DE2012980A1 - Penicillinester und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Penicillinester und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- DE2012980A1 DE2012980A1 DE19702012980 DE2012980A DE2012980A1 DE 2012980 A1 DE2012980 A1 DE 2012980A1 DE 19702012980 DE19702012980 DE 19702012980 DE 2012980 A DE2012980 A DE 2012980A DE 2012980 A1 DE2012980 A1 DE 2012980A1
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D499/00—Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring
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- Organic Chemistry (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Cephalosporin Compounds (AREA)
Description
DIPL. ING. G, PULS
■ DH.E.YvFEeilMANN
DB. INiG. ». HKHRENS
8 MÜNCHEN SCHWEIOERSTHASSE
™«,ρκ 2206«
ΡΒΟΤΙΟΤΡ1ΤΕΝΓ MÜNCHEN
1A-37 58?
Se s c h r e i b u η κ
zu der Patentanmeldung
Kemislce Fabrik, PXoduktionsaktieselBkat), Ballerup,
Dänemark
betreffend:
"Penicillinester und Verfahren zu ihrer Herstellung11
Die vorliegende.Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
einer Gruppe neuartiger Ester von ä-Aryl-ß-aminoäthylpenicillinen
der folgenden Formeln:
S
GE,
CH, GONH. CH —— CH
CO K
(I)
CH,
CH.COOCH2.O.CO(CH2)n-A
R1
Til *
CH.COMH.CH
CH
CHv
CH
CH.COOCH2*O.CO(CH2)a-A
1A-37 587
CH.CONH.CH
CH2 CO
NH
CH
N -
CH5
Οχ (III)
CH7
CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-A
CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-A
In diesen Formeln ist das mit * bezeichnete C-Atom ein
asymmetrisches Kohlenstoffatom. In den Formeln I, II und III bedeuten B,, bis Rq Wasserstoff- oder Halogenatome,
Trifluormethyl-, Nitro-, Alkyl-, Hydroxy-, Alkoxy-, Alkylthio-
oder Alkylsulfonylgruppen oder einen Cycloalkylrest
mit 5 bis 7 Rxngkohlenstoffatomen, einen Cycloalkoxyrest
mit 5 bis 7 Eingkohlenstoffatomen, einen Aryl-, Aralkyl-,■
Aralkyloxy- oder Aralkylthiorest, eine Alkanoyl-, Alkanoylamino-,
Amino-, Mono- oder Dialkylaminogruppe. In Formel I kann Eq zusammen mit E-1 oder E^ einen carbocyclischen Ring
bilden. In Formel II kann Rn zusammen mit B^ oder E^ einen
carbocyclischen Bing bilden und in Formel III kann Eg zusammen
mit Er, oder Eq einen carbocyclischen Eing bilden. In
Formel II bedeutet B Sauerstoff, Schwefel oder eine Gruppe ■>NH. In den Formeln I, II und III bedeutet η eine ganze
Zahl von 0 bis 5 und A einen unsubstituierten oder substituierten
aliphatischen, alicyclischen, aromatischen oder heterocyclischen Eest. Die vorliegende Erfindung betrifft auch die
Salze dieser Penicillinester mit pharmazeutisch zulässigen Säuren und ein Verfahren zur Herstellung sowohl der Ester selbst
wie der erwähnten Salze.
Wegen des asymmetrischen Kohlenstoffatoms in der Seitenkette
0 09840/22A8
der Verbindungen I bis III existieren die obigen Verbindungen
in zwei epimeren Formen, und beide Formen gesondert wie auch
Gemische daraus werden von vorliegender Erfindung umfaßt. Die Form, in welcher die Verbindungen im erfindungsgemäßen
Verfahren erhalten werden, hängt vom epimeren Ausgangsmaterial
und von der Herstellweise ab. Die epimeren Gemische können durch fraktionierte Kristallisation und andere bekannte Verfahren getrennt werden.
Die erfindungsgemäßen Penicillinester besitzen vorteilhafte Eigenschaften, die u.a. eine gute Absorption und Ver- · "^j
teilung im Organismus gewährleisten.
Werden die Ester der Formeln I bis III Enzymen ausgesetzt,
die in Körperflüssigkeiten enthalten oder durch Mikroorganismen,
beispielsweise pathogene Mikroorganismen, gebildet sind, so werden sie leicht zum entsprechenden freien Penicillin
hydrolysiert. Diese Hydrolyse stellt eine wesentliche
Eigenschaft der erfindungsgemäßen Verbindungen dar. Es wird angenommen, daß die erste Stufe in einer enzymatischen
Hydrolyse durch nicht-spezifische Esterasen zu den entsprechenden
Hydroxymethylestern besteht, die sich anschließend spontan in das freie Penicillin umwandeln.
Es ist bekannt, daß zahlreiche freie Penicilline entsprechend
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den Estern der Formel I - III bei oraler Verabreichung ungenügend absorbiert werden, und es wird im allgemeinen angenommen,
daß diese unzureichende Absorption von der an der Seitenkette befindlichen Aminogruppe verursacht wird.
Tierversuche haben gezeigt, daß nach oraler Verabreichung der
Penicillinecter der Formeln I - III/eine extrem hohe Konzentration
an dein entsprechenden freien Penicillin in Blut und
Gewebe vorliegt, aufgrund der wirksamen Absorption, im Ver-
P bund mit einer raschen Hydrolyse im Organismus. Die erfindungsgeinäß
erhältlichen Penicillinester sind daher insbesondere zur oralen Verabreichung bei der Behandlung von Patienten
mit Infektionskrankheiten beotiiar.it, zu deren Erfolg eine hohe
Penicillinkonzentration in Blut und Gewebe während längerer Zeit erforderlich ist. In diesen Fällen wird die erwünschte
hohe Penicillinkonzentration mit bekannten Penicillinen gewöhnlich durch parenterale Verabreichung erzielt, die bei
längerer Behandlung für den Patienten unangenehm und für den
P Arzt umständlich ist.
Die Verbindungen der Formeln I, II und III sind gut verträglich;
in der klinischen Praxis werden sie als solche oder In Form ihrer Salze, gemischt mit Trägern und/oder Hilfsstoffen
und In geeigneter pharmazeutischer Form zur oralen Anwendung verabreicht. ,
BAD ORIGINAL
009840/2248
' In derartigen pharmazeutischen: Formulierungen kann das
. fitälteta Von; therapeutisch wirksamem Material· zu QJragerstoffen
unä HiljEsstoffen zwiBGlten 1 $ ym& $5 $ schwanken* Me enfc- ^.
sprechenden Gemische können; entweder In. Dcmlerungs^ormen " ";- . : .:;
wie' !Dabierbten»: Pillen öder Dragees üb erführt; wenden.v oder .sie-:
können In geeignete Behälter wie Kapseln eingefüllte werden,,. und
3?lusslgkjelten ader j?ulver könneii in Tlaseken geiiilit werden* ßeelgnete organlsGlie oder anorganische: £este oder flüssige
IrägBr' ztir oralen, enteralen oder topischen" TTerafctreiGhxing· "-;,".. i|
können zwc Herstellung dieser Pörmulleriingen elngesetzii wer^ ' ,
(Leu, Daüel sind G-elatlne,, Iiäctöse, Stärke, lfegneslumsteaa?a#r
IaIk, tierische und pflanzliche Fette und öle, GrUnmiis, "PoIy^
alkylienglycöle und andere, bekannte Träger auch hler geelgiieli.
Das "bevorzugte- Salz der Ester Ist das Hydro Chlorid,: dochkönnen
auch andere Salze mit anorganischen oder organischen
Sauren einscMIeßllch äntlMotisch. aktiver Säuren verwendet
v/erden,; z.B. das Hydrobromid, ■Hjrdrojodid,;· SuIfonat, Phosphate
Acetat,. Tartrat, Maleat,, Gltrat, Benzoat und Phenoxj^methyl- |
penicillin, Pha.rmazeutlsche Formulierungen können ferner
weitere Wirkstoffe enthalten, die zweckmäßig; zusammen mit: "
dem Ester zur Behandlung von Infektlonskrankheiteil verab~ '
reielit werden, "beIspielsWeise »art geelgneteii; Antibiotika» · V
Bei den bevorzugten Penicillinen der Formeln I,; II und III '"'
bedeutet der Ausdruck "Alkyl" s^fcets niedrige Alfcylreste>
die- ν
geradkettig oder verzweigt sein können und in der Kette
1-6 Kohlcnstoffatome aufweisen. A bedeutet in diesen Formeln vorzugsweise einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest
mit 1-6 Kohlenstoffatomen, in welchem die Kette gerade oder
verzweigt und gesättigt odor ungesättigt ißt, wobei als
Beispiele der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isoproj>yl~, Butyl-,
sec. und tert.-Butyl-, Pentyl-, Hezylrest und dergleichen
genannt seien. Ferner kann A einen alicyclischen, carbocyclischen Rest mit 3-10 Ring-Kohlenstoffatomen bedeuten,
in welchem der oder die Ringe gesättigt sein können oder 1-2 Doppelbindungen aufweisen können ;je nach der Anzahl der Kohlenstoff
atome; als Beispiele seien der Oyclopentyl-, Cyclohexyl-, 1-Adamantyl-, 1-Bicyclo(2,2,2)octyl-, Cyclopentenyl-
und Cyclohexenylrest genannt, wobei in letzteren*die Doppelbindung
in 2,3- oder 3,4-Stellung liegen kann. A kann ferner
einen aromatischen Rest, z.B. einen monoeyclischen Arylrest wie Phenyl oder einen substituierten Phenylrest, einen
bicyclischen Arylrest wie den 1- oder 2-IIaphthylrest oder einen
substituierten liaphthylrest darstellen, ferner einen heterocyclischen
Arylrest, der 5-10 Ringatome aufweisen kann, wie z.B. einen Pyridyl-, Pyrazinyl-, Pyrimidyl-, Thienyl-,
Puryl- oder Oliinolylrest, in welchem das Heteroatom in einer ι
beliebigen freien Stellung befindlich sein kannj dieser Rest kann ferner in einer oder mehreren der restlichen Stellungen
Substituenten tragen. . <
' ' BAD ORIGINAL ■
009840/2248 ; " ;
Der. Rest A kann ferner, wie bereits erwähnt, weitere Substltuenten
aufweisen, wie niedrige Alkylreste, z.B. Methyl,·
Äthyl, Propyl, Isopropyl oder Butyl, niedrige Alkoxyreste,
K.B. Kethoxy,ithoxy; niedrige Allcylthioreöte, z.B. einen
Ilethylnereapto- oder iithylmercaptoreat, lialorensubntituierte
.niedrige '-Alkylreste, s.3. Kono-, Di- oder irifluormethyl,
Mono-, Di~ odor Trichlormethyl oder die entsprechendenÄthylreste
sowie die entoprechenden Bromderivate; Halogenatome "wie \
2.B. Fluor, Brqin oder Chlor oder Ilitrocrupüen. Die Substituen·-
;■-..-■ - ■ ' - " ■ -.■■ : '■'■■'■ .■: :g
ten können In allen möglichen Stellimcen vorliegen. ^
Versuche-haben ergeben, daß die Penicillinester dor Formel II
mit einem einkernigen Kete3:oring und vorzugsweise Schwefel
als Heteroatom die obigen 13ij;enschafteii in besonderem Maße ausübeii
und daher von spesiellem Interesse sind.
