DE2011914B - Zellentrommelfilter zum Entwässern von Suspensionen - Google Patents
Zellentrommelfilter zum Entwässern von SuspensionenInfo
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Description
2 Oil
gegen den Mantel der Siebtrommel gerichtet ist, und zwar im Bereich zwischen der Abnahmestelle der
fertigen Filterschicht und dem unteren Scheitelpunkt der Siebtrommel, vorzugsweise i;ahe der Eintauchstelle
der Siebtrommel.
Es ist zwar an sich bekannt, bei nicht mit Fallrohren ausgerüsteten Trommelzellfiltern Zusatzflüssigkeit
über kastenförmige in der Höhe verstellbare Einlaufvornchtungen zuzuführen. Hier soll jedoch
durch das aufgesprühte Wasser der Filterkuchen abgewaschen werden.
Durch das bei der erfindungsgemäßen Bauweise mögliche Zuführen einer gewissen Menge Zusatzflüssigkeit
in die Saugstellen erzielt man den Vorteil, daß die am Ende der genannten ersten Entwässerungsphase
in den Saugzellen vorhandene Gesamtflüssigkeitsmenge
genügend groß ist, um für die zweite Entwässerungsphase einen Unterdruck von
der erforderlichen Höhe und Zeitdauer zu erzeugen. Somit erzielt man auch beim Eindicken von Holzschliff
und ähnlichen schwer entwässerbaren Fasersuspensionen befriedigende Endtrockengehalte und
hohe Durchsatzmengen, so daß auf die Verwendung der teueren Filter mit Vakuumpumpen verzichtet
werden kann.
Die Erfindung kann auch vorteilhaft zum Eindicken leicht entwässerbarer Fasersuspensionen eingesetzt
werden. In diesem Falle besteht durch das Zuführen von Zusatzflüssigkeit in die Saugzellen die
Möglichkeit, die Fasersuspension dem Filter mit höherer Einlauf stoff dich te zuzuführen. Dadurch erzielt
man bei gleich hohem Endtrockengehalt eine beträchtliche Steigerung der Durchsatzmenge des Filters.
Die erfindungsgemäße Bauweise erlaubt es schließ-Hch,
das Filter durch Verändern der Zusatzflüssigkeitsmenge an wechselnde Suspensionsmengen und/
oder an Änderungen des Suspensionscharakters, z. B. der stoffdichte und der Entwässerungsfähigkeit, anzupassen.
So wird man bei einer Erhöhung der Stoffdichte und bei einer Verringerung der Suspensionsmenge oder der Entwässerungsfähigkeit die den Saugzellen
zugeführte Zusatzflüssigkeitsrienge erhöhen,
und umgekehrt. Ein günstiger Mittelwert für die Zusatzflüssigkeitsmenge
je Umdrehung der Siebtrommel und je Saugzelle ist diejenige Menge, die etwa einem
Zehntel des Volumens einer Saugzelle entspricht. Der hierbei auftretende Verlust an der genannten geodätischen
Höhendifferenz ist kleiner als 50Io und somit
vernachlässigbar klein.
Die genannte Zuführleitung kann ohne Schwierigkeiten auch nachträglich in den Trog eines Zellenfilters
eingebaut werden; d.h., auch bei jedem vorhandenen Filter alter Bauweise können die obenerwähnten
Vorteile gewonnen werden. Gelegentlich kommt es vor, daß bei einem vorhandenen Zellenfilter
der Durchmesser der Fallrohre zu groß ist, so daß sich hierdurch in der zweiten Entwässerungsphase nur ein sehr geringer Unterdruck bildet. Auch
in diesem Fall kann durch das Zuführen von Zu-Satzflüssigkeit in die Saugzellen Abhilfe geschaffen
werden.
