DE10137941C1 - Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Profiblechs - Google Patents
Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden ProfiblechsInfo
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Abstract
Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Profilblechs (100) mit Über- und Unterdeckung im Doppel- oder Winkelfalzsystem, gekennzeichnet durch DOLLAR A - wenigstens eine Schneidmatrize (30; 40) mit gekrümmt, vorzugsweise rund verlaufender Kante zum Anlegen des zu schneidenden Profilblechs (100) und DOLLAR A - wenigstens einem Schneidrad (10; 20) mit wenigstens einer entlang dem Umfang in Axialrichtung des wenigstens einen Schneidrads (10; 20) zur Schneidmatrize (30; 40) hin und auf die gekrümmt verlaufende Kante angepaßt steigend verlaufenden Schneidkante (11; 21), durch welche bei einer Rotation des Schneidrads (10; 20) eine Kombination einer Schneidebewegung in Umfangsrichtung einer Schubbewegung parallel zur Drehachse des Schneidrads (10; 20) in Richtung der Schneidmatrize (30; 40) ausführbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden
eines in einer Blechschar zu verlegenden Profilblechs,
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Profilbleche werden zu Dachdeckarbeiten ver
wendet, sie sind darüber hinaus bekannt als Wandver
kleidungen, vgl. z. B. DE 31 50 835 A1. Doppel- oder
Winkelfalz werden im folgenden auch als L-Falz- oder
Fassaden-Falz bezeichnet.
Die Profilbleche weisen an ihren beiden Längskanten
Stege auf, die auf einer Seite L-förmig gebogen, auf
der anderen Seite U-förmig gebogen sind. Die Profiltei
le werden so aneinander befestigt, daß die U-förmigen
Falze, die L-förmigen Falze umschließen. Die beiden
Falze werden sodann miteinander umgebogen, wodurch eine
regenwasserdichte Verbindung entsteht.
Am unteren und oberen Blech der längs ausgebildeten
Profilbleche werden die die Falze tragenden Stege auf
an sich bekannte Weise kreisförmig ausgeschnitten, wo
bei an dem L-förmig gebogenen Steg, der sogenannten Un
terdeckung, ein größerer Radius vorgesehen ist als bei
dem U-förmig gebogenen Steg, der sogenannten Überdec
kung. Auf diese Weise ist ein Umbördeln der Überdeckung
um die Unterdeckung möglich, wobei aufgrund der halb
kreisförmigen Ausschnitte beim Umbördeln keine Löcher
entstehen, durch die Regenwasser eindringen könnte.
Die kreisförmigen Ausschnitte werden nun bislang vor
Ort an der Baustelle mittels Schablonen und Blechsche
ren hergestellt. Dabei wird zunächst mit Hilfe der
Schablone die Schnittlinie angezeichnet und sodann mit
einer Blechschere die runde Schnittlinie hergestellt,
wie es beispielsweise aus der Buchveröffentlichung von
Erwin Hallabrin: Detailpunkte in der Winkelfalztechnik
- Zeichnungen - Faltmuster - Anleitungen für Faltmuster
im Winkelfalzsystem, Jung-Verlag, Wannweil, 1998, Sei
ten 20 bis 22, hervorgeht.
Diese Art und Weise der Blechbearbeitung ist aufwendig
und birgt die Gefahr in sich, daß beim Ausschneiden der
Unter- und Überdeckung Fehler entstehen, die zu uner
wünschtem Ausschuß führen. Außerdem ist diese Art der
Bearbeitung sehr zeitaufwendig.
