DE2012615A1 - Schubvorrichtung für Gefrieranlagen - Google Patents
Schubvorrichtung für GefrieranlagenInfo
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Description
Schubvorrichtung für Gefrieranlagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubvorrichtung zum
absatzweisen Zuführen einer Reihe von Behältern von einem
Förderer her durch eine Beschickungsöffnung in eine
Gefriervorrichtung, die mit vertikal bewegbaren, mit der
Beschickungsöffnung in Ausrichtung zu-bringenden Berührungsgefrierplatten
ausgerüstet ist, und zum wahlweisen Abräumen aller Behälter von jeder Platte durch eine Austragöffnung.
Die Erfindung ist auf Einrichtungen zum Gefrieren von Nahrungsmitteln gerichtet und befasst sich insbesondere
mit solchen selbsttätig arbeitenden Einrichtungen, die zum Gefrieren von Behältern mit ungefrorenen Nahrungsmitteln
dienen, wobei eine gleiche Anzahl von Behältern einer Platte aus einer Mehrzahl solcher übereinandergestapelten
Gefrierplatten, die in einem Rahmen oder Gestell
gelagert sind, zugeführt wird. Eine derartige Gefriervorrichtung ist durch die USA-Patentschrift
3 271 973 bekanntgeworden. Wenn hierbei eine Gefrierplatte
gefüllt ist, dann wird der gesamte Plattenstapel in Übereinanderlage vertikal bewegt, um eine andere Platte
in die Stellung zur Aufnahme der Behälter zu bringen.
-2-
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Eine selbsttätig arbeitende Vorrichtung zum Zuführen der Behälter ist Gegenstand der USA-Patentschrift 2 812 050.
Dabei werden die Behälter einer Beschickungsöffnung in dem Gehäuse der Gefriervorrichtung zugeführt, wobei ein Raum
zwischen den mit der Öffnung zur Ausrichtung gebrachten Berührungsgefrierplatten freigelassen ist. Dann bewegt
eine Schubvorrichtung eine Reihe von Behältern in den freien Raum und dieser Vorgang setzt sich fort, bis die
Platte gefüllt ist, zu welchem Zeitpunkt die Anordnung sich in vertikaler Richtung bewegt, um den nächsten f reife
en Raum in Ausrichtung mit der Beschickungsöffnung zu bringen.
Es ist ein bemerkenswertes Kennaächen dieser bekannten
Anordnung, dass sie einen fortlaufenden Betrieb gewährleistet, wobei alle Platten mit Behältern gefüllt werden
und am Ende des Gefrierzyklus die Behälter durch die itustragöffnung ausgestossen werden, so wie von der
gegenüberliegenden Seite her Reihen von ungefrorenen Behältern nacheinander mittels der Schubanordnung eingebracht
werden.
Es hat sich nun jedoch herausgestellt, dass von Zeit zu " Zeit die Gefriervorrichtung geleert werden muss, um
sie abzutauen und angehäuftes Eis zu entfernen, wozu alle Behälter ausgetragen werden müssen. Die Schubvorrichtung
nach der USA-Patentschrift 2 812 050 kann
diesen Arbeitsgang nicht durchführen, da ihre Anordnung nur einen Maximalweg des Schiebers zulässt, der nicht
grosser ist als die Breite des breitesten Nahrungsmittelbehälters,
das heisst etwa 12 bis 13 cm. Die Gefrierplatte hat jedoch eine Breite von etwa 180 cm. Demzufolge
müssen die Behälter, wenn abgetaut werden soll, von Hand durch Handschneeschiebern ähnliche Einrichtungen ausgestossen
werden·
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schürvorrichtung zu
schaffen, die zwei Schubhübe von ungleicher Länge ausführen
kann, wobei der erste Hub der kürzere ist.und ausreicht,
„eine Reihe von Behältern mit einmal auf die Platte
zu schieben. Der zweite Hub, den die Vorrichtung ausführen
kann, ist von einer derartigen Länge, dass die Platte von allen Behältern bei einer einzigen Bewegung
geräumt wird. ·'......
