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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion,
die eine Sonnenblende hat, die in einer Längsrichtung bewegbar ist.
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Bisher
ist eine Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion dieser Art bekannt, die
folgendes hat: ein Paar von linken und rechten Rahmenbereichen,
die jeweils in Längsrichtung
an linken und rechten Außenrandbereichen
eines Dachausschnitts verlaufen, einen vorderen Querträger zum
Verbinden der Vorderenden von Rahmenbereichen und einen Motor, der
an einer Dachplattenseite über
eine Halterung befestigt ist (siehe Patentdokument 1, das noch beschrieben
wird). In jedem der Rahmenbereiche sind eine Haubengleitschiene
zum Führen
eines Antriebselements, das mit einer Schiebedachhaube in Eingriff
ist, und eine Sonnenblende-Gleitschiene zum Führen einer Sonnenblende vorgesehen.
Ein Motor ist hinter jedem der Rahmenbereiche angeordnet und treibt
das Antriebselement an.
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Im
Fall der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bilden jedoch die Rahmenbereiche
und der vordere Querträger
einen nahezu U-förmigen
Bereich. Daher treten bei der Schiebedachkonstruktion die Probleme
auf, daß die
Steifigkeit eines rückseitigen Teils
jedes der Rahmenbereiche gering ist und infolgedessen die Wahrscheinlichkeit
des Auftretens einer Verformung besteht.
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Es
ist eine Konstruktion mit einem hinteren Querträger zum Verbinden hinterer
Enden der Rahmenbereiche als Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bekannt,
welche diese Probleme gelöst
hat. Die Konstruktion bewrkt eine drastische Erhöhung der Steifigkeit des rückseitigen
Teils von jedem der Rahmenbereiche. Der hintere Querträger ist
an einem unteren Teil jedes der Rahmenbereiche befestigt und festgelegt.
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Bei
der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist ein Motor zum Treiben einer
Schiebedachhaube hinter einer Haubengleitschiene und einer Sonnenblende-Gleitschiene
angeordnet. Ferner ist hinter dem Motor eine sich quer erstreckende
Fahrzeug-Dachstrebe angeordnet.
[Patentdokument 1]
Die
ungeprüfte
JP-Gebrauchsmusteranmeldung Nr. Hei7-35139.
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Bei
der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion sind jedoch der Motor und die
Dachstrebe hinter der Sonnenblende-Gleitschiene angebracht. Wenn
also eine Schiebedachvorrichtung einschließlich der Rahmenbereiche in
einen Fahrzeugaufbau eingebaut wird, ist eine Bewegungsbahn der
Sonnenblende durch den Motor und die Dachstrebe verschlossen. Dadurch
wird die Einführung
und das Entfernen der Sonnenblende unmöglich.
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Wenn
ein Fahrzeug hergestellt wird, wird also die Schiebedachkonstruktion
in den Fahrzeugaufbau in einem Zustand eingebaut, in dem die Sonnenblende
bereits vorläufig
in die Schiebedachvorrichtung eingebaut ist. Dabei werden die Schritte
des Einbaus der Schiebedachvorrichtung in den Fahrzeugaufbau und
der Montage des Fahrzeugaufbaus in einer Fertigungsanlage unter
Bedingungen ausgeführt,
unter denen die Sonnenblende eingebaut ist. Infolgedessen ergeben
sich bei der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion die Probleme, daß Öl od. dgl.
an der Sonnenblende haftet und sie verschmutzt. Wenn ferner im Fall
eines Langzeitgebrauchs des Fahrzeugs die Sonnenblende durch Alterung
verschlechtert ist, sollte der Motor auf solche Weise demontierbar
sein, daß die
Sonnenblende entfernt werden kann. Daher besteht das Problem bei
der Schiebedachkonstruktion, daß die
Sonnenblende nicht auf einfache Weise ersetzt werden kann.
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DE 19851366 zeigt eine
Schiebedachanordnung, und zwar speziell Doppel-Schiebedachanordnungen, für Kraftfahrzeuge,
bei denen eine Sonnenblende eingebaut ist. Ein solches System bietet
den Vorteil, daß Windgeräusche verringert
werden, während
gleichzeitig der Öffnungsbereich
vergrößert wird.
