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DE1407479C - Gärschrank - Google Patents

Gärschrank

Info

Publication number
DE1407479C
DE1407479C DE1407479C DE 1407479 C DE1407479 C DE 1407479C DE 1407479 C DE1407479 C DE 1407479C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
guide walls
container
piece
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob van Rijswijk Offwegenlaan (Niederlande)
Original Assignee
N.V. Haagse Bakkerijmachinefabriek Arnold Kalmeijer, Den Haag (Niederlande)

Links

Description

1 2
' Die .Erfindung betrifft einen Gärschrank mit einem rungswände stets eine Berührung ihrer unteren Kan-
endlosen Förderer, an welchem Behälter kippbar auf- ten mit der unteren Wand der Rinne erhalten bleibt,
gehängt sind, die je eine Reihe nebeneinander- so daß auch an dieser Stelle keine Möglichkeit für
liegender Mulden enthalten, die zum Aufnehmen von ein Festsetzen von Teigresten od. dgl. besteht. Ge-
je einem Teigstück dienen, mit Mitteln zum Kippen 5 maß der Erfindung kann im übrigen die Verbiegung
der Behälter an einer bestimmten Stelle und mit der Führungswände sehr einfach dadurch erreicht
unterhalb der Kippstelle angeordneten Rinnen, deren werden, daß die freien Enden der Führungswände
Breite der Breite der Mulden entspricht und mittels mit einer gemeinsamen Zugvorrichtung verbunden
derer die aus einem gekippten Behälter fallenden sind.
Teigstücke zu sich weiter in der Förderrichtung be- ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
findenden leeren Behältern führbar sind, wobei die Erfindung dargestellt.
Seitenwände der Rinnen als Führungswände ausge- F i g. 1 ist ein schematischer senkrechter Schnitt
bildet sind, die alle zugleich aus einer Stellung, in durch einen Gärschrank nach der Erfindung;
der jede Rinne das betreffende Teigstück zur ent- F i g. 2 ist ein waagerechter Schnitt durch einen
sprechenden Mulde des leeren Behälters führt, in 15 Gärschrank nach der Erfindung,
eine Stellung bringbar sind, in der ein aus einem ge- In der Zeichnung ist mit 1 ein Schrank bezeichnet,
kippten Behälter fallendes Teigstück in eine seitlich in dem eine bestimmte Temperatur aufrechterhalten
um eine Stelle versetzte Mulde der Reihe der leeren werden kann. In diesem Schrank sind vier waage-
Behälter führbar ist, und umgekehrt. rechte Wellen 2, 3, 4 und 5 mit Kettenrädern 6, 7, 8
Von einem Gärschrank dieser Art, der im wesent- ao und 9 gelagert, die sich in Richtung des Pfeiles 12 liehen auch bekannt ist, ist die Erfindung als Gattung, drehen und über welche zwei endlose Ketten 10 gedie allein nicht unter Schutz gestellt werden soll, aus- . führt sind. An diesen Ketten sind eine Anzahl Begegangen. Wenn man dabei die Führungswände ge- hälter 11, die Mulden a, b, c, d, e, f, g und h auflenkig angeordnet, so tritt der Übelstand auf, daß in weisen, schwingbar aufgehängt, wobei die Mulden je den von den Führungswänden gebildeten Rinnen 35 zum Aufnehmen nur eines einzigen Teigstückes be-Knicke vorhanden sind, die Ecken bilden, an denen stimmt sind. Jeder Behälter 11 ist an seinen Enden die Teigstücke hängenbleiben oder Teigreste hinter- mit zwei Armen 13 versehen, die während der Bewelassen können bzw. während ihres Falles verzögert gung der Ketten gegen feste Führungen 14, 15 anwerden können, so daß die Fallzeit des Teigstückes laufen, wodurch sie eine volle Umdrehung um ihre der Geschwindigkeit des Förderers nicht mehr ange- 30 Längsachse ausführen. In F i g. 1 befindet sich der paßt ist. Besonders bei geneigten Rinnen, bei denen Behälter H1 in der umgekehrten Stellung, so daß die die Gelenkachsen senkrecht