DE20115901U1 - Belustigungsvorrichtung - Google Patents
BelustigungsvorrichtungInfo
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Description
Anmelder:
RITEC AG Landstr. 126 FL-94 94 Schaan
Vertreter:
Patentanwälte
Dipl.-Ing. H.-D. Ernicke
Dipl.-Ing. Klaus Ernicke
Schwibbogenplatz 2b
86153 Augsburg / DE
Datum:
Akte:
Priorität:
27.09.2001 926-37 er/ge
ABl DE-G-201 15 901.5
BESCHREIBUNG Belustigungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Belustigungsvorrichtung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine solche Belustigungsvorrichtung ist aus der Praxis bekannt. Belustigungsvorrichtungen dieser Art sind als hochdynamische Fahrgeschäfte, z.B. als Achterbahnen, Rollercoaster oder dergleichen ausgebildet und bestehen aus einer dynamischen Bewegungsstrecke mit einer Führung und ein oder mehreren Fahrgastträgern, welche sich entlang dieser Führung bewegen. Die Bewegungsstrecke hat zur Erzielung der gewünschten Fahr- und Unterhaltungseffekte Steig- und Gefällestrecken, Loopings, Schraubengänge und dergleichen. Die Fahrgastträger haben in der Regel mehrere Sitzplätze, die jeweils eine Rückhaltevorrichtung für die Fahrgäste aufweisen. Diese Sitzplätze bestehen in der Regel aus einfachen stuhlartigen Sitzen. Für die Rückhaltevorrichtung gibt es unterschiedliche Konstruktionen mit Schwenkbügeln und dergleichen anderen Halteelementen. In diesen Fahrgastträgern sitzt der Fahrgast wie in einem Sessel oder in einem üblichen Fahrzeugsitz von PKWs.
Eine ähnliche Belustigungsvorrichtung zeigt die DE-36 06 728 Al in Form einer Wassersprungbahn. Über die Anordnung und Ausbildung der Sitze ist nichts ausgesagt. Eine Rückhaltevorrichtung wird nicht erwähnt.
Die DE-295 12 759 Ul zeigt einen Simulator mit beweglichen Schalensitzen, die mit schwenkbaren Schulterbügeln ausgerüstet sind. Die Schulterbügel übergreifen in der Betriebsstellung die Schultern und den Oberkörper des
Fahrgastes und liegen gegebenenfalls auch im Oberschenkelbereich auf. Zur Seitenführung dienen die starren Seitenwangen der Schalensitze. Die Bewegungsdynamik wird durch am Sitz angreifende Huberzeuger vermittelt, die den Sitz in verschiedene Richtungen bewegen, wobei dem Fahrgast über einen Film das zur Bewegung passende Umfeld suggeriert wird.
Die US 6, 227,120 Bl zeigt eine Dragster-Bahn mit einem im Wesentlichen ebenen Bahnverlauf. Die Fahrgastträger sollen einen bei straßengebundenen Dragster durch die Beschleunigung entstehenden Wheelie-Effekt mit einem Anheben der Fahrzeugfront erfahren. Starke Querneigungen oder gar Überkopffahrten kommen bei dieser Belustigungsvorrichtung nicht vor. Die Fahrgäste sitzen in konventionellen stuhlartigen Sitzen, die mit beliebigen konventionellen Rückhaltesystemen, darunter auch Sicherheitsgurten, ausgerüstet sein können.
Aus der WO 90/07963 ist eine Schlittenbahn bekannt, bei der die Passagiere auf einem schlittenartigen Fahrgastträger mit einer Sitzbank Platz nehmen, wobei der Schlitten auf einer Monorail zu Tal fährt. Der Schlitten verfügt über eine vom Fahrgast betätigbare Bremseinrichtung und hat wie ein echter Schlitten keine Rückhaltevorrichtung für den Fahrgast. Überkopffahrten oder starke Querneigungen kommen bei dieser Bahn nicht vor. Die Fahrdynamik kann vom Fahrgast durch die Bremse gemindert werden.
Die US 4,548,136 zeigt ein undynamisches Fahrgeschäft mit mehreren nach Art eines Fahrrads oder einer Draisine ausgebildeten Fahrgastträgern, die von den Fahrgästen durch Muskelkraft auf einer im Wesentlichen ebenen Bahn entlang bewegt werden. Wie bei einem Fahrrad sitzen die Fahrgäste auf einem Sattel, wobei der Sitzbereich in Hüfthöhe am Rücken und seitlich von einem starren Bügel
bzw. einer Lehne umgeben ist. Zusätzlich können Sicherheitsgurte vorhanden sein. Mangels starker Steigungs- und Gefällestrecken, Überkopf-Fahrstrecken und sonstiger hochdynamischer Bahnabschnitte wirken auf den Fahrgast keine dynamischen Kräfte ein. Die Rückhaltevorrichtung sichert lediglich gegen schwächebedingte Unfälle.
Eine andere Reitbahn ist aus der US 922,184 bekannt, bei der der Fahrgastträger eine Pferdeform hat und der Fahrgast auf einem Pferdesattel sitzt. Eine Rückhaltevorrichtung ist hier wie bei einem echten Reiter nicht vorhanden.
