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DE1912357C - Reißverschlußgliederreihe - Google Patents

Reißverschlußgliederreihe

Info

Publication number
DE1912357C
DE1912357C DE1912357C DE 1912357 C DE1912357 C DE 1912357C DE 1912357 C DE1912357 C DE 1912357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile strand
zipper
winding
plastic profile
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Opti-Holding Ag, Glarus (Schweiz)
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Reißverschlußgliederreihe, welche aus einem fortlaufenden Kunststoffprofilstrang gebildet ist.
Derartige Reißverschlußgliederreihen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, insbesondere sind solche bekannt, bei denen die Windungsschenke!, gesehen auf die Verschlußebene, übereinanderliegen und wobei am Profilstrang im Eingriffsbereich angeprägte Kuppelköpfe ausgebildet sind (vgl. USA.-Patentschriften 3 047 924, 3 255 504, 3 336 640 und britische Patentschrift 824 919). Bei Reißverschlußgliederreihen dieser Art bildet der mehr oder weniger freie Zwischenraum zwischen den Schenkeln der Kuppelglieder das Lagerbett für den zugeordneten Kuppelkopf der jeweils anderen Reißverschlußgliederreihe. Der freie Abstand ist durch die Breite der Kuppelköpfe und durch die Dicke des Kunststoffpiofilstranges bestimmt und kann in der Praxis unter Berücksichtigung der Prägbarkeit des Kunststoffprofilstranges etwa d+d/10 ausmachen, wenn d den Durchmesser des Kunststoffprofilstranges angibt. Dann entstehen unter Querzugabbiegungen und insbesondere Abknickungen aus der Reißverschlußebene heraus mit abnehmendem Krümmungsradius an der Biege- und Knickstelle zunehmende, aufsprengende Kräfte. Andererseits sind bei den bekannten Reißverschlußglicderreihen dieser Art die gekuppelten Reißverschlußgliederreihen um die Kuppelstellen verbindende Achsen nicht sehr gelenkig und unter Querzug ecipfind/.'jh auch gegen Abbiegungen oder Abknickungen in der Reißverschlußebene. Im Ergebnis nimmt ά,ύ Aufbruchsicherheit gegen Querzug durch die beschriebenen Verformungen ab. Das gilt auch für Reißverschlußgliederreihen, die aus einzelnen, an einem Tragstrang angebrachten Kuppelgliedern bestehen (vgl. USA.-Patentschriften 1846 919, 1846 921 und 1937 298) und insbesondere für Ausführungsformen, bei denen die Windungsschenkel der einzelnen Kuppelglieder, gesehen auf die Verschlußebene, nicht übereinanderliegen (vgl. USA.-Patentschrift 1 937 297). Im übrigen kennt man Ausführungsformen von Reißverschlußgliederreihen, bei denen auf das Anprägen von Kuppelköpfen verzichtet worden ist, dafür aber Windungsschenkelausnehmungen vorgesehen sind (vgl. USA.-Patentschrift 2 018 099 und britische Patentschrift 620 331). Diese Ausführungsformen weisen im Prinzip die gleichen Nachteile auf, wie die oben beschriebenen. Ferner sind Reißverschlußgliederreihen bekannt, bei denen nicht nur Kuppelköpfe sondern auch daran anschließende Windungsscnenkelausnehmungen vorgesehen sind (vgl. USA.-Patentschriften 3 022 803, 3 089 231 und britische Patentschrift 874 494). Bei diesen bekannten Ausführungsformen sind die Windungsschenkel-Ausnehmungen nicht an dem Kunststoffprofilstrang angeprägt, sondern durch Verminderung des Querschnittes des Kunststoffprofiistfanges ausgebildet. Eine derartige Querschnittsverminderung des Kunststoffprofilstranges ist aber nur bei verhältnismäßig groben Reißverschlüssen möglich und auch nur dann, wenn der Kunststoffprofilstrang die Form eines flachen Bandes hat. Ebenfalls nur für verhälnismäßig grobe Reißverschlüsse eignet sich eine AusfUhrungsform, bei der die Kuppelköpfe seitlich an den Windungsteilen angeprägt sind und mit an die Kuppelungsköpfe anschließenden Windungsschenkelausnehmungen der zugeordneten Reißverschlußgliederrelhe zusammen" arbeiten (vgl, USA.-Patentschrift 2 939 192). Immer ist jedoch auch bei den letztgenannten Ausführungsformen die Aufbruchsicherheit bei Abbiegungen und Abknickungen der Reißverschlußgliederreihe unbefriedigend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reißverschlußgliederreihe anzugeben, die auch in sehr feiner Ausführung bei den beschriebenen Verformungen und unter Querzug wesentlich erhöhte
ίο Aufbruchsicherheit gewährleistet.
