DE20119202U1 - Handbetätigter Transportwagen - Google Patents
Handbetätigter TransportwagenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/14—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor characterised by provisions for nesting or stacking, e.g. shopping trolleys
- B62B3/1428—Adaptations for calculators, memory aids or reading aids
Landscapes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen handbetätigten Transportwagen, umfassend ein mindestens vier Rollen aufweisendes Fahrgestell, eine im rückwärtigen Bereich angeordnete Schiebeeinrichtung und mindestens eine korb- oder plattformartige Warenaufnahme, wobei im rückwärtigen oberen Bereich eine Schreibeinrichtung vorgesehen ist, die eine Halterung und eine Schreibplatte, welcher im Bereich der rückwärtigen oder der frontseitgen Kante eine gegenüber der Ebene der Schreibplatte aufragende Einfassung zugeordnet ist, umfaßt.
Handbetätigte Transportwagen der vorstehend angegebenen Art, wie sie u.a. der DE 29906261 Ul entnehmbar sind, sind beispielsweise in Großmärkten im Einsatz. Die Schreibeinrichtung mit der - im wesentlichen rechteckigen - Schreibplatte soll dabei ermöglichen, daß der Kunde Einkaufszettel und/oder sonstige für den Einkauf bedeutsame Unterlagen jederzeit einsehbar in seinem Blickfeld anbringt. Die Schreibplatte ist dabei nach hinten geneigt. Ihr ist an ihrer rückwärtigen Kante eine Einfassung zugeordnet, welche das Herabrutschen eines Einkaufszettels, Stifts oder dgl. verhindern soll. Für die Ausführung der Halterung wurden bereits verschiedene Möglichkeiten (Schreibplatte starr, schwenkbar, versenkbar) vorgeschlagen.
Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die praktische Gebrauchstüchtigkeit von handbetätigten Transportwagen der gattungsgemäßen Art zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß zumindest auch den beiden Seitenkanten der Schreibplatte gegenüber deren Ebene aufragende Einfassungen zugeordnet sind. Bei dem erfindungsgemäßen Transportwagen weist, mit anderen Worten, die Schreibeinrichtung nicht nur entlang der rückwärtigen (oder ggfs. der frontseitigen) Kante der Schreibplatte eine von dieser aufragende Einfassung auf; vielmehr sind auch im Bereich der beiden Seitenkanten der Schreibplatte von dieser aufragende Einfassungen vorgesehen, so daß mindestens drei Kanten der Schreibplatte eine entsprechende Einfassung aufweisen. Die zusätzlichen Einfassungen erlauben, daß die Schreibeinrichtung nicht allein entsprechend ihrer Hauptfunktionen zur beschreibbaren Aufnahme eines Einkaufszettels oder dergleichen eingesetzt wird, sondern darüber hinaus auch als kleine zusätzliche Warenablage Verwendung finden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß die auf der Schreibplatte abgelegten Waren von dieser seitwärts herabfallen. Hierdurch erhält der Transportwagen eine vielen Kunden außerordentlich willkommene zusätzliche Nutzungsmöglichkeit.
Gemäß einer ersten bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist zumindest der frontseitigen Kante der Schreibplatte und deren beiden Seitenkanten eine gegenüber deren Ebene aufragende Einfassung zugeordnet. Diese drei Einfassungen genügen insbesondere in dem Fall, daß die Schreibplatte geringfügig nach vorne geneigt ist; die Abwesenheit einer Einfassung im Bereich der rückwärtigen Kante der Schreibplatte kann sich dabei sogar als besonders angenehm erweisen, wenn ein auf der Schreibplatte aufliegender Einkaufszettel oder dgl. beschriftet werden soll. Die Abwesenheit einer Einfas-
sung an der rückwärtigen Kante ist dabei indessen keineswegs zwingend; vielmehr kann die Schreibplatte durchaus auch an ihrer sämtlichen Seiten eine Einfassung aufweisen, so daß die Schreibplatte von einer sich - zumindest im wesentlichen - über den gesamten Umfang erstreckenden, mehr oder weniger durchgehenden Einfassung umgeben ist. Dies gilt namentlich dann, wenn die Schreibplatte gemäß einer abermals bevorzugten Weiterbildung der Erfindung im wesentlichen horizontal ausgerichtet ist. In jedem Falle unterbindet die frontseitige Einfassung dabei ein Herabfallen von auf der Schreibplatte abgelegten Waren nach vorn, beispielsweise beim abrupten Abbremsen des Transportwagens.
Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgesehenen Einfassungen der Schreibplatte erheben sich bevorzugt um nicht mehr als maximal 3 0 mm gegenüber der Schreibplatte. Besonders bevorzugt erheben sich die Einfassungen jedenfalls im Bereich der Seitenkanten der Schreibplatte um nicht mehr als 2 0 mm gegenüber dieser. Eine derartige Begrenzung der Höhe der Einfassungen erweist sich als ein günstiger Kompromiß im Hinblick auf die beiden Nutzungsmöglichkeiten der den erfindungsgemäßen Transportwagen kennzeichnenden Schreibeinrichtung; denn auch entsprechend niedrige Einfassungen stellen eine wirksame Barriere gegen das Herabfallen relativ kleiner Waren von der Schreibplatte dar, ohne zugleich beim Beschriften eines auf der Schreibplatte liegenden Einkaufszettels hinderlich zu sein.
Was die konstruktive Ausführung der Einfassungen im Detail angeht, so kommen hier durchaus eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten in Betracht. Beispielsweise
kann die Schreibplatte von einem rahmenartigen Gebilde umgeben sein, wobei zur Herstellung jenes rahmenartigen Gebildes die Ränder einer aus Blech bestehenden Schreibplatte nach oben abgekantet werden können. Des weiteren kann ein beispielsweise aus Plexiglas-Leisten zusammengefügter Rahmen nachträglich an der Schreibplatte montiert werden. Besonders bevorzugt ist demgegenüber allerdings vorgesehen, daß, statt die Einfassungen durch ein geschlossenes rahmenartiges Gebilde auszuführen, zumindest drei Einfassungen eine Reling umfassen, die sich jeweils über Träger an der Schreibplatte abstützt. Dies erweist sich als besonders günstig im Hinblick auf eine mögliche Selbstreinigung der Schreibeinrichtung. Die Reling der betreffenden drei Einfassungen kann dabei insbesondere durch einen durchgehenden Draht gebildet sein; dies ist unter statischen Gesichtspunkten besonders günstig. Und die Träger sind besonders bevorzugt durch nach oben abgekantete Laschen der Schreibplatte gebildet.
Was die genaue Plazierung der Schreibeinrichtung am Transportwagen angeht, so hat es sich als günstig herausgestellt, wenn die Schreibplatte oberhalb einer der Schiebeeinrichtung zugeordneten Griffstange angeordnet ist. Denn diese Plazierung wird am besten der Doppelfunktion der den erfindungsgemäßen Transportwagen kennzeichnenden Schreibeinrichtung gerecht. Die Griffstange kann dabei, wenn sich die Schreibplatte auf ihr abstützt, einen erheblichen Teil der auf der Schreibplatte ruhendem Last abtragen. Dies bedeutet freilich nicht zwingend, daß die Schreibplatte an der Griffstange zu befestigen ist. Im Gegenteil, besonders bevorzugt ist eine Befestigung der Schreibplatte mittels einer Halterung, welche sich an einer unterhalb der Griffstange
angeordneten korbartigen Warenaufnahme abstützt, wobei die Schreibplatte auf der Griffstange lediglich aufliegt .
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt dabei den hier allein interessierenden hinteren oberen Bereich eines nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Transportwagens in perspektivischer Ansicht schräg von vorne-oben.
Der grundsätzliche Aufbau des Transportwagens, der in der Zeichnung nur teilweise wiedergegeben ist, entspricht dem hinlänglich bekannten Stand der Technik. Insbesondere umfaßt der Transportwagen ein Fahrgestell mit einem Rahmen, auf dem eine plattformartige Warenablage aufliegt, und mit vier Rollen sowie eine Schiebeeinrichtung 1. Letztere umfaßt dabei zwei seitlich angeordnete, vom Fahrgestell aufragende Träger 2 und eine diese miteinander verbindende Griffstange 3. Zwischen den beiden Trägern 2 der Schiebeeinrichtung 1 ist eine korbartige Warenaufnahme 4 angeordnet. In Anbetracht der insoweit bestehenden Übereinstimmung des in der Zeichnung veranschaulichten Transportwagens mit dem Stand der Technik bedarf es an dieser Stelle keiner weitergehenden Erläuterungen.
