DE2015712A1 - - Google Patents
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- DE2015712A1 DE2015712A1 DE19702015712 DE2015712A DE2015712A1 DE 2015712 A1 DE2015712 A1 DE 2015712A1 DE 19702015712 DE19702015712 DE 19702015712 DE 2015712 A DE2015712 A DE 2015712A DE 2015712 A1 DE2015712 A1 DE 2015712A1
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/54—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
- H04Q3/545—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
Description
T.M. Quinn 2-4.
Hew York, HJh 10007, V,Sfe,A. 2015712
Gesprächasignalübertragunge-Prozeßeinrichtung in einem.
Fernsprechvermittlungesystem -
Die Erfindung betrifft programmgesteuerte Fernsprechvermittlungssysteme, insbesondere die Ansammlung und Aufzeichnung von Gesprächssignalübertragungsinformationen von Teilnthmtrleitungen und die Erzeugung und Übertragung von Wählimpuls-Gesprächesignftlübertrafunfe·
informationen zu entfernten Amtern über Fernleitungsschaltungtn.
In bekannten elektronischen, programmgesteuerten Fernsprtchvermitt·
lungssystemen führt eine einzige Prozeßeinrichtung, dl« au* flaw Steuereinheit und den zugehörigen Gesamtepeichern besteht, alle Arbeitefunk·
tionen des System» auf Zeitmultiplex-Basis durch. In diesen und anderen
bekannten Fernsprechvermittlungssystemen wurden WAhlimpulssifiifi·
asynchron durch Aktionen erzeugt, die jeweils zu der Fernleitungffchaltung gehören. Über· die die Impulsabgabe durchgeführt wird. Ia solchen
Systemen arbeiten die Wlhlimpulserzeugijingeechaltungen, die zeitweise)
während der Impulsabgabe individuell zu einer Fernleitungsschaltung ge- >'
hören, in zufälliger Weise» Bei einem bekannten Fernsprechvermittlungs«
'system wird die Impuleabgabe dadurch vorgenommen, dafl »in Impuls·
abgabe-Stromstoßrelais der Fernleitungssohaltung gesteuert wird. Die
programmgesteuert· Proze»einrichtung erzeugt ein bestimmtes Signal
für jeden Übergang jedes Ausgangswählimpulees, um den Zustand des
Impulsabgaberelais in der Fernleitungsschaltung zu steuern. In einer
Situation, wo eine Impuls abgabe mit 10 Impulsen je Sekunde verwendet
wird, gibt es zw«i derartige Übergänge je Ausgangswählimpuls, wobei
diese Übergang· etwa mit einem Abstand von 60 Millisekunden während
eines Impulses auftreten. Der letzte Übergang des einen Impulses und
der erste Übergang des nächsten Impulses treten mit einem Zeitabstand von etwa 40 Millisekunden auf. Im Fall, daß eine Impulsabgabe mit 20
Impulsen je Sekunde verwendet wird, werden diese Zeitintervall· halbiert.
Wenn ein· große Anzahl von Fernleitungsschaltungen die Wählimpulsabgab· verwendet, ist die Arbeitsbelastung der Prozeßeinrichtung in
Besug auf die Steuerung der Impulsabgabe wesentlich und nimmt einen
bedeutenden Prosenteatz der Zeit der Proze߫inriehtung ein.
Erfindung«gemäß besteht das Fernsprechvermittlungssystem aus einer
Vielzahl von Wählimpulsgeberschaltungen, die während der Impulsabgab· synchron arbeiten. Die Wählimpulsabgabeschaltungen der Erfindung
enden am Ferneprechvermittlungsnetzwerk, sie werden selektiv mit»
einer Fernleitungsschaltung verbunden, über die die Impulsabgabe mit
Hilf· eines Gleichstromwegs durch das Vermittlungenetzwerk durchgeführt werden soll. Die Ausgangsfernleitungsschaltung wird in den Über-
BAD ORIGINAL 009852/1883
brückunge*ustand gebracht, bei dem ein Gleichstromübertragungeweg
zwischen den Netswerkklemmesv mit denen die Fernleitungsschaltung
verbunden Ut4 und der Fernleitung zum entfernten Amt vorhanden ist.
Wenn eich die Fernleitungenchaltung im Üherbrückungszuitand befindet,
ist der hierdurch hergestellte Übertragungsweg zusätzlich von allen
Schaltungeelementen abgetrennt, wobei eine nachfolgende Überwachung
4er Fernleitung während d«r Impuliabgabe in der Wählimpulegeberschaltung durchgeführt wird,
Erfindung«gemäß werden die Auegangswfthlimpulß-Übergänge von einer
gemeinsamen Zeitgeberquelle abgeleitet» wobei die programmgesteuerte
Pr oze Beinrichtung nur die Wfthlimpüleabgabe auf einer Fernleitung ein«
leitet und die Abgabe der WfthUmpuise zu einer geeigneten Zeit nach
dem Beginn beendet» Die Wfthlimpulsabgabe wird eingeleitet, indem ein
Steuersignal an eine Wählünpulsgeberechaltung angelegt wird« die Wählimpulsabgabe durch die Geber schaltung wird beendet, indem das Steuer·
signal entfernt wird« Eine Aufzeichnung der abzugebenden Information
erhält man in einem Anmelderegister, das aus einer Vielzahl von Worten
in einem gemeinsamen Speicher besteht. Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung prüft die aufgezeichneten Gesprächesignalübertragungsinformationen und wählt dann die Ziffern aus, die bei der Impuls abgabe
zu verwenden sind. Der Wert einer gewählten Ziffer wird geändert, um
0 0 9 8 5 2/1883 bad original
einen normalen Betrag in einen Teil des Anmelderegisters eingesetzt,
wobei dieser Teil das "impulsabgabezählgebiet" genannt wird. Während
der Zeit« in der eine Geberschaltung in Tätigkeit ist, erniedrigt eine
getrennte verdrahtete logische Steuerschaltung« welche alle Anmelderegieter des Amtes bedient« die Zählung in dem "impulsabgabezählgebiet"
mit einer Geschwindigkeit« die der Geschwindigkeit entspricht, mit der
die Impulsabgabe durchgeführt wird. Wenn z. B. eine Impuls abgabe mit
10 Impulsen je Sekunde durchgeführt wird, erniedrigt die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung die Zählung in diesem Gebiet um 1, und zwar einmal alle 100 Millisekunden. Die Erniedrigung wird unabhängig von
der tatsächlichen Impulsabgabe durchgeführt. Die Zeit der Erniedrigung in Bezug auf die Wählimpuls-Übergänge kann sich von einer Wählimpulsperiode zur nächsten wesentlich ändern. Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung ist so eingerichtet, daß sie erkennt, wenn die Zählung
in dem Impulsabgabezählgebiet einen kritischen Wert erreicht hat, der
dem Betrag entspricht, um den die Gesprächssignalübertragungs-Information zu der Zeit geändert wurde, in der die Information in das Impulsabgabe«Zählgebiet eingebracht wurde. Nach Erkennen der kritischen
Zählung stellt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung eine Kennung im Anmelderegister ein, um der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung bekanntzugeben, daß die Impulsabgabe beendet werden kann. Die
BAD ORiQiNAL 009852/1883
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung prüft die Kennungen in den
Anmelderegistern und unternimmt nach Auffinden einer Kennung mit
dem Zustand 11I" Maßnahmen, um die Bedeutung der Kennung zu interpretieren, und um bei Erkennung einer richtigen Kennung das Steuersignal von einer Wählimpuls geber schaltung zu entfernen, um die Wähl«
impulsabgabe zu beenden»
Vorteilhafterweise braucht erfindungsgemäß die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung nur zwei Befehle zur Steuerung eines Wählimpulsgebers während der Übertragung jeder Wählimpulsziffer zu erzeugen.
Bei bekannten Systemen muß die programmgesteuerte Prozeetinrichtung zwei derartige Befehle für jeden Impuls jeder Ziffer übertragen·
Dementsprechend sind durch die Erfindung wesentliche Einsparungen an Prozeßzeit erreicht, die der Wählimpulsabgabefunktion zugeordnet
ist» '. . :
/
:
-7
BAD ORIGINAL
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben; ta »eigen:
pheren Zugriffachaltungen und die Zugriffschaltungen des
temporären Speichere darstellt]
Fig. 2-5 ein Schema der programmgesteuerten Hauptprozeßeinrichtung;
Fig. β-9 ein Schema der verdrahteten logischen Hilfsproseßeinrichtung;
Fig. 10 ein Blockschema einer Datengeber anordnung; Fig. 11 ein Blockschema« das die hier verwendeten Datenempfangs
anordnungen darstellt;
Fig. 12 die Einzelheiten der Rückschreibelogik der Fig. 6;
Fig. 13 die Art und Weise, wie die Zeit den verschiedenen Funktionen
des als Beispiel gewählten VermitUungssystems zugeordnet
Fig. 18 eine Scfalüsaelxeichnung, die die Anordnung der Fig. 1-11
darstellt;
Flg. 19 «In Zeitdiagramm, da« die Zustände gewisser Steuer-Flipflotf-Schaltungen der verdrahteten logischen ProieÄeinrichtung 600 während der Datenabgabe darstellt;
009852/1883 bad 0R!Q!NAL
20157
ten- Vermittlungssystembedient örtliche Teilnehmer leitungen 100, 101
, und Fernleitungen 121« 122 zu entfernten Ämtern« Bei der Bedienung
der örtlichen Leitungen und der Fernleitungen müssen Gespräche-Signalübertragungeinformationen» die sowohl an den Teilnehmerleitungen als
auch an den Fernleitungen entstehen, festgestellt und interpretiert werden und dementsprechend geeignete Steueraktionen eingeleitet werden.
Zusätzlich zur Eingangeinformation, die an den Teilnehmerleitungen
und den Fernleitungen entsteht« erhält das als Beispiel gewählte Vermittlungseystem Daten (siehe Fig. 11) von einer Vielzahl von Datenquellen.
Ferner ist es so eingerichtet, daß es Daten (siehe Fig. 10) zu einer entsprechenden Anzahl von Datenverbrauchern überträgt. Das als Beispiel
gewählte Vermittlungssystem enthält komplizierte Unterhaltungeeinrichtungen, die ebenfalls eine große Menge von Daten erzeugen« welche verarbeitet und interpretiert werden müssen. Diese Unterhältungseinrich-
tungen und die Verbindung mit diesen wird hier nicht beschrieben, da
009852/1883 : bad
ihr Verständnis für die Lehren der Erfindung nicht wesentlich iet.
Die beiden größeren Eingangeinformationsquellen bestehen aus den Ab«»
taster η 130, 131 und 105 und den Datenempfängern der Fig. 11, Die hier
verwendeten Ausgangeeinrichtungen bestehen aus der peripheren Zugriffschaltung 120 und dem Datengeber 1000.
Die Natur der Daten« die Über den Datengeber 1000 übertragen werden
und die Erzeugung dieser Daten wird hier nicht im einzelnen betrachtet. Es genügt festzustellen, daß durch diese Anordnungen übertragene Daten
zur Steuerung der entfernten Vermittlungseinheiten und zur Nachrichtenverbindung zwischen den Anordnungen der Fig. 1-11 und anderen Vermittlungezentren benutzt werden können. Bei dem Ausführungebeispiel der
Erfindung werden Daten auf maximal 32 Kanälen mit einer Geschwindigkeit von etwa 600 Bits je Kanal und je Sekunde übertragen. Die über die
Datenempfänger anordnung der Fig. 11 erhaltenen Daten und ihre Verwendung wird ebenfalls nicht im einzelnen dargestellt, es reicht vielmehr
aus festzustellen, daß diese Daten &μβ Informationen von einer entfernten
Vermittlungeeinheit oder aus Daten von einem entfernten Vermittlungszentrum bestehen können.
Die Eingange- und Auegangefunktionen des als Beispiel gewählten Vermittlungssysteme können nach der Geschwindigkeit klassifiziert werden.
OPAGINAL 009852/1883
mit der die Funktionen auftreten und nach der Genauigkeit, mit der die
Funktionen in Beziehung zum Zeitablauf gesetzt werden müssen. Vorteil«
hafterweise werden erfindungsgemäß die Funktionen, welche die höchste
Wiederholungsgeschwindigkeit und den höchsten Grad zeitlicher Genauig- -keit erfordern, durch die gedrahteten logischen Eingangs-Ausgangsanordnungen der Fig. 6-9 durchgeführt. Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Einsparung an Kompliziertheit und an Zeit beim Betrieb der
programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 der Fig. 2-5.
Bei einem System, bei dem die Funktionen, die mit einem hohen Grad
an zeitlicher Genauigkeit durchgeführt werden, mit Hilfe einer Prozeß- . '
einrichtung mit gespeichertem Programm vorgenommen werden, wird
eine wesentliche Zeit auf Überwachungsfunktionszeitgeber oder bei Ausführungsprogramm-Unterbrechungen verwendet, die entsprechend diesen
Funktionszeitgebern eingeleitet werden. Zum Beispiel treten bei einem Fernsprechvermittlungssystem bekannter Art Programmunterbrechungen |
in 5 Millisekunden-Intervallen auf, um die ordentliche und zeitliche Beendigung von Eingangs-Aus gangs-Arbeit^funktionen sicherzustellen,
(z.B. die Wählimpulsfe et st ellung und die Wählimpuls abgabe). Bei diesem
bekannten System ist keine Vorkehrung für die Datenabgabe und den
Empfang sowie die Signalübertragungsinformation getroffen, die auf ' '■
\ , . BAD ORIGINAL
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-fo
Teilnehmerleitungen und auf Fernleitungeschaltungen auftreten. Vorteilhafterweise treten erfindungggemäß Programmunterbrechungen, die
nicht Unterhaltungeunterbrechungen sind, einmal alle 25 Millisekunden
auf, nicht aber mit der früheren Geschwindigkeit von ein mal alle 5 bis 10 Millisekunden. Die Programmunterbrechungeeinrichtungen werden
später mit Bezug auf den Gesamtgespräche-Verarbeitungeplan behandelt, fe der bei der Durchführung des Fernsprechdienstes mit Hilfe der Anordnungen der Fig. 1-11 verwendet wird.
Wie aus Fig. 14 hervorgeht, wird ein Grundmaschinenzyklue von 3 Mikroeekunden verwendet. Der Zeitgeber 504 der Fig. 5 erzeugt 8 Phasen
von Zeitimpulsen. Jeder Zeitimpuls hat eine Dauer von 0, 75 Mikrosekunden, wobei sich die Zeitimpulse um eine halbe Zeitimpulsperiode
oder 0,375 Mikrosekunden überlappen. Die in Fig. 14 dargestellten Bezeichnungen werden in dieser Beschreibung und in der Zeichnung ver-■* . wendet. Gewisse Instruktionen der von der programmgesteuerten Pro-
zefieinrichtung ausgeführten Instruktionareihe erfordern für die Ausführung nur 3 Mikrosekunden. Andere Instruktionen der Instruktionsreihe
führen kompliziertere Operationen durch und erfordern für ihre Ausführung ein· Aiizahl von 3 Mikrosekunden Maschinenzyklen. Die Anzahl
der Maschinenzyklen ändert sich von zwei bip sechs. Instruktionen, die
Zugriff zu dem gemeinsamen Speicher 201 und der peripheren Zugriffs-
009852/1883
schaltung 120 erfordern, benötigen maximal 4 Maschinenzyklen (12 Mikroeekunden) xur Ausführung.
Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 der Fig, 5-9 verwendet^
die Zeitimpulse, die durch die Zeitgeber schaltung 504 erzeugt werden
und erzeugt zusätzlich Zeitfolgen, die zu den Aufgaben jeweils in Beziehung stehen, die der verdrahteten logischen Proseeßeinrichtung zugeordnet sind. Die programmgesteuerte Prozeßeinriehtung 200 und die verdrahtete logische Prozeßflnrichtung 600 verwenden gemeinsam «inen
temporären Speicher 201» der in Fig. 2 dargestellt ist. Die verdrahtete
logische Proreßeinrichtung erfordert 12 Mikroaekunden für die VoU-endung ihrer Aufgaben, die Zugriff zum temporären Speicher 201 erfordern. Wenn immer die verdrahtete Logik Zugriff zum temporären Speicher 201 erhält, wird die prograsömgeeteuerte ProzdOeiftriehtung für
eine Periode von 12 Mikroeekunden Im Zugriff zum temporären Speicher
2 01 gehindert. Dementsprechend kann Unter gewissen Bedingungen die
programmgesteuerte Prozeßeinriciitung gezwungen werden, für eine
Zeitperiode von bis zu 9 Mikrosekunden im freien Zustand zu verbleiben,
während sie auf den Zugriff zum temporären Speicher 201 wartet. Eine
ins einzelne gehende Diskussion des Zugriffs zum temporären Speicher
201 wird später gegeben,
''V"'.-. BAD ORSGiNAL
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Bevor zu einer Diskussion der Arbeitsweise der programmgesteuerten
Prozeßeinrichtung und der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung übergegangen wird, ist es wesentlich die Arbeitefunktionen zu verstehen«
die der verdrahteten Iq glichen Prozeßeinrichtung zugeordnet sind, einschließlich der Wiederhoiungeg^schlBndlgReiten-iiiidjier Anforderungen
an die zeitliche Genauigkeit dieser Arbeitefunktionen, ferner die Nachrichtenübertragung zwischen der verdrahteten logischen Prozeßeinrich
tung und der programmgesteuerten ProzeßTilirichttmg-zuJKej^eieiien,,^
Der Datengeber 1000 ist in der Lage, 32 Datenkanäle mit einer Bit-Geschwindigkeit von etwa 800 Bit je Sekunde und je Kanal zu verarbeiten.
Von den der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung zugeordneten Arbeitefunktionen hat die Datenabgabefunktion die höchste ArbeitswiederfeiungiUPMlchwindigkjei^ zeitlicher
Genauigkeit. Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung dient dazu,
den temporären Speicher 201 zu adressieren, um während jedes kleineren
Zyklus zwei Datenwörter mit 16 Bit zu erhalten. Das erste Datenwort
ist den Geberschaltungen 0-15 des Datengebere 1000 zugeordnet, während
das zweite Datenwort den Datengeber schaltungen 16-31 zugeordnet ist.
Die Geberschaltungen 0-31 werden durch ein Signal auf dem Geberleiter 820 betitigt. Dieses Signal tritt am Ende jedes kleineren Zyklus mit
BAD CRiQiMAL 009852/1883
1, 251 Millisekunden auf. Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
600 definiert größere Zyklen mit einer Zeitdauer von 1.0,008 Millisekunden,
wobei jeder derarti^e^grjößeKe Zyklus aus 8 kleineren Zyklen mit
einerZeltdauer von 1,251 Miliifiiekundenie>teh^JDie Wieder holungs<geschwindigkeit
somit der Geschwindigkeit, mit der Daten
tie s^Sign^s^aujLdemJ»«
jellekunde und e:
mit Hilfe des Datengebers 1000 übertragen werden.
)ie Datenabgabe wird während jedes kleineren Zyklus durchgeführt
und bildet einen Teil der Quotenarbeit der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
600. Da die Arbeit der Datenabgabe vor dein Auftreten
des Signals auf dem Geberleiter 820 beendet sein muß, wird diese Arbeit
nichtverschiebbare Quotenarbeit genannt. Bei dem als Beispiel gewählten Vermittlungssystem ist die Patenabgabe die einzige nicht'·
verschiebbare Quotenarbeit. Jedoch kann bei anderen Systemen, welche
die Erfindui^ver^weHclenr"2^^
ifverdrahteten logischen Eingangs-Ausgangs-Prozeßeinrichtung 600
zugeordnet werden·.
Eine Datennachricht, die aus 64 serienmäßigen Bits besteht, wird in
der selben Bit-Position in 64 aufeinanderfolgenden Worten im temporären
Speicher 201 gespeichert. Dementsprechend dienen 64 aufeinander-
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BAD
folgende Speicherworte dazu, 16 derartige Datennachrichten zu speichern. Der 64-te Speicherort wird verwendet, um einen Code zu speichern, der das Ende einer Nachricht oder den freien Zustand markiert.
Da im Datengeber 1000 32 Datengeber (0-31) vorhanden sind, besteht für 128 Wortorten im temporären Speicher 201 die Forderung, die entsprechenden^ serienmäßigen Nachrichten zu speichern. Bei diesem
besonderen Ausfülirungstiels^MSrwerxaaix^iieJte Nachrichten an den Gesprächsspeicher-Adressen dezimal 256 bis dezimal 383gel
Die Worte an den Speicherorten 256 bis 319 werden verwendet, um die
16 serienmäßigen Nachrichten für di· Geber schaltungen 0-15 zu speichern, während die Speicheradreseenorte 320 bis 383 verwendet werden, um die Datennachrichten für die Datengeber schaltungen 16-31
zu speichern.
Wie später ausführlicher erklärt wird, werden die Leitungen 100, 101
und die Fernleitungen 121, 122 etwa alle 100 Millisekunden geprüft,
um Gesprächsanmeldungen festzustellen. Wenn eine Gesprächsanmeldung festgestellt wird, ordnet die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 der Anmeldung ein freies Anmelderegister zu. Bei dem als
Beispiel gewählten Vermittlungssystem sind Vorkehrungen für maximal
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128 Anmelderegister getroffen« wobei jedes Anmelderegister aus 8
aufeinanderfolgenden Worten im temporären Speicher 201 besteht. Die
Inform at ioneorgani β ation und die Bedeutung der Information in einem
Anmelderegister wird in Fig. 15 dargestellt.
Die Steuerinformation wird von der programmgesteuerten richtung 200 tür verdrahteten loj^.ph»nPiOreßeinrichtung 600 mit - ·
Hilfe de»^·^·4«" ^0^·· «ines Anmelderegisters gegeben,. Während die
Eingangsdaten und die Steuerinformation von der verdrahteten logischen
ProzeOeinrichtung 600 wir programmgesteuerten ProzeQeinrichtung
mit Hilfe des zweiten Wortes jedes Anmelderegistere Übertragen wird.
Die Worte 3 bis B eines Ahmeideregisters werden nur von der programmgesteuerten ProzeQeinrichtung 200 verwendet. Die Bedeutung=der ver-_ _
schiedenen Elemente des Anmelderegisters, wie sie in Fig. 15 dargestellt sind, wird anhand des Ziffernempfangs und der Ziffernübertragung diskutiert.
■ψ
Die GesprächesignalÜbertragtinge-Information, die an Teilnehmerlei,
tungen wie auch an Fernleitungen entsteht, besteht aus einer Folge von
Ziffern, welche die Gesprächebestimmung definieren. Ein Gespräch
• -Λ;:-- ' BAD
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von einem Teilnehmer 101 kann für einen anderen Teilnehmer im selben
Amt für einen Teilnehmer in einem entfernten Amt öder für Diensteinrichtung,
z. B, eine Fernsprech-Beamtin bestimmt sein. Ein Gespräch, das von einem entfernten Amt oder von einer Beamtin ausgeht,
erreicht das Vermittlungssystem über eine der Fernleitungsschaltungen 121 und 122. Jede Folge von Gesprächssignalübertragungsziffern muß
^ festgestellt, aufgezeichnet und interpretiert werden. Erfindungsgemäß
werden die Ziffern einer Folge mit Hilfe der verdrahteten logischen
Prozeßeinrichtung 600 festgestellt, die diese Information im Anmelderegister
speichert, das der Teilnehmerleitung oder der Fernleitung zugeordnet ist. Daraufhin bewegt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
200 die empfangene Information innerhalb des Anmelderegisters und prüft die Ziffernfolge« um Steueraktionen zur Herstellung
der notwendigen Verbindungen innerhalb des Amtes und zur Erzeugung von Folgen von Gesprächseignalübertragungsziffern zu formulieren,
™ die zu anderen Ämtern übertragen werden sollen.
Bei diesem besonderen Vermittlungssystem wird ein 16-Bit-Datenwort
verwendet, wobei jedes im temporären Speicher 201 gespeicherte Wort aus 16 Bits besteht, die die Bits 0-15 genannt werden. Zur gleichen
ZeIt4 zu der die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 einer Gesprächsanmeldung ein freies Anmelderegieter zuordnet, ordnet sie
BAD OPiGiWAL 009852/1883
auch der anmeldenden Leitung einen freien Gesprächssignalübertragungs-Empfänger
zu und verbindet ihn. Die Gesprächssignalübertra« gungsinformation von den Teilnehmerleitungen 100 und 101 kann die
Form von Wählimpulsziffern oder von Berührungstonziffern haben. Wählimpulsziffern bestehen aus Impuls§>lgen, die mit einer Geschwindigkeit
von 10 bis 20 Impulsen je Sekunde auftreten können. Ein typischer Wählimpuls hat ein Verhältnis vom aufgelegten zum abgenommenen
Hörer, derart, daß die Zeit mit abgenommenem Hörer ausetwa
60% der Wählimpulsintervalle besteht.
