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DE617703C - Schleudertrommel mit Klaereinsatz - Google Patents

Schleudertrommel mit Klaereinsatz

Info

Publication number
DE617703C
DE617703C DEF71154D DEF0071154D DE617703C DE 617703 C DE617703 C DE 617703C DE F71154 D DEF71154 D DE F71154D DE F0071154 D DEF0071154 D DE F0071154D DE 617703 C DE617703 C DE 617703C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sludge
drum
control fluid
valves
centrifugal
Prior art date
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Expired
Application number
DEF71154D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE617703C publication Critical patent/DE617703C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Es sind bereits Schleudertrommeln mit Kläreinsatz, beispielsweise Einsatztellern, bekannt, aus welchen der Sclilamm bei Überschreitung- einer bestimmten Menge selbsttätig und zeitweise ' über mit Ventilen versehene,, am Trommelumfang angeordnete . Auslässe durch die Einwirkung der angesammelten Schlammenge auf eine die Auslaßventile beherrschende Steuerflüssigkeit entleert wird.
Bei diesen Schleudern besteht die Trommel aus zwei axial gegeneinander verschiebbaren Teilen, die bei bestimmter gegenseitiger Lage die für gewöhnlich geschlossenen Schlammauslässe freigeben. Eine unter der Trommel vorgesehene Kammer steht mit dem Trommelratim über einen innerhalb des Telleroder Filtereinsatzes liegenden, die innere Trommelwand durchsetzenden Kanal in Verbindung, über den bei Ansammlung einer gewissen Schlammenge in der Trommel ein Flüssigkeitsübertritt von dem Trommelinnern nach der unter der Trommel befindlichen Kammer stattfindet, in welcher dadurch eine die Trommelhälften auf Freigabe der Schlammauslässe einstellende Druckänderung hervorgerufen wird. Der sich in der Trommel anhäufende Schlamm verstopft den Durchtritt der Schleuderflüssigkeit von dem Ver- - teiler in den Schlammraum und leitet dadurch die Flüssigkeit in die untere Kammer über. Die. Durchtrittsöffnung für den Schlamm wird aber bei dieser bekannten Einrichtung gebildet von der Trommelwand und von dem Außenrand des untersten Tellers. Der Schlamm muß also hier bereits den Außenrand des untersten Tellers und damit sämtlicher Teller verschlammt haben, bevor die Umlenkung stattfindet. Bei der nun erst folgenden Entleerung wird aber besonders bei klebendem Schlamm der zwischen die Teller eingedrungene Schlamm hängenbleiben und somit die Klärwirkung der Trommel herabsetzen.
Nach der Erfindung wird nun dieser Nachteil vermieden 'und die Austragung des Schlammes vor Verschlammung des Teller- oder Filtereinsatzes dadurch erreicht, daß die Stelle der Einwirkung des Schlammes auf die Steuerflüssigkeit im Trommeünnern so weit nach außen verlegt wird, daß die Schlammentleerung stattfindet, bevor der Schlamm in den Kläreinsatz eingedrungen ist, wodurch eine Beeinträchtigung der Klärwirkung der Trommel vermieden wird.
Zu diesem Zweck kann erfindungsgemäß die Anordnung im einzelnen so getroffen werden, daß die die Steuerflüssigkeit in die Trommel zuführenden Rohre in der Nähe der am Trommelumfang vorgesehenen Schlammentleerungsventile ausmünden 'und mit je einem Abzweigrohr verbunden sind, über das die Steuerflüssigkeit bei Verstop-
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fung der Zuiulirrqhrmündung umgelenkt und zur Öffnung der ScHammauslaßventile veranlaßt wird. Die umgelenkte Steuerflüssigkeit kann dabei in eine Schale eintreten, die an dem einen Ende eines mittels leines Gestänges verstellbaren und vom Trommelantrieb aus über ein Übersetzungsgetriebe hin und her bewegten doppelarmigen Schwinghebels angebracht ist, mit dessen anderem Ende eine ίο mit einem Loch, versehene Mulde verbunden ist, die mit einem seitlich verschiebbaren Schlamma'uslaßventil in Eingriff kommt, wenn der Schwinghebel durch die Wirkung der umgelenkten Steuerflüssigkeit in der Schale ausgeschwenkt wird.
