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DE2404149A1 - Vorrichtung zum pruefen von rohren, anschlusstuecken und dergl. - Google Patents

Vorrichtung zum pruefen von rohren, anschlusstuecken und dergl.

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Publication number
DE2404149A1
DE2404149A1 DE2404149A DE2404149A DE2404149A1 DE 2404149 A1 DE2404149 A1 DE 2404149A1 DE 2404149 A DE2404149 A DE 2404149A DE 2404149 A DE2404149 A DE 2404149A DE 2404149 A1 DE2404149 A1 DE 2404149A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuating
pressure piece
housing
gripping jaws
shaft part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2404149A
Other languages
English (en)
Inventor
William D Richardson
Ronald A Zurawski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tuthill Pump Co
Original Assignee
Tuthill Pump Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tuthill Pump Co filed Critical Tuthill Pump Co
Publication of DE2404149A1 publication Critical patent/DE2404149A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/12Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
    • F16L55/128Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose
    • F16L55/136Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose the closure device being a plug fixed by radially expanding or deforming a split ring, hooks or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dichten Verschließen von mit Innengewinde versehenen Leitungen, Rohren und anderen Bauteilen. Wenn solche Eauteile einer Druckprüfung oder dergleichen unterzogen- werden sollen, ist es erwünscht, daß man in der Lage ist, die offenen Enden solcher Bauteile schnell zu verschließen und abzudichten.
Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bzw. einen Verschluß der genannten Art zu schaffen, der es auf leichte und schnelle Weise ermöglicht, eine mit Innengewinde versehene Öffnung dicht zu verschließen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist durch die Erfindung ein leicht zu handhabender Verschluß geschaffen worden, der automatisch in Eingriff mit einer mit Innengewinde versehenen öffnung einer Rohrleitung, eines Anschlußstücks oder dergleichen gebracht wird, um die öffnung mit abdichtender Wirkung zu verschließen, sobald ein Gehäuse, ein Druekstück und eine Buchse freigegeben werden, 'so daß sie axiale Relativbewegungen ausführen können. Durch die Verwendung von zwei nach außen vorschiebbaren Greifelementen wird es ermöglicht, den Verschluß leicht und schnell in Eingriff mit der Gewindebohrung des betreffenden Bauteils
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und das offene Ende des Bauteils mit abdichtender Wirkung zur Anlage an einem äußeren Bauteil der "Verschlußvorrichtung zu bringen.
Die Verschlußvorrichtung ist so ausgebildet, daß es nur erforderlich ist, eine Außenfläche der Vorrichtung zu drehen, um die Vorrichtung zu entriegeln, woraufhin die Greiforgane automatisch nach außen in ihre Greifstellung bewegt werden, um zuverlässig in festen Reibungsschluß mit dem Innengewinde eines Eohrs, eines Anschlußstücks oder dergleichen zu kommen. Durch die gleiche Bewegung wird eine wirksame Dichtungsanordnung geschaffen, so daß die Verbindung zwischen der Vorrichtung und dem zu prüfenden Bauteil an der betreffenden Stirnfläche des Bauteils nach außen einwandfrei abgedichtet wird.
Soll die Verbindung zwischen der Vorrichtung und dem zu prüfenden Bauteil wieder gelöst werden, werden das Gehäuse, das Druckstück und die Buchse in der Gegenrichtung bewegt. '
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen axialen Schnitt einer Ausführungsform einer Verschluß- bzw. Prüfvorrichtung;
Figo 2 die Vorrichtung nach 5ig. 1 bei Betrachtung derselben von ihrem linken Ende aus;
Fig. J einen verkleinerten axialen iüeilschnitt der Vorrichtung, aus dem eine andere Stellung der verschiedenen Teile der Vorrichtung ersichtlich ist;
Fig. 4- eine Stirnansicht eines Gehäuses für die Vorrichtung nach Figo 1 bis 3;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig
0 S 8 3 S / 0 6 8 0 0RIGINAL lNSPECTED
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Fig. 6 eine verkürzte, teilweise als axialer Schnitt und teilweise als Seitenansicht gezeichnete Darstellung einer auch in Fig. 1 bis 3 erkennbaren Betätigungshülse;
Fig. 7 eine Stirnansicht des linken Endes der Betätigungshülse nach Fig. 6;
Figo 8 eine verkürzte Seitenansicht eines auch aus Fig. 1 bis 3 ersichtlichen Schaftteils;
Fig. 9 eine Stirnansicht des rechten Endes des Schaftteile nach Fig, 8;
Fig. 10 eine Stirnansicht zweier auch aus Fig. 1 bis 3 ersichtlicher betätigbarer Backen; und
Fig. 11 einen axialen Schnitt durch die beiden Backen naeh Fig. 1, 3 und 10.