Aus der DE 574 239 C ist eine andere Roll- oder Reitbahn bekannt, bei der ebenfalls pferdeähnliche Fahrgastträger mit einem Sattel eingesetzt werden, die keine Rückhaltevorrichtung und statt dessen nur eine mechanische Bremseinrichtung aufweisen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Belustigungsvorrichtung aufzuzeigen, die für den Fahrgast einen höheren Erlebnis- und Unterhaltungswert und andere dynamische Effekte bietet. 25
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Die Ausbildung des Sitzplatzes als sattelartige Sitz hat bei einer solchen hochdynamischen Belustigungsvorrichtung den Vorteil, dass der Fahrgast eine völlig andere Sitzposition als bisher einnimmt und hierdurch ein neuartiges Fahr- und Erlebnisempfinden hat. Auf dem sattelartigen Sitz sitzt er wie auf einem Motorrad, einem Jetski oder einem Skidoo (Schneemobil). Der Sitz ist vorzugsweise als längs der Fahrtrichtung gestreckte Sattelbank gestaltet, auf deren Rücken der Fahrgast Platz nimmt, wobei er die Sattelbank in einer Art Reiterhaltung
zwischen beide Beine nimmt. In dieser Sitzposition überträgt sich die Fahrdynamik auch über die Beinhaltung und den Klemmschluss zwischen Beinen bzw. Schenkeln und der Sattelbank vom Fahrgastträger auf den Passagier. Hierbei ist es außerdem vorteilhaft, wenn der Fahrgast sich nach vorne auf lenkerartige Stützgriffe oder eine Haltestange abstützen kann.
Der Sitzplatz weist außerdem eine allseitig wirkende Rückhaltevorrichtung auf, die den Fahrgast in allen Fahr- und Bewegungspositionen sicher festhält. Der Fahrgast kann hierdurch in dieser reiterartigen Position auf der Sattelbank auch Überkopf-Fahrten in Loopings oder dergleichen erleben. Desgleichen können auch negative Beschleunigungen ohne Sicherheitseinbußen auf den Fahrgast einwirken.
In der weiteren Ausgestaltung ist es möglich, den Fahrgastträger mit mehreren getrennt angeordneten Einzelsitzplätzen und jeweils einer eigenen Sattelbank auszurüsten. Dies ist die individuellere Bau- und Erlebnisvariante. Alternativ können auch mehrere Sitzplätze in ein oder mehreren Reihen hintereinander angeordnet sein, wobei es eine durchgehende Sattelbank gibt.
Die Sattelbank ist vorzugsweise in Fahrtrichtung ausgerichtet, was auch der Fahrposition und dem Erlebnisempfinden bei der Fahrt auf einem Motorrad, Jetski oder Skidoo entspricht. Hierbei kann zur Verbesserung der Sitzposition die Sattelbank eine muldenartig in Längsrichtung vertiefte und gerundete Sitzfläche aufweisen. Dies verbessert die Führung sowie den Halt und erhöht das Sicherheitsgefühl für den Fahrgast. Hierbei ist es auch günstig, wenn der Rücken der Sattelbank in einer solchen Höhe über dem zugehörigen Boden angeordnet ist, dass der Fahrgast mit abgewinkelten Beinen sitzt, was
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einen besseren Beinkontakt mit den Seitenwänden der Sattelbank und einen besseren Klemmschluss von Knie und Oberschenkel in besonderen fahrdynamischen Situationen, wie engen Kurven, Loopings, Gefällestrecken und dergleichen bietet.
Die Sattelbank und die allseitig wirkende Rückhaltevorrichtung können bei beliebigen Arten von Fahrgastträgern und hochdynamischen Belustigungsvorrichtungen eingesetzt werden. In der bevorzugten Ausführungsform haben die Fahrgastträger ein die Sitzplätze aufnehmendes Gehäuse, welches in der Art eines offenen Bootes, eines Jetskis oder eines Skidoos gestaltet ist und damit auch von der.Fahrzeugoptik her ein entsprechendes Fahrgefühl und Erlebnisempfinden vermittelt. Hierbei ist es außerdem günstig, wenn der Fahrgastträger schwimmfähig ist. Dies ermöglicht den Einsatz bei einer Belustigungsvorrichtung mit Wasserstrecken. Die Führung der Belustigungsvorrichtung bzw. des Fahrgeschäfts kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein. Hierbei empfiehlt sich für den Fahrgastträger ein mehrachsig kurvengängiges Fahrwerk, welches auch extrem dynamische Verläufe der Fahrstrecke ermöglicht. Ein von der vorzugsweise schienenartigen Führung lösbares und wieder in Eingriff bringbares Fahrwerk ermöglicht die Kombination von Schienenfahrstrecken mit Streckenabschnitten, die eine andere Führung aufweisen, z.B. einen Wasserkanal, in dem der Fahrgastträger schwimmt und durch Seitenwände, eine gerichtete Strömung oder dergleichen geführt ist.