Das Verfahren aur Herstellung der Verbindungen der Forineln :
I, II und IIIUmfaßt eine 1. Stufe, in welcher eine Verbindung der Formeln IVa, b oder c . i
00 9840/22 A8 BAD original
(IV I))
'(IV c)
R1O .:
in denen R1 bis Rq und B die obife Bedeutung besitzen, und
R10 eine unsubstituierte oder substituierte (S-NH-) Aminofnippe
oder ο in en in eine Aiaino^imope überführbaren Rest
v/ie eine Aaido- oder Kitrogruppe oder ein Halogen, darstellt,
wobei R1 - Rg gegebenenfalls auf Geeignete Ueise geschützt
\^erden, mit einen Ester der C-Aminoponicillansüure der Formel V
/s\ /3
II C^
H
Xif.CII CI
I I I ^
O=C N CH.CCCCII2.0.
in der η und A die obi£e Bedeutung besitzen, umgesetzt wird.
In den obigen Fornein IVa, b und c und V bedeuten -CO-Y und
X-NH- Reste, die miteinander unter Bildung einer -OO-KH-Brücke
reagieren können. Nach der genannten Umsetzung wird, falls'JLq'
. BAD ORIGINAL·/ 009840/2248 . ' \'- .;:■"*.
■i "
eine Aminogruppe ist, der'gewünschte Penicillinester erhalten, ·
oder, falls R.G keine AminogruYrpe ist, wird der Rest R,q
in dem so gebildeten Zwischenprodukt in einer 2. Stufe in an sich bekannter ¥eise in eine freie Aminogruppe überfährt, worauf
der gewünschte Penicilliiiester gewonnen wird.
Die meisten der Ausgangsmaterialien der Porraeln IV a, b und
c oder die entsprechenden Säuren, in denen Y eine Hydroxylgruppe ist, sind bekannte Verbindimgen, oder sie können ana- ·■'. ^j
log wie die bekannten Verbindungen hergestellt, v/erden. Ist R..Q beispielsv/et'se eine Äiainogruppe oder eine substituierte
Aminogruppe, so können die Verbindungen hergestellt v/erden
durch Hydrierung der entsprechend cn ώ -Aryl- oG-ej^anessigsäuren,
von denen zahlreiche aus der Literatur bekannt sind, wobei dieser Reaktion gegebenenfalls der Schutz der Aminogruppe
nach Ständardverfahren folgt; auch die Verbindungen der Formeln IV a, b und c, in denen R10 einen in eine Aminogruppe
überführbitren Rest bedeutet, sind bekannt oder können analog (|
wie die bekannten Verbindungen hergestellt werden..'
■'.■"_ ' /.- ■ ■ ■ ■ . . '*· _"
Als Rest -GO-Y icomnit in diesen Verbindungen beispielsweise '
der Rest eines Säurehalogenids, etwa eines SäureChlorids oder
-bromido, eines Anhydrids, eines gemischten Anhydrids mit einer
•Alkylkohlensäure, beispielsweise Isobutylkohlensäure, einer . '
Carbonsäure, einer anorganischen Säure oder einer Sulfone Lure' .
in 3?rage oder ein Rest-, der durch Umsetzung der entsprechenden .
freien'Säure mit einem Carbodiimid oder lT,Hf-Carbonyl-diimidazol
oder einer ähnlich reagierenden Verbindung erhalten wird. X in obiger Portal V kann ein yasserstoffatom oder ein Trialkylßilylrest
sein, in welchem die Alkylgruppen jeweils nicht mehr als 5 Kohlenstoffatome aufweisen.
Die 1. Stufe kann in einen organischen Lösungsmittel oder in
einem Gemisch aus einem derartigen Lösungsmittel und Wasser
bei niedrigen Temperaturen oder schwach erhöhten Temperaturen erfolgen. Geeirn^te Lösungsmittel sind liOthylenchlorid, Chloroform,
/Vthy] ac et at r Aceton, Dimethylformamid oder Dimethylacetamid,
Äther, Xetrahydrofuran, Dioxan oder ähnliche inerte
Lösungsmittel. Das Reaktionnprodukt v;ird in bekannter "».'eise
isoliert, s.B. durch V/iederaucfällun^: oder durch 3iVitfernen
des Lösungsmittels mit anschließendem Umkristallisieren aus einem Lösungsmittel.
Charakteristisch für den Substituenten R^0 in den Ausgangsmaterialien
der Formeln IV a, b und c ist, daß er üur Umv/andlung
in eine Aminogruppe in der 2. Verfahrensstufe befähigt ist,
wobei die daoei anzuwendenen Bedingungen mild genug sind,
um eine Zerstörung des Moleküls an der Estergruppe oder am Lactamring au vermeiden. Der Substituent IL0 kann insbesondere
die Formel Z-IIH- besitzen, in v/elcher Z einen Benzyloxycarbottyl-i
-p-Halogen-, p-Nitro- oder p-Methoxy-benzyloxycarbonylrest,
einen ßjßjß-Trichloi^-äthoxycarbonyl- oder einen Allyloxy-
BAD ORIGINAL"
009840/2248 , /
carbonylrest öder einen schwefelhaltigen Rest wie z.B. einen
Tritylsulfenyl- oder Arylsulfonylrest, beispielsweise einen
o-lTitrophenylsulfenylrest, einen Triphenylmethylrest, einen
tort. Butoxycarbonylrest oder einen durch Umsetzung der
freien Aminogruppe mit einer ß-Dicarbonylverbindung wie Acetyl
aceton, Aeetessigester oder Benzoylaceton unter Bildung; eines
Knamins oder einer Schiff'sehen Base erhaltenen Rest darstellt.
Ira allgemeinen eignet sich jede Gruppe Z1 die durch
Reduktion, milde saure Hydrolyne oder sonstige an sich bekannte
milde Rcaktionsbedin£;im£en abgespalten v/erden kann,
da Versuche ergaben, daß die iJster der Formeln I, II und III
unter derartigen 3edincunf;en beotLlndi^· cind. Unter die Bedeutung
von R.. Q fallen auch in Auinocnrwen überfiihrbare
Gruppen wie die Aaidogruppe und Halo^enatone, z.B. Brom.
Liegen einer oder mehrere der Roste R1 bis Rq als freie Hydroxylcru?X)e
oder freie Aiainogruppe vor, so können diese
Gruppen Gegebenenfalls während der Umsetzung auf die gleiche
Weise wie R10 (jeschütst werden, oder nach anderen Methoden,
z.B. durch Veräthern oder Alkylieren. -
In der 2. Verfaliren»sstufe wird, falls R^0 ein Rest der Formel
Z-IIH- ist, in welchem Z einen Bensyloxycarbonyl- oder ähnlichen Rest, oder einen Tritylrest bedeutet, die Umwandlung
von R10 vorzugsweise durchkatalytische Ilydrierimg vorge-
00-9840/2248 bad-original
nomm«n. Diese Hydrierung erfolgt beevorzugt "bei Raumtemperatur
und Normal- oder schwach erhöhtem Druck in einem nicht-reduzierbaren
organischen Lösungsmittel oder einem Gemisch eines solchen Lösungsmittels mit Wasser, Die bevorzugten Katalysatoren
sind E'.lelmctallkatalysatoren ν,Ίο Pp.lladiiin oder Platin
oder Raney-Hickel; jedoch können euch andere Katalysatoren
verwendet v/erden. Ebenfalls kann man eine elelctrolytische Reduktion durchführen. Bedeutet Z einen β,β,β-Trichloräthyloxycarbonylrest,
so wird die Reduktion mit Zink in Sssigsäure
bevorzugt. Ist Z ein schwefelhaltiger Rest, ein Enamin oder ·
eine Schiffsche Base, so bevorzugt man eine schwach saure Hydrolyse, beispielsweise bei einem plWvert von etwa 2 in einer
verdünnten Lösung von Chlorwasserstoff in wässrigem Aceton. Ist Z ein tert, Butoxycarbonylrest, so eignet sich zur Entfernung
dieses Restes insbesondere die Behandlung mit Ameisensäure bei Raumtemperatur. Aus der Literatur bekannt ist auch
die Entfernung des o-Hitrophenylsulfenylrests durch nucleophilen
Angriff am Schwefelatom der Sulfenamidgruppe, wobei die
besten Ausbeuten in vorliegendem Fall mit Natrium- oder Kaliumjodid,
ilatriumthiosulfat, ITatriumhydrogensulfid, Natriumdithionit
oder Kaliumthiocyanat erhalten werden. Andere SuI-fenamidreste
können auf gleiche V/eise abgespalten werden, lot R10 eine Asido- oder iiitrogruppe oder ein Halogenatoni,
.insbesondere ein Bromatom, so können diese Gruppen in an sieh
bekannter Ueioe in freie Aminogruppen überführt werden, nara-
BAD ORIGINAL 009840/2248 . ,
lieh die Azido- und die Nitrogruppe durch katalytiache Hy- ·
.drierung mit"Sdelmetallkatalysatoren oder mit Raney-Kickel,
oder durch elektrolytische Reduktion. Das Halogen kann aminiert
werden, beispielsweise mit Hexamethylentetramin.
