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DE20156C - Neuerungen an französischen Rundfangmaschinen ?ur selbsttätigen Herstellung von Doppelrädern - Google Patents

Neuerungen an französischen Rundfangmaschinen ?ur selbsttätigen Herstellung von Doppelrädern

Info

Publication number
DE20156C
DE20156C DENDAT20156D DE20156DA DE20156C DE 20156 C DE20156 C DE 20156C DE NDAT20156 D DENDAT20156 D DE NDAT20156D DE 20156D A DE20156D A DE 20156DA DE 20156 C DE20156 C DE 20156C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
machine
automatic production
pin
french
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT20156D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. TERROT in Stuttgart
Publication of DE20156C publication Critical patent/DE20156C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/06Circular knitting machines with independently-movable needles with needle cylinder and dial for ribbed goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezweckt, den Doppelrand auf französischen Rundfang- und Ränderstühlen selbstthätig und ohne Unterbrechung mit mehreren Systemen herzustellen.
Ein solcher Doppelrand entsteht, wie die Fig. 5 und 7 zeigen, in der Weise, dafs nach Beendigung eines Rechts- und Rechtsstückes u, dessen letzte Maschenreihe mit r an den Stuhlnadeln q und mit V1 an den Maschinennadeln / hängt, einige Reihen glatter Waare (1 bis 4) nur an den Stuhlnadeln q gearbeitet werden, während die Maschinennadeln p herabgesenkt werden und nicht mitarbeiten. Diese letzteren stehen bekanntlich mit ihren Führungsblechen ^1 auf der Gleitbahn ο des Stuhles und werden behufs der Maschenbildung von besonderen Keilstücken W gehoben; während der Doppelrandbildung sind aber diese Keilstücke W gesenkt und können die Nadeln/ nicht heben. Während der Arbeit der glatten Reihen 1 bis 4 müssen auch kürzere Schleifen kulirt werden, da die glatten Maschen nicht so viel Fadenlänge brauchen, wie diejenige der Ränderreihe; es ist deshalb die Mühleisenscheibe der Mailleuse V in Fig. ι etwas zu heben, auch der bekannte Fadenregulator U fester zu stellen. Wenn ferner während der glatten Reihen 1 bis 4 die Maschinennadeln / gar nicht mitarbeiten sollen, so dürfen auch ihre Prefsräder m, Fig. 1 und 2, nicht an sie drücken. Sind endlich die vier glatten Stuhlreihen gearbeitet, so rückt man die Thätigkeit der Maschinennadeln p wieder ein, und es wird dann, wie Fig. 6 zeigt, die letzte Rechts- und Rechtsreihe r rx mit der fünften Reihe s s zusammengearbeitet, dabei auch die glatte Waare 1 bis 4 zu einer Röhre x, dem Doppelrande, umgebogen, an welchen man weiter das neue Randstück oder Rechts- und Rechtsstück t, Fig. 7, anarbeitet.
Um die verschiedenen Verstellungen der Maschine, welche für den Arbeiter beim Doppelrandmachen sehr zeitraubend sind, auf mechanischem Wege selbstthätig herzustellen, auch den Doppelrand an allen: Systemen gleichzeitig zu arbeiten, sind folgende Einrichtungen getroffen: .
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 Vorder- und Seitenansicht eines ganzen Systems von einer Rundfang- oder Rundrändermaschine mit den Hebel werken A B C D, EF G HJ und KLMN, welche die selbstthätige Herstellung des Doppelrandes in nachstehender Weise bewirken.
Zwischen Fadenregulator U und Mailleuse V ist ■ auf der festen Scheibe und über den Nadelplatten der Maschine das Hebelwerk A B CD angebracht, dessen Haupthebel A sich in der Achse ζ dreht und am rechten Ende eine schiefe Ebene 1 hat. Hinter A befindet sich der Hebel J?, drehbar in Achsey\ dieser hat an dem einen Ende eine schiefe Ebene 2, während das andere durch Schlitz und Stift χ mit dem Haupthebel A verbunden ist, wodurch beide Hebel A und B ihre entgegengesetzte Wirkung bekommen, so dafs also beim Heben der schiefen Ebene 1 von A sich Hebel B senkt, und umgekehrt. Auf beiden Armen von .A sind zwei Hebel C und D angebracht, von welchen der erstere
