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Die Erfindung betrifft eine Staubschutzeinrichiung zur Verwendung in einem Magnetbandgerät gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein bekannter Typ einer Antriebsvorrichtung für magnetische Bänder wird als »Direktlade-System« bezeichnet.
Dieses bekannte Direktlade-System weist keine Kassettenüberdeckung auf und daher wird die Ansicht
auf die Magnetbandspule freigegeben, die in einer Kassette enthalten ist und die sauber in Betriebsposition
gehalten wird, was den Mechanismus zum Anordnen einer Bandkassette in einer Betriebsposition vereinfacht.
Das Direktlade-System hat jedoch den Nachteil, daß es keine Kassettenüberdeckung aufweist und somit zumindest
der Magnetkopf und unter Umständen auch die Andruckrollen des Systems Schmutz und Staub aus der
Luft ausgesetzt werden. Staub kann sich auf dem Magnetkopf und gegebenenfalls den Antriebsrollen anlagern
und so Probleme verursachen, insbesondere dann, wenn die Antriebsvorrichtung mit dem direkten Ladesystem
außer Haus verwendet wird oder wenn sie in einem Fahrzeug-Stereo-System eingebaut ist. Aus diesem
Grunde wurde das direkte Ladesystem bisher nicht bei Fahrzeug-Stereo-Systemen verwendet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Staubschutzeinrichtung für Magnetbandgeräte der im Oberbegriff
des Anspruches 1 umrissenen Gattung zu schaffen, die eine Verhinderung des Anhaftens von Staub oder
Schmutz am Magnetkopf ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kenn- t>o
zeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Dadurch wird erreicht, daß zumindest der Magnetkopf in seiner Ruhestellung mittels der beweglichen
Überdeckung abgedeckt ist, was den Magnetkopf vor dem Anhaften von Schmutz oder Staub schützt. Ein
derartiger Schutz ist selbstverständlich auch für die Andrückrollen gegeben, wenn diese entsprechend in dem
Magnetbandgerät ungeordnet sind. Jedoch ist vor allem der Schutz des Magnetkopfes vor Staub wichtig, da ein
Anhaften von Staub auf den AndrQckrollen geringere Auswirkung auf die Aufnahme- bzw. Wiedergabequalität
des Magnetbandgerätes hat
Zwar ist es aus der US-PS 40 24 580 bekannt, den Magnetkopf zwischen einer Ruhestellung und einer Betriebsstellung
hin- und herzubewegen, jedoch handelt es sich bei dem aus dieser Druckschrift bekannten Magnetbandgerät
um einen Typ, der nicht dem Direktlade-System entspricht Vielmehr sind in dem Magnetbandgerät
dieser Druckschrift die Magnetbandkassetten in einem Kassettenhaiter und der Magnetkopf und die Andrückrolle
im Gehäuse des Magnetbandgerätes angeordnet, so daß die zuvor erläuterte Problematik des
Anhaftens von Staub vor allem auf dem Magnetkopf nicht auftreten kann, weswegen auch keine Staubschutzeinrichtung
vorgesehen ist.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Antriebsvorrichtung für magnetische Bänder gemäß der Erfindung, welche
schematisch den Aufbau der Vorrichtung zeigt;
F j g. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung gemäß F i g. 1 entlang der Linie 2-2 von F i g. 1 und mit der
Darstellung einer Bandkassette, welche in einer ersten Position angeordnet ist; und
F i g. 3 eine andere Schnittansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1 entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 mit der
Darstellung einer Kassette in einer zweiten Position.
Die nachfolgend im Detail beschriebene Antriebsvorrichtung für magnetische Bänder kann beispielsweise
bei einem Fahrzeug-Stereo-System verwendet werden. Gemäß Fig. 1 enthält eine in Punkt-Linienform dargestellte
Kassette 10 eine Spule mit Magnetband (nicht dargestellt) mit zwei Öffnungen 12 und vier Langlöchern
14, 16, 18 und 20 an ihren Vorder- bzw. Rückseiten. Die Öffnungen 12 sind im Mittelteil der Kassette 10
ausgebildet und dienen zum Einsetzen von Bandantriebsachsen, welche in einem Magnetbandgerät vorgesehen
sind. Die ersten drei Langlöcher 14 , 16 und 18 sind entsprechend in dem oberen Mittelbereich, dem
links unteren und rechts unteren Bereich der Kassette 10 ausgebildet. Diese Langlöcner sind zum Einsetzen
von Kassetten-Positionierungsstiften in einem Magnetbandgerät vorgesehen. Das vierte Langloch 20 ist im
unteren Mittelbereich der Kassette 10 ausgebildet. Das Loch dient zum Einsetzen einer Bandantriebsrolle,
wenn die Kassette 10 in einem anderen Typ eines Magnetbandgerätes verwendet wird.
Die untere Seitenwand der Kassette 10 weist Fenster (nicht dargestellt) zum Einsetzen einer Andrückrolle
und eines magnetischen Kopfes auf, welche in einem Magnetbandgerät vorgesehen sind. An den linken und
rechten Seitenwänden der Kassette 10 sind zwei entfernbare Zungen (nicht dargestellt) vorgesehen, mit
welchen verhindert werden kann, daß ein versehentliches Löschen von früher auf dem Magnetband aufgenommenen
Signalen erfolgt. Die Kassette ist eine Kleinkassette bekannten Typs und wird für Kassettentonbandgeräte
verwendet, welche in die Brusttasche eines Hcrensakkos gesteckt werden können.
