DE20116009U1 - Grillgerät - Google Patents
GrillgerätInfo
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Grillgerät, vorzugsweise einen Holzkohlegrill mit einem GrilhOst und gegebenenfalls einer Brennschale.
Das in Rede stehende Grillgerät ist in vielen Ausführungen bekannt. Beliebt sind nach wie vor Grillgeräte, bei denen die Wärme durch Holzkohle erzeugt wird. Diese wird dann in die Brennschale eingelegt und in den glühenden Zustand versetzt. Alternativ sind jedoch auch Grillgeräte bekannt, bei denen die Wärmeerzeugung durch Gasflammen erzeugt wird.
Darüber hinaus sind Grillgeräte bekannt, bei denen die Stäbe des Grillrostes als Widerstandsstäbe wirken und sich aufheizen.
Bei allen Grillgeräten ist es erforderlich, daß das Grillgut mehrfach gewendet wird. Üblicherweise erfolgt dies mit einer entsprechend ausgelegten Zange.
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 2
Insbesondere bei Grillgeräten mit einem relativ großen Grillrost, wie sie beispielsweise bei größeren Veranstaltungen verwendet werden, ist das Wenden des Grillgutes relativ aufwendig, da jedes einzelne Stück des Grillgutes einzeln gewendet werden muß.
Da das in Rede stehende Grillgerät bevorzugt im privaten Bereich eingesetzt wird, kommt es erschwerend hinzu, daß die das Grillgerät bedienenden Personen dies nicht ständig ausüben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Grillgerät der eingangs näher beschriebenen Art so zu gestalten, daß das Wenden des Grillgutes wesentlich erleichtert wird.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem der Grillrost aus wenigstens zwei im Abstand zueinander stehenden, eine Baueinheit bildenden Einzelrosten besteht und daß die Baueinheit seitlich an Wendegestängen aufgehängt ist.
Sinngemäß ist nunmehr der Grillrost mehrlagig ausgebildet und zwischen den einzelnen Einzelrosten kann das Grillgut eingebracht werden. Der Abstand ist so gewählt, daß normalerweise beim Wenden sich das Grillgut nicht verschiebt.
Durch die Wendegestänge wird die aus den Einzelrosten gebildete Baueinheit sinngemäß zwangsgeführt, so daß durch Betätigung des Wendegestänges vorzugsweise von Hand der Schwenkvorgang der Baueinheit um 180° durchgeführt werden kann. Die Lösung ist konstruktiv einfach und arbeitet auch betriebssicher, da das Wendegestänge aus einfachen Bauteilen, beispielsweise aus Hebeln oder dergleichen besteht.
In einfachster Ausführung ist vorgesehen, daß jedes Wendegestänge als Viergelenkgestänge ausgebildet ist und zumindest einen Antriebslenker und zumindest einen Führungslenker beinhaltet. Durch Betätigung des Antriebslenkers wird mit ei-
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 3
nem gewissen Kraftaufwand, vorzugsweise manuell aufgebracht, der Wendevorgang der Baueinheit ausgelöst. Der Führungslenker ist so ausgelegt, daß die Baueinheit, beispielsweise bei einem Holzkohlegrill, nicht in die Glut hineinfährt, darüber hinaus sich die Baueinheit nach jeder Wendung in einer Horizontallage oder annähernd in einer Horizontallage befindet, sofern der Fußboden horizontal steht.
In bevorzugter Ausführung ist jedoch vorgesehen, daß jedes Wendegestänge aus einem Antriebslenker und einem Führungslenker besteht und daß ein Ende des Antriebslenkers und ein Ende des Führungslenkers um feste Achsen schwenkbar und daß die anderen Enden an der aus den Einzelrosten gebildeten Baueinheit angelenkt sind. Dadurch wird die Anzahl der Bauteile minimiert.
Die Führungslenker und Antriebslenker sind so ausgelegt und zueinander gestellt, daß die notwendige Schwenkbewegung um 180° erzielt wird.
