DE20116574U1 - Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels an Verkaufsstätten mit wenigstens einer Kasse.
Bei den heutzutage in Kaufhäusern, Einkaufszentren und dgl. Verkaufsstätten durchgeführten Gewinnspielen muss man meistens etwas einsenden, etwas aufrubbeln, ausfüllen oder dgl., wofür die meisten Menschen oft nicht mehr die Zeit haben oder sie sich nicht nehmen wollen. Auch setzt es den aleatorischen Reiz herab, wenn man erst nach Tagen oder Wochen erfährt, ob man etwas gewonnen hat.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein interessantes Gewinnspiel bereitzustellen, bei dem man schon nach kurzer Zeit weiß, ob man etwas gewonnen hat.
Dies wird erfindungsgemäß mit dem im Anspruch 1 gekennzeichneten Anlage erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Anlage wiedergegeben.
Nach der Erfindung geht der Kunde zur Kasse eines Geschäftes, Einkaufshauses oder dgl. Verkaufsstätte und bezahlt dort die eingekaufte Ware. Er bekommt einen Beleg mit Losdaten ausgedruckt. Der Beleg kann der Kassenbeleg oder ein zusätzlicher Beleg sein. Die Losdaten können als Losnummer und/oder als Strichcode auf dem Beleg gedruckt sein.
In Durchgangsrichtung nach der Kasse ist in der Verkaufsstätte wenigstens ein Gewinncomputer aufgestellt. Der Gewinncomputer ist vorzugsweise mit der oder den Kassen der Verkaufsstätte verbunden. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Kaufbetrag, also den an der Kasse abgerechneten Betrag des Kaufs des Kunden zusammen mit den Losdaten auf den Gewinncomputer zu überspielen und dort abzuspeichern.
Das Gewinnspiel kann dann so gestaltet werden, dass der Gewinn auf den Kaufbetrag bezogen wird, d.h., der Kunde erhält z.B. als Gewinn einen bestimmten Prozentsatz des Kaufbetrages zurück, so können beispielsweise 10%, 30% oder 50% des Kaufbetrages als Gewinn zurückerstattet werden.
Der Kunde geht nach der Kasse also zum Gewinncomputer, gibt dort die auf dem Beleg gedruckte Losnummer, z.B. mit einer Tastatur, eine Wählscheibe oder dgl. ein, oder er hält, wenn die Losdaten durch einen Strichcode gebildet sind, den Beleg mit dem Strichcode an das Strichcode-Lesegerät des Gewinncomputers. Im Gewinnfall wird der Gewinn von dem Gewinncomputer z.B. als Gutschein ausgegeben.
Statt eines auf den Kauf be trag bezogenen Gewinns kann der Kunde im Gewinnfall auch einen Gutschein erhalten, mit dem er an einem weiteren Gewinnspiel mit deutlich höherem Gewinn teilnehmen kann, an dem die Kunden einer Vielzahl von Verkauf sstätten, die einen solchen Gutschein erhalten, teilnahmeberechtigt sind.
Dazu kann der Kunde auf dem Gutschein seinen Namen vermerken und ihn dann beispielsweise in einen Behälter einwerfen, der sich z.B. am Gewinncomputer befindet. Die Behälter mit diesen Gutscheinen werden dann in bestimmten Zeitabständen, beispielsweise wöchentlich geleert und aus den gesammelten Gutscheinen bzw. Losen die deutlich höheren Gewinnlose gezogen.
Der Gewinncomputer kann beispielsweise mehrere beleuchtbare Felder aufweisen, die den jeweiligen Gewinn durch Aufleuchten anzeigen. Die Felder können Sektoren eines Kreises bilden und durch Leerflächen voneinander getrennt sein. Der Gewinncomputer weist zudem einen Drucker auf, um im Gewinnfall den Gewinngutschein zu drucken und auszugeben. Zudem besitzt er, wie erwähnt, eine Tastatur oder dgl. Eingaberichtung zur Eingabe der Losnummer und/oder ein Strichcode-Lesegerät, sowie ggf. eine Starttaste.
Ob der Kunde am Gewinncomputer einen Gewinn erhält und zutreffendenfalls in welcher Höhe, kann von dem Gesamtumsatz der Verkaufsstätte abhängig gemacht werden. Das heißt, die Gewinnausschüttung kann z.B. einen bestimmten Prozentsatz des Gesamtumsatzes der Verkaufsstätte ausmachen, beispielsweise 1%.
