DE244270C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE244270C DE244270C DENDAT244270D DE244270DA DE244270C DE 244270 C DE244270 C DE 244270C DE NDAT244270 D DENDAT244270 D DE NDAT244270D DE 244270D A DE244270D A DE 244270DA DE 244270 C DE244270 C DE 244270C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clapper
- jaw
- jaws
- rocker
- rest position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009954 braiding Methods 0.000 claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 241000792859 Enema Species 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000007920 enema Substances 0.000 description 2
- 229940095399 enema Drugs 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244270 -KLASSE 25 b. GRUPPE
bei Flecht- und Klöppelmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum zeitweisen Stillsetzen. und zum Wiedereinrücken
der Klöppel für Flecht- und Klöppelmaschinen, bei welcher unter den Kreuzungsstellen
der Gangbahnen je ein Klöppeleinlauf mit zwei Führungsbacken angeordnet
ist, die in der Ruhelage die Klöppel auffangen und zum Stillsetzen in eine durch Abstumpfen
der Gangplattenspitze gebildete Aussparung der Gangbahn überführen, bei einer
seitlichen Bewegung aber den Klöppel wieder in den Bereich der Treiber bringen und dabei
zugleich seine Steuerung so bewirken, daß er von dem einen der benachbarten Treiber gefaßt
wird.
Vorrichtungen dieser Art sind zwar an sich bekannt. Bei diesen älteren Vorrichtungen
bestehen die Klöppeleinläufe je aus einem einheitlichen, gabelförmig gestalteten Körper, der
dui-ch Schwingung um eine wagerechte, radial in den Gang eingebaute Achse nach rechts
oder links geneigt werden kann, was zur Folge hat, daß die eine Leitbacke sich hebt und
einen im Einlauf befindlichen Klöppel über die andere sich gleichzeitig senkende Backe
hinweg in den Bereich des entsprechenden Treibers drückt. Bei dieser Einrichtung ist
aber ein Klemmen der Klöppelfüße in den Leitkörpern unausbleiblich, und letztere sind
in ganz kurzer Zeit verschlissen, da ihre Backen beim Wiedereinrücken der Klöppel immer nur
mit der oberen Kante zur Wirkung kommen.
Diese Mängel sind nun nach vorliegender
Erfindung dadurch beseitigt, daß die beiden Backen der Klöppeleinläufe getrennte Körper
bilden, auf zwei in einem Winkel zueinander (dachförmig) angeordneten Laufflächen geführt
und dabei mittelbar so miteinander verbunden sind, 'daß, wenn die eine Backe nach abwärts
bewegt wird, die andere gleichzeitig nach aufwärts sich bewegt und dadurch vorgerückt
wird. Es findet also hier keine Schwingung, sondern eine Parallelverschiebung der Backen
statt, und dadurch ist erreicht, daß Klemmungen am Klöppelfuß mit Sicherheit vermieden
werden, und daß die Höhenbewegungen der Backen gegeneinander so eingerichtet werden
können, daß selbst bei größerer Klöppelstiftlänge die Klöppel sich ungehindert über die
sich senkende Backe hinwegbewegen lassen. Endlich wirken die Leitbacken nicht nur mit
ihrer oberen Kante, sondern mit ihrer ganzen Fläche, wodurch ein vorzeitiger Verschleiß der
Vorrichtung vermieden wird. All dieses gewährleistet eine dauernde, sichere Wirkung der
Neuerung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dargestellt.
Dabei zeigt Fig. 1 die Stillsetz vorrichtung in Draufsicht, Fig. 2 in Vorderansicht,
Fig. 3 in Rückansicht und Fig. 4 in Seitenansicht.
Es ist α die Oberplatte der Maschine, welche
im Verein mit den Gangtellern b die Gangbahnen c bildet. Unter den Kreuzungsstellen
der letzteren ist in üblicher Weise abwechselnd auf der Innen- und Außenseite des Ganges
je eine Stillsetzvorrichtung vorgesehen.
Diese werden gebildet von zwei je ein besonderes Stück bildenden, radial in den Gang
eingreifenden, nebeneinanderliegenden Leitbacken d, welche in ihrer Ruhelage einen Einlauf
für den der Kreuzungsstelle zugeführten Klöppel bilden, so daß sie diesen auffangen
und in eine durch Abstumpfen der Gangplattenspitze gebildete Aussparung der Gangbahn
leiten. Diese Backen d sind nun gemäß der
ίο Erfindung auf dachförmig zueinander stehenden
Gleitflächen e eines auf der Grundplatte f der Maschine stehenden Lagerkörpers auf und
ab verschiebbar mit Hilfe der in Schlitzen geführten Schrauben h gehalten, und zwar so,
daß durch Äbwärtsverschiebung der einen Backe ein stillgesetzter Klöppel freigegeben
und durch Aufwärtsverschiebung der zweiten Backe von dieser über erstere hinweg in den
Bereich1 des Treibers gedrückt wird. Beide
Backen d sind zu diesem Zweck durch eine am Lagerkörper g gehaltene Schwinge i so
miteinander verbunden, daß bei Abwärtsverschiebung der einen Backe zugleich die andere
auf ihrem geneigten Auflager nach aufwärts verschoben wird. Zur Bewegung der Backen
dienen zwei durch einen gemeinsamen Bolzen k am Lagerkörper g drehbar gehaltene Winkelhebel
I, m, welche eine ihre oberen Arme verbindende
gemeinsame Feder η in der durch einen am Lagerkörper g vorgesehenen Anschlag
0 begrenzten Ruhelage zu halten strebt. An der Schwinge i befinden sich gegabelte
Ansätze i1, welche die Arme m der Winkelhebel
I, m umgreifen. An den Armen m dieser
Winkelhebel greifen Zugstangen des Musterwerks der Maschine so an, daß im gewollten
Zeitpunkt die Winkelhebel aus ihrer Ruhelage nach der einen oder anderen Seite gedreht
werden können. Dabei drückt immer der nach abwärts gehende Hebel mit seinem nach
aufwärts gerichteten Arm I gegen den ihm entsprechenden gegabelten Ansatz i1 der
Schwinge i und bewegt diese dadurch nach der betreffenden Seite; dies hat zur Folge,
daß durch die Schwinge die eine Backe d nach abwärts, die andere nach aufwärts auf
dem Lagerkörper g bewegt wird.
