DE2012850B2 - Reißverschluß mit Verschlußgliederreihen aus schraubenlinienförmig verformten Kunststoffmonofilament - Google Patents
Reißverschluß mit Verschlußgliederreihen aus schraubenlinienförmig verformten KunststoffmonofilamentInfo
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-
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reißverschluß mit Verschlußgliederreihen aus schraubenlinienförmig verformtem
Kunststoffmonofilament, bei dem die einzelnen Verschlußglieder zwei Schenkel, einen Kupplungskopf
sowie rückwärtige Verbindungsteile aufweisen, die Schenkel eine ovale öse mit Eingriffsbereich für den
Eingriff des zugeordneten Kupplungskopfes der jeweils anderen Reißverschlußhälfte bilden und zumindest die
an den Kupplungskopf angeschlossenen Schenkelteile der Verschlußglieder in einer Projektion senkrecht auf
die Reißverschlußebene einander im wesentlichen überdecken sowie beide im Eingriffsbereich des
zugeordneten Kupplungskopfes der jeweils anderen Reißverschlußhälfte in Reißverschlußlängsrichtung verlaufende
angeprägte Verbreiterungen aufweisen.
Bei einem bekannten Reißverschluß dieser Art (DE-AS 12 63 375) sind die Verbreiterungen in der
Projektion senkrecht auf die Reißverschlußebene zu den rückwärtigen Verbindungsteilen hin neben den im
Eingriff befindlichen Kupplungsköpfen der anderen Reißverschlußhälfte angeordnet und in bezug auf die
Öse von innen in die Schenkel eingepreßt, um so die Kuppeleingriffstiefe zu begrenzen bzw. zwischen den
Verschlußgliedern verlaufende Abschnitte von Nähnähten, mit denen die Verschlußgliederreihen an Tragbändern
befestigt sind, vor einer Berührung und Beschädigung durch die Kupplungsköpfe der jeweils anderen
Reißverschlußhälfte zu schützen.
Nachteilig ist, daß durch derartige Verbreiterungen insbesondere bei in der Reißverschlußebene erfolgenden
Abbiegungen die Flexibilität des gekuppelten Reißverschlusses leidet und die Aufbruchfestigkeit
vermindert wird,
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Aufbruchfestigkeit des gekuppelten
Reißverschlusses insbesondere bei Abbiegungen aus der Reißverschlußebene heraus zu erhöhen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der
ίο Erfindung darin, daß die Verbreiterungen in der
Projektion senkrecht auf die Reißverschlußebene über und unter den im Eingriff befindlichen Kupplungsköpfen
der anderen Reißverschlußhälfte angeordnet und in bezug auf die Öse von außen in die Schenkel eingeprägt
is sind.
Die erreichten Vorteile bestehen in der beachtlich /erbesserten Aufbruchfestigkeit des Reißverschlusses
insbesondere bei Abbiegungen aus der Reißverschlußebene heraus. Die über und unter den Kupplungsköp-
fen liegenden Verbreiterungen bilden nämlich bei den genannten Beanspruchungen zusätzliche Formschlußelemente,
die den aufsprengenden Kräften entgegenwirken. Nach Lehre der Erfindung können die Verbreiterungen
diese Funktion aber nur erfüllen, wenn sie von außen in die Schenkel eingeprägt sind, d.h. das
Prägewerkzeug bei glatter Unterlage von außen aufgesetzt worden ist, weil dann die Querschnittskontur
der Verbreiterungen den zugeordneten Kupplungsköpfen ohne Änderung des erforderlichen Spiels, weiches
regelmäßig etwa ein Zehntel des Durchmessers des Kunststoffmonofilamentes ausmacht, angepaßt bleibt
und keine Beeinträchtigung der Beweglichkeit bzw. Flexibilität des Reißverschlusses im Ganzen eintritt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Verbreiterungen quer zur Achse des
Kunststoffmonofiiamentes um etwa den halben Durchmesser
breiter als das Kunststoffmonofilament. Ferner ist es günstig, die Anordnung so zu treffen, daß die
Kupplungsköpfe quer zur Achse des Kunststoffrr.onofi-
■»o iamentes zumindest die Breite der Verbreiterungen
aufweisen, vorzugsweise um er.vf· ein Viertel des
Durchmessers des Kunststoffmonofilamentes breiter sind. Sie können dazu in üblicher Weise breitgequetscht
und zusätzlich durch eine Spreizprägung im Zentrum
■ti der Kupplungsköpfe verbreitert sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert; ss zeigt
Fi g. 1 in starker Vergrößerung und abschnittsweise
zwei gekuppelte Verschlußgliederreihen eines Re.Över-Schlusses,
F i g. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach F i g. 1 von oben und
Fig.3 ein einzelnes Verschlußglied des Reißverrchlusses,
in die Zeichenebene abgewickelt.