Aus der deutschen Patentschrift 591 468 ist zwar schon ein Zellenfilter bekannt, dessen Siebtrommel
beim Rotieren zunächst in eine mit Wasser gefüllte Grube eintaucht, wobei sich die Saugzellen mit
Wasser füllen, und sodann erst in einen die Suspension enthaltenden Behälter eintritt. Dieses Filter
weist keine zur Erzeugung von Unterdruck in den Saugzellen dienenden Fallrohre auf, sondern benötig*
hierzu eine Vakuumpumpe und gehört somii einer anderen Maschinengattung an als das Filter gemäß
der vorliegenden Erfindung. Außerdem ist dieses bekannte Filter derart ausgebildet, daß die Saugzellen
mit ihrer gesamten Länge in die genannte Grube eintauchen und dort während nahezu einem Drittel
einer Trommelumdrehung verbleiben. Dadurch füllen sich die Saugzellen vollständig mit Wasser, was zwar
für den Betrieb mit Vakuumpumpen vorteilhaft sein mag; denn bei diesen Filtern wird das Einströmen
des" Filtrates in die Saugzellen überwiegend durch
dan von der Vakuumpumpe erzeugten Unterdruck bewirkt. Bei einem Zellenfilter mit inneren Fallrohren
wäre dagegen ein vollständiges Füllen der Saugzellen mit Wasser vor dem Beginn des Filtervorganges
völlig falsch, weil dieses Wasser sofort auch die Fallrohre mit anfüllen würde, wodurch die für das
Übertreten des Filtrats in die Saugzellen erforderliche geodätische Höhendifferenz verloren wäre.
Der Gegenstand der Erfindung wird dadurch vorteilhaft weitergebildet, daß die Mündung der Zuführleitung
direkt unterhalb des Suspensionsspiegels im Trog angeordnet ist. Dadurch wird vermieden, daß
das Durchströmen der Zusatzflüssigkeit durch das Sieb in die Saugzellen nicht durch bereits abgelagertes
Fasermaterial behindert wird, wie dieb der Fall wäre bei Anordnung der Mündung in größerer Entfernung
unterhalb des Suspensionsspiegels. Außerdem wird vermieden, daß von der Zusatzflüssigkeit
unkontrollierbare Teilmengen wieder durch das Sieb hindurch in den Trog ausströmen, wie dies der Fall
wäre bei Anordnung der Mündung oberhalb des Suspensionsspiegels.
Bei der einfachsten Ausführung der Zuführleitung weist diese ein Rohr mit einer gegen den Mantel der
Siebtrommel gerichteten Ausströmöffnung auf. Die Zuführleitung kann auch aus einem Hauptrohr und
mehreren an dieses angeschlossenen Zweigrohren mit je einer Ausströmöffnung gebildet sein. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung weist die Zuführleitung an ihrem der Siebtrommel zugeordneten Ende
eine Querschnittserweiterung, zweckmäßig in Form einer kastenförmigen Auslaufkammer, auf. Manchmal
kommt es nämlich vor, daß die Höhe des Suspensionsspiegels im Trog infolge von Änderungen
der zuströmenden Suspensionsmenge schwankt. Zwar weist der Trog des Zellentrommelfilters in der Regel
eine Überlaufkante auf, um überschüssige Suspension wieder abzuführen. Der Suspensionsspiegel kann
aber gelegentlich unter die Überlaufkante absinken. In diesem Falle würde eine mit verhältnismäßig kleinem
Querschnitt ausgeführte Mündung der Zuführleitung aus der Suspension auftauchen, woraus sich
Nachteile der oben geschilderten Art ergeben wurden. Wenn aber die Zuführleitung in ihrem Mündungsbereich,
wie oben erwähnt, eine Querschnittserweiterung aufweist, so ist ihre Wirkung von Schwankungen
des Suspensionsspiegels nicht beeinträchtigt.
