DE2011914C3 - Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen - Google Patents
Zellentrommelfilter zum Entwässern von SuspensionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen mit einem die Suspension
aufnehmenden Trog und einer im Trog drehbar gelagerten, an ihren beiden Stirnseiten gegen den
Trog abgedichteten Siebtrommel, deren Innenraum mehrere gegen das Sieb hin offene Saugzellen aufweist,
wobei an jede Saugzelle wenigstens ein Fallrohr angeschlossen ist zum Ableiten des Filtrats zu
einer der Saugzelle wenigstens angenähert diametral gegenüberliegenden, auf einer der Tromnielstirnseiten
befindlichen Mündungsstelle.
Solche unter der Bezeichnung »Zellentrommelfilter mit inneren Fallrohren« bekannten Vorrichtungen
werden in erster Linie zum Entwässern von Fasersuspensionen für die Herstellung von Papier, Karton
od. dgl. verwendet. Das Entwässern oder Eindicken der Fasersuspensionen erfolgt bekanntermaßen dadurch,
daß beim Durchlaufen der Siebtrommel durch den Trog das Filtrat — auf Grund der geodätischen
Höhendifferenz zwischen dem Suspensionsspiegel im Trog und den in die Suspension eingetauchten Saugzellen—
durch das Sieb in die Saugzellcn und in die
angeschlossenen Fallrohre eindringt, wobei sich das Fasermaterial auf dem Sieb absetzt (erste Entwässerungsphase).
Durch die erwähnte Anordnung der Mündungsstellen der Fallrohre wird in jeder Saugzelle
während ihrer Bewegung von unten nach oben durch das ausströmende Filtrat ein Unterdruck erzeugt,
der eine zusätzliche Entwässerung des Fasermaterials bewirkt und somit dessen Endtrockengehalt
erhöht (zweite Entwässerungsphase).
Die bekannten Zellentrommelfilter mit inneren Fallrohren (z. B. deutsche Patentschrift 960 004) haben
sich zwar bei der Verarbeitung von leicht entwässerbaren Fasersuspensionen, z. B. ungemahlenen
Zellstoffen, bewährt. Beim Eindicken von schwer entwässerbaren Fasersuspensionen, z. B. von Holzschliff,
arbeiten sie jedoch unwirtschaftlich. Die geringe Entwässerungsfähigkeit des Holzschliffes, verursacht
durch einen hohen Anteil an Faserbruchstücken und Schleimstoffen, hat nämlich zur Folge,
daß schon nach Ausbildung einer dünnen Faserstoftschicht auf dem Sieb nur noch sehr geringe Filtratmengen
in die Saugzellen eindringen können. Somit kann sich beim anschließenden Ausfließen des Filtrates
aus den Fallrohren nur noch ein Unterdruck von geringer Höhe und geringer Dauer bilden. Daraus
ergibt sich ein völlig unzureichender Endtrockengehalt; außerdem sinkt die Durchsatzmenge erheblich
unter die z. B. beim Eindicken von ungemahlenem Zellstoff crzielbaren Werte ab. Zum Eindicken von
schwer entwässerbaren Fasersuspensionen müssen daher bis jetzt in der Regel Filter anderer Gattung
eingesetzt werden, z. B. solche, bei denen zur Erzeugung des Unterdruckes Vakuumpumpen verwendet
werden. Solche Filteranlagen sind aber sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb wesentlich
teurer als die Zellenfilter mit inneren Fallrohren.
Hs ist Aufgabe der Erfindung, die Zellentrommelfilter
der eingangs beschriebenen Gattung dahingehend weiterzubilden, daß sie auch zum Eindicken
f.chwer entwässerbarer Fasersuspensionen, z. B. Holzschliff,
geeignet sind, wobei sowohl ein möglichst hoher Endtrockcngchalt als auch eine hohe Durchsutzmciige
erreicht werden soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zum Erhalten oder Erhöhen des Unterdruckes in den Fallrohren
eine Leitung zum Zuführen von Zusatzfiüssigkeit über die einzelnen Saugzellen in die jeweiligen
Fallrohre vorgesehen ist, deren Mündung von außen
2 Oil
gegen den Mantel der Siebtrommel gerichtet ist, und zwar im Bereich zwischen der Abnahmestelle der
fertigen Filterschicht und dem unteren Scheitelpunkt der Siebtrommel, vorzugsweise nahe der Eintauchstelle
der Siebtrommel.