Die Ausgangsmaterialien der Formel V können durch Behandlung
der 6-Aminopenicillansäure in Form eines Salzes, beispielsweise eines Alkalimetallsalzes oder Triäthylammöniumsalzes,
mit einem Haiogenmethylester der 'Formel H1 Λ -CHo-OCO(CH9 ) -Λ. ' ->
erhalten werden, wobei in der letztgenanten.'Formel R11 ein
Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom, oder ein Alkyl-
oder Arylsulfonyloxyrest,- beispielsvreise ein Methansulfonyloxy-
oder Toluolsulfonyloxyrest, .sind, während η und A die
obige Bedeutung besitzen. Die .6-Aminopenicillansäure kann als »solche verwendet werden, oder die 6-AminogrUppe kann während
der Veresterung geschützt werden'.. 'Zn diesem Zweck eignen sich
nur Reste, die leicht entfernt werden, ohne eine Zerstörung des Lactamrings oder des Esterrestes zu verursachen; geeignete
Reste dieser Art sind beispielsweise der Tripheny!methyl- und '
der Tririiethylsilylrest. Die Umsetzung erfolgt in einem inerten
organischen Lösungsmittel widi Aceton, Dimethylformamid öder/*
Methylenchlorid bei oder unterhalb Raumtemperatur oder bei
mäßig erhöhten Temperaturen. War die Aminogruppe geschützt,
so kann die Entfernung der Schutzgruppe nach verschiedenen
Methoden^erfolgen, beispielsweise durch Hydrierung oder neutrale
oder saure Hydrolyse, die weder den ß-iLactamring, noch
. 0 098 4t}/22 A8 ■- ■ bad original
die Estergruppe angreift. Die Reaktionsprodukte der Formel V
(X » H) v/erden zweckmäßig in Form ihrer Säureadditionssalze
isoliert, wobei man su deren Herstellung beispielsweise
p-Toluolculfonsäure oder andere anorganische oder' organische
Säuren wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salzsäure, Essigsäure,
Kaleinaäure, 'weinsäure oder dergleichen verwenden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsfonn v/erden Verbindungen der
Formel V durch Verestern eines technisch zugänglichen Penicillins odor vorzugsweise eines Salzes davon mit einer Verbindung
der obigen Formel R11-CII0-CCC(CII9) -A unter ähnlichen
wie den oben beschriebenen Bedingungen .hergestellt, worauf
die Seitenkette des resultieirenden I'enicillinosters abgespalten
wird, so daß man den G-Aninopc-nicillansäureester der
Formel V oder ein Salz davon erhält.
Die Spaltung der Amidbindung kann gemäß einer Abwandlung
des in der Belgischen Patentschrift 698 596 beschriebenen Verfahrens
erfolgen, indem man den G-Acylaminopenicillansaureeoter
mit einem Säurehalogenid in Gegenwart eines säurebinöenden
Kittels wie Chinolin oder Pyridin oder dergleichen umsetzt.
Das bevorzugte Säurehalogenid ist Phosphorpentachlorid, da mit diesem Reagens die Umsetzung bei niedrigen Temperaturen
erfolgen kann, wodurch die Stabilität des Zwischenprodukts, das wahrscheinlich ein Iminohalogenid ist, erhöht wird. Die
Umsetzung kann in verschiedenen Lösungsmitteln durchgeführt
009840/2248 . bad original
v/erden, bevorzugt werden jedoch Chloroform und liethylenchlorid.
Das Zwischenprodukt wird nicht isoliert, sondern direkt mit
einem Überschuß eines primären Alkohols behandelt unter Bildung
cine3 Iminoäthers. Reaktionstemperatur und Reaktionszeit
hangen vom betreffenden Alkohol ab, liegen jedoch in den
meisten Fällen sswischen -20 und +20?C.
Der Imirioäther v/ird nicht isoliert, sondern einer sauren Alkoholyse
oder Hydrolyse unterworfen., wobei die C=N-Bindung
gespo.lten wird und ncn den entsprechenden 6-Aninoponicillansüureenter
der Formel V erhillt. 33n ist überraschend, duß der
Lactamrinfi und die Acylo^yracühylcstcr^ruppo luiter dienen Bodinciuiijen
ausreichend beständig sind. Der Jäter der 6-Aminopenicillansäure
kann aus dem ?ioaktions£;emisch als solcher odor
in Form eines Salses rait einer anorganischen oder organischen
Saure, beispielsweise in Form des Hydrochloride oder TosyXats,
in konventioneller Weise isoliert werden.
Die in der 1. Verfahrensßtufe ce^ilueten Penicillinester der
folgenden Formeln YI a, b und c (Rj0^
RAD
009840/2248
R2
OH. COlIH. CIi CH
I I I
CK,
CO
Il
10
(VI a)
Ii CII. COOCII2.0. CO ( CH2) -A
C-I-COiIH.CH
/8S
CH C
(VI
C:i
CO
JII. COOCII2.0. CO(CH2 )n-A
l1O
CJU
■cii.coim.cii
,Oil CII C \
I I I
CO — 'II CIi. COOCI
CIi.C00CII2.0.C0(CH2)n-A
10
in denen R1 bis R^0, η und A die obi^e Bedeutung besitzen,
stellen interessante Zv/ischenprodukte im Ralunen vorliegender.
Erfindung dar. Diene Zv/ischenprodulcte können auch durch Umsetzen
eines ß-R10-sub8tituierten Penicillinderivats der
Formeln VII a, b oder c
BAD ORIGINAL
009840/22A8
JGH-.
■ CO
CH
If
ΟΗ.σοοϊ'
(VII a)
II.CO.HII. CII
J.
it
10
1H
Γ η»
Oil.COOY1
(VII b)
ϊ Λ,~.Ύ
CJL
10
CK
.IT
Njil,
H.COOi♦
(VII c)
wobei in den obigen Formeln ft. - R.Q die oben genannte Bedeutung besitzen und Y1 Wasserstoff oder ein Kation, .bei~
spielßweise ein Alkalimetallkation oder eine teri, Ammoniumgruppe
darstellt, mit einer Verbindung der Formel VIII: X1OII2OOO(GH2) -A erhalten werden,'in der η und A die
obige Bedeutung besitzen, während X1 ein Halogenatom,
voraugsv/eise Chlor oder Brom, einen Acyldxyrest mit 1 - 1.6 '
009840/2248
BAD ORDINAL
Kohlenstoffatomen, einen Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest
darstellt. Die bei dieser Umsetzung erhaltenen
Verb indungen sind Ester der ß-IL ,-.-substituierten
Penicilline der Formeln VI a, b und c. Ist R^0 e*ine 1THO-Gruppe,
so geben die Formeln VI a, b und c die erfindungogemäß angestrebten
Verbindungen an, während, wenn ILq eine andere Bedeutung
gemäß obiger Definition besitzt, die Formeln VI a, b
und c die bereits erwähnten Zwischenprodukte darstellen.
Die Ausgangsverbindungen der Formeln VII a, b und c, in welchen
ILq keine Aminogruppe ist, sind als Zwischenprodukte
der Synthese der ß-Amino-penicilline bekannt. Sie existieren
in zwei epiitieren Formen. Geht man im erfindungsgemäßen Verfahren
von den D- oder L-Spimeren aus, so werden auch
die entsprechenden epimeren Formen der Produkte gebildet. Aus
einem Epinieren&emisch hingegen v/ird auch ein ep.imeres Produktgemisch
erhalten. Dieses Gemisch kann beispielsweise durch fraktionierte Kristallisation zerlegt werden.
Die Verfahren zur Herstellung der Ausgangsmaterialien der Fqrmein
VII a, b und c sind bekannt und umfassen beispielsweise die Umsetzung zwischen einem reaktionsfähigen Derivat einer
Verbindung der Formeln IV a, b oder c und der 6-Aminopenicillansäure, in v/elcher die Aminogruppe frei oder substituiert
sein kann, beispielsweise durch einen Triraetliylsilylrest.
00 9840/224
Die Ausgangsverbindungen der Porrael VIII sind bekannt und
können nach Stondardverfahren zur Herstellung derartiger Verbindungen
erhalten v/erden. .