Die in der Nähe der Schlammentleerungsventile liegende Mündung der Zufuhrrohre für die Steuerflüssigkeit kann auch durch einen Schwimmer beherrscht sein, der sie abschließt, wenn er durch die Wirkung des über die bestimmte Mengengrenze im Trommelinnern angehäuften Schlammes verstellt wird.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der Schleudertrommel nach der Erfindung.
Abb. ι läßt eine erste Bauart in einem halben Achsschnitt erkennen.
Abb. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführung des zwischen den Geraden AA und B-B der Abb. ι liegenden Teilschnittes.
Abb. 3 veranschaulicht im Teilschnitt eine dritte Ausführungsform.
Bei der Schleudertrommel nach Abb. 1 sitzt fest auf der Umlauf enden Welle i- die Trommel 20, mit welcher der Deckel iP unter Zwischenfügung des Dichtungsringes 4, z. B. aus Gummi, mittels des Schraubringes 3 verbunden ist. Mit der Trommel 2fl drehen sich die in dieser gelagerten Einsatzteller 5. Die zu reinigende Flüssigkeit wird in die Trommel durch das Zulaufrohr 6 eingeführt, und die abgeschiedenen flüssigen Bestandteile entweichen je nach ihrer Schwere entweder durch den Auslaß 7 oder den Auslaß 8, während für den Schlamm die Auslaßöffhungen 9, von denen nur eine in Abb. 1 veranschaulicht ist, am Trommelumfang angeordnet sind. Die Auslaßöffnungen 9 sind in je einer Düse 10 go vorgesehen, die in die Trommel ia eingeschraubt und an der Außenseite durch ein quer dazu verschiebbares Ventil 11 abgeschlossen ist, das durch Vierbindungsglieder 12 an die Düsenwandung angelenkt ist. Durch die Gleit- oder Scherbewegung: des Ventils 11 quer zum Auslaßkanal 9 werden beim Schließen dieses Ventils alle daran sich anlagernden kristallinen Teilchen weggestreift, und es- wird so ein ausreichend güter Abschluß bewirkt. Das Ventil 11 braucht nicht unbedingt dicht an der Düse 10 anzuliegen, da beim Arbeiten der Schleudertrommel ein etwa vorhandener kleiner Zwischenraum zwischen Ventil und Düse durch den Schlamm selbst geschlossen wird.
Vor der Düse 10 und dem Ventil 11 ist eine Mulde 13 angeordnet, die mit einem Loch 13« versehen ist, in das ein am Ventil 11 angebrachter Stift 11« eintreten kann. Die Mulde
13 ist am einen Ende eines doppelarmigen Hebels 14 befestigt, dessen anderes Ende eine Schale 15 mit einem Loch 15« trägt. Der Hebel
14 ist mittels des Zapfens 16 drehbar an einer Leiste 17 gelagert, die ihrerseits durch den Zapfen 18 an die Trommel 2« angelenkt und durch den Zapfen 16 mit einer Stange 18 verbunden ist. Dieser kann durch einen an der Unterseite der Trommel 2° gelagerten Hebel 30 eine hin 'und her gehende Bewegung erteilt werden. Durch das gleichachsig mit der Welle ι angeordnete Rohr 20 wird eine zusätzliche Flüssigkeit, vorzugsweise vorher schon in der Trommel gereinigte Flüssigkeit, die als Steuerflüssigkeit zur Verstellung der Ventile 11 bei Ansammlung einer bestimmten Schlammenge in der Trommel dienen soll, in eine kleine Verteilungskammer 21 geleitet, von wo sie durch die Rohre 22 in die Nähe der Düsen 10 geführt wird. Von jedem Rohr 22 zweigt ein Rohrstutzen 23 ab, der nach einem mit einer exzentrischen Bohrung 25 versehenen Schraubpfropfen 24 führt, an dessen Unterseite sich ein in die Schale 15 ausmündendes Rohr 26 anschließt. Durch Drehen des Schraubpfropfens 24 kann der Abstand der Bohrung 25 von der Schleuderachse verändert werden.
Der am einen Ende mit der Stange 18 verbundene Hebel 30 ist am anderen Ende an einen von einem Ring 3 2 ausgehenden Arm 31 angelenkt. Der Ring 32 ist an der Unterseite der Trommel za nahe der Welle 1 angeordnet und ruht auf drei Exzenternocken 33, die auf Spindeln 34 sitzen, die sich in nicht dargestellten, an der Trommel 2° angebrachten Lagern drehen. Die Nocken 33 werden durch ein ins Langsame übersetzendes Getriebe in Umlauf versetzt, das aus der feststehenden Schneckenwelle 38, dem damit kämmenden Zahnrad 37, der mit diesem auf der gleichen Welle sitzenden Schnecke 36 und dem auf die Spindel 34 aufgekeilten Zahnrad 35 besteht. Um die Schmierung dieser Getriebe zu sichern, sind Ringe 40 und 41 aus Weißblech vorgesehen, von denen der eine, 41, den Raum für ein Ölbad abgrenzt und der andere, 40, zum Zurücldenken des hochgeführten Öles in das Bad dient. Die Spindeln 34 können auch mit Rührflügeln oder ähnlichen Mitteln versehen sein, durch die das Öl des Bades nach den Rädern des Getriebes gespritzt wird.