Im Bereich der Griffstange 3 ist eine Schreibeinrichtung 5 angeordnet. Diese umfaßt eine im wesentlichen rechteckige Schreibplatte 6, eine Halterung 7 und eine umlaufende Einfassung 8. Die Halterung 7 umfaßt einen Bügel 9, welcher an der Rückwand 10 der korbartigen Warenaufnahme 4 befestigt ist und schräg nach vorne-
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oben von dieser vorspringt. An einem horizontalen Querdraht 11 des Bügels 9 ist die Schreibplatte 6 befestigt. Zusätzlich liegt die Schreibplatte 6 oben auf der Griffstange 3 auf.
Die Einfassung der Schreibeinrichtung 5 umfaßt im Bereich der vorderen Kante 12 sowie der beiden Seitenkanten 13 der Schreibplatte 6 eine durch einen durchgehenden Draht 14 gebildete Reling 15, wobei sich der Draht 14 über insgesamt sechs Träger 16, welche durch abgekantete Laschen 17 der Schreibplatte 6 gebildet sind, an der Schreibplatte 6 abstützt. Im Bereich der rückwärtigen Kante 18 der Schreibplatte 6 wird die Einfassung 8 gebildet durch eine aus einer Abkantung eines Randstreifens der Schreibplatte nach oben hervorgegangene Leiste 19, welche endseitig mit den umgebogenen Enden 20 des Drahts 14 verbunden ist.
Die Schreibplatte ist geringfügig nach vorn abschüssig geneigt. Hierdurch fließen auf der Schreibplatte abgelagerte Verunreinigungen selbsttätig unter der Reling 15 hindurch nach vorne ab.
Im Bereich der rückwärtigen Kante 18 der Schreibplatte 6 ist eine Klemmeinrichtung in Form einer Klammer 21 vorgesehen, mittels welcher sich Einkaufszettel oder dergleichen auf der Schreibplatte 6 fixieren lassen.
Claims (8)
1. Handbetätigter Transportwagen, umfassend ein mindestens vier Rollen aufweisendes Fahrgestell, eine im rückwärtigen Bereich angeordnete Schiebeeinrichtung (1) und mindestens eine korb- oder plattformartige Warenaufnahme, wobei im rückwärtigen oberen Bereich eine Schreibeinrichtung (5) vorgesehen ist, die eine Halterung (7) und eine Schreibplatte (6), welcher im Bereich der rückwärtigen Kante (18) oder der frontseitigen Kante (12) eine gegenüber der Ebene der Schreibplatte (6) aufragende Einfassung (8) zugeordnet ist, umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest auch den beiden Seitenkanten (13) der Schreibplatte (6) gegenüber deren Ebene aufragende Einfassungen (8) zugeordnet sind.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfassung (8) sich über sämtliche Kanten (12, 13, 18) am Umfang der Schreibplatte (6) erstreckt.
3. Transportwagen nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (6) im wesentlichen horizontal oder geringfügig nach vorn geneigt ausgerichtet ist.
4. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (6) oberhalb einer von der Schiebeeinrichtung (1) umfaßten Griffstange (3) angeordnet ist und auf dieser aufliegt.
5. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfassungen (8) sich nicht mehr als maximal 30 mm gegenüber der Schreibplatte (6) erheben.
6. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest drei Einfassungen (8) eine durchgehende Reling (15) umfassen, die sich über Träger (16) an der Schreibplatte (6) abstützt.
7. Transportwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (16) durch abgekantete Laschen (17) der Schreibplatte (6) gebildet sind.
8. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (6) im wesentlichen rechteckig ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20119202U DE20119202U1 (de) | 2001-11-24 | 2001-11-24 | Handbetätigter Transportwagen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20119202U DE20119202U1 (de) | 2001-11-24 | 2001-11-24 | Handbetätigter Transportwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20119202U1 true DE20119202U1 (de) | 2003-04-10 |
Family
ID=7964444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20119202U Expired - Lifetime DE20119202U1 (de) | 2001-11-24 | 2001-11-24 | Handbetätigter Transportwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20119202U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1780092A1 (de) * | 2005-10-28 | 2007-05-02 | Megaplast di Galli Stefano | Schreibtafel für Einkaufswagen oder -korb |
-
2001
- 2001-11-24 DE DE20119202U patent/DE20119202U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1780092A1 (de) * | 2005-10-28 | 2007-05-02 | Megaplast di Galli Stefano | Schreibtafel für Einkaufswagen oder -korb |
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