DE2012732B2 - Keilriemengetriebe - Google Patents
KeilriemengetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H9/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
- F16H9/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
- F16H9/04—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
- F16H9/12—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members
- F16H9/16—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members using two pulleys, both built-up out of adjustable conical parts
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Description
Wartungsaufwandes für den Keilriemen durchaus
adäquat ist. Getriebe nach der Erfindung können auf 35 di^se Weise sehr viel langer ohne jegliche Wartung
laufen als dies bei anderen bekannten Keilriemen-Keilriemengetriebe
der im Oberbegriff des An- getrieben der Fall ist.
Spruchs 1 aufgeführten Gattung sind aus de·- USA.- Nachfolgend wird an Hand einer zeichnerischen
Patentschrift 2 797 587 bekannt. Darstellung von Ausführungsbeispielen die Erfindung
Durch die frei drehbare Lagerung der axial ver- 40 näher erläutert,
schieblichen Scheibenhälften auf der Welle, die ein In dieser Darstellung zeigt:
Nachstellen der Abtriebsscheibe und eine Ausgleichs- Fig. 1 im Schnitt eine Ausführungsform eines
bewegung in Anpassung an die Riemenspannung stufenlos einstellbaren Keilriemengetriebes mit asymzwischen
den jeweiligen Scheibenhälften ermöglichen, metrischen Keilriemen und
können günstigere Gleitverhältnisse für diese Be- 45 Fig. 2 im Schnitt eine andere Ausführungsform
wegungcn erreicht werden. eines solchen Getriebes.
Beim bekannten Getriebe sind die frei drehbaren In den Zeichnungen sind sich entsprechende Teile
Scheibenhälften bezüglich der Riemenlaufebene ein- mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
ander diametral gegenüberliegend angeordnet. Dies Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist eine Steckführt
dazu, daß der Zugfaden innerhalb des Riemens 50 büchse 1, auf der alle Getriebeteile montiert sind, auf
schräg verläuft. Der Riemen neigt dann dazu, in die die Motorwelle 2 (Eingangswelle) aufgesteckt. Eine
Antriebsscheibe unter seitlichem Wegdrücken der Kegelscheibenhälfte 3 mit schwach geneigter Laufeinen
Scheibenhälfte tiefer einzulaufen. Die Folge fläche ist fest mittels einer Paßfeder 4 auf die Steckdavon
ist eine Änderung des Übersetzungsverhältnis- büchse 1 aufgekeilt. Eine zweite Kegelscheibenhälfte 5
ses und eine Deformation des Keilriemens die nach 55 mii stark geneigter Lauffläche ist radial und axial
längerer Betriebszeit als dauernde Verformung ver- lose mittels einer wartungsfreien, mehrschichtigen, in
bleibt. Damit wird auch die Leistungsübertragung die Bohrung eingepreßten Büchse 5 α ohne Mitnehbeeinträchtigt.
mer-Verbindung gelagert.
Um diesen Nachteil zu vermeiden wurde schon bei Die axiale Einstellung der Scheibenhälfte 5 und
anderen bekannten Getrieben, z. B. nach der deut- 60 damit die stufenlose Einstellung der Laufdurchmesser
sehen Auslegeschrift 1 248 384 bei der einen Keilrie- des asymmetrischen Keilriemens 6 zwischen den beimenscheibe
die Relativbewegung zwischen beiden den Scheibenhälften 3 und S erfolgt in bekannter
Scheibenhälften begrenzt. Hierbei wird jedoch der Weise mittels einer Stelleinrichtung, bestehend aus
Keilriemen zwischen diesen Scheibenhälften ebenfalls einem Kugellager 7, das einerseits auf der Nabe der
verspannt und asymmetrisch belastet. 65 Scheibenhälfte S und andererseits in einer Stellnabe 8
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- gelagert ist. Die Stellnabe 8 ist mit einem Halter 9
steht somit darin, unter Ausnutzung der bekannten axialverschieblich, aber radial mittels eines Bolzens
Vorteile von frei drehbar auf der Welle angeordneten 10 am Festpunkt 11 fixiert und wird durch eine Stell-
3 4
spindel !2 mittels Handrad 13 betätigt Die Stellspin- drehbar und axial verschiebbar, ohne jegliche Mh-
del 12 stützt die Stellkräfte mittels Kugellager 14 an nehmerverbindung, gelagert.
der Steckbüchse 1 ab. Nur durch die von den Federn 23 erzeugte An-In
F i g. 2 ist der gleiche Antriebskegelscheibensatz preßkraft wird einerseits die Scheibenhälfte 24 mitdargestellt
wie in Fig. 1, wobei sich die Getriebe 5 genommen und andererseits dient die fredertcrartz.$
jedoch durch die Verwendung anderer Abtriebskegel- in der Hauptsache, wie bekannt, zur Erzeugung der
scheibensätze unterscheiden. notwendigen Keilriemenvorspannung.