Die Erfindung betrifft eine Reißverschlußgliederreihe, welche aus einem fortlaufenden Kunststoffprofilstrang gebildet ist, wobei die Windungsschenkel, gesehen auf die Verschlußebene, übereinanderliegen
und wobei am Profilstrang im Eingriffsbereich angeprägte Kuppelköpfe und daran anschließende Windungsschenkelausnehmungen ausgebildet sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Kuppelköpfe als von der Innenseite ausgeprägte, rautenförmige Pro-
filstrangverbreiterungen ausgebildet sind, an welche sich unmittelbar mit ersteren entsprechenden Einformungen geprägte Windungsschenkel anschließen. Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind zunächst darin zu sehen, daß die erfindungsgemäß vorgesehenen Einformungen sich am Kunststoffprofilstrang ohne weiteres und mit einfachen offenen Prägewerkzeugen sowie zugleich mit den Kuppelköpfen hersteilen lassen. Dabei gelingt es, die Windungsteile einwandfrei und mit geringstem Radius
aufeinander zu falten, ohne daß dabei die eigentlichen Kuppelköpfe an dem Faltvorgang wesentlich teilnehmen und ohne daß dabei wesentliche Zugspannungen auf der Außenseite des Kunststoffprofüstranges auftreten. Kuppelköpfe bzw. Profilstrang-
Verbreiterungen und Einformungen an den Windungsschenkeln bleiben auch nac'i der Verformung des Kunststoffprofilstranges zu einer Reißverschlußgliederreihe formtreu erhalten. — In funktionaler Hinsicht ist zu bemerken, daß die Biegemomente in den Verschlußgliedern bei Verformung der gekuppelten Reißverschlußgliederreihen insgesamt klein bleiben, weil die Kuppelköpfe nicht lediglich einseitig an den zugeordneten Kuppelköpfen der anderen Reißverschlußgliederreihe anliegen, sondern von den Einformungen der Windungsschenkel allseitig umfaßt werden, so daß sie gleichsam in einem Lagerbett gehalten werden. Diese Anordnung führt bei Verformung der gekuppelten Reißverschlußgliederreihen dazu, daß die Kuppelköpfe sich nicht jeweils an einem Punkt der Kuppelglieder der gegenüberliegenden Reißverschlußghederreihe abstützen, sondern daß nach wie vor eine allseitige Abstützung verwirklicht wird. Dadurch ergeben sich nicht nur verhältnismäßig kurze Hebelarme zwischen Kraftangriffspunkt und Abstützpunkt, es werden auch die Biegemomente gleichmäßig auf die das Lagerbett bildenden Schenkelteile verteilt, wobei noch hinzukommt, daß die in die einzelnen Schenkelteile eingeleiteten Biegemomente durch die entgegengesetzt gerichteten,
fiö von dem benachbarten Kuppelkopf eingeleiteten Biegemomente unmittelbar wieder aufgenommen werden. Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein AusfUhrungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
«5 Fig. 1 zwei gekuppelte Reißverschlußgliederreihen,
F1 g. 2 einen Schnitt In Richtung A-B durch den Gegenstand nach F i g, 1,
Fig, 3 in gegenüber den Fig. 1 und 2 wesentlich vergrößerter Darstellung ein einzelnes Kuppelglied der Reißverschlußgliederreihe, perspektivisch gesehen, und
Fig.4 den Gegenstand nach Fig. 3 mit in eine Ebene aufgebogenen Windungsschenkeln, aus Richtung des Pfeiles C der F i g. 3 betrachtet.