Jede Ziffer einer Berührungston-Ziffernfolge wird durch zwei diskrete
sprachfrequente Töne dargestellt, die örtlich in einem Teilnehmerapparat erzeugt werden. Wenn eine Gesprächsanmeldung von einer
Teilnehmerleitung festgestellt wird, muß die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 die Übersetzungsinformation in Bezug auf die
anmeldende Leitung prüfen, um festzustellen, welche Art von Gesprächs- ;<j
signalübertragungs-Empfänger an die anmeldende Leitung angeschlossen
werden soll. Eine Teilnehmerleitung kann nur in einem Wählimpulsgerät oder nur in einem Berührungstongerät enden, oder es können
Geräte beider Art mit einer einzigen Leitung verbunden sein. Im ersten
Fall wird der anmeldenden Leitung ein Wählimpulsgesprächssignal-
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Empfänger zugeordnet und eine Verbindung über das Netzwerk zwischen
der anmeldenden Leitung und dem zugeordneten Wählimpulsempfänger hergestellt. Wenn die Übersetzungsinformation für die an~
meldende Leitung das Vorhandensein eines Berührungston-Gerätes allein oder in Verbindung mit einem Wählimpuls-Gerät anzeigt, ordnet
die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 der anmeldenden Lei- ^ tung einen kombinierten Wählimpuls-Berührungstonziffernempfänger
zu. Wenn ein Ziffernempfänger entweder für Wählimpulse oder für kombinierte Signale einer anmeldenden Leitung zugeordnet wird, wird
in jedem Fall die Identität des Ziffernempfängers in das erste Wort des entsprechenden zugeordneten Anmelderegisters durch die programm·
gesteuerte Prozeßeinrichtung 200 eingesetzt. Weiterhin setzt die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung Daten in das Bit 15 des ersten Wortes des Anmelderegisters ein, um die Art des verwendeten Ziffernempfängers
anzugeben. In dem Fall, daß ein Wählimpulsziffernempfänger mit der anrufenden Leitung verbunden wird, wird das Bit 15 in den
Zustand "0" eingestellt. Wenn jedoch Berührungstonziffern empfangen
werden, wird eine "l" in das Bit 15 eingesetzt, um anzuzeigen, daß
ein kombinierter Wählimpuls-Berührungstonempfänger zugeordnet wurde. Im letztgenannten Fall beobachtet die verdrahtete logische
Prozeßeinrichtung 600 die vom Ziffernempfänger erhaltene Information,
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um festzustellen, ob die zugehörige Leitung Wählimpulse oder Berührungstonziffern überträgt. Es besteht nicht die Forderung, daß die
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 interveniert, da die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 so eingerichtet ist, daß sie .
die geeignete Zifferndarstellung in das Wort 2 des Anmelderegisters
einsetzt.
richtet sind, daß sie 1024 Ferridstäbe befragen, die in 64 Reihen von
jeweils 16 Ferridstäben angeordnet sind. Bei dem als Beispiel gewählten Vermittlungssystem gibt es insgesamt 8 Abtaster, wobei jeder Abtaster aus einer Matrix von Ferridstäben besteht« um die zu überwachenden Gleichstromschaltungen abzuschließen, ferner aus Steuermitteln, um ein Ausgangewort zu übertragen, das aus Angaben besteht,
welche die Zustände einer ausgewählten Gruppe (Abtasterreihe) von
überwachten Schaltungen darstellen, und zwar unter dem Einfluß eines Befehls, der den Abtaster und die Reihe innerhalb des Abtaster β iden- K
tifiziert. Ein Ferridstab besteht aus einem durchbohrten Stab aus
ferromagnetische!» Material, der Steuer-Abfrage- und Ablesewicklungen aufweist. Die Steuerwicklungen liegen in Reihe mit elektrischen
Gleichstromschaltungen, welche den Zustand der überwachten Schaltung angeben. Wenn z.B. ein Ferridstab zur Überwachung einer Teil-
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nehmerleitung verwendet wird, wird er in Reihe mit einer Gleichstromquelle
und mit den Gleitern der Leitung und dem Teilnehmerapparat geschaltet. Wenn der Teilnehmerapparat eich im Zustand mit aufgelegtem
Hörer befindet, fließt kein Strom in der Steuerwicklung des Ferridstabs, während ein Strom in der Steuerwicklung des zugehörigen
Ferridstabs fließt, wenn sich der Teilnehmerapparat im Zustand mit
abgenommenem Hörer befindet. Die Abfragewicklung und die Ablesewicklung bestehen aus einzelnen Leitern, die durch die beiden Bohrungen
des Ferridstabs geführt sind. Sowohl der Abfrageleiter als auch der Ableseleiter werden durch beide Bohrungen geführt. Ein Abfragesignal,
das aus einem an den Abfrageleiter gelegten bipolaren Impuls besteht, verursacht ein Auegangssignal im Ableseleiter jedes Ferridstabs,
der eine Schaltung überwacht, die sich im Zustand mit aufgelegtem Hörer befindet. Wenn der Ferridstab eine Schaltung im Zustand
mit abgenommenem Hörer überwacht (es fließt Strom in der Leitung), wird infolge der Sättigung des Ferridstabs ein Ableseimpuls nicht erzeugt.
Jeder Abtaster besteht aus zwei Steuerkreisen, wobei ein Bit
eines Abtasterbefehle anzeigt, welcher der Steuerkreise unter dem Einfluß des Befehls verwendet werden solL Beide Steuerkreise bedienen
alle Reihen des Abtasters, wobei diese Verdoppelung nur vorgesehen ist, um die Zuverlässigkeit des Systems zu verbessern.
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Wie oben angegeben, werden bei dem als Beispiel gewählten System
maximal 128 Anmelderegister verwendet, wobei 8 kleinere Zyklen
in jedem größeren Zeitzyklus von 10, 008 MikroSekunden vorhanden
sind. Jedes Anmelderegister muß einmal in jedem größeren Zeitzyklus
bedient werden. Während jedes kleineren Zyklus werden 16 Anmelderegister bedient. Daher wird die Bedienung der Anmelderegister
gleichmäßig auf die kleineren Zeitzyklen verteilt« I
Die Funktionen der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 in
Bezug auf die Vorbehaltung des Datengabers 1000 müssen vor dem
Auftreten des Abgabeimpulses auf dem Leiter 820 beendet sein. So wird die mit der Vorbereitung des Datengebers 1000 verbundene Arbeit
als nichtverschiebbare Quotenarbeit bezeichnet. Die Arbeit* die
mit dem Bedienen einer Gruppe von Anmelderegistern verbunden ist, braucht nicht innerhalb einer solchen strengen Zeit beendet sein, doch
muß diese Arbeit der Reihe nach durchgeführt werden. Bei dem hier |
beschriebenen Ausführungsbeispiel erfordert die Bedienung eines Anmelderegisters
12 Mikrosekunden, In dem Fall, daß die Bedienung von Anmelderegistern nicht vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet ist, wird die Arbeit unmittelbar zu Beginn des nächsten kleineren
Zyklus durchgeführt und kann sich maximal mit einer Zeit von 192
Mikrosekunden (16 Anmelderegister und 12 Mikro Sekunden j© Register)
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in den nächsten kleineren Zyklus erstrecken. Die mit der Bedienung
der Anmelderegister verbundene Arbeit wird, da sie über das Ende des kleineren Zyklus hinaus verschoben werden kann, mit verschiebbarer
Quotenarbeit bezeichnet. Die Bedienung eines Anmelderegisters kann aus einem Ziffernempfang oder einer Ziffernübertragung bestehen,
wobei in gewissen Fällen sowohl ein Ziffernempfang als auch eine Ziffernübertragung zusammen durchgeführt werden. Die Einzelheiten
des Ziffernempfangs und der Ziffernübertragung werden später beschrieben«
Zusätzlich zu der oben beschriebenen Quotenarbeit wird die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung 600 verwendet, um die Teilnehmerleitungen
100 und 101 und die Fernleitungen 121 und 122 abzutasten, um Gesprächsanmeldungen festzustellen. Anmeldungen müssen innerhalb
einer vernünftigen Zeit nach ihrem Auftreten festgestellt werden. Daher werden Leitungen und Fernleitungen routinemäßig etwa alle
100 Millisekunden abgetastet. Die hier verwendeten Teilnehmerleitungsschaltungen
und Fernleitungsschaltungen sind so angeordnet, daß jede
Leitung, die einen Überwachungszustand mit abgenommenem Hörer während einer Anmeldungsabtastung zeigt, als Leitung betrachtet wird,
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die eine Anmeldung darstellt. Dies ist möglich* da wenn einmal eine
Gesprächsanmeldung festgestellt ist, der Ferridstab, der während der Gesprächsanmeldungs-Abtastung geprüft wird, abgetrennt wird,
so daß dieser Stab eine Anzeige eines Zustands mit aufgelegtem Hörer
gibt, während eine Teilnehmerleitung oder Fernleitung sich im sprechenden oder bedienten Zustand befindet.
anmeldungsabtastung dadurch ein, daß eine Abtaster-Identität in das
Register EA 700 der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600
eingesetzt wird. Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung stellt ,
ferner die Abtaststeuer-Flipflopschaltung 802 ein, um anzuzeigen,
daß die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 eine Gesprächsanmeldungsabtastung durchführen kann, wenn immer es die Zustände
erlauben. Die Anmeldungsabtastung erfordert Zugriff zur peripheren Zugriffs schaltung, diese Arbeitsfunktion erfordert jedoch nicht Zugriff ä
zum temporären Speicher 201. In der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 ist eine Aktionsregel eingebaut, die vorschreibt, daß
die Anmeldungsabtastung vorsichgeht, wenn immer die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung 600 Quotenarbeit nicht durchführt, wobei
die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 keinen Zugriff zur
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periperen Zugriffe schaltung 120 erfordert. Die Gesprächsanmeldungsabtastung
geht weiter, bis einer der folgenden Punkte eintritt:
a) Es wird festgestellt, daß sich eine Leitung oder Fernleitung im
Zustand mit abgenommenem Hörer befindet,
b) alle Reihen des Abtasters sind abgefragt, oder
c) die Leitungsabtastung wird durch die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
unterbrochen.
Die Forderungen der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 und der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 sind derart,
daß die ganze der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 zugeordnete Quotenarbeit während der Mehrzahl der kleineren Zyklen vor
dem Ende des kleineren Zyklus beendet ist. Weiterhin ist es für die
verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 während der meisten kleineren Zyklen möglich, eine Gesprächsanmeldungsabtastung vorzunehmen,
die bei dem als Beispiel gewählten Vermittlunge system aus der Nichtquotenarbeit besteht. Im FaIl4 daß die Zustände so sind,
daß die Quotenarbeit nicht vor 24 Mikrosekunden vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet ist, muß eine endgültige Aktion unternommen
werden, um wenigstens die nichtverschiebbare Quotenarbeit vor dem
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Ende des kleineren Zyklus zu beenden. Das Zeitintervall von 24 Mikrosekunden
steht in direkter Beziehung zu der Zeit, die zur Durchführung
der nichtverschiebbaren Quotenarbeit erforderlich ist. Bei einem
System, bei dem eine zusätzliche nichtverschiebbare Quotenarbeit
der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 zugeordnet ist, muß
am Ende jedes kleineren Zyklus zusätzliche Zeit reserviert werden. Weiterhin kann bei dem vorliegenden Vermittlungssystem eine gewisse |
Quotenarbeit verschoben werden, und zwar bis zum Anfangsteil des
unmittelbar folgenden kleineren Zyklus. Wenn immer eine Quotenarbeit
von einem kleineren Zyklus am Beginn des nächsten kleineren Zyklus noch nicht durchgeführt ist, wird diese Arbeit sofort beendet,
wobei die normale Priorität, die die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
während des ersten Teils eines kleineren Zyklus verlangt, außeracht gelassen wird. Unmittelbar nach Beendigung der Quoten- ^.
arbeit wird die Zugriffspriorität wieder der programmgesteuerten
Prozeßeinrichtung 200 zugeordnet. v
Während der Zeitperioden, in denen die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 Priorität beim Zugriff zum temporären Speicher 201
hat, werden die Steuer anordnungen der Fig. 1-10 in der "normalen"
Form betrieben. In den Zeitperioden, in denen die Priorität beim
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Zugriff zum temporären Speicher 201 von der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 zur verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
600 verschoben wird, arbeiten die Steueranordnungen der Fig. 1-10 in der "Eingreif"-Form. Die Anordnung der Fig. 1-10 kommt in die
"Eingreif"-Form 24 Mikrosekunden vor dem Ende des kleineren Zyklus.
Diese Zeit wird hier "Eingreifzeit" genannt.
In den Zeitperioden, in denen die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
der Fig. 6-10 ihre gesamte Quotenarbeit vor dem Ende eines kleineren Zyklus beendet hat, wird die Warte-Flipflopschaltung 808
in den Zustand "1" eingestellt, wobei die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
in der "Warte"-Form arbeitet. Wenn die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 sich in der "Warte"-Form befindet,
unternimmt die Prozeßeinrichtung irgendeine zugeordnete Nichtquotenarbeit, die sie beenden kann.
In der "Eingreifzeit" sind drei mögliche Situationen vorhanden, und
zwar wie folgt: 1) keine Quotenarbeit ist vor der "Eingreifzeit" beendet,
2) irgendeine Quotenarbeit ist beendet, jedoch ist eine gewisse verschiebbare Quotenarbeit nicht beendet und 3) sämtliche Quotenarbeit
ist beendet und die Warte-Flipflopschaltung 808 in den Zustand "1" eingestellt.
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Der Zeitzähler 801 der Fig. 8 wird unter dem Einfluß eines Zeitgeberimpulses P15 erhöht, der einmal alle 3 MikrosekUnden eintritt. Der
Zähler spricht auf die hintere Flanke des Impulses an, wobei sich die Zählung zur Zeit 25 ändert. Wenn der Zeitzähler 801 die Zählung 408
erreicht, die anzeigt, daß 1224 MikroSekunden eines kleineren Zyklus
verstrichen sind, wird der Leiter 821 betätigt. Am Ende jedes 3-Mikro~ i
sekunden-Zyklus einschließlich des Zyklus, in dem der Zähler die
Zählung 408 erreicht, wird der Leiter P35 betätigt. Wenn der Zeitzähler 801 die Zählung 408 erreicht hat, wird das UND-Gatter 803
zur Zeit 1227 Mikro Sekunden des kleineren Zyklus betätigt und stellt die Eingreif-Flipflopschaltung 806 in den Zustand "l" ein. Wenn die
Eingreif-Flipflopschaltung 806 eingestellt ist, belegt die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung 600 die Steuerung des beteiligten temporären Speichers 201, sobald die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 die Ausführung ihrer laufenden Instruktion beendet hat, wenn *-
diese Instruktion die Verwendung des gemeinsamen Speichers 201
erfordert. Im Fall, daß die laufende Instruktion, die von der Prozeßeinrichtung 200 ausgeführt wird, nicht die Verwendung des gemeinsamen Speichers 201 erfordert, unternimmt die verdrahtete logische
Prozeßeinrichtung 600 sofort die Verarbeitung irgendwelcher übrigbleibender Quotenarbeit.
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Durch die Tatsache« daß Quotenarbeit zu tun übrig bleibt, wird durch
die Warte-Flipflopschaltung 808 angezeigt, die sich im Zustand "θ"
befindet. Die Beendigung der Datenabgabe (nichtverschiebbare Quotenarbeit) wird angezeigt, indem der Leiter 830 und der Zeitleiter A
in Tätigkeit gesetzt werden. Die Beendigung des Anmelderegisterbetriebs (verschiebbare Quotenarbeit) wird durch die Betätigung des
UND-Gatters 831 angezeigt.
Der Zifferndatenadressenzähler 703 ist ein 6-Bit-Zähler, der verwendet
wird, um eine Aufzeichnung der Anzahl der Anmelderegister zu behalten, die in einem kleineren Zyklus bedient wurden. Im vorliegenden
Fall werden während jedes kleineren Zyklus 16 Anmelderegister bedient, wenn daher der Zähler 703 den Zustand erreicht,
bei dem nur Einsen vorhanden sind, wird die Beendigung der verschiebbaren Quotenarbeit angezeigt. Der Ausgang des UND-Gatters
831 ist ein weiterer Eingang für das UND-Gatter 805, das zur Zeit P30 betätigt wird. Wenn somit der Zifferndatenadressenzähler 703
die Zählung 15 erreicht hat, und der'Leiter 830 in Tätigkeit gesetzt
ist, wird die Warte-Flipflopschaltung 808 in ihren Zustand "l" eingestellt.
Für die vorliegende Diskussion wird angenommen, daß sich die
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Warte-Flipflopschaltung 808 im Zustand "θ" befindet, wenn die ,
Eingreif-Flipflopschaltung 806 in den Zustand "l" eingestellt ist.
Bei diesem Beispiel ist die Eiligreif-Flipflopschaltung 24 Mikrosekunden vor dem Ende des kleineren Zyklus in den Zustand 11I" eingestellt,
obwohl die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 für
die Ausführung der Datenabgabearbeit (nichtverschiebbare Quoten-
arbeit) nur 12 Mikrosekunden erfordert. Die Zeitdifferenz von 12 i
- ■ Mikrosekunden ist vorhanden, um die Beendigung der Ausführung
irgendeiner Instruktion der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung zu ermöglichen, die Zugriff zu dem gemeinsamen Speicher. 201 oder
zur peripheren Zugriffsschaltung 120 gefordert hat. Die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 verarbeitet Folgen von Instruktionen, die nacheinander im PO-Register 501 gespeichert sind. Der
Befehlsübersetzer 502 interpretiert den Instruktionsteil jedes Befehls,
der in das PO-Register 501 eingebracht ist und erzeugt Gleichstrom-
Gattersignale, die mit Zeitgeberimpulsen und anderen Steuersignalen
in der Gatterschaltung 505 zur Befehlskombinierung kombiniert werden. Zusätzlich betätigt für diejenigen Programmbefehle, die fordern,
daß die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201, oder zur peripheren Zugriffsschaltung 120
hat, der Befehlsübersetzer 502 den Leiter 507. Ein Signal auf dem
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Leiter 507 dient dazu« die UND-Gatter 809 und 814 in der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 zu sperren.
Wenn die Eingreif-Flipflopschaltung 806 in den Zustand "l" eingestellt ist, und wenn sich die Warte-Flipflopschaltung 808 im Zustand
11O" befindet, wird das UND-Gatter 809 betätigt, wenn auf dem Leiter
507 ein Sperrsignal vorhanden ist. Wenn dementsprechend die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 zur Zeit eine Instruktion
nicht ausführt, die Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201 oder zur peripher en Zugriffs schaltung 120 erfordert, werden die Gatter 809
und 811 betätigt und es werden die CS-Flipflopschaltung 810 und die
CPD-Flipflopschaltung 813 in die Zustände "l" eingestellt. Die Ausgangsleiter 815 und 816 der CS- und CPD-Flipflopschaltungen 810
und 813 wirken bei Betätigung als Sperr leiter für den Befehlsübersetzer 502. Ein Signal auf dem Leiter 815 zeigt der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung an, daß die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung die Steuerung des gemeinsamen Speichers 201 belegt hat.
Ein Signal auf dem Leiter 816 zeigt der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 an, daß die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
600 die Steuerung der peripheren Zugriffsschaltung 120 belegt hat. Unter dieser Bedingung ist die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
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frei, irgendwelche Instruktionen auszuführen« die die belegten Schaltungen nicht erfordern, jedoch muß in dem Fall, daß die auszuführende Instruktion eine Schaltung erfordert, die durch die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung belegt ist, die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung zeitweise ihre Operation anhalten. Während der normalen Arbeitsweise belegt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 die Steuerung des gemeinsamen Speichers 201 und der perl-
pheren Zugriffsschaltung 120 in 12 Mikrosekunden-Sprüngen. Während die beiden Prozeßeinrichtungen in der normalen Form arbeiten,
wird die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung maximal 9 Mikrosekunden angehalten. Wenn jedoch die beiden Prozeßeinrichtungen in
der Eingreif-Form arbeiten, kann die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung zeitweise maximal 204 Mikrosekunden angehalten werden
(12 Mikrosekunden für die Datenabgabe am Ende eines kleineren Zyklus plus maximal 192 Mikrosekunden am Beginn des unmittelbar
folgenden kleineren Zyklus). I
Wie durch die Überschrift der vorliegenden Diskussion angegeben
wurde, ist angenommen, daß keine Quotenarbeit vor der Eingreifzeit beendet wurde. Dementsprechend wird nach dem Einstellen der
Eingreif-Flipflopschaltung 806 der Leiter 817 in Tätigkeit gesetzt.
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um die Betätigung des UND-Gatters 809 einzuleiten. Da noch Quotenarbeit zu tun bleibt, befindet sich die Warte-Flipflopschaltung im Zustand 11O" und bringt ein Betätigungssignal auf den Leiter 817, der
einen zweiten Eingang zum UND-Gatter 809 darstellt. Sobald die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 anzeigt, und zwar durch Entfernen des Sperr signals auf dem Leiter 507, daß sie den temporären
Speicher 201 und die periphere Zugriffeechaltung 120 freigegeben hat, wird das UND-Gatter 809 betätigt. Hierdurch wird seinerseits das
ODER-Gatter 811 betätigt, das dazu dient, die CS-Flipflopechaltung
810 und die CPD-Flipflopschaltung 813 einzustellen, um die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 daran zu hindern, zum temporären
Speicher 201 und zur peripheren Zugriffeechaltung 120 Zugriff zu bekommen.
Unter den angenommenen Bedingungen befindet sich die DA-DI-Flipfe flopschaltung 904 im Zustand "θ", wobei der Auegangeleiter DA der
Schaltung betätigt ist. Die Auegangsleiter der DA-DI-Flipflopschaltung
führen Steuersignale, die dazu dienen; die Datenabgabe und die Ziffernoperationen zu bewirken, (wobei das Anmelderegister sowohl den
Ziffernempfang als auch die Ziffernübertragung bedient). Die A, B, C
und Wort-Flipflopschaltungen 905 Us 908 bestehen aus einem Zeitzug
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lh
zur Steuerung der Arbeitsweise der Hilfsprozeßeinrichtung 600.
Die verdrahtete logieche Hilfsprozeßeinrichtung 600 versucht eine der
ihr zugeordneten Quotenarbeits aufgaben alle 6 mikro Sekunden durchzuführen, da zur Zeit P20 jedes 3-Mikrosekunden-Zyklus mit gerader
Zahl die.Möglichkeit vorhanden ist, das UND-Gatter 814 zu betätigen
und damit die Einstellung der A-Flipflopschaltung 90S einzuleiten.
Der binäre BA-Zähler 704 wird verwendet, um die Adressen der Speicherwort-Orte zu speichern« an denen die Serienelemente der Datennachrichten gespeichert werden. Vor der Übertragung einer Datennachricht (64 Serien-Bits) setzt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200, die Datennachrichten in den vorher angegebenen Adressenorten 256-383 im temporären Speicher 201 zusammen. Weiterhin stellt
die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 die 6 Stufen des BA-Zählers 704 sämtlich in den Zustand "θ" ein. Zu Beginn jedes kleineren Zyklus von 1, 251 Millisekunden stellt die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 die Wort-Flipflopschaltung 908 in den Zustand
"0" ein, der dazu dient« den Ausgangsleiter "erstens11 zu betätigen.
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temporären Speicher 201 zu erhalten. Die β wenigst wichtigen Bits
der Adresse (Bits 0-5) werden vom BA-Zähler 704 erhalten, dessen
Inhalt zum CSA-Register 142 des Speicherzugriffs 140 über das UND-Gatter 706 geleitet wird. Das Bit 6 der Gesprächespeicheradresse
entspricht dem Zustand der Wort-Flipflop-Schaltung 908. Wenn diese
Flipflopschaltung sich im Zustand 11O11 befindet« und ihr "erster" Ausgangeleiter in Tätigkeit ist, ist das Bit 0 der Adresse des temporären
Speichers eine "θ". Wenn sich die Wort-Flipflop-Schaltung 908 im
Zustand 11I" befindet, und der "zweite" Ausgangsleiter in Tätigkeit ist,
ist das Bit 6 der Adresse des temporären Speichers eine "l". Das Bit 8 der Adresse des temporären Speichere ist stets während der
Datenabgabe durch Betätigung des UND-Gatters 738 eine "l". Das CSA-Regieter 142 ist zurückgestellt und es werden Daten nur zu den
Stufen geleitet, die sich im Zustand "l" befinden. Dementsprechend
stellt das Einstellen des Bits 8 der Adresse in den Zustand "1" eine
Start-Adresse dezimal 256 sicher, um die Worte der Datennachrichten
abzulesen. Das Bit 6 folgt dem Zustand der Wort-Flipflop-Schaltung 908 und dient somit dazu, abwechselnd Datenworte für die "erste"
und "zweite" Gruppe der Datengeberschaltungen 0-15 und 16-31 zu erhalten.