Die allseitig wirkende Rückhaltevorrichtung kann ebenfalls in beliebig geeigneter Art und Weise ausgebildet sein. Für die Sattelbank und das hierdurch vermittelte Fahr- und Dynamikempfinden empfiehlt sich die Anordnung eines Sicherheitsgurtes, der z.B. als Beckengurt ausgebildet ist und der einen Halt nach vorn, nach oben und zumindest zum
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Teil auch zur Seite hin sicherstellt. Für eine sichere Seiten- und Rückenstabilisierung können im Bereich der Sattelbank starre Seiten- und Rückenstützen angeordnet sein, welche den Körper gegen starke seitlich und nach hinten wirkende Fliehkräfte in engen Kurven oder starken Beschleunigungsstrecken abstützen. Über den Sicherheitsgurt ist der Fahrgast auch bei Überkopf-Fahrstrecken in Loopings, Corkscrews, Bremsstrecken oder dergleichen hochdynamischen Fahr- und Bewegungsabschnitten abgestützt und gehalten. Bei dieser Art von Rückhaltevorrichtung hat der Fahrgast trotzdem noch zumindest im Bereich des Oberkörpers eine große Bewegungsfreiheit und kann auf die Fahrdynamik reagieren, indem er sich z.B. mit dem Oberkörper in die Kurve legt. Der Bewegungsspielraum ist hierbei größer als bei den konventionellen Rückhaltesystemen mit Klemmbügeln, die den Fahrgast starr in den Sitz pressen.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen
Figur 1-3:
Figur 4-6:
Figur 7-9:
Figur 10 und 11:
einen Fahrgastträger mit sattelartigen Sitzen und allseitig wirkender Rückhaltevorrichtung in Seitenansicht sowie geklappter Draufsicht und Stirnansicht,
den Fahrgastträger von Figur 1-3 in verschiedenen Fahrsituationen und unterschiedlichen Gestaltungen der schienenartigen Führung,
Stirnansichten des Fahrgastträgers in unterschiedlichen dynamischen Stellungen mit be- und entlasteten Federelementen,
Details des Fahrgestelles des Fahrgastträgers in Seitenansicht und Draufsicht,
Figur 12 und
Figur 14 und Sitzplätze für den Fahrgast mit sattelartigen Sitzen und Rückhaltevorrichtung in Seitenansicht und geklappter Draufsicht
eine Variante des Fahrgastträgers von Figur 1-3 mit anderer Sitzanordnung in perspektivischer Darstellung,
Figur 16 - 18:
ein Gurtschloss mit abgebrochen dargestelltem Sicherheitsgurt in Öffnungs-, Schließ- und Verriegelungsstellung,
Figur 19:
eine geklappte Stirnansicht der Verriegelungsstellung von Figur 18,
10 Figur 20:
eine Draufsicht auf den vorderen Abschnitt des Sicherheitsgurtes im Gurtschloss und
Figur 21 und 22:
den Sicherheitsgurt in Draufsicht und geklappter Seitenansicht.
In den Zeichnungen ist eine Belustigungsvorrichtung (1) ausschnittsweise dargestellt, die als hochdynamisches Fahrgeschäft ausgebildet ist. Sie besteht aus einer geeigneten Führung (2), welche die Bewegungsstrecke oder Fahrstrecke definiert und vorzugsweise als eingleisige oder mehrgleisige Schiene ausgebildet ist. Die Führung (2) kann ansonsten aber auch eine beliebig andere Ausgestaltung haben und z.B. aus seitlichen Führungswänden eines Wasserkanals oder dergleichen ausgebildet sein. Auch eine gerichtete Wasserströmung in einem breiteren Kanal kann eine Führung (2) sein. Die Belustigungsvorrichtung (1) umfasst ferner ein oder mehrere Fahrgastträger (4), welche zum Transport von ein oder mehreren Fahrgästen (10) vorgesehen sind. Die Fahrgastträger (4) sind in geeigneter Weise an der Führung (2) geführt, z.B. über ein mehrachsig kurvengängiges Fahrwerk (8), welches mit der Schiene (2) im formschlüssigen Eingriff steht.
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Der einzelne Fahrgastträger (4) besteht aus einem Fahrgestell (6) mit dem Fahrwerk (8). Ferner umfasst der Fahrgastträger (4) ein auf dem Fahrgestell (6) aufgesetztes Gehäuse (7). Das Gehäuse (7) oder die Karosserie des Fahrgastträgers (4) sind in nachfolgend naher beschriebenen Weise über vorzugsweise mehrseitig wirkende Federelemente (21) mit dem Fahrgestell (6) verbunden. Das Gehäuse (7) hat in der bevorzugten und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform die Form eines offenen Bootes oder eines vergrößerten Jetskis (sog. Wassermotorrad) oder Skidoos (sog. Schneemobil). Das Gehäuse (7) ist vorzugsweise als abgedichteter Hohlkörper ausgebildet und kann den Fahrgastträger (5) schwimmfähig machen. Das Gehäuse (7) besitzt eine schalenförmig hochgezogene Frontpartie und herabgezogenen Seitenschürzen. Die Gehäuseformen sind stromlinienförmig wie bei einem Schiffskörper.
Der Fahrgastträger (4) kann auf oder an der Führung (2) in beliebig geeigneter Weise bewegt werden. Der Fahrgastträger (4) kann durch Schwerkraft in der Art einer Achterbahn angetrieben werden, wobei er zunächst über eine Steigstrecke bis auf den höchsten Punkt der Fahrstrecke geschleppt wird und dann durch Schwerkraft sich nach unten bewegt. Alternativ kann er auch durch einen externen Antrieb in Bewegung versetzt werden, z.B. über einen Katapultantrieb, der den Fahrgastträger (4) abschießt und die kinetische Anfangsenergie gibt. In einer weiteren Variante kann der Fahrgastträger (4) einen eigenen integrierten Antrieb besitzen, der über Schleifkontakte oder dergleichen mit Antriebsenergie versorgt wird. Die verschiedenen Antriebsvarianten können auch miteinander kombiniert werden. Die Fahrstrecke ist vorzugsweise hochdynamisch ausgebildet und beinhaltet Steig- und Gefällestrecken, Kurvenabschnitte mit ein- oder mehrdimensionaler Krümmung, Überkopf-Fahrstrecken, z.B. Loopings, Corkscrews oder dergleichen.
