DE20116968U1 - Kfz-Fenster-Rahmenprofil - Google Patents
Kfz-Fenster-RahmenprofilInfo
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Classifications
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Description
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D-81479 München
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European Patent Attorneys Fax 089. m 52
Euro Trademark Attorneys
Z 181
Die Erfindung betrifft ein Kf&zgr;-Fenster-Rahmenprofil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Befestigen an der Karosserie eines Kraftfahrzeuges.
Bei der Ausstattung komfortabler Autos mit Autogardinen, insbesondere im Seitenfensterbereich und Heckscheibenbereich, musste bisher eine relativ aufwendige Montage durchgeführt werden. Das entsprechende Fenster-Rahmenprofil wurde mit Bohrungen versehen, in die Befestigungsbolzen bzw. Befestigungselemente eingebracht wurden. Auf das Rahmenprofil und die entsprechenden Befestigungselemente wurde dann ein Profilrahmen aufgebracht, der die Führungseinrichtung der Autogardine, wie eine Profilschiene, die Zug- und Schiebeeinrichtung für die Autogardine und die entsprechenden Gleiter der Autogardine aufnahm.
Neben der arbeitsintensiven Montage war durch die einzubringenden Bohrungen auch das Problem gegeben, dass das Fenster-Rahmenprofil durch die Bohrungen in seiner Steifigkeit beeinträchtigt war und gegebenenfalls Feuchtigkeit durch die Bohrungen ins Innere des Fahrzeuges gelangen konnte.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Kfz-Fenster-Rahmenprofil anzugeben, durch dessen Verwendung eine erhebliche fertigungs- und montagetechnische Vereinfachung für die Ausstattung von Fahrzeugen mit Autogardinen erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Kfz-Fenster-Rahmenprofil mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, dass die Profilschiene der Führungseinrichtung, an der die Autogardine zum verschieblichen Lagern befestigbar ist, integrierter Bestandteil des Fenster-Rahmenprofils ist. Auf diese Weise entfallen Arbeitsvorgänge zum Einbringen der Bohrungen. Auch eine Beeinträchtigung des eigentlichen Fenster-Rahmenprofils wird dadurch vermieden. Die entsprechende Zug- und Verfahreinrichtung sowie die Gleiter der Führungseinrichtung der Autogardine können daher direkt im bzw. am Rahmenprofil vorgesehen werden.
Darüber hinaus werden durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils weitere Vorteile erreicht. So kann der bisher übliche, sehr aufwändige, nachträgliche Einbau separater Führungen im Fensterbereich entfallen, bei dem immer die Gefahr besteht, dass Fahrzeugteile im Fahrzeuginnenraum unbeabsichtigt beschädigt werden, so zum Beispiel Karosserieblechteile und deren korrosionsverhindernden Oberflächenbeschichtungen. Ferner können die Fahrzeuge bereits bei ihrer endgültigen Montage im Werk mit den erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofilen ausgestattet werden, so dass, sofern der Kunde dies wünscht, das Fahrzeug auch nachträglich, jederzeit und ohne großen Aufwand mit entsprechenden Autogardinen nachgerüstet werden kann.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung sowie den Unteransprüchen.
So wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils vorgeschlagen, als Profilschiene eine im Querschnitt als Vollprofil ausgeführte Führungsleiste einzusetzen, welche vom Grundkörper des Rahmenprofils absteht und entlang welcher Halte- und Führungselemente verschieblich sind, an der die Gardine ge-
halten sind. Die Ausführung der Profilschiene als Führungsleiste hat den Vorteil, dass bei entsprechender Gestaltung der Halte- und Führungselemente ein sehr schnelles Einhängen und Abhängen der Autogardine am Rahmenprofil möglich ist. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei, insbesondere für ein ordnungsgemäßes Führen der Autogardine entlang der Führungsleiste, die Gestaltung der Führungsleiste als im Querschnitt T-förmiges Vollprofil herausgestellt.
Alternativ wird vorgeschlagen, die Profilschiene als T-förmige Nut auszubilden, in der die Autogardine durch entsprechende Halte- und Führungselemente geführt ist. Die im Querschnitt T-förmige Gestaltung der Profilschiene hat den Vorteil, dass die Autogardine definiert geführt hin und her bewegt werden kann, wobei die Halte- und Führungselemente die zwischen ihnen und der Profilschiene wirkende Reibung wirksam vermindern. Dies hat ferner den Vorteil, dass wenn elektrische Antriebe zum Bewegen der Autogardine eingesetzt werden, diese Antriebe vergleichsweise klein dimensioniert werden können. Ferner ist die als T-förmige Nut ausgebildete Profilschiene als solche kaum erkennbar, so dass das Fenster-Rahmenprofil auch bei NichtVerwendung einer Autogardine dennoch ein ansprechendes äußeres Erscheinungsbild aufweist, während gleichzeitig ein eventuelles Nachrüsten des Fenster-Rahmenprofils mit Autogardinen auf einfache Weise möglich ist.