Maschinell vorgefertigt ausgestanzte Profilbleche sind
ebenfalls auf Baustellen nicht zu verwenden, da Dächer
und Wände nicht selten etwas schief verlaufen, so daß
hier ein Ausgleich erforderlich ist, der mit maschinell
vorgefertigten Teilen nicht erzielt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden
Profilblechs der eingangs genannten Art zu schafften,
welche vor Ort an der Baustelle eingesetzt werden kann
und die auf einfache Weise, insbesondere ohne Zuhilfe
nahme von Schablonen, präzise Schnittkanten an den Pro
filblechen ermöglicht und dadurch nicht nur den Aus
schuß reduziert, sondern auch ein wesentlich schnelle
res Verlegen der Blechschar ermöglicht.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß Patent
anspruch 1 gelöst, nämlich mit einer Vorrichtung zum
Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Pro
filblechs mit Über- und Unterdeckung im Doppel- oder
Winkelfalzsystem, gekennzeichnet durch
- - wenigstens eine Schneidmatrize mit gekrümmt, vor zugsweise rund, verlaufender Kante zum Anlegen eines zu schneidenden Profilblechs und
- - wenigstens ein Schneidrad mit einer entlang dem Um fang in Axialrichtung des Schneidrads zur Schneidma trize hin und auf die gekrümmt verlaufende Kante an gepaßt steigend verlaufenden Schneidkante, durch welche bei einer Drehbewegung des Schneidrads eine Kombination einer Schneidebewegung in Umfangsrich tung und einer Schubbewegung parallel zur Drehachse der Schneidwalze in Richtung der Schneidmatrize aus führbar ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind Gegenstand der Un
teransprüche 2 bis 9.
Durch die Schneidmatrize mit rund, bei einer vorteil
haften Ausführungsform kreisrund, verlaufender Kante
wird die Über-/Unterdeckung des zu schneidenden Pro
filblechs positioniert und fixiert. Durch das Schneid
rad wird sowohl eine Schneidebewegung in Umfangsrich
tung als auch eine Schubbewegung auf das Profilblech
zugerichtet in Axialrichtung ermöglicht. Durch die
Überlagerung der Schneidebewegung und der Schubbewegung
wird in Verbindung mit der Schneidmatrize ein sehr prä
ziser Schnitt der Über-/Unterdeckung der Profilbleche
ermöglicht.
Vorteilhafterweise ist ein mit dem Schneidrad drehfe
ster Hebelarm und ein mit der Schneidmatrize verbunde
ner Haltegriff vorgesehen. Hierdurch wird der Schneid
vorgang, der nicht unerhebliche Kräfte erfordert, we
sentlich erleichtert.
Rein prinzipiell kann der mit dem Schneidrad verbundene
Hebelarm so befestigt sein, daß eine 180°-Drehbewegung
des Schneidrades durch den Hebelarm möglich ist. Bei
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, mit der
sowohl die Profilbleche der Überdeckung als auch dieje
nigen der Unterdeckung bearbeitet werden können und mit
der trotz eines nur beschränkten Drehwinkelbereichs zur
Betätigung des Hebelarms Schnitte möglich sind, bei der
das Schneidrad um einen größeren Winkel als es dem ma
ximal möglichen Drehwinkelbereich des Hebelarms ent
spricht gedreht werden muß, ist vorgesehen, daß der He
belarm mit dem Schneidrad in mehreren unterschiedlichen
Winkelpositionen - beispielsweise jeweils um 45° ver
setzt - des Schneidrads lösbar verbindbar ist. Hier
durch wird eine Drehbewegung des Schneidrads ermög
licht, deren Drehwinkel größer ist als der Drehwinkel
der Drehbewegung des Hebelarms. Beispielsweise kann mit
einer Drehbewegung des Hebelarms von weniger als 90°
eine Drehbewegung des Schneidrads von bis zu oder sogar
mehr als 180° ausgeführt werden.
Um das Blech an seinen beiden Längsseiten schneiden zu
können, ist dabei vorteilhafterweise vorgesehen, daß
die Schneidmatrize und das Schneidrad zu einer Symme
trielinie symmetrisch ausgebildet sind. Auf diese Weise
kann das Profilblech sowohl auf seiner linken als auch
auf seiner rechten Längsseite geschnitten werden.