Es wird jedoch nichts darüber
gesagt, daß eine Sonnenblende
für ein
solches System vorgesehen wäre,
die ohne weiteres und auf einfache Weise entfernt und ausgetauscht
werden kann.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung wurde im Hinblick auf die vorgenannten Umstände gemacht.
Eine Aufgabe der Erfindung ist somit die Bereitstellung einer Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion,
bei welcher der Einbau und Ausbau einer Sonnenblende erleichtert
ist, um dadurch eine Verschmutzung der Sonnenblende bei der Fertigung
zu verhindern und somit die Auswechslung der Sonnenblende zu vereinfachen.
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Zur
Lösung
der vorstehenden Aufgabe ist gemäß der Erfindung
eine Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion
vorgesehen (nachstehend als eine erste Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet),
die durch den Zusammenbau einer Schiebedachkonstruktion gebildet
ist, die ein Paar von linken und rechten Rahmenbereichen hat, die
an Außenrändern eines
Dachausschnitts vorgesehen sind, und ferner eine Sonnenblende-Gleitschiene
hat, um eine Sonnenblende, die in jedem der Rahmenbereiche gebildet
ist, in einer Längsrichtung
zu einem Fahrzeugaufbau zu führen.
Bei der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion sind der Fahrzeugaufbau
und die Schiebedachvorrichtung so konfiguriert, daß die Sonnenblende
während
eines Zustands, in dem die Schiebedachvorrichtung in den Fahrzeugaufbau
eingebaut wird, von der Vorder- oder Rückseite einer Sonnenblende-Gleitschiene
her frei ein- und ausbaubar ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend als eine zweite Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet)
der ersten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist ein Dachelement,
das in Längsrichtung
eines Dachausschnitts des Fahrzeugaufbaus angeordnet ist und sich
quer erstreckt, über
einem Raum angeordnet, den die Sonnenblende durchsetzt, wenn sie
in ihn eingesetzt oder daraus entfernt wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend aus eine dritte Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet)
der ersten oder zweiten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist ein
Motor zum Antreiben einer Schiebedachhaube über einem Bewegungsort der
Sonnenblende angeordnet.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend aus eine vierte Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet)
der dritten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist der Motor über einer
vordersten Position oder einer hintersten Position angeordnet, zu
der die Sonnenblende von der Sonnenblende-Gleitschiene geführt wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend aus eine fünfte
Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet) der dritten oder vierten
Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist an jedem der Rahmenbereiche
eine Haubengleitschiene zum Führen der
Schiebedachhaube ausgebildet. Wenigstens entweder ein Vorderende
oder ein Hinterende von jedem der Rahmenbereiche ist so positioniert,
daß ein
Endbereich der Haubengleitschiene an einem zentralen Bereich in
einer Längsrichtung
von einem Endbereich der Sonnenblende-Gleitschiene positioniert
ist. Der Motor ist an einer Außenseite
in einer Längsrichtung
von einem Endbereich der Haubengleitschiene angeordnet.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend als eine sechste Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet)
der fünften
Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion ist die Haubengleitschiene separat von
der Sonnenblende-Gleitschiene gebildet.
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Gemäß einer
Ausführungsform
(nachstehend als eine siebte Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion bezeichnet)
von einer der ersten bis sechsten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktionen überspannt ein
Querträger,
der wenigstens einen Satz von Vorderseiten oder einen Satz von Rückseiten
von Rahmenbereichen verbindet und sich quer erstreckt, die Sonnenblende-Gleitschiene
und ist über
einem Bewegungsort der Sonnenblende angeordnet.