Damit die Autogardine jederzeit in einer definierten Lage gehalten ist, wird ferner vorgeschlagen, an der Profilschiene zumindest einen Bremsabschnitt auszubilden, an dem bei einem Entlanggleiten der Halte- und Führungselemente eine verglichen mit den weiteren Schienenabschnitten der Profilschiene höhere Reibung wirkt. Durch die höhere Reibung wird erreicht, dass die Autogardine in ihrer definierten Position gehalten ist, auch wenn entsprechend hohe Be-
schleunigungs- und/oder Verzögerungskräfte an der Autogardine angreifen. Gleichzeitig kann durch die Bremsabschnitte die Autogardine auf einfache Weise gespannt werden, wodurch der gesamten Gardinenanordnung ein elegantes und leichtes Erscheinungsbild gegeben wird.
Sofern gewünscht, werden insbesondere bei großen Limousinen die Autogardinen zusätzlich mit Antriebseinheiten ausgestattet. Damit das mit dem erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofil ausgestattete Kraftfahrzeug auf einfache Weise mit derartigen Antriebseinheiten für die Autogardine versehen werden kann, wird ferner vorgeschlagen, zusätzlich einen in etwa parallel zur Profilschiene verlaufenden Antriebskanal am Fenster-Rahmenprofil auszubilden, der zur Aufnahme eines Antriebselementes, beispielsweise eines steifen Stelldrahtes, einer Antriebskette, einem Antriebsseil oder ähnlichem, der Antriebseinheit ausgelegt ist. Soll das Fahrzeug nachträglich mit einer derartigen Antriebseinheit ausgestattet werden, muss das Antriebselement lediglich in den vorzugsweise geschlitzten Antriebskanal eingesetzt und mit den entsprechenden Antriebseinheiten verbunden werden.
Das Fenster-Rahmenprofil ist vorzugsweise einstückig ausgebildet und wird beispielsweise durch Strangpressen hergestellt, einem Verfahren, mit dem auf vergleichsweise einfache Art und Weise Fenster-Rahmenprofile mit unterschiedlichsten Querschnittsformen gefertigt werden können.
Alternativ, insbesondere wenn das Fenster-Rahmenprofil den zuvor geschilderten Antriebskanal aufweist, wird vorgeschlagen, das Fenster-Rahmenprofil aus mehreren im Querschnitt vergleichsweise einfach gestalteten Profilelementen auszubilden, die bei der Herstellung des Fenster-Rahmenprofils zunächst zusammengesetzt und anschließend zur Bildung des eigentlichen Fenster-Rahmenprofils fest miteinander
verbunden werden. Durch die Verwendung mehrerer Profilelemente ist eine vergleichsweise hohe Variantenvielfalt möglich, da Profilelemente mit bestimmten Grundformen zu unterschiedlichsten Querschnittsformen zusammengesetzt werden können, so dass unterschiedlichste Fenster-Rahmenprofile für verschiedenste Kraftfahrzeughersteller hergestellt werden können. Bei Verwendung eines Kunststoffmaterials für das Fenster-Rahmenprofil werden die einzelnen Profilelemente nach dem Zusammensetzten vorzugsweise durch Schweißen, beispielsweise durch Ultraschallschweißen, fest miteinander verbunden.
Damit das Fenster-Rahmenprofil gegebenenfalls auch ohne Autogardine ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild zeigt, wird ferner vorgeschlagen, eine Verblendung zu verwenden, die an der Profilschiene lösbar befestigbar ist und diese zumindest teilweise abdeckt. Die Verwendung einer derartigen Verblendung ist besonders vorteilhaft, da, wenn jedes Kraftfahrzeug des entsprechenden Fahrzeugtyps bereits ab Werk mit dem erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofil ausgestattet ist, mit Hilfe der Verblendung einerseits das Erscheinungsbild des Fahrgastraumes gezielt verschönert und auf einfache Weise an individuelle Kundenwünsche angepaßt werden kann, während andererseits ein Nachrüsten der Fahrzeuge mit Autogardinen durch simples Entfernen der Verblendung und Einhängen von Gardinen schnell und einfach zu realisieren ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils ist am Grundkörper desselben ein Befestigungsabschnitt vorgesehen, mit dem das Fenster-Rahmenprofil am eigentlichen Fensterrahmen des Kfz-Fensters lösbar befestigt werden kann. Das Fenster-Rahmenprofil dient dabei einerseits als Verblendung für den Fensterrahmen, während es gleichzeitig mit seiner Profilschiene als Teil der Führungseinrichtung der Autogardine
auf einfache Weise das gegebenenfalls nachträgliche Ausrüsten des jeweiligen Fensters mit einer Autogardine ermöglicht. Ist das Fenster-Rahmenprofil zusätzlich mit einem Antriebskanal zur Aufnahme eines Antriebselementes ausgestattet, kann die gesamte Antriebseinrichtung für die Autogardine in das Fenster-Rahmenprofil vormontiert und in diesem vormontierten Zustand am Fensterrahmen befestigt werden, so dass aufwendige Einbauarbeiten entfallen können und ein eventuelles Nachrüsten mit einem Antrieb erleichtert ist. Darüber hinaus sind gegebenenfalls notwendige Wartungsund Repararturarbeiten erleichtert. Zum Befestigen des Fenster-Rahmenprofiles wird dieses vorzugsweise durch entsprechende Rastelemente mit dem Fensterrahmen verrastet.
