DE2012732C - Keilriemengetriebe - Google Patents
KeilriemengetriebeInfo
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Description
spindel 12 mittels Handrad 13 betätigt. Die Stellspindel 12 stützt die Stellkräfte mittels Kugellager 14 an
der Steckbüchse 1 ab.
In Fig. 2 ist der gleicheAntriebskegelscheibensatz
dargestellt wie :n Fig. I, wobei sich die Getriebe
jedoch durch die Verwendung anderer Abtriebskegelhoheibensätze
unterscheiden.
In Fig. 1 ist ein Ausgangskegeischeibensatz auf der Maschinenwelle IS aufgesteckt, bei der die eine
Kegelscheibenhälfte 16 tiitiels einer Paßfeder Ϊ7 auf
einer Steckbüchse 18 aufge" JM ist. Dagegen ist die
andere Kegelscheibenhälfte 'ü? mit ihrer in der Bohrung
eingepreßten wa:ia?"c-ireien, mehrschichtigen
Buchse .19 α ebenia"» -»dsl drehbar und axial verschieblich
auf de. Zteckbuchse 18 gelagert. Jedoch wird diese 5v hsioennälfte 19, deren Nabe beispielsweise
als Dt.'-Tiomentkurve 19 b ausgebildet ist,
durch in die Drehmomentkurve hineinragende Kurvenrolien
20 in bekannter Weise mitgenommen. Die Kurvenrollen 20 sind lose drciibar auf einem in der
Steckbuchse 18 quer befestigten Bo'zen 21 gelagert. Die Aostützung der beiden Kurvenrollen 20 an der
Drehmomentkurve 19 b erfolgt lastabhängig i;nd dient in bekannter Weise als automatische Riemen-
»Orspannvorrichtung, wobei unter leichtem Anpreßdruck
der Feder 22 die Scheibenhälfte 19 gegen den Keilriemen 6 gedrückt und die erforderliche Riemenvorspannung,
die der Größe der momentanen Leistungsübertragung entspricht, erzeugt wird. Diese
lastabhängige, bzw. drehmomentabhängige Spannvorrichtung wirkt in diesem Fall zugleich als Mitnehmerverbindung
und ist nicht neu.
Der Abtriebskegelscheibensatz gemäß F i g. 2 enthält eine als Reibungskupplung ausgebildete Mitnehmerverbindung,
wenn die mittels Druckfedern 23 gegen den Keilriemen 6 angepreßte Scheibenhälfte 24
sich an der mittels Paßfeder 25 auf der Sieckbuchse
aufgekeilten Scheibenhälfte 27 abstützt. Die Druckfedern 23 sind im Widerlager 28, das auf der Steckbüchse
26 befestigt ist, gehaken. Auch hierbei ist die
Nabe der acheibenl.älfte24 mit einer wartungsfreien,
mehrschichtigen Buchse 24 a ausgekleidet. Diese Scheibenhälfte 24 ist auf der Steckbuchse 26 lose
drehbar und axial verschiebbar, ohne jegliche Mhnehmerverbindung, gelagert.
Nur durch die von den Federn 23 erzeugte Anpreßkraft wird einerseits die Scheiben'nälfte 24 mitgenommen
und andererseits dient die Federkraft 23 in der Hauptsache, wie bekannt, zur Erzeugung der
notwendigen Keilriemenvorspannung.
Die Abstützung der Druckfedern 23 am Widerlager 28 kann auf zwei Arten erfolgen:
ίο a) mittels Axiallager oder Drucklager b) mittels einer Rutschkupplung 28
Durch Beobachtung während des Betriebes (also während des Laufes mittels Stroboskop) kann deutlich
erkannt werden, daß beide Scheibenhälften (S antriebsseitig und 24 abtriebsseitig) gem. F i g. 2 genau
um den Betrag des Keilriemerischlupfes von Null bis 1 %, je nach Belastung gegenüber den Scheibenhälften
3 bzw. 27, nacheilen (bzw. auch gegenüber der Steckbüchse 1 ode: 16 nacheilen), ganz gleich, ob die
so Druckfedern 23 mitteL Axialkugellager oder mittels
einer Rutschkupplung abgertützt sind.
Die Verwendung einer Rutschkupplung 28 als Widerlager 28 Fig. 2 hat lediglich den Vorteil, daß
ein Teil des Drehmomentes von der Scheibenhälftt:
af 24 auf die Steckbüchse 26 übertragen wird.
Die fest auf den Achsen aufgekeilten Scheibenhälften 3,16 bzw. 3, 27 "iegen auf der gleichen Seite des
Keilriemens 6.
Dauerversuche haben bestätigt, daß selbst bei hohen Leistungen über N= 100 PS der Keilriemenschlupf
noch unter 1 % und die Keilriemen-Erwärmung noch unter der zulässigen Grenze liegt wobei
der Keilriemen mindestens gleich hohe Lebensdauer hat, wie bei Keilriemengetriebea herkömmlicher Art.