Der Fahrgastträger (4) besitzt ein oder mehrere Sitzplätze (9) für die Fahrgäste. Diese weisen jeweils einen sattelartigen und vorzugsweise bankförmigen Sitz (11) auf und sind mit einer allseitig wirkenden Rückhaltevorrichtung (5) ausgerüstet. In der gezeigten Ausführungsform von Figur 1-3 hat der Fahrgastträger (4) acht Sitzplätze (9), die hintereinander in zwei parallelen Reihen ä vier Sitzplätzen angeordnet sind. In dieser Bauvariante können zwei durchgängige Sattelbänke (11) vorhanden sein. In der Bauvariante von Figur 14 und 15 hat der Fahrgastträger (4) acht Sitzplätze (9), die jeweils als Einzelsitzplätze ausgebildet und getrennt voneinander angeordnet sind. Hierbei sind die Sitzplätze (9) auch rampenförmig ansteigend hintereinander angeordnet. Jeder Sitzplatz (9) hat hierbei seine eigene Sattelbank (11).
Figur 12 und 13 verdeutlichen in Seitenansicht und Draufsicht die Form der einzelnen Sattelbänke (11). Die Sattelbank (11) erstreckt sich vorzugsweise in Fahrtrichtung (3) und reicht vorzugsweise über die gesamte Länge des Sitzplatzes (9). Sie hat in Fahrtrichtung (3) im vorderen Bereich vorzugsweise einen erhöhten Bankrücken (12), der sich anschließend nach hinten unter Bildung einer in Längsrichtung muldenartig vertieften und gerundeten Sitzfläche (13) absenkt. Im Querschnitt hat die die Sattelbank (11) eine höckerartige Form, die sich stumpfkegelig nach oben verjüngt und vorzugsweise eine ebene oder konvex gerundete Oberseite mit einer Polsterung
(46) aufweist, welche die Sitzfläche (13) bildet. Die Übergänge in die Seitenflächen sind abgerundet. Figur 9 zeigt diese Querschnittsgestaltung.
Der Fahrgast (10) nimmt auf der Sitzfläche (13) der Sattelbank (11) eine reiterhaltige Haltung ein, wobei er die Sattelbank (11) im Bereich der Sitzfläche (13) und des anschließenden Bankrückens (12) zwischen die Beine nimmt.
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Die Sattelbank (11) ist mir ihrer Sitzfläche (13) vorzugsweise in einer solchen Höhe über dem zugehörigen Boden(18) des Gehäuses (7) angeordnet, dass sich für normal große Personen eine Sitzposition mit abgewinkelten Beinen ergibt. Der Fahrgast (10) kann hierdurch die Knie und die Unterschenkel sowie zum Teil auch die Oberschenkel seitlich an den Bankrücken (12) legen. Im Bereich der Sitzfläche (13) kann die Sattelbank (11) seitliche Einbuchtungen aufweisen. Die Sitzposition ähnelt derjenigen eines Motorradfahrers. An den einzelnen Sitzplätzen (9) ist vor dem Fahrgast (10) jeweils eine Stützeinrichtung angeordnet, die vorzugsweise aus lenkerartigen Stützgriffen (17) besteht, die dem Lenker eines Motorrads ähneln und für die Hände Einzelgriffe aufweisen. Alternativ kann auch eine durchgehende Stützstange vorhanden sein.
Die Sitzfläche (13) geht am Ende in eine ansteigende starre Rückenstütze (14) oder Rückenlehne über, an deren oberem Ende bei den mittleren Sitzplätzen (9) die lenkerartigen Stützgriffe (17) und deren Mittelkonsole angeordnet sind. An den hinteren Sitzplätzen (9) fehlen die Stützgriffe (17), wobei die Rückenlehne entsprechend höher ist. Von der Rückenstütze (14) gehen beidseits bügeiförmige starre Seitenstützen (15) aus, die den Oberkörper des Fahrgastes etwa im Hüftbereich seitlich umgeben und eine Seitenführung bieten. Die Rückenstütze
(14) reicht etwa bis in halbe Höhe des Oberkörpers eines normal großen Menschen und bietet die Rückenführung bzw. -abstützung. Die Rückenstütze (14) und die Seitenstützen
(15) sind vorzugsweise mit der Sattelbank (11) zu einer stabilen Baueinheit verbunden, können alternativ aber auch selbständig am Gehäuse (7) angeordnet sein.
Die Rückhaltevorrichtung (5) umfasst außer der Rückenstütze (14) und den Seitenstützen (15) einen Sicherheitsgurt (16), der sich zumindest über den
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Beckenbereich des Fahrgastes (10) erstreckt und der als verstellbarer Beckengurt ausgebildet ist. Alternativ ist auch ein Mehrpunkt-Gurt, z.B. ein Dreipunktgurt oder ein Hosenträgergurt möglich. An der einen Seite der Sattelbank
(11) ist ein stationärer Anschluss (24) für den Sicherheitsgurt (16) angeordnet. Auf der anderen Seite befindet sich ein Gurtschloss (29), in welches der Sicherheitsgurt (16) je nach Körpergröße des Fahrgasts (10) mehr oder weniger tief eingeführt wird.