Alternativ wird vorgeschlagen, dass Fenster-Rahmenprofil als Teil des eigentlichen Fensterrahmens auszubilden, indem in etwa parallel zur Profilschiene ein Halteabschnitt ausgebildet wird, an dem das Kfz-Fenster beispielsweise durch Kleben befestigt werden kann. Die Ausbildung zumindest eines Abschnitts des Fensterrahmens als Fenster-Rahmenprofils, das als Führung für die Autogardine verwendbar ist, hat den Vorteil, dass alle Fahrzeuge desselben Fahrzeugtyps bereits ab Werk mit dem erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofil ausgestattet werden können, so dass ein eventuelles Nachrüsten des Fahrzeuges mit Autogardinen denkbar einfach ist.
Zum Befestigen dieses in den Fensterrahmen integrierten Fenster-Rahmenprofils an der Karosserie wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform dieses Fenster-Rahmenprofils vorgeschlagen, einen in etwa parallel zum Halteabschnitt verlaufenden Klemmkanal auszubilden, der zum Festklemmen des Rahmenprofils auf die die Fensteröffnung der Karosserie begrenzende Kante aufgesteckt wird. Durch das Festklemmen des Rahmenprofils an der Fensteröffnung kann
ein aufwendiges Montieren, beispielsweise unter Verwendung separater Befestigungselemente wie Schrauben, entfallen.
Damit das Fenster-Rahmenprofil für unterschiedlichste Typen von Kraftfahrzeuge eingesetzt werden kann, die sich insbesondere in der Gestaltung der Fensteröffnungen voneinander unterscheiden, wird ferner vorgeschlagen, an den beiden Enden des länglichen Rahmenprofils Kupplungsabschnitte auszubilden, an die weitere Fenster-Rahmenprofile kuppelbar sind. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, das Fenster-Rahmenprofil durch Verwendung entsprechend abgewandelter Fenster-Rahmenprofilen auf einfache Weise an unterschiedlichste Fahrzeugtypen anzupassen. Ferner kann das erfindungsgemäße Fenster-Rahmenprofil auch mit Rahmenprofilen kombinert werden, die beispielsweise keine Profilschiene für Autogardinen aufweisen. Darüber hinaus können aus den fest miteinander gekuppelten Fenster-Rahmenprofilen Rahmeneinheiten gebildet werden, die in ihrer Gesamtheit in die Fensteröffnung der Karosserie eingesetzt werden können.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ferner vorgeschlagen, die Rahmenprofile identisch auszubilden, wodurch die Teilevielfalt bei der Montage weiter reduziert ist.
Alternativ wird vorgeschlagen, das Fenster-Rahmenprofil bereits als geschlossenen Rahmen auszubilden, der in die an der Karosserie ausgebildete Fensteröffnung eingesetzt werden kann. Die Ausbildung des Fenster-Rahmenprofils als geschlossener Rahmen hat den Vorteil, dass der Rahmen in seiner Gesamtheit eine vergleichsweise hohe Steifigkeit besitzt und die Karosserie insbesondere im Bereich der Fensteröffnung zusätzlich versteift.
Als Werkstoff für das Rahmenprofil wird insbesondere die Verwendung eines thermoplastischen Kunststoffes vorgeschlagen, vorzugsweise eines wetterfesten Kunststoffes, aus dem unterschiedlichste Querschnittsformen einfach zu formen sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von sechs Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt eines Kraftfahrzeuges in Seitenansicht, dessen Seitenfenster mit einer Autogardine versehen ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils mit einer T-fÖrmigen Führungsleiste als Profilschiene, das auf den Fensterrahmen des Seitenfensters vom Fahrzeuginneren her aufsteckbar ist;
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht einer Abwandlung des in Fig. 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels mit abgewandeltem Grundkörper;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles eines auf den Fensterrahmen aufsteckbaren Fenster-Rahmenprofils, dessen Profilschiene als Nut im Grundkörper des Fenster-Rahmenprofils ausgebildet ist;
Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht einer Abwandlung des in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels, bei der der Grundkörper aus mehreren Profilelementen zusammengesetzt ist;
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittansicht eines dritten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils zum Aufstecken auf einen Fensterrahmen, das einen parallel zur Profilschiene verlaufenden Antriebskanal aufweist;
Fig. 7 eine vergrößerte Schnittansicht eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils, das als Teil des eigentlichen Fensterrahmens des Kraftfahrzeuges ausgebildet ist und eine T-förmige Nut als Profilschiene aufweist;
Fig. 8 eine vergrößerte Schnittansicht des Fenster-Rahenprofils nach Fig. 7 mit in die T-förmige Nut eingesetzter Verblendung;
Fig. 9 eine vergrößerte Schnittansicht eines fünften Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils, das gleichfalls in den Fensterrahmen integriert ist und eine Führungsleiste als Profilschiene aufweist; und
Fig. 10 eine vergrößerte Schnittansicht eines sechsten Ausführungsbeispieles eines in den Fensterrahmen integrierten Fenster-Rahmenprofils nach der Erfindung, das eine T-förmige Nut als Profilschiene und einen parallel zur dieser verlaufenden Antriebskanal aufweist.
