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DE20109280U1 - Steh-/Sitzplatz-Einrichtung - Google Patents

Steh-/Sitzplatz-Einrichtung

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Publication number
DE20109280U1
DE20109280U1 DE20109280U DE20109280U DE20109280U1 DE 20109280 U1 DE20109280 U1 DE 20109280U1 DE 20109280 U DE20109280 U DE 20109280U DE 20109280 U DE20109280 U DE 20109280U DE 20109280 U1 DE20109280 U1 DE 20109280U1
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DE
Germany
Prior art keywords
standing
seating arrangement
backrest
arrangement according
seat
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20109280U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEMPFLING WOLFGANG
Original Assignee
HEMPFLING WOLFGANG
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Publication date
Application filed by HEMPFLING WOLFGANG filed Critical HEMPFLING WOLFGANG
Priority to DE20109280U priority Critical patent/DE20109280U1/de
Publication of DE20109280U1 publication Critical patent/DE20109280U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/16Seats detachably mounted on stadium benches
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/12Tribunes, grandstands or terraces for spectators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

STEH-ZSITZPLATZ-EINRICHTUNG
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für einen Steh-/Sitzplatz, insbesondere für Stadiontribünen mit stufenförmigem Untergrund, mit einem Rahmen aus vertikalen Holmen, die mit ihrem unteren Ende jeweils am/im Untergrund verankerbar sind und einem horizontalen Holm, der am oberen Ende der vertikalen Holme angeordnet ist und als Geländer dient, und zwischen den Holmen angeordneten Klappsitzen und Ruckenlehnen.
Bei Stadien, die nach bisher gültigen Richtlinien erbaut wurden, findet man häufig einen Tribünenbereich mit Stehplätzen. Diese Plätze werden von Fans insofern gerne genutzt, da hierfür vergleichsweise günstige Eintrittspreise zu entrichten sind. Wie andererseits die Erfahrung gezeigt hat, bieten herkömmliche Tribünenausrüstungen für die auf Stehplätzen stehenden Zuschauer oft keine ausreichende Sicherheit. Aus diesem Grund ist von der FIFA ein Anforderungskatalog für Stadien, in denen Fußballländerspiele ausgetragen werden, festgesetzt worden. Nach diesen Richtlinien dürfen keine Stehplätze mehr angeboten werden, außerdem müssen die Stadien über mindestens 40.000 Sitzplätze verfügen. Diese Vorschriften haben zur Folge, daß die Ausrüstung in den Tribünen etlicher Stadien umzurüsten sind.
Dabei werden nach dem Stand der Technik Einrichtungen verwendet, welche für die besagten Tribünenbereiche StefWSitzplätze vorsehen. Einerseits ist damit den FIFA-Vorschriften nach Sitzplätzen bei Länderspielen genüge getan, andererseits lassen sich diese Plätze weiterhin auch als Stehplätze nutzen, wenn Veranstaltungen in den Stadien stattfinden, die nicht den genannten Vorschriften unterliegen.
Bei einer bekannt gewordenen Einrichtung dieser Art ist der Sitz zwischen zwei vertikalen Streben angeordnet und wird in seiner horizontalen Position durch zwei Stahlseile gehalten, die an den vertikalen Streben und links und rechts am Sitz angelenkt sind. Will man aus einem
Sitzplatz einen Stehplatz machen, wird der Sitz in die vertikale Position hoch geklappt. Dabei krümmen sich jedoch die Stahlseile zu Schlaufen, die in nachteiliger Weise nach außen, d.h. zum Stehplatz hin weisen. Bei Nutzung des Steh-/Sitzplatzes als Stehplatz bergen diese die Gefahr für mitunter erhebliche Verletzungen für übermütige Fans, die bei unkontrollierten Bewegungen in diesen Schlaufen hängen bleiben können.
Bei Anwendung der vorliegenden Einrichtung als Sitzplatz dient eine zwischen zwei vertikalen Streben angeordnete horizontale Strebe als Rückenlehne. Diese spartanische Ausbildung der Rückenlehne bringt für den Benutzer des Sitzplatzes wenig Komfort. Dementsprechend ist als Nachteil anzusehen, daß eine Nutzung dieses Sitzplatzes nach kurzer Zeit zu beträchtlichen Ermüdungserscheinungen führt.