Auf der Rückseite der Kassette 10 in ein Chassis 22 des Magnetbandgerätes angeordnet. Das Chassis 22 ist
eine Platte, welche in vertikaler Richtung absteht und parallel zu der Rückwand der Kassette als eine oberste
Platte des Fahrzeug-Stereo-Systems dient. An dem
Chassis 22 sind zwei Bandantriebsachsen 24 und 26. erste und zweite Bandantriebsrollen 32 und 36 drehbar
befestigt. Alle ragen nach vorne heraus und sind senkrecht zu dem Chassis 22 befestigt. Die Spulenantriebsachsen
24 und 26 sind gemäß Darstellung von F i g. 1 in ein Paar von öffnungen 12 eingesetzt und die erste
Bandantriebsrolle 32 ist in das zweite Langloch 16 eingesetzt und die zweite Antriebsrolle 36 ist in das dritte
Langloch 18 eingesetzt. An dem Chassis 22 sind die ersten drei Kassettenpositionierstifte 28,30 und 34 befestigt.
Diese Kassettenpositionierungsstifte 28,30 und 34 erstrecken sich nach vorne und sind senkrecht zu dem
Chassis 22. Der zweite Kassettenpositionierungsstift 30 ist auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22 über der
ersten Bandantriebsrolle 32 eingebaut und in das zweite I.angloch 16 eingesetzt. Der dritte Kassettenpositionierungsstift
34 ist auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22 über der zweiten Bandantriebsrolle 36 eingebaut und
in das dritte Langloch 18 eingesetzt.
Eine Platte 39 ist parallel auf der vorderen Oberfläche des Chassis 32 angeordnet und gemäß der Darstellung
von F i g. 1 drehbar an ihrem rechten Endbereich mit dem Chassis 22 über einen senkrecht zu der vorderen
Oberfläche des Chassis 22 verlaufenden Stift (nicht dargestellt) verbunden. An den linken Endbereich der vorderen
Oberfläche der Platte 39 ist der erste Kassettenpositionierungsstift 28 vorwärts gerichtet gesichert. Der
erste Kassettenpositionierungsstift 28 ist senkrecht zu dem Chassis 22. Ein Rotationssteuerstift (nicht dargestellt)
erstreckt sich von dem linken Endbereich der rückseitigen Oberfläche der Platte 39 und erstreckt sich
durch ein Langloch (nicht dargestellt), welches in dem Chassis 22 ausgebildet ist, und welcher sich in vertikaler
Richtung erstreckt. Der Rotationssteuerstift ist koaxial zu dem Kassettenpositionierungsstift 28 und das Langloch
ist länger als das erste Langloch 14 der Kassette 10.
Wenn die Kassette 10 aus dem Magnetbandgerät herausgenommen worden ist, dann kann sich der Rotationssteuerstift
um eine Entfernung bewegen, die länger als die Entfernung ist, welche durch das Langloch 14
bestimmt wird, wenn die Platte 39 parallel zu der vorderen Oberfläche des Chassis 22 gedreht wird. Die Platte
39 wird durch eine Torsionsspulenfeder 40, von der ein Teil in F i g. 1 dargestellt ist. in Gegentaktweise zu einer
Rotationsbewegung gezwungen. Die Feder 40 ist um die Achse gewickelt, welche die Platte 39 in Drehbewegung
versetzt, so daß sie kleiner als sonst gemacht wird.
Gemäß F i g. 2 besteht der erste Kassettenpositionierungsstift
28 aus einem einem konischen freien Endbereich und einem zylindrischen Bereich. Eine erste und
eine zweite Stoppvorrichtung 42 bzw. 44 sind auf dem zylindrischen Bereich ausgebildet, welcher voll innerhalb
der Kassette 10 ist, wenn die Kassette 10 in Betriebsposition angeordnet ist oder in einer ersten Position
ist, wie durch die Punkt-gestrichelte Linie gemäß F i g. 2 dargestellt ist Die erste und zweite Stoppvorrichtung
42 und 44 sind räumlich voneinander getrennt und weisen eine flanschförmig abstehende Richtung von
dem Stift 28 auf. Die zweite Stoppvorrichtung 44 ist an dem Verbindungsbereich des freien Endbereichs und
des zylindrischen Bereichs ausgebildet. Die erste Stoppvorrichtung
42 ist von der zweiten Stoppvorrichtung 44 in Richtung auf den Fuß des Stiftes 28 räumlich getrennt
in einem Abstand angeordnet, welcher ein wenig langer
als die Dicke der rückwärtigen Wand der Kassette 10 ist.
Gemäß F i g. 2 sind die vorderen Oberflächen der ersten und zweiten Stoppvorrichtungen 42 bzw. 44 nach
vorne geneigt und schneiden sich an der vorderen Oberfläche. Aus diesem Grunde haben sowohl die ersten als
auch die zweiten Stoppvorrichtungen ein drcieckförmiges
Querschnittsprofil.
