DE1278150B - Datenverarbeitungsanordnung - Google Patents
DatenverarbeitungsanordnungInfo
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- DE1278150B DE1278150B DEW42603A DEW0042603A DE1278150B DE 1278150 B DE1278150 B DE 1278150B DE W42603 A DEW42603 A DE W42603A DE W0042603 A DEW0042603 A DE W0042603A DE 1278150 B DE1278150 B DE 1278150B
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- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
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- H04Q3/54—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
- H04Q3/545—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^¥^ PATENTAMT
Int. α.:
G06f
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 42 m3 -15/00
Aktenzeichen; P 12 78 150.9-53 (W 42603)
Anmeldetag: 18. Oktober 1966
Auslegetag: 19. September 1968
Die Erfindung betrifft Datenverarbeitungsanlagen
und Vielfach-Verarbeiteranordnungen zur Erhöhung
der »Real-Tinie«-Datenverarbeitungskapazität.
Zu den vielen Anwendungen der Datenverarbeitung zählen Fälle, hei denen »Real-Time«-Anforderungen
an die Datenverarbeitungsanlage gestellt werden, pin sehr wichtiges Beispiel für einen solchen
Fall ist eine moderne Nachrichtenvermittlungsanlage für Sprache und/oder Daten. Ein Ausführungsbeispiel
einer solchen Anlage ist in der Zeitschrift »Bell System Technical Journal«, September 1964, Teil 1
und 2, beschrieben. »Real-Time«-Anforderungen an die Datenverarbeitung treten außerdem bei vielen
wissenschaftlichen Anwendungen auf, beispielsweise bei der Steuerung des Aufstiegs und der Landung
von Raumfahrzeugen. Weiterhin ist bei einer Anzahl von industriellen Anwendungen, beispielsweise der
Steuerung von kritischen Vorgängen bei Fertigungsstraßen, eine Datenverarbeitung auf einer »Real-Tlme«-Grundlage
erforderlich. Lediglich zur Erläuterung werden die Grundgedanken der Erfindung hier
in. Verbindung mit einer Fernsprechvermittlungsanlage beschrieben. Die Erfindung läßt sich mit Vorteil
jedoch auch auf den genannten anderen Gebieten anwenden.
An einen Datenverarbeiter werden wenigstens zwei Anforderungen gestellt. Zum einen muß der Verarbeiter
den »Real-Time«-Bedingungsanforderungen entsprechen;, zum anderen ist eine außerordentlich
hohe Zuverlässigkeit der Anlage erforderlich. Der hier benutzte Ausdruck »Real-Time« bedeutet, daß
der Verarbeiter alle Anforderungen ohne wesentliche Verzögerung erfüllen muß.. Der Ausdruck »Zuverlässigkeit«
bedeutet, daß die Anlage trotz aller Schwächen eines von Menschen geschaffenen Werkes
betriebsfähig bleiben muß.
Nachrichtenvermittlungsanlagen werden auf der ganzen Welt benutzt. Jeder Einsatzort einer solchen
Anlage bringt jedoch besondere Anforderungen mit sich. Beispielsweise kann an einem Ort eine hohe
IConzentration von Teilnehmerstellen vorliegen, die jeweils nur einen verhältnismäßig kleinen Gespiächsverkehr
haben, während an einem anderen Ort verhältnismäßig wenige Teilnehmerstellen mit
jeweils großem Gesprächsverkehr sind. Vom Standpunkt der Datenverarbeitung aus kann eine Bedienung in diesen anscheinend unterschiedlichen Fällen
sehr ähnlich sein, da der gesamte, von den Teilnehmern erzeugte Verkehr nahezu gleich ist. Andererseits
kann eine Zunahme der Teilnehmerkonzentration zu einer wesentlichen Erhöhung der Datenverarbeitungsanforderung
am Ort einer Anlage führen.
Datenverarbeitungsanordnung
Anmelder:
Western Electric Company, Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipi-Ing. H. Fecfat, Dipl.-Ing. P. G. Blumbach
und Dipl.-Phys. Dr. W. Weser, Patentanwälte,
6200 Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
und Dipl.-Phys. Dr. W. Weser, Patentanwälte,
6200 Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Robert Louis Brass, Colts Neck, N. J.;
Joseph Bernard Connell, Lineroft, N. J.;
John Allen Harr, Fair Haven, N. J. (V. St. A.)
Robert Louis Brass, Colts Neck, N. J.;
Joseph Bernard Connell, Lineroft, N. J.;
John Allen Harr, Fair Haven, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. Oktober 1965
(498 673)
V. St. v. Amerika vom 20. Oktober 1965
(498 673)
Außerdem können von Ort zu Ort wechselnd stark unterschiedliche Anforderungen für verschiedenartige
Dienste vorhanden sein. Beispielsweise kann in einer Wohngemeindei nur ein kleiner Bedarf für die vielen
neuen und in hohem Maß vorteilhaften Merkmale von Vermittlungsanlagen vorliegen, die sich mit HiKe
einer Programmsteuerung erreichen lassen. In einem Geschäftsviertel wird jedoch eine Vermittlungsanlage erforderlich sein, die entsprechend den Be-
dürfnissen der verschiedenen Geschäftsbetriebe viele
komplizierte Sonderbedienungsmerkmale bereitstellt.
Diese Sonderbediemmgsmerkmale lassen sich meht
ohne zusätzliche Datenverarbeitungskapazität erreichen. Obwohl also der in zwei Anlagen eststehende
Verkehr nahezu glefeh sein kanu, ist für die
Anlage, bei der ein Bedarf für die neuen und
modernen· Bedienungsmerkmale vorliegt, ein Daten-
809-6 W/270
verarbeiter mit größerer Verarbeitungskapazität je Einschränkungen auf, wenn man die Anforderungen
Zeiteinheit erforderlich. betrachtet, die an eine Nachrichtenanlage oder andere
Eine Fernsprechvermittlungsanlage wird üblicher- »Real-Time«-Datenverarbeiter mit entsprechenden
weise so eingerichtet, daß sie den bestehenden Ver- Anforderungen betrachtet. Keine der bekannten Ankehrserfordernissen
eines Örtsbereichs genügt. Sie 5 Ordnungen berücksichtigt in befriedigender Weise die
muß jedoch auch dem voraussichtlichen Wachstum folgenden Probleme: einer Gemeinde Rechnung tragen. Es ist nicht außer-
gewöhnlich, daß ein Amt auf das Zehnfache oder L Wachstum der »^^-^«-Datenverarbeitungsmehr
wächst.' Es ist dann nicht wirtschaftlich, ein kapazität, wobei die Eingangssignale der Anlage
solches Amt zu ersetzen, wenn die maximale Ver- io als Gesamtheit behandelt werden;
kehrskapazität der ursprünglich installierten Aus- 2. Zuverlässigkeit der Anlage;
nistungen erreicht ist. Die Grundgedanken der Erfin- 3 gemeinsame Benutzung von Großspeichern auf
dung lassen auf wirtschaftliche Weise das normale wirksame Weise ohne unzulässige gegenseitige
Wachstum einer Datenverarbeitungsanlage, beispiels- Störung beim Zugriff
weise einer Nachrichtenvermittlungsanlage, zu, um 15
den erhöhten Verarbeitungsanforderungen zu ge- . Zur Lösung dieser Probleme geht die Erfindung
nügen, unabhängig davon, ob diese Anforderungen aus von einer Datenverarbeitungsanordnung mit
sich aus einer zunehmenden Teilnehmerzahl, zu- einem Hauptverarbeiter, mit einem Speicher, der
nehmendem Verkehrsaufkommen oder zunehmenden Daten enthält, mit denen der Hauptverarbeiter
Bedienungsanforderungen ergeben.. .. ao arbeitet, mit einem Speicher-Sammelleitungssystem,
Die Datenverarbeitungskapazität einer bestimmten das mit Hilfe von durch den Hauptverarbeiter er-Verarbeitungseinrichtung
wird durch viele Faktoren zeugten, wahlweise kodierten Speicherlese- und begrenzt. Zu den Faktoren, die in erster Linie zu Speicherschreibkommandos dem Hauptverarbeiter
einer solchen Beschränkung beitragen, gehören die einen wahlweisen Lese- und Schreibzugriff zum Spei-Speicherzykluszeit,
die Ansprechzeit der Verarbei- 25 eher ermöglicht, mit einem Eingangs-Ausgangstungsschaltung
und der räumliche Abstand zwischen System, das Eingangsinformationen für den Hauptden
Bestandteilen des Verarbeiters. Im Augenblick verarbeiter liefert und vom Hauptverarbeiter erzeugte
geht die Entwicklung in Richtung auf schnellere Eingangs-Ausgangs-Kommandos ausführt, und mit
Speicher und Bauelemente. Wirtschaftliche Über- einem Eingangs-Ausgangs-Sammelleitungssystem zur
legungen und andere Faktoren begrenzen jedoch 30 -Übertragung der Eingangsinformationen und der
immer die praktische Datenverarbeitungskapazität Eingangs-Ausgangs-Kommandos vom Eingangs-Auseines
Verarbeiters. . gangs-System zum Hauptverarbeiter, und umgekehrt.
Es sind Systeme bekannt, bei denen mehr als ein Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Verarbeiter benutzt wird, um alle dem Verarbeiter Datenverarbeitungsanordnung einen durch ein gezugeordneten
Arbeitsfunktionen auszuführen. Ein 35 speichertes Programm gesteuerten Hilfsverarbeiter
Beispiel für solche Anordnungen ist eine Fernsprech- aufweist, der an das Speicher-Sammelleitungssystem
Vermittlungsanlage mit Koordinatenschaltern. Bei .angekoppelt ist, ferner einen HilfsSpeicher, der Proeiner
solchen Anlage werden mehrere Markierer gramme zur Steuerung des Hilfsverarbeiters und
(Datenverarbeiter) benutzt, bei denen es sich um ver- Daten enthält, mit denen sowohl der Hilfsverarbeiter
hältnismäßig langsam arbeitende Einrichtungen mit 40 als auch der Hauptverarbeiter arbeiten, sowie, ein
verdrahteten logischen Schaltungen handelt, die Hilfsspeicher-Sammelleitungssystem,. das mit Hilfe
Arbeitsfunktionen jeweils nur nacheinander aus- von durch den Hilfsverarbeiter erzeugten, wahlweise
führen. Bei der Bedienung mehrerer unterschiedlicher kodierten Hilfsspeicherlese- und Hüfsspeicherschreib-Bedienungsanforderungen
können also mehrere Mar- kommandos dem Hilfsverarbeiter einen wahlweisen Merer gleichzeitig tätig sein, und unterschiedliche 45 Lese- und Schreibzugriff zum Hilfsspeicher ermög-Markierer
können zur Durchführung aufeinanderfol- licht, und daß der Hilfsverarbeiter eine Zugriffssteuergender
Arbeitsfunktionen mit Bezug, auf. eine einzige anordnung enthält, die auf bestimmte der Speicher-Bedienungsanforderung
benutzt werden. Solche lang- lese- und .Speicherschreibkommandos anspricht, um
sam arbeitenden Verarbeitungsanordnungen umfassen mit Hilfe der Hilfsspeicherlese- und Hilfsspeicherscheinbar
unabhängige Schaltungen. Die Datenver- 5° Schreibkommandos und des Hilfsspeicher-Sammelarbeitungskapazität
der Anlage ist daher direkt von leitungssystems dem Hauptverarbeiter einen wahlder
Zahl der installierten Schaltungen abhängig. .weisen Lese- und Schreibzugriff zum Hilfsspeicher zu
Auf dem Gebiet der Datenverarbeitungsanlagen ermöglichen.
hoher Geschwindigkeit wurden ähnliche Versuche Der Großspeicher des Hilfsverarbeiters wird dem-
unternommen, um unter Verwendung von mehr als 55 gemäß gemeinsam auf wirksame Weise vom Haupteinem
Verarbeiter den Datenverarbeitungsanforde- -verarbeiter und vom Hilfsverarbeiter benutzt,
rangen einer Anlage zu genügen. Im allgemeinen - Mit Vorteil verwenden sowohl der Hauptverarwird
bei diesen Anordnungen entweder für Über- beiter als auch der Hilfsverarbeiter Maschinenzyklen
tragungsverbindungen zwischen zwei Verarbeitern mit gleicher Zeitdauer. Eine Taktschaltung im Hilfsgesorgt,
so daß jeweils ein Verarbeiter die Eingangs- 60 yerarbeiter wird in Phase mit einer Haupttaktschäl-Ausgangs-Einrichtungen
des anderen darstellt, oder es .tang im Hauptverarbeiter gehalten und . an zwei
sind Übertragungsverbindungen zwischen Speichern Punkten synchronisiert. Der erste Punkt definiert den
vorgesehen. Die obigen Angaben hinsichtlich des Anfang eines Hauptverarbeiter-Maschinenzyklus,
Standes der Technik sind nur ganz allgemein ge- .und der zweite Punkt definiert diskrete Zeiten innerhalten,
weil die Zahl der bekannten oder vorgeschla- 65 halb des Hauptverarbeiter-Maschinenzyklus. Der
genen Vielfach-Verarbeiteranordnungen zu groß ist, Hilfsverarbeiter führt verhältnismäßig komplizierte
um hier berücksichtigt werden zu können. Alle be- Befehle aus, deren Ausführungszyklus viele Makannten
Anordnungen weisen jedoch schwerwiegende schinenzyklen umfassen kann. Ein Hilfsverarbeiter-
5 6
Ausführungszyklus kann zeitweilig vom Haupt- Hilfsverarbeiter vom Hauptverarbeiter als Speicher
verarbeiter unterbrochen werden. Die Speicherlese- adressiert wird, müssen die Hauptverarbeiter-Pro-
und Speicherschreibkommandos des Hauptverar- gramme, die Daten vom gemeinsam benutzten Speibeiters
unterbrechen einen Ausführungszyklus nur, eher verwenden, bei nicht vorhandenem Hilfsverwenn
der Hilfsverarbeiter die Arbeitsfunktionen des 5 arbeiter nicht wesentlich geändert werden, da der
beim Empfang des Kommandos vorhandenen Ma- Hauptverarbeiter dann direkten Zugriff zu diesen
schinenzyklus beendet hat. Bei einer Unterbrechung Speicherstellen hat. Dadurch wird ein geordnetes Anführt
der Hilfsverarbeiter das vom Häüptverarbeiter wachsen der Datenverarbeitungskapazität einer proempfangene
Speicherkommando aus. Nach Beendi- grammgesteuerten Vermittlungsanlage bei minimalen
gung der Arbeitsfunktionen in Verbindung mit die- io Änderungen des Hauptverarbeiter-Programms und
sem Kommando schreitet der Hilfsverarbeiter zur der Einzelschaltungen ermöglicht.
Beendigung des unterbrochenen Ausführungszyklus Mit Vorteil führt der Hilfsverarbeiter, bevor er
weiter. Speicherkommandos vom Hauptverarbeiter bedient,
Die Datenverarbeitungskapazität einer programm- eine Prüfung durch, um sicherzustellen, daß er nicht
gesteuerten Datenverarbeitungsanlage wird mit Vor- 15 gerade Informationen bearbeitet oder entsprechend
teij dadurch wesentlich erhöht, daß ein Hilfsverar- Informationen arbeitet, die von derjenigen Speicherbeiter
vorgesehen ist, der an eine Speicherüber- stelle des gemeinsam benutzten Speichers stammen,
tragungsanordnung des Hauptyerarbeiters angekop- welche durch das Kommando vom Hauptverarbeiter
pelt und gemeinsam durch Speicherkommandos vom angegeben wird. Da der Zugriff zum gemeinsam
Hauptverarbeiter und durch Programmbefehle ge- 20 benutzten Speicher durch den Hauptverarbeiter nur
steuert wird, die aus einem gemeinsamen benutzten mit Hilfe des Hilfsverarbeiters erfolgt, ist keine
Großspeicher erhalten werden. weitere Speichersperrung erforderlich, um eine gegen-
Die Arbeiten in der Anlage werden vom Haupt- seitige Störung bei der Benutzung des gemeinsamen
und Hilfsverarbeiter gemeinsam auf der folgenden Speichers zu vermeiden.
Grundlage ausgeführt: 25 Die Erfindung soll im folgenden in Verbindung mit
a) Der Hilfsverarbeiter führt die »Real-Time«-Ein- den Zeichnungen noch näher beschrieben werden. Es
-■■ gangs-Ausgangs-Funktionen eine begrenzte, da- ze| Blockschaltbild eines Ausführungs-
mit verbundene Datenverarbeitung und gewisse , . .&, „.. . _. , ... , , °
andere Ausgangsfunktionen aus, für die weniger gjg» 6^ eme Datenverarbeitungsanlage nach der
strenge zeitliche Anforderungen gelten; ° p. g_ ^ mehj. mg emzeme gehendes Blockschalt.
b) der Hauptverarbeiter führt die komplizierteren bild eines Ausführungsbeispiels für eine Nachrichten-Arbeitsfunktionen
mit Bezug auf vom Hilfsver- Vermittlungsanlage, die entsprechend der Erfindung arbeiter gelieferte Daten aus und liefert die Daten, organisiert ist und wobei die Hauptabschnitte der
die der Hilfsverarbeiter bei den Ausgangsfunk- 35 Vermittlungsanlage und der Informationsfluß zwitionen
benutzt; sehen den Hauptabschnitten der Anlage darge-
c) der Hilfsverarbeiter stellt unabhängig Irrtümer stellt ist,
und Fehler bezüglich seiner eigenen Operation, Fig· 3 das Blockschaltbild eines Ausführungsbei-
der Operation des Eingangs-Ausgangs-Systems sPiels für einen Hilfsverarbeiter, der in einer Daten-
und der gemeinsam benutzten Speichereinheiten 4° Verarbeitungsanlage nach der Erfindung eingesetzt
fest, mit denen er in Verbindung steht. Hinsicht- werden kann,
lieh der Diagnose und Korrektur von fest- F1 g. 4 das Blockschaltbild eines Hauptverarbeiters,
gestellten Fehlern hängt der Hilfsverarbeiter FiS·5 ein Zeitdiagramm, das die gegenseitigen
jedoch völlig vom Hauptverarbeiter ab. Beziehungen der Zeitsteuersignale darstellt, die die
45 logischen Operationen in einem Hilfsverarbeiter
Diese Zuordnung der Arbeiten setzt generell die steuern,
»Real-Time«-Anforderungen an den Hauptverar- F i g. 6 und 7 in der Zuordnung gemäß F i g. 9 eine
beiter herab. schematische Darstellung der Schaltungen, die die Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist Synchronisation zwischen einem Hauptverarbeiter
der Hilfsverarbeiter an das gleiche Eingangs-Aus- 50 und einem Hilfsverarbeiter steuern,
gangs-Übertragungssystem angekoppelt, mit dessen F i g. 8 die Unterbrechungsrangordnung des Haupt-Hilfe
die Übertragung zwischen dem Hauptverarbeiter verarbeiters einschließlich von Unterbrechungsmög-
und dem Eingangs-Ausgangs-System erfolgt. Diese lichkeiten beim Betrieb eines Hauptverarbeiters durch
Anordnung ermöglicht mit Vorteil die oben angege- einen Hilfsverarbeiter. bene gemeinsame Zuordnung der Eingangs-Aus- 55
gangs-Arbeiten zum Haupt- und Hilfsverarbeiter. Inhalt
gangs-Arbeiten zum Haupt- und Hilfsverarbeiter. Inhalt
Wie oben angegeben, hat der Hauptverarbeiter A , ., A , . „.
