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DE2452647A1 - Aufnahme- und/oder wiedergabegeraet der kassettenbauart - Google Patents

Aufnahme- und/oder wiedergabegeraet der kassettenbauart

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Publication number
DE2452647A1
DE2452647A1 DE19742452647 DE2452647A DE2452647A1 DE 2452647 A1 DE2452647 A1 DE 2452647A1 DE 19742452647 DE19742452647 DE 19742452647 DE 2452647 A DE2452647 A DE 2452647A DE 2452647 A1 DE2452647 A1 DE 2452647A1
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DE
Germany
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cassette
lever
cassette holder
chassis
holder
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742452647
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English (en)
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DE2452647C2 (de
Inventor
Motohiko Hosaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE2452647A1 publication Critical patent/DE2452647A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2452647C2 publication Critical patent/DE2452647C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/60Guiding record carrier
    • G11B15/66Threading; Loading; Automatic self-loading
    • G11B15/665Threading; Loading; Automatic self-loading by extracting loop of record carrier from container
    • G11B15/6653Threading; Loading; Automatic self-loading by extracting loop of record carrier from container to pull the record carrier against drum
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    • GPHYSICS
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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/67563Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette perpendicular to its main side, i.e. top loading
    • G11B15/67565Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette perpendicular to its main side, i.e. top loading of the cassette with holder

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  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)

Description

DIpI-In9. H. MITSCHERLICH D-B MÖNCHEN 22
DIpI-I.,. K. GUNSCHMANN TZFZHf
Dr. rer. not. W. KÖRBER
Dipl.-lng. J. SCHMIDT-EVERS ? Δ R ? R Λ 7
PATENTANWÄLTE A *» 0 £ V H
SONY CORPORATION 6' November
7-35 Kitashinagawa
6-chome, Shinagawa-ku
Tokio, Japan
P at ent anmeldung Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der Kassettenbauart
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf mit Kassetten arbeitende Geräte, die es z.B. ermöglichen, Videosignale auf einem Magnetband aufzuzeichnen bzw. von einem Magnetband wiederzugeben, das aufgewickelt ist und sich zwischen einer Vorrats- und einer Aufwiekelspule erstreckt, wobei die Spulen in einem. Kassettengehäuse drehbar gelagert sind, und sie betrifft insbesondere eine verbesserte Kassettenhaltevorriehtung für ein solches Gerät.
Bei den bis jetzt bekannten, mit Kassetten arbeitenden Geräten zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Videosignalen, z.B. bei dem in der U.S.A.-Patentschrift 3 833 921 beschriebenen, ist eine Einrichtung zum Einlegen und Entnehmen eines Magnetbandes vorhanden, die ein oder mehrere mit dem Magnetband zusammenarbeitende Elemente aufweist, welche dann, wenn sich die Kassette in ihrer Gebrauehslage befindet, von unten nach oben durch eine Öffnung des Kassettengehäuses ragen, um mit einem Strang des Magnetbandes zusammenzuarbeiten, der sich in dem Kassettengehäuse zwischen den genannten Spulen erstreckt, so daß es möglich ist, die-Beschickungs- und Entnahmeeinrichtung zu betätigen, um das Band aus dem Kassettengehäuse herauszuziehen und den herausgezogenen Teil des Bandes zur
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Anlage an einem Teil der Umfangsfläche einer Führungstrommel zu bringen, damit das Band in Verbindung mit einem oder mehreren der Trommel zugeordneten drehbaren Magnetköpfen zum Aufnehmen oder Wiedergeben von Videosignalen benutzt werden kann. Befindet sich die Kassette in ihrer Gebrauchslage, wird die lage des Kassettengehäuses durch Lagebestimmungsstifte genau ■bestimmt, die gegenüber dem Chassis des Geräts vorspringen und sich von unten her in Eingriff mit dem Kassettengehäuse bringen lassenj außerdem sind Spülenunterstützungs- und -Antriebselemente vorhanden, die drehbar gelagert sind und nach oben über das Chassis hinausragen, um von zugehörigen Öffnungen der Vorrats- und Aufwickelspulen aufgenommen werden zu können, wenn die Kassette in ihre Gebrauchslage gebracht wird. Um eine bequeme Benutzung des Geräts zu ermöglichen, weist ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der genannten Art gewöhnlich eine Kassettenhaltevorrichtung auf, zu der ein Kassettenhalter gehört, der gegenüber dem Chassis derart bewegbar gelagert ist, daß er sich zwischen einer oberen Stellung, bei welcher die Kassette bequem eingelegt oder entnommen werden kann, und einer unteren Stellung bzw. einer Gebrauchsstellung bewegen läßt, bei welcher die Lagebestimmungsstifte und die Spülenunterstützungs- und Antriebselements in Eingriff mit dem Kassettengehäuse bzw. den Spulen stehen, wobei die mit dem Band zusammenarbeitenden Elemente der Einlege- und Entnahmeeinrichtung von unten nach oben in die Öffnung des Kassettengehäuses hineinragen.
Wenn Gewähr dafür bestehen soll, daß die Lagebestimmungsstifte in der richtigen Weise in Eingriff mit der Unterseite des Kassettengehäuses kommen, daß die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente einwandfrei in Eingriff mit den zugehörigen Öffnungen der Vorrats- und Aufwickelspulen kommen, und daß ferner die mit dem Band zusammenarbeitenden Elemente der Bandeinlage- und Entnahmeeinrichtung in der richtigen leise in die Öffnung des Kassettengehäuses eintreten, muß die Kassette mindestens während des letzten Teils ihrer Bewegung in Richtung auf ihre Gebrauchslage im wesentlichen senkrecht bewegt werden, d.h. im wesentlichen im reel?4 ^n Winkel zur Hauptebene des
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■Chassis, und hierbei muß das Kassettengehäuse in einer im wesentlichen waagerechten lage gehalten werden, in der sie sich im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Chassis erstreckt. Wird der Kassettenhalter lediglich derart schwenkbar gelagert, daß er sich, zwischen seiner oberen Stellung bzw, der Kassettenaufnahme- und Kassettenentnahmesteilung und seiner unteren Stellung bzw. der Gebrauchsstellung schwenken läßt, ist es auch nicht annähernd möglich·, die gewünschte Bewegungsrichtung der Kassette am Ende ihrer Bewegung in Richtung auf ihre Gebrauchsstellung und die gewünschte Lage des Kassettengehäuses zu erreichen, wenn man die Schwenkachse des Kassettenhalters nicht um einen -relativ großen Betrag gegenüber dem Kassettenhalter versetzt, wie es z.B. in der eingangs genannten U.S.A.-Patentschrift beschrieben ist. Im letzteren lall erstrecken sich relativ lange Tragarme von entgegengesetzten Seiten des Kassettenhalters aus zu der Schwenkachse, und um ein Anstoßen an der Bandeinlege- und Bandentnahmeeinrichtung zu verhindern, muß die Schwenkachse vor dem Halter liegen, d.h. sie muß von der Bandeinlegeeinrichtung und der Bandführungstrommel weiter entfernt sein. Bei Mieser Anordnung der Schwenkachse des Kassettenhalters ist'der Kassettenhalter in seiner oberen Stellung auf der Vorderseite nach unten geschwenkt, und bei dieser geschwenkten Stellung ist es nicht möglich, eine Kassette durch eine Öffnung an cfer Yorderseite des Kassettenhalters in den Kassettenhalter einzuschieben oder dem Kassettenhalter zu entnehmen.
