DE2011234B2 - Schnellkupplung für Leitungen und Schläuche - Google Patents
Schnellkupplung für Leitungen und SchläucheInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/08—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
- F16L37/084—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
- F16L37/086—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of latching members pushed radially by spring-like elements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schnellkupplung zur lösbaren Verbindung von Leitungen und Schläuchen, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1
beschrieben ist. Sie kann Anwendung finden zum Anschließen von Waschmaschinen und ähnlichen
Haushaltsgeräten an Wasserzu- und -ableitungen.
Eine derartige bekannte Schnellkupplung besitzt ein einziges Verriegelungselement, das von einer Wendelfeder belastet ist (GB-PS 8 29 531). Die Wendelfeder
befindet sich in einem topfförmigen Teil, dessen Boden sich an einer äußeren Hülse abstützt Der Kupplungsinnenteil besitzt eine ringförmige Rastausnehmung bzw.
eine umlaufende NuL Dies ermöglicht zwar ein Zusammenstecken von Außenteil und Innenteil in ™
beliebig gegeneinander verdrehter Lage bezüglich der Leitungslängsachse, was die Handhabung erleichtert;
aber die einseitige Verriegelung kann ein Verkanten quer zu dieser Längsachse zur Folge haben, insbesondere bei sehr häufigem Gebrauch und einem Verschleiß
der Topfführung im Verriegelungselement
Der Erfindung liegt, ausgehend von einer derartigen
Schnellkupplung, die Aufgabe zugrunde, dieselbe bei verbesserter funktionaler Sicherheit konstruktiv zu
vereinfachen. M
Diese Aufgabe wird auf der Grundlage der Schnellkupplung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches I erfindungsgemäß durch seine kennzeichnenden
Merkmale gelöst.
Gegenüber der eingangs beschriebenen Schnellkupp- 6^
lung ist vorteilhaft ein Verkanten aufgrund der gleichmäßig über den Umfang verteilten Verriegelungsstifte und der entsprechenden Schlitze vermieden. Die
Schlitze und die Schrägfläche erlauben zudem eine exakte Führung der Entriegelungshülse und ein
reibungsarmes Zusammenspiel der Köpfe der Verriegelungselemente und der Schrägfläche.
Es ist an sich bekannt, mehrere äquidistant über den
Umfang verteilte Verriegelungselemente vorzusehen; aber im bekannten Fall sind diese nicht radial
federbelastet, sondern werden von einer Axialfeder und
einer Außenhülse mit innerer Schrägfläche ip ihrer Einraststellung gehalten (US-PS 28 37 350). Im bekannten Fall enthält ein Kupplungsstück ein Luftventil, das in
einer ersten Position des einen eingesteckten Kupplungsteiles durch eine axiale Spiralfeder geschlossen
gehalten wird. Die beiden konzentrisch angeordneten Axialfedern führen unter der Voraussetzung eines
gleichbleibenden inneren Leitungsquerschnittes zu einer Kupplung mit relativ großem Außendurchmesser.
Die vorliegende Erfindung sieht hingegen nur eine Axialfeder und direkt radial federbelastete Verriegelungsstifte vor.
Vorzugsweise sind die Verriegelungsstifte durch eine gemeinsame Ringfeder radial federbelastet, was die
Konstruktion erheblich vereinfacht
Zweckmäßig sind die von den Verriegelungsstiften durchsetzten Längsschlitze in einem konischen Teil der
Entriegelungshülse vorgesehen, was auch eine rotationssymmetrische Schrägfläche ermöglicht
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der beiden Teile der Schnellkupplung vor dem Zusammenbau,
Fig.2 einen axialen Schnitt durch die beiden zusammengebauten, verriegelten Teile,
Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie IH-111 der
Fig.2,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines Verriegelungsstiftes,
Fig.5 einen axialen Schnitt durch die beiden zusammengebauten Teile während üe.; Entriegelungsvorganges,
Fig.6 einen teilweisen Querschnitt durch die Teile
nach F i g. 5.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Schnellkupplung in bekannter Weise aus einem Außenteil A
und einem Innenteil B, welche an den miteinander zu verbindenden Enden der beiden Leitungen a und b
festgemacht sind. Hierbei ist angenommen, daß die Leitungen a und b nachgiebig sind (Schläuche).