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Gemäß einer
Ausführungsform
von einer der ersten bis sechsten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktionen wird der Dachausschnitt
mit einer Haube geöffnet
und geschlossen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine Ausführungsform
der Erfindung und ist eine perspektivische Außenansicht, die ein Dach eines
Fahrzeugs mit einer Schiebedachvorrichtung und außerdem einen
darum herum vorgesehenen Bereich veranschaulicht;
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2 ist
eine perspektivische Außenansicht der
Schiebedachvorrichtung, wobei eine vordere Haube und eine hintere
Haube geschlossen sind;
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3 ist
eine perspektivische Außenansicht der
Schiebedachvorrichtung, wobei die vordere und die hintere Haube
geöffnet
sind;
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4 ist
eine erläuternde,
teilweise geschnittene Vorderansicht und zeigt einen Bereich einer
Schiebedachkonstruktion, in dem die hintere Haube installiert ist,
wobei das Schiebedach in einen Fahrzeugaufbau eingebaut ist;
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5 ist
eine erläuternde,
teilweise geschnittene Vorderansicht und zeigt einen Bereich einer
Schiebedachkonstruktion, in dem die hintere Haube installiert ist,
wobei ein Querelement davon in den Fahrzeugaufbau eingebaut ist;
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6 ist
eine erläuternde,
teilweise geschnittene Seitenansicht der Schiebedachkonstruktion,
wobei ein Querelement davon in den Fahrzeugaufbau eingebaut ist;
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7A und 7B sind
erläuternde,
teilweise geschnittene Seitenansichten, die jeweils die Schiebedachkonstruktion
zeigen, wobei ein Querelement davon in den Fahrzeugaufbau eingebaut
ist; dabei zeigt 7A einen Zustand, in dem am
Hinterende ein Seitenteil eines Dachdekors mit einem Clip an einer
hinteren Schiene befestigt ist, und 7B zeigt einen
Zustand, in dem der Eingriff zwischen dem Dachdekor und der hinteren
Schiene aufgehoben ist.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die 1 bis 7B zeigen
eine Ausführungsform
der Erfindung. 1 ist eine perspektivische Außenansicht,
die ein Dach eines Fahrzeugs mit einer Schiebedachvorrichtung und
außerdem
einen darum herum vorgesehenen Bereich veranschaulicht. 2 ist
eine perspektivische Außenansicht
der Schiebedachvorrichtung, wobei eine vordere Haube und eine hintere
Haube geschlossen sind. 3 ist eine perspektivische Außenansicht
der Schiebedachvorrichtung, wobei die vordere und die hintere Haube
geöffnet
sind.
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Die 4 und 5 sind
erläuternde,
teilweise geschnittene Vorderansichten und zeigen jeweils eine Schiebedachkonstruktion,
bei der das Schiebedach in einen Fahrzeugaufbau eingebaut ist. Die 6, 7B und 7B sind
erläuternde,
teilweise geschnittene Seitenansichten, die jeweils die Schiebedachkonstruktion
zeigen, wobei ein Querelement davon in den Fahrzeugaufbau eingebaut
ist.
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Wie 1 zeigt,
ist das Kraftfahrzeug 1 ein Kombifahrzeug. Eine Schiebedachvorrichtung 4 ist
in einem Dachausschnitt 3 einer Dachplatte 2 vorgesehen.
Die Schiebedachvorrichtung 4 hat eine nahezu rechteckige
vordere Haube 5 zum Öffnen
und Schließen
der Vorderseite eines Dachausschnitts 3 und ferner eine
hintere Haube 6 zum Öffnen
und Schließen der
hinteren Seite des Dachausschnitts 3, so daß die Hauben 5 und 6 miteinander
in Verbindung gelangen.
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Wie 2 zeigt,
ist die vordere Haube 5 an einer Dachplatte 2 so
angebracht, daß sie
um ihre Vorderseite frei schwenkbar ist. Wie 3 zeigt,
ist die vordere Haube 5 so konfiguriert, daß ihr hinterer Bereich
nach oben bewegt wird, um dadurch den vorderen Teil des Dachausschnitts 3 zu öffnen. Bei
dieser Ausführungsform
ist im übrigen
der Schwenkmittelpunkt der vorderen Haube 5 so ausgelegt,
daß er geringfügig in einer
Längsrichtung
bewegt wird. Während
sich das Vorderende der vorderen Haube 5 nach hinten bewegt,
bewegt sich ihr hinteres Ende nach oben.
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Wie 2 zeigt,
ist die hintere Haube 6 an der Dachplatte 2 so
angebracht, daß sie
in einer Längsrichtung
gleitbewegbar ist. Wie 3 zeigt, wird die hintere Haube 6 gleitend
nach rückwärts bewegt,
um dadurch den hinteren Teil des Dachausschnitts 3 zu öffnen. Bei
dieser Ausführungsform
wird die hintere Haube 6 in einen Offenzustand gebracht, nachdem
die vordere Haube 5 in einen Offenzustand gebracht ist.
