion verwendet, um gewisse Bits selektiv zu maskieren, so daß die logische Funktion nur mit denjenigen Bits der Eingangsworte durchgeführt wird, für die eine »1« im LM-Register 206 vorhanden ist, und eine »0« für alle Bits erzeugt wird, für die eine »0« im LM-Register 206 besteht Das durch die logische Funktionsschalti'cig 220 erzeugte resultierende Datenwort wird über die Programmleitschiene 202 und die UND-Gatter 234 und 235 zum LW-Register 207 geleitet Wenn gewünscht wird, daß die Bits, mit denen eine logische Funktion durchgeführt ist, zum CR-Register 203 zurückgeführt werden, daß aber alle anderen Bits des GÄ-Registers 203 nicht gestört werden, wird die Einsatz-Maskenschaltung 208 verwendet Dieser selektive Einsatz in das G7?-Register geschieht durch eine einzige Schiene, die die Seite »1« jedes Bits des LW-Registers 207 über die Programmleitschiene 202 und die geeigneten UND-Gatter zum GÄ-Register 203 leitet und gleichzeitig den Inhalt des LAf-Registers 206 und die Seite »0« jedes Bits des UV-Registers 207 kombiniert und das Ergebnis zur »freien« Seite jedes Bits des GÄ-Registers 203 über das UND-Gatter 236 leitet Infolgedessen wird eine »1« in jedes Bit des GÄ-Registers 203 eingeschrieben, für da;, eine »1« im L W-Register 207 vorhanden war, ferner wird eine »0« in jedes Bit des GÄ-Registers eingeschrieben, für das eine »1« im LAf-Register 206 und eine »0« im LlV-Register 207 vorhanden ist. Es sei daran erinnert, daß eine »1« nur in denjenigen Bits des L W-Registers 207 erscheinen kann, für die eine »1« im LW-Register 206 vorhanden war. Infolgedessen wird eine Änderung nur bei denjenigen Bits des GÄ-Rcgisters 203 durchgeführt, für die eine »1« im LM-Register 206 vorhanden ist.
Die Summenrotierschaltung 301 ist eine logische Schaltung, die für verschiedene Zwecke verwendet wird. Diese Schaltung kann benutzt werden, um den Inhalt irgendeines Registers um einen bestimmten Betrag zu rotieren, indem der Inhalt des gewünschten Registers über die Programmleitschiene zur Summenrotierschaltung 301 geleitet wird und indem das rotierende Ergebnis zum Register zurückgegeben wird, von dem die Daten ausgingen. Die Summenrotierschaltung 301 wird ferner verwendet, um den Inhalt des C/?-Registers 203 und des Λ Λ-Registers 302 zu addieren. Das Ergebnis kann dann in irgendein gewünschtes Register eingebracht werden. Eine bestimmte Zahl kann auch zum Inhalt entweder des AA- oder des GÄ-Registers mit Hilfe der Summenrotierschaltung 301 addiert werden.
Es wurde früher erwähnt, daß das PA-Register aus 18 Bits besteht, die eine 18-Bit-Adresse für den Programmspeicher 300 bilden, und daß jedes Speicherwort aus 22 Bits besteht Ein 22-Bit-Speicherwort hat Raum für
ίο höchstens eine 16-Bit-Adresse zusätzlich zu dem erforderlichen 5-Bit-Befehlscode und einem Prüf-Bit Daher benötigt ein Sprungbefehl 2 Bits zusätzlich zu der 16-Bit-Adresse, die im Befehlswort gespeichert ist Für diesen Zweck sind verschiedene Bits des Sprungpuffers 100 vorgesehen. Wenn ein Sprung stattfinden soll, erhält man zwei Bits vom Sprungpuffer 400 zusätzlich zu der 16-Bit-Adresse. Es ist selbstverständlich eine Voraussetzung, daß die geeigneten Bits des Spnugpuffers eingegeben sind, bevor der Sprungbefehl ausgeführt wird. Das Eingeben kann durch gewöhnliche Datsnverarbeituugsbefehle durchgeführt werden. Die Bedeutung jedes Bits des Sprungpuffers 400 soll nun diskutiert werden. Die beiden niedrigststelligen Ziffern sind mit DFHO und DFH1 bezeichnet Sie werden durch Datenbefehle benutzt, die Daten aus dem Programmspeicher 300 lesen und Daten in diesen einschreiben. Bevor ein derartiger Datenlese- oder Einschreibe-Befehl ausgeführt wird, müssen die Bits DFHO und DFHl in geeigneter Weise eingegeben werden. Die durch den Datenbefehl zu verwendende Adresse wird aufgebaut, indem der Inhalt eines internen Registers (z.B. des A4-Registers 302) in die 16 niedrigststelligen Bits des PA-Registers 304 geleitet wird und indem DFHO und DFH1 in die Bits 16 bzw. 17 geleitet werden. Bits 2 und 3 des Sprungpuffers 400 werden mit PFHI und PFH3 bezeichnet, sie werden verwendet, wenn ein Sprung mit Hilfe irgendeiner Anzahl von Sprungbefehlen des Programms durchgeführt wird. Der Inhalt dieser beiden Bits wird ferner in die Bits lfi bzw. '7 des PA-Registers 304 geleitet
Die Bits 4 und 5 des Sprungpuffers 400, die mit RAD 4 und RAD 5 bezeichnet sind, werden verwendet, um die Bits 16 bzw. 17 der Adresse im PA-Register 304 zu speichern, wenn der Datenlese· oder Einschreibvorgang des Programmspeichers 300 angehalten wird und die Datenadresse erhalten bleiben soll. Die Bits 0 bis 15 der Adresse werden an eine ausgewählte Steile des temporären Speichers 201 gespeichert, während die Bits 16 und 17 in RAD4 bzw. RADS gespeichert werden.
Wenn Datenoperationen zu einer späteren Zeit beginnen, wird die Datenadresse rekonstruiert, indem man die Bits 0 bis 15 vom Speicher und die Bits 16 und 17 von RAD4 bzw. RADS erhält In gleicher Weise werden die Bits 6 und 7 des Sprungpuffers 400, die mit RAP6 und RAPl bezeichnet sind, benutzt, um die beiden höchststelligen Ziffern der Rückführungsadresse zu speichern, wenn ein Sprung von einer Programmfolge durchgeführt ist und die Rückführungsadresse erhalten bleiben soll. Wie bei der Datenadresse werden die 16 niedrigststelligen Bits im temporären Speicher 201 gespeichert, während die Bits 16 und 17 in RAP6 bzw. RAPl gespeichert werden. Das Bit 8 des Sprungpuffers 400 ist ein Kenn-Bit, das durch gewisse Prüfbefehle eingestellt wird, wenn ein Prüfzustand in
£» dem programmgesteuerten Verarbeiter 200 angetroffen wird. Zum Beispiel kann der Inhalt eines ausgewählten Registers auf den Zustand mit lauter »Nullen« geprüft werden, indem der Inhalt auf die Programmleitscniene
202 gegeben wird und die Prüfschaltung 410 in Tätigkeit gesetzt wird. Der Detektor 4tO für lauter »Nullen«, der mit der Programnileitschiene 202 verbunden ist, erzeugt ein Ausgangssignal, das verwendet wird, um das Bit 8 des Sprungpuffers 400 einzustellen, wenn der Zustand mit lauter »Nullen« festgestellt ist Das Sit 9 wird nicht verwendet Das Bit 10 des Sprungpuffers 400 ist ein Kenn-Bit, das bei Einstellung anzeigt daß der Inhalt der Bits U bis 15 durch einen Sprungbefehl verwendet werden solL Der Inhalt dieser 5 Bits wird durch Sprungbefehle mit halber Wortlänge benutzt die in ihrere Befehlswort nur eine 5-Bit-Sprungadresse enthalten. Die fünf in den Bits 11 bis 15 des Sprungpuffers 400 gespeicherten Bits weiden in die Bits 5 bis 9 des PA-Registers 304 geleitet während die im Befehlswort enthaltenen fünf Bits in die Bits 0 bis 4 des PA-Registers 304 geleitet werden. Für Sprungbefehle dieser Art bleiben die Bits 10 bis 17 des PA-Registers 304 ungeändert Infolgedessen kann unter dem Einfluß derartiger Befehlsworte mit halber Wortlänge nur ein beschränkter Sprungdwchgeführt werden.