Auf den Armen m der Winkelhebel I, m
sind Ansätze m1 vorgesehen, welche sich von
außen gegen die gegabelten Ansätze i1 der
Schwinge i legen, so daß dadurch unbeabsichtigte Bewegungen der letzteren und damit
auch der den Einlauf bildenden Backen d ausgeschlossen sind. Es muß infolge dieser Anordnung
immer erst einer der Winkelhebel ein Stück gedreht werden, bevor die Drehung de.r
Schwinge i beginnen kann. Es ist deshalb zwischen den Armen I der Winkelhebel und
den gegabelten Ansätzen i1 ein entsprechender toter Gang belassen.
Verbleibt die Vorrichtung in der Ruhelage, so wird ein der Kreuzungsstelle zugeführter
Klöppel von den Backen d aus den Bereich der Treiber, wie schon erläutert, herausgeleitet
und dadurch stillgesetzt. Wird dann der eine oder der andere der Winkelhebel /, m vom
Musterwerk in Tätigkeit gesetzt, so wird dadurch die an der betreffenden Seite befindliche
Backe d durch die Schwinge i auf ihrem geneigten Auflager g zur Seite und nach abwärts
bewegt, wodurch der Klöppel wieder frei wird. Zugleich wird aber auch die zweite Backe d
nach oben verschoben, wobei sie gegen den Klöppel vorrückt und diesen in den Bereich
des Treibers drückt. Hört der Zug auf den Winkelhebel auf, so führt die Feder η die
ganze Vorrichtung in die Ruhelage zurück.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum zeitweisen Stillsetzen und zum Wiedereinrücken und Steuern der
Klöppel bei Flecht- und Klöppelmaschinen mit unter den Kreuzungsstellen der Gangbahn
angeordneten, aus der Ruhelage nach rechts und links bewegbaren Klöppeleinlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Backen (d, d) der Klöppeleinläufe je einen Teil für sich bilden, auf dachförmig
zueinander angeordneten schrägen Lagerflächen parallel verschiebbar angeordnet und durch ein Hebelwerk so miteinander
in Verbindung gebracht sind, daß bei Abwärtsverschiebung der einen Backe
zur Freigabe eines stillgesetzten Klöppels zugleich die andere Backe nach aufwärts
bewegt wird und dabei vorrückend den Klöppel über die erste Backe hinweg in
den Bereich der Treiber zurückdrückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Backen (d) durch eine an dem Lagerkörper (g) gehaltene
Schwinge (i) verbunden sind, auf welche zwei von dem Musterwerk beeinflußte
Winkelhebel (I, m) so einwirken, daß nach Bedarf die Schwinge nach links oder
nach rechts bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244270C true DE244270C (de) |
Family
ID=503327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244270D Active DE244270C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244270C (de) |
-
0
- DE DENDAT244270D patent/DE244270C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1257345B (de) | Flache mehrfonturige Kulierwirkmaschine System Cotton | |
| DE713264C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Knoefen an Knopfannaehmaschinen | |
| CH618738A5 (de) | ||
| DE244270C (de) | ||
| CH430383A (de) | Maschine zum Herstellen von achssymmetrisch geformten Werkstücken | |
| DE905432C (de) | Von Lochkarten gesteuerte statistische Maschine | |
| DE1254432B (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken | |
| DE532132C (de) | Flache Kulierwirkmaschine | |
| DE478813C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Jacquardware auf Strickmaschinen | |
| DE294966C (de) | ||
| DE501971C (de) | Rundstrickmaschine mit zwei getrennten Nadelgruppen im Nadelzylinder | |
| DE281967C (de) | ||
| DE140623C (de) | ||
| DE27348C (de) | Ausschlagmaschine für Jacquardkarten | |
| DE3145818A1 (de) | Kloeppelmaschine | |
| DE879890C (de) | Flache Kulierwirkmaschine, insbesondere Cotton-Wirkmaschine, mit selbsttaetiger Doppelrandvorrichtung | |
| DE143050C (de) | ||
| DE194736C (de) | ||
| DE1602473C3 (de) | Vorschubeinrichtung in Stanzautomaten od.dgl., insbesondere GreifeTschienenanordnung in Stufenpressen | |
| DE102854C (de) | ||
| DE591894C (de) | Fadenwechselvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen | |
| DE282870C (de) | ||
| DE135088C (de) | ||
| DE287575C (de) | ||
| DE90405C (de) |