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DE20112121U1 - Kinderwagen - Google Patents

Kinderwagen

Info

Publication number
DE20112121U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
front part
stroller according
bag
stroller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20112121U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Britax Teutonia Kinderwagenfabrik GmbH
Original Assignee
Britax Teutonia Kinderwagenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Britax Teutonia Kinderwagenfabrik GmbH filed Critical Britax Teutonia Kinderwagenfabrik GmbH
Priority to DE20112121U priority Critical patent/DE20112121U1/de
Publication of DE20112121U1 publication Critical patent/DE20112121U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/10Perambulator bodies; Equipment therefor
    • B62B9/14Equipment protecting from environmental influences, e.g. Hoods; Weather screens; Cat nets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Description

Kinderwagen
Die Erfindung betrifft einen Kinderwagen mit einem Fahrgestell, einem Sitz- und Liegeeinsatz, einem Schiebebügel und einem Verdeck, welches mindestens zwei Verdeckbügel aufweist, an denen der Verdeckbezug festgelegt ist, wobei mindestens ein Verdeckbügel, bezogen auf die geschlossene, ausgefahrene Stellung des Verdecks, gegenüber der Horizontalen und Vertikalen geneigt ist und wenigstens einer dieser Diagonalbügel den Verdeckbezug in einen unterhalb dieses Diagonalbügels stehenden Verdecksack und in ein oberes Verdeckvorderteil unterteilt.
Kinderwagen sind in vielen Ausführungen bekannt. Das Verdeck ist im Normalfall ein Klappverdeck, welches je nach Bedarf ausgefahren bzw. in die geschlossene Stellung gebracht werden kann und auch ganz oder teilweise zusammengeklappt werden kann. Im ausgefahrenen Zustand überdeckt das Klappverdeck zumindest den Kopf- und Schulterbereich des Kindes. Es soll das Kind vor Witterungseinflüssen schützen, beispielsweise vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Der Verdeckbezug ist im Normalfall aus einem Tuch gefertigt, welches als luftundurchlässig angesehen werden kann. Die Belüftung insbesondere des Kopfbereiches des Sitz- und Liegeeinsatzes ist demzufolge nicht optimal. Es ist deshalb auch schon
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Anmeldetext vom 18.07.2001 Seite 2
vorgeschlagen worden, den Bereich hinter dem Kopf abnehmbar oder offenbar zu gestalten und diese Öffnung dann zum Schutz des Kindes durch ein Sicherheitsnetz abzudecken. Üblicherweise ist das klappbare Verdeck mit zwei Verdeckbügeln ausgestattet. Der vordere Verdeckbügel trägt die entsprechenden Teile des Bezuges, so dass durch diesen Bereich die Öffnung begrenzt wird. Der zweite Verdeckbügel steht schräg und es wird ein spitzer Winkel zwischen den beiden Verdeckbügeln eingeschlossen. Der schräg stehende Verdeckbügel teilt das Verdeck in einen unteren Bereich, der als Verdecksack bezeichnet wird, wobei der vordere bzw. zwischen den beiden Verdeckbügeln liegende Bereich als Verdeckvorderteil bezeichnet wird.
Die bislang bekannten Ausführungen und Bauarten haben sich in der Praxis bestens bewährt. Wenn das Verdeck ausschließlich aus einem luftundurchlässigen Material besteht, ist die Belüftung nicht als ausreichend anzusehen und wenn der hinter dem Kopf angeordnete Bereich luftdurchlässig ist, strömt die Luft beim Schieben des Kinderwagens direkt auf den Kopf, welches auch nicht als optimale Lösung anzusehen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einfacher Weise einen Kinderwagen der eingangs näher beschriebenen Art so zu gestalten, dass die Belüftung des von dem ganz oder teilweise ausgefahrenen Verdecks begrenzten Raumes verbessert wird.
Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem zumindest ein seitliches Teil des Verdeckvorderteils zur Bildung einer Belüftungsöffnung lösbar oder abnehmbar mit den angrenzenden Verdeckbezugteilen und/oder mit den angrenzenden Verdeckbügeln verbunden ist.
Es ist nunmehr möglich, dass der luftundurchlässige Bezug in den seitlichen Bereichen des Verdeckvorderteils je nach Gestaltung entweder vollkommen entfernt wird, oder weggeklappt werden kann, so dass sinngemäß eine Öffnung oder ein Fenster an den seitlichen Bereichen entsteht. Dadurch wird eine optimale Belüftung
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des von dem Verdeck begrenzten Raumes sichergestellt. Außerdem bestehen nunmehr Sichtmöglichkeiten. Zweckmäßigerweise sind beide seitlichen Teile des Verdeckvorderteils lösbar oder abnehmbar gestaltet.