Aus Gründen der besseren Handhabung ist vorgesehen, daß, bezogen auf die horizontale Gebrauchsstellung der Baueinheit, die feste Schwenkachse des Antriebslenkers oberhalb der Baueinheit und die feste Achse des Führungslenkers unterhalb der Baueinheit angeordnet ist, wobei die beiden festen Schwenkachsen in einem Versatz zueinander stehen. Der Versatz der beiden festen Schwenkachsen entspricht oder entspricht annähernd dem Abstand zwischen der festen Schwenkachse und dem Anlenkpunkt des Führungslenkers an die Baueinheit. Der Abstand der festen Schwenkachse des Antriebslenkers zum Anlenkpunkt an die Baueinheit entspricht in etwa dem Abstand des Führungslenkers, wobei der Abstand des Antriebslenkers vorzugsweise ein klein wenig größer ist.
Die feste Schwenkachse jedes Führungslenkers liegt etwa im mittleren Bereich unterhalb der Baueinheit und die feste Achse des Antriebslenkers liegt etwa in dem jeweiligen Endbereich der Baueinheit.
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 4
Die Schwenkachse des Führungslenkers liegt vertikal oder annähernd vertikal unterhalb des Anlenkpunktes des Antriebslenkers an die Baueinheit. Die fest Achse des Führungslenkers kann jedoch auch, bezogen auf die Vertikale, in einem relativ geringen Versatz zum Anlenkpunkt des Antriebslenkers stehen.
Zur funktionsgerechten Führung der Baueinheit beim Wenden ist vorgesehen, daß der Abstand zwischen dem Anlenkpunkt des Antriebslenkers und dem Anlenkpunkt des Führungslenkers dem halben Abstand zwischen der ortsfesten Schwenkachse und dem Anlenkpunkt des Führungslenkers an die Baueinheit entspricht, wobei der Anlenkpunkt des Antriebslenkers im mittleren Bereich der Baueinheit liegt.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß zum einfachen Verschwenken der Antriebslenker diese durch einen Betätigungsbügel miteinander gekoppelt sind.
In der horizontalen Gebrauchsstellung schließen die Antriebselemente beider Wendegestänge zur Horizontalen einen spitzen Winkel ein. Zumindest ein Teil der Holme des Betätigungsbügels bilden eine Verlängerung der Antriebslenker. Zum Schwenken der Baueinheit ist es deshalb notwendig, daß der Betätigungsbügel nach unten gedrückt wird, was ergonomisch besonders günstig ist. In beiden Stellungen der Baueinheit ist der zur Horizontalen eingeschlossene Winkel jedes Antriebslenkers gleich, während die Stellung der Führungslenker zu den Antriebslenkern sich ändert.
Zur Reduzierung der Bauteile ist vorgesehen, daß die Antriebslenker und der Betätigungsbügel ein einstückiges Bügelelement bilden. Dieses kann in seiner Grundkontur U-förmig ausgebildet sein, wobei die Übergangsbereiche zwischen den parallelen Schenkeln und dem mittleren Schenkel schräg zueinander verlaufen.
Die Antriebs- und die Führungslenker sind zweckmäßigerweise an plattenförmigen Seitenteilen angeordnet, die beispielsweise Teil eines Gestells sein können oder auch Teil der Glut- oder der Brennschale.
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 5
Die Dicken des zu grillenden Gutes schwanken. Damit alle Arten gegrillt werden können, ohne daß ein Verrutschen beim Wendevorgang erfolgt, ist vorgesehen, daß die Stäbe eines Einzelrostes der Baueinheit in den Endbereichen zur Vergrößerung des Abstandes gekröpft sind. Zumindest der die gekröpften Stäbe aufweisende Rost läßt sich dann je nach Art des Grillgutes einsetzen. Dazu ist es dann zweckmäßig, wenn die Verbindung der Einzelroste ohne Verbindungselemente erfolgt. Es ist deshalb vorgesehen, daß die Einzelnste der Baueinheit an einer Seite scharnierartig miteinander verbunden sind und daß sie am gegenüber liegenden Ende durch einen oder durch mehrere Steckverbinder miteinander sicher verbunden sind. Es ist dann auch leicht möglich, während des Grillvorganges ein Einzelrost auszutauschen.
