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DE20105637U1 - Schmuckstück - Google Patents

Schmuckstück

Info

Publication number
DE20105637U1
DE20105637U1 DE20105637U DE20105637U DE20105637U1 DE 20105637 U1 DE20105637 U1 DE 20105637U1 DE 20105637 U DE20105637 U DE 20105637U DE 20105637 U DE20105637 U DE 20105637U DE 20105637 U1 DE20105637 U1 DE 20105637U1
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DE
Germany
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gemstone
piece
setting
plunger
holding element
Prior art date
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DE20105637U
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English (en)
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Individual
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Publication of DE20105637U1 publication Critical patent/DE20105637U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/005Gems provided with grooves or notches, e.g. for setting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/02Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/04Setting gems in jewellery; Setting-tools

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

Kennwort. "Wechself ass ung-Gbm"
Dr. Michael Berger, Obere Lichtenplatzer Str. 301, 42287 Wuppertal
Schmuckstück
Die Erfindung richtet sich auf ein Schmuckstück der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art.
Bei Schmuckstücken ist es von alters her bekannt Schmucksteine, wie z.B. facettierte Edelsteine mittels einer Fassung an diesen anzubringen. Die Fassung verfügt dazu in der Regel über 4 oder mehr sogenannte Krabben (Krabbenfassung)/Halteelemente die an der Fassung starr festgelegt sind, und die den Schmuckstein festhalten. Beim Fassen des Schmucksteins sind die Krabben zunächst etwas nach außen gebogen, so daß der Stein in die Fassung eingelegt werden kann. Daran anschließend werden die Krabben/Halteelemente an den Schmuckstein angedrückt, so daß dieser der Fassung nicht mehr entnommen werden kann, ohne die Fassung zu beschädigen.
Diese Art der Fassung von Schmucksteinen läßt leider keinen allzu großen gestalterischen Spielraum, und sorgt ferner noch dafür das die Schmucksteine erhaben über dem eigentlichen Schmuckstück, wie z.B. einem Ring oder einem Anhänger, angeordnet sind. Weiterhin ist es
·..·*..* Dr.*IVKchaÄ Berger *
nicht möglich den Schmuckstein gegen einen anders farbigen Schmuckstein auszutauschen, um das Schmuckstück z.B. an eine bestimmte Garderobe des/oder der Schmuckträgers/in anzupassen. Die Fassung würde durch das Aufbiegen der Krabben/Halteelemente zerstört werden.
Aus der DE 29806918 Ul ist bereits eine Fassung für Schmuckstücke bekannt, bei der ein Schmuckstein ausgewechselt werden kann. Die Fassung weist hierzu eine Vielzahl scherenförmiger Elemente auf, die um eine gemeinsame Achse herum gegeneinander verschwenkbar sind. An den scherenförmigen Elementen sind Fortsätze angeordnet, die in dem geschlossenen Zustand der scherenförmigen Elemente einen Schmuckstein festhalten können und derart eine Fassung bilden.
Von Nachteil ist hierbei zunächst, das der Schmuckstein von der Vielzahl von Fortsätzen vollständig umrandet und teilweise verdeckt wird. Es ist also nur ein zentraler Teil des Schmucksteines tatsächlich sichtbar. Des weiteren bedingt diese Art der Fassung eine Bauhöhe, die ähnlich der einer Krabbenfassung ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fassung für Schmuckstücke bereit zustellen, die einen einfachen Austausch des eingefaßten Schmucksteins erlaubt, die eine niedrige Bauhöhe aufweist, und die den Schmuckstein möglichst frei erscheinen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
S SS
·..**.. Dr, Mfchaei BergeV·
Demnach genügt es die Halteelemente an der Fassung verschieblich zu lagern und über ein Andruckmittel in Richtung auf den Schmuckstein zu belasten. Das Andruckmittel ist dabei derart gewählt und mit dem Halteelement in Wirkverbindung, daß das Halteelement auch wieder von dem Schmuckstein weg bewegt werden kann, um diesen z.B. gegen einen anderen auszutauschen. Durch diese Maßnahme können die Halteelemente in einer Ebene mit dem Schmuckstein angeordnet werden. Die Bauhöhe der Fassung kann dadurch sehr niedrig gehalten werden. Außerdem kann durch die in Längsrichtung verschieblichen Halteelemente eine Distanz zwischen dem Schmuckstein und dem, den Schmuckstein umgebenden Schmuckstück erzeugt werden, durch die der Schmuckstein relativ frei und gelöst vom Schmuckstück wirkt.