Die Rückhaltevorrichtung (5) hält den Körper des Fahrgastes (10) auch in hochdynamischen Fahrsituationen nach allen Seiten fest. Hierbei besteht eine Führung vor allem im Hüftbereich und im unteren Bereich des Oberkörpers, wobei die rittlingsweise Sitzhaltung auf der Sattelbank (11) für eine zusätzliche Seitenstabilisierung gegenüber Fliehkräften in Kurven und anderen Kräften sorgt. Der Sicherheitsgurt (16) hält den Fahrgast (10) in Verbindung mit der formschlüssigen Körperführung in der Sitzfläche (13) auch bei Überkopf-Fahrten fest und sicher. Bei dieser Art von Rückhaltevorrichtung (5) kann sich der Fahrgast (10) mit seinem Oberkörper weitgehend frei bewegen und dabei auch mehr oder weniger weit nach vorn lehnen und auf dem Lenker (17) abstützen. Die lenkerartigen Stützgriffe (17) sind vorzugsweise starr am Gehäuse (7) bzw. der Rückenstütze (4) befestigt, können alternativ aber auch eine gewisse Beweglichkeit, insbesondere Drehbeweglichkeit haben.
in Figur 4 bis 11 sind Details des Fahrgastträgers (4) und seines Fahrgestells (6) näher dargestellt. Wie Figur 4 und 5 verdeutlichen, kann die Führung (2) ein- oder mehrachsige Krümmungen aufweisen. Das Fahrgestell (6) ist dementsprechend kurvengängig ausgebildet. Es hat in der gezeigten und bevorzugten Ausführungsform ein mehrachsig bewegliches Fahrwerk (8), welches mit der Führung (2) in einem nach drei Seiten formschlüssigen Eingriff steht und
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den Fahrgastträger (4) auch bei Überkopffahrten gemäß Figur 6 sicher hält. Das Fahrwerk (8) kann alternativ auch derart ausgestaltet sein, dass es sich von der Führung (2) bei Bedarf lösen und anschließend gegebenenfalls wieder mit der Führung (2) in Eingriff zu gelangen kann. Eine solche Gestaltung erlaubt eine Unterbrechung der Schienenfahrstrecke durch z.B. einen Wasserkanal, in dem der Fahrgastträger (4) schwimmt und sich durch geeignete kinetische Energie auf Grund des eigenen Schwungs und/oder durch Strömungsenergie des Wassers oder über einen internen oder externen Antrieb vorwärts bewegt. Am Ende der Wasserstrecke kann der Fahrgastträger (4) dann wieder an der Schienenführung (2) einfädeln.
Figur 10 und 11 zeigen Details des Fahrgestells (6). Das Fahrgestell (6) besteht in der gezeigten Ausführungsform aus einem zentralen Längsträger (19), welcher an beiden Enden querliegende Fahrachsen (44,45) trägt, an deren beiden Enden jeweils eine Fahrwerkgruppe (22) mehrachsig gelenkig gelagert ist. Die Bewegungsachsen der Fahrwerkgruppen (22) verlaufen längs und im rechten Winkel zu den Fahrachsen (44,45), wobei sie sich mittig am zugehörigen Schienenrohr schneiden. Die Fahrwerkgruppe (22) umfasst drei Laufrollenpaarungen, die mit der Oberseite, Außenseite und Unterseite der einzelnen Schienenrohre in Verbindung stehen.
Zumindest eine der beiden Fahrachsen (44,45) kann beweglich am Längsträger (19) gelagert sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel kann sich die hintere Fahrachse (44) um die Zentralachse des Längsträgers (19) drehen. Durch die einzelne und mehrachsig bewegliche Aufhängung der unabhängig voneinander beweglichen Fahrwerkgruppen (22) und die bewegliche Fahrachse (44) kann das Fahrgestell (6) bzw. das Fahrwerk (8) jeder Schienenform und -krümmung und auch Kurvenüberhöhungen bzw. spiralförmigen Schienenwindungen in Corkscrews oder dgl. ohne Zwängung
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- 12 folgen.
Das Gehäuse (7) bzw. die Karosserie des Fahrgastträgers (4) ist auf dem Längsträger (19) gelagert. Hierbei sind zwischen dem Längsträger (19) und dem Gehäuseunterboden mehrere Federelemente (21) angeordnet, welche die Karosseriebewegungen während der Fahrt abfedern und gegebenenfalls auch dämpfen. Die Federelemente (21) sind vorzugsweise beidseitig wirkend, so dass sie die Auf- und Abwärtsbewegungen des Gehäuses (7) abfedern.
Die Federelemente (21) sind z.B. als Drahtseilfedern (47) oder als Luftbälge (48) in Verbindung mit einer entsprechenden Führung ausgebildet.
Figur 4 bis &bgr; zeigen die Variante mit Drahtseilfedern (47), die z.B. entsprechend der EP-A-I 122 458 ausgebildet sein können. Die Drahtseilfedern (47) haben liegende Drahtseil-Windungen, die an der Ober- und Unterseite in einem längslaufenden Halteblock gelagert sind, über den die die Drahtseilfedern (47) auch mit dem Längsträger (19) und der Karosserie (7) verbunden sind. Die Drahtseilfedern (47) wirken beidseitig und federn und dämpfen die Abhebe- und die Senkbewegung der Karosserie (7) gegenüber dem Fahrgestell (6).
In Figur 10 und 11 ist die andere Variante mit den Luftbälgen (48) dargestellt. Hierbei hat der Längsträger (19) zwischen den vorderen und hinteren Fahrwerkgruppen
(22) jeweils zwei Reihen zu je fünf Luftbälgen (48), die mit gegenseitigem Abstand hintereinander angeordnet sind. In Figur 10 und 11 ist eine beidseitige Balganordnung dargestellt, bei der die Abhebe- und die Senkbewegung der Karosserie (7) gegenüber dem Fahrgestell (6) gefedert und gedämpft wird.