In I'ig. 1 erkennt man ein hohl zylindrisches Gehäuse 20 mit einem offenen Ende, bei dem das andere Ende des Gehäuses durch eine Stirnwand 21 im wesentlichen abgeschlossen ist. In dem Gehäuse oder Zylinder 20 ist ein hohlzylindrischer Kolben bzw. ein Druckstück gleitend geführt, das mit einer durchgehenden axialen Bohrung 22a versehen ist und eine Dichtung 23 aufweist, die das Druckstück gegenüber der Innenwand des Gehäuses 20 abdichtet, so daß zwischen der Stirnwand 21 des Gehäuses und dem Druckstück 22 ein nach außen abgedichteter Hamm 24 vorhanden ist. Das in dem Gehäuse gleitend geführte Druckstück ist gee-enüber dem Gehäuse nach außen durch eine -ceder 25 vorgespannt, die sich am Boden einer Aussparung 25a auf der Innenseite der Stirnwand 21 abstützt und sich zwischen dieser Stirnwand des Gehäuses und einem Abstandhalter 26 erstreckt, welcher seinerseits in einer Bohrungserweiterung 26a des Druckstücks angeordnet ist, deren Mündung der Stirnwand 21 zugewandt ist.
An dem Gehäuse 20 ist ein Schaftteil 2? befestigt, das durch die Stirnwand 21 und die Bohrung 22a des Druck-
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stücks 22 ragt. Gemäß i'ig. 1 kann das Schaftteil 27 in die Stirnwand 21 eingeschraubt sein. Gemäß !'ig. 1 ist eine Dichtung 28 vorhanden, die auf das aus der Stirnwand 21 herausragende Ende des Schaftteils 27 aufgeschoben ist und durch eine auf das mit Gewinde versehene äußere Ende des Schaftteile aufgeschraubte Lutter 29 in feste Anlage an der Außenfläche der Stirnwand 21 gebracht werden kann. Die Mutter 29 ermöglicht es mit Hilfe der Dichtung 28, die das äußere Ende des Schaftteils 27 umgibt und zwischen der Stirnwand und der Mutter liegt, die Gewindebohrung der Stirnwand einwandfrei abzudichten, um jeden Druckmittelverlust zu verhindern.
Das Schaftteil 27 ragt durch eine Buchse 30, clie in der Bohrung 22a des Druckstücks 22 gleitend geführt ist. Zwischen der Stirnwand 21 des Gehäuses 20 und dem benachbarten Ende der Buchse 30 ist eine weitere leder 31 angeordnet, welche die Buchse 30 gegenüber dem Gehäuse nach außen vorspannt.
Die Buchse 30 trägt gemäß Fig. 1 auf ihrem äußeren Ende zwei Greifbacken 32, die so gelagert sind, daß sie sich radial nach innen und außen bewegen können, damit es möglich ist, sie von innen her in Eingriff mit einem Innengewinde eines Rohrs, eines Anschlußstücks oder dergleichen zu bringen, das vorher über die Backen geschoben worden ist. i'erner trägt die Buchse 30 zwei Kugeln 33> <3.ie mit dem benachbarten Ende des Schaftteils 27, der Buchse 30 und den Backen 32 zusammenarbeiten, um eine radiale Einwärts- oder Auswsrtsbewegung der Backen herbeizuführen, sobald auf eine noch zu erläuternde Weise eine axiale Relativbewegung zwischen der Buchse 30 und dem Schaftteil hervorgerufen wird.