Dazu kann das oder jedes Halteelement gemäß Anspruch 2 als länglicher Stößel ausgeführt sein. Dieser oder diese Stößel können einen Freiraum zwischen Schmuckstück und Schmuckstein überbrücken und den Schmuckstein dennoch sicher in der Fassung festlegen. Insbesondere bei facettetierten Schmucksteinen weisen die Stößel an ihren dem Schmuckstein zugewandten Außenkanten eine Nut auf, in die eine Kante des zu fassenden Schmucksteins eingreifen kann, wenn der Stößel an den Schmuckstein über das Andruckmittel herangefahren worden ist.
Um die Verschiebungsrichtung genau vorzugeben und eine gute Lagerung der Halteelemente/Stößel zu ermöglichen, können gemäß Anspruch 5 Führungen vorgesehen sein, in denen die Halteelemente/Stößel längsverschieblich gelagert sind. Idealerweise sind die Führungen in ihrer inneren Kontur dem Außenquerschnitt der
Halteelemente/Stößel angepaßt. Ein gewisses Spiel zwischen den Außenflächen der Halteelemente/Stößel und den Innenwänden der
·..··..·Dr.'Mfchall Berge** .&idigr;«
Führungen kann dabei wünschenswert sein um eine gute Verschieblichkeit der Halteelemente/Stößel zu gewährleisten.
Die Nut kann dabei z.B. V- oder U-förmig sein, oder eine Kombination aus V- und U-Form aufweisen, je nachdem welche Kantenfor|m die festzusetzenden Schmucksteine aufweisen.
Gemäß Anspruch 7 kann das Andruckmittel ein Federelement umfassen, welches sich mit seinem einen Ende an der Fassung abstützt und welches mit seinem anderen Ende auf den Stößel einwirkt, und diesen in Richtung auf einen in der Fassung befindlichen Schmuckstein belastet. Der Stößel wird dabei durch die Federkraft in seiner Lage an dem
Schmuckstein gehalten. Zum wechseln des Schmucksteines muß der Stößel lediglich gegen die Federkraft vom Schmuckstein fortbewegt werden, so daß der Schmuckstein der Fassung wieder entnommen werden kann.
Nach Anspruch 8 kann das Andruckmittel auch ein Schraubmittel und ein statisch an der Fassung angeordnetes Gegenschraubmittel umfassen. Ein Ende des Schraubmittels kann dabei an dem, dem Schmuckstein abgewandten Ende des Halteelements/Stößels angreifen und über einen Drehvorschub des Schraubmittels im statischen Gegenschraubmittel den Stößel in Richtung des Schmucksteins vorschieben. Hierzu kann das Schraubmittel mit einem Werkzeug drehbetätigt werden. Bei Drehung des Schraubmittels in entgegengesetzter Richtung kann das Halteelement/ der Stößel auch wieder von dem Schmuckstück wegbewegt werden, um das Schmuckstück aus der Fassung zu entfernen. :
·..* '..'DniWichaiBerger* ·&iacgr;·
Günstig gemäß Anspruch 9 ist es, wenn das Halteelement / der Stößel an seinem, dem Schraubmittel zugewandten Ende eine Auflaufschräge aufweist. Wenn das Ende des Schraubmittels auf die Schräge aufläuft, und der Vorschub des Halteelements/Stößels durch das Schmuckstück gebremst wird, dann kann sich das Schraubmittel gegen die Schrägfläche verkanten und wird so gegen ein unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Die Andruckmittel gemäß Anspruch 7 und 8 können auch iri sich ergänzender Weise miteinander kombiniert werden. So kann jedem Schraubmittel-belastetem Halteelement/Stößel ein, über ein Federelement belastetes Halteelement/Stößel auf der anderen Seite der Fassung gegenüberstehen und umgekehrt.