BAD ORIGINAL-
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register 142 und dem Speichereingangeregister 141. Wie sich aus
Fig. 1 ergibt, können von einer Vielzahl von Quellen sowohl Adressen
als auch Eingangsdaten zu den Registern 142 und 141 übertragen werden. Wenn die Hilfeprozeßeinrichtung eine Datenabgabe durchführt,
erhält man Adressen für den Zugriff zum temporären Speicher vom BA-Zähler 704, der Wort-Flipflop-Schaltung 908 und einem Befehlskabelsignal der Hilfeprozeßeinrichtung, wie oben dargelegt wurde.
Das Leiten von Informationen zu den Registern 141 und 142 von anderen Quellen in der Hauptprozeßeinrichtung und der Hilfeprozeßeinrichtung wird anhand der verschiedenen durchgeführten Aufgaben beschrieben.
Wie früher bemerkt wurde, ist für die Hilfeprozeßeinrichtung 600 ein
Zeitintervall von 12 Mikrosekunden notwendig, um die Ärbeitsfunktionen in Bezug auf die Datenabgabe durchzuführen. Die ersten 6 Mikrosekunden dieses Zeitintervalls sind reserviert, um das Datenwort für
die Datengeber schaltungen 0-15 vom temporären Speicher 201 zu erhalten, um die so erhaltene Information vom Datenausgangsregister
604 über das UND-Gatter 620 zu den Datengeberschaltungen 0-15 zu
übertragen und um die vom temporären Speicher 201 erhaltene Information in den Speicher zurück zu schreiben. Das Einlesen der Information vom temporären Speicher 201 in das DO-Register 604 erfolgt
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während dee ersten 3-Mikrosekunden-Intervalls, während die Information während der zweiten 3-Mikro Sekunden-Periode zum temporären
Speicher 201 zurück geleitet wird. Das zweite 6-Mikrosekunden-Zeitintervall wird in gleicher Weise verwendet, um ein Datenwort für die
Datengeberschaltungen 16-31 des Datengebers 1000 zu erhalten, und um diese Information in den Speicher 201 zurück zu schreiben. Wieder
wird der erste 3«MikroSekunden-Teil verwendet, um eine Information
vom temporären Speicher 201 zu erhalten, sie in das DO-Register 604
einzubringen, und um diese Information vom DO-Register 604 zu den Datengeberechaltungen 16-31 des Datengebers 1000 zu leiten. Das
zweite 3-Mikrosekunden-Zeitintervall wird zum Rückschreiben der
Information in den temporären Speicher 201 verwendet.
Die Wort-Flipflop-Schaltung Θ08 wird jedesmal betätigt, wenn die C-Flipflop-Schaltung 907 rückgestellt wird. Wie vorher bemerkt, wird
das Gatter 814 zur Zeit P20 während jedes 3-Mikrosekunden-Maschinenzyklus mit gerader Nummer betätigt. Dementsprechend werden die
A, B und C-Zeit-Flipflop-Schaltungen einmal alle 6 Mikrosekunden
betätigt. Die Wort-Flipflop-Schaltung 908 bleibt im "ersten" Zustand
für 6 Mikrosekunden und dann im "zweiten" Zustand für 6 Mikrosekunden.
BAD ORIGiMAL 009852/ 1883
Fig. 19 zeigt die Arbeitsweise der verschiedenen, oben geschilderten
Zeit-und Steuerelemente während der Datenabgabe. In Fig. 19 ist
angenommen« daß die Datenabgabe während des 12-Mikrosekunden-Intervalls
zwischen der Zeit 1, 236 Millisekunden und der Zeit 1, 248
Millisekunden eintritt, d. h., während der Zeit, in der der Zeitzähler 801 die Zählung 412 bis 415 erreicht. Wie in Fig. 19 dargestellt, treten
die TC-INCR-Impulse zur Zeit f?15 auf, während der Zeitzähler 801
- ■ - i
an der hinteren Flanke dieser Impulse erhöht wird. Der DA-Ausgangsleiter
der DA-DI-Flipflopschaltung 904 wird betätigt bis zum Ende
des 12-Mikrosekunden-Datenabgabe-Zeitintervalls. Die Datenabgabeoperationen
werden durch die Betätigung des Gatters 814 zur Zeit P20
eingeleitet, wobei die Zeit-Flipflopschaltungen 905 bis 907 in der dargestellten
Weise eingestellt und rückgestellt werden. Die Wort-Flip«
flopschaltung 908 befindet sich während der ersten beiden 3-Mikrq-Sekunden-Zyklen
im ersten Wortzustand, während sie sich während der letzten beiden 3-Mikrosekunden-Zyklen im zweiten Wortzustand |
befindet. Der IHCS-Leiter 815 und der IHCPD-Leiter 816 werden erregt,
wenn das Gaiter 814 zuerst betätigt wird, sie bleiben erregt,
solange Quotenarbeit durchzuführen bleibt*
Der BA-Zähler 704.besteht aus 6 Stufen, er ist somit in der Lage,
Q-0&B52/1883
64 Zustände zu definieren, die den Bits 1-64 einer serienmäßigen
Datennachricht entsprechen. Der BA-Zähler 704 wird einmal während jedes kleineren Zyklus erhöht, indem die in ihm enthaltene Zählung
anders als die maximale Zählung 63 lautet. Der BA-Zähler 704 wird unter dem Einfluß eines Ausgangssignals des UND-Gatters 718 erhöht.
Wie in Fig. 7 dargestellt, ist einer der Eingänge des UND-Gatters 718
der Ausgangsleiter "θ" der IBC-Flipflop-Schaltung 719. Die IBC-Flipflop-Schaltung 719 wird in ihren Zustand 11I" eingestellt, wenn das
UND-Gatter 720 betätigt wird. Die β Eingangsleiter des UND-Gatters 720 bilden die Ausgangsleiter "1" der Stufen 0-5 des BA-Zählers 704.
Dementsprechend wird das UND-Gatter 720 betätigt, wenn der BA-Zähler 704 seine maximale Zählung 63 erreicht. Die Daten im letzten
Wort jeder Gruppe von Seriennachrichten bestehen sämtlich aus "Nullen1!
Da der BA-Zähler 704 auf der Zählung 63 (der Adresse des 64-ten Wortes der Seriennachricht) gehalten wird, wird das 64-te Wort wiederholt über den Datengeber 1000 übertragen, bis zu der Zeit, wenn
die Programmsteuerung eine neue Reihe von Datennachrichten in den temporären Speicher' 201 bringt und die IBC-Flipflop-Schaltung 719
rücketellt. Zur gleichen Zeit stellt die Programmsteuerung den BA-Zähler 704 in den Zustand "θ" zurück, um die Datenabgabe während
des Ersten Wortes jeder Gruppe von Seriendatennachrichten einzuleiten.
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Wie in Fig» 19 zu sehen« wird nach Beendigung der Datenabgabe-Arbeitefunktionen die DA-DI-Flipflop-Schaltung 904 in den Zustand
"l" eingestellt und erregt damit den DI-Ausgangeleiter. Unter den
angenommenen Bedingungen bleiben sämtliche 16 Anmelderegister bedient. Da der kleinere 1, 251-Millisekunden-Zyklus verstrichen ist,
muß die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 die Steuerung
des temporären Speichers 201 und der peripheren Zugriffsechaltung . |
120 für volle 192 Mikrosekunden beibehalten (12 Mikrosekunden für
jedes der 16 nicht bedienten Anmelderegister).
Wie vorher erklärt wurde« wird die Steuerinformation von der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 zur verdrahteten logischen
Prozeßeinrichtung 600 mit Hilfe des ersten Worts jedes Anmelderegisters übertragen. Wie aus Fig. 15 hervorgeht, besteht jedes Anmelderegister aus 8 aufeinanderfolgenden Worten im temporären
Speicher 201. Die 15 Bits der Adresse zum Ablesen des ersten und f
zweiten Wortes jedes Anmelderegisters aus dem temporären Speicher
201 erhält man in folgender Weise:
1. Bit 10 wird durch Betätigung des UND-Gatters 721 in eine "l"
eingestellt. Somit ist die Ausgangsadresse die dezimale 1024 der Wörter, welche die Anmelderegister bilden, hergestellt;
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IfC
2. Bit O wird in einen Zustand eingestellt, der dem Zustand der
Wort-Flipflop-Schaltung Θ08 entspricht. Somit ist während der ersten 6-Mikrosekunden-Zeitperiode das Bit 0 im Zustand "θ"
und wahrend der nächstfolgenden 6-Mikrqsekunden-Zeitperiode im Zustand "l11. Dies dient dazu, die ersten und zweiten Wörter
eines Anmelderegieters abzulesen, da sie an benachbarten Adressen im temporären Speicher 201 auftreten;
3« Bit 3 bis 9 der Adresse entsprechen dem Wert in den Stufen 0
bis β des BA-Zählers 70S, Eine Änderung einer Zählung im DA-Zähler 703 dient dazu, die Adresse des temporären Speichere
durch eine Zählung 8 zu erhöhen, um zu veranlassen, daß vom ersten Wort eines Anmelderegieters zum ersten Wort des nächsten Anmelderegieters tibergegangen wird. Diese 7 Informations-Bits im DA-Zähler 703 reichen aus, um 128 Anmelderegister zu
definieren. Da 16 Anmelderegister während jedes kleineren Zyk-P lus bedient werden, werden die Stufen "θ" bis "3" des DA-Zäh-
lere mit dem UND-Gatter 831 verbunden, um festzustellen, wenn
die Zählung 16 erreicht ist. Der Auegangeleiter des UND-Gatters 831 ist einer der vorher beschriebenen Eingänge des UND-Gatters
805, der dazu dient, die Warte-Flipflop-Schaltung 808 einzustellen;
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4. Die übrigen Bits 1, 2 und 11 bis 14 der Adresse sind stets 0.
Da das CSA-Register 142 zu Beginn jedes Speicherablesezyklus rückgestellt ist« brauchen nur diejenigen Stufen, die in den Zustand
11I" eingestellt sind, neue Informationen.
Der Betrieb eines Anmelderegisters erfordert 12 Mikro Sekunden Arbeitszeit
der Hilfspro ze ßeinrichtung 600. Während der ersten 6 JVlikrosekunden
erhält der temporäre Speicher 201 Zugriff, um das erste
Wort des zur Zeit bedienten Anmelderegisters zu erhalten. Das erste
Wort wird in das DO-Register 604 eingebracht und die Bits 0 bis 3,
14 und 15 zu den Stuf en 1 bis 6 des ersten Wortregisters 603 geleitet.
Die Stufe 0 des ersten Wortregisters dient dazu, anzuzeigen, daß das
bediente Register im freien Zustand ist, d. h., der Inhalt des DO-Registers
wird durch die freie Registerschaltung 621 überwacht, wobei wenn das erste Wort anzeigt, daß das Register frei ist, die Stufe 0
des ersten Wortregisters 603 in den Zustand "1" eingestellt wird. ™
Wie man in Fig. 15 sieht, identifizieren die Bits 4 bis 13 (10 binäre
Bits) die Abtasternummer und die Abtasterreihe, die zu dem zur Zeit
bedienten Anmelderegister gehört. Bit 4 bis 9 des DO-Registers definieren
die Abtaaterreihe, Bit 10 bis 12 den Abtaster, und Bit 13 definiert, welche der Abtastersteuerung zu benutzen ist. Der Inhalt .
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der Stufen 4 bis 13 des DO-Registere 604 wird über das UND-Gatter
622 und die Leitergruppe 625 zur peripheren Zugriffsschaltung 120 geleitet. Wie im Fall der Datenabgabe steht die zeitliche Lage der
Operationen in der Hilfeprozeßeinrichtung 600 unter dem Einfluß der Zeit-Flipflop-Schaltungen 905 bis 907 und der Wort-Flipflop-Schaltung
908. Signale auf der Hilfsprozeßeinrichtung des Kabels 913 werden
während des Anmelderegisterbetriebs zur Steuerung der peripheren Zugriffsschaltung 120 verwendet. Der Abtaster wird während des zweiten 3-Mikrosekunden-Intervalls der ersten 6 MikroSekunden adressiert.
Ebenfalls während dieses zweiten 3-Mikrosekunden-Intervalls wird
der Inhalt des DO-Registers 604 über die Rückschreibelogik 607« die
Leitergruppe 626 und das CSA-Register 142 der Speicherzugriffsschaltung 140 zum temporären Speicher 201 zurückgeführt. Das erste
Wort des Anmelderegisters wird zum temporären Speicher 201 zurückgeführt. Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 ändert niemals
den Inhalt des ersten Wortes, da dieser das Mittel ist, mit dem die
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 eine Information zur verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung überträgt. Am Ende des ersten
6-Mikrosekunden-Intervalls wird die Wort-Flipflop-Schaltung 908 vom
ersten Wortzustand zum zweiten Wort zustand umgeschaltet. Somit ist
die Adresse, die zur Speicherzugriffsschaltung 140 geleitet wird, die
Adresse des zweiten Wortes des bedienten Anmelderegisters. Der
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Inhalt des zweiten Wortes wird in Fig. 15 dargestellt. Das zweite
Wort erhalt man während der ersten 3 Mikrosekunden des zweiten
6-Mikrosekunden-IntervallB.
Ziffernempfang und Ziffernübertragung können gleichzeitig während
der Bedienung des Anmelderegietere durchgeführt werden. Dementsprechend braucht der Inhalt des ersten Wortes nicht zwischen Ziffernempfang und Ziffernübertragung zu unterscheiden. Die Ziffernübertragung ist eine verhältnismäßig automatische Funktion und erfordert
eine geringe Steuerinformation, Das Bit 14 des ersten Wortes des Anmelderegistere (in der Bit-Position 5 des ersten Wortregisters
enthalten) befindet sich im Zustand 11O41 während der Impulsabgabe
mit 10 Impulsen je Sekunde und im Zustand 11I" während der impulsabgabe mit 20 Impulsen je Sekunde. Der Ziffernempfang erfordert
jedoch die Verwendung von Empfangseinrichtungen (Ziffernempfängern)«
die der Ziffernübertragungseinrichtung entsprechen. Demgemäß muß die Steuerinformation im ersten Wort des Anmelderegistere die Art j|
der Gesprächesignalübertragungsinformation definieren, die überwacht
wird. Das Bit 15 des ersten Wortes des Anmelderegisters unterscheidet zwischen Ton- und Wählimpuls Ziffernempfang. Wenn das Bit 15
im Zustand 11O1* ist, sind Wählimpulse zu erwarten, wenn das Bit im
Zustand "l" ist, sind Berührungston- oder MF-Ziffern zu erwarten.
SAD ORfGfNAL 009852/1883 ÄL
Die Bite 0 bie 3 dee Anmelderegieters, ( die in den Bit-Positionen
1 bis 4 dee ersten Wortregisters 603 liegen), werden so codiert, daß
eie den Wählimpulsüberwachungs-Ferridstab in der Gruppe aus 16
Ferridstäben identifizieren, die durch die vorher beschriebene Abtasteradresse abgefragt werden. Wenn das Bit 15 im Zustand 11O" ist
und anzeigt, daß Wählimpulse empfangen werden* kann irgendeiner
der 16 Ferridstäbe der Abtaeterreihe durch die Bits 0 bis 3 des er-
™ sten Wortes bezeichnet werden. Wenn das Bit 15 anzeigt, daß ein MF-
oder Berührungeton-Empfang zu erwarten ist, besteht die weitere
Möglichkeit, daß «in kombinierter Berührungeton-Wählimpuls-Teilnehmerapparat bedient wird, daher muß die Teilnehmerleitung auf
das mögliche Vorhandensein von Wählimpulsen beobachtet werden. In dem Fall, daß der Berührungston verwendet wird, werden die Bits
0 bis 3 des ersten Wortes des Anmelderegieters auf den Wert der
dezimalen 1 eingestellt. Hierdurch wird angegeben, daß der Ferrid-
p stab in Position 1 der Bit-Positionen 0 bis 15 die Wählimpuls-Überwachungeinformation führt. Wie später ausführlicher erklärt wird,
ist dies für die Einzelheiten der Rückechreibeiogik 607 von Bedeutung.
Im Fall, daß MF-Ziffern empfangen werden, sind die Daten in den
Bit-Positionen 0 bis 3 des ersten Wortes des Anmelderegisters ohne
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Bedeutung, da keine Möglichkeit des Empfangs von Wählimpulsen über die an den zugeordneten Ziffernempfänger angeschlossene Fern-
leitung besteht.
Das Wort 2 des Anmelderegisters dient dazu, eine Information von
der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 zur programmgesteuerten
Prozeßeinrichtung 200 zu leiten. Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 schreibt eine neue Information in dieses Wort ' \
ein, jedoch spricht die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600
auf diese Information nicht an. Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
ändert nur die Information im Wort 2, um ihre Aktionen bei der Bedienung des Anmelderegisters wiederzugeben.
Die 16 Bits des Wortes 2 des Anmelderegisters werden wie folgt verwendet;
Bit 0 ist ein Kenn-Bit, das während des Wählimpulsempfangs
verwendet wird. Wenn während des Wählimpulsziffernempfangs eine
Änderung vom Zustand mit aufgelegtem Hörer zum Zustand mit abgenommenem
Hörer festgestellt wird, wird die "Kennung der neuen
Ziffer" (NDG) in den Zustand "θ" eingestellt und die Wählimpulszählung in den Bit-Positionen 8 bis 11 des zweiten Wortes des Anmelderegisters
um die Zählung 1 erhöht. Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 prüft sämtliche Anmelderegister einmal alle 125 Milli-
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Sekunden und stellt zu dieser Zeit die neue Ziffernkennung (NDG) in
den Zustand 11I" ein. Wenn diese Kennung 125 Millisekunden später
im Zustand "l" bleibt, nimmt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
an, daß eine neue Ziffer beendet ist, und daß die Leitung abgetrennt ist. Die Entscheidung, ob die Ziffer beendet oder der anrufende
Teilnehmer getrennt hat, beruht auf dem Zustand des Bits 2 des Wortes
2 des Anmelderegisters. Das Bit 2 enthält eine Anzeige des Überwa-"
chungszustande (aufgelegter oder abgenommener Hörer) der Leitung,
wie sie durch die letzte Abtastung der Leitung festgestellt wurde.
Wenn sich die Bit-Position 2 im Zustand 11O" befindet, und anzeigt,
daß die Leitung sich im Zustand mit aufgelegtem Hörer befindet, wird angenommen, daß eine Trennung eingetreten ist. Wenn jedoch das Bit
im Zustand 11I" ist und anzeigt, daß ein Überwachungszustand mit abgenommenem
Hörer vorhanden ist, wird angenommen, daß eine neue Ziffer beendet ist.
Das Bit 2 des Wortes 2 (das SND-Bit) wird als Kennung für die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 während der Impulsabgabe verwendet, ferner um den Empfang der ersten Ziffer während der Zeit
anzuzeigen, in der das Wählzeichen angeschlossen ist. Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 stellt die Bits 4 bis 7 des Wortes
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de» Anmelderegister· sämtlich in den Zustand "O11 während der Zeit
ein« in der ein Wählzeichen an den durch das Anmelderegister bedienten anruf enden Teilnehmer angeschlossen ist. Wenn die erste Ziffer
empfangen ist, gleichgültig ob diese Ziffer ein BerÜhrungston oder ein '
Wählimpuls ist« werden ein Signal« das das Vorhandensein einer Ziffer
oder eines Impulses einer Ziffer anzeigt« und ein Signal« das anzeigt«
daß die Bits 4 bis 7 des Wortes 2 des Anmelderegietere sämtlich im
■■■ ; "■■■"■ '■■■ : ■'■■ ■■■ ■■ " - "■■"■■ ■"'
Zustand 11O" sind« kombiniert« um das SND-Kennunge-Bit in den Zustand
einzustellen. ν
Wenn dann die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung die SND-Kennung im Zustand 11I" findet« prüft sie den Inhalt der Bits 4 bis 7 des
Wortes 2. Wenn diese Bits sämtlich im Zustand 11O" sind« geht die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung dazu über, das Wählzeichen von -der Leitung des anrufenden Teilnehmers zu entfernen« der durch das
Anmelderegister bedient wird.
Wenn die Impulsabgabe durchgeführt ist« stellt die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 die Zählung in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes
2 auf eine Zählung ein« die um eins größer als der Wert der übertragenen
Ziffer ist. Während der Impulsabgabe erniedrigt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 unter dem Einfluß des Bits 14 des ersten
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Wortes des Anmelderegieters die Zählung in den Bits 4-7 einmal alle
SO4 004 Millisekunden bei einer Abgabe mit 20 Impulsen pro Sekunde
und einmal alle 100, 08 Millisekunden für eine Abgabe mit 10 Impulsen
je Sekunde.
Wenn die Zählung in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes 2 die Zählung 1
erreicht, stellt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 die
SNO-Kennung in den Zustand "1" ein. Nachfolgend prüft die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 die SND-Kennung und beendet die
Übertragung von Impulsen, wenn sie die Zählung in den Bit-Positionen
4*7 gleich eins erkennt.
Während der Zeitperioden,, in denen eine Impulsabgabe nicht durchgeführt wird und das Wählzeichen nicht mit dem anrufenden Teilnehmer
verbunden ist, wird die Zählung in den Bit-Positionen 4-7 durch die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung auf den Wert 15 eingestellt.
Die Rückechreibelogik 607 ist im einzelnen in Fig. 12 dargestellt.
Unten in Fig. 12 ist die Impulsabgabe-Rückschreibeechaltung 1203 dargestellt. Die Eingänge der Erniedrigungs-Zeitschaltung 1266 bestehen
aus: 1) den Zeitleitern 50MS und lOOMS; 2) dem Bit 5 des ersten Wortregisters 603 {dies entspricht dem Bit 14 des ersten Wortes des be-
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dienten Anmelderegisters) und 3) den Bits 4-7 des DO-Registers 604.
Wenn die Zählung, die an der Leitergruppe 1274 erscheint, einen anderen Wert als 0, 1 oder 15 hat, erzeugt die Erniedrigungs-Zeitschaltung
einen Ausgangsimpuls am Erniedrigungsleiter 1275 während der
Zeit, in der ein Signal auf dem geeigneten der Zeitleiter 1263 oder
1264 auftritt. Das Signal auf dem Leiter 1261 (das Bit des ersten Wortregisters,
das dem Wo#t-14 des Wortes 1 des Anmelderegisters entspricht)
wählt zwischen den 80 Millisekunden und 100 Millisekunden-Zeitimpulsen
auf den Leitern 1263 und 1264.
Die Werte 0 und 15 der Bits 4-7 des DO-Registers 604 sind für die Anzeige
reserviert, daß ein Wählzeichen mit dem anrufenden Teilnehmer
verbunden ist, und daß die Impulsabgabe nicht durchgeführt ist.
Die Eingangs Signale für die Impulszählungs-Erniedrigungsschaltung
1267 bestehen aus den Bits 4-7 des DO-Registers 604, dem Erniedri- g
gungsleiter 1275 und einem Befehlskabelleiter 1265 der Hilfsprözeßeinrichtung.
Das Signal auf dem Leiter 1265 ist ein Zeitsignal, das die Impulszählungs-Erniedrigungsschaltung 1267 zu der geeigneten
Zeit im zweiten 6-Mikrosekunden-Intervall betätigt, währenddessen
das Anmelderegister bedient wird. Die Impulszählungs-Erniedrigungsschaltung 1267 ist so eingerichtet, daß die Zählung erniedrigt wird.
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die auf dem Leiter 1262 erscheint, und zwar um eine Zählung 1 nach
dem Auftreten eines Erniedrigungseignals auf dem Leiter 1275. Die
erniedrigte Zählung wird über die Leiter gruppe 1270, das UND-Gatter
1273 und die Leitergruppe 626 zu den Bits 4-7 des CSI-Registers 141
übertragen. Bei Nichtvorhandensein eines Erniedrigungssignals auf dem Leiter 1275 gibt die Impulszählungs-Erniedrigungsschaltung 1267
die Zählung von der Leitergruppe 1262 zur Leitergruppe 1270 ohne Änderung.
Die Detektorschaltung 1268 wird verwendet, um das SND-Kennbit in
der Bit-Position 1 des Wortes 2 des Anmelderegisters einzustellen. Der Ausgang der Detektorschaltung 1268 ist mit der Bit-Position 1
des CSI-Registers 141 über den Leiter 1271, das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe 626 verbunden. Die Detektorschaltung 1268 dient
dazu, das SND-Kennung-Bit einzustellen, um der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 anzuzeigen, daß die Ausgangsimpulszählung
in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes 2 die kritische Zählung 1 erreicht hat und daß die Impulsabgabe anzuhalten ist.