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Wie Figur 10 und 11 verdeutlichen, sind am zentralen Längsträger (19) zu beiden Seiten abstehende Querflügel (20) in Form von Halteblechen angeordnet. An den Querflügeln (20) sind die Luftbälge (48) befestigt. Zwei Reihen von jeweils drei Luftbälgen (48) sind hierbei zwischen der Oberseite der Querflügel (20) und der Unterseite der Karosserie (7) angeordnet. Diese Luftbälge (48) sind etwas größer als die anderen und federn die Absenkbewegung der Karosserie (7) ab. Zwischen diesen im axialen Abstand angeordneten größeren Luftbälgen (48) sind vier kleinere Luftbälge (48) in zwei Reihen angeordnet, die an der Unterseite ihrer Querflügel (20) befestigt sind. Die Verbindung zur Karosserie (7) erfolgt über einen Gegenhalter, der die Balganordnung außenseitig umgreift und über eine Querplatte mit der Unterseite dieser kleineren Luftbälge (48) verbunden ist. Die kleineren Luftbälge (48) werden bei einer Abhebebewegung der Karosserie (7) gegenüber dem Fahrgestell (6) komprimiert. Diese kleineren Luftbälge (48) sind auch bei einer Überkopf-Fahrt und in anderen hängenden Positionen wirksam. Die Balganordnungen (48) sind außerdem mit geeigneten Führungen versehen, die für die erforderliche Querstabilität sorgen und die außerdem den Hub nach oben und unten begrenzen.
Die Drahtseilfedern (47) sind in entsprechender Weise an Querflügeln (20) des Längsträgers (19) befestigt, wobei wegen der beidseitigen Wirkung sechs auf der Flügeloberseite montierte Drahtseilfedern (47) genügen. Die Drahtseilfedern (47) sind in Figur 4 bis 6 quer zur Fahrtrichtung (3) ausgerichtet. Sie können alternativ auch längs gerichtet sein.
Fig. 7 und 8 verdeutlichen in Frontansicht das Fahrgestell (6) und das Fahrwerk (8). In Figur 7 ist das Gehäuse (7) auf dem Fahrgestell (6) eingefedert, wobei die Federelemente (21) komprimiert sind. Hierdurch werden
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Stöße im Schienenverlauf und auch Übergänge zwischen Gefalle- und Steigstrecken gedämpft. Figur 8 zeigt das Gehäuse (7) in ausgefederter Stellung mit entspannten Federelementen (21). Figur 9 verdeutlicht die Kurvengängigkeit des Fahrgastträgers (4) und seines Fahrgestells (6) bzw. Fahrwerks (8), welches große Krängungswinkel &agr; zulässt. Bei derartigen Krängungen und Kurvenübergängen werden ebenfalls die Federelemente (21) entsprechend be- und entlastet. Figur 9 zeigt hierbei eine Fahrsituation, in der die hinteren beiden Fahrwerkgruppen
(22) sich mit ihrer gedrehten Fahrachse (44) in einem seitlich überhöhten Schiebenbereich, z.B. einem Kurvenende, befinden. Die beiden vorderen Fahrwerkgruppen
(22) stehen schon mit einem horizontalen Schienenbereich im Eingriff, bei dem beide Schienenrohre sich auf gleicher Höhe befinden.
Figur 16 bis 22 zeigen weitere Details des Sicherheitsgurtes (16). Dieser besteht aus Gründen der Sicherheit und Redundanz vorzugsweise aus zwei oder mehr zugfesten Trägergurten (25), die ein- oder mehrlagig ausgebildet sein können und die biegeelastisch sind. Im mittleren Gurtbereich befindet sich eine weiche Schutzauflage für den elastischen Körperkontakt, die z.B. als Schaumstoffpolster ausgebildet ist. Am einen Ende hat der Sicherheitsgurt (16) einen geeigneten Beschlag (43) zur Montage am gehäusefesten Anschluss (24). Am anderen Ende gehen die Trägergurte (25) jeweils in eine biegeelastische Gurtzunge (27) über, die an zumindest einer Seite mit geeigneten Rückhalteelemente (28), z.B. einer querliegenden Verzahnung, ausgebildet sind. Die Rückhalteelemente (28) treten mit dem Gurtschloss (29) in Eingriff und sorgen für eine Verriegelung des Sicherheitsgurtes (16) in der gewünschten und sicheren Spannstellung am Körper des Fahrgastes (10).
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Die beiden flexiblen Gurtzungen (27) sind mit Abstand und parallel zueinander angeordnet und können unterschiedlich lang sein. Sie treten getrennt voneinander mit dem Gurtschloss (29) in Eingriff, welches hierfür zwei parallele Aufnahmekanäle (30) aufweist.
Das Gurtschloss (29) besitzt für jede Gurtzunge (27) ein Sperrelement (31), z.B. eine schwenkbare Klinke, die mit der Verzahnung (28) in Eingriff treten kann. Die Klinke (31) wird auf der Rückseite über einen Ansatz (33) von einer Sperrfeder (32) beaufschlagt, die sich am Gehäuse des Gurtschlosses (29) abstützt und die Klinke (31) in Eingriffstellung zur Verzahnung (28) hin bewegt.