Durch die Verwendung mehrerer verschieblicher Halteelemente/Stöße] können in eine Fassung verschieden große Schmucksteine und auch Schmucksteine verschiedener Form eingesetzt werden.
In eine Fassung mit wenigstens zwei verschieblich angeordneten und zwei statischen Halteelementen/Stößeln können so z.B. rechteckige, ovale oder runde facettierte Schmucksteine unterschiedlicher Größe eingesetzt werden. Das dem Schmuckstein zugewandte Ende des oder der Stößel kann dazu eine konkave Einbuchtung aufweisen, in der die Nut angeordnet ist.
Werden vier verschiebliche Halteelemente/Stößel an einer Fassung angeordnet, von denen wenigstens zwei über Schraubmittel bewegt werden können, die nicht gegeneinander wirken, so kann auch die Position des Schmucksteins in der Fassung variiert werden, indem der Schmuckstein über die Schraubmittel-belasteten Halteelemente/Stößel
«· ·· Dr. Micha«! Bergt*
entgegen der Federwirkung der gegenüberliegenden
Halteelemente/Stößel bewegt wird.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in fünf Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch, die Rückansicht einer ersten Ausführungsform eines Schmuckstücks mit einem in einer Fassung angeordneten runden Schmuckstein,
Fig. 2 schematisch, eine Seitenansicht eines Teilaspekts der Fassung gemäß der Linie II - II aus Figur 1,
Fig. 3 schematisch, die Rückansicht einer zweiten Ausführungsform eines Schmuckstücks mit einem in einer Fassung angeordneten runden Schmuckstein,
Fig. 4 schematisch, die Rückansicht einer dritten
Ausführungsform eines Schmuckstücks mit einem in einer Fassung angeordneten runden Schmuckstein,
Fig. 5 schematisch, die Rückansicht einer vierten Ausführungsform eines Schmuckstücks mit einem in einer Fassung angeordneten rechteckigen Schmuckstein,
Fig. 6 schematisch, einen Ausschnitt einer Rückansicht eines Schmuckstücks.
·..··..* Dr! Michael Bergt«·* ·' -
In den Figuren 1 bis 2 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das Schmuckstück 10, welches als dreiecksförmiger Anhänger ausgebildet, und mit Halteösen 13 versehen ist, weist eine Fassung 20 zur Aufnahme eines Schmucksteins 11 auf; Der Schmuckstein 11 ist in dem vorliegenden Beispiel ein in Facetten geschliffener Edelstein, der einen kantigen Randbereich 17 aufweist.
Die Fassung 20 umfaßt einen Freiraum 12 der im Schmuckstück 10 angeordnet ist und in dem der Schmuckstein 11 mittels mehrerer Halteelemente 21, 22 an der Fassung 20 festgelegt ist: Das Halteelement 21 ist dabei als Stößel ausgebildet. Der Stößel 21 ist über eine, am Schmuckstück 10 angebrachte Führung 28 an dem Schmuckstück 10 angeordnet. Der Stößel 21 ist in der Führung,! die in dem vorliegenden Beispiel als Rechteckrohr 28 ausgeführt ist, längsverschieblich gelagert. Bei in der Fassung 20 befindlichem Schmuckstein 11 wird dieser Stößel 21 über ein Andruckmittel, 24 in seiner Position am Schmuckstein 11 gehalten.
Die Halteelemente 22 sind hingegen unbeweglich an dem Schmuckstück 10 festgelegt, z.B. durch eine Lot-Naht. Sie bilden ein ortsfestes Widerlager, an welchem sich der unter der Kraft des Andruckmittels 24 stehende Schmuckstein 11 abstützt, wenn der Stößel 21 am Schmuckstein 11 anliegt.
Zur Halterung des Schmucksteins 11 sind an den freien Enden 34, 36 des Stößels 21 und der Halteelemente 22 Nuten 31, 32 angeordnet in die der kantige Randbereich 17 des Schmucksteins 11 bei geschlossener Fassung 20 eingreift.