Zugriff zum Hilfsverarbeiter mit Hilfe der gleichen Allgemeine Beschreibung der Anlage (Fig. 1)
Speicherlese- und Speicherschreibkommandos, die Beschreibung der Vermittlungsanlage
vom Hauptverarbeiter wahlweise benutzt werden, 60 als Ausführungsbeispiel (F i g. 2)
um Zugriff zu den Speichereinheiten des Haupt- XT . ... . Tr
verarbeiter-Speichers zu erlangen. Bei einer Anlage, Nachrichtenübertragung innerhalb der Vermittlungs-
bei der wegen der beschränkten Anforderungen hin- anlage
sichtlich der Datenverarbeitung kein Hilfsverarbeiter Eingangs-Ausgangs-System 180
erforderlich ist, muß demgemäß der Hauptverarbeiter 65 Zentraler Impulsverteiler 143
die Funktionen a) und b) selbst ausführen. Da jedoch Hauptabtaster 144
ein Hilfsverarbeiter nicht vorgesehen ist, sind die Vermittlungsnetzwerk 120
Funktionen c) nicht erforderlich. Da außerdem der Gemischte Einheiten 174
Zentraler Verarbeiter 100 Speichersystem 176 gespeichert sind. Die Daten-
Hauptver.arbeiterl0l(Fig.4) verarbeitung wird vom Hauptverarbeiter 101 ent-
Hauptverarbeiter-Programmspeicherl02 sprechend Programmbefehlen durchgeführt, die im
Hauptverarbeiter-PatenspeicherlOa Speichersystem 176 gespeichert sind. Das Speicher-
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 5 system 176, das den zweiten Hauptabschnitt des zen-
Hüfsverarbeiter 171 (Fig. 3) tralen Verarbeiters 100 darstellt, ist mit dem Haupt-
ÄUgeraeine Verarbeitung von Gesprächs- verarbeiter 101 über ein Hauptspeicher-Übertra-
verbindragen gungssystem 106 verbunden. Programmbefehle, Daten
und bestimmte. Steuerinformationen werden vom
Wartungsübertragung und Synchronisation 10 Hauptverarbeiter 101 zum Speichersystem 176 und
(Fig. 6 und 7) umgekehrt mit Hilfe des Hauptspeicher-Übertra-
Qperationszeitsteuerung im Hilfsverarbeiter 171 gungssystems 106 übertragen.
Abhalten des Hilfs_verarbeiters 171 Das Speichersystem 176 enthält einen aus vielen
Unterbrechen des, Hauptver arbeiters 101 Einheiten bestehenden Hauptverarbeiter-Speicher 103,
Wechselwirkung zwischen Haupt- und Hilfs- 15 in dem. Programminformationen und andere Infor-
verarbeiter mationen semipermanenter Art und außerdem In-
Hauptspeicherkonimandos zum Hilfsverarbeiter 171 *ornftiT°i gespeichert werden können für die
häufige Änderungen mit der normalen Geschwmdig-
HilfsspeicherkommandQ zum Hilfsverarbeiter- keit ^er Anlage erforderlich sind. Der Hauptverspeicher
172 ao arbeiter 101 steht mit dem Hauptverarbeiter-Speicher
Vergleich kritischer Adressen 103 mit Hilfe von Hauptspeicherkommandos in Ver
bindung, die über das Hauptspeicher-Übertragungs-
Allgemeine Besehreibung der Anlage (Fig. 1) system X06 fum Hauptverarbeiter-Speicher 103 über-
tragen werden. Der Hauptverarbeiter-Speicher 103
Die, Hauptabschnitte einer Datenverarbeitungs- 25 führt die Hauptspeicher-Kommandos aus und gibt
anlage nach der Erfindung sind in Fig, 1 gezeigt. entweder die angeforderte Information zum Haupt-Das'Ausführungsbeispiel
einer Datenverarbeitungs- verarheiter 101 über das Übertragungssystem 106
anlage ist in einen zentralen Verarbeiter 10ft und ein zurück oder sehreibt m. Speicherkammando ent-Eingangs-AusgangSrSystem
180 unterteilt. Der zen- haltene Daten in eiae vorgeschriebene Stelle innertrale
Verarbeiter 100 und das Eingangs-Ausgangs- 30 halb, des Hauptverarbeiter-Speichers 103 ein. Dem-System.
180 sind über ein Eingangs-Ausgangs-Über- gemäß verarbeitet der Hauptverarbeiter 101 sowohl
traguögssystem 175 miteinander verbunden, vom Eingangs.-Ausgangs-System 180 als auch vom
Das Eingangs-Ausgangs-System 180 kann eine be- Hauptverarbeiter-Speicher 103 gewonnene Daten entliebige
Gruppe von Schaltungen umfassen, deren sprechend Programmbefehlen vom Hauptverarbeiter-Operation
»Real-Time«-Anforderungen hinsichtlich 35 Speicher 103,
ihrer Programmsteuerung beinhaltet. Ein Beispiel für Das Speichersystem 176 enthält weiterhin einen
ein solches Eingangs-Ausgangs-System ist das Ver- Hilfsverarbeiter 171 und einen Hilfsverarbeitermittiungsnetzwerk
mit den zugeordneten Steuer- Speicher 172. Der Hilfsverarbeiter 171 ist eine
schaltungen einer Fernsprechvermittlungsanlage. Das Sonderzweck-Datenverarbeitußgseinrichtung, die zur
Eingangs-Ausgangs-System 180 enthält Informations- 4° Durchführung derjenigen sich wiederholenden und
quellen, die als Eingangssignale für den zentralen zeitraubenden Funktionen des Eingangs- und Aus-Verarbeiter
100 dienen und die dieser verarbeitet. gangssystems verwendet wird, welche, wenn sie aus-Das
Eingangs-Ausgangs-System 180 enthält weiterhin schließlich vom Hauptverarbeiter 101 durchgeführt
Schaltungen, die die Betriebsfunktionen des Ein- würden, die »Real-Time«-Kapazität des zentralen
gangs-Ausgangs-Systems 180 entsprechend Eingangs,- 45 Verarbeiters 100 bei der Steuerung der Operation des
Ausgangs-Kommandoinformationen vom zentralen Eingangs-Ausgangs-Systems 180 beschränken wurden.
Verarbeiter 10.0. steuern. Diese Kommandoinforma- Der Hilfsverarbeiter 171 ist zwar funktionell un-
tipnen werden vom zentralen Verarbeiter 100 in Ab- abhängig, aber dem Kommando des Hauptverarbeihängigkeitvon
seinem Programm, in seinem Speicher- terslOl unterworfen, und er überträgt zum Hauptsystem
176 gespeicherten Daten und den Eingangs- 5.0 verarbeiter 10,1 diejenigen Informationen, die für den
informationen vom Eingangs-Ausgangs-System 180 Hauptverarbeiter 10,1 zur Durchführung der kompßerzeugt,
zierteren Datenverarbeitungsoperationen erforderlich
Der zentrale Verarbeiter 100- stellt eine zentrali- sind, um die Funktionen des Eingangs-Ausgangssierte
Datenverarbeitungseinric.htung dar* die zur Systems ISO ausführen zu können und um die für
Ausführung der verschiedenen Betriebs-, Wartungs- 55 die Wartung der Anlage notwendige komplizierte
und Verwaltungsfunktionen benutzt wird, die zur Datenverarbeitung vornehmen zu können.
Steuerung des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 er- Der Hilfsverarbejter-Speicher 172 ist bei diesem
forderlich sind. Der zentrale Verarbeiter 10ft emp- Ausführungsbeispiel ein nach Worten organisiertes
fängt Eingangsinformationen vom Eingangs-Aus- Speichersystem hoher Kapazität und mit willkürgangssystem
180 über das Eingangs-Ausgangs-Uber- 60 Hchem Zugriff, in dem das Programm zur Steuerung
tragungssystem 175. Der zentrale Verarbeiter 100 des Hilfsverarbeiters 171 und die Daten gespeichert
überträgt Steuer- und Komandöinformationen zum sind, mit denen der Hilfsverarbeiter 171 arbeitet. Die
Eingangs-Ausgangs-System 180 über das Eingangs^- Nachrichtenübertragung zwischen dem Hilfsverar-Ausgangs-Ubertragung.ssys.tem
175. beiter 171 und dem Hilfsverarbeiter-Speicher 172 er-
Der zentrale Verarbeiter 100 enthält einen Haupt- 65 folgt mit Hilfe desHilfsspeicher-Übertragungssystems
verarbeiter 101, der Datenverarbeitungsfunktionen 173. Der Hilfsverarbeiter 171 erzeugt Hilfsspeichermit
Bezug auf Daten vom Ejngangs-Ausgangs-System kommandos und überträgt sie. über das Übertragungs-
und mit Bezug auf Daten ausführt, die in einem system 173. zum Hiifsveiarbeiter-Speicher 172. Der
9 10
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 führt diese Komman- ration ist synchronisiert durch Steuersignale vom
dos aus und gibt entweder von dem Kommando ver- Hauptverarbeiter 101, die über das Steuerkabel 213
langte Daten oder Programminformationen zurück zum Hilfsverarbeiter 171 übertragen werden. Unter
oder schreibt Daten oder Programminformationen, Steuerung des aus dem Hilfsverarbeiter-Speicher 172
die in dem Kommando enthalten sind, in eine ange- 5 gewonnenen Programms verarbeitet der Hilfsverargebene
Speicherstelle innerhalb des Hilfsverarbeiter- beiter 171 die Informationen, die er vom Eingangs-Speichers
172 ein. Ausgangs-System 180 empfängt, und Informationen
Der Hauptverarbeiter 101 steht mit dem Hilfsver- vom Hilfsarbeiter-Speicher 172, um Bedienungs- und
arbeiter 171 genauso in Verbindung, als ob dieser Verwaltungsanforderungen von den Operationsschal-Teil
des Hauptverarbeiter-Speichers 103 wäre. Vom io tungen des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 zu er-Hauptverarbeiter
101 ausgesendete und an den Hilfs- kennen. Wenn der Hilfsverarbeiter 171 Informationen
Vorarbeiter 171 adressierte Hauptspeicherkommandos besitzt, die zur weiteren Verarbeitung durch den
wWden vom Hilfsverarbeiter 171 ausgeführt. Auf Hauptverarbeiter 101 bereitstehen, werden normaler-Grund
von Hauptspeicherkommandos vom Haupt- weise diese Informationen in einem von einer Vielverarbeiter
101 führt der Hilfsverarbeiter 171 eine 15 zahl von Speicherbereichen im Hilfsverarbeiter-Speider
folgenden Funktionen aus: eher 172 gespeichert, die als »Trichter« bekannt sind.
1 τ,., t , τ c ■ In typischer Weise führt die nachfolgende Bearbei-
1. Ruckgabe von Informationen aus einem ange- t ^eser Informationen durch den Hauptverarbeigebenen
Register m ihm selbst über das Über- |Q1 /ur E von informationen, die die ertragungssystem
106 zum Hauptverarbeiter 101; ao forderlichen Steueroperationen des Eingangs-Aus-
2. Einschreiben von Programm- oder Dateninfor- gangs-Systems 180 definieren. Diese Steuerinformamationen,
die im Speicherkommando enthalten tionen werden in geeignete Speicherbereiche (Befehlssind,
in ein angegebenes Register im Hilfsver- pufferregister) des Hilfsverarbeiter-Speichers 172 einarbeiter
selbst; gegeben. Der Hilfsverarbeiter 171 entnimmt die
3. Gewinnung mit Hilfe eines HilfsSpeicher- 25 Steuerinformationen dem Speicher 172 und gibt die
kommandos zum Hilfsverarbeiter-Speicher 172 entsprechenden Eingangs-Ausgangs-Kommandos zum
von Programm- oder Dateninformationen aus Eingangs-Ausgangs-System 180. Die Tätigkeit des
einer Stelle innerhalb des Speichers 172, die Hilfsverarbeiters 171 läßt sich also grob so kenndurch
das Hauptspeicherkommando angegeben zeichnen: er sammelt vom Hauptverarbeiter 101 zu
wird, und Rückgabe dieser Informationen an 30 bearbeitende Daten, beschickt »Trichter« im Hilfsden
Hauptverarbeiter 101 über das Übertra- verarbeiter-Speicher 172 mit diesen Daten und entgungssystem
106; nimmt und bearbeitet Informationen, die durch den
4. Einschreiben von Programm- und Dateninfor- Hauptverarbeiter 101 in den Hilfsverarbeiter-Speicher
mationen, die im Hauptspeicherkommando ent- 172 eingegeben worden sind.
halten sind, in eine angegebene Speicherstelle im 35 Die obige Erläuterung zeigt, daß es sich um eine
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 mit Hilfe eines indirekte Nachrichtenübertragung zwischen dem
Hilfsspeicherkommandos; Hauptverarbeiter 101 und dem Hilfsverarbeiter 171
5. Durchführung einer von mehreren, im Haupt- mit Hilfe des Hilfsverarbeiter-Speichers 172 handelt
Speicherkommando angegebenen Wartungsfunk- Diese Art der Nachnchtenübertragung wird durch
tjonen 40 die Fähigkeit des Hauptverarbeiters 101 ermöglicht,
den Hilfsverarbeiter-Speicher 172 so zu adressieren,
Wenn ein an den Hilfsverarbeiter 171 adressiertes als ob er Teil des Hauptverarbeiter-Speichers 103
Hauptspeicherkommando empfangen wird, hält der wäre. Der Hilfsverarbeiter-Speicher 172 wird also
Hilfsverarbeiter 171 seinen unabhängigen Betrieb vom Hauptverarbeiter 101 und vom Hilfsverarbeiter
lange genug an, um das Hauptspeicherkommando 45 171 gemeinsam benutzt, und zwar sowohl als Quelle
ausführen zu können. Der Hilfsverarbeiter 171 setzt für Daten als auch als Bestimmungsort für Daten,
dann die Ausführung seiner eigenen Arbeitsfunk- Da der Hilfsverarbeiter 171 vom Hauptverarbeiter
tionen entsprechend seinem Programm fort, das im 101 als Speicher adressiert wird, müssen Programme
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 gespeichert ist. des Hauptverarbeiters 101, die vom Hilfsverarbeiter-
Der Hilfsverarbeiter 171 kann die gleichen Ein- 50 Speicher 172 gewonnene Daten benutzen, nicht
gangsinformationen vom Eingangs-Ausgangs-System wesentlich geändert werden, wenn kein Hilfsverarbei-
180 wie der Hauptverarbeiter 101 empfangen und ter 171 vorgesehen ist, da in diesem Fall der Hilfs-
kann, wie der Hauptverarbeiter 101, vom Eingangs- verarbeiter-Speicher 172 im Hauptverarbeiter-Spei-
Ausgangs-System 180 auszuführende Eingangs-Aus- eher 103 enthalten wäre, zu dem der Hauptverarbei-
gangs-Kommandos erzeugen. Der Hilfsverarbeiter 55 ter 101 direkten Zugriff hat.
171 kann daher entsprechend seinem eigenen Pro- Der Hilfsverarbeiter 171 stellt unabhängig Irrgramm
und entsprechend den Ergebnissen der Daten- turner und Fehler seiner eigenen Arbeitsweise und
verarbeitung durch den Hauptverarbeiter 101 diesen der Operation des Hilfsverarbeiter-Speichers 172 sovon
den zeitraubenden Operationen bei der Erzeu- wie des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 fest. Die
gung von Eingangs-Ausgangs-Kommandos und beim 60 Diagnose und Korrektur festgestellter Fehler wird
Empfang von Eingangsinformationen entlasten. Wei- jedoch vom Hauptverarbeiter 101 durchgeführt. Der
terhin führt der Hilfsverarbeiter 171 die Routine- Hauptverarbeiter 101 kann die im Hilfsverarbeiteroperationen
und die sich im hohen Maß wieder- Speicher 172 gespeicherte Information entsprechend
holenden Datenverarbeitungsoperationen aus, für die Informationen einführen, die vom Hauptverarbeiterim
anderen Fall der Hauptverarbeiter 101 erforder- 65 Speicher 103 gewonnen worden sind. Auf diese Weise
lieh wäre. wird die Datenverarbeitungskapazität des zentralen Der Hauptverarbeiter 101 und der Hilfsverarbeiter Verarbeiters 100 mit Hilfe der Hilfsverarbeitungs-171
arbeiten gleichzeitig und unabhängig. Ihre Ope- einrichtung erhöht, ohne die Zuverlässigkeit der An-
11 12
lage zu verschlechtern und ohne spezialisierte Anord- bestimmte Steuerfunktionen in verschiedenen Abnungen
zu verdoppeln, die für die gewünschte hohe schnitten der Vermittlungsanlage durch. Ein zur VerZuverlässigkeit
der Anlage erforderlich sind. Wendung in dieser als Beispiel gewählten Vermitt-„.,,...
., . , „ , ^r . , Iungsanlage geeigneter zentraler Impulsverteiler ist in
Nachrichtenübertragung innerhalb der Vermittlungs- 5 der obengenannten Literaturstelle aus »Bell System
anlage (Fig. 2) Technical Journal« in einem auf S. 2255 beginnen-
Die Hauptabschnitte einer beispielhaften Fern- den Aufsatz beschrieben,
sprechvermittlungsanlage mit einer Programmsteue- Λ .
rung entsprechend der Erfindung sind in Fig. 2 ge- Hauptabtaster 144
zeigt. Viele Abschnitte der Vermittlungsanlage und io Der Hauptabtaster 144 wird zur Überwachung be-
deren Bauteile sind im wesentlichen identisch mit stimmter Schaltungselemente der Vermittlungsanlage
denjenigen einer Fernsprechvermittlungsanlage, die benutzt, die den augenblicklichen Betriebszustand
in der obengenannten Literaturstelle aus »Bell der Anlage wiedergeben. Der Überwachungszustand
System Technical Journal«, September 1964, be- dieser gewählten Schaltungselemente wird über die
schrieben ist. In der folgenden Erläuterung der als 15 Sammelleitung 109 empfangen und ist von Nutzen
Beispiel gewählten Fernsprechvermittlungsanlage soll bei der Wartung der Anlage und der Störungs-
daher zur Abkürzung häufig auf die genannte Litera- diagnose. Der Hauptabtaster 144 ist eine verhältnis-
turstelle Bezug genommen werden. mäßig schnell arbeitende Schaltung und kann maxi-
Eine Funktionsbeschreibung für jeden größeren mal einmal alle 11 Mikrosekunden entweder vom
Block in F i g. 2 wird im unmittelbar folgenden Ab- 20 Hauptverarbeiter 101 oder vom Hilfsverarbeiter 171
schnitt gegeben. Dieser Beschreibung folgt eine allge- adressiert werden.
meine Erläuterung der Art und Weise, in der Fern- Der Hauptabtaster 144 enthält eine Ferrod-Matrix
Sprechfunktionen von der als Beispiel gewählten An- (Ferritstab-Matrix) für ankommende Schaltungen, die
lage insgesamt durchgeführt werden. zu überwachen sind, und Einrichtungen, um wahl-
,.,.,.,, . , , , 35 weise über die Sammelleitung 108 des Übertragungs-
Nachnchtenubertragung innerhalb der Vermittlungs- systems 175 zum Hauptverarbeiter 101 und zum
ai"aSe Hilfsverarbeiter 171 die Überwachungszustände einer
Eine Vielzahl von Sammelleitungssystemen und gewählten Gruppe von überwachten Schaltungen auf
Kabelsystemen stellt die Übertragungswege für Steuer- Grund eines Netzwerkkommandos zu übertragen,
signale und Informationen zwischen den Elementen 30 das über die Sammelleitung 104 des Übertragungsdes
zentralen Verarbeiters 100 und zwischen diesem systems 175 vom Hauptverarbeiter 101 oder vom
und verschiedenen anderen Abschnitten der Vermitt- Hilfsverarbeiter 171 ausgesendet wird. Ein zur Verlungsanlage
dar. Im allgemeinen enthält eine Sammel- Wendung in diesem Ausführungsbeispiel einer Verleitung
eine Vielzahl von Adernpaaren, die induktiv mittlungsanlage geeigneter Abtaster ist in der obenzwischen
eine Informationsquelle oder Quellen und 35 genannten Literaturstelle aus »Bell System Technical
einen Informationsbestimmungsort oder Bestim- Journal« in einem auf S. 2255 beginnenden Aufsatz
mungsorte gekoppelt sind. Daten werden über eine beschrieben.