Fig. 1 zeigt den Fondbereich eines Fahrzeuges 10 in schematischer Seitenansicht. An der Karosserie 12 des Fahrzeugs ist eine Fensteröffnung 14 ausgebildet, in die ein Fensterrahmen 16 eingesetzt ist. Der Fensterrahmen 16 hält ein
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Fenster 18, im vorliegenden Fall eine Seitenscheibe, das in den Fensterrahmen 16 eingeklebt oder als Stellfenster relativ zum Fensterrahmen 16 beweglich eingesetzt ist. Am Fenster 18 ist eine Gardine 20 vorgesehen, die zwischen der dargestellten zugezogenen Stellung und einer nicht dargestellten offenen Stellung beweglich ist.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 10 unterschiedliche Fenster-Rahmenprofile 22a bis 22f näher erläutert, die als Führungseinrichtung für die Gardine 20 eingesetzt werden.
Die in den Fig. 2 bis 6 beschriebenen Fenster-Rahmenprofile 22a bis 22c sind dabei als aufsteckbare Fenster-Rahmenprofile 22a bis 22c ausgebildet, die von der Innenseite des Fahrzeuges 10 her auf den Fensterrahmen 16 aufsteckbar und durch lösbare Verbindungen an diesem befestigbar sind.
Die in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Fensterrahmenprofile 22d bis 22f sind dagegen in den eigentlichen Fensterrahmen 16 integriert, bilden also einen Teil des Fensterrahmens 16.
In Fig. 2 ist in einer vergrößteren Schnittansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines aufsteckbaren Fenster-Rahmenprofils 22a gezeigt. Das Fenster-Rahmenprofil 22a weist einen Grundkörper 24a auf, an dem ein Befestigungsabschnitt 26a und eine Profilschiene 28a ausgebildet sind.
Der Befestigungsabschnitt 26a weist zwei sich in Längsrichtung des Fenster-Rahmenprofils 22a erstreckende, parallel zueinander verlaufende Rastleisten 30a auf, die vom Grundkörper 24a abstehen und in die Seitenflächen des Grundkörpers 24a übergehen.
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Die Profilschiene 28a ist als eine vom Grundkörper 24a abstehende Führungsleiste 32a ausgebildet, die sich parallel zu den Rastleisten 30a vorzugsweise über die gesamte Länge des Fenster-Rahmenprofils 22a erstreckt und im Querschnitt etwa T-förmig ist. Auf die Führungsleiste 32a sind mehrere Gleiter 34a aufgeschoben, an denen die Gardine 20 in bekannter Weise eingehängt ist.
Zur Montage wird das Fenster-Rahmenprofil 22a mit seinen Rastleisten 30a auf den eigentlichen Fensterrahmen 16 (vgl. Fig. 1) aufgesteckt und an diesem verrastet. Der Fensterrahmen 16 ist zu diesem Zweck mit entsprechenden Rastnuten (nicht dargestellt) versehen, mit denen die Rastleisten 30a zum lösbaren Befestigen in Eingriff kommen.
Das Fenster-Rahmenprofil 22a kann als Rahmenleiste ausgebildet sein, die nur abschnittsweise am Fensterrahmen 16 befestigt wird. Ferner können aus mehreren derartigen Rahmenleisten, die mit an ihren Enden vorgesehenen Kupplungsabschnitten miteinander verbunden sind, ein geschlossener Rahmen gebildet werden, der in seiner Gesamtheit auf den Fensterrahmen 16 aufgesteckt wird. Alternativ ist es auch denkbar, das Fenster-Rahmenprofil 22a einstückig als geschlossenen Rahmen auszubilden, der auf den Fensterrahmen 16 aufgesteckt wird.
In gestrichelter Darstellung ist in Fig. 2 das Fenster-Rah menprofil 22a mit einem abgewandtelten Grundkörper 24a' gezeigt, bei dem die links dargestellte Rastleiste 30a' kürzer ausgebildet ist als die rechts dargestellte Rastleiste 30a'. Dieses Fenster-Rahmenprofil 22a wird für andere Fahr zeugtypen verwendet.