mit der Mühleisenscheibe der Mailleuse V und der letztere mit dem Fadenregulator U verbunden ist. Sobald nun die schiefe Ebene ι von A gehoben wird, senkt sich Hebel B, Verbindungshebel C steigt und zieht die Mühleisenscheibe in F mittelst Schlitzes und Stiftes e höher, Fig. 3, während der andere Hebel D sich senkt und das obere Rad des Fadenregulators U, welches verschiebbar ist, hebt, zur selbsttätigen Herstellung kürzerer Henkel. Wird dagegen die schiefe Ebene 2 von B gehoben, so senkt sich Hebel A mit Verbindungshebel c und stellt die Mühleisenscheibe in V auf ihre frühere Höhe, während D steigt und das Fadenregulatorrad gesenkt wird.
Das Heben der schiefen Ebenen geschieht durch Zapfen O, welcher auf einer der Nadelplatten dx, Fig. 2, der Maschine angebracht ist, sich auf einer Achse c bewegt und zwei Ruhestellungen α und b hat, in welche ein federnder Stift d einschnappt. Dieser Zapfen. wird mittelst einer Zählkette, welche später näher beschrieben ist, in seinen Ruhelagen vor- und zurückbewegt, wodurch dann bei Umdrehung der Maschine die Hebelwerke in Thätigkeit gesetzt werden.
Um das selbstthätige Hinab- und . Hinaufstellen des Schiebers W für die Maschinennadeln zu bewerkstelligen, ist nach der Mailleuse V ein zweites Hebelwerk EFGHJ angebracht, mit den schiefen Ebenen 3 und 4 der Hebel E und F, welche in derselben Weise, wie bei dem vorhergehenden Hebelwerk wirken. Vom Drehpunkt 22 des Hebels E führt eine Welle G, Fig. 2, bis über den Stuhlnadelkränz und ist dort in einer Säule h drehbar befestigt und durch Hebel i7mit Stange/verbunden. Letztere ist mit dem Schieber W der Maschinennadeln in Verbindung gebracht, welcher (wie bei der Mailleuse die Mühleisenscheibe) durch Schlitz und Stift «2 in der Platte ν V\ gehoben und gesenkt werden kann. Wenn nun die schiefe Ebene 3 von E durch Zapfen O gehoben wird, so dreht sich Welle G nach links,, hebt durch Hebel H die Stange J, und der Schieber W mit. den Maschinennadeln p senkt sich, die letzteren kommen aufser Thätigkeit. Durch das Hinaufdrücken der schiefen Ebene 4 des hinteren Hebels F macht dann das Hebelwerk seine entgegengesetzte Bewegung, und Schieber W mit den Maschinennadeln wird gehoben, letztere kommen wieder in Arbeit.
Auf ähnliche Weise wird auch das Oemien und Schliefsen der Prefsräder m für die Maschinennadeln p durch das Hebelwerk KL MN bewirkt. Nur befindet sich bei diesem Hebelwerk der vordere und hintere Hebel K und L mit ihren entgegengesetzt wirkenden schiefen Ebenen 5 und 6 links vom Drehpunkt z3 und bekommt dadurch die umgekehrte Bewegung der vorhergehenden Hebelwerke. Vom Drehpunkt z3 reicht eine WeIIeM, Fig. 2, bis zur Säule/ der Prefsvorrichtung g k und ist dort in einem Stellring drehbar befestigt. Rechts von M ist ein Hebelarm N angebracht, an dessen Ende sich eine schiefe Ebene i befindet, auf deren Höhepunkt die Stellschraube η der Prefsvorrichtung g k mittelst einer Feder / gedrückt wird. Sobald nun die schiefe Ebene 5 von K gehoben wird, dreht sich Welle M nach rechts und senkt Hebel JV, wodurch dann Stellschraube η von i herabgleitet und die Maschinenpresse m von ihren Nadeln hinwegrückt. Durch das Heben der schiefen Ebene 6 des Hebels L wird das Schliefsen der Presse?», d. h. ihr Andrücken an die Nadeln p bewerkstelligt.
Diese Hebelwerke sind an allen Systemen des Rundränderstuhles angebracht; sie beginnen und schliefsen den Doppelrand nach einander, und zwar auf derselben Stelle, wie das zuerst gehobene Hebelwerk des betreffenden Systems.