Das Gurtschloss (29) besitzt ferner einen Auslöser (34) mit einem vorstehenden Druckknopf (35) und einer schwenkbaren federbelasteten Platte (36), der vom Fahrgast (10) zum Ein- und Aussteigen und zum Lösen des Sicherheitsgurtes (16) betätigt werden kann. Figur 16 zeigt hierzu die Lösestellung des Gurtschlosses (29), die ein freies Einschieben und Herausziehen der Gurtzunge (27) in beiden Richtungen ermöglicht. Der Druckknopf (35) ist an der Platte (36) angeordnet, die im Gehäuseinneren schwenkbar über ein rückseitiges Drehlager (38) gelagert ist und dort von einer Rückstellfeder (39) beaufschlagt wird. Am vorderen Rand hat die Platte (36) eine punkt- oder leistenförmige, nach unten abgebogene Gleitnase (37). An der Unterseite besitzt die Platte (36) einen Vorsprung, der oberhalb der Sperrfeder (32) angeordnet ist und von oben auf den Ansatz (33) drücken kann.
In der in Figur 16 gezeigten Entriegelungsstellung wird vom eingedrückten Druckknopf (35) die Klinke (31) gegen die Kraft der Sperrfeder (32) in Lösestellung bewegt und gibt den Sicherheitsgurt (16) frei.
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- 16 -
Die Verzahnung (28) ist vorzugsweise als Sägeverzahnung mit unterschiedlichen Steigungswinkeln ausgebildet. Der Fahrgast (10) führt nach dem Einstieg die flexiblen Gurtzungen (27) in die Aufnahmekanäle (30), wobei die schräg gestellte Klinke (31) über die flacheren Vorderkanten der Verzahnung (28) hinweg ratscht. Die Gurtzungen (27) können dadurch so weit wie erforderlich in das Gurtschloss eingeschoben werden, wobei der Sicherheitsgurt (16) straff an den Körper des Fahrgasts (10) angelegt wird.. In dieser Freilaufstellung ist der Druckknopf (35) mit der Platte (36) durch die Rückstellfeder (39) in die Ausgangsposition nach oben geschwenkt worden und außer Kontakt mit dem Ansatz (33) der Klinke (31). Die Sperrfeder (32) kann hierdurch die Klinke (31) in Eingriffstellung mit den rückseitigen steileren Flanken der Verzahnung (28) bringen und ein Zurückziehen der eingesteckten Gurtzungen (27) verhindern.
Figur 18 zeigt die Verriegelungsstellung des Sicherheitsgurtes (16), die während der Fahrt eingenommen wird. Der Fahrgastträger (4) hat hierfür eine von der Anlage (1) automatisch oder vom Bediener manuell fernsteuerbare Verriegelungseinrichtung (40), die z.B. aus einem Bowdenzug (41) oder einem anderen geeigneten Stellelement besteht, welches vor Fahrtbeginn betätigt wird. Das Stellelement (41) wirkt auf einen schwenkbaren Riegel (42) ein, welcher zum Verriegeln des Auslösers (34) gedreht wird und von unten gegen die Gleitnase (37) drückt und damit ein Absenken des Auslösers (34) verhindert. Am Ende der Fahrt wird das Stellelement (41) wieder zurückgezogen, wobei der Riegel (42) außer Eingriff mit der Gleitnase (37) gelangt und ein Eindrücken des Auslösers (34) ermöglicht. Figur 16 und 17 zeigen diese Lösestellung.
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- 17 -
Die vorbeschriebenen Teile des Gurtschlosses (29) sind jeweils doppelt vorhanden und für jede der beiden Gurtzonen (27) separat vorgesehen und angeordnet. Die Anordnung ist auf Redundanz ausgelegt, so dass bei Versagen des Sperr- und Verriegelungsmechanismus an einer Gurtzunge (27) die Anordnung an der anderen Gurtzunge noch in Funktion ist.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsformen sind in verschiedener Weise möglich. Die Formgestaltung des Fahrgastträgers (4) und seines Gehäuses (7) kann variieren. Gleiches gilt für die Zahl, Größe und Anordnung der sattelartigen Sitze (11) sowie der Rückhaltevorrichtung (5). Letztere kann alternativ auch aus den konventionellen Schwenkbügeln oder Spannbügeln bestehen, die an den Körper des Fahrgastes (10) heranbewegt werden und diesen in geeigneter Weise auf dem Sitz (11) fixieren. Variabel ist zudem die Form des Fahrgestells (6) und des Fahrwerkes (8). Der Fahrgastträger (4) kann z.B. schlittenartig ausgebildet und mit Kufen versehen sein, mit denen er auf einer geeigneten Führungsbahn entlangrutscht und gegebenenfalls auch in Wasser führenden Bereichen aufschwimmen kann. Eine solche Gestaltung ist z.B. für eine sogenannte Wasserrutschenanlage geeignet. Der Antrieb kann hierbei z.B. über eine Schleppkette gebildet sein, die mit einem entsprechenden Haken oder einem anderen Mitnehmer an der Unterseite des Fahrgastträgers (4) in Eingriff tritt. Der Fahrgastträger (4) kann ansonsten auch mit seiner Führung
(2) starr oder über ein- oder mehrachsig bewegliche Lager verbunden und karussellartig ausgebildet sein. Die bevorzugte Ausführungsform ist allerdings die in den Zeichnungen dargestellte Variante des hochdynamischen Fahrgeschäfts mit einer ringförmig geschlossenen Bewegungsbahn.