Es ist zwar an sich bekannt, bei nicht mit Fallrohren ausgerüsteten Trommelzellfiltern Zusatzflüssigkeit
über kastenförmige in der Höhe verstellbare Einlaufvorrichtungen zuzuführen. Hier soll jedoch
durch das aufgesprühte Wasser der Filterkuchen abgewaschen werden.
Durch das bei der ertmdungsgemäßen Bauweise
mögliche Zuführen einer gewissen Menge Zusatzflüssigkeit in die Saugzellen erzielt man den Vorteil,
daß die am Ende der genannten ersten Entwässerungsphase in den Saugzellen vorhandene Gesam.tfltissigkeitsmenge
genügend groß ist, um für die zweite Entwässerungsphase einen Unierdruck von
der erforderlichen Höhe und Zeitdauer zu erzeugen. Somit erzielt man auch beim Eindicken von Holzschliff
und ähnlichen schwer entwässerbaren Fasersuspensionen befriedigende Endtrockengehalte und
liohe Durchsatzmengen, so daß auf die Verwendung der teueren Filter mit Vakuumpumpen verzichtet
werden kann.
Die Erfindung kann auch vorteilhaft zum Eindicken leicht entwässerbarer Fasersuspensionen eingesetzt
werden. In diesem Falle besteht durch das Zuführen von Zusatzflüssigkeit in die Saugzelltii die
Möglichkeit, <iie Fasersuspension dem Filter mit höherer Einlaufstoffdichte zuzuführen. Dadurch erzielt
man bei gleich hohem Endtrockengehalt eine beträchtliche Steigerung der Durchsatzmenge des Filters.
Die erfindungsgemäße Bauweise erlaubt es schließlich, das Filter durch Verändern der Zusatzflüssigkeitsmenge
an wechselnde Suspensionsmengen und/ oder an Änderungen des Suspensionscharakters, z. B.
der Stoffdichte und der Entwässerungsfähigkeit, anzupassen.
So wird man bei einer Erhöhung der Stoffdichte und bei einer Verringerung der Suspensionsmenge oder der Entwässerungsfähigkeit die den Saugzellen
zugeführte Zusatztlüssigkeitsmenge erhöhen, und umgekehrt. Ein günstiger Mittelwert für die Zusatzilüssigkcitsmenge
je Umdrehung der Siebtrommel und je Saugzelle ist diejenige Menge, die etwa einem
Zehntel des Volumens einer Saugzelle entspricht. Der hierbei auftretende Verlust an der genannten geodätischen
Höhendifferenz ist kleiner als 5 0Zo und somit
vernachlässigbar klein.
Die genannte Zuführleitung kann ohne Schwierigkeiten auch nachträglich in den Trog eines Zellenfilters
eingebaut werden; d. h., auch bei jedem vorhandenen Filter alter Bauweise können die obenerwähnten
Vorteile gewonnen werden. Gelegentlich kommt es vor, daß bei einem vorhandenen Zellenfilter
der Durchmesser der Fallrohre zu groß ist, so daß sich hierdurch in tier /weiten Entwässerungsphase nur ein sehr geringer Unterdruck bildet. Auch
in diesem Fall kann durch das Zuführen von Zusatzflüssigkeit in die Saugzellen Abhilfe geschaffen
werden.
Aus der deutschen Patentschrift 591 468 ist zwar schon ein Zellenfilter bekannt, dessen Siebtrommel
beim Rotieren zunächst in eine mit Wasser gefüllte Grube eintaucht, wobei sich die Saugzellen mit
Wasser füllen, und sodann erst in einen die Suspension enthaltenden Behälter eintritt. Dieses Filter
weist keine zur Erzeugung von Unterdruck in den Saugzellen dienenden Fallrohre auf, sondern benötigt
hierzu eine Vakuumpumpe und gehört somit einer anderen Maschinengattung ar. als das Filter gemäß
der vorliegenden Erfindung. Außerdem ist dieses bekannte Filter derart ausgebildet, daß die Saugzellen
mit ihier gesamten Länge in die genannte Grube eintauchen und dort während nahezu einem Drittel
einer Trommelumdrehung verbleiben. Dadurch füllen ίο sich die Saugzellen vollständig mit Wasser, was zwar
für den Betrieb mit Vakuumpumpen vorteilhaft sein mag; denn bei diesen Filtern wird das Einströmen
des Filtrates in die Saugzellcn überwiegend durch den von der Vakuumpumpe erzeugten Unterdruck
bewirkt. Bei einem Zellenfilter mit inneren Fallrohren wäre dagegen ein vollständiges Füllen der Saugzellen
mit Wasser vor dem Beginn des Filtervorganges völlig falsch, weil dieses Wasser sofort auch die
Fallrohre mit anfüllen würde, wodurch die für das to Übertreten des Filtrats in die Saugzellen erforderliche
geodätische Höhendifferenz verloren wäre.