Die in den Figuren dargestellte Reißverschlußgliederreihe besteht aus einem schraubenlinienförmig geformten Kunststoff-Profilstrang. In entsprechen- i" der Weise kann die Reißverschlußgliederreihe auch aus einem mäanderfönnig geformten Kunststoff-Profilstrang hergestellt werden, wobei jedoch die rückwärtigen Verbindungsteile 1 dann nicht mehr scnrag zur Reißverschlußebene, sondern parallel zur »5 Reißverschlußebene verlaufen. Jedenfalls besitzen die einzelnen Kuppelglieder zwei Windungsschenkel 2, 3 und einen verbindenden Kuppelkopf 4. Die Kuppelköpfe 4 sind als von der Innenseite ausgeprägte, rautenförmige Profilstrangverbreiterungen ausgebil- ao det. Zumindest die an den Kuppelkopf 4 angeschlossenen Windungsteile, im Ausführungsbeispiel die Windungsschenkel 2, 3, insgesamt, überdecken einander in einer Projektion auf die Reißverschlußebene. Die Kuppelköpfe 4 stehen folglich mit ihrer mit der »5 Achse des Kunststoff-Profilstranges zusammenfallenden Achse 5 auf der Reißverschlußebene senkrecht. Die an den Kuppelkopf 4 angeschlossenen Windungsschenkel 2, 3 besitzen unmittelbar neben dem Kuppelkopf 4 angeprägte Einformur.gen 6 und diese bilden für den zugeordneten Kuppelkopf 4 der jeweils anderen Reißverschlußgliederreihe ein Lagerbett 7, welches gegenüber dem Zwischenraum zwischen den ungeprägten, also nicht mit Einformungen 6 versehenen Windungsteilen verbreitert ist. Insbesondere aus der Fig, 2 entnimmt man, daß die Einformungen 6 in einem Schnitt senkrecht zur Reißverschlußebene ein im wesentlichen trapezförmiges Lngcrbett 7 bilden, in welches die Kuppelköpfe 4 im gekuppelten Zustand einfassen. Die Einformungen 6 besitzen beim Ausführungsbeispiel in Schenkelrichtung eine Länge L, die etwa der Dicke D des Kunststoff-Profilstranges entspricht, aber auch beachtlich größer sein kann.
Zur Herstellung der Einformungen 6 ist mit einem Prägewerkzeug gearbeitet worden, welches zum Aufsetzen auf den Kunststoff-Profilstrang an der Stelle, an der die Einformungen 6 gebildet werden sollen, eine V-förmige Prägeausaelimung aufweist, derart, daß zur Bildung der Einformungen 6 der Kunststoff-Profilstrang weggedrückt wird, jedoch nicht so, daß in Richtung der Reißverc- Jilußlängsachse Verbreiterungen entstehen. Ausweisl:ch der Figuren sind solche Verbreiterungen nicht verwirklicht, sie würden die Aufbruchsicherheit beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Reißverschlußgliederreihe, welche aus einem fortlaufenden Kunststoffprofilstrang gebildet ist, wobei die Windungsschenkel, gesehen auf die Verschlußebene, übereinanderliegen und wobei am Profilstrang im Eingriffsbereich angeprägte Kuppelköpfe und daran anschließende Windungsschenkelausnehmungen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelköpfe (4) als von der Innenseite ausgeprägte, rautenförmige Profilstrangverbreiterungen ausgebildet sind, an weiche sich unmittelbar mit ersteren entsprechenden Einfoimungen (6) geprägte Windungsschenkel (2, 3) anschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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