Bei einem anderen bekannten Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der genannten allgemeinen Art weist die Kassettenhalt evorrichtung einen Kassettenhalter auf, der in seiner oberen Stellung und seiner Gebrauchsstellung senkrecht bewegbar ist, und der während seiner gesamten Bewegung in einer im wesentlichen waagerechten Lage gehalten wird. TJm dies zu ermöglichen, ist auf beiden Seiten des Kassettenhalters eine Hebelbaugruppe angeordnet, die aus sich kreuzenden Hebeln von annähernd gleicher Länge besteht, welche in der Mitte zwischen ihren Enden gelenkig miteinander verbunden sind, und deren obere und untere Enden mit dem Kassettenhalter bzw. dem Chassis
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sowohl schwenkbar als auch, verschiebbar verbunden sind. Außerdem sind bei dieser Kassettenhaltevorrichtung senkrechte Führungsschienen auf entgegengesetzten Seiten des Kassettenhalters angeordnet, und mit diesen Führungsschienen arbeiten auf dem Kassettenhalter angeordnete Bewegungsabnahmeglieder zusammen, um zu gewährleisten, daß der Kassettenhalter in senkrechter Richtung bewegt wird, während das Kassettengehäuse in dem Halter in seiner waagerechten Lage gehalten wird. Bei dieser bekannten Kassettenhaltevorrichtung besteht ein Nachteil darin, daß die beschriebenen mechanischen Einrichtungen, die ein Bewegen des Kassettenhalters gegenüber dem Chassis ermöglichen, von komplizierter Konstruktion sind, und daß der Kassettenhalter in seiner oberen Stellung eine waagerechte Lage einnimmt, so daß er es nicht auf ideale Yieise ermöglicht, eine Kassette durch eine Öffnung an der Vorderseite des Halters in den Halter einzuschieben oder aus ihm herauszuziehen. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß der Kassettenhalter in seiner oberen Stellung im Idealfall eine Stellung einnehmen soll, bei der er gegenüber einer Öffnung an seiner Vorderseite nach unten geschwenkt ist, so daß sich eine Kassette durch diese Öffnung an der Vorderseite des seine obere Stellung einnehmenden Halters bequem einführen bzw. entnehmen läßt, wobei die Kassette eine gleitende Bewegung ausführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Kassettenhaltevorrichtung für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Nachteile der bis jetzt bekannten Kassettenhaltevorrichtungen vermieden sind, die dann, wenn sie in ihre obere Stellung gebracht worden ist, eine ideale Lage einnimmt, um ein bequemes Einführen bzw. Entnehmen einer Kassette zu ermöglichen, die dann, wenn sie in ihre untere Stellung bzw. die G-ebrauchsstellung gebracht wird, die Kassette in eine solche Lage bringt, daß die Lagebestimmungsstifte sowie die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente, welche gegenüber dem Ohassis nach oben ragen, sowie die mit dem Band zusammenarbeitenden Elemente der Einlege- und Entnahmeeinrichtung in der richtigen Y/eise mit den betreffenden Teilen der Kassette zusammenarbeiten, die ferner
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von relativ einfacher und .kompakter Konstruktion ist, so daß sie sich auf einfache Weise herstellen läßt, die in ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät eingebaut werden kann,ohne zu einer übermäßigen Vergrößerung der Gesamtabmessungen des Geräts zu führen, und die schließlich mit einer Verriegelungseinrichtung versehen ist, welche dazu dient, den Kassettenhalter nach Bedarf in seiner oberen Stellung oder in seiner Betriebsstellung zuverlässig festzuhalten.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung eine Kassettenhaltevorrichtung für ein Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der genannten Art geschaffen worden, die- einen Kassettenhalter aufweist, welcher auf seiner Vorderseite offen ist, und welcher gegenüber dem Chassis bewegbar mit Hilfe von Tragbaugruppen auf entgegengesetzten Seiten des Halters gelagert ist, von denen jede einen relativ langem ersten Hebel aufweist, der an seinen Enden mit der zugehörigen Seite des Halters bzw. dem Chassis gelenkig verbunden ist, so daß der erste Hebel Schwenkbewegungen in einer zur Hauptebene des Chassis rechtwinkligen Ebene ausführen kann, wobei sich der erste Hebel im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Chassis erstreckt, wenn sich der Halter in der Gebrauchsstellung befindet, sowie einen relativ kurzen zweiten Hebel, über dessen Länge drei Gelenke in Abständen verteilt sind, die den zweiten. Hebel mit dem Chassis, dem ersten Hebel und der zugehörigen Seite des Kassettenhalters verbinden, um eine Winkelbewegung des zweiten Hebels gegenüber dem ersten Hebel in Abhängigkeit davon herbeizuführen, daß der erste Hebel geschwenkt wird,.so daß die Orientierung des Kassettenhalters gegenüber der Hauptebene des Chassis festgelegt wird, wenn der erste Hebel gegenüber dem Chassis geschwenkt wird, um den Kassettenhalter zwischen seiner Gebrauchsstellung, bei der das darin befindliche Kassettengehäuse eine waagerechte Lage einnimmt, und der oberen Stellung bzw. der Kassettenaufnahme- und Entnahmestellung zu bewegen, bei welcher der Kassettenhalter mit seiner vorderen Öffnung nach unten geneigt ist.
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten aäer Erfindung werden im folgenden anhand schematisoher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 eine perspektivische Darstellung der Hauptteile einer Ausführungsform einer Kassettenhaltevorriohtung, bei welcher der Kassettenhalter seine obere Stellung zum Aufnehmen bzw. Abgeben einer Kassette einnimmt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Kassettenhaltevorrichtung nach Fig. 1 unter Einschluß bestimmter Teile eines Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräts sowie einer Verriegelungseinrichtung, mit der das Chassis des Geräts versehen ist;
Fig. 3 eine Fig. 2 ähnelnde Seitenansicht, in welcher sich jedoch die Kassettenhaltevorrichtung in ihrer G-ebrauchssteilung befindet;
Fig. 4 einen Schnitt längs der linie IY-IV in Fig. 2;
Fig. 5 einen Fig. 4 ähnelnden Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3$ und
Fig. 6 eine Draufsicht der ihre G-ebrauchsstellung nach Fig. 3 und 5 einnehmenden Kassettenhaltevorrichtung.