Die Backen 32 sowie die äußeren Enden der Buchse und des Schaftteils 27 sind vor der Außenseite eines ringförmigen Klotzes 34- aus einem Dichtungsmaterial angeordnet, der gemäß Fig. 1 in das äußere Ende des Druckstücks 22 eingebaut ist, z.B. in eine ringförmige Aussparung
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am äußeren Ende des Druckstücks ο Der innere Abschnitt des Druckstücks 22, der die innere Vif and der Aussparung 35 zum Aufnehmen des Dichtungsklotzes 34 abgrenzt, ist vorzugsweise gegenüber dem nauptteil des Druckstücks nach außen verlängert, damit eine längere Pührungsflache für die Buchse 30 vorhanden ist. Die Außenfläche des Dichtungsklotzes 34- kann mit einer Abschrägung· 36 versehen sein, und diese Außenfläche arbeitet beim Gebrauch der Vorrichtung mit der benachbarten Stirnwand eines Rohrs oder dergleichen zusammen, das mit seinem Innengewinde über die Greifbacken 32 geschoben worden ist.
Gemäß Fig.-1, 2, 4 und 5 trägt das Druckstück 22 einen Verriegelungsansatz in Form eines Stiftes 37» der mit Preßsitz in eine Aussparung 38 des Druckstücks eingebaut ist, die sich radial in das Druckstück hinein erstreckt. Der Stift 37 ragt gemäß'iig. 4 und 5 durch einen Bajonettschlitz 39 des Gehäuses 2C nach außen. Dieser Bajonettschlitz ist gemäß Fig. 5 in der axialen Wand des Gehäuses 20 ausgebildet und mündet am linken Rand des Gehäuses an einem Eingang 39a. Der Bajonettschlitz endet an einem Abschnitt 39t» der sich im rechten Winkel zu dem Eingangsabschnitt 39a und in Richtung des Umfangs des Gehäuses 20 erstreckt. Steht der Stift 37 in Eingriff mit dem Schlitzabschnitt 39a, werden axiale Relativbewegungen des Gehäuses und des Druckstücks verhindert. Jedoch kann man diese Verriegelung aufheben, um eine axiale Relativbewegung des Gehäuses und des Druckstücks zu ermöglichen, indem man das Gehäuse 20 gegenüber dem Druckstück 22 dreht, bis der Stift 37 in Fluchtung mit dem axialen Eingangsabschnitt 39a des Schlitzes 39 kommt«
Gemäß JIg. 1, 8 und 9 weist das Schaftteil 27 eine Längsbohrung 40 auf, die sich vom äußeren Ende des.Schaftteils bis zu einem Punkt in der Bohrungserweit-erung 26a des Druckstücks 22 erstreckt. An das innere Ende der Längsbohrung 40 schließt sich eine im rechten Winkel dazu verlaufende Öffnung 41 an, so daß ein über die Längsbohrung 40 zugeführtes Fl u& zu der Bohrungserweiterung 26a und
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- 6 von dort aus zu der Kammer 24 strömen kann.
Das äußere Betätigungsende des Schaftteils 27 weist einen Abschnitt 42 von größerem Durchmesser auf,' an den . sich eine Abschrägung 43 anschließt, die in eine Ringnut 44 übergeht, welche gemäß Fig. 8 einen kleineren Durchmesser hat als der Kauptkörper des Schaftteils. Der den größeren Durchmesser aufweisende äußerste Teil des Endabschnitts 42 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Zungen oder Ansätzen 45 versehen, die radial nach außen vorspringen und sich außerdem von dem Abschnitt 42 aus weiter in axialer Richtung erstrecken.-
Gemäß Fig. 6 und 7 besitzt die Buchse JO einen Anschlag 46, der einen größeren Durchmesser hat als der iiauptkörper der Buchse, und der mit den Backen. 32 zusammenarbeitet, um ihre Bewegung zu begrenzen. Der Anschlag 46 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Schlitzen 47 versehen, welche die Zungen 45 des Schaftteils 27 aufnehmen, um relative Drehbewegungen des Schaftteils und der Buchse zu verhindern. An der Buchse 30 sind in einem kleinen Abstand von dem Anschlag 46 zwei einanderdiametral gegenüberliegende Kugelaufnahmeöffnungen 48 ausgebildet, welche die Kugeln 33 in axialer Richtung festhalten, jedoch radiale Einwärts- und Auswärtsbewegungen der Kugeln zulassen. Die Wand der Buchse 30 weist gemäß Fig. 6 auf ihrer Außenseite eine Ringnut 49 auf, in die gemäß Fig. 1 ein Haltering 50 eingebaut ist. Gemäß Fig. 6 ist auch das innere Ende der Buchse 30 mit einer Ringnut 51 versehen, in die gemäß Fig. 1 ein Haltering 52 eingebaut ist, der sich an der inneren Stirnwand der Bohrungserweiterung 26a abstützen kann, um die Auswärtsbewegung der Buchse 30 gegenüber dem Druckstück 22 zu begrenzen. Die Buchse 30 besitzt gemäß Fig. 6 eine Bohrungserweiterung 30a, in der der Abschnitt 42 des Schaftteils gleitend geführt ist. Der längere Teil 30b der sich durch die Buchse 30 erstreckenden Bohrung paßt allgemein zum Außendurchmesser des Hauptkörpers des Schaftteils 27.
