DE10018455C1 - Warmhaltesack für Kinder - Google Patents
Warmhaltesack für KinderInfo
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Abstract
Ein Warmhaltesack für Kinder, insbesondere zur Verwendung in einem Auto-Kindersitz, einem Kinderwagen, vorzugsweise einem Jogger-Kinderwagen, einem Buggy oder dergleichen, mit einem eine Öffnung (2) aufweisenden Sackteil (1) und einem Verschluss (3) zum Schließen der Öffnung (2), wobei der Verschluss (3) zwei in Eingriff bringbare, beidseitig der Öffnung (2) dem Sackteil (1) zugeordnete Verschlussteile (4, 5) aufweist, ist im Hinblick auf eine Anpassung des Warmhaltesacks an verschiedene Altersstufen eines Kleinkinds mit konstruktiv einfachen Mitteln, gekennzeichnet durch mindestens ein auf einer Seite der Öffnung (2) des Sackteils (1) vorgesehenes weiteres Verschlussteil (6), welches zu dem auf der gleichen Seite angeordneten anderen Verschlussteil (5) beabstandet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Warmhaltesack für Kinder, insbesondere zur Verwendung
in einem Auto-Kindersitz, einem Kinderwagen, vorzugsweise einem Jogger-Kinder
wagen, einem Buggy oder dergleichen, mit einem eine Öffnung aufweisenden
Sackteil und einem Verschluss zum Schließen der Öffnung, wobei der Verschluss
zwei in Eingriff bringbare, beidseitig der Öffnung dem Sackteil zugeordnete Ver
schlussteile aufweist.
Warmhaltesäcke für Kinder, insbesondere zum Einlegen in einen Auto-Kindersitz,
einen Kinderwagen oder einen Buggy, sind seit langem aus der Praxis bekannt. Le
diglich beispielhaft wird hierzu auf die gattungsbildende DE 44 47 181 A1 verwiesen.
Diese Warmhaltesäcke für Kinder bestehen im Wesentlichen aus einem Sackteil, in
welches das Kind hineingesetzt oder -gelegt wird. In der Regel weist das Sackteil
einen etwa mittig verlaufenden Verschluss auf, der das Hineinlegen und Heraus
nehmen des Kinds in das bzw. aus dem Sackteil gestattet.
Die bekannten Warmhaltesäcke für Kinder sind jedoch dahingehend problematisch,
dass deren Maße jeweils nur auf ein bestimmtes Kinderalter und daher auf eine ganz
bestimmte Körpergröße des Kinds abgestimmt sind. Zwar werden bestimmte
Wachstumsspannen abgedeckt, jedoch entwächst ein Kind sehr schnell einem her
kömmlichen Warmhaltesack, da dieser stets nur für bestimmte Körpergrößen opti
male Warmhaltefunktion bei hinreichender Bewegungsfreiheit liefert. Insoweit ist es
zwingend erforderlich, über die unterschiedlichen Altersstufen eines Kindes hinweg
mehrere Warmhaltesäcke zu kaufen, was ganz erhebliche Kosten mit sich bingt.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Warmhaltesack
der gattungsbildenden Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass er sich
aufgrund einer Variabilität und Flexibilität auch über mehrere Altersstufen hinweg
verwenden läßt.
Der erfindungsgemäße Warmhaltesack löst die voranstehende Aufgabe mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1. Danach ist der in Rede stehende Warmhaltesack
gekennzeichnet durch mindestens ein auf einer Seite der Öffnung des Sackteils vor
gesehenes weiteres Verschlussteil, welches zu dem auf der gleichen Seite angeord
neten anderen Verschlussteil beabstandet ist.
In erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, dass ein variabel schließbarer Ver
schluss die obige Aufgabe auf überraschend einfache Weise löst. Durch den varia
blen Verschluss kann die Größe des Aufnahmebereichs an die Größe des Kinds an
gepasst werden. Der Aufnahmebereich kann somit derart eingestellt werden, dass
ein Kind bequem im Warmhaltesack aufgenommen ist, ohne dass der Aufnahmebe
reich zu groß ist und damit seine Warmhaltefunktion nicht mehr erfüllen kann. Auch
wird vermieden, dass der Aufnahmebereich zu klein ist und das Kind - aufgrund der
geringen Größe - eingeengt ist. Vielmehr wird hier eine gewisse Variabilität bzw.