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- 18 -
BEZUGSZEICHENLISTE
Belustigungsvorrichtung, Fahrgeschaft
| 2 | Führung, Schiene |
| 3 | Fahrtrichtung |
| 4 | Fahrgastträger, Fahrzeug |
| 5 | Rückhaltevorrichtung |
| 6 | Fahrgestell |
| 7 | Gehäuse, Karosserie |
| 8 | Fahrwerk |
| 9 | Sitzplatz |
| 10 | Fahrgast |
| 11 | Sitz, Sattelbank |
| 12 | Bankrücken |
| 13 | Sitzfläche |
| 14 | Rückenstütze, Lehne |
| 15 | Seitenstütze, Haltbügel |
| 16 | Sicherheitsgurt |
| 17 | Stützgriff, Stützstange |
| 18 | Boden |
| 19 | Längsträger |
| 20 | Querflügel |
| 21 | Federelement |
| 22 | Fahrwerkgruppe |
| 23 | Gegenhalter |
| 24 | Anschluss |
| 25 | Trägergurt |
| 26 | Schutzauflage |
| 27 | flexible Gurtzunge |
| 28 | Rückhalteelement, Verzahnung |
| 29 | Gurtschloss |
| 30 | Aufnahmekanal |
| 31 | Sperrelement, Klinke |
| 32 | Sperrfeder |
| 33 | Ansatz |
| 34 | Auslöser |
| 35 | Druckknopf |
| • · ·** *···*· · ··· *.,&igr; &igr; &igr; | |
- 19 -
36 Platte
37 Gleitnase
38 Drehlager
39 Rückstellfeder
40 Verriegelungseinrichtung
41 Stellelement, Bowdenzug
42 Riegel
43 Beschlag
44 Fahrachse hinten
45 Fahrachse vorn
46 Polsterung
47 Drahtseilfeder
48 Luftbalg
Claims (23)
1. Belustigungsvorrichtung, bestehend aus einer hochdynamischen Bewegungsstrecke mit einer Führung (2), die Steig- und Gefällestrecken, mehrachsig gekrümmte Kurven und/oder Überkopf-Fahrstrecken hat und ein oder mehreren Fahrgastträgern (4) mit einem internen oder externen motorischen Antrieb, welche mindestens einen Sitzplatz (9) und eine Rückhaltevorrichtung (5) für Fahrgäste (10) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzplatz (9) einen sattelartigen Sitz (11) und eine allseitig wirkende und im Beckenbereich angreifende Rückhaltevorrichtung (5) aufweist, die eine Führung für den Hüftbereich und den unteren Bereich des Oberkörpers der Fahrgäste (10) bildet.
2. Belustigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltevorrichtung (5) eine Rückenstütze (14) und beidseits Seitenstützen (15) für den Körper des Fahrgasts (10) aufweist.
3. Belustigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltevorrichtung (5) mindestens einen Sicherheitsgurt (16) aufweist.
4. Belustigungsvorrichtung Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsgurt (16) als verstellbarer Beckengurt ausgebildet ist.
5. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsgurt (16) ein Gurtschloss (29) mit einer fernsteuerbaren Verriegelungseinrichtung (40) aufweist.
6. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (11) als eine in Fahrtrichtung (3) ausgerichtete und sich erstreckende Sattelbank ausgebildet ist.
7. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) mehrere Sitzplätze (9) aufweist, die getrennt als Einzelsitzplätze angeordnet sind.
8. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) mehrere Sitzplätze (9) aufweist, die in ein oder mehreren Reihen hintereinander angeordnet sind und eine durchgehende Sattelbank (11) aufweisen.
9. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (11) eine in Längsrichtung muldenartig vertiefte Sitzfläche (13) aufweist.
10. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (11) im Querschnitt eine nach oben verjüngte höckerartige Form mit einer ebenen oder konvex gerundeten Oberseite aufweist.
11. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (13) seitlich abgerundet ist und dass der Sitz (11) seitliche Einbuchtungen aufweist.
12. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Fahrtrichtung (3) vor der Sitzfläche (13) im Beinbereich des Fahrgasts (10) ein erhöhter Bankrücken (12) angeordnet ist.
13. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (11) eine Höhe über dem zugehörigen Boden (18) aufweist, die für eine Sitzposition mit abgewinkelten Beinen geeignet ist.
14. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Sitzplatz (9) vor dem Fahrgast (10) lenkerartige Stützgriffe (17) angeordnet sind.
15. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) ein die Sitzplätze (9) aufnehmendes Gehäuse (7) besitzt, welches in der Art eines offenen Bootes, eines Jetskis oder eines Skidoos gestaltet ist.
16. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) schwimmfähig ist.
17. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) ein mehrachsig kurvengängiges Fahrwerk (8) aufweist.
18. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) ein von der Führung (2) lösbares und wieder in Eingriff bringbares Fahrwerk (8) aufweist.
19. Belustigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgastträger (4) ein oder mehrere Federelemente (21) zwischen Fahrgestell (6) und Gehäuse (7) aufweist.
20. Belustigungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig wirkende Federelemente (21) für die Hebe- und Senkbewegungen des Gehäuses (7) vorgesehen sind.
21. Belustigungsvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (21) als Drahtseilfedern (47) ausgebildet sind.
22. Belustigungsvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (21) als Luftbälge (48) ausgebildet sind.
23. Belustigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (21) an Querflügeln (20) eines zentralen Längsträgers (19) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20115901U DE20115901U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Belustigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20115901U DE20115901U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Belustigungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20115901U1 true DE20115901U1 (de) | 2003-02-20 |
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ID=7962218
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20115901U Expired - Lifetime DE20115901U1 (de) | 2001-09-27 | 2001-09-27 | Belustigungsvorrichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20115901U1 (de) |
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