Das Andruckmittel 24 ist in der vorliegenden Ausführungsform als Schraubmittel ausgeführt, das in den Gewindegang 26 eines statischen
Dr.· Jtfthaöl Berg«·
Gegenschraubmittels 25 einschraubbar ist, welches fest mit dem Schmuckstück 11 verbunden ist. Das vordere Ende des Schraubmittels 24 kann durch ein Einschrauben in und durch den Gewindegang 26 des statischen Gegenschraubmittels 25 gegen das hintere Ende des Stößels 21 bewegt werden. Dieser Stößel 21 wird dann vom Schraubmittel 24 mitbewegt in Richtung auf das Zentrum des Freiraums 12 der Fassung 20. Ist ein Schmuckstein 11 in den Freiraum 12 eingesetzt, so wird der Schmuckstein 11 über die Vorwärtsbewegung des Stößel 21 in Pfeilrichtung 40 in der Fassung 20 eingespannt, und durch eine Rücknahme des Schraubmittels 24 in Pfeilrichtung 41 wieder freigegeben.
Damit sich der Stößel 21 in der eingespannten Lage des Schmucksteins 11 nicht unbeabsichtigt von diesem Lösen kann, z.B. weil das Schraubmittel 24 sich in Freigaberichtung 41 bewegt, kann an dem hinteren Ende des Stößels eine Schrägfläche 30 vorgesehen sein, mit der das freie Ende des Schraubmittels 24 zusammenwirkt. Das Schraubmittel 24 verkeilt sich beim Einschrauben in Einspannrichtung 40 an der Schrägfläche 30, wenn der Stößel 21 am Schmuckstein 11 anliegt, und nicht weiterbewegt werden kann, und ist derart vor einem unbeabsichtigten Lösen gesichert.
In Figur 3 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schmuckstücks 10 wiedergegeben. Die Besonderheit der an diesem Schmuckstück 10 angeordneten Fassung 20 ist die, das sie Schmucksteine 11, 1&Ggr; verschiedener Größe aufnehmen kann. Dazu sind an der Fassung 20 zwei über Schraubmittel 24 verstellbare Stößel 21 und ein dritter Stößel 23 angeordnet, der über ein Federelemerit 27 in Richtung auf den einzufassenden Schmuckstein 11, W federbelastet ist. Während die Anordnung der Stößel 21 am Schmuckstück 10 und der
··♦
·" Dr. Michael Berger
Fassung 20 in der bereits oben beschriebenen Weise erfolgt, ist der Stößel 23 in einem Rechteckgehäuse 29 angeordnet, welches an seinem hinteren Ende geschlossen ist. Dieses Rechteckgehäuse 29 weist an seinem geschlossenen Ende eine Abstützfläche 29' für das Federelement 27 auf. Der Stößel 23 stellt also ein federelastisch nachgiebiges Widerlager für die Stößel 21 und den Schmuckstein 11, 11' dar.
In Figur 4 ist ein als Ohrhänger ausgeführtes Schmuckstück 10 wiedergegeben, das über einen Ohrstecker 14 an dem Ohr der Trägerin/des Trägers angebracht werden kann.
Die Fassung 20 besteht bei dieser Ausführungsform aus einem Halteelement 22' welches bereichsweise eine Wölbung aufweist, die auf ihrem Innenumfang eine Nut 32' trägt. Das Halteelement 22' schließt einen Freiraum 12 im Schmuckstück 10 ab, wobei die Nut 32' dem Freiraum 12 zugewandt ist. Dem Halteelement 22' gegenüberliegend ist auf der anderen Seite des Freiraums 12 ein Stößel / Halteelement 23 an der Fassung 20 angeordnet, welcher über ein Federelement 27 federbelastet ist. Stößel 23 und Federelement 27 sind in einem, an dem Schmuckstück z.B. angelöteten Rechteckgehäuse 29 eingesetzt, dessen rückwärtige Endfläche als Abstützfläche 29' für das Federelement 27 dient.
