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DE20113515U1 - Schmuckgegenstand mit beweglicher Fassung - Google Patents

Schmuckgegenstand mit beweglicher Fassung

Info

Publication number
DE20113515U1
DE20113515U1 DE20113515U DE20113515U DE20113515U1 DE 20113515 U1 DE20113515 U1 DE 20113515U1 DE 20113515 U DE20113515 U DE 20113515U DE 20113515 U DE20113515 U DE 20113515U DE 20113515 U1 DE20113515 U1 DE 20113515U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jewellery
settings
setting
jewelry
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20113515U
Other languages
English (en)
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Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20113515U priority Critical patent/DE20113515U1/de
Publication of DE20113515U1 publication Critical patent/DE20113515U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/02Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
    • A44C17/0275Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations in an oscillating way

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

Claudia Schäfer
Florastrasse 9
40217 Düsseldorf
Schmuckgegenstand mit beweglichen Fassungen Die Erfindung betrifft einen Schmuckgegenstand mit beweglichen Steinfassungen.
Herkömmliche Steinfassungen sind mit dem Schmuckstück, Trägerelement für die Fassung, fest verbunden, häufig angelötet oder angegossen. Die Fassung wird ein integraler Bestandteil des Schmuckstücks oft mit eigenem gestalterischen Wert. Fassung und Trägerelement sind starr miteinander verbundene Funktionselemente. Bekannte Fassungsarten sind unter anderem Diamantfassungen, Chatonfassungen, Zargenfassung, Pave...,Zwei-Punkt-....,Spiegelfassungen.
Bewegliche Fassungen sind bekannt, wobei häufig unter Verwendung des Klemmprinzips, oder Spannungsprinzips eine herkömmliche, mit einem Kugelgelenk versehene, Fassung vorzugsweise in eine Ringschiene eingespannt wird. Weitere Formen der bewegten Fassungen sind z.B. Laufschienen für Fassungen mit seitlichen Auslegern, oder pendelnd schwenkbare Fassungen mit kardanischen Gelenken.
Nachteilig bei diesen bekannten, beweglichen Fassungen ist eine Anfälligkeit für Beschädigungen des Steines, oder eine Beeinträchtigung der Bewegung bei durch Beschädigung entstandenen Verformungen.Die Spannung, mit der die Fassung gehalten wird, kann bei Verformung des Schmuckträgers durch z.B. Stoß schnell zu groß oder zu klein werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten beweglichen Fassungen ist ihre eingeschränkte Anwendbarbeit die sich meist auf einen einzelnen Stein, keine Steingruppen bezieht. Eingesetzt werden sie überwiegend bei Schmuckstücken in Ringform, wobei die Übertragbarkeit auf andere Schmuckformen oft schwierig ist.
Nachteilig ist ferner, daß die Funktionsweise der herkömmlichen beweglichen Fassungen spezielle Gestaltungen des Schmuckstücks bedingt, sodaß die möglichen Anmutungen und Erscheinungformen bei Schmuckstücken der beschriebenen Bauart immer sehr ähnlich sind, keinen großen gestalterischen Freiraum bieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde.Schmuckgegenstände mit beweglichen Fassungen zu schaffen, die sowohl einzelne Steine als auch Steingruppen aufweisen können, den unterschiedlichen Schmucktypen zugehören können und der Gestaltung des Schmuckstücks, als Trägerelement der Fassung, einen großen Freiraum bieten.
Mit den in den Schutzansprüchen aufgeführten Merkmalen werden diese Probleme gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß sowohl einzelne Steine, als auch Steingruppen
beweglich gefaßt werden können. Es sind keine speziellen Steinschliffe erforderlich, vorzugsweise werden handelsübliche, facettierte Steine verwendet.
DieAnwendbarkeit bezieht sich auf unterschiedliche Schmuckformen. Die Funktionsweise ist übertragbar auf die unterschiedlichsten Schmuckstücke, wie Ringe, Broschen, Ohrschmuck, Anhänger etc. Die Gestaltung der fassungstragenden Schmuckkörper unterliegt keinen formalen Einschränkungen. Die Fassungen sind von einfacher, reduzierter Bauweise geprägt, die keine zusätzlichen,
sichtbaren Funktionselemente aufweist.
Die Gefahr einer Beschädigung des Steines oder des Steinverlustes ist auf ein Minimum
reduziert, wobei die Bewegung der Fassungen durch die Hebelwirkung der verlängerten
Steinfassungen maximiert wurde.
Die Wirkung der Erfindung beruht auf der Verwendung von sehr langen, stabförmigen, Zargenfassungen, deren unteres Ende in einem Hohlraum des Schmuckstücks beweglich verankert werden.