Beim Umrüsten eines Steh-/Sitzplatzes vom Sitzplatz in einen Stehplatz ist bei allen bekannten Einrichtungen dieser Art erforderlich, die Sitze von Hand aus der horizontalen in die vertikale Position zu verschwenken. Da Stadien im allgemeine eine große Anzahl von Steh-/Sitzplätzen aufweisen, erfordert das manuelle Umklappen der Sitze einen erheblichen Zeit- und damit Kostenaufwand.
Eine Erfahrung aus der Vergangenheit hat auch gezeigt, daß Tribünenausrüstungen und insbesondere die leichteren Stetv/Sitzplatz-Einrichtungen nach dem Stand der Technik vandalierenden Fans genügend Angriffspunkte für zerstörerische Manipulationen bieten. Vornehmlich Schraubverbindungen zwischen den einzelnen Elementen werden hierbei gelöst und können infolge dessen zu Unfällen führen.
Ausgehend von diesem Hintergrund hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Steh-/Sitzplatz-Einrichtung dahingehend weiterzubilden, daß vorstehende Nachteile vermieden werden und eine Einrichtung zu schaffen, welche insbesondere dem Gesichtspunkt von Sicherheit und Schutz vor Zerstörung Rechnung trägt und darüber hinaus einen vollwertigen Sitzplatz zur Verfügung stellt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß
- die Klappsitze jeweils mit einem Drehfederelement ausgerüstet sind, das ein selbsttätiges Hochklappen des Klappsitzes bewirkt, - die Breite der Rückenlehnen dem Abstand zweier benachbarter
vertikaler Holme entspricht
- und die Höhe der Lehne nicht wesentlich kleiner ist als der Abstand zwischen horizontalem Holm und Oberkante der nächstgelegenen Stufe, wobei
- der Abstand zwischen der Oberkante der Lehne und dem
horizontalen Holm klein gegen die Höhe der Lehne ist und vorzugsweise etwa einer Handbreite entspricht, der Abstand zwischen der Unterkante der Lehne und der Oberkante der nächstliegenden Stufe ebenfalls klein gegen die Höhe der Lehne ist,
- und die Dicke des Sitzes und die Tiefe der Rückenlehne kleiner/gleich den entsprechenden Maßen des Querschnitts der vertikalen Holme ist.
Der vorgeschlagene Steh-/Sitzplatz geht von einer Einrichtung aus mit vertikalen Holmen, die an ihren oberen Enden durch einen horizontalen, als Geländer fungierenden Holm abgeschlossen sind. Zwischen den beiden vertikalen Holmen, dem horizontalen Holm und der Oberkante der in diesem Bereich liegenden Tribünenstufe ist der Sitzplatz angeordnet. Der Sitz gemäß vorliegender Erfindung ist dabei mit einem Drehfederelement ausgerüstet, das ein selbsttätiges Hochklappen des Sitzes bewirkt. Ein zeitraubendes Hocklappen der Sitze per Hand bei einer Umrüstung des Sitzplatzes in einen Stehplatz entfällt damit von vorne herein. Statt dessen ist ein sehr flexible Anpassung der Tribüne an die jeweiligen spezifischen Anforderungen einer Veranstaltung gewährleistet.
Gemäß vorliegender Erfindung ist die Rückenlehne so ausgebildet, daß sie den Raum zwischen den vertikalen Holmen, dem horizontalen Holm und der Treppenkante nahezu vollständig ausfüllt. Dem entsprechend ist
eine Lehnenbreite vorgesehen, die sich von einem zum benachbarten vertikalen Holm erstreckt und eine Höhe der Lehne, welche den in der Vertikalen zur Verfügung stehenden Raum nahezu ausfüllt. Diese Ausgestaltung der Rückenlehne bringt dem Nutzer eines Sitzplatzes einen vergleichsweise hohen Sitzkomfort. Andererseits ist diese Ausgestaltung auch unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit von Bedeutung, da sie einen Sitzenden von dem in der nächsten Reihe sitzenden Hintermann weitgehend abschirmt.