Gemäß der Darstellung von F i g. 2 besieht der dritte
Kassettenpositionierungsstift 34 aus einem konischen freien Ende, einem zylindrischen Bereich und einem
Mittelbereich, welcher den freien Endbereich und den
zylindrischen Bereich verbindet. Der zylindrische Hereich hat einen Durchmesser, der kleiner als die Basis
des konisch ausgebildeten freien F.ndbereichs ist.
Der dazwischenliegende Bereich ist in Form eines
kegelstumpfförmigen Konus ausgebildet und dient als zweite Stoppvorrichtung 44', welche dazu dient, daß
verhindert wird, daß die Kassette 10 aus dem Gerat herausspringen kann. Sowohl der freie Endbcrcich. als
auch die zweite Stoppvorrichtung 44' sind innerhalb der Kassette 10, wenn die Kassette 10 in der ersten Position
gemäß der Darstellung von Fig. 2 angeordnet ist. Die
zweite Stoppvorrichtung 44' liegt sehr nahe an der inneren Oberfläche der rückseitigen Wand der Kassette 10,
wenn die Kassette 10 in der ersten Position angeordnet ist. Der zweite Kassettenpositionierungsstift 30 ist identisch
hinsichtlich Größe und Gestalt wie der Stift 34 ausgebildet. Die drei Kassettenpositionierungsstifte 28,
30 und 34 bilden zusammen eine Kassettenhaltevorrichtung.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 ist eine Platte 52 an
der Vorderseite des Chassis 22 vorgesehen und erstreckt sich parallel zu dem Chassis 22. Gemäß Darstellung
von Fig. 2 erstrecken sich Andrückrollen 48 und 49 senkrecht von der Oberfläche der Platte 52 und senkrecht
dazu und ein Magnetkopf 50 ist auf der vorderen Oberfläche der beweglichen Platte 52 befestigt. Gemäß
F i g. 1 sind die Andrückrollen 48 und 49 direkt unter der ersten Bandantriebsrolle 32 bzw. der zweiten Bandantriebsrolle
36 angeordnet. Die Platte 52 ist in vertikaler Richtung beweglich. Wenn die Platte 52 nach oben bewegt
wird, wird die Andrückrolle 48 in ein Fenster (nicht dargestellt) eingesetzt, welches in der Vorderwand der
Kassette 10 ausgebildet ist und wirkt mit der ersten Bandantriebsrolle 32 so zusammen, daß das Band (nicht
dargestellt) daß in der Kassette 10 enthalten ist, angedrückt wird und die Andrückrolle 49 wird ebenfalls in
ein Fenster eingesetzt und wirkt mit der Bandantricbsrolle 36 zum Andrücken des Bandes zusammen. Die
Bandandrückrollen 48 und 49 und die Platte 52 bilden eine Magnetbandtransportvorrichtung. Die Magnctbandtransportvorrichtung
wird zwischen einer ersten Position bewegt, wo die Andrückrollen 48 und 49 mit
dem ersten und zweiten Bandantriebsrollen 32 und 36 zusammenwirken, um das Band anzudrücken und einer
zweiten Position, wo die Andrückrollen 48 und 49 davon räumlich entfernt sind.
Der Magnetkopf 50 ist auf halbem Weg zwischen den Andrückrollen 48 und 49 angeordnet. Wenn die Platte
52 in die erste Position bewegt wird, dann wird der obere Bereich des Magnetkopfes 50 in ein Fenster eingesetzt
und kommt in Kontakt mit dem Magnetband. So lange als der Magnetkopf in Kontakt mit dem Magnetband
ist kann der Magnetkopf 50 Töne, wie z. B. Musik, reproduzieren, wenn die Musik auf dem Band aufgenommen
ist oder aber kann Töne wie z. B. Musik aufnehmen. Wenn die Platte 52 nach unten in die zweite
Position bewegt wird, wird der Magnetkopf 50 außer Kontakt mit dem Magnetband gebracht.
Gemäß der Darstellung in den F i g. 1 und 2 erstreckt
sich eine als Vorsprung 54 ausgebildete Haltevorrich-
tung vorwärts von dem mittleren Bereich der oberen Ecke der Platte 52 senkrecht zu der Platte 52 um einen
Abstand, der größer ist als die Länge der Andrückrollen 48 und 49 und die Höhe des Magnetkopfes 50. Wenn die
Platte 52 nach oben in die erste Position bewegt wird, kommt die Haltevorrichtung in eine horizontale Ausrichtung
mit dem Dach einer Überdeckung, welche später noch beschrieben wird. Wenn die Platte 52 nach
unten in die zweite Position bewegt wird, liegt sie unterhalb des Daches einer Überdeckung.
Ein erstes Verschiebeglied 76 in Form eines Stabes erstreckt sich durch das Chassis 22 senkrecht dazu direkt
unter dem ersten Kassettenpositionierungsstift 28. Das Vcrschiebeglied 76 kann vorwärts und rückwärts
bewegt werden und wird durch Betätigungsvorrichtungen (nicht dargestellt) gezwungen, sich nach vorwärts
von der Kassette 22 zu erstrecken. Wenn es sich wie durch die punktgestrichelte Linie gemäß Fig. 2 nach
vorwärts erstreckt, dann nimmt das vordere Ende eine Position ein, bei der die vordere Wand der Kassette 10
anliegt, wenn die Kassette 10 in der ersten Position bzw. in der Betriebsposition angeordnet ist. Wenn die Kassette
10 in der ersten Position angeordnet ist und parallel zu dem Chassis 22 liegt, dann kommt die rückseitige
Wand der Kassette 10 in Kontakt mit dem vorderen Ende des Verschiebegliedes 76 und das erste Verschiebeglied
76 wird zurück in die Position gestoßen, welche durch eine ausgezogene Linie in F i g. 2 dargestellt ist.
