DE2012687A1 - Photochrome Verbindungen, Massen und Materialien - Google Patents
Photochrome Verbindungen, Massen und MaterialienInfo
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Description
FATE Ni ANWKLTE
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR.M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN · HAMBURG
telefon·. 55547i 8000 MgNCHEN 15,17. März 1970
TELEGRAMME. KARPATENT . NUSSBAUMSTRASSE 10
¥. 14 740/70 13/Nie
Fuji Photo Film Co., Ltd. Ashigara-Kamig'un, Kanagawa (Japan)
Photochrome Verbindungen, Massen und Materialien
Die Erfindung bezieht sich auf eine neuartige photochrome
Verbindung und insbesondere auf eine neuartige photochrome Verbindung mit der Wirkung, daß sie durch
ultraviolette Strahlen gefärbt wird und durch sichtbare
Strahlen entfärbt oder entladen (discharge) wird.
Photochromic ist eine Erscheinung, bei welcher eine
Molekül- oder eine Komplexverbindung reversible Farbänderungen bei Aussetzung der Verbindung an eine Quecksilberlampe,
die mit ultravioletten Strahlen angereichert ist, oder an Sonnenlicht hervorbringt. Da eine derartige Verbindung
eine stabile Elektronenkonfiguration unter dem
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Zustand, bei welchen keine aktiven Strahlen vorhanden
sind, besitzt, weist die Verbindung ihr eigenes spezifisches Absorptionsspektruni auf (in vielen Füllen ist
die Verbindung farblos); wenn jedoch die Verbindung nit Licht nit spezifischer "Wellenlänge bestrahlt wird, besitzt
die Verbindung ein unterschiedliches Absorptionsspek-•
trum und wird in einen gefärbten Zustand übergeführt.
~>ϊθώώ. jedoch die Bestrahlung nit Licht unterbrochen wird,
wird die Verbindung in den ursprünglichen Zustand (gewöhnlich in den farblosen Zustand) zurückgewandelt.
Die Photochrome wird bei anorganischen Verbindungen
und organischen Verbindungen beobachtet und au5arden zeigen
einige Verbindungen ein photochromies Verhalten im flüssigen Zustand und andere Verbindungen zeigen dieses
festen Zustand.
Verbindungen, die eine derartige Photochromic- aufweisen,
wurden vor kurzer, gründlich untersucht ur.d ihr Anwendungsgebiet wurdo vergrößert. Die Verwendung von
^arartigen Verbindungen als Kopiermaterial und phc-ographische
Materialien ist ein Beispiel, bei welcher. die meistef;eSerkr.ale undSigenschaften de Verbindungen
wirksam ausgenutzt werden. Allgemein, wenn eine bleibende
Aufzeichnung einer Information nicht notwendig ist, wird bei Verwendung der Kopiermaterialverbindung, bestehend
aus der photochrome η Verbindung, wie vorstehend beschrieben,
die Information als 3ild für eine erforderliche Zeitdauer aufgezeichnet, und wenn die Information nicht mohr
benötigt wird, kann das Bild entladen oder ausgelöscht werden und das Kopiermaterial kann erneut verwendet werden»
009839/2277 ÖAD original
Außerdem können die photochromen Verbindungen
Ultraviolett schützende Qaser, Vorhänge,
Schaustellungsniaterialien o.dgl. verwendet werden.
für gegen
Obgleich anorganische photochrome Verbindungen eine hohe Intensität und Wiederholungcintensität gegenüber
Sonnenlicht und ultravioletten Strahlen besitzen, besitzen sie jedoch den Nachteil, daß die Lichtansprechdauer
derselben lang ist. Obgleich gebräuchliche organisehe photochrome Verbindungen eine kurze Lichtansprechdauer
und eine große Dichte aufweisen, besitzen diese
ebenfalls den ITachteil, daß ihre Lichtechtheit gering
ist und daher die viiederholungsintensität niedrig ist".