Während die gereinigten flüssigen Bestand-
teile des durch das Rohr 6 zugeführten Schleudergutes die Trommel durch die Auslässe 7 und 8 verlassen, sammelt sich der Schlamm an den Düsen 10 mit· wachsender Schichttiefe an. Die durch die Rohre 20, 22 zugeführte Steuerflüssigkeit tritt aus den Enden 22° der Rohre 22 in den Trommelraum und mischt sich mit der nach dem Auslaß 7 strömenden gereinigten Flüssigkeit, solange die Rohrenden 22° nicht durch Schlamm verstopft sind. Dabei geht keine Flüssigkeit durch die Abzweigrohre 23, 26, da die Bohrung 25 so eingestellt wird, daß sie näher der Schleuderachse als der Auslaß 7 liegt. Wenn jedoch an den Düsen 10 sich Schlamm in genügender Schichttiefe angesammelt hat, um den freien Flüssigkeitsaustritt aus den Rohrenden 22« zu verstopfen, wird die Steuerflüssigkeit veranlaßt, den Nebenweg über die Rohre 23, 26 zu
ao gehen und in die Schale 15 einzutreten. Unter dem Einfluß der einströmenden Flüssigkeit überwindet die Schale 15 die Gegenwirkung der schwereren Mulde 13 und bewegt sich nach auswärts, wodurch die Mulde nach einwärts gedruckt wird.
Inzwischen ist der Hebel 14 mit der Mulde 13 und der Schale 15 durch die Nocken 33, den Ring 32, den Hebel 30 und die Stange 18 langsam auf und ab bewegt worden, so daß das Ventil 11, dessen Stift 11" bei der Einwärtsbewegung der Mulde 13 in deren Loch 13« eintritt, quer zur Düse 10 verschoben und geöffnet wird. Der Schlamm kann daher durch den Auslaßkanal 9 austreten und füllt die Mulde 13. Er wird dabei an einem Herabgleiten von der Mulde durch eine Platte 136 verhindert, weiche bei der EinwärtssteUung der Mulde 13 deren vierte Seitenwand bildet. Unterdessen ist aus der Schale 15 die eingetretene zusätzliche Flüssigkeit über das Loch 15° in solchem Betrage ausgeströmt, daß die Mulde 13 nach hinreichender Füllung mit Schlamm die Gegenwirkung der flüssigkeitsgefüllten Schale 15 überwindet 'und sich wieder nach außen bewegt. Dadurch kommt der Stift ι ia des Ventils 11 außer Eingriff mit dem Muldenloch 13°, und der Schlamm kann an der nunmehr offenen Seite der Mulde von dieser abgleiten, während das Ventil 11 freigegeben wird, so daß es sich unter Fliehkraftwirkung schließen kann. Wenn die Rohrenden 22« noch durch Schlamm versperrt sind, wiederholt sich das Spiel von neuem, bis sie freigelegt sind.
Der Schlamm in der Düse 10 kann sich in seiner Konsistenz ändern. Um eine ungünstige plötzliche Schlammausstoßüng aus den Düsen 10 z;u verhüten, muß der Schlammaustritt langsam erfolgen. Nun wird ein Schlamm von flüssiger Beschaffenheit leicht aus einer sehr engen Düsenöffnung austreten, während eine trockene, feste Schlammasse nur durch eine verhältnismäßig große Öffnung entleert werden kann. Bei der Anordnung nach Abb. 1 öffnet sich daher das Ventil 11 langsam, so daß die Schlammentleerung stets mit dem notwendigen Mindestmaß von Durchschnittsquerschnitt erfolgt. Durch geeignete Wahl und Einstellung des Gewichtes der Mulde 13 kann erreicht werden, daß der Schlamm in pra'ktisch gleichen Gewichtsteilen entfernt wird, unabhängig davon, ob er von kristalliner, amorpher oder pastenartiger Form ist. Die Mulde 13 und die Schale 15 sowie das zugehörige Hebelgestänge bewirken dabei stets die Entleerung des Schlammes, sobald dieser die Höhe der Rohrenden 22° erreicht hat, und hemmen diese Entleerung, wenn der Schlamm diese Rohrenden freigibt, so daß bei der Schlammabgabe stets am. Ventil 11 ein Ab-Schluß durch Schlamm aufrechterhalten wird.