Zur Lösung dj.eser Aufgabe wird eine Schubvorrichtung
der eingangs genannten Gattung vorgeschlagen, die gekennzeichnet
ist durch eine im allgemeinen in der Ebene
der Beschickungsöffnung bewegbare Schubschiene, durch eine Mehrzahl von die Schubschiene vorwärts bewegenden
Antriebsstangen, durch von der Frontwand des Gehäuses der Gefriervorrichtung herausragende, die Antriebsstangen gleitend tragende Schienen, durch einen am
vorderen Ende der Antriebsstangen befestigten Schubrahmen,
durch eine schwenkbare Verbindung zwischen dem Schubrahmen und der Schubschiene, die ein Anheben der
Schubschiene über auf dem Förderer zulaufende Behälter
nach Einschieben einer ersten Reihe von Behältern in die Gefriervorrichtung zulässt, durch einen die Antriebsstangen vor und zurück bewegenden Motor und durch Ein- |
richtungen zur Bewegung der Schubanordnung über die gesamte Platte zum Austragen aller auf dieser liegenden
Behälter in einem Hub.
Vorzugsweise enthält die Vorrichtung ein Paar Antriebsstangen,
an derem vorderen Ende die Schubanordnung befestigt ist. Diese Antriebsstangen sind in Schienen
in geeigneter Weise gleitend gelagert, die sich an der Beschickungsöffnung horizontal von der Frontseite
der Gefriervorrichtung heraus erstrecken. Vön^jeder
Stange wird eine Zahnstange getragen, in die' ei'fi ge-- !
eigneter Antrieb eingreift. Ist die Einrichtung In" -c^
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einem Bereich aufgestellt, in dem ausreichend Platz vorhanden ist, so können die Stangen und Schienen gerade über eine Entfernung
ausgestreckt sein, die die Breite der Gefrierplatte überschreitet.
In den meisten Fällen ist in Gefrieranlagen Raum jedoch knapp
und aus diesem Grunde werden die Schienen nach oben abgebogen, und zwar in einer Entfernung von etwa 50 cm zum Gehäuse.
Die Stangen werden deshalb aus gelenkigen Abschnitten gebildet und es werden Glieder einer üblichen Antriebskette mit
fe diesen Abschnitten verbunden, wobei etwa zwölf Glieder pro Abschnitt vorgesehen werden. Hydraulikzylinder und Kolben
können dazu dienen, die Stangen zu bewegen, jedoch werden Hydraulikmotoren zum Antrieb der in die Kettenglieder eingreifenden
Kettenräder vorgezogen. Die in der USA-Patentschrift 2 812 050 gezeigte, selbsttätige Steuervorrichtung
kann im wesentlichen für die kürzeren Hübe beim Füllvorgang der Gefriervorrichtung Reihe um Reihe verwendet werden,
Venn alle Behälter von den Platten entfernt werden sollen, so können die Antriebsstangen dann auf Handsteuerung
umgeschaltet werden.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungs-P
gegenstandes.
Fig. 1 ist eine Frontansicht einer kontinuierlich und selbsttätig arbeitenden Gefriervorrichtung, die
mit der erfindungsgemässen Schubanordnung ausgerüstet
ist;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Gefriervorrichtung,
wobei die vordere und rückwärtige endlose Fördervorrichtung im Schnitt dargestellt sind.
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Pig. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 3-3
in der Fig. 1.
Fig. k zeigt in einem abgebrochenen Schnitt eine Seiten—
ansicht einer der Schubschienen.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. ^.
Fig. 6 zeigt eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung, wo-bei die Teile jedoch in der Stellung sind, die
sie bei einer bestimmten Bewegung der Schub- ä
vorrichtung in das Innere des freien Raumes
zwischen zwei Gefrierplatten einnehmen.
Fig. 7 ist eine Schnittdarstellung und zeigt Einzelheiten einer abgewandelten Schubschiene.
Fig. 8 ist eine vergrösserte Darstellung der Schubvorrichtung,
wobei die Schubschiene bei ihrem Rückgang frei über zugeführte Behälter hinweggeht.