Die Zählkette, von bekannter Construction, welche das selbstthätige Vor- und Zurückbewegen des Zapfens O bewirkt, ist auf der Maschmenscheibe angebracht und hängt zwischen zwei Rädern, von welchen das obere für kürzere und längere Kettenstücke verschiebbar ist. Sie wird durch einen Stift, welcher auf dem rotirenden Theil der Maschine befestigt ist, während jeder Umdrehung der Maschine um ein Kettenglied vorwärts bewegt. Unterhalb des anderen Kettenrades, unmittelbar über den Nadelplatten du befindet sich eine Gabel, drehbar in einer Achse, welche durch Erhöhungen auf der Kette halb rechts und halb links bewegt werden kann und dadurch den Zapfen O, welcher in dieser Gabel passirt, vor- und zurückgleitet.
Während des Arbeitens des Randstückes steht Zapfen O zurück in Ruhelage α und passirt die gehobenen hinteren Jlebel B F L. Wenn nun, beim" Beginn des Doppelrandes x, Fig. 6, der Zapfen O durch den ersten Kettenvorsprung mittelst der Gabel in die Ruhestellung b vorgedrückt wird, so werden die schiefen Ebenen 1, 3 und 5 von Hebel A EKund die der anderen Systeme nach einander gehoben, was das Höherstellen der Mühleisenscheibe in V (für kürzere Henkel), Herabstellen der Schieber W für die Maschinennadeln und Abrücken der Maschinenpressen m in der vorherbeschriebenen Weise bewirkt. Nach zwei Umdrehungen der Maschine (bei vier Systemen nur eine Umdrehung) wird der Zapfen O durch einen zweiten Kettenvorsprung wieder zurückbewegt und werden dann die schiefen Ebenen 2, 4 und 6 von BFL und die der anderen Systeme gehoben, wodurch der Doppelrand x, Fig. 6, geschlossen wird.
Damit man leicht ein reguläres Randstück, welches immer mit einem Doppelrande beginnt, vom nächsten abschneiden kann, so ist bisweilen die vorletzte Reihe unter der Randreihe r r, Fig. s bis 7, in besonderer Weise kenntlich gemacht, um gerade ihre Maschen beim Ab-
schneiden mit der Scheere zu treffen; sie ist entweder eine Langreihe oder eine Perlmaschenreihe, welch letztere an den Stuhlnadeln q ge-.prefst, an den Maschinennadeln p aber nicht geprefst wird. Um die selbstthätige Herstellung dieser Langreihe oder der Perlmaschenreihe zu bewerkstelligen, besteht zwischen Zählkette und Hebelarm N der Maschinenpresse eine directe Hebelverbindung, wodurch mittelst Kettenvorsprung Hebel N gesenkt werden kann und sich die Presse m öffnet, d. h. von den Nadeln/ abrückt. Das Schliefsen derselben geschieht nach einer Umdrehung der Maschine durch Zapfen O1 welcher die schiefe Ebene 6 von Hebel L hebt.
Statt durch Hebelwerke kann die selbstthätige Herstellung des Doppelrandes auch durch Sperrräder, wie in Fig. 6 dargestellt, bewerkstelligt werden. An Stelle der Hebel mit den schiefen Ebenen befindet sich ein Sperrrad Q mit Feder P, auf dem zwei Excenter 7 und 8 angebracht sind, in welchen sich ein Stift r des Hebels A1 bewegt. Wenn das Sperrrad Q durch einen Zapfen O vorwärts gedrückt wird, so steigt der Stift r mit Hebel A1 durch Excenter r bis s und hebt dadurch Hebel C1 (für die Mühleisenscheibe V) und senkt Hebel Όλ (für den Fadenregulator U). Nach dem vierten Schalten des Sperrrades (bei einem System) kommt der Stift r in das Excenter ί und bewirkt das Senken von Hebelt1 mit C1 und Heben des Hebels D\

Claims (2)

Patent-Anspruch: Die selbstthätige Herstellung von Doppelrändern auf französischen Rundfangmaschinen, bewerkstelligt:
1. durch ein an denselben angebrachtes Hebelsystem ABCD, EFGHJ und KLMN mit den damit verbundenen schiefen Ebenen i, 2, 3, 4, 5 und 6, welch letztere mittelst des verschiebbar angebrachten Zapfens O in Thätigkeit gesetzt werden;
2. statt des oben erwähnten Hebelsystems durch Sperrräder Q mit Excenter 7 und 8, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20156D Neuerungen an französischen Rundfangmaschinen ?ur selbsttätigen Herstellung von Doppelrädern Active DE20156C (de)

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