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DE2012732C - Keilriemengetriebe - Google Patents

Keilriemengetriebe

Info

Publication number
DE2012732C
DE2012732C DE19702012732 DE2012732A DE2012732C DE 2012732 C DE2012732 C DE 2012732C DE 19702012732 DE19702012732 DE 19702012732 DE 2012732 A DE2012732 A DE 2012732A DE 2012732 C DE2012732 C DE 2012732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
halves
pulley
maintenance
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702012732
Other languages
English (en)
Other versions
DE2012732A1 (de
DE2012732B2 (de
Inventor
Friedrich 6349 Sinn Moogk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E and A Becker Kg 6349 Sinn
Original Assignee
E and A Becker Kg 6349 Sinn
Filing date
Publication date
Application filed by E and A Becker Kg 6349 Sinn filed Critical E and A Becker Kg 6349 Sinn
Priority to DE19702012732 priority Critical patent/DE2012732C/de
Publication of DE2012732A1 publication Critical patent/DE2012732A1/de
Publication of DE2012732B2 publication Critical patent/DE2012732B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2012732C publication Critical patent/DE2012732C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

spindel 12 mittels Handrad 13 betätigt. Die Stellspindel 12 stützt die Stellkräfte mittels Kugellager 14 an der Steckbüchse 1 ab.
In Fig. 2 ist der gleicheAntriebskegelscheibensatz dargestellt wie :n Fig. I, wobei sich die Getriebe jedoch durch die Verwendung anderer Abtriebskegelhoheibensätze unterscheiden.
In Fig. 1 ist ein Ausgangskegeischeibensatz auf der Maschinenwelle IS aufgesteckt, bei der die eine Kegelscheibenhälfte 16 tiitiels einer Paßfeder Ϊ7 auf einer Steckbüchse 18 aufge" JM ist. Dagegen ist die andere Kegelscheibenhälfte 'ü? mit ihrer in der Bohrung eingepreßten wa:ia?"c-ireien, mehrschichtigen Buchse .19 α ebenia"» -»dsl drehbar und axial verschieblich auf de. Zteckbuchse 18 gelagert. Jedoch wird diese 5v hsioennälfte 19, deren Nabe beispielsweise als Dt.'-Tiomentkurve 19 b ausgebildet ist, durch in die Drehmomentkurve hineinragende Kurvenrolien 20 in bekannter Weise mitgenommen. Die Kurvenrollen 20 sind lose drciibar auf einem in der Steckbuchse 18 quer befestigten Bo'zen 21 gelagert. Die Aostützung der beiden Kurvenrollen 20 an der Drehmomentkurve 19 b erfolgt lastabhängig i;nd dient in bekannter Weise als automatische Riemen- »Orspannvorrichtung, wobei unter leichtem Anpreßdruck der Feder 22 die Scheibenhälfte 19 gegen den Keilriemen 6 gedrückt und die erforderliche Riemenvorspannung, die der Größe der momentanen Leistungsübertragung entspricht, erzeugt wird. Diese lastabhängige, bzw. drehmomentabhängige Spannvorrichtung wirkt in diesem Fall zugleich als Mitnehmerverbindung und ist nicht neu.
Der Abtriebskegelscheibensatz gemäß F i g. 2 enthält eine als Reibungskupplung ausgebildete Mitnehmerverbindung, wenn die mittels Druckfedern 23 gegen den Keilriemen 6 angepreßte Scheibenhälfte 24 sich an der mittels Paßfeder 25 auf der Sieckbuchse aufgekeilten Scheibenhälfte 27 abstützt. Die Druckfedern 23 sind im Widerlager 28, das auf der Steckbüchse 26 befestigt ist, gehaken. Auch hierbei ist die Nabe der acheibenl.älfte24 mit einer wartungsfreien, mehrschichtigen Buchse 24 a ausgekleidet. Diese Scheibenhälfte 24 ist auf der Steckbuchse 26 lose drehbar und axial verschiebbar, ohne jegliche Mhnehmerverbindung, gelagert.
Nur durch die von den Federn 23 erzeugte Anpreßkraft wird einerseits die Scheiben'nälfte 24 mitgenommen und andererseits dient die Federkraft 23 in der Hauptsache, wie bekannt, zur Erzeugung der notwendigen Keilriemenvorspannung.