Die Ausführung eines Programms kann unterbrochen werden, um die Ausführung anderer Programme unter dem Einfluß von durch das Unterbrechungsregister 520 erzeugten Unterbrechungssignalen zu beginnen. Dieses Register besteht aus einer Vielzahl von Unterbrechungs-Flipflop-Schaltungen, die jeweils einem bestimmten Prioritätspegel zugeordnet sind. Unterbrechungsprogramme, die eindeutig jeder der Unterbrechungs-Flipflop-Schaltungen zugeordnet sind, werden im Programmspeicher 300 gespeichert Das Unterbrechungsregister 520 besteht weiterhin aus einer Schaltung zur Erzeugung von Unterbrechungssignalen, die die Prioritätsstufe der gewünschten Unterbrechung angeben. Die Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 spricht auf die Unterbrechungssignale an, um selektiv Übertragungen zur Unterbrechung von Programmen im Programmspeicher 300 einzuleiten. Derartige Sprünge werden dadurch eingeleitet daß ein Unterbrechungsbefehl nach Beendigung des ausgeführten Befehls in das PO-Register 501 eingebracht wird. Der Unterbrechungsbefehl speichert den Inhalt des PA-Registers 304 und des Sprungpuffers 400 in vorbestimmten Adressen des temporären Speichers 201 und fügt eine Sprungadresse in das PA-Register 304 ein. Der Wert der Sprungadresse ist eine Funktion der Stufe der ausgeführten Unterbrechung. Danach wird das geeignete Unterbrechungsprogramm ausgeführt Unterbrechungsprogramme werden entsprechend den Frioritätsstufen der zum Progravnm gehörigen Unterbrechungs-Flipflop-Schaltung ausgeführt. Dementsprechend werden Unterbrechungen mit höherer Stufe beendet, bevor Unterbrechungen mit niedrigerer Stufe eingeleitet werden. Jedoch kann eine Unterbrechung mit höherer Stufe ein Unterbrechungsprogramm mit niedrigerer Stufe unterbrechen.
Gewisse Flipfiop-Schaltungen des Unterbrechungsregisters 520 werden unter dem Einfluß von Fehlersignalen vom Fehlerdetektor 521 eingestellt, wenn Fehler innerhalb des programmgesteuerten Verarbeiters 200 festgestellt werden. Zum Beispiel werden solche Fehlersignale im Fall eines Paritätsfehlers nach einer Ablesung aus einem Programmspeicher 300 erzeugt. Eine der Unterbrechungs-Flipflop-Schaltungen wird unter dem Einfluß von Signalen auf dem 25-/V/S-Leiter eingestellt. Diese letztgenannten Signale werden durch den Zeitzähler 801 in de τι Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 erzeugt und treten etwa einmal alle 25 Millisekunden auf. Diese zeitlich abgestimmten Unterbrechungen ergeben die Einleitung der Ausführung gewisser Programme auf periodischer Basis.
Die Befehle der als Beispiel gewählten Anlage enthalten die folgenden Befehle:
Sprungbefehle
Code
Erläuterung
TGR Sprung zu der Adresse, die durch das
GÄ-Register 203 und die Bits PFHl und PFH3 des Sprungpuffers 400 festgelegt ist
TLR Sprung zur Adresse, die durch das LR-
Register204 und die Bits PFHl und PFH3 des Sprungpuffers 400 festgelegt ist
TR Wenn das Bit 10 des Sprungpuffers 400
»0« ist, Sprung zur Adresse im PA-Register 304, die durch die 5-Bit-Adresse geändert ist, die durch den Befehl festgelegt ist; wenn das Bit 10 des Sprungpuffers 400 »1« ist, Sprung zur Adresse im ΡΛ-Register 304, die durch den Inhalt der Bits 11 bis 15 des Sprungpuffers 400 und die 5-Bit-Adresse geändert ist, die durch den Befehl festgelegt ist.
TRA Sprung zur Adresse, die durch den Be
fehl und die Bits PFHl und PFH 3 eines Sprungpuffers 400 festgelegt ist.
TSA Speichern der Bits 0 bis 15 des PA-
Registers 304 im temporären Speicher 201 an der Adressenstelle, die durch den Inhalt des CA -Registers 303 festgelegt ist, Speichern der Bits 16 und 17desP/l-Registers304 in den Bits RAP6 und RAPl des Sprungpuffers 400 und Sprung zur Adresse, die durch den Befehl und den Inhalt der Bits PFHl und PFH 3 des Sprungpuffers 400 festgelegt ist.
TFSA Lesen des Inhalts derjenigen Adresse
des temporären Speichers 201, die durch das C4-Register303 definiert ist, und Einsetzen in die Bits 0 bis 15 des PA-Registers 304, Einbringen des Inhalts der Bits RAP6 und RAPl in die Bits PFHl und PFHi des SprungpufTers400 und in die Bits .16 und 17 des /Vl-Registers304 und Sprung zu der neuen Adre.se im P/4-Register304.
PlB(n) Beginnen der Programmunterbrechung:
Speichern des Inhalts des SprungpufTers 400 \ind der Bits 0 bis 15 des PA-Re- glsters 304" an bestimmten Stellen des temporären Speichers 201. Speichern des Inhalts der Bits 16 und '.7 des PA-Registers304 in den Bits /?.·!/'6 und RAPl des Sprungpul'ters 400. Sprung /u einer '«estimmten verdrahteten Adresse, die durch // geändert wird. (;; = 1 bis 7). Der Wert von η bestimmt die drei nicdrigststcllcnden Bits der Adresse.
Fortsetzung
PIFAn)
Erläuterung
TCWS
Code
MST
Erläuterung
Beenden der Programmunterbrechung: Wiederherstellen des Sprungpuffers400 mit einer Information von der vorbestimmten Adresse des temporären Speichers 201, Wiederherstellen des PA-Registers 304 mit einer Information von der vorbestimmten Adresse des temporären Speichers 201 und dem Inhalt der Bits RAPd und RAPl des Sprungpuff:rs 400 und Sprung zu der neuen Adresse im /M-Register304.
Wenn das Bit C7-"8 des Sprungpuffers
400 "0" lsi, üiiciiiagcM. wie L-^ iüi uci'i
7Y?-Befehl beschrieben wurde; wenn das Bit CF8 »I« ist, weitergehen zur nächsten sequentiellen Adresse.
Wenn das Bit CF8 des Sprungpuflers 400 »I« ist, übertragen, wie es für den r/f-Befehl beschrieben wurde; wenn das Bit CF% »0« ist, weitergehen zur nächsten sequentiellen Adresse.
Registers 207 oder die Bedingung ist, bei der nicht nur Nullen vorhanden sind. Die Zahl der so zu prüfenden Stellen ist durch den Zählwert im KR-Zähler 522 festgelegt. Dieser Zählwcrt wird jedesmal, wenn ein Wort aus dem Speicher gelesen wird, erniedrigt, wobei das Programm weitergeht, wenn der Zählwert »1« erreicht ist.
Addierbelehle
C(HlC
ADXCA
ADMiR ADD
Hrläutcrung
LX = 1.4,8).
Addiere X zum C/i-Register 303
(A-= 1,4,8).
Addiere »1« zum G7?-Registcr 203.
Addiere das (//{-Register 203 zum Inhalt
des .-!/!-Registers 302 und bringe die
Summe in das AA-Register.
Prüfbefehle
Code Erläuterung
S7 Diese beiden Befehle prüfen die unteren
ZT vier Bits des G/?-Registers 203 auf die
Bedingung mit lauter »Einsen« und mit lauter »Nullen« und stellen das Bit CFi des Sprungpuffers 400 ein. wenn die Bedingung erfüllt ist.
OZT Prüfen des Gfl-Registers 203 auf die Be
dingung mit lauter »Nullen« und Einstellen des Bits CFi, wenn die Bedingung erfüllt ist.
>t ZT Prüfen des LW-Registers 207 auf die Be
dingung mit lauter »Nullen« und Einstellen des Bits CFi. wenn die Bedingung erfüllt ist.
UST Dieser Befehl liest eine Vielzahl von
Stellen des temporären Speichers 201 nacheinander ab, kombiniert die abgelesenen Informationen mit dem Inhalt des Lfl-Registers 204, wie er durch das LF-Register205 und das LM-Register 206 festgelegt ist, bringt das Ergebnis in das /.^-Register207 und führt eine Prüfung auf lauter »Nullen« mit dem Inhalt des /.W-Registers durch. Wenn das gewünschte Ergebnis nicht gefunden wird, ändert der Befehl die abgelesene Information, schreibt sie in die Stelle ein, aus der sie gelesen wurde, liest das nächste sequentielle Wort aus dem temporären Speicher 201 ab und führt die gleichen logischen Operationen Null- und Einstellbefehle
Code Erläuterung
SCA 2 Stelle das Bit 2 des Ol-Registers 303 ein.
SCF Stelle das Bit CT8 des Sprungpuffers
400 ein.
SGL Stelle das Bit 0 des G/?-Registers203
ein.
ZAA Bringe das A/(-Register302 auf Null.
ZAAl Bringe das Bit 2 des A/(-Registers 302
auf Null.
ZCA Bringe das ("/(-Register303 auf Null.
ZAl Bringe das Bit 2 des C/i-Registers 303
auf Null.
ZCF Bringe das Bit CFi des Sprungpuffers
400aufNull.
ZDFH Bringe die Bits DFHQ und DFH1 des
Sprungpuffers 400 auf Null.
Logische Funktionsbefehle
Code Erläuterung
DLF
Befehlsmöglichkeiten) des Befehls legen fest, ob die gewünschte Bedingung die Bedingung mit lauter »Nullen« des LW-Kombiniere logisch das Gß-Register 203 mit dem /./{-Register 204, wie es durch das LF-Register 205 und L/W-Register 206 festgelegt ist, bringe das Ergebnis in das /.M/-Register207, führe sämtliche »O«-Prüfungen am Z.FK-Register 207 durch und stelle das Bit CFS des Sprungpuffers 400 ein, wenn der Zustand mit lauter »Nullen« angetroffen wird. Neben der Leistung zum LW-Register207 kann das Ergebnis bei Bedarf maskiert in das GÄ-Register 203 eingesetzt werden, wie es vorher in dieser Erläuterung beschrieben wurde.