Ferner wird die vordere Haube 5 in einen geschlossenen
Zustand gebracht, nachdem die hintere Haube 6 in einen
geschlossenen Zustand gebracht ist.
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Wie 2 zeigt,
hat die Schiebedachvorrichtung 4 ein Paar von linken und
rechten Rahmenbereichen 7, die sich jeweils entlang dem
linken und dem rechten Außenrand
des Dachausschnitts 3 erstrecken, und hat ferner einen
Querträger 8,
der die hinteren Enden des linken und des rechten Rahmenbereichs 7 miteinander
verbindet. Wie 3 zeigt, sind in jedem von dem
linken und dem rechten Rahmenbereich 7 in der angegebenen
Reihenfolge von außen
nach innen eine Ablaufrinne 7a für den Wasserablauf, eine Haubengleitschiene 7b zum
Antreiben jeder der Hauben 5 und 6 und eine Sonnenblende-Gleitschiene 7c zum
Führen
der Sonnenblende 9 in der Längsrichtung vorgesehen.
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Wie 4 zeigt,
ist jede von der Ablaufrinne 7a und der Haubengleitschiene 7b auf
solche Weise ausgebildet, daß sie
konkaven Querschnitt haben. Die Ablaufrinne 7a nimmt ablaufendes
Wasser auf, das von dem Außenrand
des Dachausschnitts in einen Fahrzeuginnenraum fließt, und
leitet das Ablaufwasser zur Fahrzeugaußenseite ab. Ferner ist an
der Haubengleitschiene 7b ein Antriebselement 10 angeordnet,
das dazu dient, sich in einer Längsrichtung
zu bewegen, um die vordere Haube 5 und die hintere Haube 6 anzutreiben.
Das Antriebselement 10 wird von einem Motor 13 angetrieben,
der an der unteren Oberfläche
einer Halterung 12 angeordnet ist, die so vorgesehen ist,
daß sie über dem
Querträger 8 und einer
hinteren Schiene 11 des Fahrzeugaufbaus hängt.
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Bei
dieser Ausführungsform
bewegt sich das Antriebselement 10 an der Haubengleitschiene 7b in einer
Längsrichtung.
Das Antriebselement 10 ist mit der vorderen Haube 5 an
der Vorderseite der Haubengleitschiene 7b und außerdem mit
der hinteren Haube 6 an der Rückseite der Haubengleitschiene 7b in
Eingriff. Das Antriebselement 10 bewegt sich in einem Zustand,
in dem das Antriebselement 10 mit der Haube 5 oder 6 in
Eingriff ist, in einer Längsrichtung,
um dadurch die Hauben 5 und 6 so anzutreiben,
daß die
Hauben 5 und 6 geöffnet und geschlossen werden.
Wenn sich also das Antriebselement von der Vorderseite zur Rückseite
bewegt, werden die vordere Haube 5 und die hintere Haube 6 in
dieser Reihenfolge geöffnet.
Wenn sich das Antriebselement 10 von der Rückseite
zur Vorderseite bewegt, werden die hintere Haube 6 und
die vordere Haube 5 in dieser Reihenfolge geschlossen.
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Wie
die 4 und 5 zeigen, ist die Sonnenblende-Gleitschiene 7c wie
ein Flansch ausgebildet und springt nach links und rechts nahezu
horizontal einwärts
vor. Die linken und rechten Endbereiche der Sonnenblende 9 sind
längsgleitbar
an dem flanschähnlichen
Bereich angeordnet. Bei dieser Ausführungsform wird die Sonnenblende 9 vom
Fahrgast so bewegt, daß sie
in einer Längsrichtung
bewegt wird.
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Jeder
von dem linken und rechten Rahmenbereich 7 dieser Ausführungsform
ist konfiguriert durch Teilung in ein Haubenschienenelement 14,
in dem die Ablaufrille 7a und die Haubengleitschiene 7b gebildet
sind, und ein Sonnenblende-Schienenelement 15, in dem die
Sonnenblende-Gleitschiene 7c gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform
verbindet der Querträger 8 die
linken und rechten Haubenschienenelemente 14 und die linken
und rechten Sonnenblende-Schienenelemente 15, wie 5 zeigt.
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Die 6 zeigt,
ist das Hinterende von jedem der Haubenschienenelemente 14 vor
dem Hinterende von jedem der Sonnenblende-Schienenelemente 15 angeordnet.