Ein anderer Weg, Schwankungen des Suspensionsspiegels auszugleichen, ist dadurch gegeben, daß der
Mündungsbereich der Zuführungsleitung höhenverstellbar ausgebildet ist. Dadurch kann die Lage des
Mündungsbereiches der Zuführleitung ständig an einen veränderten Stand des Suspensionsspiegels angepaßt
werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, zum selbsttätigen Konstanthalten des Abstandes zwi-
2 Oil 914 <
sehen der Mündung der Zuführleitung und dem Sus- trommel 16 ist und die mit der Siebtrommel je einen
pensionsspiegel eine den Mündungsbereich der Zu- schmalen, durch einen Dichtungsring 21 abgedichte-
führleitung vertikal verschiebende Verstelleinrichtung ten Spalt bilden. Auf den Filtratssammelkammern 20
vorzusehen, die beispielsweise durch einen der Sus- ist eine im gleichen Drehsinn wie die Siebtrommel 16
pension zugeordneten Schwimmer betätigt ist. 5 rotierende Abnahmewalze 22 gelagert, welche das
Für das Eindicken bestimmter Suspensionsarten eingedickte Fasermaterial von der Siebtrommel 16
kann es zweckmäßig sein, den Mündungsbereich der auf eine Rutsche 23 überführt.
Zuführleitung als eine sich etwa horizontal über Zum Zuführen von Zusatzflüssigkeit in die Saug-
wenigstens einen Teil der Länge der Siebtrommel er- zellen 18 ist eine Zuführleitung 25, 26 vorgesehen
streckende, vorzugsweise in die Suspension einge- io mit einer im Eintauchbereich der Siebtrommel 16 in
tauchte Rinne auszubilden. Diese Bauweise bietet das Innere des Troges 10 geführten Rohrleitung 25
auch den Vorteil, daß ein vertikales Verstellen des und mit einer an die Rohrleitung angeschlossenen
Mündungsbereiches der Zuführleitung bei veränder- kastenförmigen Auslaufkammer 26 sowie mit einer
tem Stand des Suspensionsspiegels nicht erforderlich als Drosselventil ausgebildeten Dosiereinrichtung 27.
ist. 15 Die gegen die Siebtrommel 16 offene Seite der Aus-
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Zellen- laufkammer 26 bildet die Mündung der Zuführleitrommelnlters
kann dadurch erfolgen, daß die Zu- tung; sie ist direkt unterhalb des Suspensionsspiegels
füllleitung zur Abdichtung gegen die Suspension ein 30 angeordnet. Zur Abdichtung der Auslaufkammer
ihre Mündung umsäumendes Spritzrohr aufweist, 26 gegen die Suspension ist die Mündung von einem
dessen Austrittsöffnungen vorzugsweise als parallel so ringförmigen Spritzrohr 29 umsäumt; dessen Auszur
Spritzrohrachse verlaufende Schlitze ausgebildet trittsöffnungen sind als parallel zur Spritzrohrachse
sind. Durch dieses Spritzrohr kann Sperrflüssigkeit verlaufende Schlitze 31 ausgebildet. Über eine Rohrauf
den Mantel der Siebtrommel gesprüht werden, leitung 32 wird dem Spritzrohr 29 Sperrwasser zugewodurch
man eine wartungslose und somit das Sieb führt,
schonende Abdichtung erzielt. 25 F i g. 5 zeigt ein Zellentrommelfilter mit einer ge-
schonende Abdichtung erzielt. 25 F i g. 5 zeigt ein Zellentrommelfilter mit einer ge-
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfol- genüber dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis 4
gend an Hand der Zeichnung beschrieben. Darin vereinfachten Zuführleitung 35, 36 für die Zusatzzeigt
flüssigkeit. Diese weist ein sich parallel zur Sieb-
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Zeilentrom- trommel 16 erstreckendes Hauptrohr 35 und einzelne
melfnter mit inneren Fallrohren nach Linie I-I der 30 über die Länge der Siebtrommel 16 verteilte Zweig-
F i g. 2, rohre 36 auf, deren Mündungen wiederum gegen
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1, den Mantel der Siebtrommel gerichtet und direkt
F i g. 3 einen Teilschnitt durch die Auslaufkammer unterhalb des Suspensionsspiegels 30 angeordnet
der Zuführleitung für die Zusatzflüssigkeit nach sind.