Gemäß der Darstellung in F i g. 2 ist ein Haupt- bzw. Stromschalter 77 hinter dem ersten Verschiebeglied 76
angeordnet. Der Hauptschalter 77 und das erste Verschiebeglied 76 bilden eine Schaltvorrichtung. Der
Stromschalter 77 dient zur Versorgung eines Antriebsmotor für den Bandlauf und eines Verstärkers (nicht
dargestellt) mit elektrischem Strom. Wenn die Kassette 10 in die erste Position gebracht wird und das erste
Vcrschiebeglied 76 zurückbewegt wird in die Position wie durch die ausgezogene Linie in Fig. 2 dargestellt,
dann ist der Stromschalter 77 durch das Verschiebeglied
76 geschlossen und versorgt den Motor mit Strom, wodurch der Motor in Bandantriebsbetrieb versetzt wird.
Wenn der Bandantriebsbetrieb eingeschaltet ist, dann setzt der Motor die Spulenantriebsachsen 24 und 26 und
die ersten und zweiten Bandantriebsrollen 62 und 36 in Bewegung und dadurch wird das Band (nicht dargestellt)
das in der Kassette 10 enthalten ist, bewegt. Solange die Kassette 10 nicht exakt in der ersten Position
angeordnet ist, ist das erste Verschiebeelement 76 außerhalb dieser Position, in welcher es den Stromschalter
77 schließt. Daher bleibt der Stromschalter 77 so lange geöffnet, als die Kassette 10 außerhalb der ersten Position
ist und der Motor ist in einem Bandstillstandszustand
und das Band kann nicht bewegt werden.
Durch das Chassis 22 erstreckt sich ein zweites Verschiebeglied 78 in Form eines Stabes, der sich wie in
F i g. 1 dargestellt ist, in einem Bereich durch das Chassis 22 erstreckt, welcher mit dem oberen rechten Eck der
Kassette 12 übereinstimmt, wenn diese in der ersten Position angeordnet ist. Das zweite Verschiebeglied 78
kann vor- und zurückbewegt werden. Wenn das zweite Vcrschiebeglied 78 in der am weitesten vorne befindlichen
Position ist, wie durch die Punkt-gestrichelte Linie in F i g. 2 dargestellt, dann ist dessen vorderes Ende an
einer Position angeordnet, wo die vordere Wand der Kassette 10 anliegt, wenn die Kassette 10 in der ersten
Position angeordnet ist
Eine Überdeckung 80 ist vor dem Chassis 22 vorgesehen. Wie in F i g. 2 dargestellt, weist die Überdeckung 80
ein im Querschnitt L-förmiges Profil auf. Das Dach 81 der Überdeckung 80 erstreckt sich in Richtung auf das
Chassis 22, d. h. senkrecht dazu. Wenn die Platte 52 nach unten in die zweite Position bewegt wird, dann blockiert
das Dach 81 den Weg der Platte 52 zwischen der ersten Position und der zweiten Position und überdeckt die
Andrückrollen 48 und 49 und den Magnetkopf 50, welche auf der Platte 52 angeordnet und befestigt sind. An
dem linken und rechten Bereich der hinteren Oberfläche der Überdeckung 80 ist ein erster Führungsstift 82 bzw.
ein zweiter Führungsstift 84 gesichert. Der erste und der zweite Führungsstift 82 bzw. 84 erstrecken sich in Richtung
auf das Chassis 22 und sind senkrecht zu dem Chassis 22. Der erste Führungsstift 82 erstreckt sich durch ein
Loch 86, das in dem Chassis 22 vorgesehen ist und das langlochartig in horizontaler Richtung ausgebildet ist,
wie in F i g. 1 dargestellt. Der Führungsstift 82 kann vor- und zurückbewegt werden. Der zweite Führungsstift 84
erstreckt sich verschiebbar durch einen Führungszylinder 88, welcher sich von und senkrecht zu dem Chassis
22 erstreckt und an dessen vorderer Oberfläche befestigt ist. Der zweite Führungsstift 84 kann ebenfalls vor-
und zurückbewegt werden. Der hintere Endbereich des zweiten Führungsstiftes 84 erstreckt sich immer von der
Rückseite des Chassis 22 weg.
Der Führungszylinder 88 weist einen langlochartigen Führungsschlitz 90 auf, der im oberen Bereich direkt
über und parallel zu der Achse des Zylinders 88 ausgebildet ist. In den Führungsschlitz 90 ist ein Stift 92 eingesetzt,
der sich senkrecht von dem zweiten Führungsstift 84 weg erstreckt. Der Stift 92 kann sich in dem Führungsschlitz
90 vor- und zurückbewegen, in gleicher Weise wie sich der zweite Führungsstift 84 bewegt. Gemäß
Darstellung von F i g. 2 ist eine Spulenfeder 94 mit einem Ende mit dem Stift 92 verbunden und mit dem
anderen Ende mit dem Chassis in einer Art, daß die Feder parallel zu der Achse des Führungszylinders 88
sich erstreckt. Die Spiralfeder 94 zwingt daher den zweiten Führungsstift 84 zu einer Rückwärtsbewegung.