In vorteilhafter Weise bestehen die Stäbe jedes Einzelrostes vorzugsweise aus einem beständigen, nicht rostenden Material.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigen:
Es zeigen:
Figur 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Grillgerätes in einer Seitenansicht,
Figur 2 das Grillgerät nach der Figur 1 in einer Draufsicht.
Das in den Figuren dargestellte Grillgerät ist aus Darstellungsgründen nur teilweise dargestellt, nämlich das Oberteil, welches zwei plattenförmige Seitenteile 11 enthält, die an Höhnen 12 eines umlaufenden Rahmens 13 befestigt sind.
Das dargestellte Oberteil kann auf ein nicht dargestelltes Untergestell aufgesetzt werden, damit man für die Bedienung einen günstigen Abstand zum Boden erhält.
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 6
Die Seitenteile 11 können Teil einer Glut- oder Brennschale sein, es ist jedoch auch möglich, daß die Glut- oder Brennschale zwischen diese Seitenteile 11 gesetzt wird.
Im dargestellten Ausführungbeispiel ist das Grillgerät 10 mit zwei EinzehOSten 14, 15 ausgestattet, die im Abstand zueinander liegen. Diese Einzelroste 14, 15 sind lösbar miteinander zu einer Baueinheit 16 derart miteinander verbunden, daß die Stäbe der Einzelroste 14, 15 in einem solchen Abstand zueinander stehen, daß das Grillgut unverschieblich gehalten wird. Sollte sich im Laufe des Grillvorganges das Grillgut zusammenziehen, kann es jedoch beim Wendevorgang nicht aus dem sinngemäß durch die Einführroste 14, 15 gebildeten Käfig herausfallen, da die äußeren Rahmen der Einzelroste 14, 15 in einem äußerst geringen Abstand aneinanderliegen.
In den Figuren 1 und 2 ist die Baueinheit 16 in der horizontalen Gebrauchsstellung dargestellt.
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Die Baueinheit 16 wird durch ein noch näher erläutertes Wendegestänge gehalten und geführt, welches im wesentlichen aus zwei Antriebslenkern 17 und zwei Führungslenkern 18 besteht. Jeder Führungslenker 18 ist um eine ortsfeste Achse 19 schwenkbar. Das gegenüber liegende Ende jedes Führungslenkers 18 ist im mittleren Bereich an der Baueinheit 16 angelenkt. Diese schwenkbare Achse ist durch das Bezugszeichen 20 gekennzeichnet.
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Wenn sich die Baueinheit 16 in der Gebrauchslage befindet, schließt jeder Führungslenker 18 einen spitzen Winkel zu der flächigen Baueinheit 16 ein.
Jeder Antriebslenker 17 liegt oberhalb der Baueinheit 16, so daß die ortsfeste Achse 19 in einem Abstand zur Baueinheit 16 liegt. Jeder Führungslenker 18 ist ebenfalls um eine ortsfeste Achse 21 schwenkbar, die im Abstand unterhalb der Baueinheit 16 liegt. Das andere, obere Ende jedes Führungslenkers 18 ist an der Baueinheit 16 angelenkt, so daß wiederum eine schwenkbare Achse 22 gebildet wird.
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Anmeldetext vom 27.09.2001
Die Abstände der ortsfesten Achsen 19, 21 zu den schwenkbaren Achsen 20, 22 sind annähernd gleich groß, vorzugsweise ist der Abstand der ortsfesten Achse 19 zur schwenkbaren Achse jedes Antriebslenkers 17 ein klein wenig größer als der Abstand der ortsfesten Achse 21 des Führungslenkers 18 zur schwenkbaren Achse 22.
Jeder Führungslenker 18 schließt ebenfalls zur Vertikalen einen spitzen Winkel ein, der durch die feste Achse 21 gelegt ist. Beim Schwenken der Baueinheit 16 führt der Führungslenker 18 eine Schwenkbewegung über den oberen Totpunkt hinaus, so daß er in der anderen Stellung gegenüber der Vertikalen den gleichen spitzen Winkel einschließt.