Linie III-III der Fig. 2, 35 In Fig. 6 ist ein Zellentrommelfilter dargestellt
F i g. 4 eine Teilansicht auf die Auslaufkammer in dessen Zuführleitung 45, 46 für die Zusatzflüssig-
Richtung des Pfeiles IV der F i g. 3. keit in ihrem Mündungsbereich als eine in die Sus-
F i g. 5 bis 7 Teillängsschnitte durch verschiedene pension eingetauchte Rinne 46 ausgebildet ist, die
Zellentrommelfilter in gegenüber den F i g. 1 bis 4 sich auf der Eintauchseite der Siebtrommel 16 etwa
geänderten Bauweisen. 40 horizontal entlang deren Mantel erstreckt und gegen
Das in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Zellentrommel- diesen hin offen ist. Über ein Zuführrohr 45 gelangt
filter weist einen wannenförmigen Trog 10 auf, der die Zusatzflüssigkeit in die Rinne 46 und von hier in
auf einer seiner Längsseiten eine Einlaufkammer 11 die vorbeilaufenden Saugzellen 18. Der zwischen der
mit Überlauf 11 α besitzt. Die Stirnwände 12 des Rinne 46 und dem Mantel der Siebtrommel 16 beTroges
10 weisen je einen Auslaufstutzen 13 für das 45 fmdliche Spalt ist — ähnlich wie bei dem Ausfüh-Filtrat
auf. rungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4 — durch ein
An den Außenseiten der Stirnwände 12 sind Lager Spritzrohr 47 abgedichtet.
14 für die Welle 15 der in Richtung des Pfeiles P ro- Bei dem in F i g. 7 dargestellten Ausführungsbei-
tierenden Siebtrommel 16 befestigt, deren Innenraum spiel ist der Mündungsbereich der Zuführleitung 45,
durch Stirnwände 17 abgeschlossen ist Jeder der 50 48, 49 für die Zusatzflüssigkeit ebenfalls als Rinne
Saugzellen 18 der Siebtrommel 16 ist wenigstens ein ausgebildet In diesem Falle ist aber zur Bildung der
Fallrohr 19 zugeordnet, welches entlang der Zellen- Rinne die auf der Eintauchseite der Siebtrommel 16
innenwand entgegen der Trommeldrehrichtung zu befindliche Längswand 48 des Troges 10 herange-
einer der Saugzelle nahezu diametral gegenüber- zogen, von der aus sich eine etwa horizontale Zwi-
liegenden, in einer der Stirnwände 17 befindlichen 55 schenwand 49 zum Mantel der Siebtrommel 16 hin
Mündungsstelle verläuft (In der Zeichnung ist nur erstreckt wiederum mit einem Spritzrohr 47 zur Ab-
eines dieser Fallrohre 19 dargestellt). dichtung der Rinne gegen die Suspension. Wie bei
An den Innenseiten der Stirnwände 12 des Troges dem zuerst beschriebenen Zellentrommelfilter, so ist
10 sind zylindrische, zu der Siebtrommel 16 koaxiale auch bei den Ausführungen nach den F i g. 5 bis 7 stets
Filtratssammelkammern 20 vorgesehen, deren Außen- 60 ein Drosselventil in die Zuführleitung eingebaut, um
durchmesser gleich dem Außendurchmesser der Sieb- die Zusatzflüssigkeitsmenge dosieren zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zellentrommelfilter zum Entwässern von mehrere gegen das Sieb hin offene Saugzellen aufSuspensionen
mit einem die Suspension aufneh- 5 weist, wobei an jede Saugzelle wenigstens ein FaIlmenden
Trog und einer im Trog drehbar gelager- rohr angeschlossen ist zum Ableiten des Filtrats zu
ten, an ihren beiden Stirnseiten gegen den Trog einer der Saugzelle wenigstens angenähert diametral
abgedichteten Siebtrommel, deren Innenraum gegenüberliegenden, auf einer der Trommelstirnmehrere
gegen das Sieb hin offene Saugzellen Seiten befindlichen Mündungsstelle.