Die Ausdehnung der Lehne in vertikaler Richtung läßt zwischen der O-berkante der Lehne und dem horizontalen Holm lediglich einen kleinen Zwischenraum frei, etwa in der Größe einer Handbreite, um die Funktion des horizontalen Holms als Handlauf sicherzustellen. Ebenso ist zwischen der Unterkante der Lehne und der Oberkante der nächstliegenden Stufe ein freier Zwischenraum vorgesehen, der nur so groß ist, daß eine problemlose Reinigung der Stufe möglich ist.
Unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit ist auch die Dicke des Sitzes und die Tiefe der Rückenlehne ausgelegt. Dementsprechend sind beide Abmessungen kleiner/gleich den entsprechenden Maßen des Querschnitts der vertikalen Holme ausgebildet, so daß weder Vorsprünge noch vorstehende Elemente eine potenzielle Verletzungsgefahr bilden könnten. Dieser Sicherheitsaspekt ist insbesondere bei jugendlichen Besuchern einer Veranstaltung nicht zu unterschätzen, welche die Gefahr für Verletzungen, die von vorstehenden Elementen ausgehen, wie beispielsweise den vorstehenden Stahlseilschlaufen bei bekannten Einrichtungen, nicht erkennen.
Im Ergebnis werden durch eine Steh-/Sitzplatz-Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung die Nachteile bekannter Einrichtungen vermieden und statt dessen wird eine Einrichtung zur Verfügung gestellt, die einen vollwertigen Sitzplatz mit erhöhten Sicherheitsstandards bietet und ein schnelles Umrüsten von Sitzplätzen in Stehplätze gestattet.
Die vorgeschlagene Einrichtung kann als Einzelplatzeinrichtung ausgebildet sein. Sie umfaßt in diesem Fall jeweils zwei vertikale Holme, zwischen denen Sitz- und Rückenfläche angeordnet sind, und die durch einen horizontalen Holm abgeschlossen sind. Die Einzelplatzeinrichtung wird komplett im Werk vormontiert und in diesem Zustand auf der Tribüne des Stadions eingebaut. Bevorzugt wird jedoch eine Ausbildung, bei welcher der horizontale Holm oder der aus horizontalem und vertikalen Holmen gebildete Rahmen in einer Länge, die wenigstens mehrere Sitze, vorzugsweise mindestens 10 Sitze, umfaßt, als eine Einheit hergestellt ist. Bei dieser Mehrplatzeinrichtung wird der Rahmen bei Bau oder Umrüstung eines Stadions vor Ort installiert und erst danach werden ebenfalls vor Ort die Sitze und Lehnen eingebaut. Diese Ausbildung bringt den Vorteil einer erhöhten Sicherheit und eines erhöhten Schutzes gegen Vandalismus mit sich, da die über mehrere Sitzplätze sich erstreckenden Einheit eine hohe Stabilität, eine feste Verankerung und insbesondere keine Verschraubung des Rahmens oder deren Holme aufweist, die Angriffspunkte für Zerstörung bilden könnten.
Benachbarte Sitze sind durch vertikale Holme voneinander getrennt. Im Fall einer Ausstattung einer Tribüne mit Einzelplatzeinrichtungen kommen jeweils der rechte Holm der ersten Einrichtung neben den linken Holm der zweiten Einrichtung zu stehen, d.h. unmittelbar benachbart sind zwei Holme angeordnet. Prinzipiell ist eine solche Ausgestaltung auch bei Mehrplatzeinrichtungen möglich. Bevorzugt wird jedoch eine Ausführung, bei welcher zwischen zwei benachbarten Klappsitzen bzw. Rückenlehnen jeweils nur ein vertikaler Holm vorgesehen ist. Diese Ausgestaltung führt zu einer besonders wirtschaftlichen Anordnung der genannten Elemente ohne Einbußen an mechanischer Stabilität.
Bei der Ausrüstung eines Stadions ergibt sich die Notwendigkeit, die komplette Bestuhlung aus einzelnen Mehrplatz- oder Einzelplatzeinrichtungen zusammenzusetzen. Die Erfindung sieht hierfür vor, daß der Rahmen oder der horizontale Holm an und für sich bekannte Elemente zum Verbinden mit weiteren Rahmen oder horizontalen Holmen aufweist.