Fortsetzung
Code
AND
OR GTLR 2
Lrläuterung
Erläuterung
Code
DA TA
Logisches UND des G'ft-Registers 203 und das Datenwort, das den Befehl begleitet.
Logisches ODER des G/?-Registers 203 und das Datenwort, das iurch den Befehl festgelegt ist.
Stelle das Bit 0 des /.tf-Registers 204 ein, wenn das Bit 0 des GÄ-Registers 203 gleich »0« ist, stelle das Bit 1 des LR-Registers 204 ein, wenn das BitO des G/?-Registers 203 gleich »I« ist, und rotiere das Z./?-Register204 um zwei Bits riiiCii rCchiS.
CTLR 4 Stelle das Bit des /.Λ-Registers 204 ein,
das durch den binären Code in den Bits 0 und 1 des G/?-Registers 203 identifiziert ist. und rotiere das /.Λ-Register um vier Bits nach rechts.
RGR Rotiere das GR- R eg ister 203 um die
Zahl nach rechts, die durch den Befehl festgelegt ist.
RLRX Rotiere das /,F-Register 204 um Λ
(-V= I. 2, 4) nach rechts.
V/,(n) Andere logisch das Wort im temporären
Speicher 201 an der Adresse, die durch das /M-Register302 festgelegt und um η geändert ist. Der Wert von η kann 0, I, 2 oder 3 betragen, in welchem Fall die beiden niedrigststelligen Ziffern des /M-Registers302 durch den Wert von /; gegeben ist; /; kann ferner +1. +4. +8 darstellen, in welchem Fall der festgelegte Wert zu dem vorhandenen Inhalt des /l/!-Registers302 addiert wird. Die von der Speicheradresse erhaltene Information, die durch den geänderten Inhalt des /l/!-Registers302 festgelegt ist. wird zum GÄ-Register 203 geleitet und logisch mit dem /./{-Register 204 kombiniert. Das Ergebnis wird zum LW-Register207 geleitet, maskiert über die Einsatzmaskierschaltung 209, in das CSI-Register 141 eingesetzt und in den Speicher an der Stelle eingeschrieben, von dem es gelesen wurde.
VC(n) Der Befehl ist gleich VA(ri), abgesehen
davon, daß das C4-Register 303 an Stelle des /l/4-Registers302 benutzt wird.
Lese- und Schreibbefehle
RAL(It)
RCL(H)
R DA(H)
RDC(n)
RED
WPS
55
60
DATA Lesen von Daten aus dem Programm
speicher 300. Dieser Befehl bewahrt den Inhalt des Λί-Regisiers 304 und leitet b5 eine Datenadresse in das /^-Register 304 vom A /!-Register 302 und den Bits DFHQ und DFH \ des Sprungpuffers 400.
WRl
WRA(n)
WRC(n) 40
lirliiiilerung
Nach Empfang des 22-Bit-Datenwortes im MSfl-Register 306 werden die Bits 0 bis 15 dieses Registers zum GÄ-Register 203 und die Bits 6 bis 21 in das /.H'-Register 207 geleitet. Danach wird die Rückführungsadresse im /"/!-Register 304 wiederhergestellt.
Hinschreiben von Daten in das GW-Register 203 von der Stelle des temporären Speichers 201, der durch das AA-Register302 festgelegt ist, geändert um n [wie erklärt für den Befehl VA(Ii)); logisches Kombinieren des Inhalts des GR-p,e"isters 203 und des LÄ-Rcisisrs 204 Einsetzen des Ergebnisses in das LW-Regisler207 und Einstellen des Bits CT8, wenn das /.^-Register 207 nur »Nullen« enthält.
Gleich RAL(ii), abgesehen davon, daß das /?C4-Register303 an Stelle des AA-Registers302 benutzt wird.
Einschreiben in das G/f-Register 203 von der Stelle des temporären Speichers 201, der durch das A/!-Register 302. geändert um n, festgelegt ist (wie vorher erklärt).
Gleich RDA(n), abgesehen davon, daß das Ol-Register303 an Stelle des AA-Registers302 benutzt wird.
Einschreiben in das G/?-Register 203 von der Stelle des temporären Speichers 201, der durch die Adresse festgelegt ist, die den Befehl begleitet.
Einschreiben in den Programmspeicher 300. Dieser Befehl bewahrt den Inhait des P/l-Registers304 als Rückführup.gsadresse, erhält eine neue Adresse von /M-Register302 und den Bits DFHO und DFH1 des Sprungpuffers 400 und bringt diese Adresse in das /'/!-Register 304. Die Bits 0 bis 15 des GÄ-Registers 203 werden in die Bits 0 bis 15 des PSS-Registers 306 geleitet, und die Bits 10 bis 15 des /.^-Registers 207 werden in die Bits 16 bis 21 des /Sß-Regis*ers 306 geleitet. Nachdem der Inhalt des PSß-Registers 306 in den Speicher eingeschrieben ist, gibt der Befehl die Rückführungsadresse zum /M-Register 304 zurück.
Einschreiben des Inhalts des GÄ-Registers 203 in den temporären Speicher 201 an der Stelle, die durch das CA-Register303 festgelegt ist.
Einschreiben des GR-Registers 203 in den temporären Speicher 201 an dem Ort, der durch das /4/i-Register302 festgelegt ist, geändert um η (wie vorher erklärt).
Gleich WRA(n), abgesehen davon, daß das Ol-Register303 an Stelle des AA-Registers 302 verwendet wird.
41
Weiterleiten von Register zu Register
42
Code
AAX(n)
CA X(Ii) EA XGR
Erläuterung
GRXXLW FIL
LFYGR
LMXGR
LXR(n)
LWX(n)
SAXGR TBXGR TCXGR VlC
Schnittstellenb.Tehle des Verarbeiters mit verdrahteter Logik
55
Leite das A/(-Register 302 zum Register η Ui = GÄ-Register 203, /.Ä-Register 204, O(-Register303).
Leite das C/f-Register 303 zum Register |0 η (/ι= GÄ-Register 203, /.Ä-Register 204, /!/(-Register 302).
Leite das /.,(-Register 700 zum GTf-Rc-
gister203. n
Leitc das G'Ä-Registcr 203 zum Register // (/; = /..Ä-Register 204. /.^-Register 205, /.,tf-Register 206. /(/(-Register302. CA-Registcr303. KÄ-Zühler522, ΕΛ-Register ,,, 700).
Tausche den Inhalt des GÄ-Registers 203 mit dem Inhalt des OK-Registers
207.
Leite das 5-Bit-Datenwort, das den Befehl begleitet, in die Bits 11 bis 15 und stelle das Bit 10 des Sprungpuffers 400 ein.
30
Leite zwei Bits des Datenwortes, das den Befehl begleitet, in die Bits PFH 2 und PFH 3 des Sprungpuffers 400.
Leite das /./"-Register 205 in das GR- J5 Register 203.
Leite das den Befehl begleitende Datenwort in das GÄ-Register 203.
Leite das den Befehl begleitende Datenwort in das L/V/-Register 206.
Leite das den Befehl begleitende Datenwort in das /.Ä-Register 204.
45
Leite das LAZ-Register 206 in das GR-Register203.
Leite das /./{-Register 204 in das Register η (η = GÄ-Register 203, AA-Re- -0 gister203, C4-Register303, AT?-Zähler 522).
Leite das LW-Register 207 in das Register π (π = GR-Register203, LÄ-Register 204).
Leite das Abtaster-Antwortregister 601 in das GÄ-Register 203.
Leite den Sprungpuffer 400 in das GÄ-Register 203.
Leite den Zeitzähler 801 in das GÄ-Register 203.
Leite die Flipflop-Schaltung 722 in das Bit 0 des GÄ-Registers 203, kombiniere logisch das GÄ-Register 203 mii dem κ /,Ä-Register 204 und leite das BitO des Ergebnisses in die Flipflop-Schaltung 722.
XTNWO XISCO
Erläuterung
Externer Netzwerkberehl: Leite das GÄ-Register 203, das /.Ä-Register 204 und die Bits 0 bis 5 des £/l-Registers 700 zur peripheren Zugriffsschaltung 120.
Externer Abtasterbefehl: Leite die im /ΪΛ-Register 700 gespeicherte Abtasteradresse zur peripheren ZugrifYsschaltung 120 (die entstehende Abtasterantwort wird im /.Ä-Register 204 empfangen).