Sammelleitung in Parallelform als kurze Impulse Vermittlungsnetzwerk 120
übertragen, die am Bestimmungsort gleichzeitig ankommen.
40 Das Vermittlungsnetzwerk 120 stellt einen Haupt-Vieladrige
Kabel stellen diskrete, zweiseitig ge- teil des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 dieses Ausrichtete
Übertragungswege zwischen gewählten Ab- führungsbeispiels dar. Es stellt wahlweise metallische
schnitten des zentralen Verarbeiters 100 und anderen Verbindungen her, um mit Hilfe von Verbinderschal-Abschnitten
der Vermittlungsanlage dar. Die Adern- tungen Teilnehmerleitungen mit Teilnehmerleitungen,
paare dieser Kabel sind entweder induktiv oder di- 45 Teilnehmerleitungen mit Verbindungsleitungen, Verrekt
mit der Quelle für Steuersignale und deren Be- bindungsleitungen mit Verbindungsleitungen zu verstimmungsort
gekoppelt. binden sowie Teilnehmerleitungen und Verbindungs-In F i g. 2 sind die verschiedenen Sammelleitungs- leitungen mit Tonquellen, Signalsendern, Signal-
und Kabelsysteme, die Übertragungswege zwischen empfängern, Wartungsschaltungen und anderen Beden
verschiedenen Teilen der Vermittlungsanlage be- 50 dienungsschaltungen zu verbinden, die für spezielle
reitstellen, nicht im einzelnen gezeigt. In Fig. 2 ist Fernsprechfunktionen erforderlich sind. Der Aufbau
lediglich der Informationsfluß zwischen bestimmten eines zur Verwendung in diesem Ausführungsbeispiel
Abschnitten der Vermittlungsanlage dargestellt, um einer Vermittlungsanlage geeigneten Vermittlungsanzudeuten,
von welchen Abschnitten der Vermitt- netzwerkes 120 ist in der obengenannten Literatur-Iungsanlage
jeder Funktionsblock Eingangsimforma- 55 stelle »Bell System Technical Journal« in zwei Auftionen
empfängt. Eine genauere Erläuterung bestimm- sätzen beschrieben, die auf den S. 2193 bzw. 2221
ter Nachrichtenübertragungen innerhalb des zentra- beginnen.
len Verarbeiters 100 folgt später. Das Vermittlungsnetzwerk 120 stellt lediglich Über-
^. . „ „_„ tragungswege, Mittel zur Herstellung solcher Über-
Eingangs-Ausgangs-System 180 6o tra°un|swe|e und Mittel zur überwachung der Wege
Zentraler Impulsverteiler 143 berdt Der zentrale Verarbeiter 100 enthält eine Auf-
Der zentrale Impulsverteiler (Central Pulse Distri- zeichnung des Besetzt- und Freizustandes aller Netz-
butor) 143 ist ein elektronischer Hochgeschwindig- Werkverbindungen sowie über den Aufbau jedes herkeitsumsetzer,
der über das Kabel 111 auf Grund gestellten oder reservierten Übertragungsweges über
von CP£>-Kommandos (Eingangs-Ausgangs-Kom- 65 das Vermittlungsnetzwerk 120. Diese Aufzeichnunmandos),
die vom Hauptverarbeiter 101 und vom gen befinden sich im Hauptverarbeiter-Datenspeicher
Hilfsverarbeiter 171 über das Kabel 107 übertragen 103. Die Aufzeichnung bezüglich des Besetzt-Freiwerden,
Ausgangssignale liefert. Diese Signale führen Zustandes der Netzwerkelemente wird allgemein als
13 14
Netzwerkspeicherplan bezeichnet. Der zentrale Ver- wie beispielsweise 123, 127, 135 und 139, sind daarbeiter
100 deutet Verbindungsanforderungen zwi- gegen verhältnismäßig schnell arbeitende Schaltungen
sehen bestimmten Bauteilen und bestimmt einen und können mit Netzwerkkommandos bei einer maxifreien Übertragungsweg über das Vermittlungsnetz- malen Wiederholungsgeschwindigkeit von einmal je
werk 120, in dem er die Anforderungen an die Ver- 5 11 Mikrosekunden adressiert werden,
bindung und den genannten Besetzt-Frei-Zustand der Netzwerksteuerschaltungen, die bei diesem Ausmöglichen Verbindungswege prüft. führungsbeispiel einer Vermittlungsanlage benutzt Bei dieser beispielhaften Vermittlungsanlage erfolgt werden können, sind in der obengenannten Literaturdie Steuerung des Vermittlungsnetzwerkes 120 und stelle »Bell System Technical Journal« in einem auf seiner verschiedenen Überwachungsschaltungen 123, io S. 2221 beginnenden Aufsatz beschrieben. Eine Be- 127, 128, 135, 136, 139, 140 usw. auf Grund von Schreibung von Abtastern und Signalverteilern, die Netzwerkkommandos (Eingangs-Ausgangs-Komman- bei diesem Ausführungsbeispiel eingesetzt werden dos), die vom Hilfsverarbeiter 171 zum Vermittlungs- können, findet sich in einem Aufsatz, der auf S. 2255 netzwerk 120 über die Sammelleitung 104 des Über- der genannten Literaturstelle beginnt. Mit Ausnahme tragungssystems 175 übertragen werden. Die un- 15 der für das Verständnis der Erfindung erforderlichen mittelbare Steuerung des Vermittlungsnetzwerkes 120 Operationen wird das Vermittlungsnetzwerk 120 hier und die Steuerung und Überwachung von mit dem nicht weiter beschrieben.
Netzwerk 120 verbundenen Elementen ist auf einer _ ., XT , . , . ,,„,
Anzahl von Steuer- und Überwachungsschaltungen Gemischte Netzwerkeinheiten 174
verteilt. Diese Verteilung stellt einen wirksamen und ao Zu den anderen Hauptabschnitten des Ausfühbequemen Puffer zwischen dem zentralen Verarbeiter rungsbeispiels einer Vermittlungsanlage zählt eine 100 hoher Geschwindigkeit und den langsameren Fernschreibeinheit, ein Kartenschreiber für den Netzwerksteuer- und Überwachungsschaltungen dar. Hauptverarbeiter-Speicher 102 und eine Gebühren-Die Hauptsteuer- und Überwachungselemente des berechnungsbandeinheit. Diese Teile der Anlage sind Vermittlungsnetzwerkes 120 sind: 25 für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich
bindung und den genannten Besetzt-Frei-Zustand der Netzwerksteuerschaltungen, die bei diesem Ausmöglichen Verbindungswege prüft. führungsbeispiel einer Vermittlungsanlage benutzt Bei dieser beispielhaften Vermittlungsanlage erfolgt werden können, sind in der obengenannten Literaturdie Steuerung des Vermittlungsnetzwerkes 120 und stelle »Bell System Technical Journal« in einem auf seiner verschiedenen Überwachungsschaltungen 123, io S. 2221 beginnenden Aufsatz beschrieben. Eine Be- 127, 128, 135, 136, 139, 140 usw. auf Grund von Schreibung von Abtastern und Signalverteilern, die Netzwerkkommandos (Eingangs-Ausgangs-Komman- bei diesem Ausführungsbeispiel eingesetzt werden dos), die vom Hilfsverarbeiter 171 zum Vermittlungs- können, findet sich in einem Aufsatz, der auf S. 2255 netzwerk 120 über die Sammelleitung 104 des Über- der genannten Literaturstelle beginnt. Mit Ausnahme tragungssystems 175 übertragen werden. Die un- 15 der für das Verständnis der Erfindung erforderlichen mittelbare Steuerung des Vermittlungsnetzwerkes 120 Operationen wird das Vermittlungsnetzwerk 120 hier und die Steuerung und Überwachung von mit dem nicht weiter beschrieben.
Netzwerk 120 verbundenen Elementen ist auf einer _ ., XT , . , . ,,„,
Anzahl von Steuer- und Überwachungsschaltungen Gemischte Netzwerkeinheiten 174
verteilt. Diese Verteilung stellt einen wirksamen und ao Zu den anderen Hauptabschnitten des Ausfühbequemen Puffer zwischen dem zentralen Verarbeiter rungsbeispiels einer Vermittlungsanlage zählt eine 100 hoher Geschwindigkeit und den langsameren Fernschreibeinheit, ein Kartenschreiber für den Netzwerksteuer- und Überwachungsschaltungen dar. Hauptverarbeiter-Speicher 102 und eine Gebühren-Die Hauptsteuer- und Überwachungselemente des berechnungsbandeinheit. Diese Teile der Anlage sind Vermittlungsnetzwerkes 120 sind: 25 für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich
„ __ , , , ,..·,·.,„„ und werden hier nicht beschrieben.
1. Netzwerksteuerschaltungen, beispielsweise 122
und 131, die Netzwerkkommandos vom Hilfs- Zentraler Verarbeiter 100
verarbeiter 171 aufnehmen und unter Anspre- Der zentrale Verarbeiter 100 ist eine zentralisierte
chen auf diese Kommandos wahlweise Teile 30 Datenverarbeitungseinrichtung, die zur Durchführung
eines gewählten Übertragungsweges über das der verschiedenen Pernsprech-, Wartungs- und Ver-Vermittlungsnetzwerk
120 herstellen oder be- waitUngsfunktionen einer Fernsprechvermittlungsstimmte
Prüf- oder Wartungsfunküonen aus- ankge benutzt wird Der zentrale Verarbeiter 100
fuhren; läßt sich in fünf Hauptteile unterteilen:
2. Netzwerkabtaster, wie beispielsweise 123, 127, 35 Λ TT x , ... *M
135 und 139, von denen jeder eine Ferrod-Ab- L Hauptverarbeiter 101,
135 und 139, von denen jeder eine Ferrod-Ab- L Hauptverarbeiter 101,
tastmatrix enthält, an die Elemente der Anlage, 2. Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102,
beispielsweise Teilnehmerleitungen, Verbin- 3. Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103,
dungsleitungen und Verbinderschaltungen, zur 4. Hilfsverarbeiter-Speicher 172,
Beobachtung ihres Uberwachungszustandes an- 40 5 Hilfsverarbeiter 171
geschaltet sind und die auf Grund von Netzwerkkommandos vom Hilfsverarbeiter 171 über Hauptverarbeiter 101 (F i g 4)
die Sammelleitung 108 des Übertragungssystems
dungsleitungen und Verbinderschaltungen, zur 4. Hilfsverarbeiter-Speicher 172,
Beobachtung ihres Uberwachungszustandes an- 40 5 Hilfsverarbeiter 171
geschaltet sind und die auf Grund von Netzwerkkommandos vom Hilfsverarbeiter 171 über Hauptverarbeiter 101 (F i g 4)
die Sammelleitung 108 des Übertragungssystems
175 zum Hilfsverarbeiter 171 Angaben bezug- Der in F i g. 4 gezeigte Hauptverarbeiter führt Da-
lich des Uberwachungszustandes einer gewähl- 45 tenverarbeitungsfunktionen entsprechend Programmten
Gruppe von Schaltungselementen über- befehlen aus, die im Hauptverarbeiter-Programmtragen;
speicher 102 gespeichert sind. Das Programm umfaßt
3 ÄStfis
, j TT.1jr ' , .. <m . 50 Entscheidungsbefehle als auch Nicntentscheidunes-
kommandos vom Hilfsverarbeiter 171 an einem fe die nacheinander ausgeführt werden sollen,
gewählten Ausgangsanschluß Betätigung*· oder Verarbeitung von Daten im Hauptverarbeiter er-
arithmetischen Funktionen werden bei der Gewin-
Die Netzwerksteuerschaltungen, wie beispielsweise nung von Daten aus den Speichern benutzt, beispiels-
122 und 131, und die Netzwerksignalverteiler, wie weise dem Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102
beispielsweise 128, 136 und 140, sind verhältnis- 60 und dem Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103.
mäßig langsam arbeitende Schaltungen und, um die Nichtentscheidungsbefehle werden im Verkehr mit
Beendigung einer Aufgabe sicherzustellen, kann jede Einheiten außerhalb des Hauptverarbeiters 101 und
dieser Schaltungen mit Netzwerkkommandos bei zur Bewegung und zur Bearbeitung von Daten ent-
einer maximalen Wiederholungsgeschwindigkeit von sprechend den Befehlen der Befehlsworte benutzt.
einmal je 25 Millisekunden adressiert werden. Es 65 Nichtentscheidungsbefehle veranlassen zusätzlich zur
können jedoch Kommandos an unterschiedliche Netz- Durchführung einer Datenverarbeitung und Über-
werksteuerschaltungen in Intervallen von 11 Mikro- tragungsvorgängen den Hauptverarbeiter 101 zur
Sekunden abgegeben werden. Die Netzwerkabtaster, Ausführung des nächsten Befehls der Folge. Einige
15 16
wenige Nichtentscheidungsbefehle werden unbedingte Scheidungsbefehlen, die zu einem Fortgang auf den
Sprungbefehle genannt. Diese Befehle geben an, daß nächsten Befehl der augenblicklichen Folge führen,
ein Sprung von der augenblicklichen Folge von Pro- schaltet die Addier-Eins-Schaltung 454 die Adresse
grammbefehlsworten auf eine andere Folge von Be- im Programmadressenregister 451 weiter und gibt die
fehlsworten ohne eine Entscheidung erfolgen soll. 5 weitergeschaltete Adresse zurück an das Programm-Entscheidungsbefehle
werden benutzt, um Vor- adressenregister 451. Die Addier-Eins-Schaltung 454
gänge auf Grund von Zustandsänderungen von Teil- kann außerdem als Mehrzweck-Inkrementschaltung
nehmerleitungen oder Verbindungsleitungen, die von für Daten benutzt werden, die in einem der Indexder
beispielhaften Vermittlungsanlage bedient wer- register, wie beispielsweise 464 oder 465, gespeichert
den, oder von Zustandsänderungen mit Bezug auf die io sind.
Wartung der Anlage zu veranlassen. Entscheidungs- Der Hauptverarbeiter-Programmspeicher spricht
befehle geben an, daß eine Entscheidung mit Bezug auf Speicherkommandos an, die vom Programmauf
bestimmte beobachtete, durch den Befehl ange- adressenregister 451 übertragen werden, und gibt die
gebene Bedingungen getroffen werden soll. Das Er- Information aus der angegebenen Speicherstelle über
gebnis der Entscheidung veranlaßt den Hauptverar- 15 den Weg 456 zum Hauptverarbeiter zurück. Die zubeiter,
auf den nächsten Befehl der Folge von Be- rückgegebene Information wird in das Befehlswortfehlsworten
überzugehen oder auf einen Befehl in register 457 eingegeben. Der Befehl umfaßt ein
einer anderen Folge von Befehlsworten zu springen. Operationsfeld, das die Instruktion definiert, ein
Der Hauptverarbeiter 101 verarbeitet auf Grund Datenadressenfeld und ein Prüffeld. Diejenigen
der Befehlswortfolgen Daten und erzeugt und über- 20 Stufen des Befehlswortregisters 457, die das Operaträgt
Kommandos zur Steuerung anderer Einheiten tionsfeld enthalten, sind mit dem Befehlswortdekoder
Anlage. Diese Signale werden benutzt, um den dierer 458 verbunden. Der Dekodierer 458 liefert
Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102, den Haupt- Gleichstrom-Ausgangssignale an die Entscheidungsverarbeiter-Datenspeicher
103, den Hüfsverarbeiter logik 459 und die Befehlskombinations-Gatterschal-
171 und die Schaltungen der Eingangs-Ausgangs- 35 tung 460. Die Kombinationen von Gleichstrom-Anordnung
180 zu steuern. Ausgangssignalen sind der durch das Operationsfeld
Der Hauptverarbeiter 101 umfaßt: des Befehls wiedergebenen Instruktion diskret zugeordnet.
Die internen Gatterfunktionen des Haupt-
A. Vielstufige Flipflop-Register, verarbeiters 101, die auf dem Empfang eines Befehls
B. Dekodierschaltungen, 30 vom Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102 be-
C. private Sammelleistungssysteme zur Nachrich- mhen>
werden also durch das Operationsfeld des tenübertragung zwischen verschiedenen EIe- Befehls definiert.
menten der zentralen Steuerung, Das Datenadressenfeld des Befehls kann as
r,— ^ , ^ χ*!. 1— Operand für die Indexaddieranordnung 461 oder als
D. Empfangsschein zur Aufnahme von Ein, Operand für die Logikschaltung 467 blnutzt werden,
gangsinformationen, ^ Indexaddiera° ordnung |66 kombiniert wahl-
E. Schaltungen zur Aussendung von Kommandos weise das Datenadressenfeld mit dem Inhalt eines
und anderen Steuersignalen, oder keines der indexregister, wie beispielsweise 464
F. Folgeschaltungen, und 465. Das in der Indexaddieranordnung 466
G. Taktquellen, 40 erzeugte Wort kann als Adresse eines Speicher-H.
Gatterschaltungen zur Kombination von Zeit- befehle für den Hairptverarbeiter-Datenspeicher 103,
Steuerungsimpulsen mit in der Anlage abgeleite- eines Speicherkommandos für den Hüfsverarbeiter
ten Gleichstrombedingungen. 171 oder zur Gewinnung von Informationen aus dem
Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102 benutzt
Der Hauptverarbeiter ist eine synchrone Anlage in 45 werden. Die durch die Indexaddieranordnung 466
dem Sinn, daß seine Funktionen unter Steuerung erzeugte Adresse wird durch den Speicheradresseneiner
Vielphasen-Taktschaltung 461 stehen, die Zeit- dekodierer 467 geprüft, der Eingangssignale an die
Steuerungssignale zur Durchführung aller Funktionen Befehlskombinations-Gatterschaltung 460 liefert, um
innerhalb des Verarbeiters liefert. Die Zeitsteuerungs- den. Jnhalt clef "Indexaddieranordnung 466 entsignale
der Taktschaltung 461 werden mit Gleich- 50 sprechend einem der oben angegebenen Verwenstromsignalen
aus einer Anzahl von Quellen inner- dungszwecke zu übertragen.
halb des Verarbeiters in der Befehlskombinations- Aus dem Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103 oder
Gatterschaltung 460 kombiniert. Die Ausgangssignale dem Hilfsverarbeiter 171 gewonnene Daten werden
der Gatterschaltung 460 werden über das vieladrige im Datenpufferregister 468 empfangen. Das Register
Befehlskabel 462 zu den entsprechenden Stellen in- 55 468 wird benutzt, um sowohl Informationen von
nerhalb des Hauptverarbeiters übertragen. diesen Quellen zu empfangen, als auch Daten zu
Fig. 4 zeigt die Hauptelemente des Hauptverar- diesen Quellen zu übertragen.