Die Detektorschaltung 1276 für die Zählung 0 wird verwendet, um die
SND-Kennung einzustellen, um anzuzeigen, daß die erste Ziffer von
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5«
einem anrufenden Teilnehmer erhalten wurde, und daß das Wählzeichen
von dieser Teilnehmerleitung entfernt werden kann. Die Eingänge für
dl· Detektorschaltung 1276 zur Zählung von Null besteht aus*
1) dem Inhalt der Bit-Position 4-7 des DO-Registers 604 und
2) dem Leiter 1281. Der Leiter 1281 ist in Tätigkeit, wenn immer einer
der Leiter 1291, 1240 und 1259 in Tätigkeit ist. Wie später vollständiger erklärt wird, sind diese Leiter während der Zeitperioden in Ta-
tigkeit, in denen eine Ziffer durch eine der Schaltungen 1200, 1201 und
1202 nicht festgestellt wurde. Die Detektorschaltung 1276 zur Zählung
von Null erzeugt ein Ausgangssignal auf dem Leiter 1277, wenn der
Inhalt der Bit-Positionen D04-D07 des DO-Registers gleich w0lf ist
und wenn der Leiter 1281 in Tätigkeit ist.
des Bits 15 des ersten Wortes des Anmelderegisters (entspricht dem ä
impuls* und der Zeichenübertragung. Wenn das Bit 15 im Zustand η0"
ist, bedient das Anmelderegieter eine Leitung, die so eingerichtet ist,
daß sie nur Wählimpulse erzeugt und die daher mit einem Wählimpuls-
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Si
die anrufende Leitung oder Fernleitung so eingerichtet sein« daß sie
Wahlimpulse, Berührungstonsignale oder Multifrequenzsignale abgibt.
Unter diesen Umständen ist die bediente Fernleitung so eingerichtet,
daß sie Multifrequenz signale überträgt; eine Teilnehmerleitung kann so eingerichtet sein, daß sie Berührungstonsignale allein oder Beruhrungstonsignale und Wählimpulssignale abgibt. Im letzteren Fall muß
_ die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 auf Wählimpuls- und
Berührungstonziffern ansprechen, sie muß die Zifferninformation genau aufzeichnen. Die Codierung der Bits 0 bis 3 und 15 (die sich in
den Bits 0 bis 3 und 5 des ersten Wortregisters 603 finden) dient dazu,
zwischen einer Wählimpuls-Teilnehmerleitung, einer Berührungston-Leitung, einer Fernleitung, die einen Multifrequenz-Ziffernempfänger
verwendet, dessen Empfangs-Ferridstäbe mit den unteren 7 Bits der
Abtaster-Antwortschiene verbunden sind, einer Fernleitung, die einen
Multifrequenzempfänger verwendet, desse η Empfangs-Ferridstäbe
sind und einer Teilnehmerleitung zu unterscheiden« die einen kombinierten Berührungston-Wählimpulsempfänger verwendet. In Fig. 6 ist
eine Detektorschaltung 627 des Ziffernempfänger-Type dargestellt. Die Schaltung 627 ist so eingerichtet, daß sie die Bits 0 bis 3 und 15
des Anmelderegisters (die Bits 1 bis 5 des ersten Wortregisters 603)
prüft und Aus gangs signale erzeugt, die anzeigen, welcher Typ der
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Si
Ziffernempfängerschaltung verwendet wird. Diese Leiter sind in Fig. 12
dargestellt und bestehen aus dem IT-Leiter, dem MF*1 und MF-I-Leitern
und den MF-2 und MF-2-Leitern.
Die Ziffern-Detektorschaltungen 1200, 1201 und 1202 werden selektiv
verwendet, wenn ein Anmelderegister bedient wird. Im Fall einer
Leitung, die nur durch Wählimpuls-Teilnehmerapparate bedient wird,
ist ein Wählimpulsziffernempfänger mit der Leitung zu einer Zeit verbunden,
wenn eine Gesprächsanmeldung erkannt ist. Die Wählimpuls-Ferridstäbe
für 16 Wählimpulsempfänger enden in einer einzigen Reihe eines Abtasters, z.B. dem Fernleitungsabtaster105. Während demgemäß
die Wählimpulsziffern-Feststellung durchgeführt wird, muß der dem Gespräch zugeordnete Ferridstab des Wählimpulsempfängers ausgewählt
werden. Die Bits 0-3 des ersten Wortes des Anmelderegisters
(gespeichert in den Bits 1-4 des ersten Wortregisters 603) erscheinen
auf der Leiter gruppe 1211 als Steuersignale für die Wähler schaltung jl
1215. Die Codierung der Bits 0-3 dient dazu, den geeigneten von 16
Ferridstäben zu wählen, deren Zustände als Signale auf den Leitern SAO-SAl 5 der Leiter gruppe 1210 erscheinen. Die gewählte Abtasterantwort
am Ausgang des Wählers 1215 ist mit der Änderungs-Detektorschaltung
1216 verbunden, sie wird verwendet, um die letzte Information in der Bit-Position "2" des Wortes 2 des Anmelderegisters auf
009852/1883,
den letzten Stand zu bringen. Das Signal auf dem Leiter 1218 wird
während des zweiten 6-Mikrosekunden-Intervalle über das UND-Gatter
1273 und die Leiter gruppe 626 zum CSI-Register 141 geleitet.
Die Eingangsleiter der Änderungs-Detektorschaltung 1216 bestehen
aus der Äbtasterantwort von der Wählerschaltung 1215, dem Bit 2 vom DO-Register 604, den Zeitsignalen auf dem Leiter 1213 und den
Steuer leitern MF-I und MF-2. Die Änderungs-Detektorschaltung ist
während der Ziffernfeststellung in Tätigkeit, wenn die Codierung des ersten Worts des Anmelderegisters anzeigt, daß die bediente Leitung
mit einem Wählimpuls-Ziffernempfänger oder mit einem kombinierten Berührungston-Wählimpulsempfänger verbunden ist. Die Steuerleiter
MF-I und MF-2 sind während dieser Zeiten in Tätigkeit.
Das Signal vom Bit 2 des DO-Registers 604 besteht aus der letzten
Information, die durch die vorhergehende Abtastung des Ziffernempfängers bestimmt ist, wobei diese Information mit dem Abtaster-Antwortausgang kombiniert wird, der von der Schaltung 1215 gewählt
Wenn eine Änderung von dem Zustand mit abgenommenem Hörer zum Zustand mit aufgelegtem Hörer oder eine Änderung vom Zustand mit
aufgelegtem Hörer zum Zustand mit abgenommenem Hörer während
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der Wählimpuls-Ziffernfeetstellung eintritt, wird die NDG-Kennung
in der Bit-Poeition "O" des Wortes 2 auf "θ" zurückgestellt. Wie vorher erklärt, wird das CSI-Register 141 vor der Zeit, zu der eine neue
Information eingeschrieben wird, in sämtlichen Positionen auf 11O*1
zurückgestellt. Die Information wird nur in dem Fall, daß eine rtl"
in eine Bit-Poeition eingeschrieben werden soll, zum CSI-Register übertragen. Wenn keine Änderung eintritt, wird die NDG-Kennung in
den Zustand "lM eingeetellt, wenn nicht das vorherige NDG-Bit, dae
in der Bit-Poeition "θ" dee DO-Regietere erscheint, eine N0" ist,
oder wenn nicht der Inhalt des ankommenden Zifferngebietee der Bit-Poeition 8-15 des Wortes 2 des Anmelderegisters gleich "0M ist.
Wie man in Fig. 12 sieht, gibt es drei Eingänge zum UND-Gatter 1290.
Diese Eingänge sind: 1) der Anderungs-Ausgangsleiter 1219 der Änderunge-Detektorschaltung 1216; 2) der Null-Auegangeleiter der
Detektorschaltung 1296 für die Zählung Null; und 3) der Inhalt der Bit-Poeition "0" dee DO-Regieters. |
Eine Änderung vom Zustand mit aufgelegtem Hörer zum Zustand mit
abgenommenem Hörer zeigt den Empfang der vorderen Flanke eines Wählimpulses an, wobei die Änderunge-Detektorschaltung 1216 ein
Erhöhungesignal auf dem Leiter 1221 liefert. Die Wählimpulszählung, die durch frühere Bedienung des Anmelderegisters angesammelt ist.
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findet eich in den Bit-Poeitionen 8-11 des Wortes 2 des Anmelderegisters. Diese Information wird in den Bit-Positionen 8-11 des
DO-Regietere 604 gespeichert. Der binäre Zähler 1217 erhält die
vorher angesammelte Impulseählung von der· Leiter gruppe 1217 und
überträgt diese Zählung ungeändert oder um eine Zählung 1 erhöht zu den Bit-Positionen 8-11 des CSI-Registers 141. Wenn der Erhöhungeleiter 1221 ein Erhöhungesignal führt, übersteigt die Zählung
auf der Leitergruppe 1220 die Zählung auf der Leitergruppe 1214 um eins. Sonst sind die Zählungen, die auf den beiden Leitergruppen erscheinen, gleich.
Zusammengefaßt, treten während der Wählimpuls-Feststellung die
folgenden Aktionen auf} 1) das letzte Bit (das Bit MBS des Wortes 2)
in der Bit-Position "2" des Wortes 2 wird durch ein Signal auf dem
Leiter 1218 auf den neuesten Stand gebracht; 2) die NDG-Kennung (das Bit 0 des Wortes 2) wird in eine "1" oder in eine "0" eingestellt,
wie oben angegeben; und 3) in den Bit-Positionen 8-11 des Wortes wird eine Wählimpulezählung eingestellt, wobei diese Zählung das
Vorhandensein oder Nichtvorhandeneein eines neuerlich festgestellten
Übergangs vom Zustand mit aufgelegtem Hörer zum Zustand mit abgenommenem Hörer wiedergibt.
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Wenn ein Berührungston-Ziffernempfang durchgeführt wird, sind beide
Schaltungen 1200 und 1201 in Tätigkeit. Einem einzelnen Berührungston· Wählimpulsziffernempfänger wird eine volle Abtasterreihe zugeordnet. Jedoch werden nur 10 Ferridstäbe der 16 verwendet. Die Bit··
Position "θ" überwacht das Signal, das am Ausgang des Ziffernempfängers
vorhanden ist und das sich im Zustand 11I" befindet, wenn der
Ziffernempfänger den Empfang eines Berührungstonsignals erkannt hat. Ein Berührungstonsignal besteht aus einem Ton« der aus einer
Reihe von 4 niederfrequenten Tönen ausgewählt ist und einem weiteren Ton, der aus einer Reihe von 4 hochfrequenten Tönen ausgewählt ist.
Die zu den niederfrequenten Tönen gehörigen Ferridstäbe treten in den Bit-Positionen 8-11 des Abtasterantwort-Wortes auf, während die
zu den hochfrequenten Tönen gehörigen Ferridstäbe in den Bit-Positionen
12-15 des Abtasterantwort-Wortes erscheinen. Der Wählimpuls-Überwachungsleiter
des Ziffernempfängers ist mit dem Ferridstab in
der Bit-Position 11I" des Abtasterantwort-Wortes verbunden. Es sei J
bemerkt, daß während des Berührungston-Ziffernempfangs die Codierung der Bits Θ-3 des ersten Wortes dazij dienen, zu bewirken, daß
die Wählerschaltung 1215 die Bit-Position 11I" des Abtasterantwort-Wortes
wählt. Somit wird der geeignete Eingang während des Beruh-.
rungston-Empfangs mit dem Änderungsdetektor 1216 verbunden. Die
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vf
Feststellung von Wählimpulsen eines Berührungston-Wählimpuls -empfängers geht in der oben angegebenen Weise vor sich.
Es ist angenommen, daß während eines Anrufs ein Teilnehmer nicht
versucht, sowohl Berührungston- als auch Wählimpulsziffern abzugeben· Beim Berührungeton-Ziffernempfang wird der Zustand des
tetpteks Bit für vorhandenes Signal (dem SPR-Bit in der Bit-Position
"3" des Wortes 2) mit dem Zustandesignal auf dem Ferridstab für
vorhandenes Signal verglichen (dem Bit 11O11 des Abtasterantwort-Wortes}
Wenn das letzte Bit fibs väghahdenes Signal anzeigt, daß bei der unmittelbar vorangehenden Abtastung ein Signal nicht vorhanden war,
und daß nun ein Signal vorhanden ist, wird eine Änderung angezeigt. Ein Signal auf dem Leiter TT, einer der Ausgänge der Detektorschaltung 627 des Ziffernempfänger-Typs, betätigt das UND-Gatter 1233,
um das Bit "0" der Abtasterantwort über das ODER-Gatter 1232 zum
Änderungsdetektor 1237 zu leiten. Der andere Eingang der Änderungs-Detektorschaltung 1237 ist das letzte Bit für vorhandenes Signal von
der Bit-Position n3" des DO-Registers 604. Das letzte Bit wird auf
den neuesten Stand gebracht, indem der Ausgangs des ODER-Gatters 1232 über den Leiter 1241, das UND-Gatter 1273 und die Leitergruppe
626 zur Bit-Position "3" des CSI-Registera 141 übertragen wird. Der
BAD ORIGINAL
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Änderungedetektor 1237 erzeugt Auegangesignale auf dem Änderung*·
leiter 1240 nach Feststellung einer Änderung. Die Schaltung 1236
dient dazu« die Zifferninformation auf den Bit-Positionen 8-15 der
Abtasterantwort zu den Bit-Positionen 8-15 des CSI-Registers 141
zu leiten« wenn ein Signal auf dem Leiter 1240 auftritt.
Zusammengefaßt, treten während der Berührungeton-Wfthlimpuleziffernfeetellung die folgenden Aktionen auf ι 1) wenn Wählimpuls·
ziffern empfangen werden« geht der Betrieb vor sich« wie er oben
in Bezug auf den Wählimpuls JEiff*rnempfang dargelegt wurde; 2) das
letzte Bit für vorhandenes Signal (Bit 3 des Wortes 2) wird auf den
neuesten Stand gebracht« indem der Ausgang des ODER-Gatters 1222
zum Bit 3 des CSI-Registers 141 geleitet wird; und 3) wenn eine Änderung durch die Änderungsdetektorechaltung 1237 festgestellt wird«
wird das NDG-Kennunge-Bit in eine nln eingestellt, wobei die Toninformation auf den Leitern 8-15 der Abtaiterantwort zu den Bit-Positionen 8-15 de^ CSI-Registers 141 übertragen wird.
Der Multifrequenz-Ziffernempfang geht im allgemeinen in der gleichen
Weise wie oben bei der Beschreibung des Berührungeton-Ziffernempfangs dargelegt, vor sich. Jedoch werden bei Multifrequenz-Ziffern-
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empfingern zwei Empfänger durch eine 16-Bit-Abtaeterreihe bedient.
Die Bit-Positionen 0-6 bedienen einen ersten Multifrequenz-Ziffern-•mpfänger, der '1MF-I11 genannt wird, während die Bit-Positionen
8-14 den zweiten Multifrequenz-Ziffernempfänger bedienen, der "MF-2"
genannt wird.
Multifrequenz signale bestehen aus zwei in Tätigkeit befindlichen Tönen
von 6 möglichen Tönen, Die 6 möglichen Töne treten in den Bit-Positionen 1-6 der Abtasterantwort im Fall der Ziffernempfänger MF-I
auf, während sie in den Bit-Positionen 9-14 der Abtaster antwort im
Fall der Ziffernempfänger MF-2 auftreten. Der Ferridstab für vorhandenes Signal für den Ziffernempfänger MF-I ist in der Bit-Position 11O", während der Ferridetab für vorhandenes Signal für den Ziffernempfänger MF-2 in der Bit-Position "8" ist. Beim MF-Signalempfang wird das letzte Bit für vorhandenes Signal im Bit 3 des Worts
2 wie beim Berührungeton-Ziffernempfang auf den neuesten Stand gebracht. Weiterhin wird nach Feststellung einer Änderung durch die
Schaltung 1237 oder die Schaltung 1267 eine "l" in das NDG-Bit des
Wortes 2 gebracht, wobei die Toninformation über die geeignete Schaltung 1236 oder 1256 zu den Bit-Positionen 9-14 des CSI-Regieters
übertragen wird.
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-■ to
Wie vorher angegeben, können die Ziffernübertragung und der Ziffern·'
empfang gleichzeitig auegeführt werden. Dies gilt für alle Formen von Ziffernempfängerschaltungen. In Fig. 15 sind Speicherorte für
15 Ziffern dargestellt. Wenn Ziffern im ankommenden Zifferngebiet (Bit-Positionen 8-15) des Wortes 2 des Anmelderegisters gesammelt
werden, überträgt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung eine vollständige Ziffer zum geeigneten Ziffernort. Eine Aufzeichnung des
geeigneten Ziffernortes wird in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes 4
des Anmelderegisters behalten. Die zu übertragenden Ziffern werden
durch die programmgeeteuerte Prozeßeinrichtung 200 vom geeigneten
Ziffernort zum Gebiet der Ausgangsimpulszählung (Bit-Positionen 4-7
des Wortes 2) übertragen. Eine Aufzeichnung der geeigneten Ausgangsziffer wird im Gebiet der Ausgangsziffernzählung in den Bit-Positionen
0-3 des Wortes 4 des Anmelderegisters behalten.
Die übrigen Bit-Positionen des Wortes 4 des Anmelderegistere, nämlich die Bits 8-15, und das Wort 3 des Anmelderegisters werden verwendet, um eine Verbindung zwischen Programmen, welche das Anmelderegister bedienen, und Programmen, welche die Übergangsgesprächsaufzeichnung bedienen, herzustellen. Ein Übergangegesprächsaufzeichnungsregister ist in Fig. 16 dargestellt. Ein wesentlicher Aspekt
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der Arbeitsweise des Übergangegesprächsregisters ist das Fortschrittmarkierungswort im ersten Wort. Die Fortschrittsmarkierung ist eine
codierte Feststellung des Zustande, den ein Gespräch erreicht hat.
Beispiele von Gesprächs-Fortschrittzuständen sind* Ziffernempfang
mit angeschlossenem Wählzeichen, Ziffernempfang ohne angeschlossenes Wählzeichen, Ziffernempfang beendet, Beeetztprüfung und Klingeln.
Ein Gesprächsfortschritts-Markierungswort besteht aus der Startadresse des Programms, das diese Gesprächsfortschritts-Markierungsfunktion betreiben soll. Eine weitere Diskussion des Überganga-Gesprächsregisters wird für eine spätere kurze Diskussion der Gesprächsbehandlung vorbehalten.
Unter den früher angenommenen Bedingungen war keine Quotenarbeit
vor der "Eingreifzeit11 beendet. Daher wird der Betrieb der Anmelderegister in die ersten 192 Millisekunden des nächsten kleineren Zyklus
übertragen. Der Anmelderegister-Betrieb wird, wie oben angegeben,
fortgesetzt, wobei wenn der DA-Zähler 704 den Zustand erreicht, bei
dem nur "Einsen" vorhanden sind, das UND-Gatter 805 betätigt wird,
um seinerseits die Warte-Flipflop-Schaltung 808 in den Zustand "l"
einzustellen. Der Auegangsleiter "1" der Warte-Flipflop-Schattung ist einer der Eingänge des UND-Gatters 804. Die übrigen Singinge des
BAD ORIGINAL
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UND-Gatter· 804 sind ; der TC8-Leiter 822 des Zeitzählers 801,
der CS-Leiter, der der 11O11 -Ausgangeleiter der CS-Flipflop-Schaltung
810 ist, und der PlO-Zeitleiter. Nach Beendigung des 12-Mikroeekünden-Zeitintervalle, in dem das letzte Anmelderegister bedient wird«
wird die CS-FUpflop-Schaltung 810 in den Zustand 11O". zurückgeführt.
Die Betätigung des UND-Gatters 804 dient dazu, die CLRF-FHpflop- '
Schaltung 80? in den Zustand "l" zu bringen. Unmittelbar danach wird .
zur Zeit P15 das UND-Gatter 835 betätigt, um die Eingreif-Flipflop-Schaltung 806 und die Warte-Flipflop-Schaltung 808 freizumachen.
Die programmgesteuert· Prozeßeinrichtung 200 kann dann mit der Ausführung der Programmfolgen fortfahren, die Zugriff zum gemeinsamen temporären Speicher 201 erfordern« "
Die Nichtquotenarbeit, die der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 zugeordnet ist, besteht aus der Leitungeabtastung, um Gesprächsanmeldungen festzustellen. Die Leitungeabtastung kann ohne jf
Warten auf die Beendigung der Quotenarbeit durchgeführt werden. Die
Quotenarbeit erfordert Zugriff zum gemeinsamen Speicher 201 und
zur peripher en Zugriffsschaltung 120. Jedoch erfordert die Leitungsabtastung nur Zugriff zur peripheren Zugriffsschaltung 120. Während
der Zeiten, in denen weder die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
2Q0 noch die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 Zugriff zur
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peripheren Zugriffe schaltung 120 erfordern, kann die Leitungs abtastung vorsichgehen. Obwohl keine Quotenarbeit vor der "Eingreifzeit"
beendet ist, ist es demgemäß möglich, daß eine Leitungsabtastung eingetreten ist. Die Leitungsabtastung wird später unter einer getrennten Überschrift beschrieben.
Wenn irgendwelche Quotenarbeit vor der "Eingreifzeit" beendet ist,
dann sind weniger als 192 Millisekunden des nachfolgenden kleineren Zyklus erforderlich« um die Quotenarbeit zu beenden. Zur Eingreifzeit
unternimmt die verdrahtete logische Proeeßeinrichtung 600 die Bedienung der dann unbedienten Anmelderegister. Die Bedienung der Anmelderegieter geht, wie früher beschrieben, vor sich, bis zu der Zeit,
su der der DA-Zähler 703 den Zustand mit lauter "Einsen" erreicht,
um die Warte-Flipflop-Schaltung 808 in ihren Zustand "l" einzustellen.
Wie vorher beschrieben wurde, wird das UND-Gatter 805 betätigt, um
die Warte-Flipflop-Schaltung 808 in den Zustand "l" einzustellen, wenn
alle Quotenarbeit beendet ist. Dementsprechend wird zu der Zeit, zu der der Leiter 821 in Tätigkeit kommt, der Warte-Leiter nicht aktiv,
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und das UND-Gatter 803 wird nicht betätigt. Obgleich also die Eingreifzeit
verstrichen ist, wird die Eingreif-Flipflop-Schaltung 806 nicht eingestellt und die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 belegt
nicht die Steuerung des gemeinsamen temporären Speichers 201 und
die periphere Zugriffsschaltung 120. Am Ende des kleineren Zyklus
wird der TC8 -Leiter 822 betätigt, wobei bei Betätigung des CS- Leiters
des Warteleiters und des P10-Leiters das UND-Gatter 804 betätigt wird, g
um die CLRF-Flipflop-Schaltung 807 einzustellen. Wie vorher beschrieben,
wird zur Zeit P15 unmittelbar nach der Einstellung der CLRF-Flipflop-Schaltung
das UND-Gatter 835 betätigt, um die Warte-Flipflop-Schaltung
808 freizumachen und ein Freimachungssignal an die Eingreif τ
Flipflop-Schaltung 806 zu liefern. Da die Eingreif-Flipflop-Sehaltung
nicht eingestellt war, dient das Fr eimachungs signal keinem nutzbarem
Zweck.
Die Leitungs abtastanordnung in der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
600 ist so eingerichtet, daß 6 576 Leitungen abgetastet werden,
die an Ferridstab-Reihen in 8 Leitungsabtastern enden, z.B. im Abtaster
131. Jeder der 8 Abtaster enthält 64 Reihen von jeweils 16 Ferridstäben, somit bedient jeder Abtaster 1024 Leitungen.
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C(
Die Leitungsabtastung wird durch die Einstellung der Abtast-Flipflop-Schaltung 802 in den Zustand "l" eingeleitet. Die Eingänge des UND-Gatters 840 bestehen aus dem ISC- Leiter, dem BBOO-Leiter und dem
CS-Leiter. Der ISC-Leiter ist mit der Ausgangsldemme "θ" der ISC-Flipflop-Schaltung 722 verbunden. Die ISC-Flipflop-Schaltung wird,
wie später beschrieben wird, in ihren Zustand nl" eingestellt, wenn
die Leitungsabtastung zeitweise beendet werden soll. Der CS-Leiter ist mit der Ausgangsklemme 11O11 der CS-Flipflop-Schaltung 810 verbunden, die wie vorher beschrieben, während der Zeiten, in denen die
verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 die Steuerung des gemeinsamen temporären Speichers 201 belegt, in den Zustand 11I'1 eingestellt
ist. Der BBOO-Leiter ist einer der Ausgänge des Übersetzers 670. Die Eingänge des Übersetzers 670 bestehen aus den Ausgangsleitern
der BO und Bl-Flipflop-Schaltungen 671 und 672. Diese Flipflop-Schaltungen sind als zweistufiger binärer Zähler geschaltet, der unter dem
Einfluß von P30 Zeitimpulsen erhöht wird. Der Übersetzer 670 hat 4 Ausgangsleiter, nämlich BBOO, BBlO, BBOl und BBIl9 die sich gegenseitig ausschließen entsprechend den Zuständen der BO und Bl-Flipflop-Schaltungen 671 und 672 erregt werden« Diese vier Leiter
dienen in der angegebenen Reihenfolge dazu, vier aufeinanderfolgende 3-Mikrosekunden-Zeitintervalle zu definieren.