In Fi?. 1 ist ein Ausgangskegelscheibensatz auf Die Abstützung der Druckfedern 23 am Wider-
der Maschinenwelle IS aufgesteckt, bei der die eine lager 28 kann auf zwei Arten erfolgen:
J Kegelscheibenhälfte 16 mittels einer Paßfeder 17 auf io a) mittels Axiallager oder Drucklager
einer Steckbüchse 18 aufgekeilt ist Dagegen ist die b) mittels einer Rutschkupplung ZK
t andere Kegelscheibenhälfte 19 mit ihrer in der Boh- Durch Beobachtung wahrend des Betriebes (also
rung eingepreßten wartungsfreien, mehrschichtigen während des Laufes ^k Stroboskop) kann deut-
Buchse 19 α ebenfalls radial drehbar und axial ver- Hch erkannt werden, daß beide Scheibenhalften (5 an-
schiebUch auf der Steckbuchse 18 gelagert Jedoch 15 triebsseitig und 24 abtriebssemg; pm. Fig. 2 genau
wird diese Scheibenhälfte 19, deren Nabe beispiels- um den Betrag des Keilnemenschlupfesvon Null bis
J weise als Drehmomentkurve 19 δ ausgebildet ist, 1 %, je nach Belastung gegenüber den Sehebenhalf-
durch in die Drehmomentkurve hineinragende Kur- ten 3 bzw. 27, nacheilen (bzw. auch gegenüber der
venrollen 20 in bekannter Weise mitgenommen. Die Steckbüchse 1 oder 26 nacKilen), ganz gleich, 00 d,
Kurvenrollen 20 sind lose drehbar a.-f einem in der 20 Druckfedern 23 mittels Axialkugellager oder mittels
Steckbuchse 18 quer befestigten Bolzen 21 gelagert. einer Rutschkupplung abgestutzt sind.
Die Abstützung der beiden Kurvenrollen 20 an der Die Verwendung einer Rutschkupplung zn als
D-ehmomentkurve 19 ft erfolgt lastabhängig und Widerlager 23 F i g. 2 hat lediglich den Vorteil daß
dient in bekannter Weise als automatische Riemen- Jn Teil des Drehmomentes von der Scheibenhaltte
Vorspannvorrichtung, wobei unter leichtem Anpreß- as 24 auf die Steckbüchse 26 übertragen wird
druck der Feder 22 die Scheibenhälfte 19 gegen den Die fest auf den Achsen aufgekeilten Scneibenhaif-
Keilriemen 6 gedrückt und die erforderliche Riemen- ten 3,16 bzw. 3, 27 liegen auf der gleichen Seite des
vorspannung, die der Größe der momentanen Lei- Keilriemens 6.
stungsübertragung entspricht, erzeugt wird. Diese Dauerversuche haben bestätigt, daß se lost bei
lastabhängige, bzw. drehmomentabhängige Spann- 30 hohen Leistungen über N = 100 PS der Keilnemen-
vorrichtung wirkt in diesem Fall zugleich als Mitneh- schlupf noch unter 1 % und die Keilnemen-trwar-
merverbindung und ist nicht neu. mung noch unter der zulässigen Grenze liegt, wobei
Der Abtriebskegelscheibensatz gemäß F i g. 2 ent- der Keilriemen mindestens gleich hohe Lebensdauer
hält eine als Reibungskupplung ausgebildete Mitneh- hat, wie bei Keilriemengetneben herkömmlicher Art
merverbindung, wenn die mittels Druckfedern 23 35 Das gleiche Bauprinzip ist selbstverständlich auch
gegen den Keilriemen 6 angepreßte Scheibenhälfte 24 für die Kegelscheibensätze an Getrieben anwendbar
sich an der mittels Paßfeder 25 auf der Steckbuchse die aus einer Festscheibe und aus einem stufenlos
aufgekeilten Scheibenhälfte 27 abstützt. Die Druck- durch Achsabstandsveränderung einstellbaren Scnei-
federn 23 sind im Widerlager 28, das auf der Steck- bensatz bestehen, oder auch an Getrieben, an denen
büchse 26 befestigt ist gehalten. Auch hierbei ist die 40 eine Zwangsverstellung für beide Scheibenpaare, d. h.