Der Gegenstand der Erfindung wird dadurch vorteilhaft weitergebildet, daß die Mündung der Zuführleitung
direkt unterhalb des Suspensionsspiegels im Trog angeordnet ist. Dadurch wird vermieden, daß
das Durchströmen der Zusatzfiüssigkeit durch das Sieb in die Saugzellen nicht durch bereits abgelagertes
Fasermaterial behindert wird, wie dies der Fall wäre bei Anordnung der Mündung in größerer Entfemung
unterhalb des Suspensionsspiegels. Außerdem wird vermieden, daß von der Zusatzflüssigkeit
unkontrollierbare Teilmengen wieder durch das Sieb hindurch in den Trog ausströmen, wie dies der Fall
wäre bei Anordnung der Mündung oberhalb des Suspensionsspiegels.
Bei der einfachsten Ausführung der Zuführleitung weist diese ein Rohr mit einer gegen den Mantel der
Siebtrommel gerichteten Ausströmöffnung auf. Die Zuführleitung kann auch aus einem Hauptrohr und
mehreren an dieses angeschlossenen Zweigrohren mit je einer Ausströmöffnung gebildet sein. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung weist die Zuführleitung an ihrem der Siebtrommel zugeordneten Ende
eine Querschnittserweiterung, zweckmäßig in Form einer kastenförmigen Auslaufkammer, auf. Manchmal
kommt es nämlich vor, daß die Höhe des Suspensionsspiegels im Trog infolge von Änderungen
der zuströmenden Suspensionsmenge schwankt. Zwar weist der Trog des Zellentrommelfilters in der Regel
eine Übcrlaufkante auf, um überschüssige Suspension
wieder abzuführen. Der Suspensionsspiegel kann aber gelegentlich unter die Überlaufkante absinken.
In diesem Falle würde eine mit verhältnismäßig kleinem
Querschnitt ausgeführte Mündung der Zuführleitung aus der Suspension auftauchen, woraus sich
Nachteile der oben geschilderten Art ergeben würden. Wenn aber die Zuführleitung in ihrem Mündungsbereich,
wie oben erwähnt, eine Querschnittserweiterung aufweist, so ist ihre Wirkung von Schwankungen
des Suspensionsspiegels nicht beeinträchtigt. Hin anderer Weg, Schwankungen des Suspensionsspieeels
auszugleichen, ist dadurch gegeben, daß der Mündungsbereich der Zuführungsleitung höhenverstellbar
ausgebildet ist. Dadurch kann die Lage des 65 Miindungsbereiches der Zuführleitung ständig an
einen veränderten Stand des Suspensionsspiegels angepaßt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft,
zum selbsttätigen Konstanthalten des Abstandes zwi-
sehen der Mündung der Zuführleitung und dem Suspensionsspiegel
eine den Mündungsbereich der Zuführleitung vertikal verschiebende Verstelleinrichtung
vorzusehen, die beispielsweise durch einen der Suspension zugeordneten Schwimmer betätigt ist.
Für das Eindicken bestimmter Suspensionsarten kann es zweckmäßig sein, den Mündungsbereich der
Zuführleitung als eine sich etwa horizontal über wenigstens einen Teil der Länge der Siebtrommel erstreckende,
vorzugsweise in die Suspension einge- »° tauchte Rinne auszubilden. Diese Bauweise bidet
auch den Vorteil, daß ein vertikales Verstellen des Mündungsbereiches der Zuführleitung bei verändertem
Stand des Suspensionsspiegels nicht erforderlich ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Zellentrommelfilters
kann dadurch erfolgen, daß die Zuführleitung zur Abdichtung gegen die Suspension ein
ihre Mündung umsäumendes Spritzrohr aufweist, dessen AustrittsöfTnungen vorzugsweise als parallel
zur Spritzrohrachse verlaufende Schlitze ausgebildet sind Durch dieses Spritzrohr kann Sperrflüssigkeit
auf den Mantel der Siebtrommel gesprüht werden, wodurch man eine wartungslose und somit das Sieb
schonende Abdichtung erzielt. a5
AusführungsbeiEpiele der Erfindung sind nachfolgend
an Hand der Zeichnung beschrieben. Darin
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Zellentrommelfilter
mit inneren Fallrohren nach Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie Π-ΙΙ der Fig. 1,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Auslaufkammer
der Zuführleitung für die Zusalzilüssigkeit nach Linie III-III der Fig. 2, .