Von diesen Verfahren sei die Umsetsun^· eines Säurehalogenids
mit Paraformaldehyd (siehe z.B. J.A.G.S. ££, 660 (1921)
oder die Halogenierung von Hethylestern (siehe s.B. Acta
Chem. Scand. £0, 1273 (1966) und dort zitierte Literatur)
erwähnt. M
Die Umsetzung der Verbindungen der Pormeln VII a, b und c
mit Verbindungen der Pormeln VIII kann bei oder unterhalb
Raumtemperatur oder unter £cliiwlcim aJrwIirraem bis »um Siedepunkt
des LösunGsmittels, je nach tier ITatür der Recto Y' und X',
erfolgen. Dabei kann man mit verschiedenen organischen 3jüeungsiiiitteln
oder Gemischen derartiger Lösungsmittel mit Uacser
arbeiten, beispielsweise wit Aceton, JDioxan, Tetrahydrofuran,
Tiethjrlenchlorid oder Dirnetiiylformamid, Die Reaktionsprodukte ^
sind kristalline oder ölige Produkte, die in der nächsten Verfahrensstufe
ohne weitere Reinigung eingesetzt werden können. Durch wiederholte Ausfälluni; können die öligen Produkte in
kristalline oder amorphe Substanzen überführt werden.
Die Polgestufe (VI--^ I), in welcher die Gruppe R1n in eine Amino
■**-. .- . **^
gruppe überführt wird, ist oben bereits beschrieben.
BAD -009840/2248
Beispiel 1'
Pivaloylox.vnethyl-6-arqinopenicillanat
Pivaloylox.vnethyl-6-arqinopenicillanat
(a) Aus 6-Aminopenicillanstiure,
Zu einer Suspension von 0,25 hol G-Aminopenicillansfciure in
250 ml Dimethylformamid werden 0,35'Hol Triäthylamin auge- .
geben und nach 1/2stündisem Rühren 0,5 Hol Chlormethyl-pivar
lat. Nach 4Btiindigem Rühren hei 26 - 28°C wird das Gemisch
mit 750 ml Äthylacetat verdünnt. Der niederschlag aus Triüthylamin-Hydrochlorid
wird abfiltriert, das Piltrat wird viermal mit 250 ml Wasser gewaschen, um größere Kengen an
Dimethylformamid und nicht uin^esetster ß-Aiainopenicillansäure
zu entfernen. Die organische Schicht wird getrocknet und bei vermindertem Druck (Badtemperatur ca. 350C) auf etwa die
Hälfte des Volumens eingeengt. Bei der Behandlung der lösung,
dos rohen Esters unter Rühren mit 0,5-molarer Lösung von
p-Toluolsulfonsäure in 450 ml Allylacetat bei 25°0 fällt das
kristalline p-Toluolsulfonat aus, das abfiltriert, mit Äthylacetat
und dann mit Äther gewaschen und anschließend getrocknet v/ird, wobei man 101,2 g (80 fS) farbloser !Tadeln
von Schmelzpunkt I40 - 149°C (Sersetzung) erhält. Beim Um- .
kristallisieren auo Kethanol-Äthylacetat wird eine analysenreine
Probe vom Schmelzpunkt 150 - 151°C (Zersetzung) erhalten:
QÜj) = + 133^'ieOH); IR (KBr) 1795 (ß-Lactain) und
00984 0/2248 BADORiGlNAL
;, ; :;2Q1298O■■'
cm*1 (Sster)} KMR (CDCl^) 1,17 Cs, 9 K9. C(CH3>5),
133 und 1,44 (2s, S.H, .C(GHj)2), 4,45 (s, 1 H, CH-3), 4,98
und 5,40 (2 d, JH cps, 2 H, CH-5 und CH-G), 5,72und 5,S3
ppm (AB a,-J=5,5 cps, 2 H,
Analyse: Berechnet für C2^IL^2°gS2: °: 5.0■_, 1SJ H: 6,01;
Mj 5'*57; S; 12,76.
Gefunden: Ci 50,08; E: 6,0Jf U: 5,55» S:12,82.
Bei Zusatz von 1 n-Salzsäure in Isopropanol unter Rühren zu
einer Lösung des rohen β-Äiainopenicillansliure-pivaloyloxymethylesters
in Äthylacetat erhält man ein kristallines Hydrochlorid
vom Schmelzpunkt 156 - 1600C (2ersetsung),
loCij) = + 183° (0,1 n-IIÖl). .
Analyse: Berechnet für C14II05Cl iT20 S; C: 45,04; H:6,32;
• Cl: 9,66; H: 7*63; S: 8,74.
Gefunden: C': 45,60; H: 6,39; Cl: 9,76? H:7,54;
.S: 8,83. ""' -;■ '
b) Aus Pivaloyloxymethyl-benzylpenicillinat Λ
Zu einer Lösung von 0,16 KoI Phosphorpentachlorid in 320 ml
trockenen, alkoholfreien Chloroforms wurden.0,3! ϊίοΐ Chinolin
"Unter Rühren zugesetzt. Die Lösung wurde auf -1O0C abgekühlt, .· ·'_
dann wurden 6,14 Mol Pivaloyloxyraethyl-benzylpenicillinat ■ ..'·."
0 0§840/2248
| ί | • ·. ν | |
| ..'. Ί | ||
| BAD | ORIGINAL | A1; ·;·,«■. *i |
zugegeben. Nach 15mintitlgem Rühren bei -1O0C wurden 105 ml
n-Propanol im Verlauf von 5 Hinuten bei 5 - 100C zugegeben·
Dann wurde die Temperatur weitere 15"Kinuten bei -1O0C gehalten,
danach wurde eine Lösung von 50 g Natriumchlorid in 220 ml V/asser unter heftigen Rühren zugesetzt. Dabei stieg
die Temperatur auf 00C an. Nach Zugabe von 450 ml loichtbenzin
wurde die lösung mit Kristallen aus einer früheren Herstellung angeimpft, und nach ICminütigem Rühren wurden weitere
fe 500 ml Leichtbenzin im Verlauf von 5-10 Minuten zugegeben.
Dann wurde noch 15 Kinuten lang bei O0C gerührt, danach wurde
die wässrige Phase abgetrennt und der Niederschlag in der organischen Phase wurde gesammelt. Dor Filterkuchen wurde in
einem Gemisch aus 200 ml gesättigter wässriger Natriumchloridlösung
und 10 ml Wasser suspendiert. Die Suspension wurde filtriert und der Filterkuchen wurde mit gesättigter wässriger
Hatriumchloridlüsung und dann mit Äther gewaschen, wobei man
52,4 g des Hydrochlorids der gewünschten Verbindung er-
Wk hielt; toQD - + 161° (0,1/lICl). Abgesehen von einem Natriumchloridgehart
v/ar das Produkt rein; es konnte ohne v/eitere Reinigung in der nächsten Acylierungsstufe eingesetzt werden.
Das Ausgangsmaterial kann v/ie folgt hergestellt werden: ,
Pivaloylopiymethyl-benzylOenicillinat
Zu einer Suspension von 19»0 g Kaliumbenzylpenicillanat in
200 ml Aceton wurden 8,3 ml Chlormethylpivalat zugegeben,
9840/2248 baö original:.
: "■' ;,; ■ ' · . : '■■ 20129B0; :S
danach wurde eine Lösung von 1,25 β natriumiodid in 5 ml
Wasser fcugesetzt. Das Gemisch wurde 5 Std. lang am Rückfluß
gekocht, Wach dem Abkühlen wurde das Kaliumchlorid'.abfiltriert..
Durch Zusatz von Wasser zum Filtrat wurde die gewünschte Verbindimg
in Form eines farblosen kristallinen Produkts, vom-·
Schmelzpunkt 11^4 - 1150G erhalten.
Analyse: Bereclmet für C22H28^2°6S:
; Cs 58,91} Hi 6,3Oj N: 6,24.
- , ■■■=■ ■ . -.: ■■■■ -.. '■ .■-:
Gefunden! 0: 58,82j II; 6,33» H: 6,28. ,,
0:+ 256° (o=li Methanol). '. -''
Das DUnnschichtenchr0nat0crar.ua auf ■ Silicacel (Herck I
geigte das Vorliegen eines reinen Produkts an.
H^ s 0,45 (Oyclohexan-Äihylacctatj 1+1)
Rf ss 0,86 (Butanol-AthoJiol-HgOj 4+1+1)
Analog der Iieivstellung ties. Pivaloyloxyrndthyl-ö-aminopenicilla- a
nats (Verfahren ä) .wurdeiv. folgende-"Acyloxymethylester der 6·^
Aminopenicillansäure aus dieser SlVure-und den entsprechenden"
Chlorinetliylestern hergestellt ϊ
"Acetoxymethyl-ö-aminopenicillanat - erhalten als kristallines p-Toluolfulsonat, P. 147 - 1480C. (Zersetsung),
Ju> +^33° (MeOII). \ - " ' '.
098 40/22 48 bad
. 201
Analyse: Berechnet für C18H2^N2O8S2:
0: 46,95; H: 5,25; N:6,08j S:13,92.
Gefunden: C: 46,84; H: 5,17; N: 5,86; S: 15,79. '·
Propionyloxymethyl-ö-aminopenicillanat. - erhalten als kristallinds
p-Toluolsulfonat, F. 135 - 136°C (Zers.),^]^= + 128°
(MeOH).
Analyse: Berechnet für O1QH26N2O8S2: C: 48,09? H: 5,52:
H: 5,90; S: 13,51. \".\ ■
Gefunden: C: 48,03; H: 5,70; N: 5,84; S: 13,55· -
iso-Butryloxyraethyl-ö-aminopenicillanat - erhalten als
kristallines p-Toluolsulfonat, F. 132 - 1330C (Zersetzung),
M0 = + 133° (MeOH).