Dieser Befehl schreibt in ds GÄ-Register 203 das neueste Abtasterwort aus der Stelle des temporären Speichers 201. der durch die Adresse im C/l-Register 303 festgelegt ist, ein und übertragt die im /Γ/1-Register 700 gespeicherte Abtasteradresse zur peripheren Zugriffsschaltung 120. Der Befehl führt logische Operationen mit der entstehenden Abtasterantwort durch, die im /.Ä-Register 204 empfangen wurde, und mit dem neuesten Wort, das im GÄ-Register 203 gespeichert ist, und führt eine »Ott-Prüfung mit dem logischen Ergebnis durch. Wenn die Bedingung mit lauter »Nullen« erfüllt ist, wird die Adresse im CA -Register 303 um 1 erhöht; das nächste sequentielle neueste Wort wird vom temporären Speicher 201 in das GÄ-Register203 eingegeben; der Inhalt des /ΓΛ-Registers 700 wird um den Wert von η (η = 1, 2. 4) erhöht und zur peripheren Zugriffsschaltung 120 übertragen; die neue Abtasterantwort wird mit dem neuesten Wort kombiniert und die »0«- Prüfung wieder durchgeführt. Dieser Befehl wiederholt die oben beschriebenen Informationen, bis entweder ein Ergebnis Nichtnull angetroffen wird oder die Zählung im tfÄ-Zähler 522 gleich 1 ist. Wenn eine dieser Bedingungen erfüllt ist, geht das Programm zum nächsten Befehl über. Der KR-Zähler522 wird vom Programm geladen, bevor der derzeitige Befehl ausgeführt ist Dieser Zähler wird jedesmal, wenn eine Abtasterantwort empfangen wird, um den vorliegenden Befehl erniedrigt.
Verschiedenes
60
Erläuterung
Keine Operation. Diese.· Befehl bewirkt bei seiner Ausführung keine wichtige Änderung in irgendeinem Teil des programmgesteuerten Verarbeiters oder seiner Umgebung
Gesprächsverarbsitung
Gesprächsanmeldungen können entweder auf einer Teilnehmerleitung, z. B. 100, 101, oder an einer Verbindungsleitung, z. B. 103, 104, entstehen. Ein Inneramtsgespräch zwischen zwei Teilnehmerleitungen, z. B. 100 und 101, wird über das Vermittlungsnetzwerk 102 hergestellt und enthält Stufen des Vermittlungsrahmens 132, Verbindungen im Verbindergruppenrahmen 133 und eine Verbinderschaltung des Verbinderrahmens 106. Die Verbinderschaltung wird verwendet, um den angeschlossenen Leitungen den Speisestrom zu liefern und einen Überwachungspunkt für das Summieren, das Trennen usw. zu liefern. Ein Zwischenamtsgespräch zwischen einer Teilnehmerleitung, z. B. 100, 101, und einer Verbindungsleitung des Verbindungsleitungsrahmens 103 wird über das VermitMungsnetzwerk 102 hergestellt und enthält Stufen des Vermittlungsrahmens 119 AnerhliisQP Hpq VprhinHprcJi-iinr>pnrahmpn<; ITi und
ι ■ "·—— — - - ■ - - ""O' "rr * — — — ------
Drahtverbindungen. Drahtverbindungen sind direkte Verbindungen und enthalten keine Schaltelemente. Im Fall eines Zwischenamtsgesprächs wird der Speisestrom durch die Verbindungsschaltung geliefert, während die Überwachung derartiger Gespräche in den Verbindungsschaltungen durchgeführt wird.
Gesprächsanmeldungen von den Teilnehmerleitungen 100 und 101 werden zunächst durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 festgestellt, während Gesprächsanmeldungen von Verbindungsschaltungen durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 festgestellt werden. Wie vorher beschrieben, enthält der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die Flipflop-Schaltung 722, die in den Zustand »1« eingestellt wird, wenn eine mögliche Gesprächsanmeldung festgestellt wurde. Die Prüfung der Flipflop-Schaltung ist eine der Funktionen, die während jeder 25-Millisekunden-Unterbreclmng durchgeführt wird. Für die Diskussion wird diese Funktion durch ein Programm durchgeführt, das »Leitungsabtast-Programrnfolge« genannt wird. Wenn diese Folge die Flipflop-Schaltung in den Zustand »1« eingestellt wird, führt sie eine Eintragung in eine Arbeitsliste durch, die »Stoß-Zeitliste'< genannt wird. Die Eintragung besteht aus der Identität der Abtasterzeile, in der die mögliche Gesprächsanmeldung festgestellt wurde. Die Identitäts-Information wird vom £4-Register 700, 701 erhalten. In der Terminologie der Fernsprechvermiitlungsanlagen ist ein »Stoß« ein Übergangszustand, der auf einer Leitung eintritt, und obwohl dieser Übergangszustand angibt, daß ein Teilnehmerapparat im Überwachungszustand mit abgenommenem Hörer ist, soll er nicht als Anmeldung für ein Gespräch betrachtet werden. Zum Beispiel kann ein Teilnehmer zufällig den Gnbelschalter bewegen, oder es kann durch einen Blitzschlag eine Störung in die Teilnehmerleitung gelangen. Die Stoßzeitliste dient dazu, eine nachfolgende Abtastung der Leitungen zu verlangen, von denen eine offensichtliche Gesprächsanmeldung angezeigt ist Die nachfolgende Abtastung wird 50 bis 75 Millisekunden durchgeführt, nachdem die Leitung in die Stoßzeitliste gebracht ist Wenn am Ende dieser Zeit eine Leitung der Abtasterzeile sich als im Zustand mit abgenommenem Hörer herausgestellt hat wird eine bestätigte Gesprächsanmeldung angezeigt Die nachfolgende Abtastung der Leitungen in der Stoßzeitliste wird durch eäne der 25-Millisekunden-Unterbreehungsprogrammfolgen durchgeführt Wenn eine bestätigte Gesprächsanmeldung angezeigt ist zeichnet die Unterbrechungsprogrammfolge die Identität der Abtastzeile in eine andere Arbeitslistc ein, die »Leitungsanmelde-Pufferspeicher« (hopper) genannt wird.
Der Leitungsanmelde-Pufferspeicher bestellt aus einer Vielzahl von Eintragungen, die als Grundstufefunktionen bedient werden müssen. Eine Grundstufeprogrammfolge nimmt die Leitungsanmeldungsi.nformation aus dem Leitungsanmeldungs-Pufferspeicher und wählt ein vorläufiges Gesprächsregister, wie es ir.
ίο Fig. 16 dargestellt ist. Eine Anfangsfortschreitmarkierung wird in das Wort 0 des zugeordneten vorläufigen Gesprächsspeichers (TCR von temporary call register) eingebracht, und die Identität der anrufenden Leitung wird in die Position A des Wortes I des Registers
π eingesetzt. Nachfolgend prüft eine weitere Grundstufeprogrammfolge alle vorläufigen Gesprächsregirter nacheinander. Wenn die in einem Register eingezeichnete Fortschrittsmarkierung anzeigt, daß ein abgehen-Ηρς RpgktPr und pin Ziffernemnfänger dem Gespräch
j» noch nicht zugeordnet sind, werden Maßnahmen getroffen, um einen geeigneten Ziffernfeststellempfänger zuzuordnen und anzuschließen und der Gesprächsanmeldung ein abgehendes Register (3. Fig. 15) zuzuordnen. Es ist eine Endstellenspeicheraufzeichnung
r, vorhanden, die aus zwei Datenwörtern im temporären Speicher 201 besteht und die zu dem zugeordneten Ziffernfeststellungsempfänger gehört. Es besteht eine feste Zuordnung der Endstellenspeicheraufzeichnung für jede Verbindungsleitung, Bedienungsschaltung und
m Verbinderschaliung des Amtes.
Während eine Gesprächsverbindung hergestellt oder freigegeben wird, wird sie als im »vorläufigen Zustand« befindlich bezeichnet. Während dieser Zeit enthält die Endstellenspeicheraufzeichnung (s. F i g. 17) eine Eintra-
j-, gung, die »TCtf-Zeiger« genannt wird. Der TC/?-Zeiger ist die Speicheradresse des zugeordneten vorläufigen Gesprächsregisters. Das Wort 4 des vorläufigen Gesprächsregisters ist die Speicheradresse des zugeordneten abgehenden Registers. Infolgedessen beziehen sich die Grundstufeprogramme, welche die vorläufigen Gesprächsregister behandeln, direkt auf das abgehende Register, das zur Zeit zum vorläufigen Gesprächsregister gehört. In gleicher Weise findet jedes Programm, das eine Endstellenspeicheraufzeichnung eine/ Verbindungsleitung, eine Bedienungsschaltung oder eine Verbinderschaltung im Vorläufige-Zustand prüft, einen direkten Bezug zum derzeit zugeordneten vorläufigen Gesprächsregister.
Wie vorher erklärt, sammelt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 Ziffern an und zeigt eine neue Zilferninformation im Gebiet der ankommenden Ziffern im Wort 2 des abgehenden Registers an. Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 stellt mit Hilfe einer der 25-MilHsekunden-Unterbrechungsprogrammfolgen das NDG-Bh (Bit für neue Ziffern) jedes abgehenden Registers in den Zustand »1« einmal alle 125 Millisekunden ein, um die Wählimpuls-Zeitbestimmung zwischen den Ziffern durchzuführen. Nach Feststellung einer Änderung des Zustandes durch de:i Wählimpulsempfänger wird das /VDG-Kenn-Bit durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 in den Zustand »0« gebracht Zusätzlich stellt wie vorher erklärt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik die SM>K.ennung in den Zustand »1« ein, wsnn die Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4 his 7 lauter »Nullen« zeigt und wenigstens der erste impuls der ersten Ziffer einer Anruffolge empfangen wurde.