Es waren daher kaum derartige Verbindungen bekannt, die
sov;ohl die Vorteile der anorgruiisehen photochronen Verbinduiigen.
als auch die Vorteile der organi sehen photocliroaen
Verbindungen aufweisen.
Es wurden, nunmehr Untersuchungen zr Beseitigung
dieser Nachteile der gebräuchlicher, photo ehr oaen Verbindungen ausgeführt und dabei vurde gemäß der Erfindung
gefunden, da.3 die photochroaer. Verbindungen der nachstehend
angegebenen allgemeinfin ?.orr.el
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BAD
ausgezeichnete ^igencchaften besitzen, worin R1 eine
Alkylgruppe, eine Alkylgruppe, die mit einem Substituenten, z.3. einer Cyano-, Hydroxyl-, Carboxyl- oder
Äthylcarbo::ylaIgruppQ substituiert ist, oder eine
Aralkylgruppe, R2 und FU jeweils eine Alkyl- oder eine
Phenylgruppe und R/. eine Alkylgruppe, eine Nitro gruppe, ein Kalogenatom, eine Aldehyd-, Alkoxy!-, Carboxyl-
oder eine Carbonsäureestergruppe darstellen, wobei die genannten Aikylgruppen 1 bis 5 Kohlenstoffatome
enthalten.
Die Verbindungen der vorstehend angegebenen allgemeinen
Formel sind farblos unter üblichen Bedingungen; wenn sie jedoch ^it ultravioletten Strahlen mit Wellenlängen
von 2000 bis 4000 Λ bestrahlt v/erden, werden sie blau bis
blau-purpur-farbig gefärbt, und wenn sie in einen dunklen
Raum gebracht werden, behalten sie den gefärbten Zustand für mehrere 10 Tage bei.
\:er.n andererseits die gefärbten Verbindungen
sichtbarcnStrahlen von 4000 bis 6400 R ausgesetzt werden,
werden die Verbindungen augenblicklich in den ursprünglichen farblosen Zustand zurückgev/andelt. Derartige
Färbur.~s- und Entfärbung s- bzw. Sntla dungs stufen können
auf diese photo.chromen Verbindungen wiederholt angewendet v/erden.
I7achstehend wird eine allgemeine Arbeitsweise zur Herstellung der Verbindungen gemäß der Zrfindun^anhand
der folgenden Reaktionsgleichung erläutert:
009839/2277 BAD
II-■
2CH3CCHR2R3
CH3
C ssN-HN-
CHR2R3
CH-
NH-N=C-CHR2R3
CH3
CH3
ZnCl,
C2H5OH
| -CH2.- | |
| -V | |
CHO
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Die photochroraen Verbindungen gemäß der Erfindung, die wie vorstehend beschrieben hergestellt v/erden, sind im
allgemeinen farblose oder gelbe Verbindungen.
Jede der vorstehend angegebenen Verbindungen wird in einem Lösungsmittel bei normaler Temperatur, z.B.
Benzol, Toluol, Schwefelkohlenstoff, Chloroform, Äthylacetat, Methyläthylketon, Aceton, Methylalkohol,
Äthylalkohol, Acetonitril, Tetrahydrofuran, Dioxan, ß-Oxymethyläthyläther (Methylcellosolve), Morpholin und
Äthylenglykol, gelöst, um eine farblose Lösung zu erhalten,
und wenn die Lösung mit ultravioletten Strahlen bestrahlt wird, wird die Lösung blau gefärbt.
Überdies wird die Verbindung gemäß der Erfindung in einer Äthylacetatlösung von Polyvinylacetat, einer Acetonlösung
von Polymethylmethacrylat, einer Acetonlösung von Polyäthylmethacrylat, einer DiHiethylformamidlösung von
Celluloseacetat oder einer Benzollösung von Polystyrol · gelöst und die sich ergebende Lösung wird auf einen Träger,
z.B. ein Baryt-überzogenes Papier, ein synthetisches Harzblatt, z.B. Celluloseacetatblatt oder Polyäthylenterephthalatblatt,
aufgebracht, worauf getrocknet wird, um ein photochromes Blatt- oder Bahnenmaterial zu erhalten.