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Die Backen 32 werden in axialer Richtung gegenüber der Buchse 30 durch eine Scheibe 53 in ihrer Lage gehalten, die sich gemäß Fig. 1 und 3 an dem Haltering 50 abstützte Gemäß Fig. 10 und 11 weisen die Backen 32 nach außen ragende Ansätze 54- auf, die von den Schlitzen 4-7 des Anschlags 46 aufnehmear sind, um Drehbewegungen der Backen gegenüber der Buchse 30 zu verhindern Die Backen sind gemäß Fig. 1 und 3 gegenüber der Buchse radial nach innen durch eine Schlauchfeder 55 vorgespannt, welche die Backen umschließt und in Ringnutenabschnitten 56 (Fig. 11) an den äußeren Umfangsflachen der Backen angeordnet ist. Gemäß Fig. 2 und 10 sind die Backen 32 allgemein kreisbogenförmig gekrümmt.
Die Backen 32 sind gemäß Fig. 10 und 11 vorzugsweise mit Außengewindegangabschnitten 32a versehen, wenn die ■Vorrichtung in 1/erbindung von mit Innengewinde versehenen Rohren oder dergleichen benutzt werden soll» Diese Gewindegangabschnitte sind so bemessen, daß sie mit den Innengewindegängen zusammenarbeiten können, damit die zusammenarbeitenden Gewindeteile formschlüssige Anlageflächen bilden, die einem axialen Herausziehen der Vorrichtung aus der Gewindebohrung einen Widerstand entgegensetzen.
Nachstehend ist die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben. Bei der in Fig. 3 gezeigten Buhestellung der Vorrichtung steht der Verriegelungsstift 37 cLes Druckstücks 22 in Eingriff mit dem Schlitzabschnitt 39b des Gehäuses 20, so daß jede axiale Relativbewegung des Druckstücks und des Gehäuses verhindert wirdo Bei dieser Stellung der verschiedenen Bauteile kann die Schlauchfeder 55 cLie Betätigungskugeln 33 unter Vermittlung durch die Backen 32 in der Ringnut 44 des Schaftteils 27 radial nach innen vorspannen, da hierbei die die Kugeln aufnehmenden Öffnungen 48 der Buchse 30 auf die Ringnut 44 des Schaftteils ausgerichtet sind.