Einmal alle 50 Millisekunden (während ausgewählter
25-MüIisekunden-Unterbrechungspenoden) prüft der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die SND- und NDG-Kennungen jedes abgehenden Registers auf eine Anzeige, daß eine Arbeit durchzuführen ist Bei diesen 50-Millisekunden-Perioden führt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 Arbeitsoperationen an den Stoßtonsignalen und Λ/F-Signalen durch. Zu den Zeiten, in denen die 50-Millisekunden-Perioden nicht dem Betrieb in den 125-MilIisekunden-Intervallen entsprechen, wird die A/DG-Kennung außer acht gelassen, wenn eine nachfolgende Prüfung des Inhalts des abgehenden Registers anzeigt daß Wählimpulse empfangen werden. Wenn festgestellt wird, daß die Λ/DG-Kennung im Zustand »1« ist prüft das 50-Millisiekunden-Programm den Inhalt der Bit-Positionen 12 bis 15 des Wortes 2 des abgehenden Registers. Im Fall des Empfangs von Wählimpulsen und gewisser MF-Signale ist der Inhalt der Bits 12 bis 15 »0«. Jedoch ist im Fall des Empfangs von Signalen von Stoßton-Apparaten und von anderen MFSIgnalen der Inhalt der Bit-Positionen 12 bis 15 nicht »0«. Eine Prüfung der Bits 0 bis 3 und 15 des ersten Wortes unterscheidet zwischen Wahlimpuls- und Λ/F-Ziffernempfang. Zusätzlich prüft alle 125 Millisekunden (während ausgewählter 25-MilIisekunden-Unterbrechungsperioden) der programmgesteuerte Verarbeiter 200 die SND- und /VDG-Kenming jedes abgehenden Registers auf eine Anzeige, daß eine Arbeit durchzuführen ist In diesen 125-MiIIisekunden-Zeiten führt der programmgesteuerte Verarbeiter Arbeitsoperationen in bezug auf den Empfang von Wählimpulsen durch. Wenn die 125-Millisekunden-Periode mit einem 50-Millisekunden-IntervalI zusammenfällt wird eine Arbeit mit Bezug auf den Empfang von Signalen von Stoßton-Apparaten und von A/F-Fernleitungen durchgeführt Weiterhin führt in den 50-MilIisekunden-InU:rvallen, wie auch in den 125-MilIisekunden-Intervallen der programmgesteuerte Verarbeiter 200 eine Arbeit in bezug auf die Ziffernabgabe durch.
Wie vorher erklärt, befindet sich die NDG-Kennung im Zustand »1«, wenn eine neue Ziffer von einem Stoßton-Apparat von einer Verbindungsleitung, die Vielfrequenzsignale verwendet oder von einem Teilnehmerapparat der Wählimpulssignale verwendet eine neue Ziffer empfangen wird. Die MXr-Kennung wird in den Zustand »1« alle 125 Millisekunden eingestellt und wird durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zurückgestellt wenn Änderungen auf den Wählimpuls' leitungen oder Verbindungsleitungen eintreten und wenn eine Änderung nicht durch eine Stoßton- oder MF-Etnpfängerschaltung erkannt wurde. Die im Zustand »1« befindliche /VDC-Kennung zeigt an, daß die Information in den Bit-Positionen 8 bis 15 des Worte» 2 des abgehenden Registers in ein Ziffernspeichergebiet bewegt werden soll. Das richtige Ziffernspeichergebiet wird durch die »Eingangsziffernzahlung« in den Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 4 des abgehenden Registers angezeigt Jedesmal, wenn eine Information vom Eingangsziffemgebiet in eines der Ziffernspeicher' gebiete in den Worten 5 bis 8 des abgehenden Registers bewegt wird, erhöht der programingesteuerte Verarfeei ter 200 die Eingangsziffernzählung. Die 50-Millisekunden- oder 125-Miliisekunden-Unterbrechungsprogrammfolge übersetzt die Information in den Bit-Positionen 8 bis 15 (das Eingangsziffemgebiet) des Wortes 2 des abgehenden Registers von der Form, in der es gespeichert war, in eine binäre codierte Dezimalziffer zum Einbringen in das Ziffernspeichergebiet. Wenn festgestellt wird, daß die 5/VD-Kennung im Zustand »1« ist prüft das Programm den Inhalt der Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 des Wortes 2 des abgehenden Registers. Wie vorher geschildert wuixle, wird der Ausgangsimpulszählwert auf 0 eingestellt wenn ein Wählzeichen mit einer rufenden Leitung oder Verbindungsleitung verbunden ist in den Wert 15, wenn ein Wählzeichen nicht angeschlossen ist und die Abgabe rieht durchgeführt wird, und in andere Werte als 0, 15 oder 1, wenn eine
ίο Abgabe durchgeführt wird. Wenn das Programm feststellt daß der Ausgangsimpulszählwert auf 0 ist werden Maßnahmen eingeleitet um das Wählzeichen abzutreten, wobei der Ausgangsimpulszählwert 15 eingestellt wird, der anzeigt daß ein Wählzeichen abgeschaltet ist und daß die Abgabe noch nicht begonnen ist Das Wählzeichen wird durch die Ziffernempfängerschaltung geliefert, die über das Vermittlungsnetzwerk 102 der F i g. 1 mit der anrufenden Leitung oder Verbindungsleitung verbunden wird, wobei das Wählzeichen mit Hufe eines peripheren Befehls entfernt wird, der durch eine Unterbrechungsprogrammfolge entsteht
Wenn Ziffern angesammelt werden, werden sie durch eine Grundstufe-Gesprächsverarbeitungsfolge geprüft um die Gesprächsbestimraung festzustellen- Zum Beispiel können die angesammelten Ziffern geprüft werden, nachdem 1,2,3 und 7 Ziffern angesammelt sind. Gespräche der Deamtin werden durch die PrQfung einer Ziffer erkannt Gespräche, die speziell codierte Signale verwenden, wie der Stern an einem Stoßton-Fernsprecher, werden durch Prüfung von zwei oder mehr Ziffern erkannt Zwischenamtsgespräche können nach Empfang der ersten drei Ziffern erkannt werden. Inneramtsgespräche können nach drei Ziffern erkannt und ihre Bestimmung nach Empfang von sieben Ziffern festgestellt werden.
Nachdem die Bestimmung des Gesprächs durch diese Prüfung der angesammelten Ziffern festgestellt ist müssen Maßnahmen getroffen werden, um die geeigne ten Wege durch das Netzwerk und die geeigneten Verbindungsleitungen und Bedienungsschaltungen zuzuordnen, um die gewünschten Verbindungen herzustellen. Im Fall eines ZwischenamtsgesprSchs muß eine Verbindungsleitung zu dem entfernten Amt mit einem geeigneten Ziffernsender und einem Weg zugeordnet werden, der die zugeordnete Verbindungsleitung und den Ziffernsender miteinander verbindet Diese Zuordnungen müssen durch Grundstufeprogrammfolgen vorgenommen werden, die außerdem einen »peripheren
so Befehlspuffer« (POB) zuordnen. Es gibt eine Vielzahl von »peripheren Befehlspuffern« (POB von »peripher order buffer«), die jeweils aus 16 Worten in dem gemeinsamen Speicher 201 bestehen. Ein Wort jedes POB enthalt eine Fortschreitemarkierung, die eine Punktion wie die im vorläufigen GesprSchsregisier der Fig. 16 gespeicherte Fortschreitemarkierung durchfahrt Die Fortschreitenwkiertingen bestehen aus der Speicheradresse des Programms, das ausgeführt wird, um die durch diese Programm-Markierung geforderten
w Arbeiisfimktionen vorzunehme% Gewisse Fortschreite markierungen, die die Ausführung aufwendiger Arbeitsfunktionen erfordern, verwenden Arbeitslisten, die permanent im Programmspeicher 300 gespeichert sind. Ein zweites Wort, das im POB enthalten ist, ist ein hi »Arbeitslisten-Zeiger«. Der Zeiger ist die Speicheradresse der erforderlichen Arbeitsliste. Es gibt eine Vielzahl von Arbeitslisten, die bestimmt sind, verschiedene Aufgaben durchzuführen. Die übrigen 14 Wörter
des POB enthalten Daten in bezug auf das Gespräch. Diese Daten werden bei der Ausführung der Fortschreitemarkierungs-ProgrammfoIgen und bei der Ausführung der Arbeitslisten verwendet
Die peripheren Befehlspuffer werden während einer 25-MiIlisekunden-Unterbrechungsprogrammfolge geprüft, die in 50-Millisekunden-Intervallen wiederholt wird.