Um sowohl die Unter- als auch die Überdeckung mit einer
einzigen Vorrichtung bearbeiten zu können, sind vor
teilhafterweise zwei Schneidräder mit unterschiedlichem
Radius und mit jeweils entlang deren Umfang steigend
verlaufenden Schneidkanten vorgesehen, die mittels
zweier Hebelarme in Drehbewegung versetzbar sind.
Diese beiden Schneidräder wirken mit jeweils zwei hin
sichtlich ihres Radius unterschiedlichen, symmetrisch
ausgebildeten Schneidmatrizen zusammen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind beide He
belarme mit einem Betätigungsbügel verbunden, der die
Betätigung erleichtert.
Zur Lokalisation der Traufkante kann an der Schneidvor
richtung ein Anzeigemittel vorgesehen sein, welches den
Schnittendpunkt anzeigt.
Statt nur einer einzigen Schneidkante können an den
Schneidrädern auch zwei Schneidkanten vorgesehen sein,
die aus dem Blech einen schmalen Streifen herausschnei
den, durch den dann das herauszuschneidende Blechstück
abgetrennt werden kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind Gegen
stand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichne
rischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels der Er
findung.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer
Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blech
schar zu verlegenden Profilblechs;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung;
Fig. 3 schematisch zwei Profilbleche im Doppel- oder
Winkelfalzsystem und
Fig. 4 zwei Profilbleche im Doppel- oder Winkelfalzsy
stem im fertig montierten Zustand.
Ein Profilblech 100 weist zwei rechtwinklig gebogene
Bereiche 110, 120 auf. Einer der Bereiche, in Fig. 3a
der links dargestellte Bereich, ist L-förmig abgewin
kelt, wohingegen der andere Bereich, in Fig. 3a der
rechte Bereich 120, U-förmig abgewinkelt ist. Die L-
förmige Abwinkelung 112 weist eine Breite auf, die ge
rade so groß ist, daß sie ins Innere der U-förmigen Ab
winkelung eingelegt werden kann und von letzterer um
schlossen wird.
Auf welcher Seite die L-förmige Abwinkelung 112 und auf
welcher Seite die U-förmige Abwinkelung beim Verlegen
der Profilbleche angeordnet werden, hängt im wesentli
chen von der Art und Weise der Verlegung sowie von der
Regeneinfallsrichtung ab. Das in Fig. 3b dargestellte
Profilblech entspricht dem in Fig. 3a dargestellten um
180° gedreht. Die L-förmige Abwinkelung 112 wird allge
mein als Unterdeckung, die U-förmige Abwinkelung 122
als Überdeckung bezeichnet. Zum Verbinden zweier Pro
filbleche wird nun aus dem Bereich 110 der Unterdeckung
entlang einer runden, vorzugsweise kreisbogenförmigen
Schnittlinie 114 ein Stück des Bereichs 110 herausge
schnitten. Entsprechend wird im Bereich 120 der Über
deckung in das Profilblech 100 eine Schnittlinie 124
eingebracht und der abgeschnittene Bereich durch bei
spielsweise Wegbiegen entfernt. Dabei weist die
Schnittlinie 114 einen kleineren Radius auf als die
Schnittlinie 124, so daß das Blech der Überdeckung über
dasjenige der Unterdeckung übersteht und um dieses ge
bogen werden kann, wie dies aus Fig. 4 schematisch hervorgeht,
welche die Befestigung zweier Bleche aneinan
der im fertig montierten Zustand zeigt. Der Bereich 110
der Unterdeckung stößt im montierten Zustand an den Be
reich 120 der Überdeckung an. Der L-förmig abgewinkelte
Bereich der Unterdeckung liegt in dem U-förmig abgewin
kelten Bereich 122 der Überdeckung. Beide werden ge
meinsam miteinander umgebogen.