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Die BO und Bi-Flipflop-Schaltungen 671 und 672 werden durch Signale
der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 in Gang gesetzt, wobei die Abtast-Flipflop-Schaltung 802 durch interne Signale der verdrahteten logiechen Prozeßeinrichtung 600 rückgesteUt wird.
Das EA-Register besteht aus twei Teilen 700 und 701. Alle Stufen die*
see Registers können unter dem Einfluß der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 über das UND-Gatter 709 zurückgestellt werden. I
Ebenso kann eine Information in dieses Register unter dem Einfluß der programmgesteuerten Proteßeinrichtung fiber die Programmleitechiene
202 und das UND-Gatter 708 eingebracht werden. Das EArRegieter 700
und 701 dient einem zweifachen Zweck. Es wird durch die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung 600 verwendet» um eine Leitungsabtastung
durchzuführen, ea wird durch die programmgesteuerte Prozeßeinrich·
tung 200 verwendet, um gerichtete Abtastung vorzunehmen. Die Bit-Positionen 0-8 des rechten Teils 701 des EA-Regieters 701 bestehen g
aus einem binaren Zähler mit 9 Bit, der unter dein Einfluß Von Signalen
auf dem ADVEA-Leiter 723 steht. Die Signale auf diesem Leiter dienen
dazu, die Stufen 0-8 selektiv um eine Zählung 1, 2 oder 4 tu erhöhen.
Wahrend der Leitungsabtastung werden die UND-Gatter 710 und 711 betätigt, um die Stufen 0-8 um eine Zählung 1 zu erhöhen. Wahrend einer
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gerichteten Abtastung werden die Gatter 712, 713 und 714 selektiv
betätigt und die Stufen 0-8 um eine Zählung von 1, 2 oder 4 zu erhöhen. Diese Gatter werden durch Ausgangssignale der Stufen 5, 6 und 7 des
PO-Registers 501 während gerichteter Abtastoperationen gesteuert.
Vor der Einleitung der Leitungeabtastung stellt die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 die Stufen 0-13 des EA-Regieters sämtlich auf
den Zustand "0" ein. Wenn die Leitungsabtastung weitergeht, wird die
Zählung in den Stufen 0-8 erhöht, nachdem festgestellt ist, daß die
abgetastete Reihe eine Leitung im Zustand mit abgenommenem Hörer nicht tnthält. Im Fall, daß die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
200 eine gerichtete Abtastung unternimmt, leitet sie zunächst den Inhalt des EA-Registers 700, 701 in einen Speicherort im temporären
Speicher 201. Der Inhalt des SA-Registers wird zur Programmleitschiene über das UND-Gatter 724, und zum CSI-Register über das
UND-Gatter 233 geleitet.
Die Bit-Positionen 0-5 (6 binäre Stufen) definieren die derzeitige Abtaeterreihe von 128 Reihen. Die Bits 6-8 definieren den derzeitigen
der 8 Leitungsabtaster 131, während die Bits 9-15 die Leitungsabtaster
von dem Rest der peripheren Schaltungen unterscheiden, z.B. den Netzwerksteuereinheiten, den VerbindungsSteuereinheiten usw. Bier
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Der Inhalt des EA-Registers 700, 701 wird über das UND-Gatter 725
zur peripher en Zugriffs schaltung 120 geleitet. Die Abtasterantwort
wird über die Leiter gruppe 110 zur verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
600 zurückgeführt. Die Abtasterantwort wird im Abtafeter-Antwortregister
601 aufgezeichnet. Der Inhalt des Abtasterantwortregisters 601 wird bei der Ziffernfeststellung verwendet, wie es anhand
der Fig. 12 beschrieben wurde. Im Fall der Leitungsabtastung ^
beobachtet die Anmelde-Detektorschaltung 629 den Inhalt des Abtaster-Antwortregisters
601, wobei im Fall, daß festgestellt wird, daß sich eine Leitung im Zustand mit abgenommenem Hörer befindet, das UND-Gatter
630 betätigt wird, um die ISCrFlipflop-Schaltung 722 einzustellen.
Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 prüft regelmäßig
den Zustand der ISC-Flipflop-Schaltung 722. Wenn festgestellt wird, daß sich die ISC-Flipflop-Schaltung im Zustand 11I11 befindet,
unternimmt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 Maßnahmen,
um die Leitung zu identifizieren, die eine Anmeldung vornimmt. Es
sei bemerkt, daß bei Leitungen, die im stabilen Zustand sind oder
die durch ein Anmelderegister bedient werden, der Überwachungs-Ferridstab
der Leitung abgetrennt wird, so daß weitere Anzeigen für Zustände mit abgenommenem Hörer an den leitungsabtastenden Anmelde-Detektor
629 verhindert werden. Nachdem eine Teilnehmerleitung frei-
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gegeben ist, wird der Ferridstab angeschaltet, wobei nachfolgende
Gesprächeanordnungen festgestellt werden können. Die Leitungeabtastung geht weiter, bis einer der folgenden Zustände eintritt:
1) ein Leitungeanmeldung wurde festgestellt; 2) die Stufen 0-8 dee
rechten Teils des EA-Registers haben sämtlich die Zählung "l" erreicht, die anzeigt, daß die letzte Reihe des letzten Abtasters abgetastet ist, oder 3) bis entweder die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 oder die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 die
Steuerung der peripheren Zugriffsschaltung 120 belegt.
Der Programmierungsplan für die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung ist in Fig. 13 dargestellt. Dieser Plan enthält eine Aufstellung der
Unterbrechungen zur Durchführung von Gesprächsbearbeitungsfunktionen, die mit einem fairen Grad zeitlicher Genauigkeit durchgeführt
werden müssen und zur Durchführung gewisser korrigierender Unterhaltungsaktionen. Die normalen Gesprächsverarbeitungsfunktionen,
die unter Unterbrechungskontrolle durchgeführt werden, werden mit einer Geschwindigkeit von einmal alle 25 Millisekunden durchgeführt,
oder mit Geschwindigkeiten, die ganze Vielfache von 25 Millisekunden
sind. Informationen, die durch die zeitlich festgelegten Unterbrechungs-
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programmfolgen gesammelt werden« werden auf dem Grundpegel weiterverarbeitet, der auch Daten liefert, die durch die seitlich ab ge·
stimmten Unterbrechungsprogrammfolgen weitergeleitet werden. Die Baeispegelfunktionen Ändern sich in der Aueführungezeit, da das Ausmaß dieser Funktionen stark vom Systemverkehr abhängig ist. Es gibt
eine objektive Zeit zur Beendigung der Ausführung aller Basispegel- .
funktionen und eine Maximalzeit für die Ausführung« Da die Zeit, die
zur Durchführung aller Basispegelfunktionen erforderlich ist, stark
mit den Verkehrebedingungen wechselt, besteht eine wesentliche Differenz zwischen der objektiven Zeit für die Ausführung und der maxima·*
len erlaubten Zeit. Bei diesem Aueführungsbeispiel behalt man eine
Aufzeichnung der ZeIt9 die zur Aueführung der Basispegelfunktionen
verbraucht wird, wenn diese Zeit kleiner als 100 Millisekunden ist,
wird eine zusätzliche Unterhaltungsarbeit in die Liste eingefügt. Zum
Beispiel können Routineunterhaltungefunktionen und Datenüberprüfungen unternommen werden, um die unverstrichen« Zeit auszufüllen. Wenn
weiterhin bei diesem Ausführungsbeispiel festgestellt wird, daß die
Zeit, die zur Ausführung der Basiepegelfunktionen notwendig ist, 325
Millisekunden überschritten hat, wird angenommen, daß eine Störung
eingetreten ist, und daß AbhilfemaQnahmen unternommen werden. Somit wurde in diesem einen als Beispiel verwendeten Fall eine objektive
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Minimalzeit von 100 Millisekunden festgelegt und eine Maximalzeit
von 325 Millisekunden verwendet. Bei Nichtvorhandensein des Zeitablaufe (dem Ablauf von 325 Millisekunden) werden sämtliche Arbeitefunktionen« die auf dem Basispegel durchzuführen sind, unternommen«
bevor irgendeine Arbeit in der Liste wiederholt wird.
Eine Basispegelarbeit kann entweder durch eine zeitlich festgelegte
Unterbrechungsprogrammfolge oder durch eine Unterhaltungsprogramm«
Unterbrechungsfolge unterbrochen werden. Eine zeitlich festgelegte
Unterbrechungsprogrammfolge kann nur durch eine Unterhaltungs-Unterbrechungsprogrammfolge unterbrochen werden. Wie vorher beschrieben, kann die verdrahtete Eingangs-Ausgangs-Prozeßeinrichtung
600 die Steuerung des zeitweiligen Speichere 201 und der peripheren
Zugriffs schaltung 120 für Zeitperioden von 9 Mikrosekunden bis 204
MikroSekunden belegen. Dies wird nicht als Unterbrechung innerhalb
des Programmplanes der Fig. 13 betrachtet. Während Zeiten, in denen
die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung die Steuerung des gemeinsamen Speichere und der peripheren Zugriffsschaltung belegt« iet die
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung nur frei, wenn ndcht die Programmfolgen durchgeführt werden können, ohne Zugriff zu den gemeinsamen Elementen zu fordern.
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Die während der zeitlich festgelegten Unterbrechungen unternommenen
speziellen Arbeitsfunktionen und die Basispegelfunktionen werden anhand
der Gesprächsverarbeitung erläutert.
Programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 ,
Ein Programmspeicherwort besteht aus 22 Bits. Die hier verwendete
Wortstruktur besteht aus Instruktionen mit voller Wortlänge und aus Instruktionen mit halber Wortlänge, wobei jedes Programmspeicherwort
Instruktionen mit voller Wortlänge oder mit zwei halben Wortlängen
enthalten kann. Die Instruktionen mit voller Wortlänge bestehen im allgemeinen aus einem 5-Bit-Operationscode, den eine Adresse
oder Daten begleiten, ferner eine Bit-Übertragung erlaubt oder wenn
es der Platz gestattet, ein Paritäts-Bit. Instruktionen mit halber Wortlänge bestehen aus einem 5-Bit-Operationscode und einem 5-Bit-Adressencode.
Die übrigen 2 Bits des 22-Bit-Speicherworts werden für das Bit Übertragung erlaubt und das Paritäts-Bit verwendet. Der ™
5-Bit-Adressencode einer Instruktion mit halber Wortlänge wird verwendet,
um einen Wert oder eine Änderung zu bezeichnen. Zum Beispiel
bezeichnet ein Wert, der zu einer J)reh-Instruktion gehört, den
Betrag der Drehung. Eine Änderung, die zu einer Gatteroperation
gehört, bezeichnet die Quellen- und Be Stimmungsregister kombination.
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Das Bit Übertragung-erlaubt wird verwendet, um illegale Übertragungen festzustellen und dient dazu, Beuelemente-Fehler wie auch Programm-Fehler anzuzeigen. Die Instruktionen, die im Speicher eingebracht sind, unterliegen der Beschränkung, daß jede Instruktion mit
voller Wortlänge einem neuen Speicheradressenort zugeordnet ist. Eine Instruktion keine-Operation (NO-OP) mit halber Wortlänge wird
eingefügt, wenn notwendig, um die Wortgrenzen so einzustellen, daß
jede Instruktion mit voller Wortlänge in einem neuen Adressenort gespeichert wird.
Die Operation der logischen Schaltungen in der programmgesteuerten
Prozeßeinrichtnng 200 ist im allgemeinen synchron und unter dem Einfluß der Zeitgeberschaltung 504. Wie vorher erwähnt, erzeugt diese
Schaltung Zeitgebersignale, die einen Grundmaschinenzyklus von 3 Mikro Sekunden definieren. Jedoch ist die Geschwindigkeit« mit der
Instruktionen aus dem Programmspeicher geholt werden können, einmal alle 6 Mikro Sekunden. Die Mehrzahl der Instruktionen mit halber
Wortlänge erfordern für die Ausführung einen 3- Mikro Sekunden- Zyklus,
so daß in zahlreichen Fällen zwei Instruktionen mit halber Wortlänge während einer 6-Mikrosekunden-Speicherableseperiode ausgeführt
werden können. Bei dem als Beispiel gewählten System erfordern Instruktionen mit voller Wortlänge und gewisse Instruktionen mit halber
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Wortlänge zwei oder mehr 3-Mikrosekunden-Zyklen zur Ausführung.
Die Anzahl der für jede Instruktion erforderlichen Zyklen reicht von
1 bis 6. Das Holen von Instruktionen aus dem Programmspeicher 300 und das Bewegen von Instruktionen und Daten innerhalb der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 wird anhand der Fig. 2-5 diskutiert.
Es sind in der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 zwei Flipflop-Register vorhanden, die zu den Nachrichtenübertragungen mit dem
Programmspeicher 300 gehören, nämlich das 18-Bit PA-Register 304
und das 2 2-Bit PSB-Register 306. Der Inhalt de· PA-Re gist era 304
definiert den Speicherort, der Zugriff erhalten soll, während das PSB-Register 306 Instruktionswörter oder Daten speichert« die man von
dem Programmspeicher 300 erhält, oder Daten, die in den Speicher eingeschrieben werden sollen. Das PA-Register 304 ist über das Kabel
307 mit dem Programmspeicher 300 verbunden. Das PSB-Register 306
ist Über das Kabel 326 mit dem Programmspeicher 300 verbunden. Instruktionsworte werden normalerweise nacheinander aus dem Pro«
grammspeiche* abgelesen. Dementsprechend wird der Inhalt des PA-Registers 304 normalerweise vor dem Ablesen der nächsten Instruktion
um "I11 erhöht* Dies geschieht unter dem Einfluß der PA-Logik 305.
Gelegentlich ist es notwendig die Folgekette zu unterbrechen und eine
Übertragung zu einer nicht-frequentiellen Adresse vorzunehmen. Das
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Instruktionsrepertoire enthält eine Vielzahl von Übertragungsinstruktionen,
die bewirken, daß eine Übertragungsadresse in das PA-Eegister
304 gebracht wird. Die Übertragungsadresse kann von verschiedenen Quellen innerhalb der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200
erhalten werden.
Wie Vorher erwähnt« beträgt das minimale Zeitintervall zwischen auf-
^ einanderfolgenden Ablesungen des Programmspeichers 300 6 Mi kr ο-
Sekunden. Es ist erwünscht, daß diese ganze Zeit für die Ausführung
der vom Speicher abgelesenen Instruktionen verfügbar ist. Aus diesem Grunde ist das PO-Register 501 zusätzlich zum PSB-Register 306 vorgesehen.
Zu einer vorbestimmten Zeit des Grundmaschinenzyklus wird der Inhalt des PSB-Registers 306 zum PO-Register 501 über die
UND-Gatter 510 und 512 zur Decodierung geleitet. Danach wird der Inhalt des PA-Registers 304 um "1" erhöht und die neu erzeugte Speicheradresse
zum Programmspeicher 300 übertragen, um die nächste ™ Instruktion in der Folge zu erhalten. Für den Fall, daß die Instruktion
im PO-Register 501 eine Übertragungsinstruktion ist, muß die Übertragungsadresse
und nicht die nächste sequentielle Adresse zum Erhalten der nächsten Instruktion vom Programmspeicher 300 benutzt
werden. Wenn die nächste sequentielle Adresse abgelesen ist, wenn
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jedoch eine Übertragung durchzuführen ist, wird der Inhalt des PSB-Registers
306 außeracht gelassen. Wenn der Inhalt des PSB-Regiaters
306 aus zwei Instruktionen mit halber Wortlänge besteht, werden beide
Instruktionen in das 22-Bit PO-Register 501 geleitet. Die in der linken
Hälfte des PO-Registers 501 gespeicherte Instruktion halber, Wortlänge
wird stets zuerst ausgeführt. Nach Beendigung der Ausführung der
linken Instruktion wird der Inhalt der rechten Hälfte des PQ-Registers
501 in die linke Hälfte des gleichen Registers über das UND-Gatter 514 J
geleitet. Nach Beendigung der Ausführung dieser zweiten Instruktion
halber Wortlänge wird die nächste Instruktion oder das nächste Instruktionspaar
vom PSB-Register 306 in das PO-Register 501 geleitet.
Eine Instruktion im PO-Register 501 wird mit Hilfe des Befehlsübersetzers
502 decodiert, der Aus gangs signale erzeugt, die nur der Instruktion
eigen sind, die sich im PO-Register 501 befand. Die Ausgangssignale
des Befehlsübersetzers 502 werden in der Befehlskombinations-Gatter schaltung 505 mit Aus gangs Signalen der Zeitgeberschaltung 504
der Folgeschaltung 506 und der Ablese- und Regenerations-Steuerachaltung
503 kombiniert. Die Ausgangssignale der Befehlskombinations-Gatterschaltung
505 steuern die Gatteraktipnen und die logischen Opera-
tipnen, die innerhalb der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung
und in gewissen Fällen innerhalb der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
6 Qp Stattfinden. .
Die Polgeachaltung 506 dient dazu, den Zugriff zum Programmspeicher
300 zu steuern. Da die verschiedenen Programminstruktionsworte eine veränderliche Anzahl von 3 Mikrosekunden-Maschinenzyklen für
ihre Ausführung erfordern, muß eine Schaltung vorgesehen werden, um die Zahl der Zyklen in der Spur zu halten, die für die Ausführung
einer bestimmten Instruktion bleiben, damit neue Instruktionen vom Programmspeicher 300 zur richtigen Zeit erhalten werden können. Die
Folgeschaltung 506 ist für diesen Zweck vorgesehen. Diese Schaltung wird durch jede Instruktion in Gang gesetzt, sie erzeugt Ausgangssignale,
die der Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 anzeigen,
daß die nächste Instruktion oder das nächste Instruktionspaar zur Ausführung vorbereitet werden muß. Die Ablese- und Regenerier-Steuerschaltung
503 erzeugt Zeitsignale, welche die Befehlskombinations-Gatterschaltung
505 bei der Erzeugung von Signalen benutzt, die zur Ablesung von Daten vom temporären Speicher 201 der Regeneration
von Speicherzellen, die abgelesen sind und dem Einschreiben von Daten in den temporären Speicher 201 erforderlich sind. Die Zusammenarbeit
der programmgessteuerten Prozeßeinrichtung 200 mit dem Speicherzugriff
140 wird später beschrieben.
Wie aus den Fig. 2-5 hervorgeht, enthält die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
200 eine Vielzahl von Flipflop-Registern. Im allgemeinen
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kann der Inhalt jedes Registers in ein anderes Register der Prozeßeinrichtung geleitet werden. Diese Informationsübertragung geschieht
mit Hilfe der Programmleitschiene 202, die auch zur verdrahteten
logischen Prozeßeinrichtung 600 reicht, wie aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht. Zur Übertragung von Daten mit Hilfe der Programmleitschiene
202 von einem Register zum anderen, werden ein Ausgangsgatter« das
mit dem Quellenregister verbunden ist, und ein Eingangegatter, das
mit dem Bestimmungeregister verbunden ist, in Tätigkeit gesetzt. a
Zum Beiepiel werden zum Leiten von Informationen vom AA-Register
302 zum CA-Register 303, die UND-Gatter 315 und 312 in Tätigkeit
gesetzt. Zahlreiche Register der Prozeßeinrichtung werden in erster Linie für spezielle Funktionen verwendet, jedoch sind sie nicht auf
diese Verwendung beschränkt. Zum Beispiel werden das AA-Register 302, das CA-Register 303 und das GR-Register 203 in erster Linie
zur Verbindung mit dem temporären Speicher 201 verwendet. Diese Verbindung geschieht über den Speicherzugriff 140. Der temporäre
schaltung 504 erzeugt werden, und aus Ablese- und Einschreibesignalen.
Es sind zwei Ableseleiter RCSDO und RCSGR vorhanden. Ein Signal aus dem ersten Leiter bewirkt die Ablesung des Speicherortes, der
durch den Inhalt des CSA-Registers 142 bestimmt ist und die Übertra-
009852/18&3 ;
• .-.■■ ■■: ;y ; ■:; - ; /,■■·■·.■ original inspected
gung der Daten über den Leiter 241 zum DO-Register 604, Ein Signal
auf dem zweiten Leiter bewirkt, daß der Speicher abgelesen wird und die Daten über den Leiter 240 zum GR-Register 203 übertragen werden.
Es sind 2 Einschreibeleiter vorhanden, wobei ein Signal auf einem dieser Leiter bewirkt, daß der Inhalt des CSI-Registers 141 in den Speicherort
eingeschrieben wird, der durch den Inhalt des CSA-Registers 142 bestimmt ist. Die Signale auf dem RCSDO-Leiter und einem der
Einschreibeleiter werden durch die Befehlskombinations-Gatterschaltung
912 in der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 erzeugt, während die Signale auf dem RCSGR-Leiter und dem anderen Einschreibeleiter
durch die Befehlskombinations-Gatterschaltung 505 in der programmgesteuerten
Prozeßeinrichtung 200 erzeugt werden. Eine 16-Bit-Adresse
kann von dem AA-Register 302 oder dem CA-Register 303 zum
CSA-Register 142 über die Programmleitschiene 202, das UND-Gatter 231, das ODER-Gatter 144, und entweder über das UND-Gatter 315
oder 316 übertragen werden. In den temporären Speicher 201 einzuschreibende
Daten können vom GR-Register 203 über das UND-Gatter 232 und das ODER-Gatter 143 zum CSI-Register 141 geleitet werden,
oder von anderen Registern mit Hilfe der Programmleitschiene 202 des UND-Gatters 233 und des ODER-Gatters 143. Der temporäre Speicher
201 ist ein Speicher mit zerstörender Ablesung. Irgendein Speicher-
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ort, der durch die Prozeßeinrichtung abgelesen wird, muß regeneriert
werden, um die Daten für nachfolgende Ableaeoperatipnen beizubehalten. ,
Der temporäre Speicher 201 enthält keine Flipflop-Register zur Speicherung der Daten, die zur Regeneration beibehalten werden. Statt«
dessen werden Daten, die vom Speicher abgelesen werden, entweder in das GR-Register 203 oder das DO-Register 604 geleitet, wobei man
Regenerationsdaten vom CSI-Register 141 erhält. Zwischen der Ab<lesung
der Regeneration ist eine ausreichende Zeitperiode vorhanden, um die abgelesenen Daten entweder vom GR-Register 203 oder vom
DO-Register 604 zum CSI-Register 141 zu leiten. Gewisse Instruktionen
des Instrukti onsrepertoirs der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung 200 verwenden diese Zeitperiode zwischen dem Ablesen und Regenerieren mit Vorteil, um die Daten zu ändern, die für die Regeneration gebraucht
werden. Zum Beispiel bewirkt eine Instruktion, daß der Inhalt des Speicherortes, der durch die Adresse im AA-Register 302 bestimmt
ist, in das GR-Register 203 eingelesen wird, ferner daß der Inhalt des
GR-Registers 203 logisch mit dem Inhalt des LR-Registers 204 kombiniert
wird, und daß das logische Ergebnis zum CSI-Register 141 geleitet wird, bevor eine Regeneration stattfindet.
Das LR-Register 204, das LF-Register 205, das LM-Register 206 und
das LW-Register 207 werden bei Instruktionen verwendet, die eine
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Vielzahl von logischen Operationen durchführen. Die logische Punktionsschaltung
220 wird von diesen Instruktionen verwendet, wobei im allgemeinen der Inhalt des GR-Registers 203 und des LR-Registers
204 gemäß der logischen Funktion kombiniert wird, die durch den Inhalt des LF-Registers 205 bestimmt ist. Der Inhalt des LM-Registers
206 wird in der logischen Funktion verwendet, um gewisse Bits selektiv
zu maskieren, so daß die logische Funktion nur mit denjenigen Bits der Eingangsworte durchgeführt wird, für die eine 11I11 im LM-Register
206 vorhanden ist, und eine 11O" für alle Bits erzeugt wird, für die
eine 11O" im LM-Register 206 besteht. Das durch die logische Funktionsschaltung 220 erzeugte resultierende Datenwort wird über die Programmleitschiene
202 und die UND-Gatter 234 und 235 zum LW-Register 207 geleitet. Wenn gewünscht wird» daß die Bits, mit denen eine logische
Funktion durchgeführt ist, zum GR-Register 203 zurückgeführt werden,
daß aber alle anderen Bits des GR-Registers 203 nicht gestört werden«
wird die Eins atz -Maskenschaltung 208 verwendet. Dieser selektive
Einsatz in das GR-Register geschieht durch eine einzige Schiene, die
die Seite "1" jedes Bits des LW-Registers 207 über die Programmleitr
echiene 202 und die geeigneten UND-Gatter zum GR-Register 203 leitet und gleichzeitig den Inhalt des LM-Registers 206 und die Seite "θ"
jedes Bits des LW-Registers 207 kombiniert und das Ergebnis zur "freien1* Seite jedes Bits des GR-Registers 303 über das UND-Gatter
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leitet. Infolgedessen wird eine "l" in jedes Bit des GR-Registers 203
eingeschrieben« für das eine "l" im LW-Register 207 vorhanden war,
ferner wird eine "O" in jedes Bit des GR-Registers eingeschrieben,
für das eine 11I" im LM-Register 206 und eine 11O" im LW-Register
vorhanden ist. Es sei daran erinnert, daß eine "l" nur in denjenigen .