Verbindungsleitungen zu entfernter. Ämtern enden in einer Vielzahl von Einrichtungen in diesen entfernten Ämtern. Gewisse Verbindungsleitungen enden in Λ/F-Signalempfängern, während andere in Wählimpulssignalempfängern enden. In jedem Fall, daß MF-Signalempfänger verwendet werden, wird die Ziffernabgabe gänzlich durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 durchgeführt In dem Fall, daß eine Wählimpulsabgabe verwendet wird, wird die Abgabefunktion gemeinsam durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 und den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 durchgeführt. Im Fall der MF-Ziffernabgabe werden alle Ziffern im abgehenden Register vor der Zeil angesammelt, zu der die Ziffernabgabe beginnt Im Fall der WählimpulszKTernabgabe kann die Abgabefunktion in gewissen Fällen die Ziffernempfangsfunktion überlappen. Wie vorher erklärt, wird die Eingangssignalinformation im Eingangszifferngebiet des Wortes 2 des abgehenden Registers durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 angesammelt und eine Aufzeichnung der Wählimpulsabgabe im abgehenden Register durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 zurückbehalten. Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik führt gleichzeitig die Ziffernempfangs- und Ziffernendefunktionen ohne Störung durch.
In dem Fall, daß die Wählimpulsziffernübertragung durchgeführt wird, wird eine Wählimpulsgeberschaltung (s. F i g. 21) Ober das Vermittlungsnetzwerk 102 mit der Verbindungsschaltung verbunden. Der programmgespeicherte Verarbeiter 200 führt diese Zuordnung durch und stellt durch Ausführung der Einträge im POB die gewünschte Verbindung her, steuert die Verbindungsschaltung und die Geberschaltung und bereitet Teile des zugeordneten abgehenden Registers vor. Während der Wählimpulsabgabe wird die Ausgangsverbindungsschaltung (s. F i g. 22) in den Überbrückungszustand gebracht, in dem ihr C-Relais betätigt, und die A- und B-Relais freigegeben sind. Unter diesen Bedingungen besteht eine direkte Gleichstromverbindung zwischen den Anschlüssen TO und Ti, und zwischen den Klemmen RO und R1. Die Ferritstab-Sensoren, welche dazu dienen, die Verbindungen zum Netzwerk und die Verbindungen zum entfernten Amt zu fiberwachen, werden von ihren jeweiligen Verbindungsadern abgetrennt. Während der Ziffernabgabe wird die Überwachung der Verbindungsleitung von der Verbindungsschaltung, die in den Überbrückungszustand versetzt ist, zur Zifferngeberschaltung übertragen. Die Ferritstäbe, welche die Verbindungsschaltung Überwachen, müssen in der Lage sein, festzustellen, daß ein Strom in der Schaltung fließt, und die Polarität des Stroms zu erkennen. Ein Zustand mit umgekehrtem Batteriepotenlial wird als Signal vom entfernten Amt zum Ceberamt verwendet. Zum Beispiel wird eine Signalisierung mit umgekehrtem Batteriepotential verwendet, um anzuzeigen, daß die Impulsabgabe vor sich gehen kann, während eine Änderung der Polarität, die während einer Impulsabgabe-Zwischenziffernperiode festgestellt wird, anzeigt, daß die Abgabe zeitweise angehalten werden soll, bis das entfernte Amt anzeigt, daß es zum Empfang zusätzlicher Ziffern vorbereitet ist.
Wenn festgestellt wurde, daß eine Wählimpulsztffernabgabe notwendig ist, wird das zu dem Gespräch gehörige abgehende Register so eingestellt, daß es die Funktionen des Verarbeiters mit verdrahteter Logik 600 einleitet Das OPS-Bit in der Bit-Position 14 des Wortes 1 wird in den Zustand »0« oder »1« eingestellt, um die Impulsabgabe-Geschwindigkeit (10 Impulse je Sekunde oder 20 Impulse je Sekunde) anzugeben, wobei die
ίο Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 in den Wert 2 eingestellt wird. Zusätzlich wird die Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 0 bis 3 des Wortes 4 des abgehenden Registers in den Wert eingestellt, der den Ziffernort oder die erste zu übertragende Ziffer definiert, während der Code
Abgabe beenden in den Bit-Positionen 8 bis 11 des Wortes 4 in einen Wert eingestellt wird, der anzeigt,
wieviel Ziffern abzugeben sind.
Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 geht
dazu über, die abgehenden Register in der vorher beschriebenen Weise zu bedienen, sie führt unter ihren Funktionen die Erniedrigung des Ausgangsimpulszählwertes 2 durch. Wenn der Ausgangsimpulszählwert von seinem Anfangswert 2 auf den neuen Wert 1 erniedrigt wird, stellt der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 die 5M?-Kenming ein. Nachfolgend stellt während der Ausführung einer der 50-Millisekunden-Unterbrechungsprogrammfolgen der programmgesteuerte Verarbeiter 200 fest, daß das SND-Bh im Zustand »1« ist, und geht dann dazu über, den Ausgangsimpulswert zu prüfen und stellt fest daß er auf den Wert 1 eingestellt ist Hierdurch wird angezeigt, daß die Impulsabgabe begonnen ist und daß die Impulszählung der nächsten zu übertragenden Ziffer in das Ausgangsimpuls-Zählgebiet (die Bits 4 bis 7 des Wortes 2) eingebracht werden muß. Nur durch Aufrechnung der Ausgangsziffernzählung würde der programmgesteuerte Verarbeiter 200 in der Lage sein, zu erkennen, daß die Impulsabgabe noch nicht begonnen hat Zu der Zeit, in der die neue Ziffernzählung in das Ausgangsimpuls-Zählgebiet eingebracht ist, gibt der programmgesteuerte Verarbeiter 200 ein Steuersignal an die geeignete Ziffernabgabeschaltung über die periphere Zugriifsschaltung 120. Das Steuersignal zeigt an, daß die Geberschaltung Impulse mit 10 Impulsen je Sekunde oder mit 20 Impulsen je Sekunde überträgt Wenn dieses Signal erst einmal an die Geberschaltung angelegt ist, fährt sie fort, gut abgestimmte Wählimpulse entsprechend dem Auftreten der Belegungs- und Freigabeimpulse abzugeben, die ausgewählt wurden.
Eine Wählimpulsgeberschaltung ist in Fi g. 21 dargestellt. Die mit T und R bezeichneten dicken Linien zeigen die Übertragungs-Endstellen, die über das Vermittlungsnetzwerk an die Verbindungsschaltung angeschlossen werden, über die die Impulsabgabe durchgeführt werden soll. Das Relais A wird durch Befehle des programmgesteuerten Verarbeiters 200 gesteuert, die durch die periphere Zugriffsschaltung 120 zur Geberschaltung übertragen werden. Das Relais A
dient dazu, den Übertragungsweg der Wählimpulsgeberschaltung herzustellen. Die beiden Ferfifsfäb-Sehsören (0 und 1) erscheinen im Verbindungsabtaster 105, der durch Befehle von dem programmgesteuerten Hauptverarbeiter 200 gesteuert wird. Der Ferritstab
h > Null ist nicht für die Polarität des an die Leiter 7"und R in der Verbindungsschaltung im entfernten Amt angelegten Potentials empfindlich; jedoch ist der Ferritstab »1« wegen einer in Reihe liegenden Diode
49 50
CR auf die Polarität des Potenttels empfindlich, das an aktiven Geberschaltungen erzeugt werden, die in
die Leiter T und R angelegt wird. Es sei bemerkt, daß Tätigkeit gesetzt werden, um die Übertragung mit
das Potential durch die Verbindungsschaltung im derselben Impulsgebergeschwindigkeit durchzuführen,
entfernten Amt angelegt wird, da die Verbindungsschal- Zum Beispiel sind die Wählimpuls-Ausgangssignale
tung im selben Amt wie der Wählimpulsgeber sich 5 aller aktiven Geberschaltungen, die Wählimpulse mit 10
während der Wählimpulsabgabe im Oberbrückungszu- Impulsen je Sekunde übertragen, synchronisiert
stand befindet Wie vorher erklärt wurde, erniedrigt der Verarbeiter