Analyse: Berechnet für °20II28Ii2°8S2: C: 4?»16» H: 5,78;
N: 5,75; S: 13,13. Gefunden: C: 49,39; H: 5,81; N: 5,59; S: 12,96.
Valeryloxymethyl-e-aminopenicillanat - erhalten als kristallines
p-Toluolsulfonat, F. 131 - 1320C. (Zersetzung)", ' · '_,,
= + 126° (HeOK). . · ■ //·
Analyse: Berechnet für C21 H~q1I2OqS2ί C: 50,18;
■ H: 6,01; N: 5,57; S: 12»76. ./■.:.■;
Gefunden: C: 50,20; H: 6,06; If: 5,44; S:12,78.', ■
00984Ό/22Λ8 '; ν . '■''/? .' o:i'i.
BAD ORIGINAL
• oC»-Xtliyl~n-lmtyrylo:i:ymGthyl-6-aminopenicillanat - erhalten :
• -
als kristallines p-Toluolsiilf onat, F. 139 - 14O0G. (Zers.),
(Me0II)# - .
Analyse: Berechnet für C2 2^2-12 ^8^2: '
0:51,14; H:6,24; H:5,42; &:1.2,41
Gefunden: C: 51,09; H: 6,18; N: 5,49; S:12,46.
BenzoyloxyBiethyl-6-aminopenicillanat - erhalten als kristallines
p-Toluolsulfonat, F.. 143 - 1440O. (Zers.) - \ " ;..
= + 121° (MeOH). ' ...
Analyse: Berechnet für 02.-112^IT2Op1S2:
G: 52,86; H:5,02; H:5,36;
3: 12,27. ■
Gefunden: G:52,5O.; II: 5,04; H:5,29; S:12,41.
Beispiel 2 ; '
?/·!--!)(-)»-ß-aifiinö- c^jf-phenyläthylpenicillinat
Hydrochlorid t ■ ... * ..
2,52 g des p-Toluolsulfonats von Pivaloyloxymethyl-6-aininopenicillanat
v/urden unter heftigem Rühren zu einem, Gemisch von 35 ml einer 0,2-molaren wässrigen Kaliumbicarbonatlosung ;'
unä 70 ml Äthylacetat zugegeben. Die Schichten vnirden getrennt,
η ή ο ρ /η /··>
ο L β-:
Die wässrige Phase wurde mit 35 ml Äthylacetat extrahiert
und die vereinigten organischen Extrakte wurden zweimal mit 10 ml Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet
und im Vakuum auf ein Volumen von 50 ml eingeengt.
Zu dieser lösung des Pivaloyloxymethyl-ö-aminopenicillanats
wurden 1 ml Wasser, 0,63 g Natriumbicarbonat und 1,21 g
D(~)-ß-Amino-cC-phenylpropionylchloridhydrochlorid bei O0O
unter Rühren zugesetzt. Nach weiterem 2stündigem Rühren bei O0C wurde das Reaktionsgemisch durch "Dicalite" filtriert,
das Filter vrarde mit 50 ml Äthylacetat: Wasser (98:2) und
50 ml "wasser gewaschen und die '.Jas chlö sung wurde mit dem FiI-trat
vereinigt. Dann wurde der pH-Wert der wässrigen Phase durch Zusatz von 0,5 n~8alzsäure unter Rühren auf 2,5 eingestellt,
die Phasen wurden getrennt und die organische Schicht wurde mit 25 ml Vasser rückextrahiert (pH 2,5). Die vereinigten
wässrigen Extrakte wurden gefriergetrocknet, wobei man 2,56 g der gewünschten Verbindung in Form eines farblosen
amorphen Pulvers erhielt, das mit dem Hydrochlorid der ß-Amino- <)C-phenylpropionsäure und anorganischem Salz verunreinigt war.
Zur Entfernung dieser Verunreinigungen wurde das gefrierge-**
trocknete Produkt in 50 ml Yfasser gelöst. Dann wurden unter /
Rühren 50 ml Äthylacetat und 15 ml gesättigte wässrige ITatriumbicarbonatlösung
zugesetzt und die Schichten wurden getrennt. Nach Extraktion der wässrigen Schicht mit 25
.■'■■■.·■ --.·,■ "..·.· ßAD.;.ÖR!G!.NAL
009840/22A8 V .' ' ';;';. :· :
■'..■ ' 20129 8 Q .·.;',■ '
* 1 tr·
Äthylacetat wurden die vereinigten organischen Phasen rait
Wasser neutral gewaschen und mit 75 ml Äther verdünnt. Zu
der resultierenden Lösung wurden 75 ml Wasser zugesetzt, dann
wurde der pH-Wert der wässrigen Phase durch Zugabe von 0,5 n-Salssäure
unter Rühren auf 2,5 eingestellt. Nach Schichtentrennung wurde die wässrige Schicht gefriergetrocknet, wobei
man die gewünschte Verbindung in Form eines farblosen amorphen
Pulvers von 99 #Lger Reinheit (jodometrisch bestimmt) erhielt.
I.R. (KBr): 1785 - 1780 (f3-Lactarn), 1760 (Boter) und
1775 era"1 (Amid).
HJI.R. (H2O): Signale beil= 7,41 (s, 5 II, arom. CII), 5,85
und 5,70 (AE c«, J=7 cps, 2 H1 OCn2O), 5,49 (s, 2 II, CII-5
und CH-6), 4,53 (s, 1 H, CII-3), 4,17 (H, 1 H, C6H5CIlK
3,53 (m, 2 H, CIICH2II), 1,36 und 1,30 (2 s, 6 11, C(CIk)2),
und 1,10 (s, 9 H, C(CILK) ppm. Als äußere Bezugssubstanz wurde
THS verwendet.
Ersetst man in obigem Verfahren das D(-)-ß-AminO-c*»-phcnyl- *
propionylchlorid-hydrochlorid durch
ß-Ämino-gC- ( 3-chlorphenyl J-propionylchlorid-hydrochlorid,
ß-Aiivino-^r(4-chlorphenyl)-propion3'lchlorid-hydrochlorid, .
ß-Araino-^(r (2-mothoxyphenyl)-propiony lchlorid-hydrochlorid,
ß-Aiaino-<^r( 4-raethoxyphenylj-propionylchlorid-hydro Chlorid,
009840/2248 . bad
1 - 28 - ' ■".··..■■ ;·■:■
3,4-dimethylphenyl)-propionylchlorid-hydrochlorid,
ß-Amino-qG-(2,4-dimethylphenyl)-propionylchlorid-hydroehlorid, ·
so v/erden folgende Penicillinester erhalten:
Pivaloyloxymetiiji-l-B-araino-oG-Cp-chlorphenylJ-athylpenicillinat,
Pivaloyloxymethyl-ß-amino-t^-(4-chlorphenyl)-räthylpenicillinat,
Pivaloyloxymethyl-ß-ainino-t/y-(2-metliQxyphGnyl).-äthylpenicillinat,
Pivaloyloj:ymethyl-ß-araino-o(r (4-nieth&3cyphenyl)-äthylpenicillinat,
Pivaloyloxymethyl-ß-amino-oCr(3,4-dimethylphenyl)-äthylpenicillinat
und
Pivaloyloxyjaethyl-ß-ainino-^-(2l4-diraetliylphenyl)-Uthylpenic.illinat,
sämtliche in Form ihrer Hydrochloride.
BelsT-'iel 3
PiVjftJ.oyloyynif;thyl-I)(~)-ß-r^
Ilydrooiilprid
Zu einer Lösung von 2,99 β D(-)-li-Carbol>enzo3::y-ß-amino--'C£-
phonylpropionsäure in 75 ml Äthylacetat λ-airden 1,4 ml Triäthylamin,
1 Tropfen li-Hethylßiorpholin und 1,39 ml Chloraraeisen3äureisol)utylester
be^ -1C0C unter Rühren zugesetzt. *fc ,
Sofort schied sich Kaliumchlorid ab, und das Gemisch^wurde
6 Kin. lang bei -160C gehalten. Zu der so erhaltenen lösung
des gemischten Anhydride wurde eine eiskalte Lösung von Pivaloyloxymethyl-ß-aminopenicillanat, hergestellt aus 5,02 g .'
des p-Toluolsulfonats dieser Verbindung nach dem Verfahren .
009840/2248 ·
BAD ORIGIMÄL
von Beispiel 2, in 75 ml Äthyläcetat zugesetzt. Während der
. Zugabe der S-AminopenicillanesterlÖsung smräE unter Rühren
wurde die Temperatur des Reaktionsgemischs zwischen -14 und
-160C gehalten. Dann wurde das Kühlbad entfernt und es wurde. ■'
noch gerührt, bis die Temperatur des Reaktionsgemischs auf 1O0C angestiegen war.(ca* 40 Min.). Dann wurde das Gemisch ■
filtriert und mit 25 ml 0,5-mölarer'wässriger Natriurnbicarbonatlösung
und mit Wasser neutral gewaschen. Zu der Lösung
des rohen DC-J-K-Carbobenzoxy-ß-amino-oO-phenyläthylpenicillinats
in ca, 150 ml Äthylacetat* die sich in einem 500 ml-Yierhalskolben
befand, welcher mit Rührer, Gaseinleiihmgsrohr,
Gasaustritt, einer Glas-CalomelelektiOde und einer durch automatischen Titrator gesteuerten Bürette versehen.war, wurden
100 ml Wasser und 5 g 10biger Palladium-Kohle-Katalysator . ■
zugegeben. Das System wurde mit Stickstoff durchspült, dann wurde ein Viasserstoffstrom unter Rühren durch die Suspension
geleitet, wobei der pH-Wert der wässrigen Phase durch Zusatz von 0,5 n-SalZsäure durch den automatischen Titrator bei 2,5
gehalten wurde. Sobald der Ivasserstoffverbrauch aufgehört
hatte, vairde der Ko3-ben mit Stickstoff durchspült, bis sümtlicher
Wasserstoff entfernt war, dann wurde der Katalysator ■■
abfiltriert. Die SGhichten des Filtrats wurden getrennt, die
organische Phase wurde mit 50. .ial Wasser (pH2,5) extrahiert,
die vereinigten wässrigen Extrakte wurden mit 25 ml Äther gewaschen und danngefriergetrocknet t wobei man die gewünschte ■
201298°
Verbindung in Form eines farblosen amorphen Pulvers von
9O$Lger Reinheit (jodometrisch bestimmt) erhielt;
Gx-J^0 = + 183° (c = 0,5 in H2O). '
Durch IR-Spektrum und die Daten des Dünnschichtenchromatogramms
wurde nachgewiesen, daß das Produkt mit dem Produkt von Beispiel 2 identisch war.