Gemäß Fig. 6 läßt sich die dargestellte, insgesamt mit bezeichnete Kassettenhaltevorrichtung nach der Erfindung auf vorteilhafte Weise bei einem Magnetband-Aufnähme- und/oder -Wiedergabegerät der in der U.S.A.-Patentschrift 3 833 921 beschriebenen Art benutzen, das gemäß Fig. 6 eine zylindrische Bandführungstrommel 11 auf einem Chassis 12 aufweist und nicht dargestellte drehbare Magnetköpfe besitzt, die längs eines in der Umfangsrichtung verlaufenden Schlitzes der Führungstrommel bewegt werden, um das Aufnehmen bzw. Wiedergeben von Videosignalen zu ermöglichen, die auf einem Magnetband längs geneigter Spuren aufgezeichnet werden bzw. sind, wenn das Magnetband in Richtung seiner Längsachse entlang einer schraubenlinienförmigen Bahn bewegt wird, die sich mindestens aber einen Teil der Umfangsflache der Führungstro^mel 11 ersxreckt.
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Das Magnetband T zum Aufnehmen bzw. Wiedergeben von Videosignalen befindet sich auf einer Vorratsspule 13 und einer Aufwickelspule 14, die beide in einem Gehäuse 14 einer Kassette 16 bekannter Art drehbar gelagert sind, zu der ferner Bandführungen 17 und 18 gehören, mittels welcher der sich zwischen den Spulen 13 und 14 erstreckende Teil des Bandes normalerweise veranlaßt wird, einen Strang T1 zu bilden, welcher sich längs einer'Öffnung 19 erstreckt, die' entlang der Rückseite des Gehäuses 15 und in dem benachbarten Teil des Gehäusebodens ausgebildet ist.* Ferner weist die Kassette 16 einen Deckel 20 auf, der auf dem Kassettengehäuse 15 so gelagert ist, daß er zwischen einer Schließstellung nach Pig. 1, bei der er die Öffnung 19 im wesentlichen verschließt, um den Bandabschnitt T1 zu schützen, und einer in Pig. 3 und 6 gezeigten Offnungsstellung geschwenkt werden kann, bei welcher der Deckel so nach oben geschwenkt ist, daß der Bandabschnitt T1 über die Öffnung 19 auf dem Gehäuse 15 herausgezogen werden kann. Die Kassette 16 kann ferner eine nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung aufweisen, durch welche der Deckel 20 normalerweise in seiner Schließstellung gehalten wird, und die so eingerichtet ist, daß sie gelöst wird, sobald die Kassette benutzt werden soll, damit sich der Deckel 20 in seine Öffnungsstellung schwenken läßt.
Die Kassettenhaltevorrichtung 10 nach der Erfindung ist auf dem Chassis 12 gemäß Pig. 6 vor der Bandführungstrommel
11 angeordnet und kann auf eine noch zu erläuternde Weise eine Kassette 16 aufnehmen, wenn sie sich in ihrer oberen Stellung bzw. der Aufnahme- und Abgabestellung nach fig. 2 und 4 befindet, woraufhin die Vorrichtung zusammen mit der eingeführten Kassette in ihre untere Gebrauchsstellung nach Pig. 3> 5 und gebracht werden kann, um die Durchführung eines Aufnahme- oder rtiedergabevorgangs mit Hilfe des zugehörigen Geräts zu ermöglichen. Bei dieser Gebrauchsstellung der Kassette 16 ist die waagerechte Lage des Gehäuses 15 parallel zu dem Cnassis 12 in einer vorbestimmten Höhe durch Lagebestimmungsstifte oder Zapfen 21 genau bestimmt, die gemäß Pig. 2 und 4 von dem,Chassis
12 axis nach oben ragen und so angeordnet sind, daß sie mit der
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Hnterseite des Kassettengehäuses 15 nahe den vier Ecken des Gehäuses zusammenarbeiten können. Gemäß Fig. 2 weist mindestens, einer der Lagebestimmungszapfen 21 einen nach oben ragenden Stift 22 auf, der dazu bestimmt ist, in Eingriff mit einer zugehörigen Öffnung im Boden des Kassettengehäuses gebracht zu werden. Ferner ragen von dem Chassis 12 aus drehbare Spulenunterstützungs- und Antriebselemente 23 und 24 nach oben, und diese Elemente sind so angeordnet, daß dann, wenn sich die Kassette 16 in ihrer Gebrauchslage auf den Zapfen 21 befindet, die Unterstützungs- und Antriebselemente 23 und 24 von unten nach oben durch zugehörige Öffnungen im Boden des Kassettengehäuses 15 ragen und axial in zugehörige Öffnungen der Haben der Vorratsspule 13 und der Aufwickelspule 14 eingreifen, wobei die Spulen mit den zugehörigen Elementen drehfest gekuppelt sind. Es können nicht dargestellte Antriebseinrichtungen vorhanden sein, die dazu dienen, das Unterstützungs- und Antriebselement 24 für die Aufwickelspule 14 so zu drehen, daß das Magnetband T während des Aufnahmebetriebs auf die Aufwikkelspule 14 aufgewickelt wird, bzw. das Magnetband abzuspielen bzw. das Magnetband schnell vorlaufen zu lassen bzw. das Spulenunterstützungs- und Antriebselement 23 in der Richtung anzutreiben, bei welcher das Magnetband wieder auf die Vorratsspule 13 zurückgespult wird.
Gemäß Fig. 6 weist das Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät, dem die Kassettenhaltevorrichtung 10 zugeordnet ist, eine Bandeinlege- und Abgabeeinrichtung 25 auf, die gemäß der genannten U.S.A.-Patentschrift ausgebildet sein kann und in Fig. 2 und 6 mit gestrichelten Linien angedeutet ist; zu dieser Einrichtung gehört ein Tragring 26, der um die Führungstrommel 11 herum längs einer Kreisbahn drehbar ist, welche sich unter der Öffnung 19 des Kassettengehäuses 15 hindurch erstreckt, wenn sich die Kassette in ihrer Gebrauchslage befindet. Ferner gehören zu der Einrichtung 25 gemäß Fig. 6 mit dem Magnetband T zusammenarbeitende Elemente, z.B. eine Andruckrolle 27' und ein mit dem Band zusammenarbeitender Stift 28, die von dem Tragring 26 aus nach oben ragen, sowie ein mit dem Magnetband zusammenarbeitender Stift 29> der von einem in
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einer waagerechten Ebene schwenkbaren Tragarm 30 aus nach oben ragt. In Fig. 6 nehmen der Tragring 26 und der Arm 30 der Bandeinfädel- und Abgabeeinrichtung 25 ihre Ausgangs- bzw.
Ruhestellung ein, so daß die Andruckrolle 27 und die mit dem Band zusammenarbeitenden Stifte 28 und 29 von unten nach oben in die Öffnung 19 des Kassettengehäuses 15 hineinragen und der Innenfläche des Bandabschnitts T1 unmittelbar benachbart sind, wenn die Kassette 16 in ihre Gebrauchsstellung gebracht worden ist. Wird danach die Verriegelungseinrichtung des Kassettendeckels 20 freigegeben und der Deckel in seine Öffnungsstellung geschwenkt, worauf im folgenden näher eingegangen wird, kann die Einrichtung 25 einen Bandeinfädelvorgang durchführen, bei dem der Tragring 26 gedreht wird, während der Arm 30 gemäß Fig. 6 so geschwenkt wird, daß die Andruckrolle 27 sowie die Stifte 28 und 29 mit dem Bandabschnitt T1 zusammenarbeiten, um einen Teil des Bandes aus dem Kassettengehäuse 15 herauszuziehen, wobei das herausgezogene Bandstück mindestens um einen Teil der Umfangsflache der Führungstrommel 11 herumgelegt wird.