Die Abstützung der Druckfedern 23 am Widerlager 28 kann auf zwei Arten erfolgen: ίο a) mittels Axiallager oder Drucklager b) mittels einer Rutschkupplung 28 Durch Beobachtung während des Betriebes (also während des Laufes mittels Stroboskop) kann deutlich erkannt werden, daß beide Scheibenhälften (S antriebsseitig und 24 abtriebsseitig) gem. F i g. 2 genau um den Betrag des Keilriemerischlupfes von Null bis 1 %, je nach Belastung gegenüber den Scheibenhälften 3 bzw. 27, nacheilen (bzw. auch gegenüber der Steckbüchse 1 ode: 16 nacheilen), ganz gleich, ob die so Druckfedern 23 mitteL Axialkugellager oder mittels einer Rutschkupplung abgertützt sind.
Die Verwendung einer Rutschkupplung 28 als Widerlager 28 Fig. 2 hat lediglich den Vorteil, daß ein Teil des Drehmomentes von der Scheibenhälftt: af 24 auf die Steckbüchse 26 übertragen wird.
Die fest auf den Achsen aufgekeilten Scheibenhälften 3,16 bzw. 3, 27 "iegen auf der gleichen Seite des Keilriemens 6.
Dauerversuche haben bestätigt, daß selbst bei hohen Leistungen über N= 100 PS der Keilriemenschlupf noch unter 1 % und die Keilriemen-Erwärmung noch unter der zulässigen Grenze liegt wobei der Keilriemen mindestens gleich hohe Lebensdauer hat, wie bei Keilriemengetriebea herkömmlicher Art. Das gleiche Bauprinzip ist selbstverständlich auch für die Kegelscheibensätze an Getrieben anwendbar, die aus einer Festscheibe und aus einem stufenlos durch Achsabstanr"sveränderung einstellbaren Scheibensatz bestehen, oder auch an Getrieben, an denen eine Zwangsverslellung für beide Scheibenpaare, d. h. an allen vier Scheibenhäifren vorgesehen ist. Ferner ist das gleiche Prinzip auch an Keilkettengetrieben anwendbar.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 Scheibenhälften (niedriger Wartungsaufwand und Patentansprüche: größere Betriebssicherheit durch die Möglichkeit des Einbaues von verschleiß- und korrosionsfesten
1. Keilriemengetriebe mit je einer zweiteiligen Lagerbüchsen) ein Getriebe der im Oberbegriff des Kegelscheibe auf der Eingangs- und der Aus- 5 Hauptanspjuchs aufgeführten Gattung zu schaffen, gangswelle, wobei jede Scheibe eine auf der WeHc das bezüglich der temperatur- und spannungsbedingdrchfest angeordnete, axial unverschiebliche und ten Riemenbeanspruchungen nicht hinter den Keileine auf der Welle frei drehbar gelagerte Schei- riemengetrieben zurücksteht, bei denen beide Scheibenhälfte aufweist, die frei drehbare Scheiben- benhälften gegenüber der Welle drehfest angeordnet hälfte auf der Getriebeeingangswelle, zur Über- io sind.
Setzungsänderung axial verschiebbar ist und die Diese. Aufgabe wird gemäß der im Hauptanspruch
frei drehbare Scheibenhälfte auf der Getriebeaus- aufgeführten Merkmalskombination gelöst,
gangswelle ebenfalls axial verschiebbar geführt Es ist bei stufenlos einstellbaren Keilriemengetrie-
und durch Federkraft gegen die ihr zugeordnete ben mit zweiteiligen Kegelscheiben bereits bekannt, feste Scheibenhälfte beaufschlagt ist, dadurch 15 die Kegelscheiben bezüglich ihres Keilwinkels asymgekennzeicb.net, daß die Kegelscheiben metrisch auszubilden und die Scheibenhälften mit (3, 5; 16, 19 bzw. 27, 24) bezüglich ihres Keil- dem gleichen Keilwinkel auf derselben Seite der Keilwin.cels asymmetrisch ausgebildet sind, wobei die riemenlaufebene auf den Wellen drehfest axial unverauf ihren Wellen (1, IS) drehfest angeordneten, schieblich anzuordnen (schweizerische Patentschrift axial unverschieblichen Scheibenhälften (3, 16 ao 434 918).
bzw. 3, 2?) mit dem kleineren Keilwinkel ausge- Durch die Erfindung wird bei einem asymmetri-
stattet sind und auf der gleichen Seite der Keil- sehen Keilriemengetriebe der Vorteil erzielt, daß der riemenlaufebene liegen. Keilriemen über seinen Querschnitt gleich belastet
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wird ujid eine Deformation und damit verbundene zeichnet, daß die frei drehbaren Scheibenhälften 15 Temperaturerhöhung sowie eine Leistungstinbuße (5 24) im Innern ihrer Nabe mit einer "erschleiß- vermieden wird.
fVsten Büchse (5 u, IA ä) versehen sind, die aus Durch die Verwendung eänei verschleißfesten