zum geeigneten Boden am sich in diesem Behälter befindenden Teigstücke, die Anfang der Neigung in den Führungswänden ange- in der Zeichnung nicht dargestellt sind, aus dem Beordnet sein müßten, tritt dieser Übelstand in ernstem hälter fallen können. Unterhalb der Kippstelle sind Maße auf. Auch bei einer bekannten Gärvorrichtung, 35 geneigte Rinnen 16 angeordnet, die durch Führungsbei der eine seitlich verschiebbare Leitvorrichtung wände 17 aus biegsamem Material, z. B. aus Kunstmit feststehenden schrägen Leitwänden entsprechend stoff, voneinander getrennt sind und die Teigstücke" der Behälterzahl vorgesehen ist, sind diese Nachteile zu einem sich weiter in der Förderrichtung befindenvorhanden, ganz abgesehen davon, daß in diesem den leeren Behälter H2 führen. Die Führungswände Falle die aus einem gekippten Behälter fallenden 40 17 sind alle in der Nähe ihres oberen Endes einge-Teigstücke stets zu sich weiter in der Förderrichtung klemmt und an ihrem unteren Ende mit einem Stahlbefindenden leeren Behältern geführt werden, so daß draht 18 verbunden, der über Führungsrollen 19 gealso eine Verlängerung der Gärzeit, wie bei dem führt ist und an seinen beiden Enden mit einem um Gegenstand der Erfindung, nicht möglich ist. eine Achse 20 schwingbaren Hebel 21 verbunden ist.
Diese Nachteile werden bei dem Gärschrank nach 45 Die Führungswände 17 können mit Hilfe des Hebels der Erfindung dadurch vermieden, daß die Führungs- 21 alle zugleich in die voll gezeichnete gerade Lage wände aus biegsamem, elastischem, teilabstoßendem oder in die gestrichelt gezeichnete gekrümmte Lage Material, wie Kunststoff, hergestellt und durch Ver- gebracht werden, so daß ein aus einer bestimmten biegung aus der einen in die andere Stellung bring- Mulde des gekippten Behälters H1 fallendes Teigbar sind. Bei dieser Ausbildung der Führungswände 50 stück in die entsprechende Mulde oder in die daist der Verlauf der Rinnen in jeder Stellung der nebenliegende Mulde des Behälters 1I2 geführt wird. Wände fließend, so daß die Teigstücke auf ihrem Die Teigstücke werden je durch eine Rinne 22 in die Weg keine Ecken zu passieren haben, an denen sie Mulde α des Behälters H3 zugeführt. Sie werden hängenbleiben, Teigreste zurücklassen oder in ihrem durch eine Abführrinne 23 aus dem Gärschrank ab-FaIl verzögert werden könnten. Vor allem können 55 geführt.
die Führungswände derart aus teigabstoßendem Der beschriebene Gärschrank arbeitet folgender-
Material hergestellt werden, daß keine nicht teigab- maßen: Die Führungswände 17 werden zunächst in
stoßenden Flächen übrigbleiben, wie dies notwen- die gekrümmte Lage gebracht. Darauf werden die
digerweise der Fall ist, wenn Gelenke verwendet Teigstücke durch die Rinne 22 in die Mulden α der
werden. Es war im übrigen überraschend, daß man 60 einer nach dem anderen in die Stellung H3 gelan-
mit Führungswänden entsprechend der Erfindung genden Behältern zugeführt. Wenn nun ein Behälter
eine ausreichend genaue und auch wartungsfreie Füh- 11 nach einem Umlauf im Schrank in die gekippte
rung der Teigstücke erreichen kann. Stellung H1 gelangt, so läßt er das Teigstück aus
Besonders vorteilhaft ist es, die Führungswände an der Mulde des Behälters H1 herausfallen. Dieses
einem ihrer beiden Enden einzuspannen, da dann die 65 Teigstück wird dann von der betreffenden gebogenen
ganze Länge der Führungswände für das Verbiegen Rinne 16 in die Mulde b des sich in der Stellung H3
zur Verfugung steht. Gemäß der Erfindung kann man befindenden leeren Behälters geführt. Nach einem
dabei so vorgehen, daß beim Verbiegen der Füh- zweiten Umlauf im Schrank gelangt das Teigstück in