Dabei haben die Hinterenden der Haubengleitschiene 7b bzw.
der Sonnenblende-Gleitschiene 7c jeweils separate Positionen.
Die Längen
der Schienen 7b und 7c, die notwendig sind, um
die Hauben 5 und 6 und die Sonnenblende 9 in einer
Längsrichtung
zu bewegen, sind separat gewährleistet.
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Ferner
sind die Haubenschienenelemente 14 und die Sonnenblende-Schienenelemente 15 durch
Biegen auf solche Weise geformt, daß sie bei Betrachtung in einer
Seitenansicht nach unten konkav sind. Jedes der Haubenschienenelemente 14 ist so
geformt, daß die
Krümmung
eines Teils davon, der einer Zone entspricht, in der das Antriebselement
die vordere Haube 5 antreibt, von der Krümmung eines anderen
Teils davon verschieden ist, der einer Zone entspricht, in der das
Antriebselement die hintere Haube 6 antreibt. Ferner ist
jedes von den Sonnenblende-Schienenelementen 15 so
geformt, daß es
in einer Längsrichtung
eine nahezu gleichmäßige Krümmung hat.
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Wie 6 zeigt,
ist das Sonnenblende-Schienenelement 15 so konfiguriert,
daß die Höhe seines
Hinterendes geringer als die Höhe
des Haubenschienenelements 14 ist. Außerdem ist das Sonnenblende-Schienenelement 15 so
konfiguriert, daß die
Höhe eines
zentralen Teils in der Längsrichtung
größer als
die Höhe
des Haubenschienenelements 14 ist. Der Motor 13,
die Halterung 12 und die hintere Schiene 11 sind
hinter dem Haubenschienenelement 14 angeordnet. Dabei ist
bei dieser Ausführungsform
der hintere Endbereich von jedem von den linken und rechten Rahmenbereichen 7 so
konfiguriert, daß der
Endbereich der Haubengleitschiene 7b vor dem Ende der Sonnenblende-Gleitschiene 7c (also
an dem zentralen Bereich in der Längsrichtung dieses Endes) liegt.
Der Motor 13 ist hinter dem Endbereich (also an der äußeren Position
in der Längsrichtung
des Endbereichs) der Haubengleitschiene 7b angeordnet.
Ferner ist der Motor 13 über der am Hinterende befindlichen
Seite von jedem der Sonnenblende-Schienenelemente 15 angeordnet.
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Die
als Dachelement dienende hintere Schiene 11 ist entlang
dem oberen Teil des an der Rückflächenseite
befindlichen Öffnungsbereichs
des Kraftfahrzeugs 1 vorgesehen. Die hintere Schiene 11 ist
im übrigen
in dem Motorfahrzeug 1 üblicherweise vorgesehen.
Somit wird die hintere Schiene 11 hier nicht im Detail
beschrieben. Die Halterung 12 ist mit einem zentralen Bereich
in der Querrichtung des Querträgers 8 verschweißt und an
der unteren Oberfläche
der hinteren Schiene 11 befestigt und fixiert. Der Motor 13 ist
mit Bolzen an der Halterung 12 angebracht. Dabei ist die
Halterung 12 nach unten und hinten hinter einen Bereich
geneigt, an dem der Motor 13 angebracht ist, und ist an
der unteren Oberfläche
der hinteren Schiene 11 fixiert, deren Höhe nahezu
gleich derjenigen des Haubenschienenelements 14 ist.
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Somit
ist der Motor 13 über
dem Bewegungsort der Sonnenblende 9 angeordnet. Insbesondere ist
bei dieser Ausführungsform
der Motor 13 über
der hintersten Position der Sonnenblende 9 angeordnet, wie 6 zeigt.
Ferner ist diese Ausführungsform
so konfiguriert, daß die
an dem Fahrzeugaufbau festgelegten Teile und die in der Schiebedachvorrichtung 4 vorgesehenen
Teile sich nicht hinter der Sonnenblende-Gleitschiene 7c befinden.