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Fig. 3 zeigt eine weitere Abwandlung des Fenster-Rahmenprofils 22a", bei dem die Rastleiste 30a", die links dargestellt ist, unter einem Winkel vom Grundkörper 24a" absteht.
Des Weiteren ist zu bemerken, dass das Fenster-Rahmenprofil 22a über seine Länge betrachtet auch eine sich ändernde Querschnittsform aufweisen kann.
Fig. 4 zeigt in vergrößerter Schnittansicht eine abgewandelte zweite Ausfuhrungsform eines Fenster-Rahmenprofils 22b, dessen Aufbau im wesentlichen dem Aufbau des zuvor beschriebenen Fenster-Rahmenprofils 22a entspricht. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich lediglich in der Gestaltung der Profilschiene 28b, die im vorliegenden Fall als Nut 36b bzw. Führungskanal ausgebildet ist. In die Nut 36b sind gleichfalls mehrere Gleiter 34b eingesetzt, mit denen die Gardine 20 entlang des Fenster-Rahmenprofils 22b bewegbar ist.
Zum Befestigen im Inneren des Fahrzeuges 10 wird das Fenster-Rahmenprofil 22b gleichfalls mit Hilfe der Rastleisten 30b des Befestigungsabschnittes 26b am Fensterrahmen 16 des Fahrzeuges 10 verrastet.
In Fig. 5 ist eine Abwandlung des in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels des Fensterrahmenprofils 22b gezeigt. Der Aufbau dieses abgewandelten Fenster-Rahmenprofils 22b' entspricht im Wesentlichen dem Aufbau des zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Ausführungsbeispiels. Allerdings ist bei dieser Abwandlung der Grundkörper 24b' aus zwei Profilelementen 66b' ausgebildet. Durch die Verwendung dieser beiden Profilelemente 66b' kann dieses Fenster-Rahmenprofil 22b1 eine vergleichsweise komplexe Querschnittsform aufweisen. Zum Verbinden der beiden Rahmenprofile 66b' ist eine Steckverbindung 68b' vorge-
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sehen. Die Steckverbindung 68b' ist in diesem Fall durch eine am in Fig. 5 links dargestellten Profilelement 66b' ausgebildete Steckleiste 72b' ausgebildet, die in eine am anderen Profilelement 66b' ausgebildete Aufnahmenut 74b' eingesteckt ist. Die beiden Profilelemente 66b' werden an der Steckverbindung 68b' miteinander verklebt und gegebenenfalls zusätzlich oder auch alternativ zum Verkleben, beispielsweise durch Ultraschallschweißen, miteinander verschweißt .
In Fig. 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel eines Fenster-Rahmenprofils 22c gezeigt. Der Aufbau des Fenster-Rahmenprofils 22c entspricht im wesentlichen dem Aufbau des zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel. Auch hier sind am Grundkörper 24c ein Befestigungsabschnitt 26c mit Rastleisten 30c und eine als Nut 36c ausgebildete Profilschiene 28c vorgesehen.
Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel ist jedoch zusätzlich zwischen den beiden Rastleisten 30c ein Antriebskanal 38c vorgesehen, der durch einen Kanalspalt 39c mit der T-förmigen Nut 36c in Verbindung steht. Der Antriebskanal 38c dient zur Aufnahme eines Stelldrahtes 40c einer nicht dargestellten Antriebseinheit, welcher durch Verbindungsglieder 42c mit einem Teil der in der Nut 36c geführten Gleiter 34c verbunden ist. Durch Hin- und Herbewegen des Stelldrahtes 40c kann dabei die Gardine 20 entlang der Nut 36c verstellt werden.
Durch vorsehen einer Umlenkrolle (nicht dargestellt) am Ende der Nut 36c kann anstelle des Stelldrahtes 40c auch eine Antriebskette oder ein Antriebsseil im Antriebskanal 38c aufgenommen sein.
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Wie die beiden zuvor beschriebenen ersten beiden Ausführungsbeispiel kann auch das Fenster-Rahmenprofil 22c durch die Rastleisten 30c am Fensterrahmen 16 lösbar befestigt werden, wobei zumindest ein Teil des Gardinenantriebes, nämlich der Stelldraht 40c bereits vormontiert mit am Fensterrahmen 16 befestigt wird.
In den Fig. 7 bis 10 sind weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Fenster-Rahmenprofile 22d bis 22f dargestellt, die im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen drei Ausführungsbeispielen als Teil des Fensterrahmens 16 ausgebildet in diesen integriert sind und zum Halten und Abstützen des Fensters 18 dienen.
So ist in Fig. 7 in einer vergrößerten Schnittansicht ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils 22d gezeigt. Das Fenster-Rahmenprofil 22d weist gleichfalls einen Grundkörper 24d auf, an dem neben dem Befestigungsabschnitt 26d und der Profilschiene 28d ein Halteabschnitt 44d für das Fenster 18 vorgesehen ist, der sich über die gesamte Länge des Fenster-Rahmenprofils 22d erstreckt.