Die Spiralfeder 94 kann durch andere Betätigungsvorrichtungen ersetzt werden, wird jedoch bevorzugt, weil
sie wenig Platz beansprucht. Das zweite Verschiebeglied 78 besteht aus einer Überdeckungsbewegungs-Einrichtung
zusammen mit einer Bindungsvorrichtung wie nachfolgend noch später beschrieben wird.
Auf der rechten Seite des Chassis 22 ist ein Schwenkarm 96 vorgesehen. Der Schwenkarm 96 ist ein Teil der
Verbindungsvorrichtung und ist drehbar in seinem Mittelbereich mit der rechten Seite des Chassis 22 gemäß
Darstellung von F i g. 1 und 3 verbunden. Gemäß F i g. 2 ist ein erster Streifen 98 an dem oberen Ende des
.Schwenkarmes 96 befestigt und ein zweiter Streifen 100 ist am unteren Ende des Schwenkarmes 96 befestigt.
Der erste Streifen 98 erstreckt sich leicht aufwärts hinter dem Chassis 22 und ist mit seinem freien Ende im
Bewegungsraum des rückwärtigen Endes des zweiten Verschiebegliedes 78 angeordnet. Der zweite Streifen
100 erstreckt sich nach links hinter das Chassis 22 und in den Bewegungsraum des rückwärtigen Endes des zweiten
Führungsstiftes 84. Das rückwärtige Ende des zweiten Führungsstiftes 84, das durch die Spiralfeder 94 bewegt
wird, liegt immer in Kontakt mit dem zweiten Streifen 100.
Solange als die Kassette außerhalb der ersten Position ist, wird der Schwenkarm % gemäß F i g. 2 in Gegentaktrichtung
bewegt, da die Spiralfeder 96 den zweiten Führungsstift 84 rückwärts stößt. Unter dieser Bedingung
stößt der erste Streifen 98 das hintere Ende des
zweiten Verschiebegliedes 78 vorwärts in die Position,
die durch die Punkt-linierte Linie angedeutet ist. Die
Überdeckung 80 wird durch die Spiralfeder 94 bedingt zurückgezogen, so daß dessen Dach 81 den Bewegungsraum der Magnetbandantriebsvorrichtung blockiert,
d. h. die Andrückrollen 48 und 49 und den Magnetkopf 50. Dies bedeutet, daß das Dach 81 im Bewegungsraum
der Bandantriebsvorrichtung liegt und die Andrückrollen 48 und 49 und den Magnetkopf 50 überdeckt. Diese
Position der Überdeckung 80 wird im weiteren als »erste Stellung« bezeichnet.
Wenn die Kassette 10 in der ersten Position angeordnet ist, d. h. parallel zu dem Chassis 22 gemäß F i g. 2,
dann wird das zweite Verschiebeglied 78 durch die rückseitige Wand der Kassette 10 nach rückwärts gestoßen
und daher wird der Schwenkarm % im gleichen Takt gestoßen. Der zweite Streifen 100 stößt daher den zweiten
Führungsstift 84 vorwärts gegen die Zwangskraft der Spiralfeder 94. Als Ergebnis wird die Überdeckung
80 bewegt und das Dach 81 der Überdeckung 80 wird aus dem Bewegungsraum der Bandantriebsvorrichtung
herausbewegt. Die vordere Position der Überdeckung 80 wird nachfolgend als »zweite Stellung« bezeichnet.
Der zweite Führungsstift 84 und der Schwenkarm % bilden eine Verbindungsvorrichtung, welche das zweite
Verschiebeglied 78 mit der Überdeckung 80 verbindet.
Gemäß Darstellung von F i g. 2 ist das Chassis 22 in einem Gehäuse 102 angeordnet, dessen Vorderseite eine
Öffnung aufweist, durch welche die Bandkassette 10 in die erste Position eingesetzt und herausgenommen
werden kann, während sie mit den Fingern gehalten wird.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der zuvor beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Wenn die Bandkassette 10 in die erste Position parallel zu dem Chassis 22 gebracht wird, werden die Spulenantriebsachsen
24 und 26 in die zwei entsprechenden Öffnungen 12 gemäß F i g. 1 und 2 eingesetzt. Gleichzeitig
wird der erste Kassettenpositionierungsstift 28 in das erste Langloch 14, der zweite Kasse:ttenpositionierungsstift
30 und die erste Bandantriebsrolle 32 in das zweite Langloch 16 und der dritte Kassettenpositionierungsstift
34 und die zweite Bandantriebsrolle 36 in das dritte Langloch 18 eingesetzt. Da die Platte 39 durch die Torsionsspiralfeder
40 gegentaktweise zu einer Rotationsbewegung gezwungen wird, wird der erste Kassettenpositionsierungsstift
28 nach unten bewegt und dadurch wird die Kassette 10 bis zu dem zylindrischen Bereich
gestoßen, welcher direkt hinter der ersten Stoppvorrichtung 42 liegt, bis der zylindrische Bereich der zweiten
und dritten Kassettenpositionierungsstifte 30 und 40 in Kontakt mit den oberen Bereichen der äußeren Oberflächen
gelangt, welche die zweiten und dritten Langlöcher 16 und 18 in der Rückwand der Kassette 18 bilden.