Die Mulde 13 kann auch weggelassen und durch ein Gegengewicht ersetzt werden, wobei die Dauer der Öffnung des Ventils 11 durch die Länge der Entleerungszeit der Schale 15 bestimmt ist, wenn die Rohrenden 22° nicht mehr verstopft sind. Der Schlamm kann den Austrittsdüsen 10 entweder durch Fliehkraft allein, nötigenfalls über geeignete Führungsmittel, zugeleitet werden oder, wenn ge- go wünscht, kann die Fliehkraftwirkung durch Leitmittel, wie z. B. Schaber, unterstützt werden, die nicht dargestellt sind. Die verschiebbaren Ventile 11 können durch Ventile anderer Bauart, z. B. Scheiben ventile, Klappenventile, Kolbenventile, Schleusenventile, mit oder ohne Gewichtsausgleich oder durch sonstige geeignete Abschlußmittelj z. B. gelochte Membranen, biegsame Leitungen oder auch durch Fördermittel, z. B. Zahnradpumpe oder andere Pumpen, ersetzt werden. '
Bei der Anordnung nach Abb. 2 dienen zum Öffnen und Schließen des Ventils 11 Schwimmer 50, die an einem Arm 51 eines Doppelhebels angebracht sind, dessen anderer Arm ein Gegengewicht 53 trägt und der mittels des Zapfens 54 an der Innenseite der Trommel gelagert ist. Die Schwimmer 50 sind so geformt, daß der Schlamm nicht dauernd an ihnen haftenbleibt. An dem unteren Ende des Armes 51 ist ein Abschlußglied 57 für das Rohrende 22s vorgesehen. Im übrigen ist die Anordnung bei Abb. 2 der Ausführungsform nach Abb. 1 gleich. Wenn der Schlamm eine bestimmte Tiefe überschreitet, führt er eine Einwärtsbewegung der Schwimmer 50 herbei und verhindert dadurch den weiteren Austritt von Flüssigkeit aus den Rohrenden 22a, so daß die Steuerflüssigkeit gezwungen wird, ihren Weg über die Nebenleitung 23, 26 nach der Schale 15 zu nehmen. Dadurch wird die Mulde 13 zum Eingriff mit der Ventilspitze 1 ia
der Abb. ι gebracht. Die Vorrichtung nach Abb. 2 ist insbesondere geeignet, eine praktisch gleichbleibende Schicht von Schlamm über dem Ventil ti aufrechtzuerhalten, wenn dieser Schlamm selbst· von zu flüssiger Form ist, um die Rohrenden 22* zu verstopfen.
Gemäß Abb. 3 wird der dem Schlammaustritt sich entgegenstellende. Widerstand durch ein Flügelrad 80 gebildet, das in der Auslaßöfrhung einer kegeligen Wand 81 gelagert ist, die durch Abstandsstücke 85 in einer gewissen Entfernung von der Trommel 2 gehalten wird und in dieser radial verschiebbar ist. In dem Raum'zwischein der kegeligen Wand 81 und der äußeren Wand der Trommel 2 sind zwei Bälge 83, 84 angeordnet, die mit der Steuerflüssigkeit durch das Rohr 22 gespieist werden, das mit einer Abzweigung ähnlich der Abzweigung 23 und 25 der Abb: 1 versehen ist. Der Balg 83 liegt zwischen der 'Wand81 und einer von der Trommel ausgehenden Zwischenwand 82 und der Balg 84 zwischen der äußeren Wand der Trommel 2 und einer mit der Wand 81 verbundenen Zwiseitenwand. Die. Abstandsstücke 85 sind zu einem Dichtungsring ausgebildet,, durch den ein Übertreten von Schlamm aus der Trommel in den Raum der Bälge 83, 84 verhindert wird. Ein Abzugsrohr, das nicht dargestellt ist, kann für die Entfernung von. etwa am Dichtungsring 85 vorbei austretenden Schlamm vorgesehen sein. Das Flügelrad 80 ist auf 'einer Spindel 86 angebracht, die außerdem ein' Zahnrad 87 trägt, das bei' der radialen Auswärtsbewegung der Wand 81 mit einer Klinke
88 zusammenwirkt, die durch die Stange 18 auf und ab bewegt werden kann. Die Stange 18 wird mittels des Hebels 30 in ·ähnlicher Weise wie bei Abb. 1 hin und her bewegt. Die Klinke 88 wird an einem Eingriff in das Zahnrad 87, wenn dieses in der zurückgezogenen Stellung sich befindet, durch einen Anschlag