Der entlang der Schnittlinie 124 geschnittene Bereich
120 der Überdeckung steht, wie vorstehend erwähnt, über
dem entlang der Schnittlinie 114 geschnittenen Bereich
110 der Unterdeckung über. Ein regendichter Abschluß
wird durch Umbiegen auf diesen Bereich der Überdeckung
um die Unterdeckung erzielt. Dabei werden die Pro
filbleche in ihrem vorderen Bereich 130 umgebogen, so
daß nur eine Traufkante 132 vor jeweils der halbrund
verlaufenden Biegelinie übersteht.
Wie bereits vorstehend erwähnt, entspricht das in Fig.
3b dargestellte Profilblech dem in Fig. 3a dargestell
ten um 180° gedreht.
Wie aus Fig. 3a und 3b hervorgeht, können die Pro
filbleche auf die vorbeschriebene Weise an beiden
Längsseiten, d. h. sowohl an der linken (Fig. 3a) als
auch an der rechten (Fig. 3b) Längsseite, bearbeitet
werden.
Dies geschieht mit einer in Fig. 1 und 2 dargestellten
Vorrichtung zum Schneiden derartiger Profilbleche.
Eine Vorrichtung zum Schneiden von als Blechschar zu
verlegenden Profilblechen 100 mit Über- und Unterdec
kung im Doppel- oder Winkelfalzsystem, dargestellt in
Fig. 1 und Fig. 2, weist ein erstes Schneidrad 10 auf,
welches mit einer ersten Schneidmatrize 30 zusammen
wirkt, sowie ein zweites Schneidrad 20, das mit einer
zweiten Schneidmatrize 40 zusammenwirkt.
Das erste Schneidrad 10 weist eine entlang seinem Um
fang in Axialrichtung steigend verlaufende Schneidkante
11 auf.
Das zweite Schneidrad 20 weist ebenfalls eine entlang
seinem Umfang in Axialrichtung steigend verlaufende
Schneidkante 21 auf, wobei - wie in Fig. 1 ersichtlich
- die beiden Schneidkanten 11, 21 auf die jeweiligen
Schneidmatrizen 30, 40 zugerichtet sind.
Die beiden Schneidräder 10, 20 sind über eine Welle 50
miteinander verbunden.
Drehfest mit den Schneidmatrizen 30, 40 ist ein Halte
griff 60 verbunden.
Drehfest mit dem Schneidrad 10 ist ein Hebelarm 12,
drehfest mit dem Schneidrad 20 ist ein Hebelarm 22 ver
bunden.
Der Hebelarm 12 ist mit dem Hebelarm 22 mittels eines
Betätigungsbügels 70 verbunden.
In einem der Hebelarme, beispielsweise wie in Fig. 1
dargestellt in Hebelarm 12, ist ein Bolzen 80 längsver
schieblich entgegen der Kraft einer (nicht dargestell
ten) Feder geführt.
Der Bolzen 80 greift in auf ihn angepaßte Öffnung 81 in
einem der beiden Schneidräder, beispielsweise wie in
Fig. 1 dargestellt, in Schneidrad 10 ein, er kann durch
ein am Betätigungsbügel 70 angeordnetes Betätigungsele
ment 74 entgegen der Federkraft aus den an dem Schnei
drad 10 angeordneten Öffnungen 81 herausgezogen werden.
Die Öffnungen 81 sind in dem Schneidrad in vorgegebenen
Winkelpositionen, beispielsweise um 45° versetzt, vor
gesehen.
Auf diese Weise ist es möglich, nach Ausführung einer
ersten Drehbewegung mittels der beiden Hebelarme 12, 22
um einen vorgegebenen ersten Winkel durch Lösen des
Bolzens aus einer ersten Öffnung 81 mittels des Betäti
gungselements 74 und anschließendes "Rücksetzen" der
beiden Hebelarme 12, 22 und nach Eingriff des federvor
gespannten Bolzens 80 in eine winkelversetzte Öffnung
81 sowie erneuter Ausführung einer Drehbewegung um ei
nen zweiten Winkel eine Drehbewegung der Schneidräder
10, 20 hervorzurufen, die einen größeren Winkel umfaßt
als der Winkel, der durch Drehung der beiden Hebelarme
12, 22 maximal erzielbar ist.