Die Figuren 1 und 2 zeigen, daß in der Gebrauchslage der Baueinheit 16 die Anlenkpunkte bzw. die schwenkbaren Achsen 20 der Antiebslenker 17 annähernd senkrecht über den ortsfesten Achsen der Führungslenker 21 stehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist, bezogen auf eine durch die Achse gelegte Vertikale, ein geringer Versatz vorhanden.
Die beiden Antriebslenker 17 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen geschlossenen Betätigungsbügel 23 miteinander verbunden. Der Betätigungsbügel 23 bildet mit den beiden Antriebslenkern 17 ein einstückiges Bauteil. Zunächst sind die Antriebslenker 17 über die feste Achse 19 hinaus geradlinig verlängert, verlaufen anschließend schräg und bilden dann ein zu der zugeordneten Kante der Baueinheit 16 paralleles Mittelteil.
Die beiden Einzelroste 14, 15 sind an einem quer zu den Seitenteilen 11 verlaufenden Randbereich miteinander scharnierartig verbunden, so daß die beiden Einzelroste 14, 15 in eine Winkelstellung zueinander gebracht werden können. Am gegenüber liegenden Ende sind sie mittels einer Verriegelungsstange 24 miteinander lösbar verbunden. Die scharnierartige Verbindung ist so ausgelegt, daß zumindest der
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 8
untere Einzelrost 15 aus der Baueinheit 16 herausgenommen werden kann. Dazu sollte jedoch die Baueinheit 15 in die um 180° geschwenkte Stellung gebracht werden.
Eines der beiden Einzelroste 14 oder 15 könnte dann durch einen anderen Einzelrost ausgetauscht werden. Dies könnte beispielsweise erfolgen, indem die Stäbe 14a des Einzelnstes 14 derart in den Endbereichen gekröpft sind, daß der Abstand zwischen den Stäben 14a der beiden Einzelnste 14, 15 vergrößert wird. Dies erfolgt zur Anpassung an unterschiedliche Dicken des Grillgutes.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Stäbe der Einzelroste 14, 15 parallel und im Abstand zu den Seitenteilen 11. Sie könnten jedoch auch quer dazu verlaufen.
Es ergibt sich aus den Figuren, daß durch Druck auf den äußeren Endbereich des Betätigungsbügels 23 die Baueinheit 16 angehoben wird. Durch die synchronen Schwenkbewegungen der Führungslenker 18 erfolgt außerdem das Schwenken um 180°, indem die Führungslenker in die andere Endstellung gebracht werden. In jeder Gebrauchslage der Baueinheit 16 stehen die Antriebslenker 17 und auch der Betätigungsbügel 23 in der gezeichneten Stellung
Die Verriegelung bzw. die Blockierung des aus den Antriebslenkern 17 und den Führungslenkern 18 gebildeten Wendegestänges erfolgt, indem die schwenkbaren Achsen 20 der Antriebslenker 17 sich an dem entsprechend gestalteten Seitenteil 11 abstützen.
Entgegen der Darstellung könnte die Antriebseinheit 16 auch aus mehr als zwei Einzelrosten 14, 15 bestehen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlich ist, daß durch Betätigung vorzugsweise von Hand von Antriebslenkern 17,
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Anmeldetext vom 27.09.2001 Seite 9
von Wendegestängen die aus Einzelrosten 14, 15 gebildete Baueinheit 16 von einer horizontalen Gebrauchsstellung in eine um 180° geschwenkte Gebrauchsstellung gebracht werden kann. Dazu sollte ein einfaches Wendegestänge verwendet werden, welches zumindest zwei Antriebslenker 17 und zwei entsprechend dafür angeordnete Führungslenker 18 aufweist.
Claims (12)
1. Grillgerät, vorzugsweise Holzkohlegrill, mit einem Grillrost und gegebenenfalls einer Brennschale, dadurch gekennzeichnet, daß der Grillrost aus wenigstens zwei im Abstand zueinander stehendenden, eine Baueinheit (16) bildende Einzelroste (14, 15) besteht und daß die Baueinheit (16) an seitlichen Wendegestängen (17, 18) aufgehängt ist.
2. Grillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Wendegestänge (17, 18) als Viergelenkgestänge (19, 20, 21, 22) ausgebildet ist und zumindest einen Antriebslenker (17) und zumindest einen Führungslenker (18) beinhaltet.
3. Grillgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Wendegestänge aus einem Antriebslenker (17) und einem Führungslenker (18) besteht und daß ein Ende jedes Antriebslenkers (17) um eine ortsfeste Achse (19) und jeder Führungslenker (18) um eine ortsfeste Achse (21) schwenkbar ist und daß die anderen Enden der Antriebslenker (17) und der Führungslenker (18) an der aus den Einzelrosten (14, 15) gebildeten Baueinheit (16) angelenkt sind.
4. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß, bezogen auf die horizontale Gebrauchsstellung der Baueinheit (16), die festen Schwenkachsen (19) der Antriebslenker (17) oberhalb der Baueinheit (16) und die festen Achsen (21) der Führungslenker (18) unterhalb der Baueinheit (16) liegen, wobei die Achsen (19, 21) in einem Versatz zueinander stehen.
5. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Schwenkachsen der an die Baueinheit (16) angelenkten Führungslenker etwa im mittleren Bereich der Baueinheit (16) liegen, wobei vorzugsweise die festen Achsen (19) der Antriebslenker im Endbereich der Baueinheit liegen.
6. Grillgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Schwenkachsen der unterhalb der Baueinheit (16) liegenden Führungslenker (18) vertikal unterhalb des Anlenkpunktes der oberhalb der Baueinheit (16) angeordneten Antriebslenker (17) liegen oder daß die festen Achsen (21) der Führungslenker (18), bezogen auf die Gebrauchslage der Baueinheit, in einem geringen Versatz zueinander stehen.
7. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Anlenkpunkten (22) der Führungslenker (18) an die Baueinheit (16) zu den Anlenkpunkten (20) der Antriebslenker (17) an die Baueinheit (16) etwa dem halben Abstand zwischen den ortsfesten Achsen (21) der Führungslenker (18) zu den Anlenkpunkten (22) an die Baueinheit (16) entsprechen.
8. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebslenker (17) beider Wendegestänge durch einen Betätigungsbügel (23) miteinander gekoppelt sind.
9. Grillgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebslenker (17) und der Betätigungsbügel (12) ein einstückiges Bügelelement bilden.
10. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (11) plattenförmig ausgebildet sind.
11. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Stäbe (14a) eines Einzelrostes (14) der Baueinheit (16) in den Endbereichen zur Vergrößerung der Abstände der Stäbe der Einzelroste (14, 15) gekröpft sind.
12. Grillgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelroste (14, 15) der Baueinheit (16) scharnierartig miteinander verbunden sind und daß die Einzelroste am gegenüber liegenden Rand durch eine Steckverbindung miteinander lösbar verbunden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20116009U DE20116009U1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Grillgerät |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20116009U DE20116009U1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Grillgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20116009U1 true DE20116009U1 (de) | 2002-01-03 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20116009U Expired - Lifetime DE20116009U1 (de) | 2001-09-28 | 2001-09-28 | Grillgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| US3311105A (en) | 1965-08-12 | 1967-03-28 | James A Bergel | Barbecue grill |
| DE19608175C2 (de) | 1995-05-06 | 1997-04-30 | Sprick Hermann Josef | Grillgerät mit einem über einen Motor drehbar angeordneten, flächig ausgebildeten Grillgutträger |
-
2001
- 2001-09-28 DE DE20116009U patent/DE20116009U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3311105A (en) | 1965-08-12 | 1967-03-28 | James A Bergel | Barbecue grill |
| DE19608175C2 (de) | 1995-05-06 | 1997-04-30 | Sprick Hermann Josef | Grillgerät mit einem über einen Motor drehbar angeordneten, flächig ausgebildeten Grillgutträger |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020207 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20020312 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20050401 |