Selbstverständlich kann das Teil A oder das Teil B aber auch mit einem festen Rohr oder mit einem starren Teil
(Hahn, Ventil usw.) verbunden werden.
Das Außenteil A besteht aus einem Hohlkörper 1 (F i g. 2 und 3), dessen Ende 1 a so ausgebildet ist, daß der
Hohlkörper 1 an der Leitung a befestigt werden kann. Am anderen Ende trägt der Hohlkörper 1 eine
Entriegelungshülse 2, auf der eine Außenbüchse 3 angeordnet ist. Die Entriegelungshülse 2 besitzt
anschließend an ihren mitten in der Bohrung der Buchse
3 befindlichen Teil eine Schulter 2', die sich nach innen verjüngt. Der Zusammenbau der Teile I12 und 3 erfolgt
mittels eines Splintes 4, welcher in die aufeinanderliegender! Bohrungen der Büchse 3 und der Entriegelungshülse 2 kraftschlüssig eingeführt wird, wobei das
Splintende in der im Hohlkörper I angeordneten Längsöffnung \b gleitfähig ruht, so daß die Entriegelungshülse 2 und die Büchse 3 dem Hohlkörper 1
gegenüber axial bewegt werden können. Eine zwischen
3er ringförmigen Schulter id des Hohlkörpers 1 und der
gegenüberliegenden Stirnfläche der Entriegelungshülse 2 angeordnete Feder 5 hält die Entriegelungshülse 2 und
die Büchse 3 in der Stellung nach F i g. 2. Die Schulter 1 a bildet gleichzeitig eine Führung für das hintere offene
Ende der Büchse 3.
Die Entriegelungshülse 2 weist mehrere axiale öffnungen bzw. Schlitze 2a auf. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind drei gleichmäßig auf den Umfang der Entriegelungshülse 2 verteilte Schlitze 2a ι ο
vorgesehen. In jedem Schlitz 2a befindet sich ein Verriegelungsstift 6, der in einer zu diesem Zweck im
Hohlkörper 1 vorgesehenen Bohrung radial gleitet. Wie Fig.4 zeigt, ist jeder Verriegelungsstift 6 mit einem
überstehenden, der Außenseite des Verbindungsstückes zugewandten Kopf 6a versehen, welcher oben einen
Schlitz 66 und unten eine abgeschrägte Fläche 6c aufweist Das Schaftende des Verriegelungsstiftes 6
besitzt eine abgeschrägte Fläche Sd und eine Ausnehmung Be, die eine rechtwinkelige Schulter bildet. Die
drei Verriegelungsstifte 6 sind durch eine Feder 7 rrjitejnarwjer verbunden, welche aus einem Stahldraht
besteht, der zu einem im wesentlichen krrJsrundtn
Profil gebogen und in die Schlitze 60 der Köpfe 6a der
Verriegelungsstifte 6 gelegt ist, wie F i g. 5 es zeigt Die
Feder 7 drückt die Verriegelungsstifte G, deren Schaftende in die axiale Bohrung Ic des Hohlkörpers 1
ragt, radial nach innen.
Das Innenteil B der Schnellverbindungskupplung besteht aus einem zylindrischen rohrförmigen Stück 9,
dessen Ende 8a so ausgebildet ist, daß es an der Leitung b befestigt werden kann. Das Stück 8 ist mit einer
ringförmigen Ausnehmung bzw. Nut Hb versehen, welche in der nachstehend beschriebenen Weise mit den
Verriegelungsstiften 6 zusammenwirkt. Anschließend an den dicken Teil besitzt das Stück 8 ein dünneres Ende
8c, wobei der Übergang vom dicken zum dünnen Teil eine konische Schulter 8c/bildet
Sollen die Leitungen a und b miteinander verbunden werden, so wird das Innenteil B axial in die Bohrung lc ^n
des Hohlkörpers 1 eingeführt Die konische Schulter Sd
legt sich dabei gegen die abgeschrägte Fläche Sd der Verriegelungsstifte 6, die dadurch radial nach außen
gedruckt werden, bis sie unter der Einwirkung der Feder 7 in die Nut Sb des Innenteils B federnd einrasten.