Durch diese Vorrichtung können nicht nur von dem Dreh
bereich der Hebelarme 12, 22 unabhängige, also rein
prinzipiell beliebig lange Blechschnitte erzeugt werden.
Hierdurch ist es auch möglich, die Schneidräder
10, 20 in beide Richtungen zu drehen. Dies erlaubt auf
die im folgenden beschriebene Weise ein Bearbeiten der
Profilbleche 100 an dessen beiden Längsseiten, wie in
Fig. 3a, 3b dargestellt.
Um die Profilbleche 100 an ihren beiden Längsseiten zu
bearbeiten, ist, wie aus Fig. 2 hervorgeht, die
Schneidmatrize 40 symmetrisch ausgebildet mit einer zu
einer vertikalen Symmetrielinie 5 jeweils symmetrisch
verlaufenden linken Kante 41 und rechten Kante 42.
Zum Bearbeiten des Blechs auf seiner linken Längsseite
wird nun der Hebelarm 22 entlang des mit L gekennzeich
neten Pfeils bewegt, zu einer Bearbeitung der rechten
Längsseite wird der Hebelarm dagegen in die andere
Richtung, die in Fig. 2 mit einem Pfeil R bezeichnet
ist, bewegt.
In Fig. 1 entspricht die mit L gekennzeichnete Drehbe
wegung einer Bewegung aus der Zeichenebene heraus und
die mit R gekennzeichnete Drehbewegung einer Drehbewe
gung in die Zeichenebene hinein.
Nicht nur die Schneidmatrizen 30, 40 sind symmetrisch
ausgebildet, sondern auch jedes der beiden Schneidräder
10, 20 weist jeweils zwei Schneidkanten 11, 21 auf, die
symmetrisch zu einer vertikalen Symmetrielinie ausge
bildet sind, wobei die Schneidkanten jeweils zu beiden
Seiten der vertikalen Symmetrielinie 5 steigend verlau
fen.
Bei einer Drehbewegung in eine der beiden mit den Pfei
len L, R gekennzeichneten Richtung wird dabei sowohl
eine Schneidebewegung der Schneidräder 10, 20 als auch
eine Schubbewegung in Richtung der mit der Wellenachse
der Welle 50 übereinstimmenden Drehachse der Schneidrä
der 10, 20 ausgeführt.
Die Profilbleche 100 liegen bei diesem Schneidvorgang
an den Schneidmatrizen 30, 40 an.
Um unbeabsichtigte Drehbewegungen der Schneidräder 10,
20 und damit Verletzungen der Bedienungsperson zu ver
meiden, ist drehfest mit dem Haltegriff 60 und den
Schneidmatrizen 30, 40 ein federvorgespannter Kugelar
retierbolzen 90 vorgesehen, der in eine auf die Kugel
angepaßte Vertiefung 91 in einem der Schneidräder 20
eingreift.
An der Vorrichtung kann ein Anzeigemittel zum Anzeigen
der Traufkante vorgesehen sein. Auf diese Weise kann
der Anfang der Schnittlinien 114, 124 sehr präzise
festgelegt werden.