Wenn das so hergestellte photochrome Blatt- oder Bahnenmaterial mit ultravioletten Strahlen bestrahlt wird, wird
das Blatt blau bis blau-purpurfarbig gefärbt, und wenn das so gefärbte Blatt nach dem Abschneiden von der
ultravioletten Bestrahlung erhitzt oder sichtbaren Strahlen ausgesetzt wird, wird es erneut farblos. Diese
Arbeitsweise kann für eine beachtliche Wiederholungsanzahl wiederholt werden.
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Praktische Beispiele für photochrome Materialien unter Verwendung der vorstehend geschilderten Verbindungen gemäß der Erfindung sind ein photochroraes photogr?phisches
oder Kopiermaterial, das durch Aufbringen der vorstehend beschriebenen Zusammensetzung, die die photochrome Verbindung gemäß der Erfindung enthält, auf einen
Film aus einer Verbindung von hohem Molekulargewicht oder ein Baryt-überzogenes Papier hergestellt wurde, ein
photochromes Innenmaterial, das durch Aufbringen der vor-'
stehend beschriebenen Zusammensetzung auf einen Vorhang oder Glas hergestellt wurde, ein Sonnenglas, das durch
Aufbringen der vorstehend beschriebenen Zusammensetzung auf eine Linse oder ölas hergestellt wurde, und ein
photochromes Material für Filterzwecke.
In der Zeichnung ist anhand einer graphischen Darstellung die Änderung des Spektrums der Verbindungen der
nachstehend angegebenen Strukturformel dargestellt«
der graphischen Darstellung sind das Absorptionsspektrum 1 der Verbindung vor der Bestrahlung mit ultravioletten
Strahlen und das Absorptionsspektrum mit derselben nach Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen dargestellt. Bei
diesem Versuch wurde Toshiba SHL-1OO als Lichtquelle und
Benzol als Lösungsmittel verwendet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen
näher erläutert.
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In 15 ml Äthylalkohol wurden 0,7 g 5,5'~Methylenbis-(1,2,3,3-tetramethylindoleniumtosylat)
und 0,4 g 5-Nitrosalicylaldehyd gelöst und die sich ergebende Lösung wurde während 30 min am Rückfluß gehalten.
Die Reaktionsproduktlösung wurde gekühlt, um Kristalle auszufällen, die durch Filtration gewonnen und mit Äthylalkohol
gewaschen wurden. Die Kristalle wurden aus einem Lösungsmittelgemisch von Äthylalkohol und Aceton umkristätlisiert,
wobei 0,5 g der Kristalle von 5,5"-Methylenbis-/"6'-nitro-1,3,3-trimethylsplro-(indolin-2f
2 f-2Hf-chromen27 mit einem Schmelzpunkt von 120 bis 1220C erhalten wurden.
In 30 ml Äthylakohol wurden 1,4 g 5,5'-Methylenbis-(1,2,3,3-tetramethylindoleniumtosylat),
0,8 g 3-Methoxy-5-nitrosalicylaldehyd und 0,5 g Triäthylamin gelöst und
die sich ergebende Lösung wurde während 20 min am Rückfluß gehalten.
Die Reaktionsproduktlösung wurde gekühlt, um Kristalle auszufallen,die durch Filtration gewonnen und mit Äthylalkohol
gewaschen wurden.Anschließend wurden die Kristalle aus einer Mischung von Äthylalkohol und Aceton umkristallisiert, wobei
1,1 g von schwach grünen Kristallen von 5,5"-Methylenbis<f"6■-nitrο-θ»-methoxy-1,3,3-trimethyl-(indolin-2,2■-2H'-chromenj>7ntit
einem Schmelzpunkt von 160 bis 1620C erhalten
wurden.