beiters 101. Es sei darauf hingewiesen, daß die Gat- Der Hauptweg zur Bewegung von Daten zwischen
terschaltungen, die zur wahlweisen Übertragung von den Hauptdatenquellen des Hauptverarbeiters 101
Daten und der durch Signale auf Adern des Befehls- 60 und den verschiedenen Bestimmungsregistern im
kabeis 462 ausgeübten inneren Steuerung erforderlich Hauptverarbeiter 101 enthält die logische Vielzweck-
sind, in dieser Figur nicht dargestellt wurden. Verarbeitungsschaltung 469. Diese Schaltung kombi-
Der Hauptverarbeiter 101 tritt mit dem Haupt- niert logisch zwei Operanden bei der Übertragung
verarbeiter-Programmspeicher mit Hilfe des Pro- eines der Operanden innerhalb des Verarbeiters. Der
grammadressenregisters 451 und des Übertragungs- 65 erste Operand umfaßt immer den Inhalt des Registers
weges 463 in Verbindung. Bei der Ausführung 470, während der andere Operand aus einer ge-
von Nichtentscheidungsbefehlen (außer unbedingten wählten Quelle der Hauptdatenquellen gewonnen
Sprungbefehlen) und bei der Ausführung von Ent- wird. Die Hauptdatenquellen sind das Pufferregister
17 18
468, die Indexregister, wie beispielsweise 464 und Die Unterbrechungsstufen H und / treten in un-
465, das Akkumulatorregister 472, das Register 473 geraden und geraden Intervallen von 5 Millisekunden
und die Indexaddieranordnung 466. Die beiden auf. Während dieser Unterbrechungszeiten führt der
Operanden können durch die logischen Funktionen Hauptverarbeiter 101 Datenverarbeitungen aus, die
UND, ODER, EXCLUSIV-ODER verknüpft wer- 5 in einem strengen zeitlichen Rahmen durchzuführen
den, wobei Vorsorge für eine Komplementierung des sind.
sich ergebenden Datenwortes getroffen ist. Die be- Die verbleibenden Stufen G bis A sind Störungs-
nutzte logische Funktion wird durch das Operations- Unterbrechungen, die jeweils bestimmten angezeigten
feld des Befehlswortes angegeben. Das sich er- Störungen entsprechen. Die Unterbrechungsstufe F
gebende, in der Verarbeitungsschaltung 469 gebildete io stellt beispielsweise einen Kommandobefehlsausfall
Datenwort kann über die Sammelleitung 474 zum oder eine Störung im Hilfsverarbeiter 171 dar. Beim
Datenpufferregister 468, einem gewählten der Index- Auftreten einer Unterbrechung der Stufe F bestimmt
register, wie beispielsweise 464 und 465, der Akku- das F-Stufenprogramm zunächst die Quelle des
mulator-Logik 471, dem Register 473, der Index- Unterbrechungssignals und schreitet dann zu Ab-
addieranordnung 466 oder der Addier-Eins-Schaltung 15 hilfemaßnahmen weiter, um die angezeigte Störung
454 übertragen werden. zu beseitigen. Unterbrechungssignale der Stufe F
Wie oben angegeben, ist der erste Operand für die werden vom Hilfsverarbeiter 171 zum Register 479
Verarbeitungsschaltung 469 der Inhalt des Registers im Hauptverarbeiter 101 übertragen.
470. Zum Register 470 können Daten aus den folgen- TT , .. „ . , .,._
den (Quellen übertragen werden: (a) den Eingangs- ao Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102
einbetten über den Weg 475; (b) der Indexaddier- Der Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102 ist
anordnung über den Weg 476; (c) dem Daten- ein nach Worten organisiertes Speichersystem hoher
adressenfeld des Befehlswortregisters; (d) der Sam- Kapazität mit willkürlichem Zugriff. Bei diesem
melleitung 477; (e) der Sammelleitung 478. speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird
Die Akkumulator-Logik 471 stellt eine zusätzliche 25 ein nach Worten organisierter Magnetdrahtspeicher
Einrichtung zur Verarbeitung von Daten dar. Sie unter Verwendung einer Magnetkartenkodierung und
enthält Anordnungen zur Verknüpfung von zwei mit nichtzerstörender Ablesung mit Vorteil als
Operanden durch die Funktionen UND, ODER und Speicherelement des Hauptverarbeiter-Programm-Addition.
Speichers 102 benutzt. Der von Natur aus semiper-
Die Entscheidungslogik 459 umfaßt Schaltungen 30 manente Hauptverarbeiter-Programmspeicher 102
zur Analysierung von Daten, die auf der Sammel- wird zur Speicherung der dauerhafteren Informationen
leitung 474 und in der Akkumulator-Logik 471 bei der Anlage benutzt. Dazu zählen die vom Haupt-
der Ausführung von Entscheidungsbefehlen auf- verarbeiter 101 ausgeführten Programme und eine
treten. Die Ausgangssignale der Entscheidungslogik Anzahl von Umsetzerinformationen einschließlich
459 umfassen Gleichstromsignale für die Befehls- 35 der Rufnummer-Anschlußnummerumsetzung und der
kombinations-Gatterschaltung460. Information bezüglich der Bedienungsklasse von
Der Eingangs-Ausgangs-Umsetzer 475 stellt den Teilnehmerleitungen. Die Organisation und Steue-
Übergang zwischen dem Hauptverarbeiter 101 und rung einer Speicheranordnung, die als Hauptver-
dem Eingangs-Ausgangs-System 180 dar. Der Um- arbeiter-Programmspeicher 102 benutzt werden kann,
setzer 475 verwendet Daten, die in der Akkumulator- 40 ist in der oben angegebenen Literaturstelle »Bell
Logik 471 oder im Register 473 entsprechend Aus- System Technical lournal« auf Seite 2097 ff. be-
gangssignalen der Befehlskombinations-Gatterschal- schrieben.
rung 460 auftreten, um Eingangs-Ausgangs-Komman- TT . . _ . , ^n.
dos für das Eingangs-Ausgangs-SystemlSO zu er- Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103
zeugen. 45 Der Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103 ist ein
Die Operationszeit des Hauptverarbeiters 101 ist nach Worten organisiertes Speichersystem hoher
entsprechend dem Plan gemäß F i g. 8 organisiert. Kapazität mit willkürlichem Zugriff, in dem be-Dieser
Plan enthält eine Grundstufe, die ganz unten stimmte Informationen der Anlage gespeichert sind,
in F i g. 8 dargestellt ist, auf der der größere Teil der für die häufige Änderungen erforderlich sind. Der
Arbeit des Hauptverarbeiters durchgeführt wird. 50 Hauptverarbeiter 101 kann mit Hilfe des ÜberWenn
auch der Hauptverarbeiter 101 in Verbindung tragungssystems 106 Informationen in den Hauptmit
nahezu »Real-Time«-Anforderungen verwendet verarbeiter-Datenspeicher 103 einschreiben oder aus
wird, kann ein hoher Prozentsatz der Verarbeitung diesem ablesen. Da Informationen im Hauptohne
genaue zeitliche Anforderungen durchgeführt verarbeiter-Datenspeicher 103 sich leicht mit der
werden. Diejenige Datenverarbeitung, die mit einer 55 normalen Geschwindigkeit der Anlage ändern lassen,
gewissen zeitlichen Genauigkeit durchgeführt werden sind Informationen, für die häufige und schnelle
muß, und die Datenverarbeitung, die dringend ist, Änderungen erforderlich sind, in ihm gespeichert. Zu
wird auf einer der Unterbrechungsstufen K bis A diesen Informationen zählen
gemäß Fig. 8 durchgeführt. K ist die niedrigste ., T - . .„ -,-tr ,·
Unterbrechungsstufe und A die höchste. Eine höhere 60 *· Informationen mit Bezug auf die Verarbeitung Unterbrechungsstufe unterbricht Funktionen, die auf von Bedienungsanforderungen, die vomι Hilfseiner niedrigeren Unterbrechungsstufe oder auf der verarbeiter 171 empfangen werden (z.B. GeGrundstufe ausgeführt werden. sprachssignalmformationen),
gemäß Fig. 8 durchgeführt. K ist die niedrigste ., T - . .„ -,-tr ,·
Unterbrechungsstufe und A die höchste. Eine höhere 60 *· Informationen mit Bezug auf die Verarbeitung Unterbrechungsstufe unterbricht Funktionen, die auf von Bedienungsanforderungen, die vomι Hilfseiner niedrigeren Unterbrechungsstufe oder auf der verarbeiter 171 empfangen werden (z.B. GeGrundstufe ausgeführt werden. sprachssignalmformationen),
Die niedrigste Unterbrechungsstufe ist eine 2· Informationen mit Bezug auf kürzliche Ände-
Hilfsverarbeitungsanforderung-Unterbrechung. Diese 65 rangen für die Umsetzung von Rufnummern in
Unterbrechungsstufe K gibt an, daß der Hilfsver- Anschlußnummern,
atbeiter 171 eine dringende Nachricht für den Haupt- 3. kürzliche Änderungen von Informationen der
verarbeiter 101 hat. Teilnehmer-Bedienungsklassen,
4. Verwaltungsinformationen,
5. Teilnehmeririformationen und Verbindungsleitungs-Besetzt-Frei-Informationen,
6. Besetzt-Frei-Informationen für Netzwerkwege,
7. Listen und Reihen der Arbeiten in der Anlage.
Die Steuer- und Wartungssysteme für einen Speicher der hier als Hauptverarbeiter-Datenspeicher
103 benutzten Art sind im einzelnen in der oben angegebenen Literaturstelle »Bell System Technical
Journal« auf Seite 2147 ff. beschrieben.
Hilfsverarbeiter-Speicher 172
Der Hilfsverarbeiter-Speicher 172 ist ein nach Worten organisiertes Speichersystem hoher Kapazität
mit willkürlichem Zugriff, in dem das Programm zur Steuerung des Hilfsverarbeiters 171 und die Daten
gespeichert sind, mit denen der Hilfsverarbeiter 171 arbeitet.
Die Informationen, nämlich sowohl Programm als auch Daten, werden aus dem Speicher 172 durch ein
Hilfsspeicherkommando vom Hilfsverarbeiter 171 wiedergewonnen, der die Stelle des gewünschten
Befehlswortes oder Datenwortes angibt. Entsprechend werden Informationen in den Hilfsverarbeiter-Speicher
172 auf Grund eines Hilfsspeicherkommandos vom Hilfsverarbeiter 171 eingeschrieben, der den
Speicherort angibt, der die Daten aufnehmen soll, und der von den Daten begleitet wird, die in die
angegebene Speicherstelle einzuschreiben sind.
Ein zur Verwendung als Hilfsverarbeiter-Speicher 172 geeignetes Speichersystem ist in der oben angegebenen
Literaturstelle »Bell System Technical Journal« auf Seite 2147 ff. beschrieben. Eine ins
einzelne gehende Erläuterung wird daher hier nicht gegeben. Diejenigen Funktionen des Speichers 172,
die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind, sollen jedoch kurz jeweils im folgenden Teil
der Beschreibung erläutert werden.
Zu den im Hilfsverarbeiter-Speicher 172 gespeicherten Informationen zählt
1. das Programm von Befehlsworten, die die Operation des Hilfsverarbeiters 171 steuern,
wenn er nicht auf Speicherkommandos vom Hauptverarbeiter 101 anspricht,
2. die vom Hilfsverarbeiter 171 bei der Ausführung seiner programmierten Datenverarbeitungsoperationen erzeugten und benutzten Daten.
Die im Hilfsverarbeiter-Speicher 172 gespeicherten-Informationen
sind also eine Mischung von TJefehlsworten
und Datenworten. Zu den im Speicher 172 gespeicherten Daten gehören
1. Informationen mit Bezug auf Bedienungsanforderungen, wie beispielsweise Änderungen des
Überwachungszustandes, die über den Hilfsverarbeiter 171 vom Vermittlungsnetzwerk 120
und gemischten Verwaltungsschaltungen der Vermittlungsanlage empfangen werden,
2. Informationen mit Bezug auf Gesprächsverbindungen,
die über den Hilfsverarbeiter 171 vom Hauptverarbeiter 101 zur Bearbeitung durch den
Hilfsverarbeiter 171 empfangen werden,
3. Listen und Reihen der Arbeiten in der Anlage.
Hilfsverarbeiter 171 (Fig. 3)
Der Hilfsverarbeiter 171 ist ein durch ein gespeichertes Programm gesteuerter Sonderzweck-Datenverarbeiter,
der gewählte Datenverarbeitungsfunktionen entsprechend Befehlen ausführt, die wahlweise
aus einem Ferritplattenspeicher abgelesen werden, der hier als Hilfsverarbeiter-Speicher 172
bezeichnet wird. Der Hilfsverarbeiter 171 führt
ίο diejenigen, sich wiederholenden zeitraubenden Eingangs-
und Ausgangsfunktionen aus, die, wenn sie vom Hauptverarbeiter 101 ausgeführt wurden, die
Gesamt-Gesprächsbearbeitungskapazität der Vermittlungsanlage in größerem Maß beschränken
wurden. Die Funktionen des Hilfsverarbeiters 171 fallen in drei Hauptklassen:
1. Der Hilfsverarbeiter 171 sammelt Eingangsinformationen von Quellen außerhalb des zen-
tralen Verarbeiters 100 (d. h. dem Eingangs-Ausgangs-System
180) und verarbeitet und speichert diese Zustandsänderungsinformationen in gewählten Bereichen des Hilfsverarbeiter-Speichers
172. Der Hauptverarbeiter 101 liest dann die gespeicherten Informationen aus dem
Speicher 172 mit Hilfe des Hilfsverarbeiters 171 ab und führt die verbleibenden komplizierteren
Verarbeitungsfunktionen durch.
2. Der Hilfsverarbeiter 171 führt diejenigen Daten-Verarbeitungsoperationen
durch, die zur Erzeugung und Übertragung von Ausgangskommandos für externe Ausrüstungen der Anlage (d. h. das
Eingangs-Ausgangs-System 180) erforderlich sind, die langsamer arbeiten als der zentrale
Verarbeiter 100 oder die eine spezielle Zeitsteuerung benötigen. Die vom Hilfsverarbeiter
171 zu verarbeitenden Daten werden vom Hauptverarbeiter 101 über den Hilfsverarbeiter
171 in den Hilfsverarbeiter-Speicher 172 oder in gewählte Register innerhalb des Hilfsverarbeiters
171 selbst eingegeben.
3. Der Hilfsverarbeiter 171 führt Wartungsfunktionen aus, die schnell in ihm selbst entstehende
Störungen feststellen, und gibt dem Hauptverarbeiter 101 Kenntnis davon, daß Störungen
aufgetreten sind.
Zur Erläuterung läßt sich der in den F i g. 1 und 3 dargestellte Hilfsverarbeiter 171 in vier Grundbereiche
unterteilen, nämlich einen Nachrichtenübertragungsbereich 181, einen Steuerbereich 182,
einen ^ Datenverarbeitungsbereich 184 und einen
■ Wartungsbereich 183. Der Nachrichtenübertragungsbereich 181 des Hilfsverarbeiters 171 enthält die-
jenigen Schaltungen, mit deren Hilfe Informationen vom Hilfsverarbeiter 171 empfangen und ausgesendet
werden. Er ist mit einer Vielzahl von Sammelleitungssystemen 106, 173, 108, 104 und Kabeln 109 verbunden,
über die Informationen empfangen und ausgesendet werden. Er enthält Sammelleitungsauswahl-
und Übertragungsgatterschaltungen, die die spezielle Sammelleitung innerhalb eines Sammelleitungssystems
für den Empfang oder die Aussendung von Informationen auswählen, sowie eine Anzahl von Registern
innerhalb des Hilfsverarbeiters 171, die als unmittelbare Quelle oder Bestimmungsort für Informationen
dienen, die vom Hilfsverarbeiter 171 ausgesendet oder
empfangen werden.
Der Nachrichtenübertragungsbereich 181 enthält
1. Nachrichtenübertragungs-Gatterschaltungen 201, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, die
wahlweise zum Hilfsverarbeiter 171 von äußeren Quellen übertragene Informationen und Steuersignale
aufnehmen und die wahlweise Informationen und Steuersignale vom Hilfsverarbeiter
171 zu anderen Bestandteilen der Vermittlungsanlage übertragen,
2. Register 9CCAR, lOCCDR, 12ASR, 13/2?,
21Bi? und 2i.AR, die entweder vom Hauptverarbeiter
101 oder vom Hilfsverarbeiter-Speicher 172 empfangene Steuerinformationen speichern oder die als Quelle für Informationen
dienen, die vom Hilfsverarbeiter 171 ausgesendet werden.
Der Steuerbereich 182 des Hilfsverarbeiters 171 umfaßt denjenigen Teil des Hilfsverarbeiters 171, der
djrekt auf Informationen anspricht, die vom Hauptverarbeiter
101 und vom Hilfsverarbeiter-Speicher empfangen werden, um die Art der vom Hilfsverarbeiter
171 verlangten Aktion zu bestimmen und um die entsprechenden sequentiellen Gattersignale
zur Ausführung der erforderlichen Operationen zu erzeugen.
Der Steuerbereich 182 umfaßt allgemein
1. Dekodierschaltungen 10 CCD und 13/OD, die die in den Registern 9CCAR und 13//? des
Nachrichtenübertragungsbereichs 181 gespeicherten Informationen dekodieren und Ausgangssignale
liefern, die die Art der vom Hilfsverarbeiter 171 verlangten Operation definieren,
2. eine mit der Taktschaltung 461 des Hauptverarbeiters 101 synchronisierte Taktschaltung
47CLK, die zwei getrennte Zeitsteuerungsimpulsfolgen,
nämlich T-Impulse und C-Impulse (F i g. 5), zur Steuerung der sequentiellen
Gatteroperationen innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 steuern,
3. eine Vielzahl von Folgeschaltungen 2 SEQ, die vom Hilfsverarbeiter 171 durch eine Vielzahl
von Folgezuständen während der Ausführung von Hauptspeicherkommandos und verschiedenen
Maschinenbefehlen fortgeschaltet werden und Ausgangssignale liefern, die das sequentielle
Fortschreiten des Hilfsverarbeiters 171 bei der Durchführung einer bestimmten Folge von vorgeschriebenen
Vorgängen definieren und steuern,
4. eine Befehlskombinationsgatter (OCG)-Schaltung 42 OCG, die die Signale von den Folgeschaltungen
2 SEQ, der Taktschaltung 47CLK, den Dekodierern 10 CCD und 13/OD und anderen
Quellen innerhalb des Datenverarbeitungs- und Wartungsbereichs 184 und 183 des Hilfsverarbeiters
171 kombiniert, um die Gattersteuersignale zu erzeugen, die die sequentiellen Vorgänge
angeben, die vom Hilfsverarbeiter 171 bei der Durchführung einer bestimmten Operation
ausgeführt werden müssen,
5. eine Start-Stop-Steuerung485S, die bestimmte
Operationen des Hilfsverarbeiters 171 auf Grund von Steuersignalen, die vom Hauptverarbeiter
101 empfangen werden oder auf Grund bestimmter Schaltungszustände innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 selbst sperrt,
6. eine Unterbrechungssteuerung 49/C, die Unterbrechungssignale
zum Hauptverarbeiter 101 auf Grund bestimmter Schaltungszustände innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 überträgt.