Das Gehäuse 10 der Gefriervorrichtung hat eine geeignete Rahmenkonstruktion 11, die die Front- und Stirnwand JA
trägt. An der Frontwand ist eine Bedienungstafel 15 an- ' gebracht und diese Wand ist ferner mit einer länglichen,
rechteckigen Beschickungsöffnung ,1.6 versehen, während
die Rückwand eine gleichartige Austragöffnung 18 hat. Reihen von Behältern 20 werden einer rechtwinkligen bzw.
rechteckigen Berührungsgefrierplatte 19 zugeführt, die
zu einer Vielzahl von solchen Platten in einer Reihe
oder einem Stapel gehört, welche in einem (nicht dargestellten) Gestell liegen, das sich absatzweise in vertikaler
Richtung um einen bestimmten Weg während des
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Beschickens bewegt, bis alle Platten in der Gefriervorrichtung beladen sind. Die Platte 19, der die Behälter
zugeführt werden, und die unmittelbar über dieser liegende Platte begrenzen einen Beschickungsraum, wobei
beide Platten beim Gefriervorgang gegen die Behälter anliegen. Um die Behälter in diesen Raum zwischen den
Platten einbringen zu können, muss der Abstand vergrössert werden. In der schon erwähnten USA-Patentschrift
3 271 973 sind Einrichtungen beschrieben, die eine solche Vergrösserung bewirken. Während des Beschickens
wird das Gefrieren nicht unterbrochen und bei normalem Betrieb ist der Inhalt der Behälter auf
der zuerst beschickten Platte vollständig gefroren, wenn die letzte Platte gefüllt wird. Zu diesem Zeitpunkt
beginnt ein neuer Beschickungs- und Austragvor— gang. Diese Arbeitsweise zieht sich über Tage hin,
bis es notwendig wird, die Gefriervorrichtung abzutauen, und zwar üblicherweise einmal in der Woche.
Die Behälter werden der Beschickungsöffnung l6 mittels
eines endlosen Förderbandes 21 zugeführt, das zwischen zwei Rollen oder Walzen 22 und 24 verläuft.
Die Rolle 22 ist mit einer Riemenscheibe 26 versehen, die von einer anderen, mit der Welle eines Motors
29 verbundenen Riemenscheibe über einen Riemen 28 angetrieben wird. Das Obertrum des Förderbandes 21
wird von einer Platte 30 getragen, die an festen Seitenwänden 31 und 32 befestigt ist. Die Seitenwand
32 trägt einen Flansch 34, der mit dem Förderband
und einer der Gefrierplatten 19 in gleicher Ebene liegt. Der Flansch 34 kann, wie in Fig. 2 gezeigt
ist, ein besonderes Teil sein oder er kann mit der inneren Seitenwand 32 einstückig ausgebildet sein,
wie in Fig. 4 bei 34» dargestellt ist. Das Untertrum
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35 des Förderbandes 21 läuft entlang einer Bodenfläche
des kastenähnlichen Förderbandträgers 30, 31, 32. Dieser Träger ist an der Vorderseite des Gehäuses der Gefriervorrichtung
durch Eonsolen 39 befestigt. Eine gleichartige
Förderbandanordnung liegt an der Rückseite der Gefriervorrichtung.
' ■
Die Schübanordnung hat einen Rahmen 40, der am vorderen
Ende eines Antriebsstangenpaares 41 befestigt ist..Der
Rahmen 40 ist in den Fig. 2 bis 4 als Winkeleisen oder -schiene dargestellt, während die ,Schubschiene 46 wie
ein Klavierband ausgebildet ist; sie hat einen ersten,
festen, horizontalen Abschnitt 42, der an dem oberen,
horizontalen Teil des Winkeleisens 40 befestigt ist, und einen zweiten, gelenkigen Abschnitt 44, der normalerweise
in senkrechter Stellung ist und an seiner Frontseite die Schubschiene 46 trägt. Diese Schiene 46 berührt
bei ihrer Bewegung in die Gefriervorrichtung hinein die Behälter 20. Zwischen den beiden Abschnitten
42 und 44 der Schubschiene liegt ein Scharnierzapfen 47. Der vertikale Abschnitt 48 des Rahmens oder Winkeleisens
40 begrenzt eine rückwärtige * Schwenkbewegung des zweiten schwenkbaren Abschnittes 44. Wenn die Schubvorrichtung
die Reihe von Behältern 20 in die Gefriervorrichtung
bewegt, so läuft eine ankommende Reihe stromab mit dem Förderband 21. Beim Rückgang wird dann der
gelenkige Schubschienenabschnitt 44 aufwärts über die Behälter bewegt.