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In 30 ml Äthylalkohol wurden 1,4 g 5,5f-Methylenbis-(1,2,3,3-tetramethylindolehiumtosylat),
0,8 g 3-Formylsalicylaldehyd und 0,5 g Triethylamin gelöst
und die sich ergebende Lösung wurde während 20 min am
Rückfluß gehalten.
Die Reaktionsproduktlösung wurde gekühlt, um Kristalle
auszufällen, die durch Filtration gewonnen und mit Äthylalkohol gewaschen wurden. Anschließend wurden die Kristalle
aus einer Mischung von Äthylalkohol und Aceton umkristallisiert, wobei schwach-braune Kristalle von 5,5"-Methylenbis/8'
-f ormyl-1,3,3-trimethylspircH( indolin-2,2' -2H'-chrDme
mit einem Schmelzpunkt von 159 bis 1620C erhalten wurden.
In 30 ml Äthylalkohol wurden 1,1g S^'-Methylenbis-(1-ß-hydroxyäthyl-2,3,3-trimethylindoleniumbromid),
0,8 g 3-Formyl-5-nitrosalicylaldehyd und 0,4 g Triethylamin
gelöst und die so erhaltene Lösung wurde während 2o min am Rückfluß gehalten.
Das Produkt wurde gekühlt und die ausgefallenen Kristalle, wurden filtriert und mit Äthylglykol gewaschen*
Anschließend wurden die Kristalle aus einer Mischung von
einem Alkohol und Tetrahydrofuran umkristailisiertr \·
wobei 1,1 ^ der Kristalle τοη S^S^'t^ti^enbis-^Ei^nitro*
8 Vförzny|-1-ß^hydro3Eyäthyi-3,3-diemthylspiro{ indoline .
2,2'-2H'-chromenjl7 mit einem Schmelzpunkt von mehr als
30O9O erhalten wurden. :
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In 30 ml Äthylalkohol wurden 1,3 g 5,5'-Methylenbis-(1-ß-carboxyläthyl-2,3,3-trimethylindoleniumbromid),
0,8 g 5-Nitrosalicylaldehyd gelöst und die so hergestellte Lösung
wurde während 20 min am Rückfluß gehalten.
Die Produktlösung ra?de gekühlt, um Kristalle auszufällen,
die durch Filtration gewonnen, mit Äthylalkohol gewaschen und aus einem Lösungsmittelgemisch vonpithylalkohol
und Tetrahydrofuran umkristallisiert wurden, wobei 0,9 g schwach-braune Kristalle von 5,5"-Methylenbls-/"6»
-nitro-1-ß-carboxyäthyl-3,3-dimethylspiro-( indolin-2,2l-2H'-chromen27
erhalten wurden.
In Äthylalkohol wurden 1,3 g 5,5f-Methylenbis-(1-£-
carboxyäthyl-2,3,3-trimethylindoleniumbromid), 1,2g
3,5-Dibromsalicylaldehyd und 0,4 g Triäthylamin gelöst
und die sich ergebende Lösung wurde während 20 min am Rückfluß gehalten.
Die Produktlösung wurde gekühlt, um Kristalle auszufallen,
die durch Filtration gewonnen,mit Äthylalkohol gewaschen und anschließend aus einem Lösungsmittelgemisch
von Äthylalkohol und Aceton umkriatallisiert wurden, wobei 1,0 g von schwach-braunen Kristallen von iS^-Methylenbis-
£"6», 8 · -dibron*-1 -ß-carboxyäthyl·^, 3-<temethylepiro-( in-·
dolin-2,2·-2H'-chromen}7 mit einem Schmelepunkt von
158 bis 160*C erhalten wurden·
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2Q12687
In 30 ml Äthylalkohol wurden 1,4 g 5»5'-Methylenbis-(1-ß-äthoxycarbonyläthyl-2,5,3-trimethylindoleniumbromid),
Q8 g 3-Formyl-5-nitrosalicylaldehyd und 0,4 g Triäthylamin gelöst und die sich ergebende Lösung wurde
während 20 min am Rückfluß gehalten.
