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DE20112770U1 - Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen

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DE20112770U1
DE20112770U1 DE20112770U DE20112770U DE20112770U1 DE 20112770 U1 DE20112770 U1 DE 20112770U1 DE 20112770 U DE20112770 U DE 20112770U DE 20112770 U DE20112770 U DE 20112770U DE 20112770 U1 DE20112770 U1 DE 20112770U1
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cutting
wheel
die
cutting wheel
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Expired - Lifetime
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DE20112770U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D23/00Machines or devices for shearing or cutting profiled stock
    • B23D23/02Machines or devices for shearing or cutting profiled stock otherwise than in a plane perpendicular to the axis of the stock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

20503DEGM J/mü
07.08.2001
Gerhard Ruoff, Loßburoer Straße 5, 72290 Loßbura-Wittendorf
Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen mit Über- und Unterdeckung im Doppel- oder Winkelfalzsystem, auch L-FaIz- oder Fassaden-Falz genannt.
Derartige Profilbleche werden zu Dachdeckarbeiten verwendet, sie sind darüber hinaus bekannt als Wandverkleidungen.
Die Profilbleche weisen an ihren beiden Längskanten Stege auf, die auf einer Seite L-förmig gebogen, auf der anderen Seite U-förmig gebogen sind. Die Profilteile werden so aneinander befestigt, daß die U-förmigen Falze, die L-förmigen Falze umschließen. Die beiden
Falze werden sodann miteinander umgebogen, wodurch eine regenwasserdichte Verbindung entsteht.
Am unteren und oberen Blech der längs ausgebildeten Profilbleche werden die die Falze tragenden Stege auf an sich bekannte Weise kreisförmig ausgeschnitten, wobei an dem L-förmig gebogenen Steg, der sogenannten Unterdeckung, ein größerer Radius vorgesehen ist als bei dem U-förmig gebogenen Steg, der sogenannten Überdekkung. Auf diese Weise ist ein Umbördeln der Überdeckung um die Unterdeckung möglich, wobei aufgrund der halbkreisförmigen Ausschnitte beim Umbördeln keine Löcher entstehen, durch die Regenwasser eindringen könnte.
Die kreisförmigen Ausschnitte werden nun bislang vor Ort an der Baustelle mittels Schablonen und Blechscheren hergestellt. Dabei wird zunächst mit Hilfe der Schablone die Schnittlinie angezeichnet und sodann mit einer Blechschere die runde Schnittlinie hergestellt.
Diese Art und Weise der Blechbearbeitung ist aufwendig und birgt die Gefahr in sich, daß beim Ausschneiden der Unter- und Überdeckung Fehler entstehen, die zu unerwünschtem Ausschuß führen. Außerdem ist diese Art der Bearbeitung sehr zeitaufwendig.
Maschinell vorgefertigt ausgestanzte Profilbleche sind ebenfalls auf Baustellen nicht zu verwenden, da Dächer und Wände nicht selten etwas schief verlaufen, so daß hier ein Ausgleich erforderlich ist, der mit maschinell vorgefertigten Teilen nicht erzielt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen zu vermitteln, welche vor Ort an der Baustelle eingesetzt werden kann und die auf einfache Weise, insbesondere ohne Zuhilfenahme von Schablonen, präzise Schnittkanten an den Profilblechen ermöglicht und dadurch nicht nur den Ausschuß reduziert, sondern auch ein wesentlich schnelleres Verlegen der Blechschar ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen mit Über- und Unterdeckung im Doppel- oder Winkelfalzsystem gelöst durch
- wenigstens eine Schneidmatrize mit gekrümmt, vorzugsweise rund, verlaufender Kante zum Anlegen eines zu schneidenden Profilblechs und
- wenigstens ein Schneidrad mit einer entlang dem Umfang in Axialrichtung des Schneidrads zur Schneidmatrize hin und auf die gekrümmt verlaufende Kante angepaßt steigend verlaufenden Schneidkante, durch welche bei einer Drehbewegung des Schneidrads eine Kombination einer Schneidebewegung in Umfangsrichtung und einer Schubbewegung parallel zur Drehachse der Schneidwalze in Richtung der Schneidmatrize ausführbar ist.