Die Antriebsstangen 41 bewegen sich waagerecht von der
Frontseite zur Rückseite, der Gefriervorrichtung. Wenn
vor der Gefriervorrichtung genügend freier Raum vorhanden wäre, der gleich der Tiefe der Gefrierplatte (im
allgemeinen etwa 180 cm) ist, so>könnten die Antriebsstangen in geraden, horizontalen Schienen gelagert
sein. Jedoch herrscht bei Gefrieranlagen fast immer
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Raummangel und aus diesem Grunde werden die Antriebsstangen
aus gelenkig verbundenen Abschnitten gebildet, die Gelenkverbindungen
50 und viereckige Stirnflächen 51 haben, wobei letztere senkrecht stehen, wenn die Stangenabschnitte waagerecht
sind.
Jeder Stangenabschnitt der Schubstangenanordnung ist in einer Schienenkonstruktion gleitend bewegbar gelagert. Diese
Konstruktion hat ein unteres, waagerechtes Endteil 52, das beispielsweise durch Schweissen am unteren Bade eines Vierkantrohres
54-* das auf der Frontseite des Gehäuses der Gefriervorrichtung
angebracht ist, befestigt ist. Am rückwärtigen Ende hat die Schienenkonstruktion ein aufwärts sich
erstreckendes Teil 56» das mit dem horizontalen Teil 52
über ein Bogenstück 58 verbunden ist. Die Vierkantrohre 54
tragen einen wesentlichen Teil des Gewichtes der gesamten Schubanordnung und sie können auf und ab in eine einstellbare
Lage bewegt werden, in der sie mittels Einstellschrauben 60, die durch Schlitze 61 (Fig. 1) in den Rohren 54
ragen, festgelegt werden. Die beiden rohrförmigen Träger 54 für das untere Ende der Schubanordnung werden durch
ein Querßtück 64 (Fig. 4) in Abstand zueinander gehalten.
Das Vinkeleisen 40, das die Schubschiene trägt, ist an der Linie 66 (Fig. 5) en jedem Ende seines vertikalen Abschnittes
48 abgeschnitten und eine kurze Platte 68 ist an dem Ende des horizontalen Abschnittes 42 des Winkeleisens 40
mit einer Schraube oder einem Bolzen 70 befestigt. Zwischen der Platte 68 und dem Schienenteil 52 ist ein Klotz
oder Füllstück 71 sß.esen und diese drei Teile sind miteinander
verschweisst. Die Schienenkonstruktion wird durch ein Vierkantrohr 72 verstärkt und die Reibung zwischen
der Antriebsstange 41 sowie dem Schienenteil 52 wird durch synthetische Kunststoffeinlagen 74, 75, 76 aus
"Nylon", "Teflon" (Polytetrafluorethylen) oder anderem
Kunststoff vermindert. Die Einlage 75 liegt zwischen der
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Seite der Stange 41 und der Innenwand 78 des Vierkantrohres
72, während die Einlage 76 zwischen der anderen Seite der
Stange und dem Klotz oder Füllstück 71 liegt. Diese Einlage
76 kann sich nach rückwärts entlang des Winkeleisens 80
(Fig. 3) erstrecken, das die Antriebsstangen 41 nach der
Frontseite der Schubstange zu führt.
Um die Antriebsstange 41 zu bewegen, ist eine an dieser befestigte Zahnstange vorgesehen, die vorteilhafterweise aus
.Alltriebskettengliedern 82 (Fig. 4) gebildet wird, welche mit den Stangenabschnitten verschweisst sind. Eine Antriebswelle
84 ist in Lagerböcken 86 (Fig. 3), die an den Yierkanfcrohren
72 befestigt sind, drehbar gelagert und trägt zwei mit ihr
fest verbundene Kettenradantriebe 88. Auf einer am Vierkantrohr 72 (Fig. 3) befestigten Grundplatte 91 ist ein Flüssigkeitsmotor 90 gelagert, dessen Welle mit der Antriebswelle
84 über eine Kupplung 92verbunden ist. Dieser Motor 90
treibt die Welle 84 und die an ihr befestigten Kettenradäntriebe
88.