Falls sich mehrere getrennte Verkaufsstätten zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zusammenschließen, kann der Gesamtumsatz aller Verkaufsstätten zugrunde gelegt werden. Dazu können die Umsatzdaten der einzelnen Verkaufsstätten beispielsweise durch Telefonverbindung einem Zentralrechner zugeführt werden, der mit den Gewinncomputern in den einzelnen Verkaufsstätten in Telefonverbindung steht. Der von der Kasse der jeweiligen Verkaufsstätte abgerechnete Betrag kann dem oder den Gewinncomputer der betreffenden Verkaufsstätte von,der Kasse direkt zugeführt werden.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Darin zeigen:
Figur 1 und 2 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anlage einer Verkaufsstätte bzw. von mehreren zusammengeschlossenen Verkaufsstätten; und
Figur 3 eine schematische Ansicht des Gewinncomputers.
Figur 3 eine schematische Ansicht des Gewinncomputers.
Gemäß Figur 1 sind die Kassen 1 einer Verkaufsstätte an einen Zentralcomputer 2 angeschlossen, der mit Gewinncomputern 3 und Verbindung steht, die in Durchgangsrichtung 4 nach den Kassen 1 angeordnet sind. Auf diese Weise werden der an der Kasse 1 abgerechnete Betrag des Kaufs des jeweiligen Kunden und dessen Losdaten dem Gewinncomputer 3 zugeführt. Zugleich wird mit dem Zentralcomputer 2 der Gesamtumsatz der Verkaufsstätte ermittelt.
Bei der Ausführungsform nach Figur 2 sind die Kassen 1 mehrerer Verkaufsstätten 5, die sich zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zusammengeschlossen haben, an einen Zentralcomputer 6 über Telefonleitungen 7 angeschlossen. Die Kassen 1 der einzelnen Verkaufsstätten 5 sind jeweils mit mehreren Gewinncomputern 3 verbunden. Des weiteren ist eine Verbindung 8 zwischen dem Zentralcomputer 6 und den Gewinncomputern 3 vorgesehen.
Bei der Ausführungsform nach Figur 3 weist der Gewinncomputer 3 mehrere beleuchtbare Felder 10 auf, die den jeweiligen Gewinn durch Aufleuchten anzeigen. Die Felder 10 sind durch die Sektoren eines Kreises gebildet und durch die schwarz dargestellten Leerflächen voneinander getrennt. Der Gewinncomputer 3 weist zudem einen Drucker 11 auf, um im Gewinnfall einen Gewinngutschein zu drucken und auszugeben. Zudem besitzt er eine Tastatur 12 und einen Strichcodeleser 13 sowie eine Starttaste 14. Mit 15 ist der Behälter bezeichnet, in das der Kunde den Gutschein gibt, wenn er an einem weiteren Gewinnspiel mit deutlich höherem Gewinn teilnahmeberechtigt ist. Der Gewinncomputer 3 weist weiterhin eine Steuerungsplatine 16, ein Netzteil 17 mit Netzstecker 18, einen Prüfstecker 19 und einen Lautsprecher 20 auf.
Claims (6)
1. Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels an Verkaufsstätten mit wenigstens einer Kasse, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kasse (1) mit einem Drucker versehen ist, der auf einen Beleg, den der Kunde erhält Losdaten aufdruckt, und in Durchgangsrichtung nach der Kasse (1) wenigstens ein Gewinncomputer (3) vorgesehen ist, der eine Einrichtung zur Zufuhr der auf dem Beleg gedruckten Losdaten durch den Kunden aufweist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kasse (1) mit dem Gewinncomputer (3) verbunden ist, um die Losdaten und den an der Kasse (1) abgerechneten Betrag des Kaufs des Kunden im Gewinncomputer (3) abzuspeichern.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei als Nummer aufgedruckten Losdaten die Einrichtung zur Eingabe der Losdaten in den Gewinncomputer durch eine Tastatur und bei als Strichcode aufgedruckten Losdaten durch ein Strichcode-Lesegerät (13) gebildet wird.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewinncomputer einen Drucker (11) zum Drucken eines Gewinngutscheins aufweist.
5. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewinncomputer (3) mehrere beleuchtbare Felder (10) zur Anzeige des jeweiligen Gewinns aufweist.
6. Anlagen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zentralcomputer (2, 6) zur Ermittlung des Gesamtumsatzes vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20116574U DE20116574U1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001123535 DE10123535A1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Verfahren und Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels |
| DE20116574U DE20116574U1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20116574U1 true DE20116574U1 (de) | 2002-02-28 |
Family
ID=26009291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20116574U Expired - Lifetime DE20116574U1 (de) | 2001-05-15 | 2001-05-15 | Anlage zur Durchführung eines Gewinnspiels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20116574U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2395339A (en) * | 2002-11-08 | 2004-05-19 | Noble Organisation Ltd | Cash register |
-
2001
- 2001-05-15 DE DE20116574U patent/DE20116574U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2395339A (en) * | 2002-11-08 | 2004-05-19 | Noble Organisation Ltd | Cash register |
| GB2395339B (en) * | 2002-11-08 | 2006-04-19 | Noble Organisation Ltd | A cash register |
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