Das gleiche Bauprinzip ist selbstverständlich auch für die Kegelscheibensätze an Getrieben anwendbar,
die aus einer Festscheibe und aus einem stufenlos durch Achsabstanr"sveränderung einstellbaren Scheibensatz
bestehen, oder auch an Getrieben, an denen eine Zwangsverslellung für beide Scheibenpaare, d. h.
an allen vier Scheibenhäifren vorgesehen ist. Ferner ist das gleiche Prinzip auch an Keilkettengetrieben
anwendbar.
Claims (2)
1. Keilriemengetriebe mit je einer zweiteiligen Lagerbüchsen) ein Getriebe der im Oberbegriff des
Kegelscheibe auf der Eingangs- und der Aus- 5 Hauptanspjuchs aufgeführten Gattung zu schaffen,
gangswelle, wobei jede Scheibe eine auf der WeHc das bezüglich der temperatur- und spannungsbedingdrchfest
angeordnete, axial unverschiebliche und ten Riemenbeanspruchungen nicht hinter den Keileine
auf der Welle frei drehbar gelagerte Schei- riemengetrieben zurücksteht, bei denen beide Scheibenhälfte
aufweist, die frei drehbare Scheiben- benhälften gegenüber der Welle drehfest angeordnet
hälfte auf der Getriebeeingangswelle, zur Über- io sind.
Setzungsänderung axial verschiebbar ist und die Diese. Aufgabe wird gemäß der im Hauptanspruch
frei drehbare Scheibenhälfte auf der Getriebeaus- aufgeführten Merkmalskombination gelöst,
gangswelle ebenfalls axial verschiebbar geführt Es ist bei stufenlos einstellbaren Keilriemengetrie-
gangswelle ebenfalls axial verschiebbar geführt Es ist bei stufenlos einstellbaren Keilriemengetrie-
und durch Federkraft gegen die ihr zugeordnete ben mit zweiteiligen Kegelscheiben bereits bekannt,
feste Scheibenhälfte beaufschlagt ist, dadurch 15 die Kegelscheiben bezüglich ihres Keilwinkels asymgekennzeicb.net,
daß die Kegelscheiben metrisch auszubilden und die Scheibenhälften mit
(3, 5; 16, 19 bzw. 27, 24) bezüglich ihres Keil- dem gleichen Keilwinkel auf derselben Seite der Keilwin.cels
asymmetrisch ausgebildet sind, wobei die riemenlaufebene auf den Wellen drehfest axial unverauf
ihren Wellen (1, IS) drehfest angeordneten, schieblich anzuordnen (schweizerische Patentschrift
axial unverschieblichen Scheibenhälften (3, 16 ao 434 918).
bzw. 3, 2?) mit dem kleineren Keilwinkel ausge- Durch die Erfindung wird bei einem asymmetri-
stattet sind und auf der gleichen Seite der Keil- sehen Keilriemengetriebe der Vorteil erzielt, daß der
riemenlaufebene liegen. Keilriemen über seinen Querschnitt gleich belastet
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wird ujid eine Deformation und damit verbundene
zeichnet, daß die frei drehbaren Scheibenhälften 15 Temperaturerhöhung sowie eine Leistungstinbuße
(5 24) im Innern ihrer Nabe mit einer "erschleiß- vermieden wird.
fVsten Büchse (5 u, IA ä) versehen sind, die aus Durch die Verwendung eänei verschleißfesten
mehrschichtigen, korrosionsfesten und wartungs- Büchse aus mehrschichtigen, korrosionsfesten und
freien Metallkunststoffkomponenten aufgebaut ist. wartungsfreien Metallkunitstoffkomponenten im In-
30 nern der Nabe der frei drehbaren Scheibenhälften ergibt sich eine Verminderung des Wartungsaufvjandes
für diese Lagerstelleh, der der Minderung des
Wartungsaufwandes für den Keilriemen durchaus
adäquat ist. Getriebe nach der Erfindung können auf 35 diese Weise sehr viel langer ohne jegliche Wartung
laufen als dies bei anderen bekannten Keilriemen-Keilriemengetriebe
der im Oberbegriff des An- getrieben der FaH ist.
spruchs 1 aufgeführten Gattung sind aus der USA.- Nachfolgend wird an Hand einer zeichnerischen
Patentschrift 2 797 587 bekannt. Darstellung von Ausführungsbeispielen die Erfindung
Durch die frei drehbar1? Lagerung der axial ver- 40 näher erläutert,
schieblichen Scheibenhälften auf der Welle, die ein Jn dieser Darstellung zeigt:
schieblichen Scheibenhälften auf der Welle, die ein Jn dieser Darstellung zeigt:
Nachstellen der Abtriebsscheibe und eine Ausgleichs- F i g. 1 im Schnitt eine Ausführungsform eines
bewegung in Anpassung an die Riemenspannung stufenlos einstellbaren Keilriemengetriebes mit asymzwischen
den jeweiligen Scheibenhälften ermöglichen, metrischen Keilrien" η und
können günstigere GleitverhältKisse für diese Be- 45 Fig. 2 im Schnitt eine andere Ausführungsform
wegungen erreicht werden. eines solchen Getriebes.