Wenn die Lagebestimmungszapfen 21 in der richtigen Weise zur Anlage am Boden des Kassettengehäuses 15 kommen sollen, wenn ferner die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente 23 und 24 richtig in die zugehörigen Öffnungen der Vorratsspule 13" und der Aufwickelspule 14- eingeführt werden sollen, und wenn schließlich Gewahr dafür bestehen soll, daß die mit dem Magnetband zusammenarbeitenden Teile 27» 28 und 29 der Einrichtung in der richtigen Weise in die Kassettenöffnung 19 vor dem Band- ■ abschnitt T1 eintreten, muß natürlich der letzte Teil der Bewegung der Kassette 16 von oben nach unten in Richtung auf ihre Gebrauchslage in einer im wesentlichen senkrechten Richtung bewirkt werden, d.h. im rechten Winkel zur Hauptebene des Chassis 12, wobei das Kassettengehäuse in einer im wesentlichen waagerechten Lage gehalten werden muß, so daß es sich während des letzten Teils der Abwärtsbewegung parallel zur Hauptebene des Chassis 12 erstreckt.
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Zu der erfindungsgemäßen Kassetteniialte'vorrichtung 10, die es ermöglicht, den letzten Teil der Abwärtsbewegung der Kassette 16 aus einer oberen Stellung bis zu der Gebrauchsstellung in der beschriebenen Weise herbeizuführen, gehören gemäß Mg. 1 allgemein.ein Kassettenhalter 31 und zwei Tragbaugruppen 32A und 32B, die auf entgegengesetzten Seiten des Halters 31 angeordnet sind und dazu dienen, den Halter gegenüber dem Chassis 12 bewegbar zu lagern. Gemäß Fig. 1 weist der Kassettenhalter 31 einen Tisch bzw. eine Grundplatte 33 auf, zu der Seitenwände 34A und 34B gehören, die. von den Stirnkanten der Grundplatte aus nach oben ragen. An die oberen Ränder der Seitenwände 34A und 34B können sich nach außen ragende Abkantungen 35 anschließen, die Anbauflächen bilden, mittels welcher an dem Halter 31 Tragstücke 36A und 36B befestigt sind, welche sich längs der Abkantungen 35 erstrecken und gegenüber den Seitenwänden 34A und 34B nach innen vorspringen. Der Halter 31 ist so bemessen, daß sich eine Kassette 16· von vorn nach hinten in ihn einschieben läßt, und zwar gemäß' Fig. 1 in Richtung' des Pfeils A, so "daß sich die Kassette durch das offene vordere Ende des Halters 31 bewegt, wobei die Seitenwände 34A und 34B mit den zugehörigen Seitenwänden des Kassettengehäuses 15 zusammenarbeiten, um die Kassette seitlich zu führen, während die Tragstücke oder Halteteile 36A und 36B die seitlichen Ränder des Kassettengehäuses überlappen, um das Kassettengehäuse in Anlage an der Grundplatte 33 zu halten. Die Grundplatte 33 weist nahe den Seitenwänden 34A und 34B an ihrem hinteren Rand zwei nach oben abgewinkelte Zungen 37 auf, bis zu denen die hintere Kante des Bodens des Kassettengehäuses 15 vorgeschoben werden kann, und die dazu dienen, die Einwärtsbewegung der eingeschobenen Kassette gegenüber dem Halter 31 zu begrenzen. Der hintere Rand der Grundplatte 33 ist gemäß Mg, 1 zwischen den Z-ungen 37 mit einem Ausschnitt 38 versehen, damit die Öffnung 19 im Boden des Kassettengehäuses 15 zugänglich ist, wenn die Kassette vollständig in den Halter 31 eingeführt worden ist. Ferner weist die Grundplatte 33 durch einen Querabstand getrennte, relativ große runde öffnungen 39 und 40 auf, durch welche die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente 23 und 24 hindurchragen können, um in die Vorratsspule 13 bzw. die Auf-
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wickelspule 14 einzugreifen. Weiterhin ist die Grundplatte 33 nahe ihren Ecken mit Öffnungen 41 versehen, in welche die Lagebestimmungszapfen 21 eintreten können, um zur Anlage am Boden des Kassettengehäuses 15 zu kommen. Damit die erwähnte, nicht dargestellte Verriegelungseinrichtung der Kassette 16 gelöst werden kann, während die Kassette in den Halter 31 eingeschoben wird, ist der Halter gemäß Pig. 1 mit einer Zunge versehen, die gegenüber dem hinteren Rand der Grundplatte 33 nahe der Seitenwand 34B. nach oben ragt, und in die ein nach vorn ragender Stift 43 eingebaut ist, welcher in eine nicht dargestellte Öffnung des Kassettengehäuses 15 eintreten kann, um die Verriegelungseinrichtung zu lösen, sobald sich die Kassette ihrer endgültigen Stellung in Anlage an den Zungen oder-Anschlägen 37 nähert. Gegebenenfalls kann der Halter 31 mit einer nicht dargestellten oberen Wand versehen sein, die den Raum zwischen den Halteteilen 36A und 36B überbrückt, und die man mit der Hand nach unten drücken kann, um den Halter 31 aus seiner oberen Stellung zum Aufnehmen und Entnehmen einer Kassette nach Fig. 2 und 4 in seine untere Gebrauchsstellung nach Pig. 3 und 5 zu bewegen.
Gemäß der Erfindung weist jede der Tragbaugruppen 32A und 32B einen relativ langen Haupthebel oder ersten Hebel 44 und einen relativ kurzen zweiten Hebel oder Hilfshebel 45 auf. Der relativ lange erste Hebel 44 jeder Tragbaugruppe ist an einem Ende auf einer Achse 46 gelagert, die fest in die zugehörige Seitenwand 34A bzw. 34B eingebaut und dem hinteren Ende des Halters 31 benachbart ist. Das vordere Ende jedes Hebels 44 ist am benachbarten Ende einer waagerechten Achse 47 befestigt, die an jedem Ende einen Lagerzapfen 48 aufweist.und auf dem Chassis 12 gemäß Pig. 2, 3 und 6 in durch Querabstände getrennten Xagerböcken 49 drehbar gelagert ist. Die Haupthebel 44 der Tragbaugruppen 32A und 32B sind gemäß Fig. 1 vorzugsweise durch ein Querglied 50 verbunden, das sich zwischen den unteren Rändern der Haupthebel erstreckt und gemäß Pig. 1 mit den Haupthebeln aus einem Stück bestehen kann, so daß sich die Haupthebel gemeinsam in zugehörigen senkrechten Ebenen um eine Achse schwenken lassen, die durch die Achse 47 bestimmt ist.