aufweist, wobei an jede Saugzelle wenigstens ein 10 Solche unter der Bezeichnung »Zellentrommelfilter
Fallrohr angeschlossen ist zum Ableiten des mit inneren Fallrohren« bekannten Vorrichtungen
Filtrats zu einer dieser Saugzelle wenigstens an- werden in erster Linie zum Entwässern von Fasergenähert
diametral gegenüberliegenden, auf einer suspensionen für die Herstellung von Papier, Karton
der Trommelsü'rnsejten befindlichen Mündungs- od. dgl. verwendet. Das Entwässern oder Eindicken
stelle, dadurch gekennzeichnet, daß 15 der Fasersuspensionen erfolgt bekanntermaßen dazum
Erhalten oder Erhöhen des Unterdruckes in durch, daß beim Durchlaufen der Siebtrommel durch
den Fallrohren eine Leitung (25, 26; 35, 36; 45, den Trog das Filtrat — auf Grund der geodätischen
46; 48, 49) zum Zuführen von Zusatzflüssigkeit Höhendifferenz zwischen dem Suspensionsspiegel im
über die einzelnen Saugzellen (18) in die jeweili- Trog und den in die Suspension eingetauchten Sauggen
Fallrohre vorgesehen ist, deren Mündung 20 zellen — durch das Sieb in die Saugzellen und in die
von außen gegen den Mantel der Siebtrommel angeschlossenen Fallrohre eindringt, wobei sich das
(16) gerichtet ist, und zwar im Bereich zwischen Fasermaterial auf dem Sieb absetzt (erste Entwässeder
Abnahmestelle der fertigen Filterschicht und rungsphase). Durch die erwähnte Anordnung der
dem unteren Scheitelpunkt der Siebtrommel (16), Mündungsstellen der Fallrohre wird in jeder Saugvorzugsweise
nahe der Eintauchstelle der Sieb- 25 zelle während ihrer Bewegung von unten nach oben
trommel (16). durch das ausströmende Filtrat ein Unterdruck er-
2. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1, da- zeugt, der eine zusätzliche Entwässerung des Faserdurch
gekennzeichnet, daß die Mündung der Zu- materials bewirkt und somit dessen Endtrockengeführleitung
(25, 26; 35, 36) direkt unterhalb des halt erhöht (zweite Entwässerungsphase).