Die Wählimpulsgeberschaltung der F i g. 21 ist so mit verdrahteter Logik 600 den Ausgangsirooulszähleingerichtet, daß sie die Wählimpulse mit 10 Impulsen je wert im abgehenden Register mit einer Geschwindig-Sekunde ur.u mit 20 Impulsen je Sekunde selektiv 10 keit, die der Wählimpulsabgabe-Geschwindigkeit entüberträgt Das Relais P befindet sich im betätigten spricht Wenn die Impulsabgabezählung den kritischen Zustand, wenn die Flipflopschaltung 2102 im Zustand Wert »1« erreicht, wird die 5M?-Kennung des »1« ist, während sie sich im freigegebenen Zustand abgehenden Registers in »1« eingestellt, wobei der befindet, wenn die Flipflopschaltung 2102 im Zustand programmgesteuerte Verarbeiter 200 nachfolgend »Ο« ist Eine Überwachung mit abgenommenem Hörer 15 feststellt, daß die Impulsabgabe auf einer bestimmten wird zum entfernten Amt übertragen, wenn das P-Relais Gesprächsverbindung beendet werden soll. Die Impulsim betätigten Zustand ist Ein Wählimpuls besteht aus abgabe wird beendet, indem das Steuersignal von dem einem Unterbrechungsintervall (Zustandssignal für geeigneten Leiter lOpps und 20pps entfernt wird. Wenn aufgelegten Hörer), dem ein Zustandssignal mit die Wählimpulsgeberschaltung Wählimpulse mit 10 abgenommaasin Hörer folgt Wenn man die Gesamt- 20 Impulsen je Sekunde abgibt, wird der Leiter lOpps in Zeitdauer des Unterbrechungsintervalls und des Ar- Tätigkeit gesetzt und die Impulsabgabe durch Entfernen beitsintervalls mit dem Wert 1 annimmt, so beträgt die des Signals auf dem Leiter lOpps beendet Dies dient Dauer des Unterbrechungsintervalls etwa 0,6 und die dazu, das UND-Gatter 2106 außer Tätigkeit zu setzen des Arbeitsintervalls etwa 0,4 des Gesamtintervalls. Die und verhindert damit, daß weitere Signale auf dem Signalformen der Wählimpulse mit 10 Impulsen je 25 Leiter RL10 die C-Klemme der Flipflop-Schaltung 2102 Sekunde und mit 20 Impulsen je Sekunde und die Zeit erreichen. Die Flipflop-Schaltung 21Oi bleibt jedoch im des Auftretens der Belegungs- und Freigabeimpulse eingestellten Zustand, die Impulse 5Z10 werden sind in Fig.20 dargestellt Diese Impulse sind in fortlaufend über die Gatter 2103 und 2105 zur Beziehung zum Auftreten der 50-MS- und 100-MS-Aus- S-Klemme der Flipflop-Schaltung 2102 gegeben. Diese gangsimpulse des Zeitzählers 801 und in Beziehung zu 30 Impulse dienen dzzu, die Flipflop-Schaltung 2102 in den einem kleineren Zyklus dargestellt Zustand »1« zu versetzen und betätigen damit das
Die Geberschaltung ;.yird dp-ch die Betätigung des /»-Relais, um ein Signal für abgenommenen Hörer an die
Α-Relais belegt, um den Übertragungsweg über die entfernte Verbindungsschaltung zu liefern. Das Signal
Leiter T und R herzustellen. Dj ^ Wählimpulsabgabe auf dem Steuerleiter lOpps kann zu irgendeiner Zeit
wird durch Betätigungssignale auf den Leitern lOpps 35 nach dem Auftreten des letzten RL 10-Impulses einer
(pps von pulse per second = Impulse pro Sekunde) und Folge entfernt werden. Die Flipflop-Schaltung 2102
20pps eingeleitet, die dazu dienen, die Wählimpulsabga- bleibt im Zustand »0«, bis das nächste Signal auf dem
be mit 10 bzw. 20 Impulsen je Sekunde einzuleiten. Leiter 5Z10 auftritt Wenn eine Wählimpulsabgabe mit
Wenn der Leiter iOpps in Tätigkeit kommt, wird die 20 Impulsen je Sekunde thirchgtiChrt wird, kann in Flipflop-Schaltung 2101 in den Zustand »1« eingestellt 40 gleicher Weise das Signal auf dem Steuerleit.er 20ppi zu Das Gatter 2103 wird betätigt, wenn sich die irgendeiner Zeit nach dem Auftreten des letzten Flipflop-Schaltung 2101 im eingestellten Zustand Impulses einer Folge auf dem Leiter RL10 entfernt
befindet Dies dient dazu, Signale auf dem Leiter 5Z10 werden. Vorteilhafterweise wird die Wählimpulsabgabe
zum Einstellanschluß der Flipflop-Schaltung 2102 über mit eip°.r hohen zeitlichen Genauigkeit durchgeführt (in
das ODER-Gatter 2105 zu leiten. Während der Zeit, in 45 Synchronismus mit den Signalen auf den Leiter RI. 10,
der der 10-pps-Leiter erregt ist, wird das UND-Gatter 5Z10, RL 20 und 5Z20), während die Aktionen des
2106 betätigt, dies dient dazu, Signale auf dem Leiter programmgesteuerten Verarbeiters ohne hohe zeitliche
RL10 zur C- oder Frei-Klemme der Flipflop-Schaltung Genauigkeit durchgeführt werden kann.
2102 über das ODER-Gatter 2107 zu leiten. Ein Signal Der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 ernied-
auf dem Leiter lOppswird stets zwischen dem Auftreten 50 rigt, wie früher beschrieben, die Zählung in dem
eines Impulses auf dem Leiter 5Z10 und eines Impulses Ausgangsimpulszählgebiet (Bits 4 bis 7 des Wortes 2)
auf dem Leiter RL10 erzeugt, es kann nicht zwischen mit einer Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit
dem Auftreten eines Impulses auf dem Leiter RL10 und übereinstimmt, mit der die gewählten Belegungs- und
einem nachfolgenden Impuls auf dem Leiter 5Z10 Freigabeimpulse auftreten. Das heißt, wenn eine
auftreten. Wenn in gleicher Weise eine Impulsabgabe 55 Impulsabgabe mit 10 Impulsen je Sekunde gewählt ist,
mit 20 Impulsen je Sekunde durchgeführt wird, tritt ein treten die SZ10- und RL 10-Impulspaare einmal alle 100
Betätigungssignal auf dem Leiter 20pps stets zwischen Millisekunden auf, ebenso wird die Zählung in dem
einem Signal auf dem Leiter SZ20 und einem Signal auf Ausgangsimpulszählungsgebiet einmal alle 100 Millise-
RL 20 auf. Während der Leiter lOppsbetätigt ist, kommt künden durch den Verarbeiter mit verdrahteter Logik
die Flipflop-Schaltung 2102 entsprechend dem Auftre- «0 600 erniedrigt Wenn die 5/VD-Kennung durch den
ten von Signalen auf den Leitern RL 10 bzw. 5Z10 in Verarbeiter mit verdrahteter Logik eingestellt wird, um den Zustand »0« und »1«. Die Kontakte des Relais P anzuzeigen, daß die Ausgangsimpulszählung den Wert 1
folgen dem Zustand der Flipflop-Schaltung 2102 und erreicht hat, wird wieder diese Kennung durch den
dienen dazu, Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde programmgesteuerten Verarbeiter MO als Anzeige
über die Adern 7"und Λ zu geben. Die Zeitleiter 5Z10 65 erkannt, daß weitere Ausgangsarbeit erforderlich ist.
und RHO, SZ20 und RL20 sind auf alle Wählimpulsge- Nach der Abgabe der ersten Ziffer der Folge entfernt
berschaltungen verteilt. Dementsprechend besteht Syn- der programmgesteuerte Verarbeiter 200 das vorher
chronismus zwischen den Wählimpulsen, die durch alle angelegte Steuersignal von der Wählimpulsgeberschal-
tung und unternimmt Maßnahmen, um eine Impulsabgabe-Zwischenziffernzeitperiode einzuleiten. Es kann ein Intervall von 600 Millisekunden verstreichen, bevor die nächste Ziffer der Folge beginnt Die Zwischenziffernzeit wird durch Einbringen einer geeigneten Zählung in das Ausgangsimpulszählgebiet des Wortes 2 festgelegt Im Fall, daß eine Impulsabgabe mit 10 Impulsen je Sekunde verwendet wird, wird die Ausgangsimpulszählung auf di.n Wert 7 eingestellt Da bei der Geschwindigkeit von 10 Impulsen je Sekunde dieser Wert alle 100 Millisekunden um eines erniedrigt wird, erreicht die Ausgangsimpulszählung den kritischen Wert Eins, 600 Millisekunden, nachdem der Zeitablauf eingeleitet ist
Der programmgesteuerte Verarbeiter 200 erkennt wieder, daß die S/V7>Kennung auf Eins eingestellt ist und geht dazu über, die nächste Ziffer in der Folge von ihrem Ziffernspeichergebiet zum Ausgangsimpulszählgebiet zu übertragen. Diese Ziffernabgabe geht der Reihe nach vor sich, wobei der Verarbeiter mit verdrahteter Logik 600 dazu dient, sowohl die Impulsabgabeperioden als auch die Zwischjnziffernperioden zeitlich festzulegen. Nachdem die Impulsabgabe beendet ist, werden zusätzliche Steuersignale übertragen, um die Verbindungsüberwachung zur Verbindungsschaltung zurückzuführen, die sich vorher im Überbrükkungszustand befand, und die Geberschaltung und den Netzwerkweg freizugeben, der bei der Verbindung der Geberschaltung mit der Ausgangsverbindungsschaltung verwendet wurde. Zusätzlich wird eine Verbindung zwischen der anrufenden Leitung und der Ausgangsverbindungsschaltung hergestellt
Im Fall eines Zwischenamtsgesprächs bleibt die Aufzeichnung des Gesprächs, während es sich im Übergangszustand befindet, im Anmelderegister erhalten, wie auch in der Endstellenspeicheraufzeichnung der Verbindungsschaltung, die bei dem Gespräch verwendet wird. Im Fall eines Innenamtsgesprächs kann dem Gespräch eine Verbindungsschaltung und die zugehörige Endsteiienspeicheraufzeichnung zugeordnet werden. Wie man in Fig. 17 sieht, enthält das Wort 0 einer Endstellenspeicheraufzeichnung einen codierten TCR-Zeigereintrag (von »transient call register« = Übergangsgesprächsregister), der dazu dient die Endstellenspeicheraufzeichnung und das derzeit zugeordnete Übergangsgesprächsregister zu verbinden. Bei dieser als Beispiel gewählten Vermittlungsanlage wird der Rückrufton durch die Verbinderschaltung geliefert, wobei im Fall von Gesprächen, die in dieser Vermittlungsanlage enden, der Rufstrom durch eine getrennte Bedienung geliefert wird.