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Das Querglied 50 kann nahe seinen Enden Öffnungen 51 aufweisen, die in fluchtung mit den benachbarten Öffnungen 41 der Grundplatte 33 des Halters 31 gebracht werden, wenn der Halter nach unten bewegt und in seine Gebrauehsstellung gebracht wird. Jeder der Haupthebel 44 weist ferner gemäß Fig. 1 einen nach unten ragenden Arm 52 auf, der sich an das auf der Achse 47 angeordnete vordere Ende des Hebels anschließt. Jeder der Arme 52 ist mit einem Ende einer Zugfeder 53 verbunden, die sich nach hinten erstreckt und gemäß Fig. 2 mit ihrem hinteren Ende an einer Abkantung 54 des zugehörigen Lagerbocks 49 verankert ist. Somit sind die Federn 53 bestrebt, die Haupthebel 44 nach oben zu schwenken und sie in ihre aus lig. 2 ersichtliche geneigte Stellung zu bringen, die der oberen Stellung des Kassettenhalters 31 entspricht, und bei der die Arme 52 gemäß Pig. 2 an Anschlägen 55 anliegen, die gemäß Mg. 2 und 3 in die Lagerböcke 49 eingebaut sind und die'Aufwärtsschwenkbewegung der Hebel 44 begrenzen.
Der Hilfshebel bzw. der zweite Hebel 45 jeder der Tragbaugruppen 32A und 32B ist zwischen seinen Enden auf einer Achse 56 drehbar gelagert, die fest in aen zugehörigen Haupthebel 44 annänernd in der Mitte zwischen dessen Enden eingebaut ist. Ein Ende jedes Hilfshebels 45 ist mit der benachbarten Seitenwand 34A bzw. 34B des Halters 31 drehbar und verschiebbar an einem Punkt verbunden, der längs der betreffenden Seitenwand gegenüber der zugehörigen Lagerachse 46 nach vorn versetzt ist. Genauer gesagt, ist bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die Dreh- und Gleitverbindung durch einen Längsschlitz 57 hergestellt, mit dem das betreffende Ende des Hilfshebels 45 versehen ist, und mit dem eine Lagerachse 58 zusammenarbeitet, die fest in die benachbarte Seitenwand 34A bzw. 34B an einem Punkt eingebaut ist, welcher gegenüber der zugehörigen Lagerachse 46 nach vorn versetzt ist und vorzugsweise in der gleichen Höhe über der Grundplatte 33 angeordnet ist wie die Lagerachse 46. Das andere Ende jedes Hilfshebels 45, d.h. das von der Verbindung mit der betreffenden Seitenwand abgewandte Ende, ist mit dem zugehörigen, an dem Chassis 12 befestigten Lagerbock 49 drehbar und verschieb-
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bar verbunden. Gemäß Mg. 2 und 3 wird diese Dreh- und Gleitverbindung zwischen jedem Hilfshebel 45 und dem zugehörigen Lagerbock 49 durch einen Längsschlitz 59 gebildet, mit dem das betreffende Ende jedes Hilfshebels versehen ist, und mit dem eine Lagerachse 60 zusammenarbeitet, die fest in den betreffenden Lagerbock 49 eingebaut, gegenüber dem zugehörigen Lagerzapfen 48 nach hinten versetzt und vorzugsweise in gleicher Höhe wie letzterer über der Hauptebene des Chassis 12 angeordnet ist.
Gemäß Fig. 3 ist die Achse, um die sich die Haupthebel 44 gegenüber dem Chassis 12 drehen, d.h. die durch die Lagerzapfen 48 der in den Lagerböcken 49 drehbar gelagerten Achse 47 bestimmte Achse, gegenüber dem Chassis 12 um eine Strecke nach oben versetzt, die so gewählt ist, daß sich die Haupthebel waagerecht längs einer Linie erstrecken, die zwischen jedem Lagerzapfen 48 und" der zugehörigen Lagerachse 46 am entgegengesetzten Endendes betreffenden Haupthebels verläuft, wenn sich der Kassettenhalter 31 in seiner unteren Stellung bzw. der Gebrauchsstellung befindet. Werden die Haupthebel 44 aus ihrer in Fig. 2 gezeigten geneigten Stellung in ihre waagerechte Stellung nach Mg. 3 geschwenkt, verläuft der Kreisbogen, längs dessen sich jede Lagerachse 46 bewegt, nahezu senkrecht, wenn sich der Kassettenhalter 31 der Betriebsstellung nähert. Außerdem weist die Bewegungsbahn jeder Lagerachse 46 wegen der relativ großen Länge der Haupthebel 44 nur eine minimale Krümmung auf. Ferner ist jeder der Hilfshebel 45 vorzugsweise so bemessen, und die zugehörigen Lagerachsen-56, 58 und 60 sind gemäß Mg. 3 vorzugsweise so angeordnet, daß sich bei der Be- · triebsstellung des Kassettenhalters jeder Hilfshebel 45 ebenfalls waagerecht erstreckt, d.h. längs einer Linie, die waagerecht durch die Mittelpunkte der zugehörigen drei Lagerachsen 56, 5ß und 60 verläuft und sich daher parallel zur Hauptebene des Chassis 12 erstreckt. Genauer gesagt, sind bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel die drei Lagerachsen 56, und 60 jeder Tragbaugruppe und jedes Hilfshebels 45 so angeordnet, daß bei der unteren Betriebsstellung des Kassettenhalters 31 die durch die Mittellinien der Lagerachsen verlaufende·
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waagerechte Linie mit der waagerechten Linie zusammenfällt, die sich gemäß Pig. 3 durch die Lagerachse 46 und den Lagerzapfen 48 des betreffenden Haupthebels 44 erstreckt.
Da die Lagerachse 58, welche den betreffenden Hilfshebel 45 mit der benachbarten Seitenwand 34A bzw. 34B des Kassettenhalters 31 verbindet, hinter der Lagerachse 56 angeordnet ist, die den betreffenden Hilfshebel 45 mit dem zugehörigen Haupthebel 44 verbindet-,· und da die Lagerachse 60, die den Hilfshebel 45 mit dem zugehörigen Lagerbock 49 verbindet, gegenüber der Lagerachse 56 nach vorn versetzt ist, bewirkt eine Aufwärtssehwenkbewegung jedes Haupthebels 44 aus seiner waagerechten Stellung nach Pig. 3 in seine geneigte Stellung nach Pig. 2, daß der zugehörige Hilfshebel 45 um seine Lagerachse 60 auf dem Lagerbock 49 in der gleichen Richtung, d.h. nach oben, geschwenkt wird, jedochmit einer Geschwindigkeit, die höher ist als die Geschwindigkeit der Winkelbewegung des Haupt-r hebeis 44. Die Abstände zwischen jeder Lagerachse 56 einerseits und den Lagerachsen 58 und 60 andererseits sind vorzugsweise so gewählt, daß bei der nach oben geneigten Stellung der Haupthebel 44 nach Pig. 2, die der oberen Stellung, d.h. der Kassettenaufnahme- und Abgabestellung des Kassettenhalters 31 entspricht, der vordere Teil des Kassettenhalters durch die Hilfshebel 45 in einer.Höhe gehalten wird, die größer ist als die Höhe, in welcher der hintere Teil des Kassettenhalters durch die Haupthebel 44 gehalten wird, so daß der Kassettenhalter gemäß Pig. 2 bei Betrachtung seiner offenen Vorderseite von vorn nach hinten und unten geneigt ist. Durch diese Neigung des Kassettenhalters in seiner oberen Stellung wird das Einschieben und Herausziehen einer Kassette 16 über die offene Vorderseite des Kassettenhalters erleichtert.