Flexibilität geschaffen, so dass der erfindungsgemäße Warmhaltesack unterschiedli
chen Wachstums- bzw. Entwicklungsphasen eines Kindes anpassbar ist.
Im Hinblick auf eine besonders körpergerechte Änderung der Größe bzw. Weite des
Aufnahmebereichs des Sackteils könnte sich der Abstand zwischen den auf einer
Seite der Öffnung angeordneten Verschlussteilen zum fußseitigen Ende des
Sackteils hin verringern. Dabei wird die Weite des Aufnahmebereichs am kopfseiti
gen Ende im höheren Maße vergrößert als am fußseitigen Ende des Sackteils.
Hinsichtlich eines sicheren Schliessens des Verschlusses könnte der Verschluss
Knöpfe und/oder Druckknöpfe und/oder einen Reißverschluss und/oder einen Flä
chenreißverschluss bzw. Klettverschluss umfassen. Insbesondere bei einem Reiß
verschluss ist ein bequemes und sicheres Schließen des Verschlusses möglich, da
ein Reißverschluss auch größeren Belastungen standhält, die beim Bewegen oder
Strampeln des Kinds auftreten können, ohne dass er sich dabei - ungewollt - öffnet.
Um das Kind gegen Zugluft durch den Verschluss zu schützen und/oder im Hinblick
auf eine optisch ansprechende Erscheinung, könnte dem Verschluss zumindest ab
schnittsweise eine Abdeckung zugeordnet sein. Diese Abdeckung könnte derart di
mensioniert sein, dass sie die Verschlussteile in allen möglichen geschlossenen Po
sitionen des Sackteils abdeckt bzw. überdeckt. Dabei könnte die Abdeckung im we
sentlichen trapezförmig ausgebildet sein, um zum einen den Durchtritt von kalter Luft
durch den Verschluss wirksam zu verhindern und um zum anderen durch das Ab
decken der Verschlussteile eine optisch ansprechende Erscheinung zu gewährlei
sten.
Zur Erhöhung des Benutzungskomforts des Warmhaltesacks könnte dem Sackteil
fußseitig ein Bodenteil zugeordnet sein. In besonders vorteilhafter Weise könnte das
Bodenteil durch in Eingriff bringbare Verbindungsmittel mit dem Sackteil lösbar ver
bunden sein. Um die Handhabbarkeit des Warmhaltesacks zu erhöhen, könnte das
Bodenteil eine Basis und einen die Basis zumindest abschnittsweise umlaufenden
Rand aufweisen, wobei die Verbindungsmittel einerseits am Rand und andererseits
fußseitig am Sackteil angeordnet sein könnten. Hierdurch wäre ein bequemes An
ordnen und Entfernen des Bodenteils möglich.
Im Hinblick auf eine einfache Anpassung des Warmhaltesacks an die jeweilige
Wachstumsstufe des Kinds wäre es von besonderem Vorteil dem Warmhaltesack ein
weiteres Bodenteil als Zubehör hinzufügen, wobei der Rand des zusätzlichen Bo
denteils derart dimensioniert sein könnte, dass er das Sackteil verlängert. Zusätzlich
könnte das Bodenteil und/oder das zusätzliche Bodenteil mit dem verbreiterten Rand
über ein Zwischenstück mit dem Sackteil verbunden sein, so dass das Sackteil
nochmals verlängert werden kann. Dieses Zwischenstück könnte hierbei schlauch
förmig ausgebildet sein. Um das Zwischenstück befestigen zu könnten, könnte es an
seinen jeweiligen Enden Verbindungsmittel aufweisen. Diese Verbindungsmittel
könnten hierbei mit den Verbindungsmitteln des Bodenteils zum einen und mit den
Verbindungsmitteln am fußseitigen Ende des Sackteils zum anderen in Eingriff
bringbar sein.
Die Verbindungsmittel könnten hierbei Knöpfe und/oder Druckknöpfe und/oder einen
Reißverschluss und/oder einen Flächenreißverschluss bzw. Klettverschluss umfas
sen.
Um einen großen Bewegungsbereich für die Füße des Kinds zu erreichen und um
den Benutzungskomfort weiter zu erhöhen, könnte das Bodenteil im wesentlichen
kreis- oder halbkreisförmig oder oval- oder halbovalförmig ausgebildet sein.