Suspensionsspiegels (30) im Trog (10) angeord- 30 Die bekannten Zellentrommelfilter mit inneren net ist. Fallrohren (z. B. deutsche Patentschrift 960 004) ha-
Suspensionsspiegels (30) im Trog (10) angeord- 30 Die bekannten Zellentrommelfilter mit inneren net ist. Fallrohren (z. B. deutsche Patentschrift 960 004) ha-
3. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1 oder 2, ben sich zwar bei der Verarbeitung von leicht entdadurch
gekennzeichnet, daß die Zuführleitung wässerbaren Fasersuspensionen, z. B. ungemahlenen
(25, 26) an ihrer der Siebtrommel (16) zugekehr- Zellstoffen, bewährt. Beim Eindicken von schwer
ten Mündung eine Querschnittserweiterung, vor- 35 entwässerbaren Fasersuspensionen, z. B. von Holzzugsweise
eine kastenförmige Auslaufkammer schliff, arbeiten sie jedoch unwirtschaftlich. Die ge-(26),
aufweist. ringe Entwässerungsfähigkeit des Holzschliffes, ver-
4. Zellentrommelfilter nach Anspruch 2, da- ursacht durch einen hohen Anteil an Faserbruchdurch
gekennzeichnet, daß der Mündungsbereich stücken und Schleimstoffen, hat nämlich zur Folge,
der Zuführleitung (25, 26; 35, 36) höhenverstell- 40 daß schon nach Ausbildung einer dünnen Faserstoffbar
ausgebildet ist. schicht auf dem Sieb nur noch sehr geringe Filtrat-
5. Zellentrommelfilter nach Anspruch 4, da- mengen in die Saugzellen eindringen können. Somit
durch gekennzeichnet, daß eine den Mündungs- kann sich beim anschließenden Ausfließen des FiI-bereich
der Zuführleitung (25, 26; 35, 36) verti- trates aus den Fallrohren nur noch ein Unterdruck
kai verschiebende Verstelleinrichtung vorgesehen 45 von geringer Höhe und geringer Dauer bilden. Daraus
ist, die durch einen der Suspension zugeordneten ergibt sich ein völlig unzureichender Endtrockenge-Schwimmer
betätigbar ist. halt; außerdem sinkt die Durchsatzmenge erheblich
6. Zellentrommelfilter nach Anspruch 1 oder 2, unter die z. B. beim Eindicken von ungemahlenem
dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungs- Zellstoff erzielbaren Werte ab. Zum Eindicken von
bereich der Zuführleitung (45, 46; 48, 49) als 5° schwer entwässerbaren Fasersuspensionen müssen
eine sich etwa horizontal über wenigstens einen daher bis jetzt in der Regel Filter anderer Gattung
Teil der Länge der Siebtrommel (16) erstreckende eingesetzt werden, z. B. solche, bei denen zur ErRinne
(46; 48, 49) ausgebildet ist. zeugung des Unterdruckes Vakuumpumpen verwen-
7. Zellentrommelfilter nach einen der An- det werden. Solche Filteranlagen sind aber sowohl
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich et, daß die 55 in der Anschaffung als auch im Betrieb wesentlich
Zuführleitung (25, 26; 45, 46; 48, 49) zur Ab- teurer als die Zellenfilter mit inneren Fallrohren,
dichtung gegen die Suspension ein ihre Mündung Es ist Aufgabe der Erfindung, die Zellentrommelumsäumendes Spritzrohr (29) aufweist, dessen filter der eingangs beschriebenen Gattung dahin-Austrittsöffnungen vorzugsweise als parallel zur gehend weiterzubilden, daß sie auch zum Eindicken Spritzrohrachse verlaufende Schlitze (31) ausge- 60 schwer entwässerbarer Fasersuspensionen, z.B. Holzbildet sind. schliff, geeignet sind, wobei sowohl ein möglichst
dichtung gegen die Suspension ein ihre Mündung Es ist Aufgabe der Erfindung, die Zellentrommelumsäumendes Spritzrohr (29) aufweist, dessen filter der eingangs beschriebenen Gattung dahin-Austrittsöffnungen vorzugsweise als parallel zur gehend weiterzubilden, daß sie auch zum Eindicken Spritzrohrachse verlaufende Schlitze (31) ausge- 60 schwer entwässerbarer Fasersuspensionen, z.B. Holzbildet sind. schliff, geeignet sind, wobei sowohl ein möglichst
hoher Endtrockengehalt als auch eine hohe Durchsatzmenge erreicht werden soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zum Er-
65 halten oder Erhöhen des Unterdruckes in den Fallrohren eine Leitung zum Zuführen von Zusatzflüssig-
Die Erfindung betrifft ein Zellentrommelfilter zum keit über die einzelnen Saugzellen in die jeweiligen
Entwässern von Suspensionen mit einem die Sus- Fallrohre vorgesehen ist, deren Mündung von außen
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