Der in den Figuren dargestellte Reißverschluß besitzt Verschlußgliederreihen aus schraubenlinienförmig verformtem
Kunststoffmonofilament. Die einzelnen Verschlußglieder besitzen zwei Schenkel 1, 2, einen
Kupplungskopf 3 und rückwärtige Verbindungsteile 4.
so Die Schenkel 1,2 bilden eine Öse 5 für den Eingriff des
zugeordneten Kupplungskopfes 3 der jeweils anderen Reißverschlußhälfte, die öse 5 ist mehr oder weniger
breit und kann, wenn die beiden Schenkel 1, 2 praktisch aneinanderliegen, auch verschwinden. Zumindest die an
f>5 den Kupplungskopf 3 angeschlossenen Schenkelteile 1,
2 der Verschlußglieder überdecken einander in einer Projektion senkrecht auf die Reißverschluöebene, in
Fig. I geht diese Überdeckung praktisch bis 7U den
rückwärtigen Verbindungsteilen 4t
Die beiden Schenkel 1, 2 jedes Verscblußgliedes
weisen im Bereich des Eingriffes des Kupplungskopfes 3
der jeweils anderen ReißverschluPhälfte eine in
Reißverschlußlängsrichtung verlaufende Verbreiterung 6 auf. Die Verbreiterungen 6 sind in der Projektion
senkrecht auf die Reißverschlußebene (vgl F i g. 1) über und unter dem im Eingriff befindlichen Kuppelköpfen 3
der anderen Reißverschlußhälfte angeordnet. Sie sind quer zur Achse 7 des Kunststoffmonofilamentes um
etwa den hc!ben Durchmesser d breiter als das
Kunststoffmonofilament Die Kupplungsköpfe 3 sind noch etwas breiter, und zwar ist die Anordnung so
getroffen, daß die Kupplungsköpfe 3 quer zur Achse des Kunststoffmonofilamentes zumindest die Breite der
Verbreiterungen 6 aufweisen, vorzugsweise um etwa ein
Viertel des Durchmessers d des Kunststoffmonofilamentes breiter sind, Die Verbreiterungen 6 sind in bezug
auf die von den Schenkeln 1, 2 gebildete öse 5 von außen in die Schenkel eingeprägt. Das heißt, daß das
Prägewerkzeug von außen wirksam geworden ist, während das Kunststoffmonofilament beispielsweise
noch im gestreckten Zustand sich auf einer entsprechenden Unterlage befand. Die Kupplungsköpfe 3 sind
ebenfalls von außen an das Kunststoffmonofilament angeprägt, sie könnten jedoch auch von innen
angeprägt sein. Jedenfalls soll der Kupplungskopf 3 in Richtung der Achse des Kunststoffmonofilamentes
möglichst schmal sein.
Claims (3)
1. Reißverschluß mit Verschlußgliederreihen aus schraubenlinienförmig verformtem Kunststoffmonofilament, bei dem die einzelnen Verschlußglieder
zwei Schenkel, einen Kupplungskopf sowie rückwärtige Verbindungsteile aufweisen, die Schenkel
eine ovale öse mit Eingriffsbereich für den Eingriff
des zugeordneten Kupplungskopfes der jeweils anderen Reißverschlußhälfte bilden und zumindest
die an den Kupplungskopf angeschlossenen Schenkelteile der Verschlußglieder in einer Projektion
senkrecht auf die Reißverschlußebene einander im wesentlichen überdecken sowie beide im Eingriffsbereich des zugeordneten Kupplungskopfes der
jeweils anderen Reißverschlußhälfte in Reißverschlußlängsrichtung verlaufende angeprägte Verbreiterungen
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterungen (6) in der
Projektion senkrecht auf die Reißverschlußebene über und unter den im Eingriff befindlichen
KupplungSfiöpfen (3) der anderen Reißverschlußhäifte angeordnet und in bezug auf die öse (5) von
außen in die Schenkel (1,2) eingeprägt sind.
2. Reißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterungen (6) quer
zur Achse (7) des Kunststoffmonofilamentes um etwa den halben Durchmesser (d)breher sind als das
Kunststoffmonofilament
3. Reißverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsköpfe (3) quer
zur Achse des Kunststoffmonofilamentes zumindest die Breite ier Verbreiterungen (6) aufweisen,
vorzugsweise um etwa ein Viertel des Durchmessers (d)des Kunststoffmonofilamentes breiter sind.
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| CH428869A CH479268A (de) | 1969-03-21 | 1969-03-21 | Reissverschluss aus Kunststoffmonofilament |
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