5
5
Der Dätenverarbeitungsbereich 184 des Hilfsverarbeiters 171 enthält eine Vielzahl von vielstufigen
Flipflop-Registern 19QR, 20KR, 21BR, 21AR, 22JR, 22LR, 22XR, 23YR, 24PR und 25FR. In
ίο jedes dieser Register können Daten von einer verdeckten
(maskierten) Sammelleitung 30 MB gegeben werden. Aus jedem dieser Register können Daten
einer unverdeckten (nicht maskierten) Sammelleitung 30 UB zugeführt werden.
Die verdeckte Sammelleitung 30 MB und die unverdeckte Sammelleitung 30 E/B sind über die
logische Kombinationsschaltung 30 CBL miteinander verbunden. Informationen können aus einem Register
an ein anderes Register über die unverdeckte Sammelleitung30 UB, die logische Kombinationsschaltung
30 CBL und die verdeckte Sammelleitung 30 MB gegeben werden. Diese Informationen können unverändert
von der unve-rdeckten Sammelleitung 30 UB über die logische Kombinationsschaltung 30 CBL zur
verdeckten Sammelleitung 30MB gehen, oder sie können durch logische Operationen abgeändert werden,
die von der logischen Kombinationsschaltung 30 CBL entsprechend Gattersteuersignalen durchgeführt
werden, die in der OCG-Schaltung 42 OCG erzeugt werden. Außerdem kann die logische Kombinationsschaltung
30 CBL die Informationen auf der unverdeckten Sammelleitung 30 UB in Kombination
mit dem Inhalt der Register 22Li? und 19 QR logisch bearbeiten. Der Inhalt der beiden anderen Register
13IR und 12 RSR kann zur unverdeckten Sammelleitung
30 UB gegeben werden. Es können jedoch keine Informationen von der verdeckten Sammelleitung
30MB in die Register 13IR und 12ASR eingegeben
werden.
Der Inhalt keines der oben angegebenen Register innerhalb des Datenverarbeitungsbereichs des Hilfsverarbeiters
200 kann direkt entweder zum Hilfsverarbeiter-Speicher 172 oder zum Hauptverarbeiter
101 gegeben werden. Um den Inhalt eines Registers in den Speicher 172 einzuschreiben, muß er zuerst
zur unverdeckten Sammelleitung 30 UB gegeben und über die logische Kombinationsschaltun.g 30 CBL zur
verdeckten Sammelleitung 30 MB übertragen werden. Die verdeckte Sammelleitung 30 MB ist mit den
Sammelleitungs-Auswahlgattern 209 verbunden, über die Daten zum Hilfsverarbeiter-Speicher 172 mit
Hilfe des Hilfsspeicher-Ubertragungssystems 173 übertragen werden.
Der Datenverarbeitungsbereich 184 des Hilfsverarbeiters 171 enthält allgemein
1. eine Vielzahl vielstufiger Flipflop-Register 19QR, 20KR, 21BR, 21AR, 22JR, 12LR,
22,XR, 23Γ/?, 24Pi? und 25Fi?; einige von
diesen haben bestimmte unabhängige Datenverarbeitungsmöglichkeiten,
2. ein Datenverarbeitungs-Sammelleitungssystem, das eine an die Ausgänge der oben angegebenen
vielstufigen Flipflop-Register angeschaltete unverdeckte Sammelleitung 30 UB, eine an die
Eingänge der oben angegebenen vielstufigen Flipflop-Register angeschaltete verdeckte Sammelleitung
301MB und eine logische Kombina-
23 24
tionssehaltung 30 CBL enthält, die die unver- pen und verwendet aus diesen gewonnene Informati-
deckte Sammelleitung 30 UB mit der verdeckten onen zur Diagnose von Störungszuständen.
Sammelleitung 30MB verbindet und logische
Abänderungen der von der unverdeckten Sam- Allgemeine Gesprächsverarbeitungsfunktionen
melleitung 30 UB zur verdeckten Sammelleitung 5
30 MB übertragenen Daten ermöglicht, Im allgemeinen empfängt der Hilfsverarbeiter 171
3. eine Vielzahl von Indikator-Flipflops 32SC2, Eingangsinformationen von den Netzwerkabtastern,
die Ausgangssignale liefern, auf denen Datenver- ™e beispielsweise 123,127, 135 und 139, sowie dem
arbeitungsentscheidungen beruhen können, Hauptabtaster 144 als Ergebnis periodischer Netz-
lo werkkommandos vom Hilfsverarbeiter 171. Diese In-
4. eine Vielzahl von Sonderzweck-Datenverarbei- formationen werden über die Abtasterantwortetungs-
und Umsetzerschaltungen 30 OD, 14 BSL, Sammelleitung 108 empfangen. Der Hilfsverarbeiter
145SP, 14LCC, 205PM, 23ROD, 24NCT und 171 verarbeitet dann diese Eingangsinformationen,
25CPDT, die spezielle Datenverarbeitungsfunk- um festzustellen, ob irgendwelche Maßnahmen ertionen
ausführen. 15 forderlich sind. Falls dies der Fall ist, wird vom
Hilfsverarbeiter 171 eine Anzeige in eine bestimmte
Der Wartungsbereich 183 des Hilfsverarbeiters 171 Speicherstelle (Trichter) des Hilfsverarbeiter-Speichers
entspricht dem Sekundär-Status des Hilfsverarbeiters 172 eingegeben.
171. Die primäre Funktion des Hilfsverarbeiters 171 Der Hauptverarbeiter 101 befiehlt periodisch entbesteht
darin, die »Real-TimeÄ-Verarbeitungsmög- 20 sprechend seinem aus dem Hauptverarbeiter-Speicher
lichkeiten des Hauptverarbeiters 101 zu erhöhen. In 102 gewonnenen Programm dem Hilfsverarbeiter
diesem Sinn ist der Hilfsverarbeiter 171 eine sekun- 171, angegebene Speicherstellen des Hilfsverarbeiterdäre
Datenverarbeitungseinrichtung mit Bezug auf Speichers 172 abzulesen und die dabei gewonnenen
den Hauptverarbeiter 101. Die Ausbildung der War- Informationen zum Hauptverarbeiter 101 zurückzutungseinrichtungen
des Hilfsverarbeiters 171 ist auf 25 geben. Während der Ausführung eines solchen Speieine
unabhängige Anzeige von Irrtümern und Feh- cherkommandos wird die gesamte Datenverarbeitung
lern und eine abhängige Diagnose und Korrektur an- des Hilfsverarbeiters 171 außer der für das Speichergezeigter
Fehler gerichtet. Mit anderen Worten, der kommando erforderlichen angehalten, bis das Spei-Hilfsverarbeiter
171 ist so ausgebildet, daß er einen cherkommando vom Hauptverarbeiter 101 ausge-Großteil
der Fehler oder Irrtümer feststellt, die in 30 führt ist.
ihm selbst oder in anderen Bauteilen der Anlage Der Hauptverarbeiter 101 bestimmt dann unter
auftreten können, mit denen er in Verbindung steht. Verwendung seines Programms und der aus dem
Wenn jedoch Fehler festgestellt sind, ist der Hilfs- Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103 gewonnenen
verarbeiter 171 hinsichtlich ihrer Auswertung, Dia- Daten die Art der erforderlichen Maßnahme und ergnose
und Korrektur völlig vom Hauptverarbeiter 35 zeugt Informationen, die die Maßnahme definieren.
abhängig. Diese Informationen werden dann vom Hauptver-
Der Wartungsbereich 183 des Hilfsverarbeiters 171 arbeiter 101 zum Hilfsverarbeiter 171 übertragen und
enthält allgemein von diesem im Speicher 172 gespeichert. Andere un-
Λ . ΛΤ. ι ,, „j „. „ π · ^ abhängige Datenverarbeitungsvorgänge innerhalb des
™L ίti Ζ"1 S\rTgS^rrP "Ä" 4° Hilfsverarbeiters 171 werden wiederum angehalten,
ISS ?«M£ ' \£L·™? £' ™CSC>
bis die durch das Speicherkommando vom Hauptver- 37 SPE, AQCSE und 26CPDM,die die ver- arbeiterl01 verlang\e Operation beendet ist.
schiedenen Arbeitsweisen und Übertragung- Der HiIfsverarbeiter m benutzt dann sein eige
arten des Hüfsverarbeiters 171 steuern und An- aug dem Speicherl72 gewonnenes Programm, um
zeigen fur festgestellte Irrtumer und Fehler 45 die vom Hauptverarbeiter 101 empfangenen Inforern'
mationen zu verarbeiten und die erforderlichen Ein-
2. Paritätsgeneratoren UPG, die Paritäten errech- gangs-Ausgangs-Kommandos zu erzeugen, die zur
nen und Anzeigen für eine gerade oder unge- Ausführung der erforderlichen Maßnahme durch
rade Parität liefern, die zur Prüfung von Infor- Elemente des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 fühmationen
dienen, die vom Hilfsverarbeiter 171 50 ren. Der Hauptverarbeiter 101 übernimmt also weiausgesendet
oder empfangen werden, terhin die komplizierteren Datenverarbeitungsopera-
3! eine Anzeigeschaltung für kinetische Adressen tionen>
während der Hilfsverarbeiter 171 die mehr mit einem Flipflop-Register 12C^i? und einer routinemäßigen Operationen ausfuhrt, wie beispiels-Vergleichsschaltung
12CAM zur Feststellung w?ise die Abtaststeuerung, die Steuerung des Vervon
Bedingungen, unter denen sowohl der Hilfs- 55 mittlungsnetzwerkes, die Zeitsteuerung der Anlage
verarbeiter 171 als auch der Hauptverarbeiter und elementare Datenverarbeitungsvorgange.
101 mit Daten beschäftigt sind, die am gleichen Erne Anzahl von getrennten sequentiellen Daten-
Speicherort innerhalb des Hilfsverarbeiter-Spei- yerarbeitungsvorgängen sowohl des Hilfsverarbeiters
chers 172 gespeichert sind. 171 als audl des Hauptverarbeiters 101 ist erforder-
60 lieh, um alle für jede Bedienungsanforderung erfor-
Der Hauptverarbeiter 101 tritt mit dem Wartungs- derlichen Steueroperationen durchzuführen. Man bebereich
183 des Hilfsverarbeiters 171 mit Hilfe der achte, daß nicht jeweils eine einzige Bedienungsanobenerwähnten
Hauptspeicherkommandos in Ver- förderung oder Fernsprechverbindung vollständig
bindung, die den Hilfsverarbeiter 171 veranlassen, in bearbeitet wird, bevor die Bearbeitung anderer Verangegebene
Register in ihm selbst Informationen ein- 65 bindungen beginnt. Jeder Datenverarbeitungsschritt
zuschreiben oder aus diesen abzulesen. Auf diese ist mit weiteren ähnlichen Schritten anderer Bedie-Weise
steuert der Hauptverarbeiter 101 den Zustand nungsanforderungen oder Fernsprechverbindungen
der verschiedenen Wartungs-Register-Flipflop-Grup- gemischt. Weiterhin wird jeder ähnliche Datenver-
25 26
arbeitungsschritt für mehrere Verbindungen beendet, zum Hilfsverarbeiter 171 und umgekehrt übertragebevor
der nächstfolgende Schritt angefangen wird. nen Signale gegeben werden. Speicherkommandos
Λτ, .., , „ , . .. werden vom Hauptverarbeiter 101 zum Hilfsverarbei-Wartungsubertragungen
und Synchronisation ter m mit Hilf/eines Sammelleitungssystems innerzwischendenaHauptverarbeiterlOlund
5 hdb deg Hauptspeicher-Übertragungssystems 106
dem Hiltsverarbeiter 171 übertragen. Die Antworten auf diese Speicherkom-Wie
bereits erläutert, hat die Erfindung die Er- mandos werden vom Hilf sverarbeiter 171 zum Haupthöhung
der Datenverarbeitungskapazität eines zen- verarbeiter 101 über ein getrenntes Sammelleitungstralen
Verarbeiters 100 durch Einbeziehung eines system innerhalb des Hauptspeicher-Übertragungs-Hilfsverarbeiters
171 zum Ziel. Der Hauptverarbeiter io systems 106 übertragen. Da der Hilfsverarbeiter 171
101 kann alle erforderlichen Maßnahmen für eine automatisch seinen Betrieb unterbricht (d. h. anhält),
Nachrichtenvermittlungsanlage durchführen. Wie er- um Speicherkommandos zu verarbeiten, hat der
läutert, besteht jedoch häufig ein Bedarf nach größe- Hauptverarbeiter 101 im allgemeinen kaum einen
rer Datenverarbeitungskapazität, und in solchen Grund, den Betrieb des Hilfsverarbeiters 171 in an-Fällen
ist es vorteilhaft, einen Hilfsverarbeiter 171 15 deren Fällen zu unterbrechen. Unter bestimmten Beaufzunehmen.
Die grundlegende Datenverarbeitungs- dingungen, und zwar in der Hauptsache Störungsauslegung des Hauptverarbeiters 101 wird nicht ge- bedingungen, muß der Hauptverarbeiter 101 jedoch
ändert, wenn ein Hilfsverarbeiter 171 in den zentra- in der Lage sein, den Betrieb des Hilfsverarbeiters
len Verarbeiter 100 aufgenommen wird. Es muß je- 171 zeitweilig anhalten zu können. Da außerdem der
doch eine Nachrichtenverbindung zwischen dem ao Hilfsverarbeiter 171 hinsichtlich der Störungsdiagnose
Hauptverarbeiter 101 und dem Hilfsverarbeiter 171 völlig vom Hauptverarbeiter 101 abhängt und da der
zur Übertragung der folgenden Informationen ge- Hilfsverarbeiter 171 dem Hauptverarbeiter 101 von
schaffen werden: Zeit zu Zeit anzeigen muß, daß der Hilfsverarbeiter- H c . , , , TT , ■ 1„- Speicher 172 keine Pufferspeicherlcapazität mehr hat,
1. Speicherkommandos vom Hauptverarbeiter ΙΟΙ besteht ein Bedarf zur übertragung von Unterzum
Hilfsverarbeiter 171, die den Speicher- brechungssignalen vom Hilfsverarbeiter 171 zum
kommandos für den Speicher 103 entsprechen; Hauptverarbeiter ΙΟΙ. Weiterhin muß von Zeit zu
2. normale Antworten vom Hilfsverarbeiter 171 Zeit der Hilfsverarbeiter 171 dem Hauptverarbeiter
zum Hauptverarbeiter 101; 101 davon Kenntnis geben, daß er bestimmte Ar-
3. Unterbrechungssignale, und zwar sowohl Stö- 30 beitsfunktionen beendet und eilige Informationen für
rungs- als auch normale Unterbrechungssignale, den Hauptverarbeiter 101 hat. In diesem letztgenannvom
Hilfsverarbeiter 171 zum Hauptverarbei- ten Fall veranlaßt der Hilfsverarbeiter 171 die EinterlOl;
stellung eines bestimmten Flipfiops im Hauptverar-
4. Zeitsteuerungs-Synchronisationssignale vom beiterlOl. Wenn dieses Flipflop eingestellt ist, ist
Hauptverarbeiter 101 zum Hilfsverarbeiter 171; 35 eine Anzeige dafür vorhanden, daß der Hauptver-
5. Unterbrechungssignal (Stopsignale) vom Haupt- arbeiter 101 eine bestimmte Speicherstelle im Hilfsverarbeiter
101 zum Hilfsverarbeiter 171. verarbeiter-Speicher 172 ablesen soll.
Die gemäß F i g. 9 zusammengelegten F i g. 6 und 7 Operationszeitsteuerung im Hilfsverarbeiter 171
zeigen schematisch einen Teil der Schaltungen, die im 40
Hauptverarbeiter 101 und im Hilfsverarbeiter 171 Der Hilfsverarbeiter 171 ist eine synchrone Anlage,
vorgesehen sind, um die Übertragung bestimmter, der da alle Funktionen in ihm unter Steuerung einer vielobenangebenen
Informationen zwischen dem Haupt- phasigen Mikrosekunden - Taktschaltung 47 CLK
verarbeiter 101 und dem Hilfsverarbeiter 171 zu be- stehen, die Zeitsteuerungssignale als Grundlage für
wirken. Der Hauptverarbeiter 101 ist mit einem 45 alle sequentiellen logischen Funktionen innerhalb des
2-MHz-Taktoszillator 461B ausgestattet. Dieser Hilfsverarbeiters 171 liefert. Die Zeitsteuerungssignale
Taktoszillator beaufschlagt die Mikrosekunden-Takt- von der Taktschaltung AlCLK werden durch die
schaltung 461, mit der er über die Leitung 6107 ver- OCG-Schaltung 42 OCG mit Signalen von einer Anbunden
ist. Außerdem ist der Ausgang des 2-MHz- zahl von weiteren Quellen innerhalb des Hilfsver-Taktoszillators
4612? im Hauptverarbeiter 101 über 50 arbeiters 171 kombiniert und dienen als zeitliche
die Ader 2MC des Kabels 213 mit dem Hilfsverar- Grundlage für die Erzeugung von Gattersteuersignabeiter
171 verbunden. Die Signale auf der Ader 2MC len durch die OCG-Schaltung 42 OCG.
entsprechen zu jedem gegebenen Zeitpunkt dem Die Mikrosekunden-Taktscnältung47CLK ist in
entsprechen zu jedem gegebenen Zeitpunkt dem Die Mikrosekunden-Taktscnältung47CLK ist in
Ausgangssignal des Taktoszillators 461B im Haupt- Fig. 7 als vereinfachtes Blockschaltbild dargestellt,
verarbeiter 101. Dieses 2-MHz-Signal stellt eine Syn- 55 Sie enthält eine Zählschaltung 4701, die von der
chronisationsstufe für die zeitliche Steuerung von 2-MHz-Rechteckwelle beaufschlagt wird, die vom
Operationen im Hilfsverarbeiter 171 dar. Hauptverarbeiter 101 über die Ader 2MC des Kabels
Eine zweite Stufe der Zeitsteuerungs-Synchroni- 213 kommt. Die 2-MHz-Rechteckwelle wird von
sation wird mit Hilfe des Ausgangssignals von der einem Phasensignal (phasing signal) begleitet, das
Mikrosekunden-Taktschaltung 461 auf der Ader 60 über die Ader TSYNC des Kabels 213 vom Haupt-
TSYNC erreicht. Dieses Phasensteuerungssignal auf verarbeiter 101 empfangen wird. Das Phasensignal
der Ader TSYNC tritt zu Beginn jedes Maschinen- bewirkt eine Synchronisierung zwischen der Taktzyklus
des Hauptverarbeiters 101 auf. Folglich er- schaltung 461A im Hauptverarbeiter 101 und der
scheint das Signal einmal alle 5,5 Mikrosekunden. Taktschaltung 47CLK im Hilfsverarbeiter 171. Das
Die Ader TSYNC ist ebenfalls über das Kabel 213 65 Synchronisationssignal auf der Ader TSYNC wird in
mit dem Hilfsverarbeiter 171 verbunden. Intervallen von 5,5 Mikrosekunden empfangen und
Vor einer Erläuterung der F i g. 6 und 7 soll eine zur Rückstellung der Zählschaltung 4701 benutzt.
Zusammenfassung der vom Hauptverarbeiter 101 Folglich ist die Zählschaltung 4701 in ihrer Phasen-
27 28
lage genau an die Taktschaltung 461 im Hauptver- generator 4703 die Ableitung von Zeitsteuerungsarbeiter
101 angepaßt. Signalen in der Impulsgruppe T wieder aufnehmen Die von den Stellungen der Zählschaltung 4701 kann. Da jedoch die Signale in der Impulsgruppe C
abgeleiteten Taktimpulse werden durch zwei Impuls- weiterhin vom Impulsgenerator 4702 geliefert werden,
generatoren 4702 und 4703 zu zwei Gruppen ge- 5 kann der Hilfsverarbeiter 171 auf Hauptspeicherformt.