Ein Schmuckstein 11 kann zwischen den Halteelementen 22' und 23 elastisch eingespannt werden. Die Nuten 32' und 33 umfassen dabei den kantigen Randbereich 17 des Schmucksteins 11. Bei dieser Ausführungsform kann die Fassung 20 rundliche Schmucksteine verschiedener Größe aufnehmen. Zum Wechseln des Steins muß hierzu lediglich der Stößel 23 gegen die Federkraft des Federelements 27 in das Rechteckgehäuse 29 in Pfeilrichtung 41 eingeschoben werden. Nach dem Einlegen eines anderen Schmucksteins kann der Stößel 23 dann
·· ·* Dr. ftfichael Berge?
wieder in Pfeilrichtung 40 bewegt werden, wo der kantige Randbereich 17 des Schmucksteins 11 von der Nut 33 am freien Ende 37 des Stößels 23 umfaßt und gehalten wird. Der diesem gegenüberliegende kantige Randbereich 17 des Schmucksteins 11 wird von der Nut 32 umfaßt und gehalten.
In Figur 5 ist ein als Brosche ausgeführtes Schmuckstück 10 dargestellt, bei dem die Fassung 20 derart ausgestaltet ist, daß sie vorzugsweise rechteckige Schmucksteine verschiedener Größe aufnehmen kann. Zum Anbringen der Brosche, z.B. an einem Revers ist an der Brosche eine Nadel 15 verschwenkbar angeordnet, deren freies Ende in einer Verrastung 16 fixiert werden kann.
An der Fassung 20 sind zwei Paare von beweglichen Stößeln 21, 23 angeordnet, bei denen ein Stößel 21 jeweils einem Stößel 23 gegenüberliegt. Beide Stößelpaare sind dabei senkrecht zueinander angeordnet, so daß jeder Stößel 21, 23 mit seiner Nut 31, 33 jeweils eine Kante 17" des Schmucksteins 11" umfassen kann.
Die Stößel 21, 23 sind in der bereits vorbeschriebenen Weise an dem Schmuckstück 10 festgelegt, und sind in die Richtungen 40, 41 verschieblich zur Aufnahme / Freigabe eines Schmucksteins 11" angeordnet.
Bei der Aufnahme von Schmucksteinen 11" unterschiedlicher Größe dienen die Stößel 21 der Größeneinstellung, indem sie mit dem an ihnen anliegenden Schmuckstein 11" soweit in den Freiraum hineinbewegt werden (durch Eindrehen der Schraubmittel 24 in den statischen Gegenschraubmittel 25), bis der Schmuckstein 11" eine geeignete Lage im Freiraum 12 eingenommen hat. Die federbelasteten Stößel 23 fahren
·· *· Dr. Michael Berger
dabei in entsprechender Weise in ihr Gehäuse 29 ein, und dienen als Widerlager des Schmucksteins 11".
Sollte es eine spezielle Geometrie des Freiraums 12 erforderlich machen, so kann ein Stößel 21' gemäß Figur 6 auch Knickpunkte 38 aufweisen. Durch diese Ausgestaltung wird ein räumlicher Versatz des freien Endes 34' des Stößels 21' gegenüber dem geführten Abschnitt des Stößels 2&Ggr; ermöglicht. Der Stößel 2 &Ggr; bleibt dabei aber längsverschieblich in seiner Führung, und kann z. B. über das Schraubmittel 24 im statischen Gegenschraubmittel 25 bewegt werden.
Es bleibt nun noch zu bemerken, daß die hier dargestellte Ausführungsformen nur beispielhafte Verwirklichungen der Erfindung sind. Diese ist jedoch nicht darauf beschränkt. So können insbesondere für die Schmuckstücke und die Fassungen die verschiedensten Materialkombinationen gewählt werden. Edelstahle kommen so z.B. ebenso in Betracht wie Edelmetalle und deren Legierungen. Die Form und Art der Schmuckstücke ist ebenfalls nicht beschränkt. Die erfindungsgemäßen Fassungen können so z.B. auch bei Krawattennadeln oder Ringen zum Einsatz kommen.