die Mulde c und darauf nacheinander in die Mulden d, e, f, g und h. Falls nun die Führungswände 17 in der gekrümmten Lage verbleiben, wird das Teigstück schließlich durch die letzte gebogene Rinne 16 zur Abfuhrrinne 23 geführt. Sobald das zuerst dem Gärschrank zugeführte Teigstück das Ende der beschriebenen Schraubenbahn erreicht hat, sind fast sämtliche Behälter gefüllt, und der Gärschrank ist voll belastet. Wenn man die Rinnen 16 in der gekrümmten Lage beläßt, durchlaufen die ' Teigstücke den Gärschrank in der Mindestzeit. Wenn man die Gärdauer zu verlängern wünscht, bringt man die Führungswände 17 mittels des Hebels 21, bevor das zuerst dem Gärschrank zugeführte Teigstück das Ende seiner Schraubenbahn erreicht hat, in ihre gerade Lage. In diesem Falle fällt jedes Teigstück aus den Mulden des gekippten Behälters in die gleiche Mulde des sich in der Stellung H2 befindenden Behälters und macht abermals den gleichen Umlauf durch den Gärschrank. Wenn man die Führungs- ao wände in ihrer geraden Lage beläßt, laufen die Teigstücke im Schrank weiter um und werden nicht aus dem Schrank abgeführt. Auf diese Weise kann man die Gärzeit jedesmal mit einem Wert verlängern, der dem Quotienten aus der Mindestgärzeit und der Anzahl Mulden des Behälters gleich ist. Wenn man nach einer bestimmten Zeit die Teigstücke, aus dem Schrank entfernen will, bringt man, gerade bevor das zuerst dem Schrank zugeführte Teigstück die Kippstelle erreicht hat, die Führungswände wieder in die gekrümmte Lage, so daß das Teigstück und anschließend sämtliche folgenden Teigstücke in die Abfuhrrinne 23 fallen. Natürlich muß man mit der Zufuhr der Teigstücke aufhören, solange sich die Führungswände 17 in ihrer geraden Lage befinden. Unabhängig von der eingestellten Gärdauer ist der Gärschrank immer ganz gefüllt, so daß er stets mit Höchstleistung arbeitet.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gärschrank mit einem endlosen Förderer, an welchem Behälter kippbar aufgehängt sind, die je eine Reihe nebeneinanderliegender Mulden enthalten, die zum Aufnehmen von je einem Teigstück dienen, mit Mitteln zum Kippen der Behälter an einer bestimmten Stelle und mit unterhalb der Kippstelle angeordneten Rinnen, deren Breite der Breite der Mulden entspricht und mittels derer die aus einem gekippten Behälter fallenden Teigstücke zu sich weiter in der Förderrichtung befindenden leeren Behältern führbar sind, wobei die Seitenwände der Rinnen als Führungswände ausgebildet sind, die alle zugleich aus einer Stellung, in der jede Rinne das betreffende Teigstück zur entsprechenden Mulde des leeren Behälters führt, in eine Stellung bringbar sind, in der ein aus einem gekippten Behälter fallendes Teigstück in eine seitlich um eine Stelle versetzte Mulde der Reihe der leeren Behälter führbar ist, und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswände (17) aus biegsamem, elastischem, teigabstoßendem Material, wie Kunststoff, hergestellt und durch Verbiegung aus der einen in die andere Stellung bringbar sind.
2. Gärschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswände (17) an einem ihrer beiden Enden eingespannt sind.
3. Gärschrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verbiegen der Führungswände (17) stets eine Berührung ihrer unteren Kanten mit der unteren Wand der Rinnen (16) erhalten bleibt.
4. Gärschrank nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Führungswände mit einer gemeinsamen Zugvorrichtung (18 bis 21) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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