Fi g. 4 eine Teilansicht auf die Auslaufkammer in
Richtung des Pfeiles IV der F i g. 3,
F i g. 5 bis 7 Teillängsschnitte durch verschiedene Zellentrommelfilter in gegenüber den Fig. 1 bis 4
geänderten Bauweisen.
Das in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Zellentrommelfilter weist einen wannenförmigen Trog 10 auf, der
auf einer seiner Längsseiten eine Einlaufkamrner 11 mit Überlauf 11 α besitzt. Die Stirnwände 12 des
Troges 10 weisen je einen Auslaufstutzen 13 für das
Filtratauf. *„·.,,
An den Außenseiten der Stirnwände 12 sind Lager 14 für die Welle 15 der in Richtung des Pfeiles P rotierenden
Siebtrommel 16 befestigt, deren Innenraum durch Stirnwände 17 abgeschlossen ist. Jeder der
Saugzellen 18 der Siebtrommel 16 ist wenigstens ein Fallrohr 19 zugeordnet, welches entlang der Zelleninnenwand
entgegen der Trommeldrehrichtung zu einer der Saugzelle nahezu diametral gegenüberliegenden,
in einer der Stirnwände 17 befindlichen Mündungsstelle verläuft (In der Zeichnung ist nur
feines dieser Fallrohre 19 dargestellt).
An den Innenseiten der Stirnwände 12 des Troges 10 sind zylindrische, zu der Siebtrommel 16 koaxiale
filtratsEammelkammern20 vorgesehen, deren Außendurchmesser
gleich dem Außendurchmesser der Siebtrommel 16 ist und die mit der Siebtrommel je cinei
schmalen, durch einen Dichtungsring 21 abgedichte ten Spalt bilden. Auf den Fütralssammelkammern 21
ist eine im gleichen Drehsinn wie die Siebtrommel U rotierende Abnahmewalze 22 gelagert, welche da:
eingedickte Fasermaterial von der Siebtrommel K auf eine Rutsche 23 überführt.
Zum Zuführen von Zusatzflüssigkeit in die Saug zellen 18 ist eine Zuführleitung 25, 26 vorgesehcr
mit einer im Eintauchbcrcich der Siebtrommel 16 ir
das Innere des Troges 10 geführten Rohrleitung 2f und mit einer an die Rohrleitung angeschlossener
kastenförmigen Auslaufkammer 26 sowie mit einei als Drosselventil ausgebildeten Dosiereinrichtung 27
Die gegen die Siebtrommel 16 offene Seite der Aus-Iaufkammer26
bildet die Mündung der Zuführlci tung; sie ist direkt unterhalb des Suspensionsspiegel!
30 angeordnet. Zur Abdichtung der Auslaufkammei 26 gegen die Suspension ist die Mündung von einerr
ringförmigen Spritzrohr 29 umsäumt; dessen Austrittsöffnungen sind als parallel zur Spritzrohrach«
verlaufende Schlitze 31 ausgebildet. Über eine Rohrleitung 32 wird dem Spritzrohr 29 Sperrwasser züge
führt.
F i g. 5 zeigt ein Zellentrommelfilter mit einer gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis A
vereinfachten Zuführleitung 35, 36 für die Zusatzflüssigkeit. Diese weist ein sich parallel zur Siebtrommel 16 erstreckendes Hauptrohr 35 und einzelne
über die Länge der Siebtrommel 16 verteilte Zweigrchre 36 auf, deren Mündungen wiederum gegen
den Mantel der Siebtrommel gerichtet und direkl unterhalb des Suspensionsspicgels 30 angeordnei
sind.
In Fig. 6 ist ein Zellentrommelfilter dargestellt,
dessen Zuführleitung 45, 46 für die Zusatzfiüssigkeit in ihrem Mündungsbereich als eine in die Suspension
eingetauchte Rinne 46 ausgebildet ist, die sich auf der Eintauchseite der Siebtrommel 16 etwa
horizontal entlang deren Mantel erstreckt und gegen diesen hin offen ist. Über ein Zuführrohr 45 gelangt
die Zusatzfiüssigkeit in die Rinne 46 und von hier in die vorbeilaufenden Saugzellen 18. Der zwischen der
Rinne 46 und dem Mantel der Siebtrommel 16 befindliche Spalt ist — ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel
nach den F i g. 1 bis 4 — durch ein Spritzrohr 47 abgedichtet.