Alsdann kann das Innenteil B nicht mehr axial
herausgezogen werden, denn ein Zurückbewegen des Innenteiles B wird dadurch verhindert, daß die
Verriegelungsstifte 6 mit ihrer Ausnehmung 6e in die Nut Sb des Hohlkörpers 8 greifen. In dieser Stellung
liegt das Ende 8c des Innenteiles B an einem am Hohlkörper 1 des Außenteiles A angeordneten Dichtungsring
9 zum Abdichten des Schnellverbindungsstükkes nach der Verbindung der Teile A und B.
Will man das Innenteil B vom Außenteil A nehmen, so genügt es, die Büchse 3 vorzuschieben (F i g. 5 und 6).
Die Entriegelungshülse 2 wird dadurch entgegen der Feder 5 axial verschoben, wobei die Längsräder der
öffnungen 2a der Entriegelungshülse 2 als Schrägflächen wirken und die Köpfe 6a der Verriegelungsstifte 6
aus der Nute 86 des Innenteiles 8 heben. Das Anheben der Köpfe 6a wird durch deren abgeschrägte Fläche 6c
erleichtert. Die radiale Bewegung der Verriegelungsstifte 6 bewirkt, daß die Feder 7 sich .η der aus F i g. 6
ersichtlichen Weise öffnet, wobei das S:haftende der Verriegelungsstifte 6 das Innenteil B freigibt, so daß
dieses nunmehr aus dem Hohlkörper 1 des Außenteiles A gezogen werden kann. Sobald der Benutzer nun die
Büchse 3 losläßt, drückt die Feder 5 die Entriegelungshülse 2 und die Büchse 3 in die Ausgangsstellung, in der
der Befestigungssplint 4 wieder an der hinteren Wandung der Längsöffnung \b des Hohlkörpers t
anliegt.
Die Herstellung und der Zusammenbau der Teile der Schnellverbindungskupplung sind besonders einfach.
Sie ist bei der Benutzung mindestens so gut wie die herkömmlichen Schnellverbindungsstücke erheblich
komplizierterer Bauart. Je nach den Erfordernissen können beliebig viele Verriegelungsstifte 6 angeordnet
werden. Auch kann der als Feder ausgebildete Draht 7 zur besseren Führung der Konstruktion durch in den
Köpfen 6a der Verriegelungsstifte 6 angeordnete Querbohrungen gezogen werden, anstatt in die offenen
Schlitze 6bgelegt zu werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schnellkupplung zur lösbaren Verbindung von
Leitungen und Schläuchen, bestehend aus zwei an den miteinander zu verbindenden Enden der
Leitungen festzumachenden, gas- und wasserdicht ineinander geschobenen Teilen, einem Innen- und
einem Außenteil, wobei der Hohlkörper des Außenteiles mindestens ein in radialer Richtung
federbelastetes Verriegelungselement besitzt und Ό der Innenteil in axialer Richtung hintereinander eine
konische Schulter zum Anheben — und eine ringförmige Rastausnehmung zum Einrasten des
Verriegelungselementes aufweist, und aus einer gegen eine Axialfeder in axialer Richtung aus der
Einraststellung verschiebbaren Entriegelungshülse mit einer schräg zur axialen Richtung verlaufenden
Schrägfläche, durch weiche das Verriegelungselement ausrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Tiehrere Verriegelungsstifte (6) als
Verriegelungselemente vorgesehen sind, mit ihren Köpfen (6a) auf der Schrägfläche gleiten und
gleichmäßig über den Umfang der Entriegelungshülse (2) verteilte Schlitze (2a^durchqueren.
2. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsstifte (6) durch eine gemeinsame Ringfeder (7) radial
federbelastet sind.
3. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Verriegelungsstif- w
ten (6) durchsetzten Schlitze (2a) in einen konischen Teil (2') der Entriegelungshülse (2) vorgesehen sind.
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