Bits des LW-Registers 207 erscheinen kann, für die eine "l" im LM-Register 206 vorhanden war. Infolgedessen wird eine Änderung nur bei
denjenigen Bits des GR-Registers 203 durchgeführt, für die eine "l"
im LM-Register 206 vorhanden ist.
Die Summendrehschaltung 301 ist eine logische Schaltung, die für verschiedene Zwecke verwendet wird. Diese Schaltung kann benutzt werden, um den Inhalt irgendeines Registers um einen bestimmten Betrag
zu drehen, indem der Inhalt des gewünschten Registers über die Pro»
grammleitschiene zur Summendrehschaltung 301 geleitet wird, und
indem das gedrehte Ergebnis zum Register zurückgegeben wird, von dem die Datenaausgingen. Die Summendrehschaltung 301 wird ferner ' μ
verwendet, um den Inhalt des GR-Registers 203 und des AA-Regieters
302 zu addieren. Das Ergebnis kann dann in irgendein gewünschtes Register eingebracht werden. Eine bestimmte Zahl kann auch zum Inhalt, entweder des AA- oder des GR-Registers mit Hilfe der Summendrehschaltung 301 addiert werden.
009852718 83
■"*
Es wurde früher erwähnt, daß das PA-Register aus 18 Bits besteht,
die eine 18-Bit-Adresse für den Programmspeicher 300 bilden und
daß jedes Speicherwort aus 22 Bits besteht. Ein 22-Bit-Speicherwort hat Raum für höchstens eine 16-Bit-Adresse zusätzlich zudem erforderlichen
5-Bit-Instruktionscode und einem Prüf-Bit. Daher benötigt
eine Übertragungsinstruktion 2 Bits zusätzlich zu der 16-Bit-Adresse,
die im Instruktionswort gespeichert ist. Für diesen Zweck sind verschiedene Bits des Übertragungspuffers 400 vorgesehen. Wenn eine
Übertragung stattfinden soll, erhält man zwei Bits vom Übertragungspuffer 400 zusätzlich zu der 16-Bit-Adresse. Es ist selbstverständlich
eine Voraussetzung, daß die geeigneten Bits des Übertragungspuffers geladen sind, bevor die Übertragungsinstruktion ausgeführt wird. Die
Ladung kann durch gewöhnliche Datenbehandlungsinstruktionen durchgeführt werden. Die Bedeutung jedes Bits des Übertragungspuffers
soll nun diskutiert werden. Die beiden wenigst wichtigen Ziffern sind mit DFHO und DFHl bezeichnet. Sie werden durch Dateninstruktionen
benutzt, die Daten vom Programmspeicher 300 ablesen und Daten in dieeeH einschreiten. Bevor eine derartige Datenablese- oder Einschreibe-Instruktion
ausgeführt wird, müssen die Bits DFHO und DFHl in geeigneter Weise geladen werden. Die durch die Dateninstruktion
zu verwendende Adresse wird aufgebaut, indem der Inhalt eines internen Registers (z.B. des AA-Registers 302) in die 16 wenigst wichtigen
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Bits des PA-Registers 304 geleitet wird und indem DFHO und DFHl
in die Bits 16 bzw. 17 geleitet werden. Die Bits 2 und 3 des Übertragungspuffers
400 werden mit PFH2 und PFH3 bezeichnet, sie werden verwendet, wenn eine Übertragung mit Hilfe irgendeiner Zahl der,
Übertragungsinstruktionen des Programms durchgeführt wird. Der Inhalt dieser beiden Bits wird ferner in die Bits 16 bzw. 17 des PA-Registers
304 geleitet.
Die Bits 4 und 5 des Übertragungspuffers 400, die mit RAD4 und RAD5 ·.§
bezeichnet sind, Werden verwendet, um die Bits 16 bzw. 17 der Adresse
im PA-Register 304 zu speichern, wenn die Datenablesung oder Einschreibung
des Programmspeichers 300 angehalten wird und die Datenadresse
erhalten bleiben soll. Die Bits 0 bis 15 der Adresse werden an einem ausgewählten Ort des temporären Speichers 201 gespeichert,
während die Bits 16 und 17 in RAD4 bzwä RAD5 gespeichert werden.
Wenn Datenoperationen zu einer späteren Zeit beginnen, wird die Datenadresse
rekonstruiert, indem man die Bits 0 bis 15 vom Speicher Λ
und die Bits 16 und 17 von RAD4 bzw. RAD5 erhält. In gleicher Weise
werden die Bits 6 und 7 des Übertragungspuffers 400, die mit RAP6
und RAP7 bezeichnet sind, benutzt, um die beiden wichtigsten Ziffern der Rückführungsadresse zu speichern, wenn eine Übertragung von
einer Programmfolge durchgeführt ist und die Rückführungsadresse
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erhalten bleiben soll. Wie bei der Datenadresse werden die 16 wenigst
wichtigen Bits im temporären Speicher 201 gespeichert, während die
Bits 16 und 17 in RAP6 bzw. RAP7 gespeichert werden. Das Bit 8 des
Übertragungspuffers 400 ist ein Kenn-Bit, das durch gewisse Prüfinstruktionen eingestellt wird, wenn ein Prüfzustand in der programmgesteuerten
Prozeßeinrichtung 200 angetroffen wird. Zum Beispiel
kann der Inhalt eines ausgewählten Registers auf den Zustand mit lauter ■k "Nullen" geprüft werden, indem der Inhalt auf die Programmleitschiene
202 gegeben wird und die Prüfschaltung 410 in Tätigkeit gesetzt wird.
Der Detektor 410 für lauter "Nullen", der mit der Programmleitschiene
202 verbunden ist, erzeugt einen Ausgang, der verwendet wird, um das Bit 8 des Übertragungspuffers 400 einzustellen, wenn der Zustand
mit lauter "Nullen" festgestellt ist. Das Bit 9 wird nicht verwendet. Das Bit 10 des Übertragungspuffers 400 ist ein Kenn-Bit, das bei Einstellung anzeigt, daß der Inhalt der Bits 11 bis 15 durch eine Übertragungsinstruktion
verwendet werden soll. Der Inhalt dieser 5 Bits wird durch Übertragungsbefehle mit halber Wortlänge benutzt, die in ihrem
Instrktionswort nur eine 5-Bit-Übertragungsadresse enthalten. Die fünf
in den Bits 11 bis 15'des Übertragungspuff er β 400 gespeicherten Bits
werden in die Bits 5-9 des PA-Registers 304 geleitet, während die im
Inatruktionawort enthaltenen fünf Bits in die Bits 0 bis 4 des PR-Registers
304 geleitet werden. Für Übertragungsinstruktionen dieser Art
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bleiben die Bits 10 bis 17 des PA-Register» 304 ungeändert. Infolgedessen kann unter dem Einfluß derartiger Instruktionsworte mit halber
Die Ausführung eine β Programms kann unterbrochen werden, um die
Ausführung anderer Programme unter dem Einfluß von durch das
Unterbrechungeregister 520 erzeugten Unterbrechungssignalen zu te -ginnen. Dieses Register besteht aus einer Vielzahl von Unterbrechungs-
Flipflop-Schaltungen, die jeweils einem bestimmten Prioritätspegel
zugeordnet sind. Unterbrechungsprogramme, die eindeutig jeder der
Untefbrechungs-Flipflop-Schaltungen zugeordnet sind, werden im Programmspeicher 300 gespeichert. Das Unterbrechungsregister 520
besteht weiterhin aus einer Schaltung zur Erzeugung von Unterbrechungssignalen, die den Prioritätspegel der gewünschten Unterbrechung
angeben. Die Befehlskombination-Gatterschaltung 505 spricht auf die
Unterbrechungesignale an, um selektiv Übertragungen zur Unterbrechung von Programmen im Programmspeicher 300 einzuleiten. Der- ™
artige Übertragungen werden dadurch eingeleitet, daß eine Unterbrechungsinstruktion nach Beendigung der ausgeführten Instruktion in das
PO-Register 501 eingebracht wird. Die Unterbrechungsinstruktion speichert den Inhalt des PA-Registers 304 und des Übertragungspuffers
400 in vorbestimmten Orten des temporären Spephers 201 und fügt eine
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Si
Übertragungsadresse in das PA-Register 304 ein. Der Wert der Übertragungsadresse
ist eine Funktion des Pegels der ausgeführten Unterbrechung. Danach wird das geeignete Unterbrechungsprogramm ausgeführt.
Unterbrechungsprogramme werden entsprechend den Prioritätspegeln der zum Programm gehörigen Unterbrechungs-Flipflop-Schaltung
ausgeführt. Dementsprechend werden Unterbrechungen mit höherem Pegel beendet, bevor Unterbrechungen mit niedrigerem Pegel
eingeleitet werden. Jedoch kann eine Unterbrechung mit höherem Pegel ein Unterbrechungsprogramm mit niedrigerem Pegel unterbrechen.
Gewisse Flipflop-Schaltungen des Unterbrechungeregister β 520 werden
unter dem Einfluß von Fehler Signalen vom Fehlerdetektor 521 eingestellt, wenn Fehler innerhalb der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung
200 festgestellt werden. Zum Beispiel werden solche Fehlersignale im Fall eines Paritätsfehlere nach einer Ablesung aus einem
Programmspeicher 300 erzeugt. Eine der Unterbrechungs-Flipflop-Schaltungen
wird unter dem Einfluß von Signalen auf dem 25MS-Leiter eingestellt. Diese letztgenannten Signale werden durch den Zeitzähler
801 in der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung 600 erzeugt und treten etwa einmal alle 25 Millisekunden auf. Diese zeitlich abgestimmten
Unterbrechungen ergeben die Einleitung der Ausführung
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gewisser Programme auf periodischer Basis.
Das Instruktionsrepertoire des als Beispiel gewählten Systems besteht
aus den folgenden Instruktionen:
Übertragungsinstruktionen Code ·· - Erläuterung
TGR Übertragung zu der Adresse, die durch das GR-Register
und die Bits PFH2 und PFH3 des Übertragungspuffers 400 f
festgelegt ist,
TLR Übertragung zur Adresse, die durch das LR-Register 204
und die Bits PFH2 und PFH3 des Übertragungspuffers 400
festgelegt ist, ,
TR Wenn das Bit 10 des Übertragungspuffers 400 "θ" ist,
Übertragung zu* Adresse im PA-Register 304, die durch die
5-BitiAdresse geändert ist, die durch die Instruktion fest*
gelegt ist; wenn das Bit 10 des Übertragungspuffers 400 -
"1" ist, Übertragung zur Adresse im PA-Register 304, die
durch den Inhalt der Bits 11 bis 15 des Übertragungspuffers
4QO und die 5-Bit-Adresse geändert ist, die durch die Instruktion
festgelegt ist.
TRA Übertragung zur Adresse, die durch die Instruktion und die
Bits PFH2 und PFH3 eines Übertragungspuffers 400 festgelegt
ist.
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Jo
TSA Speichern der Bits O bis 15 des PA-Registers 304 im temporären
Speicher 201 an den Adressenort, der durch den Inhalt des CA-Registers 303 festgelegt ist, Speichern der Bits 16
und 17 des PA-Registers 304 in den Bits RAP6 und RAP7 des Übertragungspuffers 400, und Übertragen zur Adresse,
die durch die Instruktion und den Inhalt der Bits PFH2 und und PPH3 des Übertragungspuffers 400 festgelegt ist,
TTSA Herausholen des Inhalts des Orts des temporären Speichers 201, der durch das CA-Register 303 definiert ist, und Einsetzen
in die Bits 0 bis 15 des PA-Registers 304, Einbringen des Inhalts der Bits RAP6 und RAP7 in die Bits PFH2 und
PFH3 des Übertragungepuffers 400 und in die Bits 16 und 17 des PA-Register 304, und Übertragen zu der neuen Adresse
im PA-Register 304.
PIB(n) Beginnen der Programmunterbrechung: Speichern des Inhalts des Übertragungspuffers 400 und der Bits 0 bis 15 des PA-Registers
304 an bestimmten Orten des temporären Speichers 201, Speichern des Inhalts der Bits 16 und 17 des PA-Regi-
sters 304 in den Bite RAP6 und RAP7 des Übertragungspuffers 400, Übertragung zu einer bestimmten verdrahteten
Adresse, die durch η geändert wird, (n « 1 bis 7). Der Wert
von η bestimmt die drei wenigst wichtigen Bits der Adresse.
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Si
des Übertragungepuffers 400 mit einer Information von der
vorbestimmten Adresse des temporären Speichers 201«
Wiederherstellen des PA-Registers 304 mit einer Information von der vorbestimmten Adresse des temporären Speichers 201 und dem Inhalt der Bits RAP6 und RAP7 des Übertragungspuffere 400, und Übertragen zu der neuen Adresse
im PA-Register 304. ,
übertragen wie es für die TR-Instruktion beschrieben wurde;
wenn das Bit CF8 11I" ist, weitergehen zur nächsten sequentiellen Adresse. ·
übertragen wie es für die TR-Instruktion beschrieben wurde;
wenn das Bit CF8 11O" ist, weitergehen zur nächsten sequentiellen Adresse.
41ST, Diese beiden Instruktionen prüfen die untern vier Bits des
: ■ ■ · - ■■■_■'.■" ;■ . '
GR-Registers 203 auf die Bedingung mit lauter "Einsen"
und mit lauter "Nullen1^ und steUen das Bit CF8 des Über,
tragungepuffers 400 ein, wenn die Bedingung erfüllt ist.
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GZT Prüfen des GR-Registerβ 203 auf die Bedingung mit lauter
"Nullen" und Einstellen des Bits CF8 wenn die Bedingung erfüllt
ist.
WZT Prüfen des LW-Register 207 auf die Bedingung mit lauter "Nullen1
und Einstellen des Bits CF8, wenn die Bedingung erfüllt ist.
MST Diese Instruktion liest eine Vielzahl von Orten des temporären
Speichers 201 nacheinander ab, kombiniert die abgelesenen Informationen mit dem Inhalt des LR-Registers 204, wie er
durch das LF-Register 205 und das LM-Register 206 festgelegt ist, bringt das Ergebnis in das LW-Register 207 und führt eine
Prüfung auf lauter "Nullen" mit dem Inhalt des LW-Registers durch. Wenn das gewünschte Ergebnis nicht gefunden wird,
ändert die Instruktion die abgelesene Information, schreibt sie in den Ort ein, von dem sie abgelesen wurde, liest das nächste
sequentielle Wort aus dem temporären Speicher 201 ab, und führt die gleichen logischen Operationen durch, Optionen der
Instruktion legen fest, ob die gewünschte Bedingung die Bedingung mit lauter "Nullen" des LW-Registers 207 oder die Bedingung
ist, bei der nicht nur Nullen vorhanden sind. Die Zahl der so zu prüfenden Orte ist durch die Zählung im KR-Zähler 522
festgelegt. Diese Zählung wird jedesmal, wenn ein Wort aus
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dem Speicher abgelesen wird, erniedrigt, wobei das Programm
weitergeht, wenn die Zählung 11I" erreicht ist. -■_,"■"
Addier-Instruktionen
ADXAA Addiere X zum AA-Register 302 (X" 1, 4, 8). ADXGA Addiere X zum CA-Register 303 (X-I, 4,8).
ADlGR Addiere 11I" zum GR-Register 203.
ADD Addiere das GR-Register 203 zum Inhalt des AA-Register s
und bringe die Summe in das AA-Register.
Null- und Einstell-Inatruktionen Code Erläuterung
SCA2 Stelle das Bit 2 des CA-Registers 303 ein.
SCF Stelle das Bit CF8 des Übertragungspuffers 400 ein.
SGL Stelle das Bit 0 des GR-Registers 203 ein.
ZAA Bringe das AA-Register 302 auf Null.
ZAA2 Bringe das Bit 2 des AA-Registers 302 auf Null.
ZCA Bringe das CA-Register 303 auf Null.
ZA2 Bringe das Bit 2 des CA-Registers 303 auf Null.
ZCF Bringe das Bit CF8 des Übertragungspuffers 400 auf Null.
ZDFH Bringe die Bits DFHO und DFHl des Übertragungspuffers auf Null.
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204, wie es durch das LF-Register 205 und LM-Register 206
festgelegt ist, bringe das Ergebnis in das LW-Register 207,
führe sämtliche "O11-Prüfungen am LW-Register 207 durch und
stelle das Bit CF8 des Übertragungspuffers 400 ein« wenn der
Zustand mit lauter "Nullen" angetroffen wird. Neben der Leitung zum LW-Register 207 kann das Ergebnis bei Bedarf maskiert
in das GR-Register 203 eingesetzt werden, wie es vorher in
dieser Erläuterung beschrieben wurde.
die Instruktion begleitet.
durch die Instruktion festgelegt ist.
GTLR2 Stelle das Bit 0 des LR-Registers 204 ein, wenn das Bit 0 des
GR-Registers 203 gleich "θ" ist, stelle das Bit 1 des LR-Registers 204 ein, wenn das Bit 0 des GR-Registers 203 gleich "l"
ist, und drehe das LR-Register 204 um zwei Bits nach rechts.
GTLR4 Stelle das Bit des LR-Registers 204 ein, das durcheilen binären
Code in den Bits 0 und 1 des GR-Registers 203 identifiziert ist, und drehe das LR-Register 204 um vier Bits nach rechts.
BAD
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SS
' RGR Drehe das GR-Register 203 um die Zahl nach rechte, die durch
die Instruktion festgelegt ist.
VA(n) Andere logisch das Wort im temporären Speicher 201 an der
Adresse« die durch das AA-Register 302 festgelegt und um η
geändert ist. Der Wert von η kann 0, 1, 2 oder 3 betragen, in welchem fall die beiden wenigst wichtigen Ziffern des AA-'
Registers 302 durch den Wert von η gegeben sind; η kann
ferner +1, +4, +8 darstellen, in weichem FaU der festgelegte
Wert zu dem vorhandenen Inhalt des AA-Registers 3Ö2 addiert
wird. Die von der Speicheradresse erhaltene Information, die durch den geänderten Inhalt des AA-Registers 302 festgelegt
ist, wird zum GR-Register 203 geleitet und logisch mit dem
LR-Register 204 kombiniert. Das Ergebnis wird zum LW-Register 207 geleitet, maskiert über die Einsatzmaskierschaltung
209 in das CSI-Regisier 141 eingesetzt..und in den Speicher an
dem Ort eingeschrieben, von dem es abgelesen wurde.
VC(n) Die Instruktion ist gleich VA(n), abgesehen davon, daß das CA-Register 303 anstelle des AA-Registers 302 benutzt wird.
'i-t-iii L·
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Code
DATA
DATA
Ablese- und Einschreibe-Instruktionen
Erläuterung
Ablesen von Daten vom Programmspeicher 300. Diese Instruktion bewahrt den Inhalt des PA-Registers 304 und leitet eine
Datenadresse in das PA-Register 304 vom AA-Register 302 und den Bits DFHO und DPHl des Übertragungspuffers 400.
Nach Empfang des 22-Bit-Datenwortes im PSB-Register 306 werden die Bits 0 bis 15 dieses Registers zum GR-Register
und die Bits 6 bis 21 in das LW-Register 207 geleitet. Danach
wird die Rückführungsadresse im PA-Register 304 wieder hergestellt,
RAL(n) Einlesen von Daten in das GR-Register 203 von dem Ort des temporären Speichers 201, der durch das AA-Register 3 02
festgelegt ist, geändert um η f (wie erklär für die Instruktion
VA(n)^; logisches Kombinieren des Inhalts des GR-Registers 203 und des LR-Registers 204, Einsetzen des Ergebnisses in
das LW-Register 207 und Einstellen des Bits CF8, wenn das
LW-Register 207 nur "Nullen" enthält.
RCL(n) Gleich RAL(n), abgesehen davon, daß das CA-Register 303 anstelle des AA-Registers 302 benutzt wird.
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Speichers 201, der durch das AA-Register 302, geändert um h,
festgelegt ist (wie vorher erklärt),
RDC(n) Gleich RDA(n), abgesehen davon« daßi das GA-Register 303 anstelle
des AA-Registers 302 benutzt wird.
RED Einlesen in das GR-Register 203 vom Ort des temporären Spei*
ehers 201, der durch die Adresse festgelegt ist, die die Instruktion
begleitet. ύ
WPS Einschreibenin den Programmspeicher 300. Diese Instruktion
bewahrt den Inhalt des PA-Registers 304 als Rückführungsadresse,
erhält eine neue Adresse vom AA-Register 302 und den Bits DFHO und DFHl des Übertragungspuffers 400 und bringt.
diese Adresse in das PA-Register 304. Die Bits 0 bis 15 des
GR-Registers 203 werden in die Bits 0 bis 15 des PSB-Registers
306 geleitet und die Bits 10 bis 15 des LW-Registers 207 werden
in die Bits 16 bis 21 des PSB-Registers 306 geleitet. Nachdem Λ
der Inhalt des PSB-Registers 306 in den Speicher eingeschrieben
ist, gibt die Instruktion die Rückführungsadresse zum PA-Register
304 zurück.
WRI Einschreiben des Inhalts des GR-Registers 203 in den temporären
Speicher 201 an dem Or% der durch das CA-Register 303
festgelegt ist.
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WRA(n) Einschreiben des GR-Register β 203 in den temporären Spe: er
201 an dem Ort, der durch das AA-Register 302 fest gele ;' it,
geändert um n, (wie vorher erklärt).
WRC(n) . Gleich WRA(n), abgesehen davon, daß das CA-Register 303 anstelle des AA-Registers 302 verwendet wird.
Leitung von Register zu Register
Erläuterung
203, LR-Register 204, CA-Register 303).
CAX(n) Leite das CA-Register 303 zum Register η (n « GR-Register 203,
EAXGR Leite das EA-Register 700 zum GR-Register 203. GRX(n) Leite das GR-Register 203 zum Register η (η ■ LR-Register 204,
LF-Register 205, LM-Register 206, AA-Register 302, CA-Register 303, KR-Zähler 522, EA-Register 700).
GRXXLW Tausche den Inhalt des GR-Registers 203 mit dem Inhalt des
LW-Registers 207.
FIL Leite das 5-Bit-Datenwort, das die Instruktion begleitet, in die
400 ein.
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UKJ
FILH Leite zwei Bits des Datenwortes, das die Instruktion begleitet,
in die Bits PFH2 und PFH3 des Übertragungspuffers 400.
ster 203.
Register 206.
gister 204.
LRX(n) Leite das LR-Register 204 in das Register η (n ■ GR-Register
203, AA-Register 302, CA-Register 303, KR-Zähler 522).
LWX(n) Leite das LW-Register 207 in das Register η (η « GR-Register
203, LR-Register 204). *
sters 203, kombiniere logisch das GR-Register 203 mit dem
LR-Register 204 und leite das Bit 0 des Ergebnisses in die
ISC-Flipflop-Schaltung 722.
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Code
Erläuterung
XTNWO Externer Netzwerkbefehl: Leite das GR-Register 203, das LR-register
204 und die Bits 0 bis 5 des EA-Registers 700 zur peripheren Zugriffs schaltung 120. *
XTSCO Externer Abtasterbefehl: Leite die im EA-Register 700 gespeicherte
Abtaster adresse zur peripheren Zu griffs chaltung 120, (die entstehende Abtasterantwort wird im LR-Register 204
empfangen).
XTSC(n) Diese Instruktion liest in das GR-Register 203 das neueste Abtasterwort
aus dem Ort des temporären Speichers 201, der durch die Adresse im CA-Register 303 festgelegt ist, ein und
überträgt die im EA-Register 700 gespeicherte Abtasteradresse zur peripheren Zugriffsschaltung 120. Die Instruktion führt
logische Operationen mit der entstehenden Abtasterantwort durch, die im LR-Register 204 empfangen wurde und mit dem
neuesten Wort, das im GR-Register 203 gespeichert ist, und führt eine "0M-Prüfung mit dem logischen Ergebnis durch.
Wenn die Bedingung mit lauter "Nullen" erfüllt ist, wird die Adresse im CA-Register 303 um 1 erhöht; das nächste sequentielle
neueste Wort wird vom temporären Speicher 201 in das GR-Register 203 eingelesen; der Inhalt des EA-Registera700
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wird um den Wert von η (η ■ 1, 2, 4) erhöht und zur peripher en ,
Zugriffsschaltung 120 übertragen; die neue Abtaster antwort wird mit dem neuesten Wort kombiniert und die "O"-Prüfung
wieder durchgeführt. Diese Instruktion wiederholt die oben beschriebenen Informationen, bis entweder ein Ergebnis Nichtnull
angetroffen wird oder die Zählung im KR-Zähler 522 gleich 1
ist. Wenn eine dieser Bedingungen erfüllt ist, geht das Program»
zur nächsten Instruktion über. Der KR-Zähler 522 wird vom
Programm geladen, bevor die derzeitige Instruktion ausgeführt
ist. Dieser Zähler wird jedesmal wenn eine Abtasterantwort
empfangen wird, um die vorliegende Instruktion erniedrigt.