Auf diese Weise halten die drei Kassettenpositionierungsstifte 28,30 und 34 die Kassette 10 beständig in der
ersten Position. Da die in der ersten Position befindliche Kassette 10 mit nichts überdeckt ist, ist die Spule mit
dem Band in der Kassette frei einsehbar.
Das erste Verschiebeglied 76 wird durch die Kassette 10 gestoßen, rückwärts gegen eine Betätigungsvorrichtung
bewegt (nicht dargestellt), welche das Verschiebeglied 76 vorwärts zu bewegen versucht. Das Verschiebeglied
76 schließt den Stromschalter 77, wenn die Kassette 10 vollständig in die erste Position gebracht worden
ist, wie in F i g. 2 dargestellt Zur gleichen Zeit wird das zweite Verschiebeglied 78 durch die Kassette 10
nach hinten gestoßen, um den ersten Streifen 98 zurückzubewegen. Als ein Ergebnis wird der Schwenkhebel 96
im gleichen Takt gestoßen und bewegt den /weiten Führungsstift 84 vorwärts gegen die Bctätigungsknift
der Spiralfeder 94 über den zweiten Streifen 100. Die Überdeckung 80 wird daher vorwärts bewegt und dessen
Dach 81 gelangt in den Bewegungsbereich der Bandantriebsvorrichtung, d. h. der Andrückrollcn 48
und 49 und des Magnetkopfes 50.
Sobald als der Stromschalter 77 geschlossen ist, wird
ίο elektrische Energie an den Motor und an den Verstärker
(nicht dargestellt) geliefert. Über eine geeignete Betätigungsvorrichtung, die ebenfalls von dem Slromschalter
77 aktiviert wii·.1.. ■ B. einen Hubmagneten mil
Anlenkgestänge. in F i g. 1 mit 72 bezeichnet, wird die Platte 52 bewegt. Die Bandantriebsvorrichtung bewegt
sich daher nach oben in die erste Stellung, wodurch die Andrückrollen 48 und 49 mit den ersten und /weiten
Bandantriebsrollen 32 und 36 zusammenwirken und auf das Magnetband drücken. Dann werden die ersten und
zweiten Bandantriebsrollen 32 und 36, welche gegentaktweise mit einer konstanten Geschwindigkeit durch
den Motor in Drehung versetzt gehalten werden, das Band bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit durch
das Gerät transportieren. Da dp.v Magnetkopf 50 so
lange in Kontakt mit dem Magnetband gehalten wird, als die Bandantriebsvorrichtung in der ersten S;u!uMg
bleibt, arbeitet die Vorrichtung zur Wiedergabe von auf dem Band befindlichen Signalen wie Musik oder zur
Aufnahme von z. B. Musik.
Wie zuvor erwähnt, liegen die Haltevorrichtungen 54 in einer horizontalen Ausrichtung mit dem Dach 81 der
Überdeckung 80 so lange, wie die Bandantriebsvorrichtung in ihrer ersten Stellung ist. Sollte jedoch die Überdeckung
80 durch einen Fehler zurückgestoßen werden, dann stößt das Dach 81 an den vorderen Endoberflächen
des Vorsprunges 54 an und kann nicht weiter zurückgestoßen werden. Das Dach 81 würde daher nicht
den Magnetkopf 50 oder die Andrückrollen 48 und 49 treffen und daher nicht beschädigen.
Wenn ein Benutzer einen Finger auf die obere Wand der Kassette 10 legt und zu sich zieht, wird die Kassette
10 geneigt. Der untere Bereich der äußeren Oberfläche, der durch das erste Langloch 14 begrenzt ist, stößt dann
die erste Stoppvorrichtung 42 hoch und damit den ersten Kassettenpositionierungsstift 28 gegen die Kraft
der Spiralfeder 40. Wenn die Kassette 10 weitergencigt wird, dann wird der untere Bereich der äußeren Oberfläche,
der durch das Langloch 14 bestimmt ist, auf den zylindrischen Bereich des Stiftes 28 in Richtung auf die
zweite Stoppvorrichtung 44 gleiten mit den oberen Bereichen der äußeren Oberfläche, welche durch die zweiten
und dritten Langlöcher 16 und 18 bestimmt wird und dadurch in Kontakt mit den zylindrischen Bereichen der
zweiten und dritten Stifte 30 und 34 kommen. Wenn der untere Bereich der äußeren Oberfläche, der das erste
Loch 14 bestimmt, die zweite Stoppvorrichtung 44 erreicht, dann wird die Neigung der Kassette 10 zunächst
gestoppt und nimmt eine in F i g. 3 dargestellte Position ein. Diese Position der Kassette wird nachfolgend als
»zweite Position« bezeichnet. Die Kassette 10 wird deshalb nicht mit einem Schlag aus der Vorrichtung herausgeworfen.
Während die Kassette 10 in der zweiten Position ist,
nimmt sie die in Fig.3 dargestellte Position ein. Der
untere Teil der äußeren Oberfläche begrenzt das erste Langloch 14, das in Kontakt mit dem zylindrischen Bereich
des Stiftes 28 ist, welcher zwischen der ersten und zweiten Stoppvorrichtung 42 bzw. 44 liegt und der obe-
re Bereich der äußeren Oberfläche begrenzt das zweite Langloch 16, welches in Kontakt mit dem zylindrischen
Bereich des zweiten Stiftes 30 ist und der obere Bereich der äußeren Oberfläche begrenzt den dritten Langlochbereich
18, in welchem der zylindrische Bereich des dritten Stiftes 34 in Kontakt ist.