Durch die Schneidmatrize mit rund, bei einer vorteilhaften Ausführungsform kreisrund, verlaufender Kante wird die Über-/Unterdeckung des zu schneidenden Pro-
filblechs positioniert und fixiert. Durch das Schneidrad wird sowohl eine Schneidebewegung in Umfangsrichtung als auch eine Schubbewegung auf das Profilblech zugerichtet in Axialrichtung ermöglicht. Durch die Überlagerung der Schneidebewegung und der Schubbewegung wird in Verbindung mit der Schneidmatrize ein sehr präziser Schnitt der Über-/Unterdeckung der Profilbleche ermöglicht.
Vorteilhafterweise ist ein mit dem Schneidrad drehfester Hebelarm und ein mit der Schneidmatrize verbundener Haltegriff vorgesehen. Hierdurch wird der Schneidvorgang, der nicht unerhebliche Kräfte erfordert, wesentlich erleichtert.
Rein prinzipiell kann der mit dem Schneidrad verbundene Hebelarm so befestigt sein, daß eine 180°-Drehbewegung des Schneidrades durch den Hebelarm möglich ist. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, mit der sowohl die Profilbleche der Überdeckung als auch diejenigen der Unterdeckung bearbeitet werden können und mit der trotz eines nur beschränkten Drehwinkelbereichs zur Betätigung des Hebelarms Schnitte möglich sind, bei der das Schneidrad um einen größeren Winkel als es dem maximal möglichen Drehwinkelbereich des Hebelarms entspricht gedreht werden muß, ist vorgesehen, daß der Hebelarm mit dem Schneidrad in mehreren unterschiedlichen Winkelpositionen - beispielsweise jeweils um 45° versetzt - des Schneidrads lösbar verbindbar ist. Hierdurch wird eine Drehbewegung des Schneidrads ermöglicht, deren Drehwinkel größer ist als der Drehwinkel
der Drehbewegung des Hebelarms. Beispielsweise kann mit einer Drehbewegung des Hebelarms von weniger als 90° eine Drehbewegung des Schneidrads von bis zu oder sogar mehr als 180° ausgeführt werden.
Um das Blech an seinen beiden Längsseiten schneiden zu können, ist dabei vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Schneidmatrize und das Schneidrad zu einer Symmetrielinie symmetrisch ausgebildet sind. Auf diese Weise kann das Profilblech sowohl auf seiner linken als auch auf seiner rechten Längsseite geschnitten werden.
Um sowohl die Unter- als auch die Überdeckung mit einer einzigen Vorrichtung bearbeiten zu können, sind vorteilhafterweise zwei Schneidräder mit unterschiedlichem Radius und mit jeweils entlang deren Umfang steigend verlaufenden Schneidkanten vorgesehen, die mittels zweier Hebelarme in Drehbewegung versetzbar sind.
Diese beiden Schneidräder wirken mit jeweils zwei hinsichtlich ihres Radius unterschiedlichen, symmetrisch ausgebildeten Schneidmatrizen zusammen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind beide Hebelarme mit einem Betätigungsbügel verbunden, der die Betätigung erleichtert.
Zur Lokalisation der Traufkante kann an der Schneidvorrichtung ein Anzeigemittel vorgesehen sein, welches den Schnittendpunkt anzeigt.
Statt nur einer einzigen Schneidkante können an den Schneidrädern auch zwei Schneidkanten vorgesehen sein, die aus dem Blech einen schmalen Streifen herausschneiden, durch den dann das herauszuschneidende Blechstück abgetrennt werden kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer Vorrichtung zum Schneiden von Profilblechen;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung;
Fig. 3 schematisch zwei Profilbleche im Doppel- oder Winkelfalzsystem und
Fig. 4 zwei Profilbleche im Doppel- oder Winkelfalzsystem im fertig montierten Zustand.