Bei dem in F i g. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Mündungsbereich der Zuführleitung 45,
48, 49 für die Zusatzflüssigkeit ebenfalls als Rinne ausgebildet. In diesem Falle ist aber zur Bildung der
Rinne die auf der Eintauchseite der Siebtrommel befindliche Längswand 48 des Troges 10 herangezogen,
von der aus sich eine etwa horizontale Zwischenwand 49 zum Mantel der Siebtrommel 16 hin
erstreckt, wiederum mit einem Spritzrohr 47 zur Abdichtung der Rinne gegen die Suspension. Wie bei
dem zuerst beschriebenen Zellentrommelfilter, so ist auch bei den Ausführungen nach den Fi g. 5 bis 7 stets
ein Drosselventil in die Zuführleitung eingebaut, um die Zusatzflüssigkeitsmenge dosieren zu können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen mit einem die Suspension aufnehmenden
Trog und einer im Trog drehbar gelagerten, an ihren beiden Stirnseiten gegen den Tro<·;
abgedichteten Siebtrommel, deren Innenrauni mehrere gegen das Sieb hin offene Saugzellen
aufweist, wobei an jede Saugzelle wenigslens ein Fallrohr angeschlossen ist zum Ableiten des
Filtrats zu einer dieser Saugzelle wenigstens angenähert diametral gegenüberliegenden, auf einer
der Tronmelstirnseken befindlichen Mündungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Erhalten oder Erhöhen des Unterd/uckes in d?n Fallrohren eine Leitung (25, 26; 35, 36; 45,
46; 48, 49) zum Zuführen von Zusalzflüssigkeit über die einzelnen Saugzellen (18) in die jeweiligen
Fallrohre vorgesehen ist, deren Mündung von außen gegen den Mantel der Siebtrommel
(16) gerichtet ist, und zwar im Bereich zwischen der Abnahmestelle der fertigen Filterschicht und
dem unteren Scheitelpunkt der Siebtrommel (16), vorzugsweise nahe der Eintauchstelle der Siebtrommel
(16).
2. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung der Zuführleitung
(25, 26; 35, 36) direkt unterhalb des Suspensionsspiegels (30) im Trog (10) angeordnet
ist.
3. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung
(25, 26) an ihrer der Siebtrommel (16) zugekehrten Mündung eine Querschnittserweiterung, vorzugsweise
eine kastenförmige Auslaufkammcr (26), aufweist.
4. Zellentrommelfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsbereich
der Zuführleitung (25, 26; 35, 36) höhenverstellbar ausgebildet ist.
5. Zellentrommelfilter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Mündungsbereich der Zuführleitung (25, 26; 35, 36) vertikal
verschiebende Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die durch einen der Suspension zugeordneten
Schwimmer betätigbar ist.
6. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsbereich der Zuführleitung (45, 46; 48, 49) als
eine sich etwa horizontal über wenigstens einen Teil der Länge der Siebtrommel (16) erstreckende
Rinne (46; 48, 49) ausgebildet ist.
7. Zellentrommelfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuführleitung (25, 26; 45, 46; 48, 49) zur Abdichtung gegen die Suspension ein ihre Mündung
umsäumendes Spritzrohr (29) aufweist, dessen Austrittsöifnungen vorzugsweise als parallel 7iir
Spritzrohrachse verlaufende Schlitze (31) ausgebildet
sind.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702011914 DE2011914C3 (de) | 1970-03-13 | Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen | |
| AT159671A AT305755B (de) | 1970-03-13 | 1971-02-25 | Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen |
| ES389165A ES389165A1 (es) | 1970-03-13 | 1971-03-12 | Un dispositivo de filtro de tambor de celdas para extraer el agua de suspensiones. |
| PL1971146845A PL82726B1 (de) | 1970-03-13 | 1971-03-12 | |
| FR7108768A FR2084574A5 (en) | 1970-03-13 | 1971-03-12 | Cell drum filter - with additional applied liquid - to improve suction effect |
| CS1859A CS150515B2 (de) | 1970-03-13 | 1971-03-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702011914 DE2011914C3 (de) | 1970-03-13 | Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2011914A1 DE2011914A1 (de) | 1971-12-09 |
| DE2011914C3 true DE2011914C3 (de) | 1976-03-18 |
Family
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