Eine Impulsgruppe wird durch den Impuls- kommandos vom Hauptverarbeiter 101 ansprechen
generator 4703 abgeleitet und als »T«-Impulsgruppe und gewisse kritische Wartungsoperationen durchbezeichnet.
Die andere Impulsgruppe wird durch den führen.
Impulsgenerator 4702 abgeleitet und als »C«-Impuls- Anhalten des Hilfsverarbeiters 171
gruppe bezeichnet. Der Hauptunterschied zwischen io
diesen Impulsgruppen C und T besteht darin, daß Die Start-Stopp-Steuerung 48 SS spricht auf ge-
sich die Bildung von Impulsen in der Impulsgruppe T wisse Kombinationen von Schaltungsbedingungen
anhalten läßt, ohne die Bildung von Impulsen in der innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 und auf bestimmte
Impulsgruppe C zu beeinflussen. Dieses Anhalten Signale vom Hauptverarbeiter 101 an, um durch
wird durch ein Signal von der Start-Stop-Steuerung 15 Sperrung des Impulsgenerators 4703 den Hilfsver-4855
auf der Ader 48 SPS bewirkt. Ein Signal auf arbeiter 171 zu veranlassen, seine unabhängige Opeder
Ader 48 SPS steuert den Impulsgenerator 4703 ration zeitweilig anzunähen. Die Bedingungen, unter
derart, daß er die Bildung der Impulsgruppe T ohne denen der Hilfsverarbeiter 171 angehalten wird, wer-Beeinmissung
der vom Impulsgenerator 4702 erzeug- den von einer Anzahl von Quellen abgeleitet, die sich
ten Impulsgruppe C sperrt. Wenn die Bildung der 20 in der Hauptsache im Wartungsbereich 183 des Hilfs-Impulsgruppe
T auf diese Weise gesperrt ist, wird der verarbeiters 171 befinden. Diese Quellen enthalten
Hilfsverarbeiter 171 als im angehaltenen Zustand be- Anzeigen für Fehler, die bei dem Nachrichtenverkehr
findlich betrachtet. Dieses Anhalten wird ohne Stö- zwischen dem Hilfsverarbeiter 171 und anderen Abrung
des Betriebs der Zählschaltung 4701 durchge- schnitten der Verrnittlungsanlage festgestellt worden
führt, da eine solche Störung beide Impulsgruppen T 25 sind, sowie für Fehler, die bei Datenverarbeitungsund
C beeinflussen würde. operationen durch den Hilfsverarbeiter 171 festge-Der
grundlegende Maschinenzyklus des Hilfsver- stellt wurden, und Fehler, die sich bei der Erzeugung
arbeiters 171, der bei diesem Ausführungsbeispiel von Taktimpulsen durch die Taktschaltung 47 CLK,
5,5 Mikrosekunden beträgt, ist in 22 Zeitintervalle von Hauptspeicher-Kommandoinformationen vom
mit einer Länge von 1A Mikrosekunden unterteilt, die 30 Hauptverarbeiter 101 und von Programmbefehlen
mit 0Γ1 bis 21Γ0 und OCl bis 21C0 bezeichnet vom Hilfsverarbeiter-Speicher 172 ergeben haben,
sind. Die von den Impulsgeneratoren 4703 und 4702 Die Start-Stopp-Steuerung 4855 wird unter den
erzeugten Taktimpulse sind in Fig. 5 gezeigt. Zur oben angegebenen Bedingungen während des AnErleichterung
werden Zeitabschnitte mit »bTe« und fangsabschnittes eines Maschinenzyklus erregt. Die
»bCe« bezeichnet, wobei b die dem Zeitpunkt züge- 35 OCG-Schaltung 42 OCG schaltet die Start-Stoppordnete
Zahl ist, zu dem der Zeitabschnitt beginnt, Steuerung 4855 automatisch während des letzten
und e die dem Zeitpunkt zugeordnete Zahl ist, zu Abschnittes jedes Maschinenzyklus ab. Es wird also
dem der Zeitabschnitt endet. Beispielsweise definiert während jedes Maschinenzyklus der Versuch geder
Ausdruck 8 Γ10 ein Taktimpulssignal der Im- macht, den Hilfsverarbeiter 171 wieder zu starten,
pulsgruppe T, das am Anfang des achten Zeitinter- 40 Der Impulsgenerator 4703 ist so aufgebaut, daß er
valls mit 1U Mikrosekunden des Maschinenzyklus von automatisch Zeitsteuerungssignale in der Impuls-5,5
Mikrosekunden beginnt und am Anfang des gruppe T wieder liefert, beginnend mit dem Taktzehnten
Zeitintervalls mit 1U Mikrosekunden des impuls 2Γ4 des Maschinenzyklus, der demjenigen
Maschinenzyklus endet. Entsprechend definiert der folgt, in dem die Start-Stopp-Steuerung 4855 abge-Ausdruck
8C10 ein Signal der Impulsgruppe C, das 45 schaltet worden ist. Es wird also der Hilfsverarbeiter
am Anfang des achten Zeitintervalls mit 1AsMiIoO- 171 seine unabhängige Operation mit dem Taktsekunden
des Maschinenzyklus beginnt und am An- impuls 2 Γ 4 des nächsten Maschinenzyklus wiederfang
des zehnten Zeitintervalls mit 1U Mikrosekunden aufnehmen, falls nicht die Bedingung, die zur Erredes
Maschinenzyklus endet. gung der Start-Stopp-Steuerung 4855 geführt hat,
Wie oben angegeben, werden die Zeitsteuerungs- 50 weiter vorhanden oder neu hergestellt wird,
impulse von der Taktschaltung 47 CLK von der Wenn, wie später noch beschrieben werden soll,
OCG-Schaltung 42 OCG als Zeitbasis für die Erzeu- ein Eingangssignal vom Dekodierer 10 CCD der
gung aller Gattersteuersignale benutzt, die alle Ope- OCG-Schaltung 42 OCG anzeigt, daß ein Hauptrationen
des Hilfsverarbeiters 171 steuern. Die Signale Speicherkommando vom Hauptverarbeiter 101 empder
Impulsgruppe T werden generell zur Ableitung 55 fangen worden ist, für das vom Hilfsverarbeiter 171
interner Gattersignale zur Steuerung der unabhängi- ein Vorgang auszuführen ist, so überträgt die OCG-gen
programmierten Operationen des Hilfsverarbei- Schaltung 42 OCG ein Signal zur Start-Stopp-Steueters
171 benutzt. Die Signale in der Impulsgruppe C rung 4855 über eine Ader des Befehlskabels 4209.
werden generell zur Ableitung von Gattersignalen Dieses Signal erregt die Start-Stopp-Steuerung 4855,
benutzt, die die Nachrichtenübertragung zwischen 60 die dann ein Signal auf die Ader 48 SPS gibt, das die
dem Hilfsverarbeiter 171 und dem Hauptverarbeiter Erzeugung von Taktimpulsen T durch den Impulssowie
die Ausführung von Hauptspeicherkom- generator 4703 für den nächstfolgenden Maschinenmandos
des Hauptverarbeiters 101 durch den Hilfs- zyklus verhindert.
verarbeiter 171 und andere kritische Operationen mit Wenn während der Übertragung zwischen dem
Bezug auf die Wartung der Anlage und die Fehler- 65 Hilfsverarbeiter 171 und dem Hauptverarbeiter 101,
anzeige steuern. Wenn also die Ableitung der Impuls- dem Vermittlungsnetzwerk 120 oder dem zentralen
gruppe Γ gesperrt ist, hält der Hilfsverarbeiter 171 Impulsverteiler 143 Fehler festgestellt werden, werden
seine unabhängigen Operationen an, bis der Impuls- Fehleranzeigen in den Wartungsregistern des War-
29 30
tungsbereichs 183 des Hilfsverarbeiters 171 bereit- Steuersignalen von der OCG-Schaltung 42 OCG, die
gestellt. Diese Fehleranzeigen bewirken, daß die die Unterbrechungssteuerung 49/C erregen.
Start-Stopp-Steuerung 4855 erregt und die Ableitung Wenn Irrtümer im Verkehr zwischen dem Hilfs-
Start-Stopp-Steuerung 4855 erregt und die Ableitung Wenn Irrtümer im Verkehr zwischen dem Hilfs-
von Impulsen in der Impulsgruppe T angehalten verarbeiter 171 und dem Hilfsverarbeiter-Speicher
wird. 5 172, dem zentralen Impulsverteiler 143 oder dem
Eine direkte Verbindung zum Anhalten des Hilfs- Vermittlungsnetzwerk 120 festgestellt werden, werverarbeiters
171 ist zwischen dem Hauptverarbeiter den Angaben dieser Irrtümer von Registern im
101 und dem Hilf sverarbeiter 171 in Form der Ader Wartungsbereich 183 des Hilf sverarbeiters 171 ge-
STOPSP des Kabels 213 vorgesehen. Der Hauptver- speichert. Diese Angaben bewirken, daß die Unterarbeiter
101 kann über diese Verbindung eine Folge io brechungssteuerung 49/C auf der Ader 50 SSPT des
von Impulsen zum Hilfsverarbeiter 171 übertragen, Kabels 5000 ein Notunterbrechungssignal zum
deren Intervalle gleich einem Maschinenzyklus Hauptverarbeiter 101 überträgt. Außerdem wird,
(5,5 Mikrosekunden) sind. Diese Impulse werden wenn eine im folgenden noch beschriebene kritische
vom Hilfsverarbeiter 171 jeweils nahe dem Ende Vergleichsoperation vom Hilfsverarbeiter 171 durchjedes
Maschinenzyklus empfangen. Sie werden an 15 geführt wird und diese Vergleichsoperation es erdie
Start-Stopp-Steuerung 4855 angelegt und be- forderlich macht, ein Notunterbrechungssignal auf
wirken, daß die Erzeugung von Impulsen T ange- der Ader 50 SSPT zum Hauptverarbeiter 101 gehalten
wird. Wie oben erläutert, wird die Start-Stopp- geben. Zusätzlich zu dem Signal auf der Ader
Steuerung 4855 automatisch während des letzten SOSSPT überträgt die Unterbrechungssteuerung
Teiles jedes Maschinenzyklus abgeschaltet. Die Si- 20 49/C ein Synchronisierungssignal auf der Ader
gnale vom Hauptverarbeiter 101 werden im Ma- SOSPSYN des Kabels 5000. Dieses Signal erregt das
schinenzyklus nach der automatischen Abschaltung UND-Gatter 7103 im Hauptverarbeiter 101, so daß
der Start-Stopp-Steuerung 4855 empfangen. Solange das begleitende Signal auf der Ader 50 SSPT das
also die Impulsfolge vom Hauptverarbeiter 101 an- Flipflop SPOT im Hauptverarbeiter 101 einstellen
hfilt, bleibt der Hilfsverarbeiter 171 angehalten. 35 kann. Das Flipflop SPOT im Hauptverarbeiter 101
Der Hilfsverarbeiter-Speicher 172 enthält eine be- ist eines von mehreren Flipflops, die im eingestellten
grenzte Speicherkapazität, die vom Hilfsverarbeiter Zustand im Hauptverarbeiter 101 eine Unter-171
als Pufferspeicher benutzt wird. Dazu gehören brechungsprogrammfolge der Stufe F einleiten,
die obenerwähnten »Trichter«. Bei der Durchfüh- Wie bereits erläutert, hängt der Hilfsverarbeiter
die obenerwähnten »Trichter«. Bei der Durchfüh- Wie bereits erläutert, hängt der Hilfsverarbeiter
rung der Eingangs-Ausgangs-Funktionen gibt der 30 171 hinsichtlich einer ins einzelne gehenden Stö-Hilfsverarbeiter
171 Informationen in den Hilfsver- rungsdiagnose und der Einleitung von Abhilfemaßarbeiter-Speicher
172, und nachfolgend liest der nahmen völlig vom Hauptverarbeiter 101 ab. Der Hauptverarbeiter 101 diese Informationen aus dem Hilfsverarbeiter 171 überwacht seinen internen BeSpeicher
172 ab und führt in Abhängigkeit davon trieb und den Betrieb anderer ihm zugeordneter Einkomplizierte
logische Verarbeitungen durch. Für den 35 heiten. Das oben beschriebene Signal auf der Ader
Fall, daß der gesamte Pufferspeicher im Hilfsver- 50 SSPT dient als Störungsanzeige für den Hauptarbeiter-Speicher
172 angefüllt wird, kann der Hilfs- verarbeiter 101 und läßt diesen eine Unterbrechungsverarbeiter
171 die Ausführung weiterer Eingangs- programmfolge der Stufe F einleiten. Wie in F i g. 8
funktionen so lange nicht fortsetzen, bis der Haupt- gezeigt, führt ein vom Hauptverarbeiter 101 festverarbeiter
101 die in den Pufferspeicher eingegebe- 40 gestellter Kommandobefehlsausfall oder die Vernen
Informationen entnommen hat. Da die Eingangs- letzung eines geschützten Bereiches (ein besonderer
Ausgangs-Arbeiten mit einer hohen zeitlichen Ge- Bereich im Speicher) innerhalb des Hauptverarbeiters
nauigkeit ausgeführt werden müssen, würde ein voll- 101 selbst, ebenfalls zu einer Unterbrechung der
ständig gefüllter Pufferspeicher den Betrieb des Stufe F. Der Hauptverarbeiter 101 unternimmt bei
Hüfsverarbeiters 171 unterbrechen. Daher wird, 45 der Feststellung eines Unterbrechungssignals der
wenn ein gefüllter Pufferspeicher angetroffen wird, Stufe F. Der Hauptverarbeiter 101 unternimmt bei
ein bestimmter Programmbefehl vom Hilfsverarbeiter men, um den Zustand des Hüfsverarbeiters 171 fest-171
ausgeführt, der den Hilfsverarbeiter 171 an- zustellen und, falls nötig, Abhilfemaßnahmen einzuhalten
läßt und die Übertragung eines Unter- leiten.
brechungssignals zum Hauptverarbeiter 101 veran- 50 Wie oben beschrieben, gibt, wenn die Pufferlaßt.
Während der Ausführung dieses Programm- Speicherkapazität des Hilfverarbeiter-Speichers 172
befehle gibt die OCG-Schaltung 42 OCG ein Signal erschöpft ist, der Hilfsverarbeiter 171 dem Hauptverauf
eine Ader des Befehlskabels 4209, das die Start- arbeiter 101 mit Hilfe eines Unterbrechungssignals
Stopp-Steuerung 4855 erregt und den Hilfsverar- davon Kenntnis, daß dessen Einschreiten dringend
beiter 171 anhält. Die Erzeugung des Unter- 55 erforderlich ist. Wenn die Kapazität des Pufferbrechungssignals
wird im folgenden beschrieben. Speichers im Hilfsverarbeiter-Speicher 172 erschöpft
TT , , , Tτ , . ΛΜ ist, erfolgt ein Sprung auf einen bestimmten Ma-Unterbrechung
des Hauptverarbeiters 101 schinenbefehl der im Hilfsverarbeiter-Speicher 172
durch den Hilfsverarbeiter 171 gespeicherten Programminformationen. Die Ausfüh-Die
Unterbrechungssteuerung 49/C spricht auf ge- 60 rung dieses Befehls veranlaßt die OCG-Schaltung
wisse festgestellte Fehler- und Irrtumsanzeigen sowie 42 OCG zur Übertragung eines Erregungssignals
bestimmte programmierte Operationen an und er- über eine Ader des Befehlskabels 4209 zur Unterzeugt
und überträgt Unterbrechungssignale zum brechungssteuerung 49IC. Die Unterbrechungssteue-Hauptverarbeiter
101 über die Kabel 5000 und 213. rung 49/C überträgt dann ein Unterbrechungssignal
Die festgestellten Fehler- und Irrtumsanzeigen wer- 65 über die Ader 5055ΡΛΙ des Kabels 5000 zum Hauptden
im allgemeinen von den Wartungsregistern im verarbeiter 101. Das Unterbrechungssignal wird von
Wartungsbereich 183 des Hilfsverarbeiters 171 ge- einem Synchronisierungssignal auf der Ader SPSYN
liefert. Die programmierten Operationen führen zu des Kabels 5000 begleitet. Das Synchronisierungs-
31 32
signal erregt das UND-Gatter 7102, so daß das Si- arbeiter-Programmspeicher 102 gespeicherten Eingnal
auf der Ader 50 SSPA das Flipflop &Ρ£λ4 im richtungsinformationen.
Hauptverarbeiter 101 einstellen kann. Wenn das Wenn eine Nachrichtenvermittlungsanlage, deren
Flipflop SPOA eingestellt ist, leitet der Hauptver- zentraler Verarbeiter 100 einen Hilfsverarbeiter 171
arbeiter 101 ein Unterbrechungsprogramm auf der 5 enthält, zum erstenmal in Betrieb genommen wird,
Stufe K ein. schreibt der Hauptverarbeiter 101 mit Hilfe des
Wie bereits erläutert, ist eine Unterbrechung der Hilfsverarbeiters 171 die Hilfsverarbeiter-Programm-Stufe
K die niedrigste Unterbrechungsstufe der in informationen in den Hilfsverarbeiter-Speicher 172
Fig. 8 gezeigten Unterbrechungsrangfolge. Es ist ein. Wenn eine schwerwiegende Störung im Hilfszweckmäßig,
den Betrieb des Hauptverarbeiters 101 io verarbeiter-Speicher 172 vorhanden ist, besteht die
nur dann zu unterbrechen, wenn er im Augenblick Möglichkeit, daß die Hilfsverarbeiter-Programmnicht
eine Unterbrechungsfunktion einer höheren informationen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Stufe ausführt. Bei der Feststellung einer Unter- In diesem Fall bringt der Hauptverarbeiter 101 die
brechung der Stufe K ergreift der Hauptverarbeiter Informationen in den Hilfsverarbeiter-Speicher 172
101 die erforderlichen Maßnahmen zur Entnahme 15 wieder neu ein, so daß dieser die richtigen Hilfsvereines
Teils der Informationen aus dem Pufferspeicher arbeiter-Informationen enthält,
im Hilfsverarbeiter-Speicher 172. wie bereits mit Bezug auf die Start-Stopp-Steue-
AIs Teil der unabhängigen Programmfolge des rung 48SS beschrieben, kann der Hauptverarbeiter
Hilfsverarbeiters 171 wird ein Befehl ausgeführt, 101 bei der Ausführung einer Programmfolge den
wenn der Hilfsverarbeiter 171 eine bestimmte Ar- 20 unabhängigen Betrieb des Hilfsverarbeiters 171 zeitbeitsfunktion
ausgeführt und eine eilige Nachricht weilig anhalten. Wenn der Hauptverarbeiter 101
für den Hauptverarbeiter 101 in eine vorbestimmte direkt mit einem Element des Vermittlungsnetz-Speicherstelle
des Hilfsverarbeiter-Speichers 172 ein- werkes 120 oder mit dem zentralen Impulsverteiler
gegeben hat. Wenn dieser Befehl ausgeführt wird, 143 m Verbindung treten muß, muß der Hilfsvererregt
die OCG-Schaltung 42 OCG die Unter- 25 arbeiter 171 angehalten werden, um eine Erzeugung
brechungssteuerung 49/C mit Hilfe eines Signals auf von störenden Netzwerk- oder CPD-Kommandos
einer Ader des Befehlskabels 4209. Dieses Signal be- durch ihn zu vermeiden. Dieses Anhalten des Hilfswirkt,
daß die Unterbrechungssteuerung 49/C ein verarbeiters 171 wird mit Hilfe der oben erläuterten
Synchronisierungssignal auf der Ader SOPSYN des Signale auf der Ader STOPSP des Kabels 5050 beKabels 5000 und ein Unterbrechungssignal auf der 30 wirkt. Die Signale werden einmal während jedes
Ader 50 SSPB des Kabels 5000 zum Hauptverarbeiter Maschinenzyklus so lange erzeugt, wie der Haupt-101
überträgt. Durch das Synchronisierungssignal auf verarbeiter 101 aufeinanderfolgende Kommandos für
der Ader 50APSYiV wird das UND-Gatter 7101 er- Elemente des Eingangs-Ausgangs-Systems 180 erregt,
so daß das Flipflop SPOB im Hauptverarbeiter zeugt, wie beispielsweise für das Vermittlungsnetz-101
durch das Signal auf der Ader SOSSPB einge- 35 werk 120 und den zentralen Impulsverteiler 143.
stellt werden kann. Der Hauptverarbeiter 101 fragt Der Hauptverarbeiter 101 kann alle zwei Maschi-
entsprechend seinem eigenen, aus dem Hauptver- nenzyklen ein Eingangs-Ausgangs-Kommando erzeuarbeiter-Programmspeicher
102 gewonnenen Pro- gen. Der Hilfsverarbeiter 171 benötigt drei Maschigramm
das Flipflop SPOB regelmäßig ab. Daher nenzyklen zur Erzeugung eines solchen Kommandos,
wird die eilige Nachricht vom Hilfsverarbeiter- 40 Wenn der Hilfsverarbeiter 171 gerade ein Eingangs-Speicher
172 mit nur kleiner Verzögerung abgeholt. Ausgangs-Kommando erzeugt, führt er diese Opera-„,,,.,
. , j TT . ... tion bis zum Ende durch, obwohl ein Stoppsignal
Wechselwirkungen zwischen dem Hauptverarbeiter Hauptverarbeiter 101 empfangen worden ist.