Im Hinblick auf eine besonders gute Wärmeisolation könnte den Verbindungsmitteln
eine Abdeckung zugeordnet sein. Diese Abdeckung könnte am Bodenteil oder fuß
seitig am Sackteil angeordnet sein, wobei die Abdeckung im wesentlichen parallel zu
einem evtl. Rand des Bodenteils sein könnte. Hierdurch werden Kältebrücken wirk
sam vermieden.
Zur sicheren Auflage des Kopfs des Kinds könnte dem kopfseitigen Ende des
Sackteils ein Kopfteil zugeordnet sein.
Das Kopfteil könnte lösbar mit dem Sackteil verbunden sein, wobei es speziell bei
dieser Ausführungsform möglich wäre, das Sackteil dadurch zu verlängern, dass das
Kopfteil über ein Verlängerungsteil mit dem Sackteil verbunden ist. Das Verlänge
rungsteil könnte hierbei im wesentlichen rechteckig ausgebildet sein und über Ver
bindungsmittel an dem Kopfteil und dem Sackteil befestigt sein, um das Kopfteil mit
dem Sackteil zu verbinden.
In einer besonders einfachen Ausführungsform könnte das Kopfteil integraler Be
standteil des Sackteils sein.
Damit auch der Kopf des Kinds - speziell die Ohren des Kinds - vor Kälte und Zug
luft geschützt sind, könnte das Kopfteil sich in vorteilhafterweise zu einer Kapuzen-
oder Mumienform zusammenziehen lassen. So könnte das Kopfteil ein zumindest
abschnittsweise um das Kopfteil umlaufendes Zugmittel aufweisen.
In besonders einfacher Weise könnte das Zugmittel derart angeordnet sein, dass es
von den Seiten der Öffnung aus betätigbar ist. Das Zugmittel könnte hierbei in einer
Stoffumhüllung geführt sein, wobei das Zugmittel an den beiden Seiten der Öffnung
aus der Stoffumhüllung austreten könnte und wobei die Stoffumhüllung integraler
Bestandteil des Kopfteils sein könnte. Im konkreten könnte das Zugmittel mindestens
einen Kordelzug umfassen.
Hinsichtlich einer Sicherheits- und Schutzfunktion des Sackteils wäre es von weite
rem Vorteil, wenn das Kopfteil ein Polsterelement aufweist. Ein besonders wirksamer
Schutz eines Kinderkopfs könnte dadurch erreicht werden, dass das Polsterelement
als umlaufende Polsterwulst ausgebildet ist. Gerade bei Babys ist ein quasi rund um
den Kopf des Kinds umlaufendes Polsterelement besonders nützlich, zumal das Ba
by selbst den Kopf noch nicht richtig halten kann. Darüber hinaus gewährt die um
laufende Polsterwulst durch die Verkleinerung und Umrandung der Kopfauflageflä
che einen Kälte- und/oder Windschutz.
Zur sicheren Befestigung des Sackteils - speziell zum Befestigen des Kopfteils - in
verschiedenen Benutzungssituationen, beispielsweise in einem Auto-Kindersitz,
könnte am Kopfteil ein Verlängerungsstück und mindestens ein Befestigungsmittel
angeordnet sein. Das Befestigungsmittel könnte in vorteilhafterweise am kopfteilfer
nen Ende des Verlängerungsstücks angeordnet sein. Dabei könnte das Befesti
gungsmittel mindestens eine Kordel umfassen.
Zusätzlich könnte das Sackteil und/oder das Kopfteil im Hinblick auf eine sichere An
ordnung des Warmhaltesacks in den verschiedenen Benutzungssituationen minde
stens einen schlitzartigen Durchgang aufweisen. Vorzugsweise könnte das Sackteil
und/oder das Kopfteil drei oder fünf schlitzartige Durchgänge aufweisen. Hierbei wä
re sichergestellt, dass eine sichere Befestigung des Warmhaltesacks sowohl in ei
nem Drei- als auch in einem Fünf-Punkte-Gurtsystem möglich ist.
Im Hinblick auf eine funktionsgerechte Verwendung des Warmhaltesacks auch bei
feuchter Witterung könnte der Warmhaltesack zumindest abschnittsweise aus was
serundurchlässigem und vorzugsweise atmungsaktivem Material hergestellt sein.