Für den vorliegenden Zweck wird ein Flüssigkeitsmotor gegenüber
einem Elektromotor bevorzugt, und zwar wegen der häufigen
Richtungsumkehrungen , die erforderlich sind. Rohren-Schlüsse
9$ und 94 verbinde» den Motor 90 (Fig. 3) mit einer
geeigneten Druckflüssigkeitsquelle, die Steuerungen hat für die Drehung der Kettenradantriebe 88 in der einen Richtung über eine ausreichende Strecke, um die Reihe der Behälter
in die Gefriervorrichtung einzubringen, das heisst um die in Fig. 2 angegebene Strecke von A nach B. Der Motor
wird dean in der entgegengesetzten Richtung angetrieben, um
di· Schubechieae in ihre ursprünglichö Auegangsstellung zu-
AXm Beispiel für eine einfache Steuerung zur Vox- und Zurückbewegung dee Flüssigkeitamotors wird auf die USA-Patentschrift
. ■ ": »10-
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2 812 050 hingewiesen. Hier wird eine ßchubvorrichtung durch
einen Zylinder mit einem Kolben durch Druckflüssigkeit vor- und zurückbewegt, wobei die Druckflüssigkeit dem Zylinder
unter Steuerung von einem Magnetventil über Leitungen zugeführt wird. v
Wie im vorliegenden Fall ist auch dort die Flüssigkeitsmenge der einzige Faktor zur* Steuerung der Wegstrecke und die gesamte,
selbsttätig arbeitende Unordnung kann einschliesslich
des Zylinders sowie des Kolbens auch für die Schub- oder Stossvorrichtung der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Die vorliegende Schubanordnung arbeitet jedoch mit einem Flüssigkeitsmotor wirksamer, die Kolbensteuerung kann aber
die gleiche sein.
Wenn die Gefriervorrichtung leer ist, so beginnt das Beschicken
nach dem in der USA-Patentschrift 2 842 253 beschriebenen
System. Danach wird die Oberseite der ankommenden Behälter mit einem Reibrad zur Anlage gebracht, das mit
einer höheren Geschwindigkeit umläuft- als der Motor, wobei zwischen dem Reibrad und der Motorantriebswelle eine Überholkupplung vorgesehen ist. Wenn eine Behältergruppe, die
eine Reihe vollständig ausfüllt, durch ein Gatter in ihrem Zulauf angehalten wird, so wird der auf einer schwenkbaren
Konsole gelagerte Motor gekippt und schliesst einen Kontakt, der die Schubvorrichtung anlaufen lässt. Dieses System
arbeitet somit dem vorliegenden System sehr ähnlich, wobei
jede Berührungsgefrierplatte aufeinanderfolgend gefüllt wird.
Wenn es erwünscht ist, die Gefrlervorrichtun^ abiutautn, so
kann die automatische Steuerung ausgeschaltet und daran
eine Handsteuerung eraetst werden. Dieser Vorgang schlitsst
in einfacher Weist sine kontinuierliche Bewegung der Antriebs»
stangen und der Soaubscaiene voll über die Platte bis nur
Stellung 0 in Fig. 2 ein. für dieren Vorgang läset aais vorzugsweise den gelenkig verbundenen Antriebsstangwsabsoimifct
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49 eher auf der Platte laufen als im Abstand hierzu, wie
Pig. 2 es zeigt. Dies kann leicht - dadurch erreicht werden,
dass die Einstellschrauben 60 gelockert werden und die gesamte
Schubanordnung etwas abgesenkt wird. Die viereckigen Stirnflächen der Abschnitte 4-9 verhindern dabei ein Ausknikken.
!Tatsächlich ist auch nicht allzu viel Kraft für diesen
Vorgang erforderlich, da die Irostbindung zwischen den
Behältern und der Platte auf den ersten Zentimetern des Weges gebrochen wird.