Soll die Vorrichtung mit einem zu prüfenden Rohr oder dergleichen verbunden werden, führt man die Backen in das offene, mit Innengewinde versehene Ende des zu
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prüfenden Bauteils ein, bis die freie Stirnfläche des Bauteils zur Anlage an dem ringförmigen Dichtungsklotz 34-kornmto Minmehr kann man das Druckstück 22 gegenüber dem Gehäuse 20 entriegeln, indem man diese Bauteile relativ zueinander dreht, woraufhin die Feder 25 das Druckstück zusammen mit der Buchse 30 gegenüber dem Gehäuse nach außen vorschiebt, bis etwa die in Fig. 1 gezeigte Stellung erreicht ist. Vnährend dieser Bewegung werden die Kugeln gemäß Fig. 3 und 1 längs der Abschrägung 4-3 nach außen gedrückt und in eine Lage gebracht, in der sie in radialer Fluchtung mit dem dickeren Abschnitt 42 am äußeren Ende des Schaftteils 27 stehen. Somit werden die Kugeln nach außen gegen die Backen 32 gedrückt, um die Backen radial nach außen zu bewegen und sie unter Einhaltung einer engen Passung in Keibungsschluß mit der Innenwand des auf die Backen aufgeschobenen Bauteils oder in Eingriff mit dem Innengewinde des Bauteils zu bringeno Weisen die Backen Außengewindegangabschnitte auf, um mit ein Innengewinde aufweisenden Bauteilen zusammenarbeiten zu können, kommen die Gewindegangabschnitte der Backen in Eingriff mit dem Innengewinde des Bauteils, so daß eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird, um das Bauteil zu verschließen und nach außen abzudichten. Wird das Bauteil z.B. zum Zweck der Prüfung einem Innendruck ausgesetzt, kann sich dieser Innendruck durch das Bauteil hindurch und über die Bohrung 4-0 des Schaftteils 27 bis auf den Raum zwischen dem Druckstück 22 und der Stirnwand 21 des Gehäuses 20 auswirken. Hierdurch wird das Druckstück durch den auf seine innere Stirnfläche wirkenden Druck gegenüber dem Gehäuse nach außen vorgespannt, so daß der Dichtungsdruck zwischen dem freien Ende des zu prüfenden Bauteils und dem ringförmigen Dichtungsklotz 34- erhöht wird.
Soll die Vorrichtung von dem zu prüfenden Bauteil getrennt werden, werden die genannten Bauteile im entgegengesetzten Sinne bewegt. Das Gehäuse 20 wird gegen das zu prüfende Bauteil gedrückt, wodurch das Schaftteil 27 gegenüber der Buchse 30 und den auf ihr angeordneten Backen
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32 nach außen bewegt wird, bis die Kugeln 33 gemäß Mg. 3 in Fluchtung mit der Ringnut 44 kommen; sobald dies geschieht, geben die Kugeln durch ihre Einwärtsbewegung die Backen frei, so daß die Schlauchfeder 55 <iie Backen radial nach innen bewegen kann. Hierauf kann man das Gehäuse und das Druckstock wieder gegen axiale Kelativbewegungen verriegeln und die Vorrichtung von dem zu prüfenden Bauteil trennenο
Es sei bemerkt, daß eine gewisse axiale !Relativbewegung zwischen der Betätigungsbuchse 30 und dem Druckstück 22 entgegen der Vorspannkraft der Feder 31 möglich ist, so daß sich die Backen 32 gegenüber den damit zusammenarbeitenden Gewindegängen in einem gewissen Ausmaß bewegen können«, Der besondere Vorteil dieses Merkmals besteht darin, daß Beschädigungen der betreffenden '.Teile vermieden werden, da auf die Backen kein übermäßiger, radial nach außen wirkender Druck aufgebracht werden kann»
Die Vorrichtung kann auch dazu dienen, einem zu prüfenden Bauteil der genannten Art ein Druckmittel zuzuführen. In diesem Fall kann das Gehäuse 20 eine in Fig. gestrichelt angedeutete öffnung 57 aufweisen, und es können zu diesem Zweck verschiedene, hier nicht dargestellte Arten von Anschlüssen vorgesehen sein»
Ansprüche; 09835/0680

Claims (1)

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    - ίο -
    ANSPRÜCHE