101 und dem Hilfsverarbeiter 171 Der HUfs£erarbeiter m hält ^ar 8 auf Grund des
Allgemein gesprochen betraf die vorstehende Be- 45 Stoppsignals vom Hauptverarbeiter 101 seine andeschreibung
die gegenseitigen Verbindungen zwischen ren unabhängigen Verarbeitungsoperationen an, aber
dem Hauptverarbeiter 101 und dem Hilfsverarbeiter er beendet die angefangene Erzeugung der Eingangs-171,
die zur Synchronisierung des Hilfsverarbeiters Ausgangs-Kommandos.
mit dem Hauptverarbeiter 101 erforderlich sind Wie bereits beschrieben, werden von der Mikro-
und die dem Hilfsverarbeiter 171 die Möglichkeit 5° sekunden-Taktschaltung 47CLK im Hilfsverarbeiter
geben, den Hauptverarbeiter 101 auf solche Zustände 171 zwei Gruppen von Zeitsteuerungsimpulsen T
innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 aufmerksam zu und C bereitgestellt. Die Zeitsteuerungssignale der
machen, die dringend einer Beachtung durch den Impulsgruppe T werden bei der Ausführung des er-Hauptverarbeiter
101 bedürfen. Wie oben erläutert, sten Maschinenzyklus der Folge von drei Maschinenbenötigen
sowohl der Hauptverarbeiter 101 als auch 55 zyklen benutzt, die der Hilfsverarbeiter 171 zur Erder
Hilfsverarbeiter 171 den Zugriff zum Hilfsver- zeugung eines Eingangs-Ausgangs-Kommandos bearbeiter-Speicher
172, und zwar sowohl zum Ab- nötigt. Die Taktimpulse in der Impulsgruppe C werlesen
als auch zum Einschreiben. Das heißt, sowohl den während des zweiten und dritten Maschinenzykder
Hauptverarbeiter 101 als auch der Hilfsverar- lus der drei zur Erzeugung eines solchen Kommandos
beiter 171 arbeiten mit Daten, die im Hilfsverarbeiter- 60 erforderlichen Zyklen benutzt. Wenn also ein Stopp-Speicher
172 gespeichert sind. Außerdem bedarf der signal im Hilfsverarbeiter 171 vom Hauptverarbeiter
Hauptverarbeiter 101 dann, wenn eine Nachrichten- 101 empfangen wird, bevor der erste Maschinenzykvermittlungsanlage
eingerichtet wird und unter be- lus einer Operation zur Erzeugung eines Kommandos
stimmten Wartungsbedingungen der Möglichkeit, begonnen hat, wird die Ausführung dieser Operation
Hilfsverarbeiter-Programminformationen in den 65 vom Hilfsverarbeiter 101 zurückgestellt. Wenn jedoch
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 einschreiben zu kön- das Stoppsignal während des ersten oder zweiten Manen.
Die Programminformationen für den Hilfsver- schinenzyklus der Folge von drei Zyklen empfangen
arbeiter 171 umfassen einen Teil der im Hauptver- wird, wird die Operation zur Erzeugung des Korn-
33 34
mandos beendet, bevor das Anhalten des Hilfsver- Ein Hauptspeicherkommando vom Hauptverar-
arbeiters 171 wirksam wird. beiter 101 kann angeben, daß der Hilfsverarbeiter
171 die das Hauptspeicherkommando begleitenden
Hauptspeicherkommandos Daten in ein angegebenes Register im Hilfsverarbeiter
für den Hilfsverarbeiter 171 5 171 selbst einschreiben soll. In diesem Fall werden
die das Hauptspeicherkommando begleitenden Daten
Wie bereits erwähnt, ist der Hilfsverarbeiter 171 vom Übertragungssystem 106 über die Sammelmit
dem Hauptverarbeiter 101 über das gleiche leitungs-Gatterschaltung 203 empfangen und im Re-Übertragungssystem
106 verbunden, das den Haupt- gister 10 CCDR gespeichert. Dieses Register ist über
verarbeiter-Datenspeicher 103 mit dem Hauptver- io die Puffersammelleitung 10 BB mit verschiedenen
arbeiter 101 verbindet. Demgemäß wird der Hilfsver- Schaltungen innerhalb des Hilfsverarbeiters 171 verarbeiter
171 vom Hauptverarbeiter 101 auf die bunden. Die Informationen auf der Puffersammeigleiche Weise adressiert wie die verschiedenen Spei- leitung 10 BB kann mit Hilfe der logischen Kombicher,
die den Hauptverarbeiter-Datenspeicher 103 nationsschaltung 30 CBL auf die verdeckte Sammelbilden.
Jedes vom Hauptverarbeiter 101 über das i5 leitung 30 MB gegeben werden. Folglich kann die
Übertragungssystem 106 ausgesendete Hauptspeicher- Information auf der Puffersammelleitung 10 BB
kommando wird vom Hilfsverarbeiter 171 über die jedem Register im Datenverarbeitungsbereich 184 des
Sammelleitungs-Gatterschaltung 201 empfangen und Hilfsverarbeiters 171 zugeführt werden, zu dem die
im Register 9 CCAR gespeichert. Der Inhalt des Re- verdeckte Sammelleitung 30 MB Zugriff hat. Außergisters
9 CC AR wird durch den Dekodierer 10 CCD ao dem kann die Information auf der Puffersammeldekodiert,
um festzustellen, welche Art von Opera- leitung 10 BB direkt durch entsprechende Gattertion,
wenn überhaupt, vom Hilfsverarbeiter 171 signale jeder der Wartungs-Register-Flipflop-Gruppen
durch den Hauptverarbeiter 101 verlangt wird. Wenn im Wartungsbereich 183 des Hilfsverarbeiters 171 zudas
Hauptspeicherkommando Adresseninformationen geführt werden. Auf diese Weise kann der Hauptenthält,
die den Hilfsverarbeiter 171 definieren, liefert 25 verarbeiter 101 Operationsdaten oder Instruktionen
der Dekodierer 10 CCD ein Eingangssignal über das in den Datenverarbeitungsbereich 184 eingeben und
ÖCG-Kabel 4600 zur OCG-Schaltung 42 OCG. Die- kann außerdem den Zustand der Flipflop-Gruppen
ses Signal definiert die Art der vom Hilfsverarbeiter im Wartungsbereich 183 steuern.
171 verlangten Operation. Eine der Folgeschaltun- Ein Hauptspeicherkommando vom Hauptverargen
2SEQ wird dann durch ein Signal von der OCG- 30 beiter 101 kann angeben, daß der Hilfsverarbeiter
Schaltung 42 OCG gestartet, und es werden bestimmte 171 eine bestimmte Speicherstelle im Hilfsverarbeiterunabhängige
interne Operationen des Hilfsverarbei- Speicher 172 abliest und die auf diese Weise getersl71
durch die Start-Stopp-Steuerung 48 ÄS ge- wonnene Information zum Hauptverarbeiter 101 zusperrt.
Die OCG-Schaltung 42 OCG kombiniert Zeit- rückgibt. In diesem Fall enthält das Hauptspeichersteuerungssignale
in der Impulsfolge C von der Takt- 35 kommando vom Hauptverarbeiter 101 Adresseninforschaltung
47CLK mit Eingangssignalen von Folge- mationen, die eine Speicherstelle im Hilfsverarbeiterschaltungen
2 SEQ, vom Dekodierer 10 CCD und Speicher 172 definieren. Diese Adresseninformationen
anderen Schaltungen innerhalb des Hilfsverarbeiters werden über eine Zugriffsschaltung UCMA und die
171, um die entsprechenden Gattersignale auf dem Sammelleitungs-Gatterschaltung 204 dem Hilfsver-Befehlskabel
4209 zu erzeugen. Diese Signale steuern 40 arbeiter-Speicher 172 mit Hilfe des Übertragungsdie
Ausführung der im Speicherkommando vom systems 173 zugeführt. Die Adresseninformationen
Hauptverarbeiter 101 geforderten Operation. Bei Be- werden von anderen Hilfsspeicher-Kommandoinforendigung
der Operation hört die Sperrung der un- mationen begleitet, die die vom Hilfsverarbeiterabhängigen
Betriebsweise des Hilfsverarbeiters 171 Speicher 172 durchzuführende Maßnahme angeben,
durch die Start-Stopp-Steuerung 48 SS auf, und die 45 Der Speicher 172 liest die Information aus der annormalen
Operationen gehen weiter. gegebenen Speicherstelle ab und gibt den Inhalt die-Wie
bereits erläutert, kann der Hilfsverarbeiter 171 ser Speicherstelle zum Hilfsverarbeiter 171 zurück,
auf Hauptspeicherkommandos vom Hauptverarbeiter Die angeforderte Information wird mit Hilfe des
!Öl auf verschiedene Weise entsprechend der Kodie- Übertragungssystems 173 über die Sammelleitungsrung
des Hauptspeicherkommandos ansprechen. Ein 50 Gatterschaltung 210 empfangen und im Register
Hauptspeicherkommando kann angeben, daß der 10 CCDR gespeichert. Dessen Inhalt wird dann von
Hilfsverarbeiter 171 die in einem angegebenen Re- der Puffersammelleitung 10 BB über die Sammelgister
in ihm selbst gespeicherte Information ablesen leitungs-Gatterschaltung 202 geführt und mit Hilfe
und zum Hauptverarbeiter 101 übertragen soll. In des Übertragungssystems 106 zum Hauptverarbeiter
diesem Fall wird der Inhalt des angegebenen Re- 55 101 übertragen.
gisters zur unverdeckten Sammelleitung 30 UB und Das Hauptspeicherkommando vom Hauptverar-
von dort zum Register 10 CCDR gegeben. Die Infor- beiter 101 kann angeben, daß der Hilfsverarbeiter
mation im Register 10 CCDR wird dann über die 171 die vom Hauptverarbeiter 101 in Begleitung des
Puffersammelleitung 10 BB und über die Sammel- Hauptspeicherkommandos ausgesendeten Daten in
leitungs-Gatterschaltung 202 und mit Hilfe des Über- 60 eine angegebene Speicherstelle im Hilfsverarbeitertragungssystems
106 zum Hauptverarbeiter 101 über- Speicher 172 einschreibt. In diesem Fall wird die
tragen. Auf diese Weise kann der Hauptverarbeiter Adresseninformation, die die Speicherstelle im Hilfs-101
den Inhalt jedes Registers innerhalb des Hilfs- verarbeiter-Speicher 172 definiert, vom Übertragungsverarbeiters
171 bestimmen, das Zugang zur unver- system 106 über die Sammelleitungs-Gatterschaltung
deckten Sammelleitung 30 UB hat. Zu diesen Regi- 65 201 empfangen und im Register 9 CCAR gespeichert,
stern zählen sowohl diejenigen im Datenverarbei- Die in Verbindung mit dem Speicherkommando austungsbereich
184 als auch diejenigen im Wartungs- gesendeten Daten werden vom Übertragungssystem
bereich 183 des Hilfsverarbeiters 171. 106 über die Sammelleitungs-Gatterschaltung 203
35 36
empfangen und im Register 10 CCDR gespeichert. werden mit Hilfe des OCG-Kabels 4600 in die OCG-Die
Adresseninformation, die die Speicherstelle im Schaltung 42 OCG gegeben, die den Maschinen-Hilfsverarbeiter-Speicher
172 definiert, wird durch befehl identifiziert, der durch das Befehlswort im den Hilfsverarbeiter 171 in ein Hilfsspeicherkom- Register 13IR definiert ist. Auf Grund periodischer
mando eingefügt und dann zum Hilfsverarbeiter- 5 Zeitsteuerungsimpulse, die von der Taktschaltung
Speicher 172 auf die gleiche Weise übertragen, wie 47CLK empfangen werden, der vom Dekodierer
es oben für die Leseoperation bei dem Hilfsverarbei- 13/OD empfangenen Eingangssignale und anderer
ter-Speicher beschrieben wurde. Die im Register Eingangsinformationen, die das Vorhandensein von
10 CCDR gespeicherten Daten werden über die Sam- Zwischenschritten bei der Ausführung des Mamelleitungs-Gatterschaltung
209 gegeben und zusam- io schinenbefehls angeben, veranlaßt die OCG-Schalmen
mit der Adresseninformation über das Übertra- tung 42 OCG, daß eine der Folgeschaltungen 2 SEQ
gungssystem 173 zum Speicher 172 übertragen. Der nacheinander die Zustände einer internen Folge anSpeicher
172 spricht dann auf das Hilfsspeicherkom- nimmt. Der Zustand der Folgeschaltungen 2 SEQ
mando an und schreibt die das Kommando begleiten- wird in Verbindung mit periodischen Impulsen von
den Daten in die im Hilfsspeicherkommando ange- *5 der Taktschaltung 47 CLK und den vom Dekodierer
gebene Speicherstelle ein. 13/OD und anderen Quellen innerhalb des Hilfs-
verarbeiters 171 gelieferten Signalen von der OCG-
Hilfsspeicherkommandos für den Schaltung 42 OCG zur Erzeugung von Gattersteuer-
Hilfsverarbeiter-Speicherl72 ^Sf" AS Signale werden über das
F 20 Befehlskabel 4209 übertragen und steuern die logi-
Ein einziges Befehlswort, das der Hilfsverarbeiter schen Operationen des Hilfsverarbeiters 171 während
171 vom Hilfsverarbeiter-Speicher 172 empfängt, des einen oder mehreren Maschinenzyklen, die zur
steuert die logischen Operationen, die vom Hilfs- Ausführung des Maschinenbefehls erforderlich sind,
verarbeiter 171 nacheinander mit Bezug entweder auf Unmittelbar bevor die Ausführung jedes Maschiein
einziges Datenwort oder auf eine Gruppe von Da- 25 nenbefehls beendet ist und als Teil der Ausführung
tenworten durchgeführt werden. Der Hilfsverarbeiter- dieses Maschinenbefehls wird das nächste Befehls-Speicher
172 stellt einen Speicher sowohl für Pro- wort der entsprechenden Programmfolge aus dem
gramminstruktionen als auch für Daten dar, die vom Hilfsverarbeiter-Speicher 172 mit Hilfe eines Spei-Hilfsverarbeiter
171 erzeugt und benutzt werden. Die cherlesekommandos vom Hilfsverarbeiter 171 abgeim
Hilfsverarbeiter-Speicher 172 gespeicherten Infor- 3o lesen. Dadurch wird die Kontinuität der unabhängimationen
sind also eine Mischung von Instruktions- gen programmierten Operationen des Hilfsverar-
und Datenworten. beiters 171 sichergestellt.
Instruktionsworte von dem im Speicher 172 ge- Wenn bei der Ausführung eines Maschinenbefehls
speicherten Programm und im Speicher 172 ge- der Hilfsverarbeiter 171 Informationen in eine bespeicherte
Datenworte gewinnt der Hilfsverarbeiter 35 stimmte Speicherstelle des Hilfsverarbeiter-Speichers
171 mit Hilfe von Hilfsverarbeiter-Speicherlese- 172 einschreiben soll, wird ein Hilfsverarbeiterkommandos.
Diese Kommandos werden bei der Speicherschreibkommando erzeugt. Die Adressen-Ausführung
der verschiedenen Maschinenbefehle im information, die die Speicherstelle definiert, in die
Programm des Hilfsverarbeiters 171 erzeugt. Adres- Daten einzuschreiben sind, wird aus den gleichen
seninformationen, die die Speicherstelle im Speicher 4° Quellen abgeleitet wie im oben beschriebenen Fall
172 definieren, aus dem ein Befehlswort oder ein eines Hilfsverarbeiter-Lesekommandos, und wird
Datenwort entnommen werden soll, sind in Ab- über das Übertragungssystem 173 zum Speicher 172
hängigkeit von dem speziellen, gerade ausgeführten übertragen. Die in den Speicher 172 einzuschreiben-Maschinenbefehl
in einem der Register 21^42?, 21BR den Daten werden von der verdeckten Sammeloder
12,4Si? gespeichert. Der Inhalt des entspre- 45 leitung 30 MB über die Sammelleitungs-Gatterschalchenden
Registers wird über die Zugriffsschaltung tung 209 und über das Übertragungssystem 173 zum
UCMA geführt und als Teil des Hilfsspeicher- Hilfsverarbeiter-Speicher 172 übertragen. Diese Inkommandos
über die Sammelleitungs-Gatterschal- formation kann aus jeder Quelle innerhalb des Hilfstung
204 und über das Übertragungssystem 173 zum verarbeiters 171 stammen, die Zugriff zur unverdeck-Hilfsverarbeiter-Speicher
172 übertragen. 5<> ten Sammelleitung 30 UB, zur logischen Kombina-
Auf Grund eines Speicherlesekommandos vom tionsschaltung 30 CBL oder zur verdeckten Sammel-HiIfsverarbeiter
171 liest der Speicher 172 die leitung 30 MB hat. Die jeweilige Quelle, aus der die
Speicherstelle ab, die durch die in dem Kommando Daten gewonnen werden, hängt von dem dann ausenthaltene
Adresse identifiziert wird. Dieses Wort geführten Maschinenbefehl ab. Auf Grund des Hilfswird
zum Hilfsverarbeiter 171 übertragen und, wenn 55 verarbeiter-Speicherkommandos schreibt der Speies
das erste Befehlswort des Maschinenbefehls ist, eher 172 die das Kommando begleitenden Daten in
wird es gleichzeitig in das Befehlsregister 13IR und diejenige Speicherstelle ein, die durch die im Komdas
Datenregister 21BR eingegeben. Wenn der Ma- mando enthaltene Adresseninformation angegeben
schinenbefehl mehr als ein Befehlswort enthält, wer- wird,
den die nachfolgenden Befehlsworte auf Grund zu- 6°
den die nachfolgenden Befehlsworte auf Grund zu- 6°
sätzlicher Speicherlesebefehle nur in das Daten- Vergleich kritischer Adressen
register 21BR eingegeben.