Nabe der Scheibenhälfte 24 mit einer wartungsfreien, an allen vier Scheibenhalften voigesehen ist Ferner
mehrschichtigen Buchse 24 a ausgekleidet Diese ist das gleiche Prinzip auch an keil kettengetriebe η
Scheibenhälfte 24 ist auf dsr Steckbuchse 26 lose anwendbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Keilriemengetriebe mit je einer zweiteiligen Lagerbüchsen) ein Getriebe der im Oberbegriff des
Kegelscheibe auf der Eingangs- und der Aus- 5 Hauptanspruchs aufgeführten Gattung zu schaffen,
gangsweUe, wobei jede Scheibe eine auf der Welle das bezüglich der temperatur- und spannungsbedingdrehfest
angeordnete, axial unverschiebliche und ten Riemenbeanspruchungen nicht hinter den Keileine
auf der Welle frei drehbar gelagerte Schei- riemengetrieben zurücksteht, bei denen beide Scheibenhälfte
au*weist, die frei drehbare Scheiben- benhälften gegenüber der Welle drehfest angeordnet
hälfte auf der Getriebeeingangswelle zur Über- ίο sind. .
Setzungsänderung ajdal verschiebbar ist und die Diese Aufgabe wird gemäß de·· im Hauptanspruch
frei drehbare Scheibenhälfte auf der Getriebeaus- * -'aufgeführten Merkmalskombmaüon gelost.
gangsweUe ebenfalls axial verschiebbar geführt Es ist bei stufenlos einstellbaren Keilnemengetne-
und durch Federkraft gegen die ihr zugeordnete ben mit zweiteiligen Kegelscheiben bereits bekannt,
feste Scheibenhälfte beaufschlagt ist, dadurch 15 die Kegelscheiben bezüglich ihres Keilwinkels asymgekennzeichnet,
daß die Kegelscheiben metrisch auszubilden und die Scheibenhälften mit (3, 5; 16. 19 bzw. 27, 24) bezüglich ihres Keil- dem gleichen Keilwinkei auf derselben Seite der Keil winkeis
as/i.!metrisch ausgebildet sind, wobei die riemenlaufebene auf den Wellen drehfest axial urne;
auf ihren Wellen (1,15) drehfest angeordneten, schieblich anzuordnen (schweizerische Patentschrift
axial unverschieblichen Scheibenhälften (3, 16 20 434 918).
bzw. 3, 27) mit dem kleineren Keilwinkel ausge- Durch die Erfindung wird bei einem asymmetri-
stattet sind und auf der gleichen Seite der Keil- sehen Keilriemengetriebe der Vorteil erzielt, daß d.-r
riemenlaufebene liegen. Keilriemen über seinen Querschnitt gleich belast.t
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekenn- wird und eine Deformation und damit verbundene
zeichnet, daß die frei drehbaren Scheibenhälften 25 Temperaturerhöhung sowie eine Leistungseinbu!?K
(5, 24) im Innem ihrer Nabe mit einer verschleiß- vermieden wird.
festen Büchse (5 α, 24 α) versehen sind, die aus Durch die Verwendung einer verschleißfesten
mehrschicht=oen, korrosionsfesten und warnings- Büchse aus mehrschichtigen, korrosionsfesten um',
freien Metallkunststoffkomponenten aufgebaut ist. wartungsfreien Metallkunststoffkomponenten im In
30 nprn der Nabe der frei drehbaren Scheibenhälften
ergibt sich eine Verminderung des Wartungsaufwandes für diese Lagerstellen, der der Minderung de-,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012732 DE2012732C (de) | 1970-03-18 | Keilriemengetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012732 DE2012732C (de) | 1970-03-18 | Keilriemengetriebe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012732A1 DE2012732A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2012732B2 true DE2012732B2 (de) | 1972-12-28 |
| DE2012732C DE2012732C (de) | 1973-07-12 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0341474A1 (de) * | 1988-05-13 | 1989-11-15 | Ford-Werke Aktiengesellschaft | Stufenlos regelbares Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
| DE19530615A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-03-06 | Daimler Benz Ag | Stufenloses Getriebe mit zwei auf je einer Getriebewelle angeordneten Keilriemenscheiben |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0341474A1 (de) * | 1988-05-13 | 1989-11-15 | Ford-Werke Aktiengesellschaft | Stufenlos regelbares Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
| DE19530615A1 (de) * | 1995-08-21 | 1997-03-06 | Daimler Benz Ag | Stufenloses Getriebe mit zwei auf je einer Getriebewelle angeordneten Keilriemenscheiben |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2012732A1 (de) | 1971-10-07 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
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