89 verhindert. Um einen Schlammaustritt am Flügelrad 80 vorbei zu verhindern, sind an der Wand 81 Lappen 90 angelenkt, welche das Flügelrad ganz oder teilweise bedecken. Wenn eine bestimmte Schlarnmenge an der Wand 81 sich angesammelt hat, wird diese durch die Fliehkraftwirkung dieser. Schlamm-So masse nach außen getrieben und nimmt dabei das Flügelrad 80 und das Zahnrad 87 mit. Gleichzeitig werden durch diese Äuswärtsbewegung der Wand 81 die- Bälge 83, 84 zusammengedrückt, so daß ein Teil der Steuerflüssigkeit durch die vom Rohr 22 abgehende Abzweigung (vgl. die Teile 23, 25 der Abb. 1) entweicht. Wenn das Zahnrad 87 so weit nach außen bewegt ist, daß seine Zähne vor dem Anschlag 8 9 liegen und mit der Inn und her gehenden Klinke 88-in Eingriff kommen, wird der angesammelte Schlamm in kleinen Beträgen entleert. Sobald 'eine hinreichende Schlarnmenge durch das Flügelrad 80 entleert worden ist, bewegt sich die Wand 81 radial nach innen und entfernt das Zahnrad 87 von der Klinke 88, so daß diese sich an den Anschlag 89 legt 'und das Flügelrad 80 sich nicht mehr dreht. Während der Auswärtsbewegung des Flügelrades 80 sind die gelenkigen Lappen 90 an die Anschläge 89, 89° angelegt worden, so daß der durch sie gebildete Reibungswiderstand für die Drehung des Flügelrades verringert ist. Die Vorrichtung nach Abb. 3 wird vorzugsweise für Schlämme von flüssiger Beschaffenheit vierwendet, indem das Flügelrad jeden plötzlichen stoßweise erfolgenden Austritt derartiger Schlämme aus der Trommel vierhindert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    Ί. Schleudertrommel mit Kläreinsatz, bei welcher der Schlamm bei Überschreitung einer bestimmten Menge selbsttätig und zeitweise aus mit Ventilen versehenen Auslassen am Trommelumfang durch die Einwirkung der angesammelten Schlammmenge auf eine die Auslaßventile, beherrschende Steuerflüssigkeit entleert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle der Emwirkung des Schlammes auf die Steuerflüssigkeit im Trommelinnern so weit nach außen verlegt ist, daß die Schlammentleerung stattfindet, bevor der Schlamm - in den Kläreinsatz eingedrungen ist, wo-■ durch eine Beeinträchtigung der Klärwirkung der Trommel vermieden wird.
  2. 2. Schleudertrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Steuerflüssigkeit in die Trommel (2) zuführenden Rohre (22) in der Nähe der am Trommelumfang angeordneten Schlammentleerungsventile (11) ausmünden und mit je einem Abzweigrohr (23, 25, 26) verbunden sind, über das die Steuerflüssigkeit bei Verstopfung der Zufuhrrohrmündung (22°) umgelenkt und zur Öffnung der Schlammauslaßventile (11) veranlaßt wird (Abb. 1).
  3. 3. Schleudertrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflüssigkeit bei ihrer Umlenkung in eine Schale (15) 'eintritt, die an dem einen Ende eines mittels eines Gestänges (18, 30, 31) verstellbaren und vom Trommelantrieb aus über ein Übersetzungsgetriebe (3Sj 3^j 37) hin und her bewegten doppelarmigen Schwinghebels (14) angebracht ist, mit dessen anderem Ende eine mit einem Loch (i3a) versehene Mulde (13) verbunden ist, die mit einem seitlich ver-.schiebbaren Schlammauslaßventil (11) in Eingriff kommt, wenn der Schwinghebel
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    (14) durch die Wirkung der 'umgelenkten Steuerflüssigkeit in der Schale (15) ausgeschwenkt wird (Abb. 1).
  4. 4. Schleudertrommel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Schwimmer (50,51) in der Nähe der Schlammentleerungsventile, der die Mündung (22s) der Zufuhrrohre (22) für die Steuerflüssigkeit abschließt, wenn er durch die Wirkung des über die bestimmte Mengengrenze im Trommelinnem (2) angehäuften Schlammes verstellt wird (Abb. 2).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF71154D 1930-06-06 1931-06-06 Schleudertrommel mit Klaereinsatz Expired DE617703C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1759330A GB362843A (en) 1930-06-06 1930-06-06 Improvements in or relating to centrifugal separators

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE617703C true DE617703C (de) 1935-08-24

Family

ID=10097869

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DEF71154D Expired DE617703C (de) 1930-06-06 1931-06-06 Schleudertrommel mit Klaereinsatz

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GB362843A (en) 1931-12-07

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