Dr. Michael Berger
Bezugszeichenliste:
10 Schmuckstück
11 Schmuckstein 11' Schmuckstein 11" Schmuckstein
12 Freiraum
13 Halteösen
14 Ohrstecker mit Gegenstück
15 Nadel
16 Verrastung für
17 Kante / kantiger Randbereich von 17' Kante / kantiger Randbereich von 17" Kante / kantiger Randbereich von
20 Fassung
21 Halteelement / Stößel IY Halteelement / Stößel
22 Halteelement 22' Halteelement
23 Halteelement / Stößel
24 Schraubmittel / Andruckmittel
25 Statisches Gegenschraubmittel/Teil
26 Gewindegang / Innengewinde
27 Federelement / Andruckmittel
28 Führung / Rechteckrohr von 21, 21'
29 Führung / Rechteckgehäuse von 27 und 29' Ende der Führung 29 / Abstützfläche
30 Schrägfläche an 21, 2&Ggr;
31 Nut in 21 3 &Ggr; Nut in 21'
32 Nut in 22 32' Nut in 22'
33 Nut in 23
34 freies Ende von 34' freies Ende von 21' 36 freies Ende von 3 7 freies Ende von 38 Knickpunkt
40 Pfeil (Einspannrichtung)
41 Pfeil (Freigaberichtung)
12

Claims (10)

1. Schmuckstück mit einer Fassung zum Anbringen von Schmucksteinen, wie Edelsteinen, an dem Schmuckstück, bei der wenigstens ein Schmuckstein über wenigstens zwei Halteelemente an der Fassung fixiert ist, dadurch gekennzeichnet daß ein oder jedes Halteelement (21, 21', 23) an der Fassung (20) verschieblich gelagert ist, und jedes derart verschiebliche Halteelement (21, 21', 23) über ein Andruckmittel (24, 27) reversibel in Richtung des einzufassenden Schmucksteins (11, 11', 11") bewegbar ist.
2. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes Halteelement (21, 21', 23) als länglicher' Stößel ausgeführt ist, in dessen, dem Schmuckstein (11, 11', 11") zugewandten freien Ende (34, 34', 37) eine Nut (31, 31', 33) zur Aufnahme eines als Kante (17, 17', 17") ausgebildeten Randbereichs des Schmucksteins (11, 11', 11") eingelassen ist.
3. Schmuckstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (31, 31', 33) V-förmig ausgebildet ist.
4. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (31, 31', 33) U-förmig ausgeformt ist.
5. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes Halteelement/Stößel (21, 21', 23) in seiner Längsrichtung verschieblich in einer Führung (28, 29) gelagert ist.
6. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (28, 29) einen rohrförmigen Bereich umfaßt, dessen innere Kontur der äußeren Kontur des Stößels (21, 21', 23) angepaßt ist.
7. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 2 und 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckmittel ein Federmittel (27) umfaßt welches sich einerseits an dem, dem Schmuckstein (11, 11', 11") abgewandten Ende (29') der Führung (29) abstützt, und welches andererseits an dem, dem Schmuckstein (11, 11' 11") abgewandten Ende des Halteelements/Stößels (21, 21', 23) angreift.
8. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckmittel ein Schraubmittel (24) und ein im Endbereich der Führung angeordnetes statisches Gegenschraubmittel (25) mit einer, ein Innengewinde (26) tragenden Bohrung zur drehverschieblichen Aufnahme des Schraubmittels (24) umfaßt, wobei ein Ende des Schraubmittels (24) zur Drehbetätigung ein Eingriffsmittel aufweist und das andere Ende des Schraubmittels (24) in mechanischem Kontakt zu dem, dem Schmuckstein (11, 11', 11") abgewandten Ende des Halteelements/Stößels (21, 21', 23) zu bringen ist.
9. Schmuckstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das, dem Schraubmittel zugewandte Ende des Halteelements/Stößels (21, 21') eine Schrägfläche (30) aufweist.
10. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Fassung Andruckmittel nach Anspruch 7 und Andruckmittel nach Anspruch 8 angeordnet sind die mit verschiedenen Halteelementen/Stößeln (21, 21', 23) zusammenwirken.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2346379A4 (de) * 2008-10-21 2017-09-06 Gemex Systems Inc. Fixierung für edelsteinpositionierung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2346379A4 (de) * 2008-10-21 2017-09-06 Gemex Systems Inc. Fixierung für edelsteinpositionierung

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