Beispiel 4
-ß.-amino-pO-(1-naphthyl)-äthylpenicillinat-
hydrochlorid
Eine Lösung von Acetoxymethyl-G-arninopenicillanat in 50 ml
Äthylaeetat wurde aus*2,50 -g dec p-Toluolsulfonats auf die
in Beispiel 2 beschriebene Weise hergestellt. Bei O0C wurden
1 ml Wasser, 0,63 β festes llatrrumMcarbonat und D,L-ß-Ajnino-OG-(1-naphthyl)-propionylchlorid
unter Rühren zugesetzt. Haßh 2stündisem Rühren bei O0C λ/urde das Gemisch durch "Dicalite"
filtriert, das klare Piltrat \mrde im Vakuum eingedampft,
Der gelbliche Rückstand wurdo in 25 nil Isopropanol gelöst und
durch Zusatz von 50 ml Äther wieder ausgefällt, wobei man die
gewünschte Verbindung in Form eines farblosen amorphen Pulvere erhielt, welches in Wasser leicht löslich war.
BAD ORIGINAL
009840/22.48 /
. . 2Ö12980
Bongoylox.rrnotliyl~ß-amino-pG--(2-thignyl)--äth.ylpen.icillinat,
Hydrochloric!
ilnalog der Herstellung des Pivaloyloxyiaethyl-G-aminopenicillanats
(siehe Beispiel 2) wurde eine Lösung von Bensoyloxymethyl-G-aininopenicillinat
in 150 ml Äthylacetat aus 7f84 β des
p-Toluolsiilfonats der obigen Verbindung hergestellt. Bei O0O
wurden 3 ml Wasser, 1*09 g Hatriuinbicarbonat und 4»07 g
D,It-ß-Amino-pk-(2-tliienyl)-propionylclilorid-hj'-drochrorid unter
Rühren BUgegebcn.
Sodann wurde noch 3 Stunden .lang bei O0C gerührt.. Das Gemisch
wurde durch Diatomeenerde nitriert und da3 klareFiI-trat
wurde im Vakuum eingedampft. Der farbloso Rückstand
wurde aus Isopropanol-Xther wieder gefällt, auf einem Filter
gesammelt und mit Isopropanol-Äthcr {iewaschon, v/obei man die
gewünschte Verbindung erhielt.
Beispiel 6 ».
Pivo-loylo^ymethyl-I). L-ß-ainino-p(y- (4-hyriroxyphenyl;).-Uthylpenicillinat
Ca) Kin Gemisch aus 20 g D,L-B-Aiaino-oO-(4-methoxyphenylX -pro-
pionsäitre (hergestellt wie in J. Org. Chem. £6, (1961) 4062
beschrieben) und 220 ml 48?oiger wässriger Bromwasöerstoffsaure
wurde in Stickstoffatmosphäre 155 Minuten lang am Rück-'
fluß gekocht. Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch
im Vakuum eingedampft, dann wurden dem so erhaltenen kristallinen
Rückstand 200 ml Wasser zugesetzt und die resultierende Lösung wurde im Vakuum eingedampft, 'wobei eine Kristallmasse
erhalten wurde. Zu diesem Rückstand wurden 100 ml gesättigte wässrige Hat riumac et at lösung zugesetzt, dann wurden 17»4 g '.
der Aminosäure abfiltriert, !fach dem Umkristallisieren des Produkts aus Wasser und anschließendem Wnsohen der Kristalle
mit Wasser, Äthanol und Äther erhielt man D,L-ß-Amino-0&-(4~
hydroxyphenyl)-propionsäure in Form des Hemihydrate, Schmelapunkt 242 - 2440O (Sersetzung).
(b) Zii einer Suspension von 1,90 g dieses Hemihydrate in 25 m
V/asser wurden unter Rühren 5 ml 2 n-!!atronlauge zugesetzt,
dann wurde die so erhaltene klare lösung auf O0C abgekühlt.
Sodann wurden 10 ml 2 n-liatronlauge und danach 4,26 ml Carbobenzyloxychlorid
unter Rühren augegeben, wobei die Temperatur während der Zugabe zwischen 0 und 5°C gehalten wurde. Nach
1 stündigem Rühren bei niedriger Temperatur wurde das Gemisch mit 100 ml Wasser verdünnt und der pH-Wert wurde durch Zugabe
von 2 η-Natronlauge auf 10 eingestellt. Die so erhaltene Suspension wurde dann dreimal mit jeweils 100 ml Äther ex-
009840/2248 bad original
■ ■ — β'* ■
trahiert. Die wässrige Phase wurde abgetrennt und mit 100 ml
Äthylacetat versetzt. Unter Rühren wurde dann der pH-Wert der wässrigen Sia Phase des Gemisehs durch Zusatz von 4 ·η"*
'Salzsäure auf 2fO eingestellt,
!lach Abtrennen der organischen Schicht wurde die wässrige
Phase mit weiteren IOD ml Xtliylacetat extrahiert, die vereinigten
organischen Extrakte wurden.mit YJasser gewaschen,
getrocknet und im Vakuum eingedampft, wobei man einen öligen Λ
Rückstand erhielt, aus welchem die gewünschte Verbindung
langsam kristallisierte. Das kristalline Produkt wurde in 25 ml Xther unter Rühren suspendiert und dann abfiltriert,
v/bbei 3.|69-"g OjH-Dibenzyloxyearbonyl-DjL^JS'-amino- -(4-hydroxyphenyl)^propionsäure
vom Schmelzpunkt 133 - 1/340C erhalten
v/urden,
(c) Zu einer Lösung von 4»50 g OjH-Dibenzyloxycarbonyl-DjIi-ßamino-^-(4-hydroxyphenyl)-propionsäure
und 1,42 -ml (Driäthyl- m
amin in 80 ml Xthylacetat wurden langsam 1,4 ml Ciilorameisensäureisobutylester
bei -1O0C unter Rühren zugetropft. Das Iriäthylaiiiin^Hydrochlorid schied sich ab, und das Gemisch Ä
wurde 4 Hinuten lang bei niedriger Temperatur gehalten. Dann
wurde eine eisklalte Lösung von Pivaloyloxymethyl-6-aminopenicillanat
in 40 ml Äthylacetat (hergestellt aus *>»02 g ;
*■--.. ,■" it ■ ' ■■■-■'■.·■. ·'■-";
des kristallinen p-Toluolsulfonats) unter Rühren zugesetzt.:<
Während der Zugabe und dann noch 10 Minuten lang wurde das.. ·
Gemisch bei -10 bis -50G gehalten. Nach Entfernen des Kühlbades
und 1/2stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das
. natriujB-Gemisch
zweimal mit ^e 15 ml 0,5-molarer wässriger Jicarbonatlösung
extrahiert und mit Wasser neutral gewaschen. Die so erhaltene Lösung des rohen Pivaloyloxymethyl-OjN-dibenzyloxycarbonyl-D,l-ß-p.mino-oO-(4-hydroxyphenyl)-Uthylpenicillinats
in ca, 120 ml Äthylacetat wurde in einen mit Rührer,
Gaseinleitungsrohr, Gar.aus tritt sr ohr, Glas-Calomel-Klektrode
und durch automatischen l'itrator gesteuerter Bürette versehenen
500 ml-Vierhalskolben gegeben. Dann wurden 100 ml Wasser und 6 g 1C^igor Palladium-Kohle-Kataly3ator zugegeben und das
System wurde mit Stickstoff durchspült. Sodann wurde ein Wasserstoffstrom unter Rühren durch die Suspension geleitet,
wobei der pH-Wert der wässrigen Phase durch Zusatz von 0,5 n-.Salzsäure
aus dem automatischen Titrator bei 2,5 gehalten vmrde. Sobald der Verbrauch an Säure aufhörte, wurde der Kolben
mit Stickstoff durchspült, bis sämtlicher Wasserstoff entfernt war. Der Katalysator wurde abfiltriert, und vom PiI-trat
vmrde die wässrige Phase abgetrennt. Der organischen Schicht wurden 100 ml Äther and 100 ml Wasser zugesetzt, darin
wurde der pH-Wert der wässrigen Phase durch Zusatz von 0,5 Salzsäure unter Rühren auf 2,5 eingestellt und die v/ässrige
Schicht wurde abgetrennt. Die vereinigten wässrigen Phasen wurden mit 40 ml Äther gewaschen und gefriergetrocknet, wobei
man 2,63 g des Hydrochlorids der gewünschten Verbindung
■ ■' "'■-'·, ■'■"' i · '
0 0 9840/224 8
in Form eines farblosen amorphen Produkts von seliger Rein
heit erhielt.