Dazu sind die Fassungsröhrchen unterhalb der Mitte durchbohrt und auf einer oder mehreren mit dem Fassungsträger fest verbundenen Achsen schwekbar gelagert. Die Seitenwände des Hohlraums sind zur Aufnahme der Achsen durchbohrt und werden mit diesen vorzugsweise verlötet.
Die gleiche Wirkung und Ersetzbarkeit kann auch mit einer Bauvariante der Fassung erreicht werden, indem das Fassungsröhrchen am unteren Ende in einer kugelförmigen Verdickung ausläuft, die im Hohlraum des Schmuckträgers zwischen Boden und durchbrochener Deckplatte eingefügt wird. Wobei der Durchmesser der kugelförmigen Verdickung geringfügig größer ist als die Öffnung in der Deckelplatte des Fassungsträgers und auch geringfügig größer als der Abstand zwischen Boden und Decke des Hohlraums, sodaß sie in einer Mulde oder einem Loch im Bodenblech aufliegt und von der Decke in ihrer Position gehalten wird.
Der Drehpunkt der Bewegung liegt bei beiden Bauvarianten innerhalb der Hohlraums des fassungstragenden Schmuckstücks.
Der Fassungsträger bildet zur Aufnahme der Fassungen zumindest partiell einen oder mehrere Hohlräume, die unterschiedlich ausgeformt sein können. Größe und Form des Hohlraums im fassungstragenden Schmuckstück gibt den Fassungen einen Bewegungsraum vor, sodaß sowohl kleine Schwingungen bei nur geringem Spielraum möglich sind, als auch raumgreifendere Bewegungen bei einem größeren Platzangebot. Die Länge der Fassungen ist frei wählbar und bestimmt sowohl den Abstand des Steines zur Schmuckoberfläche, als auch den Radius der Bewegung.
Ein Ausführungebeispiel für eine erfindungsgemäße, auf einer Achse gelagerten Fassung wird nachfolgend anhand der zugehörigen Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 Schmuckstück in Draufsicht, Fassung in einer möglichen Position Fig. 2 Schmuckstück in Draufsicht, Fassung in einer von Fig. 1 abweichenden Position Fig. 3 Seitenansicht des Schmuckstücks gemäß Fig. 1 Fig. 4 Seitenansicht des Schmuckstücks gemäß Fig. 2 Fig. 5 einen Schnitt in der Ebene A-A der Fig. 2
Ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße, mit einer kugelförmigen Verdickung versehene Fassung wird nachfolgend anhand der zugehörigen Zeichnungen erläutert. Darin zeigen :
Fig. 6 Schmuckstück in Draufsicht Fig. 7 Seitenansicht des Schmuckstücks gemäß Fig. 6 Fig. 8 einen Schnitt in der Ebene A -A der Fig. 6
Das Schmuckstück in Fig. 1 bis Fig. 5 setzt sich aus einem fassungstragenden Schmuckkörper 1 und der durchbohrten Zargenfassung 2 zusammen. Wesentlich ist, daß das untere Ende der Fassung in einem Hohlraum des Schmuckkörpers 3 gelagert ist und das obere steingefaßte Ende über die Oberfläche des Schmuckkörpers aus dem Hohlraum herausragt. Der Drehpunkt für die Bewegung der Fassung liegt somit innerhalb des Hohlraums des Schmuckkörpers. Die durchbohrte Fassung ist auf einer Achse 4 drehbar gelagert. Die Achse wird mit den Seitenwänden 5 des Schmuckkörpers fest verbunden. Der Radius der Bewegung wird durch die Position der Fassung in Fig. 1 im Vergleich zu Fig. 2 beschrieben . Wobei die Richtung der Bewegung zur Achse im rechten Winkel verläuft, paralell zu den Seitenwänden des Schmuckstücks.
Die Form und Größe der Aussparung in der Oberfäche des Schmuckkörpers &oacgr; bestimmt die mögliche Anzahl der Fassungen und den gewünschten Bewegungsradius. Im extremsten Fall kann die Fassung in der Aussparung des Fassungsträgers flachliegend mit der Oberfläche des Schmuckstücks abschließen und in der Gegenposition als hochstehendes Röhrchen über die Oberfläche herausragen, sodaß im ersten Fall die Fassung von ihrer Seite her betrachtet werden kann, der Stein 7 ist nicht sichtbar während in der ausgeklappten Position der Stein in der Draufsicht gezeigt wird. Fig. &oacgr; zeigt als Variante eine erfindungsgemäße Fassung als verlängerte Zargenfassung mit kugelförmiger Verdickung 8. Diese Verdickung übernimmt die Funktion eines Kugelgelenks, das in einem Hohlraum des Schmuckträgers gelagert ist. Der Bewegungsradius wird durch die Begrenzung der Aussparung in der Oberfläche des Fassungsträgers bestimmt. Die Bewegung kann in unterschiedliche Richtungen erfolgen.
Seite Bezugszeichenliste
1 Schmuckkörper = Fassungsträger
2 Fassung
3 Hohlraum
4 Achse
5 Seitenwände des Schmuckkörpers
6 Aussparung in der Oberfläche des Schmuckkörpers
7 Stein
8 kugelförmige Verdickung
9 Mulde
10 Bodenblech