Bei der Montage wird der eigentliche Fensterrahmen 16 aus mehreren derartigen Fenster-Rahmenprofilen 22d gebildet, wobei die einzelnen Fenster-Rahmenprofile 22d an nicht dargestellten Kupplungslaschen, die jeweils an den Enden der Fenster-Rahmenprofile 22d vorgesehen sind, miteinander fest verbunden werden. Anschließend wird der aus den Fenster-Rahmenprofilen 22d gebildet Fensterrahmen 16 in diesem vormontierten Zustand in die Fensteröffnung 14 eingesetzt.
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Zum Befestigen der Fenster-Rahmenprofile 22d an der Fensteröffnung 14 ist am Befestigungsabschnitt 26d ein Klemmkanal 46d ausgebildet, der auf die die Fensteröffnung 14 begrenzende Kante 48 aufgeschoben bzw. aufgesteckt wird, wobei das jeweilige Fenster-Rahmenprofil 22d an der Kante 48 festgeklemmt wird.
Benachbart zum Klemmkanal 46d ist an der in das Fahrzeuginnere zeigenden Seite des Fenster-Rahmenprofils 22d eine Vertiefung 5Od ausgebildet, in die das Ende einer Innenverkleidung 52 des Fahrzeugs 10 eingeführt wird, bevor das jeweilige Fenster-Rahmenprofil 22d endgültig an der Kante 48 der Karosserie 12 festgeklemmt wird. Auf diese Weise wird die Innenverkleidung 52 zwischen der Karosserie 12 und dem Fenster-Rahmenprofil 22d zusätzlich gesichert.
Nach der Montage der Fenster-Rahmenprofile 22d wird das Fenster 18 in den Fensterrahmen 16 eingesetzt. Bei dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Fenster 18 mit den einzelnen Fenster-Rahmenprofilen 22d verklebt. Zu diesem Zweck wird auf den Halteabschnitt 44d Klebstoff 54 aufgetragen. Um die Haftfähigkeit des Klebstoffes 54 am Fenster-Rahmenprofil 22d noch zu verbessern, weist der Halteabschnitt 44d an den Bereichen, an denen der Klebstoff 54 aufgetragen wird, eine aufgeraute Oberfläche 56d auf. Nach dem Auftragen des Klebstoffs 54 wird das Fenster 18 in bekannter Weise in den Fensterrahmen 16 eingesetzt.
Die Profilschiene 28d ist bei diesem vierten Ausführungsbeispiel als im Querschnitt T-förmige Nut 36d ausgebildet, die parallel zum Befestigungsabschnitt 26d und zum Halteabschnitt 44d verläuft.
Auch hier werden zur Montage der Gardine 20 mehrere an der Gardine 20 in bekannter Weise eingehängte Gleiter 34d durch
eine nicht dargestellte Öffnung am Fenster-Rahmenprofil 22d in die T-förmige Nut 36d eingehängt, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Nachdem die nicht dargestellte Öffnung an dem Fenster-Rahmenprofil 22d verschlossen worden ist, kann die Gardine 20 in Längsrichtung des Fenster-Rahmenprofils 22d hin und her bewegt werden.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind in der T-förmigen Nut 36d zusätzlich mehrere Bremsabschnitte 58d ausgebildet, die durch kleine Bürsten 60d an der Innenseite der T-förmigen Nut 36d definiert sind. Mit Hilfe dieser Bürsten 6Od wird erreicht, dass die Gleiter 34d in den Bremsabschnitten 58d mit größerer Reibung in der T-förmigen Nut 36d bewegbar sind als in den Schienenabschnitten ohne Bürsten, so dass die Gardine 20 in diesen Bremsabschnitten 58d gebremst wird und gegebenenfalls in einer definierten Stellung am Fenster-Rahmenprofil 22d gehalten ist.
Soll dagegen an das Fenster-Rahmenprofil 22d keine Gardine 20 montiert werden, so wie es in Fig. 8 dargestellt ist, wird die dann offene T-förmige Nut 36d mit Hilfe einer Verblendung 62d kaschiert. Die Verblendung 62d ist zu diesem Zweck als Leiste ausgebildet und weist auf ihrer dem Fenster-Rahmenprofil 22d zugewandten Rückseite mehrere Rastelemente 64d auf, mit denen die Verblendung 62d an der T-förmigen Nut 36d verrastet ist. Die Verblendung 62d kann beispielsweise als Wurzelholzimitat oder ähnliches gestaltet sein. Durch die Verwendung der Verblendung 62d ist es möglich, die Fahrzeuge 10 bereits ab Werk mit den erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofilen 22d auszustatten, wobei bei den Fahrzeugen 10, die nicht mit einer Gardine 20 ausgestattet werden sollen, die T-förmige Nut 36d durch die Verblendung 62d bis zu einer eventuellen Nachrüstung mit Gardinen 20 kaschiert werden kann.