Nachdem eine Kassette 16 in den seine obere Stellung einnehmenden Kassettenhalter 31 eingeschoben worden ist, kann man den Kassettenhalter mit der Hand nach unten drücken, so daß die Haupthebel 44 entgegen der Kraft der Federn 53 nach unten geschwenkt werden. Während dieser Abwärtsschwenkbewegung der , Haupthebel 44 werden die zugehörigen,Hilfshebel 45 um ihre
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Lagsrachsen 60 ebenfalls nach unten geschwenkt, jedoch mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit als die Haupthebel, so aaß bei der Annäherung der Haupthebel an ihre waagerechte Stellung nach Fig. 3 sich die Hilfshebel 45 ebenfalls ihrer waagerechten Stellung nähern und der. Kassettenhalter 31 im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Chassis 12 angeordnet wird, um zu gewährleisten, daß die Kassette 16 in dem Halter 31 in der richtigen Weise zur Anlage an den LagebestimmuiLjczapfen 21 kommt, und daß die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente 23, 24 sowie die mit dem Magnetband T zusammenarbeitenden Elemente 27, 28 und 29 der Einrichtung 25 in die gewünschte Lage gegenüber der Kassette kommen.
Wie erwähnt, kommt während des Einfahrens der Kssette 1b in den seine obere Stellung einnehmenden Halter 31 der jJtixt 43 des Halters gemäß Fig. 1 zur Wirkung, um eine Verriegelungseinricntung der Kassette zu lösen, so daß danach während der Abwärtsbewegung des Halters 31 in Richtung auf seine Betriebsstellung ein Deckelöffnungsteil 61, das gemäß Fig. 2, 3 und 6 von dem Chassis 12 aus nach oben ragt, an dem freigegebenen Deckel,20 angreifen kann, um ihn gemäß Fig. 3 nach oben in seine Offnungsstellung zu schwenken.
Gemäß der Erfindung ist die Kassettenhaltevorrichtung 10 ferner mit zwei in Fig. 6 erkennbaren Kassettenverriegelungsüaujruppen 62A und 62B versehen, mittels welcher der Kassetteniialxer 31 in seiner 'unteren Betriebsstellung festgelegt werden kann, um das Entfernen der Kassette z.B. so lange unmöglich zu machen, wie der Tragring 26 der Bandeinfädel- und Freigabeeinrichtung 25 gegenüber seiner Ausgangs- oder Ruhestellung verlagert ist, wie es der Fall ist, wenn ein Teil des Magnetbandes T aus der Kassette herausgezogen worden ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist jede der Kassettenverriegelungsbaugruppen 62A und 62B einen Terriegelungsarm 63 auf, der sich seitlich neben der zugehörigen Tragbaugruppe 32A bzw, 32B von unten nach oben erstreckt und mit seinem unteren Ende gemäß Fig. 4 auf einer Achse 64 schwenkbar
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gelagert ist, die in einen zugehörigen, an dem Chassis 12 ■befestigten Lagerbock 65 eingebaut ist. Jeder Verriegelungsarm 63 hat einen gegabelten, nach innen abgewinkelten oberen Endabschnitt 66, in dem eine Rolle 67 drehbai- gelagert ist. Gemäß Pig. 4 und 5 erstreckt sich eine Verbindungsstange 68 in der Querrichtung unter dem Kassettenhalter 31 hindurch; das eine Ende 69 der Stange 68 ist mit dem Verriegelungsarm 63 der Baugruppe 62A unterhalb der zugehörigen Lagerachse 64 gelenkig verbunden, während das andere Ende 70 der Stange 68 mit dem Verriegelungsarm 63 der anderen Baugruppe 62B gemäß Pig. 4 oberhalb der zugehörigen Lagerachse 64 gelenkig verbunden ist. Bei der beschriebenen.Anordnung ist es mit Hilfe der Yerbindungsstange 68 möglich, die Yerriegelungsarme 63 der Baugruppen 62A und 62B gleichzeitig zwischen ihrer in Pig. 5 mit gestrichelten Linien bei 63' angedeuteten äußeren Preigabestellung und ihrer in Pig. 5 mit Vollinien wiedergegebenen inneren Verriegelungsstellung zu bewegen. Die Verriegelungsarme 63 können in Richtung auf ihre Yerriegelungssteilung z.B. gemäß Pig. 4 und 5 durch eine auf die Gelenkachse 69 wirkende Peder 71 vorgespannt sein. Die Verriegelungsarme sind in der senkrechten Richtung so bemessen, daß dann, wenn der Kassettenhalter 31 nach unten gedruckt und in seine Betriebsstellung gebracht wird, die Rollen 67 nach"innen über geneigte Rampen rollen können, mit denen die beschriebenen Halteteile 36A und 36B gemäß Pig. 1 versehen sind, so daß die Rollen unter dem Einfluß der Peder 71 eine nach unten gerichtete Kraft auf die geneigten Rampen ausüben, um den Kassettenhalter 31 in seiner unteren Stellung festzulegen.