■ *
Ausführung keine wichtige Änderung in irgendeinem Teil der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung oder ihrer Umgebung.
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Gesprächsanmeldungen können entweder an einer Leitung, z.B. 10O4 101,
oder an einer Fernleitung, z.B. 103, 104 entstehen. Ein Inneramtsgespräch zwischen zwei Teilnehmerleitungen, z. B. 100 und 101, wird über
das Vermittlungsnetzwerk 102 hergestellt und enthält Stufen des Vermittlungsgestells 132, Verbindungen im Verbindungsgruppengestell 133, und
eine Verbindungsschaltung des Verbindungsgestelle 106. Die Verbindungsschaltung wird verwendet, um den angeschlossenen Leitungen die Sprechbatterie zu liefern und einen Überwachungspunkt für das Summieren,
das Trennen usw. zu liefern. Ein Zwischenamtsgespräch zwischen einer
Teilnehmerleitung, z.B. 100, 101, und einer Fernleitung des Fernleitungsgestells 103, wird über das Vermittlungsnetzwerk 102 hergestellt
und enthält Stufen des Vermittlunge ge stelle 132, Endstellen des Verbindungsgruppengestelle 133 und Drahtverbindungen.. Drahtverbindungen
sind direkte Verbindungen und enthalten keine Schaltelemente. Im Fall eines Zwischenamtsgespräche wird die Sprechbatterie durch die Fernleitungsschaltung geliefert, während die Überwachung derartiger Gespräche in den Fernleitungsschaltungen durchgeführt wird,
Gesprächsanmeldungen von den Teilnehmerleitungen 100 und 101 werden
zunächst durch die verdrahtete logische Hilfsprozeßeinrichtung 600 festgestellt, während Gesprächsanmeldungen von Fernleitungsschaltungen
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durch die programmgesteuerte Prozefieinrichtung 200 festgestellt werden.
Wie vorher beschrieben, enthält die verdrahtete logische Prozeßeinrich*·
tung die ISC-Flipflop-Schaltung 722, die in den Zustand "l" eingestellt
wird, wenn eine mögliche Gesprächsanmeldung festgestellt wurde. Die
Prüfung der ISC-Flipflop-Schaltung ist eine der Funktionen, die während
jeder 25-Millisekunden-Unterbrechung durchgeführt wird. Für die Diskussion wird diese Funktion durch ein Programm durchgeführt, das
"Leitungsabtast-Programmfolge" genannt wird. Wenn diese Folge die -
ISC-FUpüop-Schaltung in den Zustand "1" eingestellt findet, führt sie
- * eine Eintragung in eine Arbeitsliste durch, die "Stoß-Zeitliste1*, genannt
wird. Die Eintragung besteht aus der Intentität der Abtasterreihe, in
der die mögliche Gesprächsanmeldung festgestellt wurde. Die Identitätsinformation wird vom EA-Register 700, 701 erhalten. In der Terminologie der Fernsprechvermittlungsaysteme ist ein "Stoß" ein Übergangszuständ, der auf einer Leitung eintritt, und obwohl dieser Übergangszustand angibt, daß ein Teilnehmerapparat im Überwachungszuaitand mit
abgenommenem Hörer ist, er nicht als Anmeldung für ein Gespräch be- . ™
trachtet werden soll. Zum Beispiel kann ein Teilnehmer zufällig den
Gabelschalter bewegen oder es kann durch einen Blitzschlag Rausch in
die Teilnehmerleitung gelangen. Die Stoßzeitliste dient dazu, eine nächfolgende Abtastung der Leitungen zu verlangen^ von denen eine offen- .
0 09852/188 3
sichtliche Gesprächsanmeldung angezeigt ist. Die nachfolgende Abtastung
wird 50-75 Millisekunden durchgeführt, nachdem die Leitung in die Stoßzeitliste
gebracht ist. Wenn am Ende dieser Zeit eine Leitung der Abtaaterreihe
sich als im Zustand mit abgenommenem Hörer herausgestellt hat, wird eine bestätigte Gesprächsanmeldung angezeigt. Die nachfolgende
Abtastung der Leitungen in der Stoßzeitliste wird durch eine der 25-Millisekunden-Unterbrechungsprogrammfolgen durchgeführt. Wenn
eine bestätigte Gesprächsanmeldung angezeigt ist, zeichnet die Unterbrechungsprogrammfolge
die Identität der Abtasterreihe in eine andere Arbeitsliste ein, die "Leitungsanmeldebehälter" genannt wird.
Der Leitungsanmeldebehälter besteht aus einer Vielzahl von Eintragungen,
die als Basispegelfunktion bedient werden müssen. Eine Basispegelprogrammfolge
nimmt die Leitungsanmeldungsinformation aus dem Lei~ tungsanmeldungsbehälter und wählt ein Übergangsgesprächsregister,
wie es in Fig. 16 dargestellt ist. Eine Anfangsfortschreitmarkierung wird in das Wort 0 des zugeordneten Übergangsgesprächsregisters (TCR)
eingebracht und die Identität der anrufenden Leitung wird in die Position A des Wortes 1 des Registers eingesetzt. Nachfolgend prüft eine weitere
Basispegelprogrammfolge alle Übergangsgesprächsregister nacheinander. Wenn die in einem Register eingezeichnete Fortschrittsmarkierung
anzeigt, daß ein Anmelderegister und ein Ziffernempfänger dem
009852/1883
20157H
Gespräch noch nicht zugeordnet sind, werden Maßnahmen getroffen, ■
um einen geeigneten Ziffernfeststellempfänger zuzuordnen und anzu· *
schließen und der Gesprächsanmeldung ein Anmeideregister (siehe
Fig. 15) zuzuordnen« Es ist eine Endstellenspeicheraufzeichnung vorhanden,
die aus zwei Datenwörtern im temporären Speicher 201besteht
und die zu dem zugeordneten Ziffernfeststellungsempfänger gehört. Es
besteht eine feste Zuordnung der Endstellenspeicheraufzeichnung für
jede Fernleitung, Betriebsschaltung und Verbindungsschaltung des Amts. g
Während eine Gesprächsverbindung hergestellt oder freigegeben wird,
wird sie als im "Übergangszustand" befindlich bezeichnet. Während
dieser Zeit enthält die Endstellenspeicheraufzeichnung (siehe Fig. 17)
eine Eintragung, die "TCR-Zeiger" genannt wird. Der TCR-Zeiger ^
ist die Speicheradresse des zugeordneten Übergangsgesprächsregisters.
Das Wort 4 des Übergangsgesprächsregisters ist die Speicheradresse
des zugeordneten Anmelderegisters. Infolgedessen beziehen sich die
Basispegelprogramme« welche die Übergangsgesprächsregister behan- *
dein, direkt auf das Anmelderegister, das zur Zeit zum Übergangsgesprächsregister
gehört. In gleicher Weise findet jedes Programm, das eine Endstellenspeicheraufzeichnung einer Fernleitung, eine Betriebsschaltung oder eine Verbindungsschaltung im Übergangszustand
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prüft, «inen direkten Bezug zum derzeit zugeordneten Übergangs«
gesprächsregister.
Wie vorher erklärt, sammelt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung
600 Ziffern an, und zeigt eine neue Zifferninformation im Gebiet der ankommenden Ziffern im Wort 2 des Anmelderegisters an. Die
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung stellt mit Hilfe einer der 25-Millisekunden-Unterbrechungsprogrammfolgen
das NDG Bit (Bit für neue Ziffern) jedes Anmelderegisters in den Zustand "l" einmal alle
125 Millisekunden ein, um die Wählimpuls-Zeitbestimmung zwischen den Ziffern durchzuführen. Nach Feststellung einer Änderung des Zustande
durch den Wählimpulsempfänger wird das NDG Kenn-Bit durch die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 in den Zustand "θ" gebracht.
Zusätzlich stellt, wie vorher erklärt, die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung die SND-Kennung in den Zustand 11I" ein, wenn die
Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4 bis 7 lauter "Nullen"
zeigt und wenigstens der erste Impuls der ersten Ziffer einer Anruffolge empfangen wurde.
Einmal alle 50 Millisekunden (während ausgewählter 25-Millisekunden-Unterbrechungsperioden)
prüft vile programmgesteuerte ProzeßeinrichiUi.g
2ö0 dl- .N'D* -nd ^Ou-Kinnim^r j^des Anmelderegist^rs auf
009852/1883
BAD ORIGINAL
eine Anzeige« daß eine Arbeit durchzuführen ist. Bei diesen 5OrMiIIisekunden»Perioden führt die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
Arbeitsoperationen an den Bruhrungstonapparatsignalen und den MF·
Signalen durch. Zu den Zeiten, in denen die 50-MÜlisekunden*· Perioden
nicht dem Betrieb in den 125-Millisekunden-Intervallen entsprechen*
wird die .NDG-Kennung außer acht gelassen, wenn eine, nachfolgende
Prüfung des Inhalts des Anmelderegisters anzeigt, daß Wählimpulse
empfangen werden. Wenn festgestellt wird, daß die NDG-Kennung im Zustand "1" ist« prüft das 50-Millisekunden-Programm den inhalt der
Bit-Positioneh 12 bis'15 des Wortes 2 des Anmelderegisters. Im Fall
des Empfangs von Wählimpulsen und gewisser MF-Signale ist der Inhalt der Bits 12 bis 15 "O1'. Jedoch ist im Fall des Empfange von Signalen von Berührungeton-Apparaten und von anderen MF-Signalen der
Inhalt der Bit-Positionen 12 bis 15 nicht 11O". Eine Prüfung der ,Bits ,
0 bis 3 und 15 des ersten Wortes unterscheidet zwischen Wählimpuls- und MF-Ziffernempfang. Zusätzlich prüft alle 125 Millisekunden
(während ausgewählter 25-MiUisekunden-Unterbrechungsperioden) die
programmgesteuerte Prozeßeinrichtung die SND- und NDG-Kennungen jedes Anmelderegisters auf eine Anzeige, daß eine Arbeit durchzuführen ist. In diesen 125-Millisekunden-Zeiten führt die programmge» -steuerte Prozeßeinrichtung Arbeitsoperationen in Bezug BUf den Smpfang von Wählimpulsen durch. Wenn die 125-Millisekunden-Periode
009852/1883
mit einem 50-MiUisekunden-Intervall zusammenfällt, wird eine Arbeit
mit Bezug auf den Empfang von Signalen von Berührungston-Apparaten und von MF-Pernleitungen durchgeführt. Weiterhin führt in den 50-Millisekunden-Intervallen
wie auch in den 125-Millisekunden-Intervallen
die programm ge steurte Prozeßeinrichtung 200 eine Arbeit in Bezug auf die Ziffernabgabe durch.
Wie vorher erklärt, befindet sich die NDG-Kennung im Zustand "l",
wenn eine neue Ziffer von einem Berührungstonapparat von einer Fernleitung,
die Multifrequenzsignale verwendet, oder von einem Teilnehmerapparat,
der Wählimpuls signale verwendet, eine neue Ziffer empfangen wird. Die NDG-Kennung wird in den Zustand 11I" alle 125-Millisekünden
eingestellt und wird durch die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 zurückgestellt, wenn Änderungen auf den Wählimpuls»
leitungen oder Fernleitungen eintreten und wenn eine Änderung nicht durch eine Berührungston- oder MF-Empfängerschaltung erkannt wurde.
Die im Zustand "1" befindliche NDG-Kennung zeigt an, daß die Information
in den Bit-Positionen 8-15 des Wortes 2 des Anmelderegisters in ein Ziffernspeichergebiet bewegt werden soll. Das richtige Ziffernspeichergebiet
wird durch die "Eingangsziffernzählung11 in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes 4 des Anmelderegisters angezeigt. Jedesmal
wenn eine Information vom Eingangszifferngebiet in eines der
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Ziffernspeiehergebiete in den Worten 5-8 des Anmelderegisters bewegt
wird, erhöht die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung die Eingangs-Ziffernzählung.
Die 50-MiUisekunden- oder l^S-Mäfflselcunden-'Unter-·
brechungsprogrammfolge übersetzt die Information in denBit-Fösitionen
8-15 (das Eingangszifferngebiet) des Wortes 2 des 0% von der Forin,
in der es gespeichert war, in eine binäre codierte Dezimalziffer zum
Einbringen in das Ziffer nspei eher gebiet. . : '- '.
Wenn festgestellt wird, daß die SND-Kennung im Zustand 11I" ist, prüft
das Programm den Inhalt der Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4-7 des Wortes 2 des Anmelderegisters. Wie vorher geschildert
wurde, wird die Ausgangsimpulszählung in den Wert 0 eingestellt, wenn
ein Wählzeichen mit einer anrufenden Leitung oder Fernleitung verbunden ist, in den Wert 15, wenn ein Wählzeichen nicht angeschlossen ist
und die Abgabe nicht durchgeführt wird, und in andere Werte als 0, 15,
oder 1, wenn eine Abgabe durchgeführt wird. Wenn das Programm fest»
stellt, daß die Ausgangeimpulszählung den Wert 0 hat, werden Maßnah·
men eingeleitet, um das Wählzeichen abzutrennen, wobei die Ausgangs»
impulszählung in den Wert 15 eingestellt wird, der anzeigt, daß ein
Wählzeichen abgeschaltet ist, und daß die Abgabe noch nicht begonnen ist. Das Wählzeichen wird durch die Zifferrifeststellempfängerschaltung
--"1^ ORIGINAL
U ■;? -;' i-i 's £. '/ I Q O <3
geliefert, die über das Vermittlungsnetz werk 102 der Fig. 1 mit der
anrufenden Leitung oder Fernleitung verbunden wird« wobei das Wähl·
zeichen mit Hilfe eines peripheren Befehls entfernt wird, der durch eine Unterbrechungsprogrammfolge entsteht.
Wenn Zifferneangesammelt werden, werden sie durch eine Basispegel-Gesprächsverarbeitungsfolge geprüft, um die Gesprächsbestimmung
festzustellen. Zum Beispiel können die angesammelten Ziffern geprüft werden« nachdem I, 29 3 und 7 Ziffern angesammelt sind. Gespräche
der Beamtin werden durch die Prüfung einer Ziffer erkannt. Gespräche,
die speziell codierte Signale verwenden, wie der Stern an einem Be·
rührungston-Fernsprecher, werden durch Prüfung von zwei oder mehr
Ziffern erkannt. Zwischenamtsgeepräche können nach Empfang der
ersten drei Ziffern erkannt werden. Inner axntsgespräche können nach
drei Ziffern erkannt und ihre Bestimmung nach Empfang von sieben Ziffern festgestellt werden.
Nachdem die Bestimmung des Gesprächs durch diese Prüfung der angesammelten Ziffern.festgestellt ist, müssen Maßnahmen getroffen
werden, um die geeigneten Wege durch das Netzwerk und die geeigneten Fernleitungen und Betriebsßchaltungen zuzuordnen, um die gewünschten
Verbu: '■■■ - ;<
';.·,·/ steller, "-.m .V'all eines Zwischenarntsgespräehs muß
BAD ORIGINAL
eine Fernleitung zu dem «entfernten Amt mit einem geeigneten Ziffernsender
und einem Weg zugeordnet werden, der die zugeordnete Fernleitung
und den Ziffernsender miteinander verbindet. Diese Zuordnungen müssen durch Basispegelprogrammfolgen vorgenommen werden, .
die außerdem einen "peripheren Befehlspuffer11 (POB) zuordnen. Es
gibt eine Vielzahl von "peripheren Befehlspuffern11 (PDB's), die jeweils
aus 16 Worten in dem gemeinsamen Speicher 201 bestehen. Ein Wort jedes POB enthält eine Fortschrittsmarkierung, die eine Funktion wie
die im Übergangsgesprächsregister der Fig. 16 gespeicherte Fort-Schrittsmarkierung
durchführt. Die Fortschrittemarkierungen bestehen aus der Speicheradresse des Programms, das ausgeführt wird, um die
durch diese Programm-Markierung geforderten Arbeitsfunktionen vorzunehmen. Gewisse Fortschrittsmarkierungen, die die Ausführung
aufwendiger Arbeitsfunktionen erfordern, verwenden Arbeitslisten, die
permanent im Programmspeicher 300 gespeichert sind. Ein zweites Wort, das im POB enthalten ist, ist ein "Arbeitslisten-Zeiger". Der
Zeiger ist die Speicheradresse der erforderlichen Arbeitsliste. Es
gibt eine Vielzahl von Arbeitslisten, die bestimmt sind verschiedene Aufgaben durchzuführen. Die übrigen 14 Wörter des POB enthalten
Daten im Bezug auf das Gespräch. Diese Daten werden bei der Ausführung
der Fortschrittsmarkierungs-Programmfolgen und bei der Aus-
009852/1883
führung der Arbeitslisten verwendet.
Die peripheren Befehlspuffer werden während einer 25-Millisekunden-Unterbrechungsprogrammfolge
geprüft, die in 50-Millisekunden-Intervallen
wiederholt wird.
Fernleitungskreise zu entfernten Ämtern enden in einer Vielzahl γοη
Einrichtungen in diesen entfernten Ämtern. Gewisse Fernleitungen enden in MF-Signalempfängern, während andere in Wählimpulssignalempfängern
enden. In dem Fall, daß MF-Signalempfänger verwendet werden, wird die Ziffernabgabe gänzlich durch die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
200 durchgeführt. In dem Fall, daß eine Wählimpuls ab gäbe
verwendet wird, wird die Abgabefunktion gemeinsam durch die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 und die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 durchgeführt. Im Fall der MF-Ziffernabgabe
werden alle Ziffern im Anmelderegister vor der Zeit angesammelt, zu der die Ziffernabgabe beginnt. Im Fall der Wählimpuls Ziffernabgabe
kann die Abgabefunktion in gewiesen Fällen die Ziffernempfangsfunktion überlappen. Wie vorher erklärt, wird die Eingangssignalinformation
im Eingangszifferngebiet des Wortes 2 des Anmelderegisters durch die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 angesammelt und eine Aufzeichnung
der Wählimpuls abgabe im Anmelderegister durch die ver-
009852/1883
drahtete logische Prozeßeinrichtung 600 zurückbehalten. Die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung führt gleichzeitig die Ziffernempfangs-
und Ziffernsendefunktionen ohne Störung durch.
In dem Fall, daß die Wählimpulsziffernübertragung durchgeführt wird,
wird eine Wählimpulsgeberschaltung (siehe Fig. 21) über das Vermittlungsnetzwerk
102 mit der Fernleitungsschaltung verbunden. Die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung führt diese Zuordnung durch und j
stellt durch Ausführung der Einträge im PQB die gewünschte Verbindung
her* steuert die F ernleitungs schaltung und die Geberschaltung und bereitet Teile des zugeordneten Anmelderegisters vor. Während
de** Wählimpuls ab gäbe wird die Ausgangsfernleitungsschaltung (siehe
Fig. 22) in den Überbrückungszustand gebracht, in dem ihr C-Relais
betätigt, und die A- und B-Relais freigegeben sind. Unter diesen Bedingungen
besteht eine direkte Gleichstromverbindung zwischen den Klemmen TO und Tl, und zwischen den Klemmen RO und Rl. Die Ferrid-
stab-Sensoren, weiche dazu dienen, die Übertragungsleiter zum Netz- ™
werk und die Übertragungsleiter zum entfernten Amt zu überwachen,
werden von ihren jeweiligen Übertragungsleitern abgetrennt. Während '
der Ziffernabgabe wird die Überwachung der Fernleitung von der Fern*
leitungssehaltung, die in den Überbrückungszustand verpetzt ist, zur
0098 52/1883
VT5
Zifferngeberschaltung übertragen. Die Ferridstäbe, welche die Fernleitungsschaltung
"überwachen, müssen in der Lage sein, festzustellen, daß ein Strom in der Schaltung fließt und die Polarität des Stroms zu
erkennen. Ein Zustand mit umgekehrter Batterie wird als Signal vom entfernten Amt zum Geberamt verwendet. Zum Beispiel wird eine Signalisierung
mit umgekehrter Batterie verwendet, um anzuzeigen, daß die Impulsabgabe vor sich gehen kann, während eine Änderung der
Wk Polarität, die während einer Impulsabgabe-Zwischenziffernperiode
festgestellt wird, anzeigt, daß die Abgabe zeitweise angehalten werden
soll, bis das entfernte Amt anzeigt, daß es zum Empfang zusätzlicher Ziffern vorbereitet ist.
Wenn festgestellt wurde, daß eine Wählimpuls ζ if fernab gäbe notwendig
ist, wird das zu dem Gespräch gehörige Anmelderegister so eingestellt, daß es die Funktionen der verdrahteten logischen Prozeßeinrichtung
einleitet. Das OPS-Bit in der Bit-Position 14 des Wortes 1 wird in den
^ Zustand 11O" oder lfl" eingestellt, um die Impulsabgabe-Geschwindigkeit
(10 Impulse je Sekunde oder 20 Impulse je Sekunde) anzugeben, wobei
die Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 4*7 in den Wert 2
eingestellt wird. Zusätzlich wird die Ausgangsimpulszählung in den Bit-Positionen 0-3 des Wortes 4 des Anmelderegisters in den Wert
eingestellt, der den Ziffernort oder die erste zu übertragende Ziffer
009852/1883
definiert, während der Code Abgabe-beenden in den Bit-Positionen
8-11 des Wortes 4 in einen Wert eingestellt wird, der anzeigt, wieviel
Ziffern abzugeben sind.
Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung geht dazu über, die Anmelderegister in der vorher beschriebenen Weise zu bedienen, sie
führt unter ihren Funktionen die Erniedrigung der Ausgangsimpulszählung im Wort 2 durch. Wenn die Ausgangsimpulszählung von ihrem , j
Anfangswert 2 auf den neuen Wert 1 erniedrigt wird, stellt die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 die SND-Kennung ein. Nachfolgend stellt während der Ausführung einer der 50-Millisekunden-Unterbrechungsprogrammfolgen die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung fest, daß das SND-Bit im Zustand "l" ist, und geht dann dazu
über, die Ausgangsimpuls zählung zu prüfen und stellt fest, daß sie auf
den Wert 1 eingestellt ist. Hierdurch wird angezeigt, daß die Impulsabgabe begonnen ist, und daß die Impulszählung der nächsten zu übertragenden Ziffer in das Ausgangsimpuls-Zählgebiet (die Bits 4-7 des *
Wortes 2) eingebracht werden muß. Nur durch Aufrechnen der Ausgangsziffernzählung würde die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
in der Lage sein, zuerkennen, daß die Impuls ab gäbe noch nicht begonnen hat. Zu der Zeit, in der die neue Ziffernzählung in das Ausgangsimpuls-Zählgebiet eingebracht ist, gibt die programmgesteuerte
00 9052/185
Prozeßeinrichtung 200 ein Steuersignal an die geeignete Ziffernabgabeschaltung
über die periphere Zugriffsschaltung 120. Das Steuersignal zeigt an, daß die Geberschaltung Impulse mit 10 Impulsen je Sekunde
oder mit 20 Impulsen je Sekunde überträgt, wenn dieses Signal erst
einmal an die Geberschaltung angelegt ist, fährt sie fort, gut abgestimmte Wählimpulse entsprechend dem Auftreten der Belegungs- und
Freigabeimpulse abzugeben, die ausgewählt wurden.
Eine Wählimpulsgeberschaltung ist in Fig. 21 dargestellt. Die mit T
und R bezeichneten dicken Linien zeigen die Übertragungs-Endstellen, die über das Vermittlungsnetzwerk an die Fernleitungs schaltung angeschlossen
werden, über die die Impulsabgabe durchgeführt werden soll. Das Relais A wird durch Befehle der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung
200 gesteuert, die durch die periphere Zugriffsschaltung 120 zur Geber schaltung übertragen werden. Das Relais A dient dazu,
den Übertragungsweg der Wählimpulsgeberschaltung herzustellen. Die W beiden Ferridstab-Sensoren (0 und 1) erscheinen im Fernleitungsabtaster
105, der durch Befehle von der programmgesteuerten Hauptprozeßeinrichtung
200 gesteuert wird. Der Ferridstab Null ist nicht für die Polarität des an die Leiter T und R in der Fernleitungsschaltung
im entfernten Amt angelegten Potentials empfindlich. Jedoch ist der Ferridstab 11I" wegen einer in Reihe liegenden Diode CR auf die
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Polarität des Potentials empfindlich, das an die Leiter T und Rrange* '
legt wird. Es sei bemerkt, daß das Potential durch die Fernleitungen *
schaltung im entfernten Amt angelegt wird, da die Fernleitungsschaltung im selben Amt wie der Wählimpuls geber sich während der Wähl- ■
impulsabgabe im Überbrückungszustand befindet.