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In Fig. 9 ist in einer vergrößerten Schnittansicht ein fünftes Ausführungsbeispiel eines Fenster-Rahmenprofils 22e gezeigt. Das Fenster-Rahmenprofil 22e entspricht in seiner Querschnittsform im Wesentlichen der Querschnittsform des zuvor geschilderten Fenster-Rahmenprofils 22e, wobei der einzige Unterschied zum Fenster-Rahmenprofil 22d in der Gestalt der Profilschiene 28e besteht.
So weist das Fenster-Rahmenprofil 22e anstelle der T-förmigen Nut 36d als Profilschiene 28e eine im Querschnitt etwa kreisrunde Führungsleiste 32e auf, die vom Grundkörper 24e des Fenster-Rahmenprofils 22e absteht. Die Führungsleiste 32e erstreckt sich gleichfalls über die gesamte Länge des Fenster-Rahmenprofils 22e und dient auch hier als Führung für die Gardine 20. Zum verschieblichen Befestigen der Gardine 20 an der Führungsleiste 32e werden Gleiter 34e verwendet, die geschlitzt sind und ohne großen Aufwand auf die Führungsleiste 32e aufgesteckt werden können.
In Fig. 10 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fenster-Rahmenprofils 22f dargestellt. Das Fenster-Rahmenprofil 22f entspricht gleichfalls in seinem Aufbau im Wesentlichen dem unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschriebenen Fenster-Rahmenprofil 22d. Allerdings ist das Fenster-Rahmenprofil 22f zusätzlich für die Verwendung mit einer Antriebseinheit ausgelegt. Darüber hinaus ist das Fenster-Rahmenprofil 22f aufgrund seiner verhältnismäßig komplexen Querschnittsform, ähnlich dem in Fig. 5 gezeigten Fenster-Rahmenprofil 22b', aus zwei einfach gestalteten Profilelementen 66f zusammengesetzt, die durch Schweißen fest miteinander verbunden worden sind, wie nachfolgend erläutert wird.
So wurden bei der Fertigung des Fenster-Rahmenprofils 22f zunächst die beiden Profilelemente 66f durch Strangpressen aus einem Kunststoffmaterial gefertigt. Anschließend wurden die beiden Profilelemente 66f durch Steckverbindungen 68f lösbar miteinander verbunden. Nach dem Zusammenstecken der beiden Profilelemente 66f wurden diese durch Ultraschallschweißen fest miteinander verbunden.
Auf diese Weise können durch Verwendung von Profilelementen 66f unterschiedlichster Querschnittsformen verschiedenste Fenster-Rahmenprofile 22 realisiert werden. Ferner ist es denkbar, durch Verwendung bestimmter Grundformen als Profilelemente 66f die Fenster-Rahmenprofile 22 in ihrer Querschnittsform gezielt an den jeweiligen Anwendungsfall anzupassen. So kann anstelle des den Halteabschnitt 44f bildenden Profilelementes 66f ein abgewandeltes Profilelement verwendet werden, bei dem der Halteabschnitt 44f beispielsweise als im Querschnitt T-förmige Nut ausgebildet ist. Ferner kann auch ein Profilelement 66f eingesetzt werden, bei dem der Befestigungsabschnitt 26f an eine abgewandelte Kantenform der Fensteröffnung 14 angepasst ist.
Wie zuvor bereits angesprochen, unterscheidet sich das Rahmenprofil 22f gegenüber den beiden zuvor unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 9 beschriebenen Fenster-Rahmenprofile 22d und 22e darüber hinaus durch zusätzliche Merkmale. So weist der Halteabschnitt 44f eine U-förmige Nut 7Of auf. Die U-förmige Nut 7Of dient zur Aufnahme einer Dichtung 71f, die in der Nut 7Of in bekannter Weise beispielsweise durch Klemmen befestigt ist. Die Verwendung der Dichtung 71f hat den Vorteil, dass bei diesem Ausführungsbeispiel das Fenster 18 geöffnet und geschlossen werden kann, wobei die Dichtung 71f den Innenraum des Fahrzeuges 10 bei geschlossenem Fesnter 18 nach außen hin dichtend abschließt.
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Unmittelbar benachbart zur T-förmigen Nut 36f ist im Fenster-Rahmenprofil 22f ferner ein Antriebskanal 38f ausgebildet, der wie der Antriebskanal 38c des in Fig. 6 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel durch einen Kanalspalt 39f mit der T-förmigen Nut 36f verbunden ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist in dem Antriebskanal 38f ein Stelldraht 4Of aufgenommen, der durch Verbindungsglieder 42f mit den in der T-förmigen Nut 36f geführten Gleitern 34f zum Bewegen der Gardine 20 gekoppelt ist.