Nachdem die Information, die im abgehenden Register der F i g. 15 angesammelt ist verwendet wurde und die gewünschten Verbindungen hergestellt oder freigegeben wurden, kann das abgehende Register für eine weitere Zuordnung freigegeben werden. Während der Herstellung einer Verbindung wird das vorläufige Gesprächsregisler festgehalten, bis eine Antwort festgestellt ist der Rufstrom oder der Rückrufton getrennt sind oder das Gespräch den stabilen Zustand erreicht hat Wenn, der stabile Zustand erreicht ist, sind die geeigneten Endstellenspeicheraufzeichnungcn auf dem neuesten Stand, um anzuzp^en, daß sich das Gespräch im stabilen Zustand befandet Dann wird das vorläufige Gesprächsregister für weitere Zuordnung freigegeben. Im Fall eines Inneramtsgesprächs besteht die Endstellenspeicheraufzeichnung aus einen· einfachen TMR (von »terminal memory record« = Endstellenspeicheraufzeichnung), das permanent der Verbindungsschaltung zugeordnet ist die das Gespräch bedient Im Fall eines Zwischenamtsgesprächs besteht die Endstellenspeicheraufzeichnung aus dem TMR für die Verbindungsleitung, die das Gespräch bedient .
Eine der Instandhaltungsfunktionen, die durch den programmgesteuerten Verarbeiter 200 durchgeführt wird, ist eine Prüffunktion. Da die Netzwerkwege und die verschiedenen Aufzeichnungen der Zustände dieser Wege unabhängig voneinander gesteuert werden, besteht stets die Möglichkeit daß die Aufzeichnungen im Speicher nicht mit den tatsächlichen Zuständen der Schaltungselemente übereinstimmen. Demgemäß werden von Zeit zu Zeit Prüfungen durchgeführt um nicht übereinstimmende Informationen zu entfernen und mögliche Korrekturen in den Systemdaten vorzuneh
Hierzu 20 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Schaltungsanordnung für eine programmgesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage, in der jedes von einer Vielzahl von abgehenden Registern eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Wortstellen in einem Speicher umfaßt und zeitweilig einer Aufzeichnung der jeweiligen Gesprächssignalinformationen zugeordnet ist, mit einer Vielzahl von Wählimpulsgebern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wählimpulsgeber (Fig.21) mit einer gemeinsamen Quelle für Wählimpuls-Zeitsteuersignale verbunden sind,
daß ein erster Verarbeiter (200), der unter Ansprechen auf aus den Registern gelesene Wählinformationen selektiv die Wählimpulsgeber betätigt und zeitweilig einem Register individuell zuordnet sowie in^ .sine feste Wortstelle (Fig. 15) des zugeordneten Registers Informationen eingibt, die durch den zugeordneten Wählimpulsgeber auszusendende aufeinanderfolgende Ziffern definieren, sowie ein zweiter, unabhängig vom ersten Verarbeiter betriebener Verarbeitcr (600), der die in jeder festen Wortstelle der zugeordneten Register gespeicherte Zifferninformation mit einer Rate ändert, die der Rate der Wählimpuls-Zeitsteuersignale entspricht, und eine Einrichtung (607,1203) vorhanden sind, die abhängig von den geänderten Informationen Angabe (Fig. 15) in eine feste Stelle jedes Registers gibt, und
daß der ersrte Verarbeiter unter Ansprechen auf die Angaben die Wählimpulsgeber selektiv abschaltet
2. Schaltungsanordnung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wählimpulsgeber (F i g. 21) mit Anschlüssen des Vermittlungsnetzwerks (102) der Vermittlungsanlage verbunden sind,
daß der erste Verarbeiter (200) auf aus den Registern (F i g. 15) gelesenen informationen anspricht und das Vermittlungsnetzwerk so steuert, daß es eine Gleichstromverbindung zwischen einem Wählimpulsgeber (Fig.21) und einer Verbindungsleitung (Fig.22) herstellt, für die eine Wählimpulsaussendung erforderlich ist, und
daß der erste Verarbeiter (200) diejenige Verbindungsleitungsschaltung (Fig.22), mit welcher ein Wählimpulsgeber verbunden ist, in den Nebenschlußzustand (Fig.22A) einstellt, wodurch ein Gleichstromübertragungsweg vom Wählimpulsgeber zu der zu einem entfernten Amt führenden Verbindungsleitung (z. B. 21) hergestellt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wählimpubgeber (Fig.21) je mit wenigstens zwei verschiedenen Quellen für Wählimpulse (RL 10, SZ10; RL 20, SZ20) verbunden sind, oaß dis Wählimpulsquellen unterschiedliche Wählimpulsfrequenzen (z. B. 10 und 20 Impulse/s) liefern, und
daß der erste Verarbeiter (200) die Wählimpulsgeber selektiv so steuert, daß sie Impulse mit einer Frequenz entsprechend der Betriebsfrequenz der Verbindungsleitungsschaltung aussenden, mit der der Wählimpulsgeber verbunden ist.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine programmgesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage, in der jedes von einer Vielzahl von abgehenden Registern eine Vielzahl von aufeinanderfolgenden Wortstellen in einem Speicher umfaßt und zeitweilig einer Aufzeichnung der jeweiligen Gesprächssignalinformationen zugeordnet ist, mit einer Vielzahl von Wählimpuisgebern. In bekannten elektronischen, programmgesteuerten
ίο Fernsprechvermittlungsanlagen führt ein einziger Verarbeiter (Prozessor), der aus einer Steuereinheit und den zugehörigen Großspeichern besteht, alle Arbeitsfunktionen der Anlage auf Zeitmultiplex-Basis durch. In diesen und anderen bekannten Fernsprechvermittlungs a-ilagen wurden Wählimpulssignale asynchron durch Operationen erzeugt, die jeweils zu der Verbindungsleitungsschaltung (Übertragung) gehören, über die die Impulsabgabe durchgeführt wird. Dabei arbeiten die Wählimpulserzeugungsschaltungen, die während der Impulsabgabe einer Verbindungsleitungsschaltung zeitweilig zugeordnet sind, in zufälliger Weise. Bei einer bekannten Fernsprechvermittlungsanlage wird die Impulsgabe dadurch vorgenommen, daß ein Impulsgeberrelais der Verbindungsleitungsschaltung gesteuert wird. Die, programmgesteuerte Verarbeitungseinrichtung erzeugtem bestimmtes Signal für jede Flanke jedes Wählimpulses, am den Zustand des Impulsgaberelais in der Verbindungsleitungsschaltung zu steuern. Bei einer Impulsgabe mit zehn Impulsen je Sekunde gibt es zwei Flanken je Wählimpuls, wobei diese Flanken etwa in einem Abstand von 60 Millisekunden auftreten. Die letzte Flanke des einen Impulses und die erste Flanke des nächsten Impulses treten in einem Abstand von etwa 40 Millisekunden auf. Bei einer Impulsgabe mit zwanzig Impulsen je Sekunde werden diese Zeitintervalle halbiert Wenn eine große Anzahl von Verbindungsleitungsschaltungen die Wählimpulsgabe verwendet, ist die Arbeitsbelastung der Verarbeitungseinrichtung in Bezug auf die Steuerung dg? Impulsgabe hoch und nimmt einen größeren Prozentsatz der Arbeitszeit der Verarbeitungseinrichtung ein.
Die Erfindung hat sich demgemäß die Aufgabe gestellt, eine programmgesteuerte Fernsprechvermittlungsanlage zu schaffen, bei der die zentrale Programm- steuerung weniger als bisher für die Steuerung von Vorgängen der Wählimpulsaufnahme sowie -weitergäbe zu anderen Anlagen in Anspruch genommer und damit zeitlich entlastet wird. Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Schaltungsanordnung
so der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wählimpulsgeber mit einer gemeinsamen Quelle für Wählimpuls-Zeitsteuersignale verbunden sind, daß ein erster Verarbeiter, der unter Ansprechen auf aus den Registern gelesenen Wählinfor mationen selektiv die Wählimpulsgeber betätigt und zeitweilig einem Register individuell zuordnet sowie in eine feste Wortstelle des zugeordneten Registers Informationen eingibt, die durch den zugeordneten Wählimpulsgeber auszusendende aufeinanderfolgende Ziffern definieren sowie ein zweiter, unabhängig vom ersten Verarbeiter betriebenen Verarbeiter (600), der die in jeder festen Wortstelle der zugeordneten Register gespeicherte Zifferninformation mit einer Rate ändert, die der Rate der Wählimpuls-Zeitsteuersignale ent-
f)i spricht und eine Einrichtung vorhanden sind, die abhängig von den geänderten Informationen Angaben in eine feste Stelle jedes Registers gibt, und daß der erste Verarbeiter unter Ansprechen auf die Angaben die
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