Die Produktlösung wurde gekühlt, um Kristalle auszufällen, die durch Filtration gewonnen, mit Äthylalkohol
gewaschen und aus einer Mischung vonJÄthylalkohol und
Aceton umkristallisiert wurden, wobei 1,0 g von schwachgrünen Kristallen von 5,5"taHethylenbis-/5'-nitro-8ifornyl-1-ß-äthoxycarbonyläthyl-3 t 3-diemthylspiro-(indolin-2,2l-2Hl-chromen27
n^* einem Sdaaelzpunkt von
198 bis 2000C erhalten wurden.
Eine Benzollösung, Toluollösung und Tetrahydrofuranlösung
der in Beispiel 1 hergestellten Verbindung waren jeweils farblos und wenn ^Jede der Lösungen mit einer
Quecksiiberlampe bestrahlt wurde, wurden die Lösungen jeweils blau gefärbt. Wenn die Lösung an einen dunklen
Ort gebracht wurde, wurde die Farbe der Lösung bald blau.
überdies wurde eine Lösungfvon 1 g der Verbindung in
80 g einer Taigen Benzollösung von Polystyrol auf einem
Polyäthylenterephthalatfilm mit einer Dicke von 7o m/u
bis zu einer Trockendicke von 100 m/u aufgebracht und
getrocknet.
Wenn ein photographischer negativer Film dicht an der photochromen Schicht des so hergestellten Films angebracht wurde und die Anordnung mit einex/Quecksilberlampe
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belichtet wurde, wurden die belichteten Bereiche der photochromen Schicht unter Bildung eines positiven Bildes
blau gefärbt. Wenn der photochrome Film in einen dunklen Raum gebracht wurde oder erhitzt wurde, wurde der
bildtragende Film in den ursprünglichen farblosen Film zurückgewandelt.
Eine Benzollösung der in Beispiel 2 hergestellten Art war farblos, wurde jedoch bei Bestrahlung mit Sonnenlichtblau gefärbt und wenn die Lösung in einen dunklen
Raum gebracht wurde, wurde die Lösung farblos. Das Anfärbungs- und Entfärbungs oder Entladungsverfahren konnte
mehrere 10 Mal wiederholt werden.
Dann wurde 1 g der Verbindung in 80 g eines Lösungsmittelgemisches
von 15% Polyvinylacetat und Äthylacetat
gelöst und die Lösung wurde auf ein mit Baryt' übe'rzogenes Papier in einer Trockendicke von etwa 5 myu aufgebracht.
Das hergestellte lichtempfindliche Papier besaß die gleichen Eigenschaften wie der lichtempfindliche Film in Beispiel
7, d'.h. wenn das lichtempfindliche Papier mit ultravioletten Strahlen bestrahlt wurde, wurde die photochrome
Schicht augenblicklich dunkelblau gefärbt und wenn es in einen dunklen Raum gebracht wurde, wurde die Schicht
farblos.
Eine Tetrahydrofuran-lösung oder eine Benzollösung der in Beispiel 3 hergestellten Verbindung war farblos,
wenn jedoch die Lösung mit ultravioletten Strahlen
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bestrahlt wurde, wurde sie augenblicklich blau gefärbt und
sobald die Bestrahlung beendet wurde, wurde die Lösung farblos. .
Jede der in den Beispielen 4-7 hergestellten Verbindungen wurde auf einen Träger in gleicher Weise wie
in Beispiel 8 aufgebracht und die so hergestellten lichtempfindlichen
Materialien hatten nahezu die gleichen Eigenschaften wie diejenige des lichtempfindlichen
Materials, wie in Beispiel 8 hergestellt.
Außer den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
kann die Verbindung gemäß der Erfindung auf einen Träger
aufgebracht oder gegossen werden zusammen mit einem
sibilisierungsmittel· und einem Weichmacher.