Ein besonderer Effekt wird erzielt, wenn zumindest die seitlichen Teile des Vorderteils des Verdecks aus wenigstens zwei Lagen bestehen, von denen eine lichtdurchlässig und luftundurchlässig ist und die andere Lage aus einem luftdurchlässigen Material besteht. Außer einer ansprechenden Form wird nicht nur noch die Lichtdurchlässigkeit erreicht, sondern auch eine Blendfreiheit. Die lichtdurchlässige und luftundurchlässige Lage besteht dann zweckmäßigerweise aus einer Folie und die luftdurchlässige Lage aus einem Netz. Die ohnehin schon optimale Belüftung wird noch weiter erhöht, wenn der obere zwischen den Seitenteilen liegende Bereich des Verdeckbezuges als eine zu öffnende oder abzunehmende Klappe ausgebildet ist. Der die Belüftungsöffnung bildende Bereich des Verdeckbezuges kann auch zu einer Rolle aufgewickelt werden, die beispielsweise durch ein Bändchen gesichert werden kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn im Bereich der seitlichen Teile des Verdecksackes an der Innenseite ein aus einem luftdurchlässigen Material, vorzugsweise eine aus einem Netz bestehende Sicherheitslage vorgesehen ist. Es ist dann sichergestellt, dass das im Kinderwagen liegende Kind den Kopf nicht durch eine Öffnung stecken kann. Das Netz ist aus einem textlien Material gefertigt, wobei die einzelnen Fäden relativ große Abmessungen aufweisen, damit keine Schneidwirkung entsteht. Die seitlichen Teile des Verdecksackes sind zweckmäßigerweise abnehmbar angeordnet, vorzugsweise durch Reißverschlüsse, Klettverschlüsse und dergleichen mit dem teilenden Diagonalbügel und den angrenzenden Teilen des Verdeckbezuges verbunden. Es ist dann möglich, dass die entsprechenden Seitenteile des Verdecksackes vollständig abgenommen werden und sie können dann an geeigneter Stelle abgelegt werden. Durch Reißverschlüsse, Klettverschlüsse und Druckknöpfe ist dieses Abnehmen und das nachträgliche Wiederansetzen in äußerst einfacher Weise und in kurzer Zeit durchzuführen. Es ist jedoch auch möglich, dass die Ver-
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Schlüsse bzw. Druckknöpfe nicht vollständig geöffnet werden, so dass die seitlichen Teile auch weggeklappt oder umgeschlagen werden können.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 das Verdeck des erfindungsgemäßen Kinderwagens mit geschlossenen Seitenteilen des Verdecksackes und
Figur 2 das Verdeck nach der Figur 1 jedoch mit abgenommenen Seitenteilen des Verdeckbezuges.
Aus Gründen der vereinfachten Darstellung ist der Kinderwagen 10 nur teilweise dargestellt. Der Kinderwagen 10 besteht im wesentlichen aus dem Fahrgestell 11 dem darauf aufgesetzten, ebenfalls andeutungsweise dargestellten Sitz- und Liegeeinsatz 12, dem Verdeck 13 und einem nicht dargestellten Schiebebügel. Das Verdeck enthält im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei u-förmig gebogene Verdeckbügel nämlich einen vorderen Verdeckbügel 14 und einen schräg dazu stehenden Diagonalbügel 14, der das Verdeck 13 in ein Verdeckvorderteil 13a und in einen Verdecksack 13b unterteilt. Der dem Diagonalbügel 14 abgewandt liegende Rand des Verdecksackes 13b ist in nicht näher erläuterter Weise am Fahrgestell 11 befestigt. Beidseitig des Diagonalbügels 14 sind Reißverschlüsse 15, 16 vorgesehen, um das Verdeckvorderteil 13a und den Verdecksack 13b daran festzulegen. Ein weiterer Reißverschluss verläuft noch im Abstand zur vorderen Kante des Verdeckvorderteils 13a.
Die Figur 2 zeigt, dass der Reißverschluss 16 geöffnet wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft dieser Reißverschluss bis zum gegenüberliegenden Schenkel des Diagonalbügels, so dass der Verdecksack 13b vollständig abgenommen werden kann. Es ist jedoch ausreichend wenn auch nur die seitlichen Teile des Verdecksackes entfernt werden können. Aus Sicherheitsgründen ist der Verdeck-
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sack dort wo die äußere Lage entfernt werden kann mit einer Sicherheitslage ausgestattet. Diese besteht vorzugsweise aus einem Netz. Die Figur 2 zeigt, dass die Reißverschlüsse 15, 17 geöffnet worden sind, so dass auch die Seitenteile des Verdeckvorderteils aufgerollt werden können. Diese Rolle ist in der Figur 2 durch das Bezugszeichen 18 dargestellt. Durch ein Sicherungsband 19 wird diese Stellung gesichert. Dadurch wird die Belüftung noch verbessert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der obere Bereich des Verdecks 13 mit einer Klappe 20 ausgestattet, die geöffnet werden kann. Die Festlegung erfolgt zweckmäßigerweise durch einen Klettverschluß oder durch Druckknöpfe. Der Vorteil dieses weit zu öffnenden Verdecks liegt darin, dass je nach den Verhältnissen entsprechende Lüftungsöffnungen geschaffen werden können.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Wesentlichjst, dass zumindest die seitlichen Teile des Verdecksackes 13b abgenommen werden können, und dass gegebenenfalls auch die seitlichen Teile des Verdeckvorderteils 13a abgenommen oder geöffnet werden können.