(a) Ein Strom von Salzsäuregas vmrde durch eine Suspension .-■
axis 1,90 g D, L-ß-Aniino-oC-(4-hydroxyphenyl)-propionsäure-'
heniihydrat in 40 ml Sssicsäure 5 Kin. lane unter Rühren hindurchseleitet.
Aus der hierbei sofort erhaltenen klaren-Lösung kristallisierte das Ilydrochlorid des Ausgancsnaterials
ans. Dann wurde eine Lösimg von 0,96 nl Sulfurylchlorid in
10. ml 33sslcnlture unter Rühren in. die Suspension eingetropft,
v/obei während der 10minüti£ten Zugabe die Temperatur bei 26 —
280C gehalten wurde. Die dabei erhaltene klare Lösung wurde
50 Minuten lang gerührt, dann wurden 100 ml Äther zugesetzt,
und sodarji kristallisierte ein farbloses Produkt aus dem Gemisch
aus. Nach 1 Cminütigein Rühren und Kühlen wurden" die
Kristalle abfiltriert, mit Äiher gewaschen Und getrocknet. ..
Das so erhaltene Produkt wurde in 20 ml 1 η-Salzsäure aufgenommen^
dann wurde filtriert und der pH-Wert des Filtrats wurde durch Zusatz von 25/Jigem wässrigem Ammoniak unter
Rühren auf 5,0 eingestellt. Das Geaiisch \nirde abgekülilt luid
die sich abscheidende DtL-ß-Amino-^0-(3-chlor-4-hydro:cyphenyl)-
009840/1^^8.Γ-";-V. · ".. ·
ßAD ORIGINAL.
• ;;.:. .---ν ■ 2ö.i2980 >;-,
propionsäure wurde abfiltriert, mit Wasser und dann mit Aceton gewaschen und getrocknet, wobei man 1,76 g dieser
Säure vom Schmelzpunkt 231 - 2320C (Zersetzung) erhielt.
(b) Zu einer Suspension von 2,16 g D,L-ß~Amino-p6-(3-c}\lor-4-hydroxyphenyl)-propionsäure
in 25 ml Wasser wurden unter Rühren 15 ml 2 n-Iiatronlauge und 4126 ml Carbobenzyloxychlorid
bei O0C zugegeben. Nach Istündigera Rühren bei dieser ·
niedrigen Temperatur wurde das Reaktionsgemisch gemäß der Arbeitsweise von Beispiel 6 (b) aufgearbeitet, wobei,man
3»02 g D,L-ß-Benzyl4xycarbonylamino-(^r(3-chlor-4-hydfoxyphenyl)-propionsäure
in Form eines farblosen Gummis erhielt.
(c) Eine Lösung von 2,62 g D,L-ß-Benzyloxycarbonylamino-ot-(2-chlor-4-hydroxyphenyl)-propionsäure
und 1,05 ml Triäthylamin in 60 ml Äthylacetat wurde auf -100C abgekühlt. Dann wurden
unter Rühren 1,05 ml Chloressigsäureisobutylester zugesetzt und das Geraisch wurde 4 Min. lang bei -1O0C gehalten. Dann wi.rde
eine eiskalte lösung von Pivaloyloxymethyl-6-arainopenicillanrt
(hergestellt aus 3»77 C des kristallinen p-Toluolsulfonats). **
in 30 ml Äthylacetat unter Rühren zugegeben, wobei die Temperatur
des Gemische während der Acylierung zwischen -10 und -50C gehalten wurde, Nach weiterem lOniinütigem Rühren bei ;· W
niedriger Temperatur, dann 40 Kin. lang ohne äußere Kühlung," ;-..
■■ · ■'· ". '· ' -. · '■■%'■'
■; wurde das Gemisch zweimal mit je 10 ml 0,5-inolarer wässriger \:\
BAD ORiGIMAL
;..;v.v , Q-1238o·;:.-{
lTatriumbicarbonatlösung extrahiert, dann mit Wasser neutral
gewaschen. Zu der Losung des rohen Pivaloyloxyniethyl-DjL-ßbenzyloxycartionylamino-ü^-i^-chlor-'^hydroxyphenylj-äthylpenicillinatß
in Äthylacetat wurden 100 ml Wasser und 4»5 g 10biger Palladium-Kohle-Katalysator■ gegeben, dann wurde das
Gemisch wie in Beispiel 6 (c) beschrieben hydriert. Sobald die'
Umsetzung beendet war, wurde.der Katalysator abfiltriert und
das Piltrat γ/urde wie in Beispiel 6 (c) besclirieben aufge- . " ■
arbeitet■♦Hach dem Gefriertrocknen der wässrigen Phase er- ·. .. ■
hielt man dabei 2,2 g des Hydroclilorids der gewünschten Ver- bindung
in Form eines farblosen amorphen Pulvers von 82^iger
Reinheit. ''■
nat. , : ■ ;■";-·
(a) 15 g Β,Ι-ß-Amino-^-phehylpropionsäiire (hergestellt v/ie
in Ann. 614, (1958) 167 beschrieben) wurden bei 5 - 1Q0C . ' :\
mit einem Gemisch aus 16 ml lionzentrierter Schwefelsäure und,
12 ml rauchender Salpetersäure nitriert, wobei man die D,lr-ß-"
Amino-^-(5-nitrophenyl)-propionsäure erhielt. Bei der.Hy- 1 \i :,
• drierung einer lösung des ITatriumsalzes. dieser Verbindung. <
.;J :' (^12 g) in 160 ml Wasser über'1,2 g 10bigem Pälladium-köiae-^·λ;,?
Katalysator bei Raumtemperatur und Kormaldruck erhielt
-·':■■·■.,-■'■-■■
die D,Ir-ß-Amino-oO-(3-aminop*hcnyl)-propionsäure·
(b) Beim Behandeln von 1,8 g dieser Aminosäure in eiskalter verdünnter v/ässriger Alkalilösung mit 4»26 ml Carbobensyloxychlorid
nach der Arbeitsweise von Beispiel 6 (b) wird die lI,lI-Mbenzyloxyearbonyl-I),L-ß-amino-Q&-(3-arainophenyl)-propionsäure
in Form eines gelblichen Öls erhalten,
• ■ V- ...V
(c) 3,36 G der so geschützten Aminosäure wurden mit Pivaloyloxymethyl-6-aininopenicillanat
analog der Arbeitsweise von Beispiel 6 (c) gekuppelt, wobei man eine Lösung des rohen
Pivaloylorymethyl-iT, li-dibensylo-xycarbonyl-D, Ir-ß-amino-oO- ( 3-ajninophenyl)-äthylpenicillinats
in Äthylacetat erhielt. Bei der katalytischen Hydrogenolyse dieses ?enicilline.'3ters v/ie
in Beispiel 6 (c) beschrieben und entsprechender Aufarbeitung erhielt man 2,14-g des Dihydroclilorids des gewünschten Di-
φ aminopenicillineoters in Porm eines blassgelben amorphen
Pulvers von 76$Lger Reinheit.
Beispiel 9 , · ".'-.;.",-PivaloyloχyIaethyl-ß-aI^^iΓ.o-Q(J-^phemrläth.γlpenlcil·linat
f
(a) 7,06 g Natriumbicarbonat wurden zu einer Suspension von ·■
7 »09 g 6-Aminopenicillansäure in 60 ml Wasser unter Rühren ^
. · ν"..· ;BAD ÖQ98/Γν"1'*'β VV ·'-;'..
-. 39 -
zugegeben. Die so erhaltene klare lösung wurde mit 15
Aceton verdünnt und auf 50C abgekühlt. Dann wurde eine lösung
von 6,71 g ß-Azido-flG-phenylpropionylchloria in 15 ml
Aceton unter Rühren zugesetzt, wobei die Temperatur während
der Acylierung zwischen 5 und 100O gehalten wurde. Nach
weiterem 40roittÜtigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Gemisch
zweimal mit 25 ml Äther extrahiert. Die wässrige Phase
wurde abgetrennt, dann wurden 50 ml Äther zugegeben und der
.."■■-■■■■ ■ · ■ . ■ ■ ."■ '
pH-Wert der wässrigen Phase wurde durch Zusatz von 2n-Salzsäure
unter Rühren auf 2,5 eingestellt.- Die organische Schicht
wurde abgetrennt, die wässrige Phase wurde mit 50 ml Äther ,
rückextrahiert und die vereinigten ätherischen Extrakte
wurden zweimal mit 10 ml'Wasser Gewaschen. Zu dieser organischen
Lösung wurden 80 ml Wasser zugesetzt und der pH-Wert der wässrigen Phase wurde durch Zugabe von 2-molarer wässriger
Kaliumbicarbonatlösung unter Rühren auf 6,5 eingestellt.
Sie wässrige Phase wurde dann abgetrennt, mit 20 ml Äther gewaschen
und gefriergetrocknet, wobei man 9»58 g Kalium-ßaiiido-pO-pehenyläthylpenicillinat
von 98^i-ger Reinheit erhielt, ν ... \
' Das im obigen Verfahren verwendete ß-Azido-eC-phenylpropionylchlorid
wurde aus der entsprechenden Säure und Thionylchlorid durch Kochen einer Lösung äquimolarer Mengen der beiden Ter-;..:;;;
; 2012880 ^ Φ
bindungen in Benzol während 1 Std., und Eindampfen des Gemischs
im Vakuum zur Trockene erhalten, Die ß-Azido-0(rPhenylpropionaäure
war aus der ß-Brom-o6-phenylpropionsäure nach der Arbeitsweise der Belgischen Patentschrift 641 516 hergestellt
worden. :
(b) Zu einer Suspension von 4,28 g Kalium~ß-azido-ok-phenyläthylpenicillinat
in 50 ml Aceton und 1 ml 10biger wässriger Natrium-odidlösung wurden 2,69 ml Chlormethylpivalat zuge-
setzt, dann wurde das Gemisch 4 Std. lang am Rückfluß gekocht.