Die Stelv/Sitzplatz-Einrichtung verfolgt den Zweck, Sitzplätze zur Verfügung zu stellen, wenn es aufgrund von Vorschriften notwendig ist, aber auch kostengünstige Stehplätze anzubieten, wenn die Art der Veranstaltung dies zuläßt. Diese Doppelnutzung schließ die Notwendigkeit ein, daß die vom Veranstalter gewählte Funktionsweise der Einrichtungen nicht durch Unbefugte veränderbar ist. Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind daher an der vorgeschlagenen Stelv/Sitzplatz-Einrichtung Mittel vorgesehen, durch welche die Sitze in der vertikalen Position verriegelbar sind.
Die Verriegelungsvorrichtung kann prinzipiell an verschiedenen Stellen des horizontalen und der vertikalen Holme angeordnet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die genannte Vorrichtung in den vertikalen Holmen angeordnet, wobei für zwei benachbarte Sitze nur eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist. Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß die Sitze durch Besucher der Tribüne weder ver- noch entriegelt werden können. Als Verriegelungsvorrichtung werden im allgemeinen Zylinderschlösser eingesetzt.
Für die Rückenlehnen und die Sitzflächen werden bei einfachen Ausführungsformen leicht gekrümmte, aus gelochtem Stahlblech hergestellte Elemente verwendet. Sowohl Rückenlehne als auch Sitzfläche lassen sich jedoch auch als ergonomisch gestaltete Formteile herstellen. Dementsprechend kann die Rückenlehne nach einem Merkmal der Erfindung auch als Formteil mit Ackerblomknick und der Klappsitz als Formsitz mit einer zum Knie hin vorgesehenen Knierolle ausgebildet sein. Als vorteilhafte Folge dieser Ausbildung ist eine ermüdungsfreie Sitzhaltung, auch über einen längeren Zeitraum hinweg, gewährleistet.
Ein wesentliches Augenmerk ist bei vorliegender Erfindung auf die Mittel zum Befestigen der einzelnen Elemente der Steh-/Sitzplatz-Einrichtung gerichtet. Aus der Erfahrung heraus, daß Stadioneinrichtungen häufig durch vandalierende Fans zerstört werden, sind bei der Einrichtung gemaß vorliegender Erfindung alle Angriffspunkte für zerstörerische Mani-
• ·
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pulationen vermieden worden. Nach einem Merkmal der Erfindung sind daher alle von außen zugänglichen Mittel zum Befestigen bzw. Verbinden von einzelnen Elementen der Steh-/Sitzplatz-Einrichtung aneinander bzw. untereinander als Nieten ausgebildet. Diese konstruktive Maßnähme verursacht in den Fällen, in denen über Blindnietzangen hinausgehende Nietwerkzeuge eingesetzt werden müssen, zwar etwas höhere Herstellungskosten, andererseits amortisieren sich diese Aufwendungen schnell durch die wesentlich höhere Lebensdauer der erfindungsgemäßen Steh-/Sitzplatz-Einrichtung.
Unter dem gleichen Gesichtspunkt einer möglichst stabilen und zerstörungsgeschützten Ausbildung sind auch die Füße der vertikalen Holme ausgelegt. Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung weist dementsprechend vertikale Holme auf, deren unteres Ende jeweils aus Riffelstahl ausgebildet ist. Die Holme dieser Ausprägung sind im Untergrund der Tribüne einbetonierbar und gewährleisten daher einen sicheren Halt des Rahmens.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich dem nachfolgenden Teil der Beschreibung entnehmen. In diesem Teil wird ein Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Steh-/Sitzplatz-Einrichtung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1: den Rahmen der Einrichtung in Seiten- und
Frontansicht
Figur 2: den komplette Einrichtung in Seiten- und Frontan
sicht
In Figur 1 ist der Rahmen 1 einer Mehrplatzeinrichtung wiedergegeben, wobei in der Darstellung nur der für einen Sitzplatz notwendige Aufbau
• ·
zu sehen ist. Der rechts vom dargestellten befindliche Bereich weist den gleichen Aufbau wie der dargestellte auf und wiederholt sich so oft, wie Sitze vorgesehen sind. Wie aus der Figur ersichtlich, umfaßt der prinzipielle Aufbau des Rahmen vertikale Holme 2, 2' und einen horizontalen Holm 3, die mittels der Verbindungselemente 4, 4' miteinander verbunden sind. Die Verbindung wird dabei nicht durch Schrauben, sondern durch Nieten 5, 5' hergestellt, um Schutz vor Zerstörung zu gewährleisten.