Beim bekannten Getriebe sind die frei drehbaren In den Zeichnungen sind sich entsprechende Teile
Scheibenhälften bezüglich der Riemenlaufebene ein- mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
ander diametral gegenübcrliegenn angeordnet. Dies Im Ausführung'beispiel nach F i g. 1 ist eine Steckführt dazu, daß der Zugfaden innerhalb des Riemens 50 büchse 1, auf der alle Getriebeteile montiert sind, auf schräg verläuft. Der Riemen neigt dann dazu, in die die Motorweiie £ (Eingangsweiie) auigesiewki. Eine Antriebsscheibe unter seitlichem Wegdrücken der Kegel· heibenhälfte 3 mit schwach geneigter Laufeinen Scheibenhälfte tiefer einzulaufen. Die Folge fläche .st fest mitte's einer Paßfeder 4 auf die Steckdavon ist eine Änderung des Übersetzungsverhältnis- büchse 1 aufgekeilt. Eine zweite Kegelscheibenhälfte 5 ses und eine Deformation des Keiiriemens die nach ss mit stark geneigter Lauffläche ist radial und axial längerer Betrtebszeit als dauernde Ve1 formung ver- lose mittels einer wartungsfreien, mehrschichtigen, in bleibt. Damit wird auch die Leistungsübertragung die Bohrung eingepreßten Büchse S α ohne Mitnehbeeinträchtigt. mer-Verbindung gelagert.
ander diametral gegenübcrliegenn angeordnet. Dies Im Ausführung'beispiel nach F i g. 1 ist eine Steckführt dazu, daß der Zugfaden innerhalb des Riemens 50 büchse 1, auf der alle Getriebeteile montiert sind, auf schräg verläuft. Der Riemen neigt dann dazu, in die die Motorweiie £ (Eingangsweiie) auigesiewki. Eine Antriebsscheibe unter seitlichem Wegdrücken der Kegel· heibenhälfte 3 mit schwach geneigter Laufeinen Scheibenhälfte tiefer einzulaufen. Die Folge fläche .st fest mitte's einer Paßfeder 4 auf die Steckdavon ist eine Änderung des Übersetzungsverhältnis- büchse 1 aufgekeilt. Eine zweite Kegelscheibenhälfte 5 ses und eine Deformation des Keiiriemens die nach ss mit stark geneigter Lauffläche ist radial und axial längerer Betrtebszeit als dauernde Ve1 formung ver- lose mittels einer wartungsfreien, mehrschichtigen, in bleibt. Damit wird auch die Leistungsübertragung die Bohrung eingepreßten Büchse S α ohne Mitnehbeeinträchtigt. mer-Verbindung gelagert.
Um diesen Nachteil zu vermeiden wurde schon bei Die axiale Einstellung der Scheibenhälfte S und
anderen bekannten Getrieben, z.B. nach der deut- 60 damit die stufenlose Einstellung der Laufdurchmesser
sehen Auslegeschrift 1 248 384 bei der einen Keilrie- des asymmetrischen Keilriemens 6 /.wischen den beimenscheibe
die Relativbewegung zwischen beiden den Scheibenhälften J und S erfolgt in bekannter
Scheibenhälften beg,enzt. Hierbei wird jedoch der Weise mittels einer Stelleinrichtung, bestehend aus
Keilriemen zwischen diesen Scheibenhälften ebenfalls einem Kugellager 7, das einerseits auf der Nabe der
verspannt und asymmetrisch beinstet. 65 Scheirtenhälfte 5 und anderersei'~>
in einer Stellnabe §
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- gelagert ist. Die SteUnabe 3 ist mit einem Halter 9
steht somit darin, unter Ausnutzung der bekannten asialverschieblich, aber radial mittels eines Bolzens
Vorteile von frei drehbar auf der Welle angeordneten Ii am Festpunkt 11 fixiert und wird durch eine Stell-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012732 DE2012732C (de) | 1970-03-18 | Keilriemengetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012732 DE2012732C (de) | 1970-03-18 | Keilriemengetriebe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012732A1 DE2012732A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2012732B2 DE2012732B2 (de) | 1972-12-28 |
| DE2012732C true DE2012732C (de) | 1973-07-12 |
Family
ID=
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