Claims (10)

1. Schmuckgegenstand mit beweglichen Fassungen (2), vorzugsweise für Brillanten oder andere facettierte Steine, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen an ihrem unteren Ende in einem Hohlraum des Schmuckkörpers (1) drehbar gelagert sind.
2. Schmuckgegenstand nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen als langgezogene, stabförmige Zargenfassungen ausgebildet sind.
3. Schmuckgegenstand nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Schmuckkörper (1) als Fassungsträger für die Steinfassungen zumindestens partiell als Hohlform ausgebildet ist.
4. Schmuckgegenstand nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen an ihrem unteren Ende in einem Fassungsträger (1) drehbar gelagert sind.
5. Schmuckgegenstand nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung am unteren Ende eine Verdickung in Kugelform (8) aufweist, die in einer Gegenform des Fassungsträgers wie ein Kugelgelenk gelagert ist, wobei die kugelförmige Verdickung in ihrerm Durchmesser geringfügig größer ist als der Abstand zischen Boden und Decke des Hohlraums (3) des Fassungsträgers, sodaß sie in einer Mulde (9) oder einem Loch im Bodenblech (10) aufliegt und von der Decke in dieser Position gehalten wird.
6. Schmuckgegenstand nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungen auf einer oder mehreren Achsen (4) drehbar gelagert sind.
7. Schmuckgegenstand nach Anspruch 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Drehpunkte für die Bewegung der Fassungen innerhalb des Hohlraums des Schmuckörpers liegen.
8. Schmuckgegenstand nach Anspruch 6 g dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der Fassungen unterschiedliche geformt sein können, vorzugsweise rund oder quadratisch.
9. Schmuckgegenstand nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß Form und Größe des Aussparung innerhalb der Oberfläche des Schmuckkörpers den Radius der Bewegung der Fassungen beeinflußt.
10. Schmuckgegenstand nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Steine zur Oberfläche des Fassungsträgers frei wählbar ist und durch die Höhe der Fassung bestimmt wird, wodurch auch der Radius der Bewegungen veränderbar ist.
DE20113515U 2001-08-21 2001-08-21 Schmuckgegenstand mit beweglicher Fassung Expired - Lifetime DE20113515U1 (de)

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Publications (1)

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DE20113515U1 true DE20113515U1 (de) 2001-10-31

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DE20113515U Expired - Lifetime DE20113515U1 (de) 2001-08-21 2001-08-21 Schmuckgegenstand mit beweglicher Fassung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004006905A1 (de) * 2004-02-12 2005-09-08 Hans Hermann Lingenbrinck Ring, insbesondere Schmuckstück mit einem Ring

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004006905A1 (de) * 2004-02-12 2005-09-08 Hans Hermann Lingenbrinck Ring, insbesondere Schmuckstück mit einem Ring

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