Es kann eine nicht dargestellte Steuereinrichtung, z.B. die in der genannten U.S.A.-Patentschrift beschriebene, vorhanden sein, die eine Betätigung der Einrichtung 25 zum Erfassen des Magnetbandes nur dann ermöglicht, wenn sich der Kassettenhalter 31 in seiner Betriebsstellung befindet und sich die Rollen 67 der Verriegelungsbaugruppen 62A und 62B in ihre Verriegelungsstellung auf den Rampen 72 bewegt haben; diese Steuereinrichtung verhindert ferner ein Auswärtsschwenken der Ver-
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riegelungsarme 63, so daß die Rollen 67 fest in ihrer Lage gehalten werden, um den Kassettenhalter 31 in seiner Gebrauchs stellung zu halten und das Entnehmen der Kassette 16 so lange unmöglich zu machen, wie der Tragring 26 der Einrichtung' 25 zum Erfassen des Magnetbandes gegenüber seiner Ausgangs- oder Ruhestellung verlagert ist. Biese Steuereinrichtung für die Yerriegelungsbaugruppen 62A und 62B' kann ferner nach Bedarf betätigbar sein, z.B. beim. Betätigen einer nicht dargestellten Auswerfeinrichtung, damit die Yerriegelungsarme 63 nach außen in ihre Freigabestellung geschwenkt werden, um die Rollen 6? gegenüber den Halteteilen 36A und 36B nach außen zu bewegen, sobald das Magnetband durch die Einrichtung 25 wieder vollständig in die Kassette 16 zurückgeführt worden ist, woraufhin es erwünscht sein kann, den Kassettenhalter nach oben zu bewegen, um das Entnehmen der benutzten Kassette zu ermöglichen. ' '-.---
Yiira der Kassettennalter 31 in seine obere Stellung zurückgeführt, bei der eine Kassette eingeschoben oder entnommen werden kann, werden die Arme 63 der Verriegelungsbaugruppen 62A und 62B durch die Feder 71 wieder aus ihrer in D1Ig. 5 mit gestrichelten Linien bei 63' angedeuteten Ireigabestellung nach innen geschwenkt". Befindet sich der Kassettenhalter 31 in seiner oberen Stellung, liegen die Halteteile 36A und 36B jedoch gemäß Mg. 4 über den Rollen 67» und die nach oben geneigten Haupthebel 44 der Tragbaugruppen 32A und 32B sind gemäß Pig. 2 und 4 bis zur Höhe der Rollen 67 nach oben geschwenkt, so daß die Rollen gemäß Fig. 4 gegen die Außenflächen der Haupthebel 44 nach innen gedrückt werden und sich an den Haupthebeln abstützen. G-emäß Fig. 1, 2, 4 und 5 ist an jedem Hauptnebel 44 vorzugsweise ein Abstandhalter 73 befestigt, der eine Schulter 74 aufweist, welche mehr oder weniger stark nach unten geneigt und so angeordnet ist, daß mit ihr die zugehörige Rolle 67 zusammenarbeiten kann, wenn sieh der Kassettenhalter 31 in seiner oberen Stellung befindet. Somit ist die Feder 71 bestrebt, die Yerriegelungsarme 63 nach innen zu schwenken, um die Rollen 67 gegen die zugehörigen Haupthebel 44 und die Schul-
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tern 74 zu drücken, so daß eine unbeabsichtigte Abwärtsbewegung des Kassettenhalters 31 gegenüber seiner oberen-Stellung verhindert wird. Daher wird der Kassettenhalter in seiner" oberen Stellung stabilisiert, in der er bereit ist, eine Kassette 16 aufzunehmen oder abzugeben. Nachdem eine Kassette 16 in den Halter eingeführt worden ist, ist es jedoch möglich, den iiassettenhalter durcn Aufbringen einer ausreichenden Kraft nach unten zu drücken} bei der hierdurch hervorgerufenen Abwärtsschwenkbewegung der Haupthebel 44 werden die Rollen '67 veran- laßt, sich längs der Schultern 74 nach oben und über dia weiter außen liegenden Flächen der Abstandhalter 73 hinweg zu bewegen. Sobald sich der Kassettenhalter 31· seiner G-ebrauchssteliuiig nähert, gelangen die Abstandhalter 73 in die Nähe der äußere.τ Ränder der Halteteile 3βΑ und 36B, woraufhin sich die Rollen 37 zügig von den Abstandhaltern 73 weg zu den zugehörigen liar;,-pen der Halteteile 36A und 36B bewegen können, um den Kassettenhalter 31 in der beschriebenen Weise in seiner unteren Stellung festzulegen.
Ansprüche:
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Claims (12)

  1. A H S P E Ü G H E
    Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät der Kassettenbauart mit einem Chassis, mit einer Kassette zusammenarbeitenden Elementen, die sich von dem Chassis aus erstrecken und geeignet sind, mit einer Kassette zusammenzuarbeiten, um die Kassette in einer Gebrauchsstellung zu halten, bei der es mit Hilfe des Geräts möglich ist, Signale auf einem Magnetband aufzuzeichnen oder Signale wiederzugeben, die auf einem Magnetband aufgezeichnet sind, das auf mindestens einer in einem Gehäuse der Kassette drehbar gelagerten Spule aufgewikkelt ist, wobei es zu dem Zweck, die mit der Kassette zusammenarbeitenden Elemente in bzw. außer Eingriff mit der Kassette zu bringen, erforderlich ist, die Kassette in Richtung auf ihre Gebrau.chsstellung bzw. von der Gebrauchsstellung weg zu bewegen, in welcher das Kassettengehäuse im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Chassis angeordnet ist, sowie mit einer Kassettenhaltevorrichtung, die einen Kassettenhalter aufweist, der geeignet ist, das Kassettengehäuse aufzunehmen und es zusammen mit dem Halter gegenüber dem Chassis zwischen der Gebrauchsstellung und einer Kassettenaufnahme- und Kassettenentnahmesteilung in einem bestimmten Abstand von dem Chassis zu bewegen, wobei die Kassette in dem Kassettenhalter bei der Aufnahme- und Abgabestellung des Kassettenhalters durch einen Abstand von den mit der Kassette zusammenarbeitenden Elementen getrennt ist, dadurch gekennzeichnet , daß auf entgegengesetzten Seiten des Kassettenhalters (31) Tragbaugruppen (32A, 32B) angeordnet sind, die dazu dienen, den Kassettenhalter so zu unterstützen, daß er sich in der erwähnten Weise gegenüber dem Chassis (12) bewegen läßt, daß zu jeder der Tragbaugruppen ein relativ langer erster Hebel (44) gehört, der an seinen Enden gelenkig mit der zugehörigen Seitenwand (34A, 34B) des Kassettenhalters bzw. mit dem Chassis verbunden ist, so daß er in einer im rechten Winkel zur Hauptebene des Chassis verlaufenden Ebene schwenkbar ist, daß sich jeder erste Hebel im wesentlichen parallel zur Haupt-
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    ebene des Chassis erstreckt, wenn sich der Kassettenhalter in seiner Gebrauchsstellung befindet, daß jeder erste Hebel gegen die Hauptebene der Kassette geneigt ist, wenn sieh der Kassettenhalter in seiner Aufnahme- und Entnahmestellung befindet, daß zu jeder .Tragbaugruppe ein kurzer zweiter Hebel (45) gehört, über dessen Länge drei Gelenkverbindungen (56, 58, 60) in Abständen verteilt sind, welche den zv/eiten Hebel mit dem Chassis bzw. dem zugehörigen ersten Hebel bzw. der zugehörigen Seitenwand des Kassettenhalters verbinden, so daß eine Winkelbewegung des zweiten Hebels gegenüber dem ersten Hebel in Abhängigkeit davon bewirkt wird, daß der erste Hebel geschwenkt wird, und daß die 'Gelenkverbindung (58) zwischen dem zweiten Hebel und der zugehörigen Seitenwand des Kassettenhalters in einem solchen Abstand von der Gelenkverbindung (46) zwischen der Seitenwand und dem ersten Hebel angeordnet ist, daß die Winkelbewegung des zweiten Hebels gegenüber dem ersten Hebel bewirkt, daß ein in dem Kassettenhalter befindliches Kassettengehäuse die richtige Lage gegenüber der Hauptebene des Chassis einnimmt, wenn der erste Hebel gegenüber dem Chassis geschwenkt wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gelenkverbindung (56) der drei genannten Gelenkverbindungen nur Drehbewegungen zuläßt, und daß die beiden übrigen Gelenkverbindungen (58, 60) sowohl Drehbewegungen als auch gleitende Bewegungen zulassen.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Gelenkverbindungen (58, 60) zwischen dem zweiten Hebel (45) und dem Chassis (12) bzw. der zugehörigen Seitenwand (34A, 34B) des Kassettenhalters (31) den voneinander abgewandten Enden des zweiten Hebels benachbart sind, und daß die Gelenkverbindung (56) zwischen dem zweiten Hebel und dem ersten Hebel (44) zwischen den Enden des zweiten Hebels sowie zwischen den Enden des ersten Hebels angeordnet ist.