mehrschichtigen, korrosionsfesten und wartungs- Büchse aus mehrschichtigen, korrosionsfesten und freien Metallkunststoffkomponenten aufgebaut ist. wartungsfreien Metallkunitstoffkomponenten im In-
30 nern der Nabe der frei drehbaren Scheibenhälften ergibt sich eine Verminderung des Wartungsaufvjandes für diese Lagerstelleh, der der Minderung des
Wartungsaufwandes für den Keilriemen durchaus
adäquat ist. Getriebe nach der Erfindung können auf 35 diese Weise sehr viel langer ohne jegliche Wartung laufen als dies bei anderen bekannten Keilriemen-Keilriemengetriebe der im Oberbegriff des An- getrieben der FaH ist.
spruchs 1 aufgeführten Gattung sind aus der USA.- Nachfolgend wird an Hand einer zeichnerischen
Patentschrift 2 797 587 bekannt. Darstellung von Ausführungsbeispielen die Erfindung
Durch die frei drehbar1? Lagerung der axial ver- 40 näher erläutert,
schieblichen Scheibenhälften auf der Welle, die ein Jn dieser Darstellung zeigt:
Nachstellen der Abtriebsscheibe und eine Ausgleichs- F i g. 1 im Schnitt eine Ausführungsform eines
bewegung in Anpassung an die Riemenspannung stufenlos einstellbaren Keilriemengetriebes mit asymzwischen den jeweiligen Scheibenhälften ermöglichen, metrischen Keilrien" η und
können günstigere GleitverhältKisse für diese Be- 45 Fig. 2 im Schnitt eine andere Ausführungsform wegungen erreicht werden. eines solchen Getriebes.
Beim bekannten Getriebe sind die frei drehbaren In den Zeichnungen sind sich entsprechende Teile
Scheibenhälften bezüglich der Riemenlaufebene ein- mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
ander diametral gegenübcrliegenn angeordnet. Dies Im Ausführung'beispiel nach F i g. 1 ist eine Steckführt dazu, daß der Zugfaden innerhalb des Riemens 50 büchse 1, auf der alle Getriebeteile montiert sind, auf schräg verläuft. Der Riemen neigt dann dazu, in die die Motorweiie £ (Eingangsweiie) auigesiewki. Eine Antriebsscheibe unter seitlichem Wegdrücken der Kegel· heibenhälfte 3 mit schwach geneigter Laufeinen Scheibenhälfte tiefer einzulaufen. Die Folge fläche .st fest mitte's einer Paßfeder 4 auf die Steckdavon ist eine Änderung des Übersetzungsverhältnis- büchse 1 aufgekeilt. Eine zweite Kegelscheibenhälfte 5 ses und eine Deformation des Keiiriemens die nach ss mit stark geneigter Lauffläche ist radial und axial längerer Betrtebszeit als dauernde Ve1 formung ver- lose mittels einer wartungsfreien, mehrschichtigen, in bleibt. Damit wird auch die Leistungsübertragung die Bohrung eingepreßten Büchse S α ohne Mitnehbeeinträchtigt. mer-Verbindung gelagert.
Um diesen Nachteil zu vermeiden wurde schon bei Die axiale Einstellung der Scheibenhälfte S und
anderen bekannten Getrieben, z.B. nach der deut- 60 damit die stufenlose Einstellung der Laufdurchmesser sehen Auslegeschrift 1 248 384 bei der einen Keilrie- des asymmetrischen Keilriemens 6 /.wischen den beimenscheibe die Relativbewegung zwischen beiden den Scheibenhälften J und S erfolgt in bekannter Scheibenhälften beg,enzt. Hierbei wird jedoch der Weise mittels einer Stelleinrichtung, bestehend aus Keilriemen zwischen diesen Scheibenhälften ebenfalls einem Kugellager 7, das einerseits auf der Nabe der verspannt und asymmetrisch beinstet. 65 Scheirtenhälfte 5 und anderersei'~> in einer Stellnabe §
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- gelagert ist. Die SteUnabe 3 ist mit einem Halter 9 steht somit darin, unter Ausnutzung der bekannten asialverschieblich, aber radial mittels eines Bolzens Vorteile von frei drehbar auf der Welle angeordneten Ii am Festpunkt 11 fixiert und wird durch eine Stell-
DE19702012732 1970-03-18 Keilriemengetriebe Expired DE2012732C (de)

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DE19702012732 DE2012732C (de) 1970-03-18 Keilriemengetriebe

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2012732A1 DE2012732A1 (de) 1971-10-07
DE2012732B2 DE2012732B2 (de) 1972-12-28
DE2012732C true DE2012732C (de) 1973-07-12

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