    1. Schnell anbring- und lösbare Vorrichtung zum Prüfen von Rohren, Anschlußstücken und'dergleichen, dadurch gekennzeichnet , daß ein Gehäuse (20) vorhanden ist, in dem ein gegenüber der Innenwand des Gehäuses abgedichtetes Druckstück (22) gleitend geführt ist, daß an dem Gehäuse ein Betatigungsschaftteil (27) befestigt ist, das gleichachsig mit dem Gehäuse und dem Druckstück angeordnet ist und sich durch das Druckstück sowie über das Druckstück hinaus erstreckt, daß mehrere zum Zusammenarbeiten mit einer Öffnung eines zu prüfenden Bauteils zusammenarbeitende .Greifbacken (32) auf einer durch das Druckstück unterstützten Betätigungsbuchse (5Q) an ihrem äußeren Ende und gleichachsig mit dem Betätigungsschaftteil angeordnet sind, daß auf dem äußeren Ende des Druckstücks eine gegenüber den Greifbacken nach innen versetzte Dichtung (34) angeordnet ist, daß die Greifbacken so gelagert sind, daß axiale Bewegungen der Greifbacken gegenüber der Betätigungsbuchse unmöglich sind, daß jedoch radiale Einwärts- und Auswärtsbewegungen der Greifbacken gegenüber der Achse des Betätigungsschaftteils möglieh sind, um die Herstellung einer inneren Greifverbindung mit einem zu prüfenden Bauteil zu ermöglichen, daß die Betätigungsbuchse Kugeln (33) unterstützt, die zur Anlage an den Greifbacken bringbar sind, und daß die Kugeln, die Betätigungsbuchse und das Betätigungsschaftteil so geformt sind, daß sie zusammenarbeiten, um bei einer axialen Relativbewegung zwischen dem Eetätigungsschaftteil und der Betätigungsbuchse eine radiale Einwärts- bzw. Auswärtsbewegung der Greifbacken herbeizuführen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elastische Einrichtung (25) s die zwischen
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    dem Druckstück (22) und dem Gehäuse (20) zur Wirkung kommt, um das Druckstück gegenüber dem Gehäuse nach außen vorzuspannen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungsbuchse (30) so gelagert ist, daß begrenzte axiale Bewegungen der Betätigungsbuchse in dem Druckstück (22) möglich sind, und daß eine elastische Einrichtung (31) vorhanden ist, die die Betätigungsbuchse gegenüber .dem Druckstück axial nach außen vorspannte
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungsschafttexl (17) hohl ist und eine öffnung (41) aufweist, so daß eine Druckmittel-Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des -ßetätigungsschaftteils und dem Innenraum (24) des Gehäuses (20) zwischen dem Gehäuse und dem Druckstück (22) vorhanden ist»
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auslösbare Einrichtung (37s 39) sum Verriegeln des Druckstücks (22) in einer ^orbestimmten axialen Stellring, in der das Druckstück gegenüber dem Gehäuse (20) zurückgezogen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsbuchse (30) und das Betätigungsschafttexl (27) mit ineinandergreifenden Nuten (47) bzw. Ansätzen (45) versehen sind, um relative Drehbewegungen der Betätigungsbuch.se und des Betätigungsschaf tteils zu verhindern»
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6S dadurch gekennzeichnet, daß die Greifbacken (22) und die Betätigungsbuchse (30) ineinandergreifende Ansätze (54) bzw. Wüten (47) aufweisen, um relative Drehbewegungen der Betätigungsbuchse und der Greufbacken zu verhindern.
    δ. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elastische Einrichtung (55), die die
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    - 12 Greifbacken (32) radial nach innen vorspannt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betatigungsschaftteil (27) einen äußeren Abschnitt (42) aufweist, der im Vergleich zum Hauptkörper des Betätigungsschaftteils größere Außenabmessungen hat, daß zwischen dem äußeren Abschnitt und dem Hauptkörper ein abgeschrägter Abschnitt (4-3) vorhanden ist, und daß die Kugeln (33) durch die Betätigungsbuchse so geführt werden, daß sie sich über den äußeren Abschnitt des Betätigungsschaftteils und längs des abgeschrägten Abschnitts bewegen müssen, wenn sie eine radiale Einwärts- bzw. Auswärt sbewegung ausführen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9j dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsbuchse (30) eine Bohrungserweiterung (30a) zum Aufnehmen des größere Außenabmessungen aufweisenden Abschnitts (4-2) des Betätigungsschaf tteils (27) besitzt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Greifbacken (32) an ihren Außenflächen mit Gewindegangabschnitten (32a) versehen sind, die sich in Eingriff mit einem Innengewinde eines zu prüfenden Eohrs oder dergleichen bringen lassen»
DE2404149A 1973-02-26 1974-01-29 Vorrichtung zum pruefen von rohren, anschlusstuecken und dergl. Withdrawn DE2404149A1 (de)

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FR (1) FR2219363B1 (de)
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