Ein Profilblech 100 weist zwei rechtwinklig gebogene Bereiche 110, 120 auf. Einer der Bereiche, in Fig. 3a der links dargestellte Bereich, ist L-förmig abgewinkelt, wohingegen der andere Bereich, in Fig. 3a der rechte Bereich 120, U-förmig abgewinkelt ist. Die L-förmige Abwinkelung 112 weist eine Breite auf, die gerade so groß ist, daß sie ins Innere der U-förmigen Abwinkelung eingelegt werden kann und von letzterer umschlossen wird.
Auf welcher Seite die L-förmige Abwinkelung 112 und auf welcher Seite die U-förmige Abwinkelung beim Verlegen der Profilbleche angeordnet werden, hängt im wesentlichen von der Art und Weise der Verlegung sowie von der Regeneinfallsrichtung ab. Das in Fig. 3b dargestellte Profilblech entspricht dem in Fig. 3a dargestellten um 180° gedreht. Die L-förmige Abwinkelung 112 wird allgemein als Unterdeckung, die U-förmige Abwinkelung 122 als Überdeckung bezeichnet. Zum Verbinden zweier Profilbleche wird nun aus dem Bereich 110 der Unterdeckung entlang einer runden, vorzugsweise kreisbogenförmigen Schnittlinie 114 ein Stück des Bereichs 110 herausgeschnitten. Entsprechend wird im Bereich 120 der Überdeckung in das Profilblech 100 eine Schnittlinie 124 eingebracht und der abgeschnittene Bereich durch beispielsweise Wegbiegen entfernt. Dabei weist die Schnittlinie 114 einen kleineren Radius auf als die Schnittlinie 124, so daß das Blech der Überdeckung über dasjenige der Unterdeckung übersteht und um dieses gebogen werden kann, wie dies aus Fig. 4 schematisch hervorgeht, welche die Befestigung zweier Bleche aneinander im fertig montierten Zustand zeigt. Der Bereich 110 der Unterdeckung stößt im montierten Zustand an den Bereich 120 der überdeckung an. Der L-förmig abgewinkelte Bereich der Unterdeckung liegt in dem U-förmig abgewinkelten Bereich 122 der Überdeckung. Beide werden gemeinsam miteinander umgebogen.
Der entlang der Schnittlinie 124 geschnittene Bereich 120 der überdeckung steht, wie vorstehend erwähnt, über
dem entlang der Schnittlinie 114 geschnittenen Bereich 110 der Unterdeckung über. Ein regendichter Abschluß wird durch Umbiegen auf diesen Bereich der Überdeckung um die Unterdeckung erzielt. Dabei werden die Profilbleche in ihrem vorderen Bereich 130 umgebogen, so daß nur eine Traufkante 132 vor jeweils der halbrund verlaufenden Biegelinie übersteht.
Wie bereits vorstehend erwähnt, entspricht das in Fig. 3b dargestellte Profilblech dem in Fig. 3a dargestellten um 180° gedreht.
Wie aus Fig. 3a und 3b hervorgeht, können die Profilbleche auf die vorbeschriebene Weise an beiden Längsseiten, d.h. sowohl an der linken (Fig. 3a) als auch an der rechten (Fig. 3b) Längsseite, bearbeitet werden.
Dies geschieht mit einer in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung zum Schneiden derartiger Profilbleche.
Eine Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen 100 mit Über- und Unterdekkung im Doppel- oder Winkelfalzsystem, dargestellt in Fig. 1 und Fig. 2, weist ein erstes Schneidrad 10 auf, welches mit einer ersten Schneidmatrize 30 zusammenwirkt, sowie ein zweites Schneidrad 20, das mit einer zweiten Schneidmatrize 4 0 zusammenwirkt.
Das erste Schneidrad 10 weist eine entlang seinem Umfang in Axialrichtung steigend verlaufende Schneidkante 11 auf.