In den Fig. 7 und 8 ist eine abgewandelte, gelenkige oder g
schwenkbare Schubschiene 10? gezeigt, die durch einen Kraftantrieb
sowohl für das'Anheben, wie auch für das Senken in
die vertikale Schubstellung getrieben ist· Ein Winkeleisen bildet wiederum einen Rahmen an den vorderen Enden der gelenkigen
Schubstangenabschnitte 4-9. Der waagerechte Teil
96 dieser Stange ist auf einer Grundplatte 98 gelagert, die an einer Konsole 99 &M vorderen Saide der Antriebastan- /
ge über Schrauben befestigt ist» Ein Teil 100 eines zweiteiligen
Scharniers ist an der Oberseite des Winkeleisens 96 befestigt und der andere Teil 101, der um den Scharnierzapfen 102 gegenüber dem ersten Teil 100 schwenkbar ist,
ist normalerweise vertikal angeordnet und mit Armen 106 verbunden,
die die Schubschiene 107 tragen. ^
Ein Hydraulikzylinder 108 mit einem (nicht dargestellten)
innen liegenden Kolben und einer Kolbenstange 109 ist mit dem oberen Ende eioes ^eden Armes 106 über ein Gelenk 110
verbunden, das an jedem Ende schwenkbar ist. Den gegenüberliegenden
Enden des Zylinders 108 wird über die Leitungen 112 und 113 Druckflüssigkeit zugeführt. Es kann ein Magnet-ventil*
wie es in der ÜSA-Patent-schrift 2 812 050 beschrieben ist, verwendet werden, um die Auf- und Abbewegung der
gelenkigen Schubstange zu steuern.
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Wenn einzelne JReihen von Behältern in die Gefriervorrichtung
von der Stelle A zur Stelle B (Fig. 7) bewegt werden, wird der Arm 106 beim Rückgang in die Stellung G geschwungen,
wodurch eine Berührung mit den Behältern auf dem Förderband 21 vermieden wird.
Patentansprüche:
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ORIGINAL INSPEpTED
Claims (1)
- P a t en tan s ρ r ü c h e1./ Schürvorrichtung zum at» satzweis en Zuführen einer Eeihe von Behältern von einem Förderer her durch eine Beschickungsöffnung in eine Gefriervorrichtung, die mit vertikal bewegbaren, mit der Beschickungsöffnung in Ausrichtung zu bringenden Beruhrungsgefrierplatten ausgerüstet ist, und zum wahlweisen Abräumen aller Behälter von jeder Platte durch eine Austragöffnung, gekennzeichnet durch eine im allgemeinen in der Ebene der Beschickungsöffnung (16) bewegbare Schubschiene (46, 10$, durch eine Mehrzahl von die Schubschiene vorwärts bewegenden Antriebsstangen (41), durch von der !Frontwand des Gehäuses (10) der Gefriervorrichtung herausragende, die Antriebsstangen (41) gleitend tragende Schienen (52, 56, 58), durch einen am vorderen Ende der Antriebsstangen (41) befestigten Schubrahmen (40), durch eine'schwenkbare Verbindung (47, 102) zwischen dem Schubrahmen (40) und der Schubschiene (46, 107)» die ein Anheben der Schubschiene über auf dem Förderer (21) zulaufende Behälter (20) nach Einschieben einer ersten Reihe von Behältern in die Gefriervorrichtung zulässt, durch einen die Antriebsstangen (41) vor und zurück bewegenden Motor (90) und durch Einrichtungen zur Bewegung der Schubanordnung über die gesamte Platte (19) zum Austragen aller auf dieser liegenden Behälter in einem Hub.2· "Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mit den triebsstangen (41) verbundene Kettenglieder (82) und durch vom Motor (90) angetriebene, in die Kettenglieder (82) ein greifende Antriebe (88).,00 9839/15 825. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstangen (4-1) gelenkig verbundene Abschnitte (49) aufweisen und jede der die Antriebsstangen (41) tragenden Schienen einen von der Gefriervorrichtung aus sich vorwärts erstreckenden Abschnitt (52), einen aufwärts sich erstreckenden Abschnitt (56) am freien Schienenende und ein zwischen diesen Abschnitten liegendes Bogenstück (58) hat.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» gekennzeichnet durch Einrichtungen (54, 60) zur vertikalen Einstellung der Schubschiene (46, 107)» so dass diese mit ihren Tragvorrichtungen in eine Stellung zur gänzlichen Bewegung über die Platte (19) hin absenkbar ist.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine automatische Steuerung der Schubanordnung während der Zuführung einzelner Reihen von Behältern in die Gefriervorrichtung.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch gekennzeichnet, dass die Schubschiene schwenkbar ist und Einrichtungen zur Aufwärtsbewegung der Schubschiene durch die Reihe der Behälter vorgesehen sind, so dass diese bei ihrem Rückgang über die Behälter geht.7· Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch kraftgetriebene Einrichtungen (108, 109, 110) zum Anheben der Schubschiene (107)·8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch reibungsmindernde Einlagen (74» 75, 76) an den Schienen.Gr/ür - 22 264009839/1582
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