Weiterhin könnte der Warmhaltesack zumindest abschnittsweise, speziell am fußsei
tigen Ende des Sackteils, aus einem abwaschbaren Material hergestellt sein. In wei
ter vorteilhafter Weise könnte das Sackteil zumindest abschnittsweise aus einem
waschbaren Material hergestellt sein, wobei dieser Abschnitt von dem Sackteil lösbar
ausgestaltet sein könnte. Damit wäre es möglich diesen Abschnitt bei Bedarf separat
vom Sackteil zu waschen.
Der Warmhaltesack könnte zudem zumindest abschnittsweise mit einem wärmekon
servierenden Material gefüttert sein.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in
vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die
dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die
nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des Ausfüh
rungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen
bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeich
nung zeigen
Fig. 1 in einer Draufsicht, schematisch, ein Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Warmhaltesacks, wobei dieser geöffnet und ohne Bo
denteil dargestellt ist,
Fig. 2 in einer Draufsicht, schematisch, den Warmhaltesack aus Fig. 1, wobei
dieser mit Bodenteil versehen und geschlossen ist, und
Fig. 3 in einer schematischen Darstellung ein Bodenteil des erfindungsgemä
ßen Warmhaltesacks.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Warmhaltesacks für Kinder. Der Warmhaltesack weist ein Sackteil 1
mit einer Öffnung 2 und einen Verschluss 3 zum Schließen der Öffnung 2 auf. Der
Verschluss 3 umfasst zwei in Eingriff bringbare, beidseitig der Öffnung 2 dem
Sackteil 1 zugeordnete Verschlussteile 4, 5. Hinsichtlich der Verstellbarkeit der Grö
ße bzw. Weite des Aufnahmebereichs des Sackteils 1 ist auf der einen Seite der Öff
nung 2 des Sackteils 1 ein weiteres Verschlussteil 6 angeordnet, das zu dem auf der
gleichen Seite angeordneten anderen Verschlussteil 5 beabstandet ist.
Hinsichtlich einer körpergerechten Verstellbarkeit der Größe bzw. Weite des Auf
nahmebereichs des Sackteils 1 verringert sich der Abstand zwischen den auf einer
Seite der Öffnung 2 angeordneten Verschlussteilen 5, 6.
Der Verschluss 3 ist ein Reißverschluss 7, wodurch er äußerst strapazierfähig ist und
sich auch bei Belastungen des Verschlusses 3 durch Bewegungen oder etwaiges
Strampeln des Kinds nicht öffnet.
Entlang des Verschlussteils 4 ist dem Verschluss 3 eine trapezförmige Abdeckung
zugeordnet, um den Durchtritt von Zugluft durch den Verschluss 3 zu verhindern und
um im Hinblick auf eine optisch ansprechende Erscheinung die Verschlussteile 4, 5,
6 in allen geschlossenen Positionen abzudecken bzw. zu überdecken.
Dem fußseitigen Ende des Sackteils 1 sind Unterteile von Druckknöpfen 9 zugeord
net. Die Unterteile der Druckknöpfe 9 dienen zum Anknüpfen eines - hier nicht dar
gestellten - Bodenteils 10.
Das Sackteil 1 weist ferner ein Kopfteil 11 auf, das integraler Bestandteil des
Sackteils 1 ist. Zum Zusammenziehen des Kopfteils 11 weist das Kopfteil 11 ein um
das Kopfteil 11 umlaufendes Zugmittel 12 auf. Das Zugmittel 12 ist in praktischer
Weise derart angeordnet, dass es von den beiden Seiten der Öffnung 2 aus betätig
bar ist. Hierzu tritt das Zugmittel 12 an den Seiten der Öffnung 2 aus einer Stoffum
hüllung 13 aus, in der das Zugmittel 12 geführt ist. Das Zugmittel 12 verläuft entlang
des gesamten äußeren Rands des Kopfteils 11, wobei das Zugmittel 12 ein einstüc
kiger Kordelzug 14 ist.
Im Randbereich des Kopfteils 11 ist das Kopfteil 11 als Polsterwulst 15 ausgebildet.