Die Wählimpulsgeberschaltung der Fig. 21 ist so eingerichtet, daß sie
die Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde und mit 20 Impulsen je d
Sekunde selektiv überträgt. Das Relais P befindet sich im betätigten
Zustand, wenn die Flipflop-Schaltung 2102 im Zustand 11I" ist, während
sie sich im freigegebenen Zustand befindet, wenn die Flipflop-Schaltung
2102 im Zustand 11O" ist. Eine Überwachung mit abgenommenem
Hörer wird zum entfernten Amt übertragen, wenn das P-Relais im betätigten
Zustand ist. Ein Wählimpuls besteht aus einem Unterbrechungsintervall (Zustandesignal für aufgelegten Hörer), dem ein Zustandssignal
mit abgenommenem Hörer folgt. Wenn man die Gesamtzeitdauer
des Unterbrechungsintervalls und des Arbeitsintervalls mit dem Wert 1
annimmt, so beträgt die Dauer des Unterbrechungsintervalls etwa 0, 6
und die des Arbeitsintervalls etwa 0, 4 des Gesamtintervalls. Die Signalformen der Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde und mit 20 Impulsen
je Sekunde und die Zeit des Auftretens der Belegungs- und Freise
sind in Fig. 20 dargestellt. Diese Impulse sind in Beziehung
BADOR1G1NAL
zum Auftreten der 50 MS und 100 MS Ausgangsimpulse des Zeitzählers
801, und in Beziehung zu einem kleineren Zyklus dargestellt.
Die Geberschaltung wird durch die Betätigung des Α-Relais belegt, um
den Übertragungsweg über die Leiter T und R herzustellen. Die Wählimpulsabgabe wird durch Betätigungssignale auf den Leitern 10 pps
und 20 pps eingeleitet, die dazu dienen, die 10 pps und 20 pps Wählimpulsabgabe einzuleiten.
Wenn der Leiter 10 pps in Tätigkeit kommt, wird die Flipflop-Schaltung
2101 in den Zustand "l" eingestellt. Das Gatter 2103 wird betätigt,
wenn sich die Flipflop-Schaltung 2101 im eingestellten Zustand befindet, dies dient dazu, Signale auf dem Leiter SZlO zur Einstellklemme der
Flipflop-Schaltung 2102 über das ODER-Gatter 2105 zu leiten. Während der Zeit, in der der 10 pps Leiter betätigt ist, wird das UND-Gatter
2106 betätigt, dies dient dazu, Signale auf dem Leiter RLlO zur C-
" oder Frei-Klemme der Flipflop-Schaltung 2102 über das ODER-Gatter
2107 zu leiten. Ein Signal auf dem Leiter 10 pps wird stets zwischen
dem Auftreten eines Impulses auf dem Leiter SZlO und eines Impulses auf dem Leiter RLlO erzeugt, es kann nicht zwischen dem Auftreten
eines Impulses auf dem Leiter RLlO und einem nachfolgenden Impuls auf dem Leiter SZlO auftreten. Wenn in gleicher Weise eine Impuls-
0 :') 9 B r» '' / 1 8 8 3
abgabe mit 20 Impulsen je Sekunde durchgeführt wird, tritt ein Betätigungssignal
auf dem Leiter 20 pps stets zwischen einem Signal auf dem Leiter SZ20 und einen) Signal auf RL20 auf. Während der Leiter 10 pps
betätigt ist, kommt die Flipflop-Schaltung 2102 entsprechend dem Auftreten von Signalen auf den Leitern RLlO bzw. SZlO in den Zustand 11O"
und 11I11V Die Kontakte des Relais P folgen dem Zustand der Flipflop-Schaltung
2102 und dienen dazu, Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde über die Übertragungseliter T und R zu geben. Die Zeitleiter SZlO J
und RLlO, SZ20 und RL2Ö sind auf alle Wählimpulsgeberschaltungen
verteilt. Dementsprechend besteht Synchronismus zwischen den Wählimpulsen, die durch alle aktiven Geberschaltungen erzeugt werden, die
in Tätigkeit gesetzt werden, um die Übertragung mit derselben Impulsabgabegeschwindigkeit durchzuführen. Zum Beispiel sind die Wählimpuls-Ausgangssignale
aller aktiven Geberschaltungen, die Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde übertragen, synchronisiert.
Wie vorher erklärt wurde, erniedrigt die verdrahtete logische Prozeß- %
einrichtung 600 die Ausgangsimpuls zählung im Anmelderegister mit
einer Geschwindigkeit, die der Wählimpulsabgabe-Geschwindigkeit entspricht. Wenn die Impulsabgabezählung den kritischen Wert "l" erreicht, wird die SND-Kennung des Anmelderegisters in "1" eingestellt,
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wobei die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 nachfolgend feststellt, daß die Impuleabgabe auf einer bestimmten Gesprächsverbindung
beendet werden soll. Die Impulsabgabe wird beendet, indem das Steuersignal von dem geeigneten der Leiter 10 pps und 20 pps entfernt
wird. Wenn die Wählimpuls geber schaltung Wählimpulse mit 10 Impulsen je Sekunde abgibt, wird der Leiter 10 pps in Tätigkeit gesetzt
und'die Impulsabgabe durch Entfernen des Signals auf dem Leiter lOpps
beendet. Dies dient dazu, das UND-Gatter 2106 außer Tätigkeit zu setzen und verhindert damit, daß weitere Signale auf dem Leiter RLlO
die C-Klemme der Flipflop-Schaltung 2102 erreichen. Die Flipflop-Schaltung
2101 bleibt jedoch im eingestellten Zustand, die Impulse SZlO werden fortlaufend über die Gatter 2103 und 2105 zur S-Klemme
der Flipflop-Schaltung 2102 gegeben. Diese Impulse dienen dazu, die Flipflop-Schaltung 2102 in den Zustand 11I" zu versetzen und betätigen
damit das P-Relais, um ein Signal für abgenommenen Hörer an die entfernte
Fernleitungsschaltung zu liefern. Das Signal auf dem Steuerw leiter 10 pps kann zu irgendeiner Zeit nach dem Auftreten des letzten
RLIO-Impulses einer Folge entfernt werden. Die Flipflop-Schaltung
2102 bleibt im Zustand "0", bis das nächste Signal auf dem Leiter
SZlO auftritt. Wenn eine Wählimpuls abgabe mit 20 Impulsen je Sekunde durchgeführt wird, kann in gleicher Weise das Signal auf dem St euer-
009852/1883
leiter 20 pps zu irgendeiner Zeit nach dem Auftreten des letzten Impulses einer Folge auf dem Leiter RLlO entfernt werden. Vorteilhafter« *
weise wird die Wählimpuls ab gäbe mit einer hohen zeitlichen Genauigkeit durchgeführt (in Synchronismus mit den Signalen auf den Leitern
RLlO4 SZlO, RL20 und SZ20), während die Aktionen der programmgesteuerten Prozeßeinrichtung ohne hohe zeitliche Genauigkeit durchgeführt werden können.
Die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600 erniedrigt, wie früher
beschrieben, die Zählung in dem Ausgangsimpulszählgebiet (Bits 4<-7
des Wortes 2) mit einer Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit
übereinstimmt, mit der die gewählten Belegungs- und Freigabeimpulse auftreten. Das heißt, wenn eine Impulsabgabe mit 10 Impulsen je Sekunde gewählt ist, treten die SZlO- und RLl0-Impulspaare einmal alle
100 Millisekunden auf, ebenso wird die Zählung in demAusgangsimpulszählungsgebiet
einmal alle 100 Millisekunden durch die verdrahtete
logische Prozeßeinrichtung 600 erniedrigt. Wenn die SND-Kennung ~
durch die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung eingestellt wird, um
anzuzeigen, daß die Ausgangsimpulszählung den Wert 1 erreicht hat, wird wieder diese Kennung durch die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung
als Anzeige erkannt, daß weitere Aus gangs arbeit erforderlich ist. Nach der Abgabe der ersten Ziffer der Folge entfernt'die
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programmgesteuerte Prozeßeinrichtung 200 das vorher angelegte Steuersignal von der Wählimpuls geber schaltung und unternimmt Maßnahmen, um eine Impulsabgabe-Zwischenziffernzeitperiode einzuleiten.
Es kann ein Intervall von 600 Millisekunden verstreichen, bevor die nächste Ziffer der Folge beginnt. Die Zwischenziffernzeit wird durch
Einbringen einer geeigneten Zählung in das Auegangsimpulszählgebiet des Wortes 2 festgelegt. Im Fall, daß eine Impulsabgabe mit 10 Impulsen je Sekunde verwendet wird, wird die Ausgangsimpuls zählung auf
den Wert 7 eingestellt. Da bei der Geschwindigkeit von 10 Impulsen je Sekunde dieser Wert alle 100 Millisekunden um eins erniedrigt wird,
erreicht die Ausgangsimpuls zählung den kritischen Wert eins, 600
Millisekunden, nachdem der Zeitablauf eingeleitet ist.
Die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung erkennt wieder, daß die
SND-Kennung auf eins eingestellt ist und geht dazu über, die nächste
Ziffer in der Folge von ihrem Ziffernspeichergebiet zum Ausgangsimpuls
zählgebiet zu übertragen. Diese Ziffernabgabe geht der Reihe nach vor sich, wobei die verdrahtete logische Prozeßeinrichtung 600
dazu dient, sowohl die Impulsabgabeperioden als auch die Zwischenziffernperioden
zeitlich festzulegen. Nachdem die Impulsabgabe beendet ist, werden zusätzliche Steuersignale übertragen, um die Fern-
00905^/1083
IM
na
leitungsüberwachung zur Fernleitungsschaltung zurückzuführen, die
sich vorher im ÜberbrÜckungszustand befand, und die Geberschaltung
und den Netzwerkweg freizugeben, der bei der Verbindung der Geber- .
schaltung mit der Ausgangsfernleitungsschaltung verwendet wurde. Zusätzlich wird eine Verbindung zwischen der anrufenden Leitung und
der Ausgangsfernleitungsschaltung hergestellt.
spräche, während es sich im Übergangszustand befindet, im Anmelderegister erhalten« wie auch in der Endstellenspeicher auf zeichnung der
Fernleitungsschaltung, die bei dem Gespräch verwendet wird. Im FaU
eines Inneramtsgesprächs kann dem Gespräch eine Verbindungsschaltung und die zugehörige Endstellenspeicher auf zeichnung zugeordnet
werden. Wie man in Fig. 17 sieht« enthält das Wort 0 einer Endsteilenspeicheraufzeichnung einen codierten TCR-Zeigereintrag, der dazu
dient, die Endstellenspeicher auf zeichnung und das derzeit zugeordnete
""■■■./: ■'■ i
Übergangsgesprächsregister zu verbinden. Bei diesem als Beispiel
gewählten Vermittlungssystem wird Rückklingeln (hörbarer Ton) durch die Verbindungsschaltungen geliefert, wobei im Fall von Gesprächen«
-die in diesem Vermittlungssystem enden, der Klingelstrom durch eine
getrennte Betriebsschaltung geliefert wird.
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Nachdem die Information, die im Anmelderegister der Fig. 15 angesammelt
ist« verwendet wurde, und die gewünschten Verbindungen
hergestellt oder freigegeben wurden, kann das Anmelderegister für eine weitere Zuordnung freigegeben werden. Während der Herstellung
einer Verbindung wird das Übergangsgesprächsregister festgehalten,
bis eine Antwort festgestellt ist, Klingeln oder Rückklingeln getrennt
sind oder das Gespräch den stabilen Zustand erreicht hat. Wenn der stabile Zustand erreicht ist, sind die geeigneten Endstellenspeicheraufzeichnungen
auf dem neuesten Stand, um anzuzeigen, daß sich das Gespräch im stabilen Zustand befindet. Dann wird das Übergangsgesprächsregister
für weitere Zuordnung freigegeben. Im Fall eines Inneramtsgesprächs besteht die Endstellenspeicheraufzeichnung aus
einem einfachen TMR, das permanent der Verbindungsschaltung zugeordnet
ist, die das Gespräch bedient. Im Fall eines Zwischenamtsgesprächs besteht die Endstellenspeicheraufzeichnung aus dem TMR
für die Fernleitung, die das Gespräch bedient.
Eine der Instandhaltungsfunktionen, die durch die programmgesteuerte
Prozeßeinrichtung 200 durchgeführt wird, ist eine Prüffunktion. Da
die Netzwerkwege und die verschiedenen Aufzeichnungen der Zustände dieser Wege unabhängig voneinander gesteuert werden, besteht stets
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die Möglichkeit, daß die Aufzeichnungen im Speicher nicht mit den
tatsächlichen Zuständen der Schaltungselemente übereinstimmen. Demgemäß werden von Zeit zu Zeit Prüfungen durchgeführt, um nichtübereinstimmende Informationen zu entfernen und mögliche Korrekturen in den Systemdaten vorzunehmen.
■ ■" ■■■■■'■"'.
beschrieben, wobei zahlreiche andere Anwendungen für den Fachmann
offensichtlich sind. Zum Beispiel kann, obwohl das Erfindungsprinzip anhand eines Fernsprechvermittlungsamtes beschrieben wurde, dies
auch auf dem Gebiet der Prozeßsteuerung und Rechnung allgemein
angewendet werden.
Oi'' H S :<
S 1 8 $3
Claims (7)
1. Fernsprechvermittlungssystem, bestehend aus einem Vermittlungenetzwerk«
einer Vielzahl von Teilnehmerleitungen, die mit dem Vermittlungsnetzwerk verbunden sind,
einer Vielzahl von Fernleitungsschaltungen, die mit dem Vermittlungs-
™ netzwerk verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem vorgesehen sind eine Vielzahl von Wählimpulsfernleitungen, die entsprechende Fernleitungsschaltungen und Fernleitungsschaltungen, die in
einem entfernten Vermittlungssystem angeordnet sind, miteinander verbinden, wobei das entfernte Vermittlungssystem so angeordnet ist, daß
es Wählimpuls-Gesprächssignalübertragungs-Informationen über die
Wählimpulsfernleitungen erhält,
ein wort-organisiertes Gesamtspeichermittel,
4fc eine Vielzahl von Anmelderegistern, die jeweils aus einer Vielzahl von
aufeinanderfolgenden Worten in dem Gesamtspeichermittel bestehen,
Mittel zur Erzeugung von Zeitsignalen,
Mittel zum Feststellen von Gesprächsanmeldungen von den Teilnehmerleitungen,
Mittel >:urn zeitweiligen Zuordnen eines Anmelderegistfra zu jeder Gespr
*uu\« »nx u eidu η >:.,
BAD ORIGINAL
201§7 η
Mittel« die auf die Geaprächesignalübertragungsinformationen von einer
einem Anmelderegieter zugeordneten Teilnehmerleitung ansprechen,
um die Gesprächeeignalübertragungeinformation in dem zugeordneten
Anmelderegister aufzuzeichnen,
eine Vielzahl von Wählimpulsgeber schaltungen* um Wfthlimpulseignale
zu erzeugen« wobei die Vielzahl von Geberschaltungen mit einer gemeinsamen Signalquelle zur Definition der Wahlimpulse verbunden ist«
Mittel, die auf die in dem Anmelderegister aufgezeichneten Gesprächs«·
Signalübertragungsinformationen ansprechen, um eine der Wählimpulsfernleitungen und eine der Wählimpulsgeberschaltungen dem von dem
Anmelderegister bedienten Gespräch zuzuordnen« und um das Vermittlungenetzwerk so zu steuern, daß eine Verbindung zwischen der zugeordneten Wählimpulsfernleitung und der Gebers chaltung hergestellt wird.
Mittel« um einen Teil der Gespräche-Signalsübertragungsinformationen so zu definieren« daß sie zur Steuerung der Wählimpulsgeberechaltung
verwendet wird.
Mittel, die auf den definierten Teil der Gesprächs-Signalübertragungsinformationen ansprechen, um die Wählimpulsgeber schaltung in Tätigkeit zu setzen.
Mittel, die auf die Zeitsignale ansprechen, um die Zählung in dem definierten Teil der Gesprächssignal-Übertragungsinformationen um eine
von 11I" mit einer Geschwindigkeit zu erniedrigen, die der Impuls-
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UtQ
abgabegeschwindigkeit der betätigten Geberschaltung entspricht, und
Mittel, um festzustellen, daß die Zählung in dem definierten Teil der Gesprächesignal-Übertragungsinformationen eine kritische Zählung
erreicht hat, um die Wählimpulsgeberschaltung außer Tätigkeit zu setzen.
2. Daten-Prozeßsystem für ein Fernsprechvermittlungssystem nach Anspruch 1( dadurch gekennzeichnet, daß es besteht aus
einem ersten Steuermittel,
einem zweiten Steuermittel,
einem Speicher, an dem das erste und das zweite Steuermittel teilhaben,
Zeitgebermittel, um Ausgangsimpulse zu erzeugen, die wiederkehrende
Grundzeitzyklen definieren, ferner eine Vielzahl von Zeiten innerhalb der Grundzeitzyklen und eine Vielzahl der Grundzeitzyklen,
einer Vielzahl von Registerschaltungen, die jeweils aus einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Wortorten in dem gemeinsamen Speicher bestehen«
wobei ein erstes Wort jedes der Register aus Daten zum Steuern des zweiten Steuermittels bestehen, ein zweites Wort jedes der Register
Daten enthält, die durch das zweite Steuermittel erzeugt werden und
die sowohl vom ersten als auch vom zweiten Steuermittel verwendet werden,
einer Vielzahl von Einrichtungen, die einzeln in Tätigkeit zu setzen
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sind, um Zeitperioden entsprechend den in entsprechenden Registern
gespeicherten Daten zu unterscheiden, ,
wobei das erste Steuermittel auf Informationen anspricht, die von den
Registern erhalten werden, um entsprechende Ausgangseinrichtungen
in Tätigkeit zu setzen,
Mitteln in dem zweiten Steuermittel, die auf Ausgangssignale der Zeitmittel ansprechen, um gewisse Daten in den Registern periodisch zu
ändern, wobei die gewissen Daten die Zeitperioden definieren, in denen jj
die entsprechenden Ausgangseinrichtungen in Tätigkeit zu setzen sind,
und Mitteln, um eine Kennbit in dem zweiten Wort der Register einzustellen,
wenn die geänderten Daten anzeigen, daß das Ende der Zeitperiode
eingetreten ist, und schließlich
daß das erste Steuermittel weiterhin aus Mitteln besteht, die auf die
Kenn-Bits ansprechen, um die Ausgangseinrichtungen einzeln außer Tätigkeit zu setzen.
3. Fernspreehvermittlungssystem nach Anspruch 1, in dem die Ge- ~
spräche signal-Übertragungsinformation in einem Registermittel gespeichert
wird, das zeitweise einer Gesprächsanmeldung zugeordnet ist und bei dem eine Vielzahl dieser Register vorgesehen ist, die jeweils aus einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Wortorten in einem
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no
ersten Speicher bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß das System
weiterhin besteht aus
Zeitgebermitteln«
Zeitgebermitteln«
einer programmgesteuerten ersten Prozeßeinrichtung, die aus einem
ersten Speicher besteht, der Folgen von Programmbefehleworten und Daten enthält und aus einem Steuermittel« um die Folgen von Programm·
befehlsworten auszuführen und um Informationen von dem ersten Spei- ^ eher abzulesen und sie in den Speicher einzuschreiben,
einer verdrahteten logischen Datenprozeßeinrichtung, die aus Mitteln
besteht, um Informationen von dem ersten Speicher abzulesen, um die Informationen und andere Daten zu interpretieren und um neue Informationen
in den ersten Speicher einzuschreiben, einer Vielzahl von Wählimpulsgeberschaltungen, die mit einer gemeinsamen
Signalquelle verbunden sind, um Wählimpuls-Übergänge zu definieren,
wobei die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung aus Mitteln besteht,
um die Wählimpulsgeberschaltungen einzeln den Registern zuzuordnen und aus Mitteln, um die Wählimpulsgeberschaltungen entsprechend den
Daten selektiv in Tätigkeit zu setzen, die von den zugeordneten Registern erhalten werden, und
wobei die verdrahtete logische Datenprozeßeinrichtung aus Mitteln besteht,
die auf Ausgangssignale von den Zeitgebermitteln ansprechen,
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ORIGINAL INSPECTED
um die Daten in den Registern zu ändern« und aus Mitteln« um eine
diskrete Angabe in die Register zu bringen« um anzuzeigen« daß eine
entsprechende Wählimpulsgeberschaltung außer Tätigkeit gesetzt ist
und daß die programmgesteuerte Prozeßeinrichtung unter dem Einfluß
der dikreten Angaben die Wählimpulsgeberschaltungen außer Tätigkeit
setzt.
4. Fernsprechvermittlungssystem nach Anspruch 3« dadurch gekenn- m
zeichnet« daß das System weiterhin besteht aus einer Wählimpuls-Zeitsignalquelle, '
einer Vielzahl von Wählimpulsgeberschaltungen« die mit der Zeitsignal«
quelle verbunden sind und die weiterhin eine Betätigungseingangsklemme
enthalten« .
Speichermitteln« um eine Aufzeichnung der zu übertragenden Informationen in Wählimpuls-Form durch eine ausgewählte der Wählimpulsgeberschaltungen zu behalten« ."..-■
Mitteln« die auf den Inhalt des Speichermittele ansprechen« um Signale ;■;
zur Betätigung'und zum Außertätigkeitsetzen der zugehörigen Wählimpulsgeber schaltung zu erzeugen und
Mitteln« die von den letztgenannten Mitteln unabhängig sind« um die
Aufzeichnung in den Speicher mit einer Geschwindigkeit zu ändern« die
der Wählimpulsgeber-Geschwindigkeit entspricht.
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5. Fernsprechvermittlungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin vorgesehen sind
eine Vielzahl von Wählimpulsgeberschaltungen, die mit einer gemeinsamen Quelle von Wählimpulszeitsignalen verbunden sind.
Mitteln, um Signale zum Betätigen und Außertätigkeitsetzen der Wählimpulsgeberschaltungen zu erzeugen und
Mitteln, die von den letztgenannten Mitteln unabhängig sind, um eine
Aufzeichnung des Zeitablaufs zu behalten und um den letztgenannten Mitteln Nachricht zu geben, wenn vorbestimmte Zeitperioden verstrichen sind.
6. Fernsprechvermittlungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählimpulszeitsignalquelle aus Mitteln besteht, um
Wählimpuls signale mit einer Vielzahl von Geschwindigkeiten zu erzeugen,
daß die in dem Speichermittel gehaltene Information aus Wählimpulsgeschwindigkeits-Steuerinformationen besteht und
daß das Mittel zum Betätigen und Außertätigkeitsetzen auf die Wählimpuls-Geschwindigkeitsinformationen anspricht, um die Wählimpulsgeberschaltungen selektiv zu betätigen, so daß Wählimpulee entsprechend einer aus einer Vielzahl von Geschwindigkeiten auegewählten
Geschwindigkeit übertia gen werden.
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7. Pernsprechvermittlungssystem, bei dem eine Vielzähl von An- ■
meider egistern, die jeweils aus einer Vielzahl von auf einander folgenden <
Wortorten in einem temporären Speicher bestehen, zeitweise einzeln .„--Anmelderegistern
zugeordnet werden und bei dem Gesprächssignal-Übertragungsinformationen in der Reihe nach angeordneten Orten in den
Registern aufgezeichnet werden« dadurch gekennzeichnet; daß vorgesehen
sind
eine Vielzahl von Wählimpulsgeberschaltungen, die mit einer gemein- (|
samen Wählimpuls-Zeit signalquelle verbunden sind. Mittel, die auf die Gesprächs signal-Übertragungsinformation ansprechen, die von den Register schaltungen abgelesen wird, um selektiv die
Wählimpulsgeberschaltungen zu betätigen und um die Wählimpuls geberschaltungen
zeitweise den Anmelderegistern einzeln zuzuordnen, und um in einen festen Wortort in dem Speicher Informationen einzubringen,
die aufeinanderfolgende Ziffern definieren, welche durch die Wählimpulsgeberschaltungen
abgegeben werden sollen und ^ Mitteln, die von den letztgenannten Mitteln unabhängig sind, um die in
jeden festen Wortort gespeicherte Zifferninformation mit einer Geschwindigkeit
zu ändern, die der Geschwindigkeit der Wählimpulszeit signale entspricht und Mittel, die auf die geänderte Information ansprechen,
um ein Kenn-Bit in dem Register einzustellen und Mittel, die auf die Kenn-Bits ansprechen, um die Wählimpulsgebermittel
selektiv außer Tätigkeit zu setzen.
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| US81320269A | 1969-04-03 | 1969-04-03 | |
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Publications (3)
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| DE2015712B2 DE2015712B2 (de) | 1980-12-11 |
| DE2015712C3 DE2015712C3 (de) | 1981-10-08 |
Family
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Family Applications (1)
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| JPS5013002B1 (de) | 1975-05-16 |
| DE2015712C3 (de) | 1981-10-08 |
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