Nach dein Abkühlen wurde die Suspension filtriert und,das
Piltrat wurde im Vakuum eingedampft, der Rückstand wurde wiederholt
durch Dekantieren mit Petroläther gev/aschcn, um überschüssiges Chlormethylpivalat zu entfernen. Der dabei gewonnene
ölige Rückstand wurde in 60 ml A'thylacetat aufgenommen, mit wässriger llatriumbicarbonatlösung und dann mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Hach dem Entfernen des Lösungsmittels im Vakuum erhielt man 4,23 g des rohen Pivaloyloxymethyl-ßazido-ot/-phenyläthylpenicillinats
in Form eines Gummis; dieses Produkt wurde ohne weitere Reinigimg in der nächsten Verfahrensstufe eingesetzt. ■-*. ■··
(c) Zu einer Lösung von 4 g der obigen ß-Azidoverbindung in 50 ml Äthylacetat wurden 50 ml Wasser und 4 g 1Obiger PaIIa-.
diura/Kohie-Katalysator zugesetzt, dann wurde das Gemisch nach
.. ■ . ■ . . ' " BAD-ORIG(NAU"- V
■"■r'-'-V 0098A0/2248 ^ :V , ,
• der Arbeitaweise von Beispiel 3 hydriert. Nach beendeter Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert, die saure wässrige
Phase wurde abgetrennt, mit Äther gewaschen und gefriergetrocknet, wobei man 1,66 g des Hydrochloride der gewünsch-
,ten Verbindung in Porm eines farblosen amorphen Pulvers von
83#iger Reinheit erhielt»
Zu einem (Jemisch- aus 35 ml 0,2-molarer wässriger Kaliumbi·«
carbonatlösung und 50 ml Athylacetat wurden 2,44 g des p- :
Soluolsul^önats von Isobutyryloxymlethyl-ö-aminopenicillaivti
unter heftigem Rühren zugegeben. Die Phasen wurden getrennt,
die wässrige Schicht wurde mit 50
ml Äthylacetat extrahiert
unct die vereinigten organischen Extrakte wurden zweimal mit
: ■'.""■■ Γ -■'■■"■■■■ : -"■■'■■ i ■■ " '' ' '
je 10 ral Vfasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum auf ein
Volumen νφι etwa 50 ml eingeengt» Zu dieser Lösung wurden; ' ·
1 ml Wasserι 0,63 B festes NatriuB^bicarbonat und eine lösung
von 1*054O-Azido-pd^phen^-lpropiQnylchlorid In 10 ml Xthylace- :
tat bei 0-0 unter Rühren zugegeben, !fach iatündlgem Rühren,
bei 0 - 5% wurde das Kühlbad entjfernti dann wurde noch wei1-tep
gerühmt, bis die Temperatur de;* GemiscJbB auf etwa 20Q0 ■
angestiegen war (ca. 30 Hinuten) * Dann wurde das Geiniatafi '·' ■""■■'"
filtriert und das Filtr^t„wurde mit 0,5-molarer wässrigerr
'■■·'■■'■
Natriumbicarbonatlösung und anschließend mit Wasser gewaschen.
Zu der so erhaltenen lösung des rohen Isofeutyryloxymethyl-ßazido-üG-phenyläthylpenieillinats
in Äthylacetat wurden 60 ml V/asser und 2,5 g eines lOjSigen Palladium/Kohle-Katalysators
zugesetzt und das Gemisch wurde wie in Beispiel 3 beschrieben hydriert. Nach beendeter Umsetzung wurde der Yar
talysator abfiltriert und die wässrige Phase wurde abgetrennt, mit Äther gewaschen und gefriergetrocknet, wobei man 1,05 g
W des Hydrochlorids der gewünschten Verbindung in Form eines
gelblichen amorphen Pulvers erhielt. Die Reinheit des Produkts lag, gemäß jodometrischer Bestimmung, bei 79 fi»
Patentansprüche
■■·■'· BAD ORIGINAL·
009840/2248 .
Claims (1)
- DH-INO. *. WOTSSTKO** DXPX* ING. Q. FIJI*
»R.E.T.PBCHMANNDH. ING. D. BKHHXN8ATS KT AK WiLT*ΜβΝΟΗΕΚ PO. S1A-37 587 2Ό12980PA1) J Penicillinester der allgemeinen Formeln xS CH?CH CCH,NS— CH. COHH. OHCO . (DN —— CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-ACH.CONH.CHΛ:\GH«1 2NH2CH CCHCO — N (IDSv CHCH. CONH. CH —— CHCO CH-3(IH)N —- CH.COOCH2.O.C0(CH2)n-Ain welchen * ein asymmetrisches Kohlenstoffatom anzeigt, η0038*0/2248 BAD ORlGlMALγα.. . .,.·. ■« 1A-37 5876. April 1970 f3 P 2012980.0β μ i ." in' ν »οBCHWKIUiSBSTB, S- 44 -eine ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R1 bis Rq für Wasserstoff oder Halogen, für eine Trifluormethylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Hydroxygruppe, einen Alkyl-, Alkoxy-, Alkylthio- oder Alkylsulfonylrest, einen Cycloalkyl- öder Cycloalkoxyrest mit 5 bis 7 Ringkohlenstoffatomen, einen Aryl-, Aralkyl-, Aralkoxy- oder Aralkylthiorest, einen Alkanoyl- oder ATfcanoylaminorest, eine Amino-, Monoalkylamino oder Dialkylaminogruppe stehen, und wobei R gegebenenfalls zusammen mit R1 oder R,Cm Ieinen carbocyclischen Ring bildet, R_ gegebenenfalls mit R.5 4oder R einen carbocyclischen Ring bildet, RQ gegebenenfalls mi"fc ^7 oder Rq einen carbocyclischen Ring bildet und worin B Sauerstoff, Schwefel oder eine -NH-Gruppe, A einen unsubstituierten oder substituierten aliphatischen, alicyclischen, aromatischen oder heterocyclischen Rest bedeutet, und Salze dieser Penicillinester mit pharmazeutisch zulässigen Säuren.2) Stereoisomere der Verbindungen nach Anspruch 1.3) Verbindung nach Anspruch 1, worin η gleich Null und A ein Methylradikal ist.4) Verbindung nach Anspruch 1, worin η gleich Null und A ein tertiäres Butylradikal ist.5) Pivaloyloxymethyl-ß-amino-OC-phenyläthylpenicillinat.6) Acetoxyrnethyl-ß-amino-a-O-naphthylJäthylpenlcillinat.7) Benzoyloxymethyl-ß-amino-(^-(2-thienyl)äthylpenicillinat18) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man eine Verbindung der folgenden Formeln:folgt Seite _ 4.5 009840/2248 vom ie.5.1970NS CH.CO.YR.(IYa)RtCH.CO.YCH(IVb)R,CH.CO.Y CHoR.(IVc)10worin R^ bis Rq uiia B die obige Bedeutung besitzen und R^IQ für eine gegebenenfalls substituierte Aminogruppe oder einen in eine Aminogruppe überfuhrbaren Rest steht, mit einem Ester der 6-Aminopenicillansäure der Formel Vs ·0 9840/22 48Ξ ' I
XN. CHO= C- 46 -CH,CHCH,CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-A(V)in der η und A die obige Bedeutung besitzen, umsetzt, wobei in obigen Formeln -CO-Y und X-NH- zur Reaktion miteinander unter Bildung einer CO-NH-Bindung befähigte Reste darstellen, wobei man, falls R,,q eine Aminogruppe ist, eine Verbindung der Formeln I, II oder III erhält, oder, falls R^0 keine
Aminogruppe ist, eine Verbindung der Formeln:CHR.10CHCH-CH-,(VIa)CO N CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-ACH.CONH.CH10CH.CONH.CH/ \
CH CCH,(VIb)CH,N CH.COOCH2.0.CO(CH2)n-ACHCH(VIc),CH,CO N CH.C00CH2.0.C0(CH2)n-A009840/2 248, η, Α und B die obige Bedeutung besitzen, wobei in diesem Fall der Substituent iLq anschließend durch Reduktion oder Hydrolyse in eine Aminogruppe überführt wird.in denen R- bis9) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ι daß man ein ß-fi^Q-substituiertes Peni oder ein Salz davon der Formeln VIIa1 b oder c:CH.CO.NH.CHCOS CH/ N / CH C| jCH.COOY1(VII a)CH-,CH. CO .HH. CH. CH \ CH5 I I I -CH.COOY1 CH2 CO — N Rio (VIIb)CH.CO.NH.CH.-ι ICO ■CH,CH.COOY1(VIIc)00 98 40722 4 8in denen Ex. bis E-q und B die obige Bedeutung besitzen und Y1 Wasserstoff oder ein Kation darstellt, mit einer Verbindung der Formel VIII X1CH2OCO(CH2)n~A umsetzt, in der η und A die obige Bedeutung besitzen und X1 ein Hälogenatom, einen Acyloxyrest mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen, einen Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest bedeutet, wobei man, falls R^0 keine Aminogruppe ist, eine Verbindung der Formeln VIa, b oder c erhält, in der man dann den Substituenten E.q durch Eeduktion oder durch Hydrolyse in eine Aminogruppe überführt.009840/2248
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