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DE574239C - Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn - Google Patents

Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn

Info

Publication number
DE574239C
DE574239C DER85618D DER0085618D DE574239C DE 574239 C DE574239 C DE 574239C DE R85618 D DER85618 D DE R85618D DE R0085618 D DER0085618 D DE R0085618D DE 574239 C DE574239 C DE 574239C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
runway
saddle
pipe
ball
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER85618D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALWIN RENZ
Original Assignee
ALWIN RENZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALWIN RENZ filed Critical ALWIN RENZ
Priority to DER85618D priority Critical patent/DE574239C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE574239C publication Critical patent/DE574239C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G21/00Chutes; Helter-skelters
    • A63G21/12Chutes; Helter-skelters with special cars, e.g. horse-shaped

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn Auf Messen, Vogelwiesen, Schützenfesten und anderen Volksbelustigungsstätten üben Rutschbahnen stets eine besondere Anziehungskraft aus. Bisher waren diese Bahnen nur als einfache Gleitbahnen ausgebildet, auf denen man mit nach vorn gestreckten Füßen in sitzender oder halb liegender Stellung auf einer Filzplatte herunterrutschte.
  • Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführung einer Rollbahn, bei der als Bahn eine auf Stützen ruhende, oben geschlitzte Röhre und als Gleitmittel ein Sitz zweckmäßig in Form eines Sattels verwendet wird. Der Sattel ruht auf einem Bügelsteg, in dem eine Kugel gelagert ist, die so in das Innere des Rohres einzuliegen kommt, das der Geradsteg sich im Rohrschlitz entlang führt, wobei vor und hinter dem Stege senkrecht gelagerte Rollen beim Kippen des Sitzes die Reibung vermindern. Durch eine in die Sohle des Rohres eingelegte Stufenschiene wird erreicht, daß der Sattel nicht in glattem ruhigem Gang nach dem Bahnende zu gleitet, sondern beim Ablaufen der Kugel auf der Stufenschiene rüttelartig hoch und tief bewegt wird, so daß die auf dem Sattel sitzende Person eine Art Reitbewegung in Form des deutschen Trabes ausführt. Das gibt der Fahrt aber ein ganz besonderes Gepräge und einen eigenartigen Reiz sowohl für die Zuschauer wie auch für die fahrende Person selbst. Infolge der Schüttelbewegungen erfordert es immerhin eine gewisse Geschicklichkeit, sich fest und gerade im Sattel zu halten, und der Anblick von sich krampfhaft am Sattel anklammernden oder gar vom Sattel rutschenden Personen trägt sehr zur allgemeinen Erheiterung bei. Für die Bahn selbst kann ein abfallendes Gelände benutzt oder die Höhe der Stützen nach dem Ende zu entsprechend verringert werden, auch können Kurven vorgesehen oder die Bahn wellig ausgebildet sein. Baut man in den Sattel einen Motor mit einer geeigneten Antriebsvorrichtung ein, so kann die Bahn natürlich auch ohne Gefälle oder gar bergan und auch als endlose Kreisbahn ausgeführt sein, wobei in letzterer eine Weiche für das Einschieben des Steges und der Kugel in das Rohr ausgebildet sein müßte.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Vorderansicht; Abb. a zeigt eine Seitenansicht; Abb. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Rollenbahn.
  • Der Ausgangspunkt der Bahn wird zweckmäßig in eine vorn offene Halle r verlegt. Von da läuft der Rohrstrang in beliebiger Gerad- und Kurvenführung bis zum Endpunkte, der als Auflauframpe a ausgebildet ist. In gewissen Abständen wird der Rohrstrang je nach der Beschaffenheit des Geländes durch gleich oder verschieden hohe Stützen 3 gehalten, die entweder in den Boden einbetoniert sind oder in Schwellen ruhen. Bei kurzen Bahnen kann ein durchgehendes Rohr verwendet werden, doch wird man die Bahn im allgemeinen aus einzelnen Rohrlängen q. zusammensetzen, die in beliebiger Weise ineinandergeschoben werden. Jedes Rohr ist im Scheitelpunkt mit einem durchgehenden Längsschlitz 5 versehen; das Anfangs- und Endstück bleibt offen. In die Rohrsohle ist eine Stufenschiene 6 eingelegt, deren Oberfläche etwas ausgemuldet sein kann. Als Fahrzeug wird ein einfacher oder ein Doppelsitz zweckmäßig in Form eines Reitsattels benutzt, an dessen dachartig als Blenden 7 über dem Rohre liegenden Seiten Steigbügel ä oder feste Fußstützen angebracht sind. Der Sattel ruht auf einem Geradstege 9, dessen Unterteil zu einem Bügel io ausgebildet ist, in dem eine Kugel i i oder eine Rolle lagert.
  • Die Kugel mit dem Bügel wird in das Rohr eingeschoben, so daß sie auf die Schiene 6 aufzuliegen kommt, der Geradsteg 9 sich in dem Schlitz 5 führt und der Sattel über das Rohr zu liegen kommt. Am Sattel senkrecht gelagerte und in den Schlitz einstehende Rollen 1.2 dienen zur Stabilisierung des Sattels. Je nachdem sich die Person mehr nach vorn oder zurück legt, kommt ferner die Rolle 13 bzw. 1q. auf das Rohr aufzuliegen. Eine Bremse 15 dient zur Regelung der Geschwindigkeit.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn, gekennzeichnet durch eine im Scheitelpunkt längs geschlitzte Rohrbahn (q.) und einen Sattelsitz als Fahrzeug, dessen an einem durch den Schlitz (5) hindurchgehenden Geradsteg (9) sitzende Laufkugel (i i) innerhalb der Rohrbahn läuft.
  2. 2. Rollbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Sohle des Rohrstranges (q.) eine Stufenschiene (6) eingelegt ist, auf der sich die Laufkugel (i i) abrollt und eine Auf- und Abwärtsbewegung des Sattels bewirkt.
  3. 3. Rollbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Stabilisierung des Rollsitzes am Unterteil- des Sattels in den Schlitz (5) einstehende Führungsrollen (i2) angebracht sind. q.. Rollbahn nach Anspruch i, gekennzeichnet durch am Sattel vorn und hinten gelagerte Auflagerollen (i3 und i4).
DER85618D 1932-08-10 1932-08-10 Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn Expired DE574239C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER85618D DE574239C (de) 1932-08-10 1932-08-10 Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn

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DER85618D DE574239C (de) 1932-08-10 1932-08-10 Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE574239C true DE574239C (de) 1933-04-11

Family

ID=7417379

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DER85618D Expired DE574239C (de) 1932-08-10 1932-08-10 Eine zu Belustigungszwecken dienende Rollbahn

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE574239C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005884A1 (de) * 1978-05-30 1979-12-12 Slavos Koudelka Einschienen-Rutschbahn für Berghänge
WO1980000221A1 (fr) * 1978-07-10 1980-02-21 J See Installation de sport et de jeu comprenant une lampe chevauchable
USD261376S (en) 1979-07-02 1981-10-20 Tipton James A Construction trolley
DE20115901U1 (de) * 2001-09-27 2003-02-20 Ritec Ag, Schaan Belustigungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0005884A1 (de) * 1978-05-30 1979-12-12 Slavos Koudelka Einschienen-Rutschbahn für Berghänge
WO1980000221A1 (fr) * 1978-07-10 1980-02-21 J See Installation de sport et de jeu comprenant une lampe chevauchable
USD261376S (en) 1979-07-02 1981-10-20 Tipton James A Construction trolley
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