Claims (15)
1. Kfz-Fenster-Rahmenprofil zum Anbringen an der Karosserie eines Kraftfahrzeuges, wobei das Fenster-Rahmenprofil (22) zur Aufnahme einer Führungseinrichtung einer Autogardine (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in das Fenster-Rahmenprofil (22) eine Profilschiene (28) der Führungseinrichtung integriert ist, an welcher die Autogardine (20) zum verschieblichen Lagern befestigbar ist.
2. Fenster-Rahmenprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (28) eine im Querschnitt als Vollprofil, insbesondere im Querschnitt als T-Profil ausgebildete Führungsleiste (32) ist, welche vom Grundkörper (24) des Rahmenprofiles (22) absteht und entlang welcher die Autogardine (20) durch Halte- und Führungselemente (34) der Führungseinrichtung verschieblich ist.
3. Fenster-Rahmenprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (28) eine im Grundkörper (24) ausgebildete T-förmige Nut (36) ist, an der die Autogardine (20) durch Halte- und Führungselemente (34) der Führungseinrichtung verschieblich befestigbar ist.
4. Fenster-Rahmenprofil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Profilschiene (28) zumindest ein Bremsabschnitt (58) ausgebildet ist, an dem bei einem Entlanggleiten der Halte- und Führungselemente (34) eine verglichen mit den weiteren Schienenabschnitten höhere Reibung zwischen dem Bremsabschnitt (58) und den Halte- und Führungselementen (34) wirkt.
5. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundkörper (24) ein etwa parallel zur Profilschiene (28) verlaufender Antriebskanal (38) zur Aufnahme eines Antriebselementes (40) einer Antriebseinheit der Führungseinrichtung ausgebildet ist.
6. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster-Rahmenprofil (22) einstückig ausgebildet ist.
7. Fenster-Rahmenprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster-Rahmenprofil (22) aus mehreren Profilelementen (66) gebildet ist, die bei der Herstellung des Fenster-Rahmenprofils (22) zunächst zusammengesetzt und anschließend zur Bildung des Fenster-Rahmenprofils (22) fest miteinander verbunden sind.
8. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Profilschiene (28) für ein zumindest teilweises Abdecken derselben eine Verblendung (62) lösbar befestigbar ist.
9. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (24) ein Befestigungsabschnitt (26) zum lösbaren Befestigen des Fenster-Rahmenprofils (22) am Fensterrahmen (16) des Kfz-Fensters (18) des Fahrzeuges (10) vorgesehen ist.
10. Fenster-Rahmenprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster-Rahmenprofil (22) Teil des Fensterrahmens (16) des Kfz-Fensters (18) ist und einen parallel zur Profilschiene (28) verlaufenden Halteabschnitt (44) zum Halten des Kfz-Fensters (22) an der Karosserie (12) aufweist.
11. Fenster-Rahmenprofil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster-Rahmenprofil (22) einen etwa parallel zum Halteabschnitt (44) verlaufenden Klemmkanal (46) als Befestigungsabschnitt (26) aufweist, der zum Festklemmen des Fenster-Rahmenprofils (22) an der die Fensteröffnung (14) der Karosserie (12) begrenzenden Kante (36) dient.
12. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden des länglichen Fenster-Rahmenprofils (22) Kupplungsabschnitte ausgebildet sind, an die weitere Fenster-Rahmenprofile, vorzugsweise zur Bildung eines geschlossenen Rahmens bzw. Fensterrahmens (16), kuppelbar sind.
13. Fenster-Rahmenprofil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fenster-Rahmenprofile (22) identisch ausgebildet sind.
14. Fenster-Rahmenprofil nach einem der Ansprüch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster-Rahmenprofil (22) als geschlossener Rahmen ausgebildet ist, der am Fensterrahmen (16) der Karosserie (12) befestigbar oder als Fensterrahmen (16) in eine an der Karosserie (12) ausgebildete Fensteröffnung (14) einsetzbar ist.
15. Fenster-Rahmenprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (22) aus einem thermoplastischen, insbesondere wetterfesten Kunststoff gefertigt ist.
Priority Applications (1)
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| DE20116968U DE20116968U1 (de) | 2001-10-16 | 2001-10-16 | Kfz-Fenster-Rahmenprofil |
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004063510A1 (de) * | 2004-12-27 | 2006-07-06 | Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg | Fenstermodul für ein Kraftfahrzeug |
| DE202017106474U1 (de) | 2017-10-26 | 2017-12-11 | Zalzar Gmbh | Mitnehmer-Einrichtung |
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2001
- 2001-10-16 DE DE20116968U patent/DE20116968U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004063510A1 (de) * | 2004-12-27 | 2006-07-06 | Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg | Fenstermodul für ein Kraftfahrzeug |
| DE202017106474U1 (de) | 2017-10-26 | 2017-12-11 | Zalzar Gmbh | Mitnehmer-Einrichtung |
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