Dabei sind der Fahrzeugaufbau und die Schiebedachvorrichtung 4 so konfiguriert,
daß die
Sonnenblende 9 in dem Zustand, in dem die Schiebedachvorrichtung 4 in
den Fahrzeugaufbau eingebaut wird, hinter der Sonnenblende-Gleitschiene 7c ungehindert
ein- und ausgebaut werden kann. Somit ist ein Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S definiert,
durch den die Sonnenblende 9 eingebaut und ausgebaut werden
kann. Wenn bei dieser Ausführungsform
das Fahrzeug hergestellt wird, wird an dem unteren Bereich der Sonnenblende-Gleitschiene 7c ein
Dachdekor T angebracht, nachdem die Schiebedachvorrichtung 4 mit dem
Fahrzeugaufbau zusammengebaut ist, wie 7A zeigt.
Das Dachdekor T ist an dem unteren Bereich der hinteren Schiene 11 mit
einem Clip T1 abnehmbar befestigt. Wenn der Clip T1 abgenommen wird,
krümmt
sich ein hinterer Seitenbereich des Dachdekors T nach unten, wie 7B zeigt.
Wenn ferner ein Anschlag (nicht gezeigt) für die Sonnenblende entfernt
wird, wird der Einbau und Ausbau der Sonnenblende 9 aus
einer Position hinter der Schiene 7c ermöglicht.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist die Sonnenblende-Gleitschiene 7c auf solche Weise geformt, daß sie nach
unten konkav ist, wie 7A zeigt. Ihr Endbereich erstreckt
sich schräg
und nach unten. Somit ist der Sonnenblendeeinbau-/-ausbaubereich S
ebenfalls auf solche Weise definiert, daß er sich schräg und nach
unten erstreckt. Die hintere Schiene 11, die hinter dem
Dachausschnitt 3 angeordnet ist und sich quer erstreckt,
liegt über
dem Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S.
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Bei
der wie oben beschrieben konfigurierten Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion
ist der Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S hinter der Sonnenblende-Gleitschiene 7c definiert.
Somit kann die Sonnenblende 9 ohne Störung des Fahrzeugaufbaus und
verschiedener Arten von Teilen und Elementen der Schiebedachvorrichtung 4 in
die Sonnenblende-Gleitschiene 7c eingebaut oder aus dieser
ausgebaut werden.
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Genau
gesagt, ist die an dem Fahrzeugaufbau angebrachte hintere Schiene über dem
Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S angeordnet. Wenn also der Einbau
oder Ausbau der Sonnenblende 9 durchgeführt wird, wird eine gegenseitige
Störung zwischen
der Sonnenblende 9 und der hinteren Schiene 11 vermieden.
Da ferner der Querträger 8 über dem
Bewegungsort der Sonnenblende 9 auf solche Weise angeordnet
ist, daß er
die Sonnenblende-Gleitschiene 7c überspannt, wird eine gegenseitige
Störung
zwischen der Sonnenblende 9 und dem Querträger 8 beim
Einbau oder Ausbau der Sonnenblende 9 vermieden.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist die Sonnenblende-Gleitschiene 7c auf solche Weise geformt, daß sie nach
unten konkav ist. Der Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S ist an dem
hinteren Ende der Schiene 7c auf solche Weise definiert,
daß er
sich davon schräg
und abwärts
erstreckt. Auch wenn daher die Schiebedachvorrichtung 4 und
die hintere Schiene 11 auf nahezu gleicher Höhe entsprechend 7A liegen,
kann der Totraum im Fahrzeuginnenraum verringert werden. Das Formen
des Fahrzeugs wird nicht eingeschränkt. Ferner ist über dem
hinteren Ende der Sonnenblende-Gleitschiene 7c ein Raum
definiert, in dem der Motor 13 installiert werden kann.
Infolgedessen kann der Motor 13 eingebaut werden, ohne
daß im
Fahrzeuginneren ein großer
Totraum geschaffen wird.
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Ferner
ist der Endbereich der Haubengleitschiene 7b an dem zentralen
Teil in der Längsrichtung
von dem Endbereich der Sonnenblende-Gleitschiene 7c angeordnet.
Der Motor 13 zum Antreiben jeder der Hauben 5 und 6 ist
an der Außenseite
in der Längsrichtung
des Endbereichs der Haubengleitschiene 7b angeordnet. Daher
wird eine gegenseitige Störung
zwischen dem Motor 13 und der Sonnenblende 9 vermieden,
ohne das Antreiben der Hauben 5 und 6 durch den
Motor 13 zu beeinträchtigen.