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Claims (7)
- Patentansprüche^1) Photochrome Verbindung der nachstehenden allgemeinen Formel:worin Ri eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder eine Arylgruppe, R« und R, jeweils eine Alkyl- oder eine Phenylgruppe und R^ eine Alkylgruppe, Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Aldehyd-, Alkoxyl-, Carboxyl- oder eine Carbonsäureestergruppe darstellen, wobei die genannten Alkylgruppen 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweisen.
- 2) Photochrome Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 5»5"-Methylenbis-/5'-nitro-1,3,3-trimethylspiro-(indolin-2,2'-2Hl-chromen27, 9,5"-Methylenbis-/5'-nitro-8'-methoxy-1,3,3-Trimethylspiro-(indolin-2,2 ·-2H'-chromen!?, 5,5"-Methylenbls-^/5«-formyl-1,3,3-trimethylspiro-(indolin-2,2«-2H·-chromeniZ» 5,5"-Methylenbis-^5·-nitro-8·-formyl-1-ß-hydroxyäthyl-3,3-dimethylspiro< indolin-2,2'-2H»-chromen}/, 5,5"-Methylenbis-^S'-nitro-1-ß-carboxyäthy1-3,3-dimethylspiro-(indolln-2,2'-2H'-chromen27, 5,5"-Methylenbis-^δ',8·-dibrom-009839/22771-ß-carboxyäthyl-3,3-dimethylspiro-(indolin-2,2«-2H ·- chromen}7t und 5»5ll-Methylenbis-^t-nitro.-8"l-forinyl-1;-ß-äthoxycarbonyläthyl-3,3-dimethylspiro-(indolin-2, 2' 2H'-chromenj7 besteht.
- 3.) Photochrome Zusammensetzung, die'eine photochrome Verbindung der nachstehend angegebenen allgemeinen Formel:-CHworin R1 eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder eine Arylgruppe, R2 und R, jeweils eine Alkyl- oder eine Phenylgruppe und R^ eine Alkylgruppe t Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Aldehyd-, Alkoxy!-, Carboxyl- oder eine Carbonsäureestergruppe darstellen, wobei die genannten Alkylgruppen 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweisen, und ein Lösungsmittel enthält.Λ
- 4) Photochrome Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Lösungsmittel Benzol, Toluol, Carbondisulfid, Chloroform, Äthylacetat, Methyläthyl-' keton, Aceton, Methylalkohol, Äthylalkohol, Acetonitril, • Tetrahydrofuran, Dioxan, ß-Oxymethyläthyläther, Morpholih oder Äthylenglykol enthält.
- 5) Hiotochromes Material, dadurch gekennzeichnet, daß es auf einem Träger eine Überzugsschicht einer Verbindung der nachstehend angegebenen allgemeinen Formel:0 0983 9/2277worin R1 eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder eine Arylgruppe, R2 und R, jeweils eine Alkyl- oder eine Phenylgruppe und R^ eine Alkylgruppe, Nitrogruppe, ein Halogenatom, eine Aldehyd-, Alkoxyl-, Carboxyl-
oder eine Carbonsäureestergruppe der stellen, wobei die genannten Alkylgruppen 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweisen, und eines Bindemittels aufweist. - 6) Photochromes Material nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel aus einer A'thylacetatlösung von Polyvinylacetat, einer Acetonlösung
von Polymethylmethacrylat, einer Acetonlösung von
Polyäthylmethacrylat, einer Dimethylformamidlösung von Celluloseacetat oder einer Benzollösung von Polystyrol besteht. - 7) Photochromes Material nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus Barytpapier, Celluloseacetatblatt oder Polyäthylenterephbhalatblatt besteht.0 0983 9/227 7
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| JPS5133769U (de) * | 1974-09-05 | 1976-03-12 | ||
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- 1970-03-18 BE BE747554D patent/BE747554A/xx unknown
- 1970-03-18 US US00020761A patent/US3714187A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3714187A (en) | 1973-01-30 |
| GB1304042A (de) | 1973-01-24 |
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