Statt einer Schneidekante können an den Schneidrädern
auch jeweils zwei Schneidkanten vorgesehen sein, die
aus dem Blech lediglich einen Streifen herausschneiden,
durch den das zu entfernende Blechstück von dem Pro
filblech 100 getrennt oder einfach von diesem weggebo
gen werden kann.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blech
schar zu verlegenden Profilblechs (100) mit Über-
und Unterdeckung im Doppel- oder Winkelfalzsystem,
gekennzeichnet durch
wenigstens eine Schneidmatrize (30; 40) mit ge krümmt, vorzugsweise rund verlaufender Kante zum Anlegen des zu schneidenden Profilblechs (100) und
wenigstens einem Schneidrad (10; 20) mit wenig stens einer entlang dem Umfang in Axialrichtung des wenigstens einen Schneidrads (10; 20) zur Schneidmatrize (30; 40) hin und auf die ge krümmt verlaufende Kante angepaßt steigend ver laufenden Schneidkante (11; 21), durch welche bei einer Rotation des Schneidrads (10; 20) ei ne Kombination einer Schneidebewegung in Um fangsrichtung und einer Schubbewegung parallel zur Drehachse des Schneidrades (10; 20) in Richtung der Schneidmatrize (30; 40) ausführbar ist.
wenigstens eine Schneidmatrize (30; 40) mit ge krümmt, vorzugsweise rund verlaufender Kante zum Anlegen des zu schneidenden Profilblechs (100) und
wenigstens einem Schneidrad (10; 20) mit wenig stens einer entlang dem Umfang in Axialrichtung des wenigstens einen Schneidrads (10; 20) zur Schneidmatrize (30; 40) hin und auf die ge krümmt verlaufende Kante angepaßt steigend ver laufenden Schneidkante (11; 21), durch welche bei einer Rotation des Schneidrads (10; 20) ei ne Kombination einer Schneidebewegung in Um fangsrichtung und einer Schubbewegung parallel zur Drehachse des Schneidrades (10; 20) in Richtung der Schneidmatrize (30; 40) ausführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schneidkante (11; 21) kreisrund ver
läuft.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekenn
zeichnet durch wenigstens einen mit dem wenigstens
einen Schneidrad (10; 20) drehfesten Hebelarm (12;
22) und einen mit der Schneidmatrize (30; 40) ver
bundenen Haltegriff (60).
4. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine
Hebelarm (12; 22) mit dem Schneidrad (10; 20) in
mehreren unterschiedlichen Winkelpositionen des
Schneidrades (10; 20) lösbar verbindbar ist.
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine
Schneidmatrize (30; 40) symmetrisch zu einer Sym
metrielinie (5) ausgebildet ist.
6. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, gekennzeichnet durch zwei Schneidräder (10; 20)
mit jeweils entlang deren Umfang mit unterschied
licher Steigung verlaufenden Schneidkanten (11;
21), die mittels zweier Hebelarme (12; 22) in
Drehbewegung versetzbar sind.
7. Schneidvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Hebelarme (12; 22)
durch einen Betätigungsbügel (70) verbunden sind.
8. Schneidvorrichtung nach einem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
Schneidräder (10; 20) zwei entlang dem Umfang
steigend verlaufende Schneidkanten aufweist, die
beide zu einer Symmetrielinie (5) hin steigend
verlaufen.
9. Schneidvorrichtung nach einem der vorstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Schneidrad (10; 20) jeweils wenigstens zwei paral
lele Schneidkanten (11; 21) zur Ausführung eines
Streifenschnitts aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001137941 DE10137941C1 (de) | 2001-08-07 | 2001-08-07 | Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Profiblechs |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001137941 DE10137941C1 (de) | 2001-08-07 | 2001-08-07 | Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Profiblechs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10137941C1 true DE10137941C1 (de) | 2002-11-14 |
Family
ID=7694156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001137941 Expired - Fee Related DE10137941C1 (de) | 2001-08-07 | 2001-08-07 | Vorrichtung zum Schneiden eines in einer Blechschar zu verlegenden Profiblechs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10137941C1 (de) |
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| DE94767C (de) * | ||||
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| DE3150835A1 (de) * | 1981-12-22 | 1983-06-30 | Friedhelm 5241 Friedewald Bartolosch | Anordnung zum profilieren bzw. vorprofilieren von blechtafeln oder -streifen |
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- 2001-08-07 DE DE2001137941 patent/DE10137941C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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