Das zweite Schneidrad 20 weist ebenfalls eine entlang seinem Umfang in Axialrichtung steigend verlaufende Schneidkante 21 auf, wobei - wie in Fig. 1 ersichtlich - die beiden Schneidkanten 11, 21 auf die jeweiligen Schneidmatrizen 30, 40 zugerichtet sind.
Die beiden Schneidräder 10, 20 sind über eine Welle 50 miteinander verbunden.
Drehfest mit den Schneidmatrizen 30, 40 ist ein Haltegriff 60 verbunden.
Drehfest mit dem Schneidrad 10 ist ein Hebelarm 12, drehfest mit dem Schneidrad 20 ist ein Hebelarm 22 verbunden .
Der Hebelarm 12 ist mit dem Hebelarm 22 mittels eines Betätigungsbügels 70 verbunden.
In einem der Hebelarme, beispielsweise wie in Fig. 1 dargestellt in Hebelarm 12, ist ein Bolzen 80 längsverschieblich entgegen der Kraft einer (nicht dargestellten) Feder geführt.
Der Bolzen 80 greift in auf ihn angepaßte Öffnung 81 in einem der beiden Schneidräder, beispielsweise wie in Fig. 1 dargestellt, in Schneidrad 10 ein, er kann durch
ein am Betätigungsbügel 70 angeordnetes Betätigungselement 74 entgegen der Federkraft aus den an dem Schneidrad 10 angeordneten Öffnungen 81 herausgezogen werden. Die Öffnungen 81 sind in dem Schneidrad in vorgegebenen Winkelpositionen, beispielsweise um 45° versetzt, vorgesehen.
Auf diese Weise ist es möglich, nach Ausführung einer ersten Drehbewegung mittels der beiden Hebelarme 12, 22 um einen vorgegebenen ersten Winkel durch Lösen des Bolzens aus einer ersten Öffnung 81 mittels des Betätigungselements 74 und anschließendes "Rücksetzen" der beiden Hebelarme 12, 22 und nach Eingriff des federvorgespannten Bolzens 80 in eine winkelversetzte Öffnung 81 sowie erneuter Ausführung einer Drehbewegung um einen zweiten Winkel eine Drehbewegung der Schneidräder 10, 20 hervorzurufen, die einen größeren Winkel umfaßt als der Winkel, der durch Drehung der beiden Hebelarme 12, 22 maximal erzielbar ist.
Durch diese Mimik können nicht nur von dem Drehbereich der Hebelarme 12, 22 unabhängige, also rein prinzipiell beliebig lange Blechschnitte erzeugt werden. Hierdurch ist es auch möglich, die Schneidräder 10, 20 in beide Richtungen zu drehen. Dies erlaubt auf die im folgenden beschriebene Weise ein Bearbeiten der Profilbleche 100 an dessen beiden Längsseiten, wie in Fig. 3a, 3b dargestellt.
Um die Profilbleche 100 an ihren beiden Längsseiten zu bearbeiten, ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, die
Schneidmatrize 40 symmetrisch ausgebildet mit einer zu einer vertikalen Symmetrielinie 5 jeweils symmetrisch verlaufenden linken Kante 41 und rechten Kante 42.
Zum Bearbeiten des Blechs auf seiner linken Längsseite wird nun der Hebelarm 22 entlang des mit L gekennzeichneten Pfeils bewegt, zu einer Bearbeitung der rechten Längsseite wird der Hebelarm dagegen in die andere Richtung, die in Fig. 2 mit einem Pfeil R bezeichnet ist, bewegt.
In Fig. 1 entspricht die mit L gekennzeichnete Drehbewegung einer Bewegung aus der Zeichenebene heraus und die mit R gekennzeichnete Drehbewegung einer Drehbewegung in die Zeichenebene hinein.