Da die Kassette 10 von der ersten Position in die zweite Position bewegt wird, wird das erste Verschiebeglied
76 vorwärts bewegt, um die mit ausgezogener Linie in F i g. 3 dargestellte Position einzunehmen, bedingt
durch die Betätigungsvorrichtung (nicht dargestellt). Der Stromschalter 77 wird daher wie in Fig.3 dargestellt,
geöffnet. Die Stromversorgung zu dem Motor und dem Verstärker (nicht dargestellt) wird gestoppt und
der Motor und der Verstärker werden in einen Stopp-Betriebszustand versetzt. Durch das Unterbrechen der
Stromversorgung z. B. des Hubmagneten wird auch die Platte 52 nach unten bewegt. Daraus resultierend werden
die Andrückrollen 48 und 49 und der Magnetkopf 50, welche auf der Platte 52 befestigt sind, von dem
Magnetband (nicht dargestellt) wegbewegt. Zur selben Zeit wird der Vorsprung 54 nach unten zu einer Position
unterhalb des Daches 81 und der Überdeckung 80 bewegt. Da der Motor nicht länger mit Strom versorgt
wird, unterbrechen die Spulenantriebsachsen 24 und 26 und die ersten und zweiten Bandantriebsrollen 32 und
36 ihre Rotation. Demzufolge wird auch das magnetische Band (nicht dargestellt) in seiner Bewegung gestoppt.
Da die Kassette 10 von der ersten in die zweite Position bewegt wird, wird das zweite Verschiebeglied 78
vorwärts in eine Position gebracht, welche mit einer durchgezogenen Linie in F i g. 3 dargestellt ist, bedingt
durch die Kraft der Spiralfeder 94 über den zweiten Führungsstift 84, den zweiten Streifen 100, den
Schwenkarm % und den ersten Streifen 98. Das bedeutet, daß der zweite Führungsstift 84 sich zurückbewegt,
und sich auch der zweite Streifen 100 zurückbewegt, der Schwenkarm % gegentaktweise gestoßen wird und der
erste Streifen 98 vorwärts bewegt wird. Da der zweite Führungsstift 84 zurückbewegt wird, wird auch die
Übcrdcckung 80 zurückbewegt. Daraus resultiert, daß das Dach 81 so bewegt wird, daß ein Teil des Bewegungsraumes
der Bandantriebsvorrichtung gemäß F i g. 3 blockiert wird.
Wenn der Benutzer den Antrieb des Bandes wünscht, ist es ausreichend für ihn, die obere Wand der Kassette
10 zurückzustoßen, bis die Kassette 10 in die erste Position gelangt. Dann gleitet der untere Bereich der das
Langloch 14 begrenzenden äußeren Oberfläche auf den zylindrischen Teil des Stiftes 28 in Richtung auf die erste
Stoppvorrichtung 42 mit dem oberen Bereich der äußeren Oberfläche von dem zweiten und dritten Langloch
16 und 18 und berührt dabei den zylindrischen Bereich der zweiten und dritten Stifte 30 und 34. Damit wird der
untere Bereich der äußeren Oberfläche, der durch das Langloch 14 begrenzt wird, auf die erste Stoppvorrichtung
42 gestoßen und daher wird der erste Stift 28 gegen die Torsionskraft der Spiralfeder 40 bewegt. Wenn der
untere Bereich der äußeren Oberfläche, der das Langloch 14 begrenzt den zylindrischen Bereich des ersten
Stiftes 28 direkt hinter der ersten Stoppvorrichtung 42 erreicht, dann wird die Kassette 10 in der ersten Position
gemäß der Darstellung von Fig.2 gehalten. Das erste
Vcrschicbeglied 76 wird dann zurückgestoßen und schließt den Slromschalter 77, wodurch der Motor, der
Verstärker (nicht dargestellt) und die Betätigungsvorrichlune
für die Platte 52 wieder in einen Bandantriebszustand versetzt werden.
Um die Kassette 10 aus der Vorrichtung herauszunehmen, kann der Benutzer seine Finger auf den linken
und rechten Bandseiten der Kassette 10 aufdrücken und die Kassette 10 mit den Fingern fassen und stark die
Kassette 10 zu sich ziehen, in dem die Kassette 10 parallel zu der vorderen Oberfläche des Chassis 22 gehalten
wird. Wenn die Kassette 10 herausgezogen wird, wird der untere Bereich der äußeren Oberfläche, welcher
durch das Langloch 14 begrenzt wird, nach oben zu der zweiten Stoppvorrichtung 44 gestoßen und daher der
erste Kassettenpositionierungsstift 28 gegen die Torsionskraft'der
Spiralfeder 40 bewegt. Da die Kassette 10 weitergezogen wird, wird der untere Bereich der äußeren
Oberfläche, der durch das Langloch 14 bestimmt ist, auf den konischen freien Endbereich des ersten Stiftes
28 bewegt. Zur gleichen Zeit werden die oberen Bereiche der äußeren Oberflächen, welche durch die zweiten
und dritten Langlöcher 16 und 18 begrenzt werden, von der Kassette 10 auf eine Zwischenposition geführt bzw.
auf die Stoppvorrichtung 44' der zweiten und dritten Kassettenpositionierungsstifte 30 und 34 und dann auf
die konisch freien Endbereiche der zweiten und dritten Stifte 30 und 34. Auf diese Weise wird die Kassette 10
aus beispielsweise einem Fahrzeug-Stereo-System entfernt.