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  4. 4« Gerät nach einem der.Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e ü e η η ζ e i c ii η e ΐ , daß die Gelenkverbindungen zwischen dem zvreiten Hebel (45) und dem Chassis (12) bzw. der zugehörigen Seitenwand (34A, 34B) des Kassettenhalters (31) durch Längsschlitze (59, 57) an den Enden des zweiten Hebels und durch Lagerachsen (60> 5ü) gebildet werden, die längs dieser Schlitze verschiebbar und fest in das Chassis bzw. die betreffende Seitenwand des Kassettenhalters eingebaut sind, und daß die Gelenkverbindung (56) zwischen dem zweiten Hebel und dem ersten Hebel (44) die Lage einer Gelenkachse bestimmt, die gegenüber dem ersten und dem zweiten Hebel ortsfest ist.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Gelenkverbindungen (56, 5ö, 60) längs des zweiten Hebels (45) in Abständen längs einer geraden Linie verteilt sind, die dann, wenn sich der Kassettenhalter (31) in· seiner Gebrauchsstellung befindet, im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Chassis (12) verläuft .
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn sich der Kassettenhalter (31) in seiner Gebrauchsstellung befindet, die drei Gelenkverbindungen (56, 5ö, 60) zwischen dem zweiten Hebel (45) und dem Chassis (12) bzw. dem'ersten Hebel (44) bzw. der zugehörigen Seitenwand (34A, 34B) des Kassettenhalters sämtlich zwischen den Gelenkverbindungen (4ö, 46) liegen, welche zwischen dem ersten Hebel einerseits und dem Cnassis (12) und der zugehörigen Seitenwand des Kassettenhalters andererseits vorhanden sind.
  7. 7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e kennz eichnet, daß ein Querglied (50) vorhanden ist, das die beiden ersten Hebel (44) der Tragbaugruppen (32A, 32B).auf entgegengesetzten Seiten des Kassettenhalters (31) miteinander verbindet, damit die ersten Hebel der beiden Irag*- baugruppen stets gemeinsam geschwenkt werden.
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  8. 8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 Ms 7> dadurch gekennzeichnet , daß der Kassettenhalter (31) län^o eines Randes eine Öffnung besitzt, die sich zwischen seinen S-eitenwänden (34A, 34B) erstreckt, um das Einschieben und Herausziehen einer Kassette (16) durch die Öffnung hindurch zu ermöglichen, wenn sich der Kassettenhalter in seiner Aufnähme- und Abgabestellung befindet, und daß der zweite Hebel (45) jeder der beiden Tragbaugruppen (32A, 32B) so bemessen ist, daß der Kassettenhalter nach dem Erreichen seiner Stellung zum Aufnehmen bzw. Entnehmen einer Kassette gegen die Hauptebene des Chassis (12) in einer solchen Richtung geneigt ist, daß sich der Abstand zwischen dem Kassettenhalter und dem Chassis in Richtung auf die Öffnung des Kassettenhalters vergrößert, um das Einschieben bzw. Herausziehen einer Kassette durch die Öffnung des Kassettenhalters zu erleichtern.
  9. 9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß Federn (53) vorhanden sind, die den Kassettenhalter (31) in Richtung 'auf seine Stellung zum Aufnehmen bzw. Entnehmen einer Kassette (16) vorspannen, und daß Verriegelungseinrichtungen (62A, 62B) vorhanden sind, die dazu dienen, den Kassettenhalter in seiner Gebrauchsstellung festzulegen.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 9> dadurch gekennzeichnet, daß die yerriegelungseinrichtungen (62A, 62B) Verriegelungsarme (63) aufweisen, die auf dem Chassis (12) auf entgegengesetzten Seiten des Kassettenhalters (31) schwenkbar gelagert und so eingerichtet sind, daß sie sich gleichzeitig zwischen einer inneren Verriegelungsstellung und einer äußeren !Freigabe-stellung bewegen lassen, daß der Kassettenhalter (31) auf entgegengesetzten Seiten mit von dem Chassis (12) abgewandten Halteteilen (36A, 36B) versehen ist, und daß auf den Verriegelungsarmen Rollen (67) gelagert sind, die mit den Halteteilen an den benachbarten Seiten des Kassettenhalters zusammenarbeiten, wenn sich der Kassettenhalter in seiner Gebrauchsstellung befindet, bei welcher die Verriegelungsarme ihre Yer-?
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    BAD ORIGJNAi,.
    riegeluiigsstellung einnehmen, um den Kassettenhalter in seiner Gebrauchesteilung festzuhalten.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Federn (71) vorhanden sind, welche die Verriegelungsarme (63) in Richtung auf ihre innere Yerriegelungsstellung vorspannen, daß sich die Rollen (67) an den ersten Hebeln (44) der ihnen benachbarten Tragbaugruppen (32A, .32B) abstutzen, wenn sich der Kassettenhalter (31) in seiner Stellung zum Aufnehmen bzw. Entnehmen einer Kassette befindet, und daß jeder erste Hebel mit einem Bauteil (73) versehen ist, das eine Schulter aufweist, mit der die benachbarte Rolle zusammenarbeitet, um den Kassettenhalter in seinen? Aufnahme-- und Entnahmestellung zu stabilisieren.
  12. 12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß zu den mit der Kassette (16) zusammenarbeitenden Elementen Lagebestimmungszapfen (21) gehören, die dazu dienen, die Lage des Kassettengehäuses (15) gegenüber dem Chassis (12) genau zu bestimmen, wenn sich der Kassettenhalter (31) in seiner Gebrauchsstellung befindet, sowie je ein Spulenunterstützungs- und Antriebselement (23» 24) für jede der beiden Spulen (13? 14) in der Kassette, daß jede Spule eine Öffnung hat, die in axialer Richtung das zugehörige Spulenunterstützungs- und Antriebselement aufnimmt, und daß der Kassettenhalter eine Grundplatte (33) aufweist, an der sich das Kassettengehäuse abstützt, und die mit Öffnungen (39s 40, 41) versehen ist, die geeignet sind, die Lagebestimmungszapfen, welche mit dem Kassettengehäuse zusammenarbeiten, und die Spulenunterstützungs- und Antriebselemente, welche in Eingriff mit den Öffnungen der zugehörigen Spulen kommen, aufzunehmen, wenn der Kassettenhalter in seine Gebrauchsstellung gebracht wird.
    tanwalt:
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