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Somit
wird durch die Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Notwendigkeit beseitigt, die Schiebedachvorrichtung 4 an
dem Fahrzeugaufbau in einem Zustand zu montieren, in dem die Sonnenblende 9 vorläufig daran
angebracht ist. In der Fabrik kann der Schritt des Anbringens der
Sonnenblende 9 dann nach dem Schritt der Montage der Schiebedachvorrichtung 4 an
dem Fahrzeugaufbau durchgeführt werden.
Ferner kann die Sonnenblende 9 hinter jedem von den linken
und rechten Rahmenbereichen 7 eingebaut werden, nachdem
der Querträger 8 an
jedem von den linken und rechten Rahmenbereichen 7 montiert
wurde. Die Sonnenblende 9 kann daran angebracht werden,
nachdem der Querträger 8 montiert
ist. Das bedeutet, daß ein
Verschmutzen der Sonnenblende bei jedem der Montageschritte verhindert
wird.
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Außerdem kann
die Sonnenblende 9 dann, wenn die Schiebedachvorrichtung 4 an
dem Fahrzeugaufbau montiert ist, auf einfache Weise ausgewechselt
werden. Auch in einem Fall, in dem die Sonnenblende 9 infolge
des Langzeitgebrauchs des Kraftfahrzeugs 1 durch Alterung
verschlechtert ist, kann die Sonnenblende 9 ersetzt werden,
ohne den Motor 13 und den Querträger 8 auszubauen.
Somit kann die Erhaltungsfähigkeit
des Fahrzeugs verbessert werden.
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Entsprechend
dieser Ausführungsform
der Schiebedachkonstruktion ist der Motor 13 ferner über der
Sonnenblende-Gleitschiene 7c angeordnet. Daher sind die
Teile des Schiebedachs nicht hinter dem hinteren Ende der Sonnenblende-Gleitschiene 7c angeordnet.
Somit kann das Schiebedach so konfiguriert sein, daß es in
der Längsrichtung
kurz ist.
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Der
Motor 13 ist außerdem
an der Außenseite
in der Längsrichtung
des Endbereichs der Haubengleitschiene 7b positioniert.
Somit springt der Motor 13 nicht nach oben vor. Die Dimension
in der Vertikalrichtung des Schiebedachs wird nicht groß. Dadurch kann
der für
das Schiebedach im Fahrzeug benötigte Raum
kleiner sein. Dadurch kann viel Platz für die Fahrgäste sichergestellt werden.
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Ferner
sind gemäß dieser
Ausführungsform der
Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion die Gleitschienen 7b und 7c getrennt
voneinander ausgebildet, so daß die
geometrischen Orte in der Längsrichtung
der Gleitschienen 7b und 7c voneinander unabhängig vorgegeben
sein können.
Dadurch wird der Sonnenblendeeinbau-/-ausbauplatz S gewährleistet. Ferner
ist die Sonnenblende-Gleitschiene 7c so geformt, daß die hinterste
Position der Sonnenblende 9 eine noch weiter hinten befindliche
Position wird, während
gleichzeitig die Haubengleitschiene 7c unabhängig von
der Sonnenblende-Gleitschiene 7c gebildet sein kann. Dabei
liegt die Position des Vorderendes der Sonnenblende 9,
deren hinteres Ende sich an der hintersten Position befindet, an
einer weiter rückwärts befindlichen
Stelle durch Einstellen der hintersten Position der Sonnenblende 9 so,
daß sie weiter
rückwärts liegt.
Somit kann der hintere Umfangsrand des Dachausschnitts 3 so
vorgegeben sein, daß er
nach rückwärts vergrößert ist.
Ferner kann eine optimale Haubengleitschiene 7c konstruiert
werden, d. h. das Entwerfen einer optimalen Gestalt dafür zum Führen der
Schiebedachhauben 5 und 6 und einer Gestalt, die
einen größeren Fahrzeuginnenraum
sicherstellt, kann ausgeführt
werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung der obigen Ausführungsform wird zwar gesagt,
daß der
Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum S hinter der Sonnenblende-Gleitschiene 7c definiert
ist, aber der Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum kann vor der Sonnenblende-Gleitschiene
definiert sein. Ferner kann die Sonnenblende ausgebildet sein, um
von der Vorderseite der Sonnenblende-Gleitschiene aus ungehindert eingebaut
oder ausgebaut zu werden.