Wenn die Kassette 10 aus dem Fahrzeug-Stereo-System entfernt worden ist, dann nehmen das erste Verschiebeglied
76 und das zweite Verschiebeglied 78 die zugehörigen Positionen ein, wie sie in Punkt-gestrichelten
Linien in Fig. 2 dargestellt sind. Die Überdeckung 80 liegt an der rückwärtigen Position, nachdem sie in
diese Position durch die Spiralfeder 94 über den zweiten Führungsstift 92 bewegt worden ist. Das Dach 81 der
Überdeckung 80 blockiert daher den Bewegungsraum der Bandantriebsvorrichtung, d. h. die Andrückrollen 48
und 49 und der Magnetkopf 50, wodurch die Bandantriebs- und Betätigungsvorrichtung vor Staub geschützt
wird.
Diese Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Viele Änderungen und
Verbesserungen sind innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung möglich.
In der oben beschriebenen Ausführungsform wird ein Paar von Bandantriebsrollen 32 und 36 und ein Paar von
Andrückrollen 48 und 49 für den Transport des Magnetbandes bei einer konstanten Geschwindigkeit verwendet.
Ebenso kann auch nur eine Andrückrolle und eine Bandantriebsrolle für die Bewegung des Magnetbandes
bei konstanter Geschwindigkeit verwendet werden.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform weist der Kassettenpositionierungsstift 28 zwei Stoppvorrichtungen
42 und 44 mit einem flanschförmigen Vorsprung auf seinem zylindrischen Bereich auf und wird durch die
Kraft der Spiralfeder 40 nach unten bewegt. Der erste Stift 28 dient daher zum Halten der Kassette 10 in der
ersten Position parallel zum Chassis 22 und in der zweiten Position zum Chassis 22 geneigt. Des weiteren dient
der erste Stift 28 zum Führen der Kassette 10 von der ersten Position in die zweite Position. Anstelle der Anordnung
des ersten Stiftes 28 auf der vorderen Oberfläche des Chassis 22 kann eine Blattfeder auf der vorderen
Oberfläche des Chassis 22 angeordnet werden, um die Kassette niederzudrücken, wobei die Blattfeder an ihrer
unteren Oberfläche zwei Vorsprünge aufweisen kann, welche in gleicher Weise wie die ersten und zweiten
Stoppvorrichtungen 42 und 44 wirken.
Des weiteren muß der Stromschalter 77 nicht durch
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das erste Verschiebeglied 76 betätigt werden, sondern
kann auch durch das zweite Verschiebeglied 78, die Oberdeckung 80 oder den Schwenkarm 96 betätigt werden,
um den Motor in ;inen Bandbetriebszustand oder Bandstoppzustand zu versetzen.
Um darüber hinaus die Kassette 10 von der ersten Position in die zweite Position zu bringen, können andere
Vorrichtungen als die Finger des Benutzers verwendet werden. Beispielsweise kann ein Auswurfhebel bekannter
Bauart zum Ausstoßen der Kassette 10 nach vorne von der ersten Position in die zweite Position
vorgesehen werden und des weiteren um die Kassette 10 nach vorne von der zweiten Position nach außerhalb
des Gerätes zu befördern.
Zusammenfassend betrifft daher die Erfindung eine Vorrichtung zum Antrieb für magnetische Bänder mit
drei Vorsprüngen, von denen jeder einen zylindrischen Bereich und einen freien Endbereich aufweist. Diese
drei Vorsprünge halten mit den zylindrischen Bereichen eine Bandkassette, die eine Spule mit Magnetband aufweist,
selektiv in einer ersten Position und einer zweiten Position, wobei dieser näher im freien Endbereich als
die erste Position liegt. Auf dem zylindrischen Bereich von einem der drei Vorsprünge ist ein erster Flansch
vorgesehen, zur selektiven Verhinderung, daß die Bandkassette von der ersten in die zweite Position bewegt
wird. Auf dem zylindrischen Bereich von jeder der drei Vorsprünge ist ein zweiter Flansch vorgesehen, mit welchem
verhindert wird, daß die Bandkassette von den drei Vorsprüngen entfernt wird. Die Vorrichtung weist
dazu des weiteren einen Motor auf, welcher einen Bandbetriebszustand hat, wenn die Kassette in der ersten
Position ist und einen Bandstoppzustand zum Stoppen des Bandes. Auch hat die Vorrichtung ein Verschiebeglied,
das durch die Kassette bewegt wird, wenn die Kassette zwischen der ersten und zweiten Position bewegt
wird und einen Stromschalter für den Motor betätigt. Der Stromschalter versetzt den Motor in den Bandbetriebszustand,
wenn eine Bandkassette von der zweiten in die erste Position und in den Bandstoppzustand,
wenr dh Kassette von der ersten in die zweite Position
gebracht wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
50
55
60
65