Das erste Befehlswort wird durch den Dekodierer Wie oben angegeben, besteht die Möglichkeit
13 IOD für Befehle und zusätzliche, wahlfreie Be- gegenseitiger Störungen zwischen dem Hilfsverarfehlsmöglichkeiten
dekodiert, um den speziellen Ma- 65 beiter 171 und dem Hauptverarbeiter 101 auf Grund
schinenbefehl zu identifizieren, der durch die zu der Tatsache, daß beide Zugriff zu einem gemeinjedem
gegebenen Zeitpunkt im Befehlsregister 13IR samen Speicher haben, nämlich dem Hilfsverarbeitervorhandene
Information definiert wird. Die Signale Speicher 172. Um den Inhalt irgendeiner Speicher-
stelle im Speicher 172 zu ändern, muß entweder der Hüfsverarbeiter 171 oder der Hauptverarbeiter 101
die Information an dieser Speicherstelle ablesen, dann die Information ändern und schließlich die
geänderte Information an die gleiche Speicherstelle zurückgeben. Wenn zufällig sowohl der Hilfsverarbeiter
171 als auch der Hauptverarbeiter 101 gleichzeitig mit der gleichen Speicherstelle arbeiten, so wird
derjenige Verarbeiter, der als letzter Informationen ap die Speicherstelle zurückgibt, die durch den anderen
Verarbeiter vorgenommene Abänderung zerstören. Dadurch können unangenehme Verwirrungen
auftreten, die zu ernsten Störungen führen.
Um das Auftreten dieser Wechselwirkung zwischen dem Hüfsverarbeiter 171 und dem Hauptverarbeiter
101 zu vermeiden, ist eine »kritischer Vergleich« genannte Sicherung im Hilfsverarbeiter 171 vorgesehen.
Diese Sicherung verhindert, daß der Hauptverarbeiter 101 Informationen in eine Speicherstelle einschreibt,
aus der der Hilfsverarbeiter 171 Daten gewonnen hat, die er gerade verarbeitet.
Als Teil der Ausführung jedes Maschinenbefehls im Programm des Hilfsverarbeiters 171 ist eine Anzeige
vorgesehen, ob ein kritischer Vergleich durchgeführt werden soll oder nicht. Allgemein gesprochen
wird diese Maßnahme nur dann ergriffen, wenn vom Hilfsverarbeiter 171 gerade Daten aus einer kritischen
Speicherstelle im Hilfsverarbeiter-Speicher 172 gewonnen werden. Jedesmal, wenn der Hilfsverarbeiter
171 mit dem Speicher 172 in Verbindung tritt, wird
der Adressenteil des vom Hilfsverarbeiter 171 zum Speicher 172 übertragenen Hilfsspeicherkommandos
in das Register 12 ASR eingegeben. Das Register 12ASR enthält also immer die letzte, zum Speicher
172 übertragene Adresseninformation. Es kann jetzt 3j
verhindert werden, daß der Hauptverarbeiter 101 eine Information in diejenige Speicherstelle des
Speichers 172 einschreibt, die durch die im Register 12 CAR gespeicherte Adresseninformation definiert
ist.
Wie oben beschrieben, veranlaßt der Hauptverarbeiter 101 das Einschreiben von Informationen in
den Hilfsverarbeiter-Speicher 172 durch Übertragen von Hauptspeicherkommandos, die so kodiert sind,
daß sie den Hilfsverarbeiter 171 identifizieren und außerdem die Speicherstelle im Speicher 172, in die
die Information einzuschreiben ist. Das Hauptspeicherkommando wird im Register 9 CCAR empfangen
und gespeichert. Derjenige Teil des Hauptspeicherkommandos, der die Adresse im Hilfsverarbeiter-Speicher
172 definiert, wird zur Vergleichseinrichtung 12CAM für kritische Adressen übertragen.
Die Vergleichseinrichtung 12CAM vergleicht die vorher im Register 12CAR gespeicherte kritische
Adresseninformation mit der im Register 9 CCAR empfangenen und gespeicherten Adresseninformation
djss Hauptspeicherkommandos. Wenn die Adressenifformation
in beiden Registern 12CAR und 9CCAR
übereinstimmt, liefert die Vergleichseinrichtung X2CAM ein Ausgangssignal. Im anderen Fall wird
kein Ausgangssignal erzeugt.
Der Wartungsbereich 183 des Hilfsverarbeiters 171 enthält eine Schaltung 335Cl, die anzeigt, ob die zu
einem bestimmten Zeitpunkt vom Hilfsverarbeiter 171 verarbeitete Information aus einer kritischen
Adresse stammt. Wenn dies der Fall ist und ein Ausgftngssignal von der Vergleichseinrichtung 12CAM
festgestellt wird, so werden weitere Operationen im Hilfsverarbeiter 171, die zur Erzeugung eines Hilfsspeicherkommandos
auf Grund des Hauptspeicherkommandos erforderlich sind, gesperrt. Es werden also keine Daten vom Hilfsverarbeiter 171 zum Hilfsverarbeiter-Speicher
172 übertragen. Außerdem veranlaßt, wie bereits beschrieben, die Unterbrechungssteuerung 49/C die Übertragung eines Unterbrechungssignals
auf der Ader SO SSPT zum Hauptverarbeiter 101, wenn ein kritischer Vergleich positiv
ausgeht. Folglich bleibt die Speicherstelle, aus der die im Augenblick vom Hilfsverarbeiter 171 verarbeiteten
Daten stammen, so lange ungestört durch Übertragungen vom Hauptverarbeiter 101, bis die Verarbeitung
dieser Daten durch den Hilfsverarbeiter 171 beendet und eine neue Adresse in das Register
12CAR eingegeben worden ist.
Claims (22)
1. Datenverarbeitungsanordnung mit einem Hauptverarbeiter, mit einem Speicher, der Daten
enthält, mit denen der Hauptverarbeiter arbeitet, mit einem Speicher-Sammelleitungssystem, das
mit Hilfe von durch den Hauptverarbeiter erzeugten, wahlweise kodierten Speicherlese- und Speicherschreibkommandos
dem Hauptverarbeiter einen wahlweisen Lese- und Schreibzugriff zum Speicher ermöglicht, mit einem Eingangs-Ausgangs-System,
das Eingangsinformationen für den Hauptverarbeiter liefert und vom Hauptverarbeiter
erzeugte Eingangs-Ausgangs-Kommandos ausführt, und mit einem Eingangs-Ausgangs-Sammelleitungssystem
zur Übertragung der Eingangsinformationen und der Eingangs-Ausgangs-Kommandos vom Eingangs-Ausgangs-System zum
Hauptverarbeiter, und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung einen
durch ein gespeichertes Programm gesteuerten Hilfsverarbeiter (171) aufweist, der an das Speicher-Sammelleitungssystem
(106) angeschaltet ist, ferner einen HilfsSpeicher (172), der Programme zur Steuerung des Hilfsverarbeiters (171)
und Daten enthält, mit denen sowohl der Hilfsverarbeiter als auch der Hauptverarbeiter (101)
arbeiten, und ein Hilfsspeicher-Sammelleitungssystem (173), das mit Hilfe von durch den Hilfsverarbeiter
(171) erzeugten, wahlweise kodierten Hilfsspeicherlese- und Hilfsspeicherschreibkommandos
dem Hilfsverarbeiter (171) einen wahlweisen Lese- und Schreibzugriff zum Hilfsspeicher
(172) ermöglicht, und daß der Hilfsverarbeiter (171) eine Zugriffssteueranordnung (z. B. 9CCAR,
lOCCDR, WCCD, 42OCG, 2SEQ, WCMA) enthält, die auf bestimmte der Speicherlese- und
Speicherschreibkommandos anspricht, um mit Hilfe der Hilfsspeicherlese- und Hilfsspeicherschreibkommandos
und des Hilfsspeicher-Sammelleitungssystems (173) dem Hauptverarbeiter
(101) einen wahlweisen Lese- und Schreibzugriff zum Hilfsspeicher (172) zu ermöglichen.
2. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverarbeiter
(171) eine Vielzahl von Registern (z.B. 21BR, 19QR, 325C2) aufweist und daß
die Zugriffssteueranordnung (z. B. 9 CC AR, 10 CCDR, 10 CCD, 42 OCG, 2 SEQ) auf andere
der Speicherlese- und Schreibkommandos anspricht, um einen wahlweisen Lese- und Schreib-
zugriff zu den entsprechenden Registern (z.B. 21BR, 19QR, 32 SC 2) zu ermöglichen.
3. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsverarbeiter
(171) an das Eingangs-Ausgangs-Sammelleitungssystem (175) angekoppelt ist und damit die Eingangsinformationen vom Eingangs-Ausgangs-System
(180) empfängt, daß der Hilfsverarbeiter (171) Eingangs-Ausgangs-Kommandos
auf Grund bestimmter Daten erzeugt, die im Hilfsspeicher (172) enthalten sind, und daß die
erzeugten Eingangs-Ausgangs-Kommandos über das Eingangs-Ausgangs-Sammelleitungssystem
(175) zum Eingangs-Ausgangs-System (180) übertragen werden.
4. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverarbeiter
(171) Eingangs-Ausgangs-Bedienungsanforderungen aus der vom Eingangs-Ausgangs-System
(180) gelieferten Eingangsinformation und im Hilfsspeicher (172) enthaltenen Daten bestimmt
und die Bedienungsanforderungsdaten erzeugt, die jede Bedienungsanforderung definieren,
daß der Hauptver arbeiter (101) unter Verwendung der Bedienungsanforderungsdaten und von im
Speicher (103) enthaltenen Daten mit Bezug auf den Zustand der Anlage in Tätigkeit tritt und
Daten erzeugt, die erforderliche Maßnahmen in der Anlage definieren, und daß die bestimmten
Daten im Hilfsspeicher (172) die vom Hauptverarbeiter (101) erzeugten Daten mit Bezug auf die
erforderlichen Maßnahmen in der Anlage umfassen.
5. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
bestimmten Speicherschreibkommandos so kodiert ist, daß es den Hüfsverarbeiter (171), eine
Speicherstelle im Hilfsspeicher (172) und in die Speicherstelle einzuschreibende Daten angibt,
und daß die Zugriffssteueranordnung (z. B. 9 CCAR, IQCCDR, 10 CCD, 42 OCG, 2SEQ,
UCMA) im Hüfsverarbeiter (171) auf jedes der bestimmten Speicherschreibkommandos anspricht
und ein entsprechendes Hilfsspeicherschreibkommando erzeugt, das so kodiert ist, daß es die
Speicherstelle im Hilfsspeicher (172) und die in diese einzuschreibenden Daten angibt.
6. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsverarbeiter
(171) eine Anzeigeanordnung für kritische Adressen (12CAM, 12CAR, 12ASR,
CCAR) zur Anzeige eines kritischen Adressenzustandes aufweist, der darin besteht, daß im
Augenblick vom Hüfsverarbeiter (171) verarbeitete Daten vom Hilfsspeicher (172) an einer
Speicherstelle abgelesen worden sind, die von einem empfangenen Kommando der bestimmten
Speicherschreibkommandos angegeben wird.
7. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverarbeiter
(171) eine Sperranordnung (48 ÄS) aufweist, die durch die Anzeigeanordnung für
kritische Adressen (z. B. HCAR, 12CAM, ASR, 9 CCAR) gesteuert wird und verhindert,
daß die Zugriffssteueranordnung (z.B. 9CCAR, IQCCDR, IQCCD, 42OCG, 2SEQ, UCMA)
des Hilfsverarbeiters (171) die entsprechenden Hüfsspeicherschreibkommandos erzeugt.
8. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsverarbeiter
(171) eine von der Anzeigeanordnung für kritische Adressen (12CAR, 12CAM, 12ASR,
9 CCAR) gesteuerte Unterbrechungssteueranordnung (49/C) enthält, die ein Unterbrechungssignal (z.B. SSPT) zum Hauptverarbeiter (101)
überträgt.
9. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
bestimmten Speicherlesekommandos so kodiert ist, daß es den Hüfsverarbeiter (171) und eine
Speicherstelle im Hilfsspeicher (172) angibt, und daß die Zugriffssteueranordnung (z.B. 9CCAR,
IQCCD, 42OCG, 2SEQ, IICMA) des Hilfsverarbeiters
(171) auf jedes der bestimmten Speicherlesekommandos anspricht und ein entsprechendes
Hüfsspeicherlesekommando erzeugt, das so kodiert ist, daß es die Speicherstelle im Hilfsspeicher
(172) angibt.
10. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsverarbeiter
(171) eine von der Zugriffssteueranordnung (z. B. 9 CCAR, 10 CCD, 42 OCG,
2SEQ, 11CMA) gesteuerte Übertragungsanordnung (z.B. 210, IQCCDR, IQBB, 202) enthält,
die aus der angegebenen Speicherstelle im HUfsspeicher (172) abgelesene Daten mit Hilfe des
entsprechenden Hilf sspeicherlesekommandos über das Speicher-Sammelleitungssystem (106) zum
Hauptverarbeiter (101) überträgt.
11. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
anderen Speicherschreibkommandos so kodiert ist, daß es den Hüfsverarbeiter (171) eines der
Register (z. B. 19 QR) und in dieses Register (z. B. 19 QR) einzuschreibende Daten angibt, und
daß der Hüfsverarbeiter (171) eine durch die Zugriffssteueranordnung (z.B. 9CCAR, IQCCDR,
IQCCD, 42OCG, 2SEQ) auf Grund jedes der
anderen Speicherschreibkommandos gesteuerte Ubertragungsanordnung (z. B. 10 BB, 30 CBL,
30MjB) enthält, um die angegebenen Daten an das angegebene Register (z.B. 19QR) zu übertragen.
12. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
anderen Speicherlesekommandos so kodiert ist, daß es den Hüfsverarbeiter (171) und eines der
Register (z. B. 19 QR) angibt und daß der Hüfsverarbeiter (171) eine Übertragungsanordnung
(z. B. 30 UB, IQCCDR, 202) aufweist, die durch die Zugriffssteueranordnung (z. B. 9 CCAR,
IQCCD, 42 OCG, 2 SEQ) auf Grund jedes der anderen Speicherlesekommandos gesteuert wird,
um die Daten in dem angegebenen Register (z. B. QR) über das Speicher-Sammelleitungssystem
(106) zum Hauptverarbeiter (101) zu übertragen.
13. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüfsverarbeiter
(171) eine erste TaktimpulsqueUe (4703) aufweist, die erste Ausgangssignale (T-Impulse)
zur Steuerung der Operation des Hüfsverarbeiters (171) mit Bezug auf die im Hilfsspeicher
(172J enthaltenen Daten entsprechend den im Hilfsspeicher (172) enthaltenen Programmen liefert,
sowie eine zweite TaktimpulsqueUe (4702) aufweist, die zweite Ausgangssignale (C-Impulse)
zur Steuerung anderer Operationen des Hilfsverarbeiters
(171) einschließlich der Operation der Zugriffssteueranordnung (z. B. 9 CCAR,
IQCCDR, IQCCD, AlOCG, 2SEQ, UCMA)
liefert und dabei für den Hauptverarbeiter (101) einen Zugriff zum HilfsSpeicher (172) ermöglicht.
14. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsverarbeiter (171) eine Anhalte-Steueranordnung (4855) enthält, die auf die bestimmten Speicherlese-
und Schreibkommandos anspricht und die Lieferung der ersten Ausgangssignale (T-Impulse) durch die erste Taktimpulsquelle
(4703) anhält.
15. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Taktimpulsquelle (4703) und die zweite Taktimpulsquelle (4702) mit einer Haupttaktimpulsquelle
(z.B. 461, 4615) im Hauptverarbeiter ao (101) mit Hilfe von Ausgangssignalen (z. B.
TSYNC, 2MC) von der Haupttaktimpulsquelle (z. B. 461, 4615) synchronisiert sind.
16. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsverarbeiter (171) eine Taktsteueranordnung (42 OCG, 4855) enthält, die die erste Taktimpulsquelle
(4703) zeitlich synchron mit der zweiten Taktimpulsquelle (4702) periodisch startet.
17. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsverarbeiter (171) eine Taktsteueranordnung (42 OCG, 4855) enthält, die die erste Taktimpulsquelle
(4703) zeitlich synchron mit der zweiten Taktimpulsquelle (4702) startet, wenn das Ansprechen
der Zugriffssteueranordnung (z. B.
9 CC AR, IfSCCDR, 10 CCD, 42 OCG, 2SEQ,
UCMA) des Hilfsverarbeiters (171) auf eines der
bestimmten Speicherschreib- und Lesekommandos beendet ist.
18. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverarbeiter
(171) eine Sperranordnung (4855) enthält, die auf die bestimmten und die anderen
Speicherkommandos anspricht und das Ansprechen der Zugriffssteueranordnung (z. B.
9CAR, lOCCDR, IQCCD, 42OCG, 2SEQ,
HCMA) des Hilfsverarbeiters (171) auf nachfolgende
Datenspeicherkommandos für ein vorbestimmtes Zeitintervall sperrt.
19. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im
HilfsSpeicher (172) enthaltenen Programme Folgen von Maschinenbefehlen umfassen, daß der
Hilfsverarbeiter (171) auf jeden der Maschinenbefehle durch Erzeugung wenigstens eines der
Hilfsspeicherlesekommandos anspricht, die so kodiert sind, daß sie eine Speicherstelle im Hilfsspeicher
(172) angeben, und daß der Hilfsverarbeiter (171) auf bestimmte Maschinenbefehle
durch Erzeugung eines der Hilfsspeicherschreibkommandos anspricht, die so kodiert sind, daß
sie eine Speicherstelle im HilfsSpeicher (172) und in diese einzuschreibende Daten angeben.
20. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsverarbeiter
(171) Mittel (183) enthält, die auf die im HilfsSpeicher (172) enthaltenen Programme
ansprechen und die Steuerung der Sperranordnung (4855) durch die Anzeigeanordnung
für kritische Adressen (z.B. 12CAR, 12CAM,
12 ASR, 9 CCAR) einschaltet und abschaltet.
21. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hilfsverarbeiter (171) eine Fehleranzeigeanordnung (183) zur Anzeige von Datenverarbeitungsund
Übertragungsfehlern sowie eine Unterbrechungssteueranordnung (49/C) enthält, die
auf bestimmte angezeigte Datenverarbeitungsund Übertragungsfehler anspricht und ein Notunterbrechungssignal
(z.B. SOSSPT) zum Hauptverarbeiter (101) überträgt und die auf bestimmte
Maschinenbefehle anspricht und ein Nichtnot-Unterbrechungssignal (z. B. 50 SSPB)
zum Hauptverarbeiter (101) überträgt.
22. Datenverarbeitungsanordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehleranzeigeanordnung
(183) Anzeiger (z. B. 37SPE, 40 CSE) enthält, die festgestellte fehlerhafte Übertragungen
zwischen dem Hilfsverarbeiter (171) und dem Eingangs-Ausgangs-System (180) anzeigen,
und daß die Unterbrechungssteueranordnung (49 IC) auf die Anzeige einer festgestellten
fehlerhaften Übertragung mit dem Eingangs-Ausgangs-System (180) anspricht und ein Not-Unterbrechungssignal
(z.B. 50SSPA) zum Hauptverarbeiter (101) gibt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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