Claims (10)

1. Kinderwagen mit einem Fahrgestell, einem Sitz- und Liegeeinsatz, einem Schiebebügel und einem Verdeck welches mindestens zwei Verdeckbügel aufweist, an denen der Verdeckbezug festgelegt ist, wobei mindestens ein Verdeckbügel, bezogen auf die geschlossene, ausgefahrene Stellung des Verdecks gegenüber der Horizontalen und Vertikalen geneigt ist und wenigstens einer dieser Diagonalbügel den Verdeckbezug in einen unterhalb des Diagonalbügels stehenden Verdecksack und in ein oberes Verdeckvorderteil unterteilt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein seitliches Teil des Verdeckvorderteils (13a) zur Bildung einer Belüftungsöffnung lösbar oder abnehmbar mit den angrenzenden Bereichen des Verdeckbezuges und/oder mit den angrenzenden Verdeckbügeln verbunden sind.
2. Kinderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide seitlichen Teile des Verdeckvorderteils (13a) lösbar oder abnehmbar gestaltet sind.
3. Kinderwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die seitlichen Teile des Verdeckvorderteils aus wenigstens zwei Lagen bestehen, von denen eine lichtdurchlässig und luftdurchlässig ist, wobei die andere Lage aus einem luftdurchlässigen Material besteht.
4. Kinderwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtdurchlässige Lage aus einer Folie und die luftdurchlässige Lage aus einem Netz besteht.
5. Kinderwagen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Teile des Verdeckvorderteils (13a) mittels Reißverschlüssen (15, 17) festgelegt sind, und dass diese seitlichen Teile zu einer Rolle (18) aufwickelbar sind.
6. Kinderwagen nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der obere, zwischen den Seitenteilen liegende Bereich des Verdeckvorderteils als eine zu öffnende oder abzunehmende Klappe (20) ausgebildet ist.
7. Kinderwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die seitlichen Teile des Verdecksackes lösbar an dem unterteilenden Diagonalbügel und/oder mit den angrenzenden Rändern des Verdeckvorderteils verbunden sind.
8. Kinderwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdecksack (13b) vollständig vom Diagonalbügel (14) und/oder vom angrenzenden Rand des Verdeckvorderteils abnehmbar ist.
9. Kinderwagen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich der seitlichen Teile des Verdecksackes an der Innenseite ein aus einem luftdurchlässigen Material, vorzugsweise aus einem Netz bestehenden Sicherheitslage vorgesehen ist.
10. Kinderwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Teile des Verdecksackes vorzugsweise durch Reißverschlüsse, Druckknöpfe, Klettverschlüsse mit dem teilenden Diagonalbügel und/oder den angrenzenden Teilen des Verdeckbezuges verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102014010783A1 (de) 2014-07-21 2016-01-21 MOON GmbH Verstellbares Kinderwagenverdeck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014010783A1 (de) 2014-07-21 2016-01-21 MOON GmbH Verstellbares Kinderwagenverdeck
DE102014010783B4 (de) 2014-07-21 2018-06-21 MOON GmbH Verstellbares Kinderwagenverdeck

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