Am oberen Ende des Kopfteils 11 ist ein Verlängerungsstück 16 angeordnet, wobei
an dem vom Kopfteil 11 fernen Ende des Verlängerungsstücks 16 Befestigungsmittel
17 angeordnet sind. Die Befestigungsmittel 17 umfassen an zwei Stellen des Verlän
gerungsstücks 16 jeweils zwei Kordeln 18.
Zur sicheren Befestigung des Sackteils 1 in einem Auto-Kindersitz oder dergleichen
weist das Sackteil 1 zudem schlitzartige Durchgänge 19 bzw. 20 im Sackteil 1 bzw.
im Kopfteil 11 auf. Die Anzahl und Positionierung der Durchgänge 19 und 20 sind
hierbei entsprechend einem vorgegebenen Gurtsystem vorgesehen.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Draufsicht das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 im
geschlossenen Zustand der Öffnung 2 und mit angeordnetem Bodenteil 10.
Hierbei ist deutlich ersichtlich, dass die Abdeckung 8 im geschlossenen Zustand die
Verschlussteile 4, 5, 6 abdeckt bzw. überdeckt.
Zudem zeigt die Fig. 2 das an dem Sackteil 1 angeordnete Bodenteil 10, wobei die
Druckknöpfe 9 durch eine Abdeckung 21 abgedeckt sind und wobei die Abdeckung
21 hierbei am Bodenteil 10 angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt in einer schematischen, perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes
Bodenteil 10, wobei das Bodenteil 10 eine Basis 22 und einen die Basis 22 umlau
fenden Rand 23 aufweist. An dem Rand 23 sind die Oberteile der Druckknöpfe 9 an
geordnet.
Hinsichtlich weiterer Details wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die allge
meine Beschreibung verwiesen.
Claims (35)
1. Warmhaltesack für Kinder, insbesondere zur Verwendung in einem Auto-Kin
dersitz, einem Kinderwagen, vorzugsweise einem Jogger-Kinderwagen, einem Bug
gy oder dergleichen, mit einem eine Öffnung (2) aufweisenden Sackteil (1) und ei
nem Verschluss (3) zum Schließen der Öffnung (2), wobei der Verschluss (3) zwei in
Eingriff bringbare, beidseitig der Öffnung (2) dem Sackteil (1) zugeordnete Ver
schlussteile (4, 5) aufweist,
gekennzeichnet durch mindestens ein auf einer Seite der Öffnung (2) des
Sackteils (1) vorgesehenes weiteres Verschlussteil (6), welches zu dem auf der glei
chen Seite angeordneten anderen Verschlussteil (5) beabstandet ist.
2. Warmhaltesack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ab
stand zwischen den auf einer Seite der Öffnung (2) angeordneten Verschlussteilen
(5, 6) zum fußseitigen Ende des Sackteils (1) hin verringert.
3. Warmhaltesack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Verschluss (3) Knöpfe und/oder Druckknöpfe und/oder einen Reißverschluss (7)
und/oder einen Flächenreißverschluss umfasst.
4. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Verschluss (3) zumindest abschnittsweise eine Abdeckung (8) zugeordnet
ist.
5. Warmhaltesack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdec
kung (8) so dimensioniert ist, dass in allen geschlossenen Positionen des Sackteils
(1) die Verschlussteile (4, 5, 6) abgedeckt bzw. überdeckt sind.
6. Warmhaltesack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdec
kung (8) im wesentlichen trapezförmig ausgebildet ist.
7. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Sackteil (1) fußseitig ein Bodenteil (10) zugeordnet ist.
8. Warmhaltesack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Boden
teil (10) durch in Eingriff bringbare Verbindungsmittel (9) mit dem Sackteil (1) lösbar
verbunden ist.
9. Warmhaltesack nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Boden
teil (10) eine Basis (22) und einen die Basis (22) zumindest abschnittsweise umlau
fenden Rand (23) aufweist.
10. Warmhaltesack nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungsmittel (9) einerseits am Rand (23) des Bodenteils (10) und ander
seits fußseitig am Sackteil (1) angeordnet sind.
11. Warmhaltesack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand
(23) derart dimensioniert ist, dass er das Sackteil (1) verlängert.
12. Warmhaltesack nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
das Bodenteil (10) über ein Zwischenstück mit dem Sackteil (1) verbunden ist, so
dass es das Sackteil (1) verlängert.
13. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsmittel (9) Knöpfe und/oder Druckknöpfe und/oder einen Reiß
verschluss und/oder einen Flächenreißverschluss umfassen.
14. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenteil (10) im wesentlichen kreis- oder halbkreisförmig oder oval- oder
halbovalförmig ist.
15. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Verbindungsmittel (9) eine Abdeckung (21) zugeordnet ist.
16. Warmhaltesack nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdec
kung (21) am Bodenteil (10) oder fußseitig am Sackteil (1) angeordnet ist.
17. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass dem kopfseitigen Ende des Sackteils (1) ein Kopfteil (11) zugeordnet ist.
18. Warmhaltesack nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopf
teil (11) lösbar mit dem Sackteil (1) verbunden ist.
19. Warmhaltesack nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopf
teil (11) durch ein Verlängerungsteil mit dem Sackteil (1) verbunden ist.
20. Warmhaltesack nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopf
teil (11) integraler Bestandteil des Sackteils (1) ist.
21. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeich
net, dass das Kopfteil (11) ein zumindest abschnittsweise um das Kopfteil (11) um
laufendes Zugmittel (12) aufweist.
22. Warmhaltesack nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug
mittel (12) derart angeordnet ist, dass es von den Seiten der Öffnung (2) aus betätig
bar ist.
23. Warmhaltesack nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass
das Zugmittel (12) an den Seiten der Öffnung (2) aus einer Stoffumhüllung (13) aus
tritt.
24. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeich
net, dass das Zugmittel (12) mindestens einen Kordelzug (14) umfasst.
25. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch gekennzeich
net, dass der Randbereich des Kopfteils (11) als Polsterwulst (15) ausgebildet ist.
26. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeich
net, dass am Kopfteil (11) ein Verlängerungsstück (16) und mindestens ein Befesti
gungsmittel (17) angeordnet ist.
27. Warmhaltesack nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Befe
stigungsmittel (17) am Kopfteil (11) fernen Ende des Verlängerungsstücks (16) an
geordnet ist.
28. Warmhaltesack nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigungsmittel (17) mindestens eine Kordel umfasst.
29. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 28 und ggf. Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sackteil (1) und/oder das Kopfteil (11) minde
stens einen schlitzartigen Durchgang (19, 20) aufweist.
30. Warmhaltesack nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Sack
teil (1) und/oder das Kopfteil (11) drei oder fünf schlitzartige Durchgänge (19, 20)
aufweist.
31. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sackteil (1) zumindest abschnittsweise aus einem wasserundurchlässigen Mate
rial hergestellt ist.
32. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sackteil (1) zumindest abschnittsweise aus einem abwaschbaren Material
hergestellt ist.
33. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sackteil (1) zumindest abschnittsweise aus einem waschbaren Material
hergestellt ist.
34. Warmhaltesack nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab
schnitt des Sackteils (1), der aus waschbaren Material hergestellt ist, von dem
Sackteil (1) lösbar ist.
35. Warmhaltesack nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sackteil (1) zumindest abschnittsweise mit einem wärmekonservierenden Mate
rial gefüttert ist.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10121731A1 (de) * | 2001-05-04 | 2002-11-14 | Heinrich Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| AT500021A3 (de) * | 2003-04-11 | 2006-08-15 | Bangert Guido | Warmhaltesack für kinder |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4447181A1 (de) * | 1994-12-30 | 1996-07-04 | Heinrich Bangert | Kinder-Warmhaltesack |
-
2000
- 2000-04-13 DE DE2000118455 patent/DE10018455C5/de not_active Expired - Lifetime
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| DE4447181A1 (de) * | 1994-12-30 | 1996-07-04 | Heinrich Bangert | Kinder-Warmhaltesack |
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| DE10121731A1 (de) * | 2001-05-04 | 2002-11-14 | Heinrich Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| DE10121731B4 (de) * | 2001-05-04 | 2006-04-27 | Heinrich Bangert | Warmhaltesack für Kinder |
| AT500021A3 (de) * | 2003-04-11 | 2006-08-15 | Bangert Guido | Warmhaltesack für kinder |
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Also Published As
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| DE10018455C5 (de) | 2009-07-30 |
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Legal Events
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8367 | Partial disclaimer of the patent | ||
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: MIT TEILVERZICHT VOM 18.11.2005 WURDE AUF PATENTANSPRUCH 1 VERZICHTET |
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| R071 | Expiry of right |