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In
diesem Fall genügt
es, wenn eine als Dachelement dienende Dachverstrebung vorhanden ist,
die Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion so zu konfigurieren, daß die Dachverstrebung über dem Sonnenblendeeinbau-/-ausbauraum
angeordnet ist. Ferner wird dann, wenn der Motor im vorderen Bereich
angeordnet ist, bevorzugt, daß der
Motor über dem
Bewegungsort der Sonnenblende positioniert ist. Wenn ferner ein
die Vorderenden der linken und rechten Rahmenbereiche verbindender
Querträger vorgesehen
ist, wird der Querträger
bevorzugt so ausgebildet, daß er
die Sonnenblende-Gleitschiene überspannt
und sich über
dem Bewegungsort der Sonnenblende befindet. Außerdem sind bevorzugt die vorderen
Endbereiche der linken und rechten Rahmenbereiche so konfiguriert,
daß der
Endbereich der Haubengleitschiene hinter dem Endbereich der Sonnenblende-Gleitschiene
liegt und der Motor vor dem Endbereich der Haubengleitschiene angeordnet ist.
Bei diesen Ausbildungen können
Vorteile erreicht werden, die denen der vorgenannten Ausführungsform
gleichen.
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Ferner
wird zwar vorstehend beschrieben, daß jeder von den linken und
rechten Rahmenbereichen 8 in das Haubenschienenelement 14 und
das Sonnenblende-Schienenelement 15 unterteilt ist, aber
diese Elemente können
integral ausgebildet sein.
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Außerdem wird
in der obigen Beschreibung der Ausführungsform gesagt, daß der Motor 13 an der
unteren Oberfläche
der Halterung 12 so montiert wird, daß er über dem Querträger 8 und
der hinteren Schiene 11 hängt, aber der Motor kann auch
an der Seite der Dachplatte 22 durch die Halterung montiert sein.
Auch in diesem Fall ist es vorteilhaft, daß der Motor 13 hinter
der Haubengleitschiene 7b ähnlich wie bei der vorhergehenden
Ausführungsform
angeordnet ist. Ferner ist es vorteilhaft, den Motor 13 so zu
konfigurieren, daß er über der
hintersten Position der Sonnenblende 9 angeordnet ist.
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Weiterhin
wird zwar in der obigen Beschreibung der Ausführungsform gesagt, daß der Querträger 8 an
der Seite des Hinterendes von jedem von den linken und rechten Rahmenbereichen 7 vorgesehen
ist, aber der Querträger 8 kann
so ausgebildet sein, daß er
die zentralen Teile der linken und rechten Rahmenteile miteinander
verbindet. Außerdem
wird in der obigen Beschreibung der Ausführungsform gesagt, daß die Ausführungsform
zwei Hauben 5 und 6 zum Öffnen und Schließen des
Dachausschnitts 3 hat, aber der Dachausschnitt kann auch
mit nur einer Haube geöffnet
und geschlossen werden. Es erübrigt sich
zu erwähnen,
daß weitere
praktische und die Konstruktion betreffende Einzelheiten geeignet
geändert
werden können.
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Wie
vorstehend im einzelnen beschrieben wird, ist es bei der Fahrzeug-Schiebedachkonstruktion
der Erfindung nicht erforderlich, einen Montagevorgang der Schiebedachvorrichtung
an dem Fahrzeugaufbau in einem Zustand auszuführen, in dem die Sonnenblende
vorläufig
daran angebracht ist. In der Fabrik kann ein Schritt des Anbringens
der Sonnenblende anschließend
an einen Schritt der Montage der Schiebedachvorrichtung an dem Fahrzeugaufbau
ausgeführt
werden. Somit kann eine Verschmutzung der Sonnenblende bei jedem
der Schritte der Montage der Sonnenblende vermieden werden.
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Auch
dann, wenn die Sonnenblende infolge des Langzeitgebrauchs eines
Kraftfahrzeugs durch Alterung verbraucht ist, kann die Sonnenblende
ausgewechselt werden, ohne verschiedene Teile ausbauen zu müssen. Infolgedessen
kann das Fahrzeug länger
gut erhalten werden.