Nicht nur die Schneidmatrizen 30, 40 sind symmetrisch ausgebildet, sondern auch jedes der beiden Schneidräder 10, 20 weist jeweils zwei Schneidkanten 11, 21 auf, die symmetrisch zu einer vertikalen Symmetrielinie ausgebildet sind, wobei die Schneidkanten jeweils zu beiden Seiten der vertikalen Symmetrielinie 5 steigend verlaufen.
Bei einer Drehbewegung in eine der beiden mit den Pfeilen L, R gekennzeichneten Richtung wird dabei sowohl eine Schneidebewegung der Schneidräder 10, 20 als auch eine Schubbewegung in Richtung der mit der Wellenachse der Welle 50 übereinstimmenden Drehachse der Schneidräder 10, 20 ausgeführt.
Die Profilbleche 100 liegen bei diesem Schneidvorgang an den Schneidmatrizen 30, 40 an.
Um unbeabsichtigte Drehbewegungen der Schneidräder 10, 20 und damit Verletzungen der Bedienungsperson zu vermeiden, ist drehfest mit dem Haltegriff 60 und den Schneidmatrizen 30, 40 ein federvorgespannter Kugelarretierbolzen 90 vorgesehen, der in eine auf die Kugel angepaßte Vertiefung 91 in einem der Schneidräder 20 eingreift.
An der Vorrichtung kann ein Anzeigemittel zum Anzeigen der Traufkante vorgesehen sein. Auf diese Weise kann der Anfang der Schnittlinien 114, 124 sehr präzise festgelegt werden.
Statt einer Schneidekante können an den Schneidrädern auch jeweils zwei Schneidkanten vorgesehen sein, die aus dem Blech lediglich einen Streifen herausschneiden, durch den das zu entfernende Blechstück von dem Profilblech 100 getrennt oder einfach von diesem weggebogen werden kann.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu verlegenden Profilblechen (100) mit Über- und Unterdeckung im Doppel- oder Winkelfalzsystem, gekennzeichnet durch
1. wenigstens eine Schneidmatrize (30; 40) mit gekrümmt, vorzugsweise rund verlaufender Kante zum Anlegen eines zu schneidenden Profilblechs (100) und
- wenigstens einem Schneidrad (10; 20) mit wenigstens einer entlang dem Umfang in Axialrichtung des wenigstens einen Schneidrads (10; 20) zur Schneidmatrize (30; 40) hin und auf die gekrümmt verlaufende Kante angepaßt steigend verlaufenden Schneidkante (11; 21), durch welche bei einer Rotation des Schneidrads (10; 20) eine Kombination einer Schneidebewegung in Umfangsrichtung und einer Schubbewegung parallel zur Drehachse des Schneidrades (10; 20) in Richtung der Schneidmatrize (30; 40) ausführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (11; 21) kreisrund verläuft.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch wenigstens einen mit dem wenigstens einen Schneidrad (10; 20) drehfesten Hebelarm (12; 22) und einen mit der Schneidmatrize (30; 40) verbundenen Haltegriff (60).
4. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine Hebelarm (12; 22) mit dem Schneidrad (10; 20) in mehreren unterschiedlichen Winkelpositionen des Schneidrades (10; 20) lösbar verbindbar ist.
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Schneidmatrize (30; 40) symmetrisch zu einer Symmetrielinie (5) ausgebildet ist.
6. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zwei Schneidräder (10; 20) mit jeweils entlang deren Umfang mit unterschiedlicher Steigung verlaufenden Schneidkanten (11; 21), die mittels zweier Hebelarme (12; 22) in Drehbewegung versetzbar sind.
7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebelarme (12; 22) durch einen Betätigungsbügel (70) verbunden sind.
8. Schneidvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Schneidräder (10; 20) zwei entlang dem Umfang steigend verlaufende Schneidkanten aufweist, die beide zu einer Symmetrielinie (5) hin steigend verlaufen.
9. Schneidvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schneidrad (10; 20) jeweils wenigstens zwei parallele Schneidkanten zur Ausführung eines Streifenschnitts aufweist.
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R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20070927

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