In einem vertikalen Holm 2 ist das Schloß 6 zur Festlegung des Klappsitzes in der vertikalen Position angebracht. Bei der Mehrplatzausführung ist nur jeder zweite Holm mit einem Schloß ausgestattet, das jedoch in zwei Richtungen Verriegelungszapfen ausfährt und somit zwei Sitze gleichzeitig festlegt.
Die Füße der Holme weisen Einsätze 7, T aus Riffelstahl auf, die ein sicheres Verankern der Steh-/Sitzplatz-Einrichtung durch Einbetonieren in die Tribünenstufe ermöglichen. Zusätzlich zu dem genannten Befestigungsmittel ist in der Nähe des unteren Endes der vertikalen Holme 2, 2' noch eine horizontal liegende Strebe 8, 8' vorgesehen, die auch eine Befestigung des Rahmens an dem vertikal verlaufenden Teil der Tribünenstufe erlaubt.
Zusätzlich zu den in Figur 1 dargestellten Elementen der Steh-/Sitzplatz-Einrichtung sind in Figur 2 die Lehne 10 und der Klappsitz 11 der Einrichtung zu erkennen. Die Lehne ist bei vorliegender Ausführung aus Lochblech hergestellt, das mittels Nieten 12 an den vertikalen Holmen 2, 2' befestigt ist. An der oberen und unteren Kante der Lehne sind zu den benachbarten Elementen geringe Zwischenräume 13, 14 vorgesehen, die einerseits die Funktion des horizontalen Holms 3 als Handlauf gewährleisten und anderseits eine bequeme Reinigung der Treppenstufe
15 ermöglichen. Im Bereich der oberen Kante ist in der Lehne eine kleine Vertiefung eingeprägt, die zur Aufnahme des Platznummernschildes
16 dient.
35
•&Pgr;&igr;&ngr;&Ggr;&iacgr;&Igr;
Wie die Figur erkennen läßt, weist der Sitz 11 zwei Positionen 17, 17' auf, zwischen denen er verschwenkt werden kann. Der Sitzfläche ist ebenfalls aus Lochblech hergestellt, das eine ergonomisch gestaltete Form aufweist und dementsprechend an der zum Knie hin gewandten Seite zu einer Knierolle 18 ausgebildet ist. Die Verschwenkachse des Sitzes ist durch das Bezugszeichen 19 gekennzeichnet. Um diese Achse ist eine Drehfederelement 20 wirksam, das beidseitig zwischen dem Sitz 11 und den vertikalen Holmen 2, 2' angebracht ist. Dieses Federelement führt dazu, daß der Sitz 11 selbsttätig in die vertikale Position verschwenkt, und dadurch den Aufwand bei einer Umrüstung von Sitzin Stehplätze wesentlich vermindert wird. Bei hoch geklapptem Sitz wird dieser vollständig in dem Raum zwischen Sitzlehne 10 und den vertikalen Holmen 2, 2' aufgenommen , so daß die Gefahr von Verletzungen durch überstehende Teile ausgeschlossen ist.

Claims (11)

1. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung, insbesondere für Stadiontribünen mit stufenförmigem Untergrund, mit einem Rahmen (1) aus vertikalen Holmen (2, 2'), die mit ihrem unteren Ende jeweils am/im Untergrund verankerbar sind und einem horizontalen Holm (3), der am oberen Ende der vertikalen Holme (2, 2') angeordnet ist und als Geländer dient, und zwischen den Holmen angeordneten Klappsitzen (11) und Rückenlehnen (10), dadurch gekennzeichnet, daß
- die Klappsitze (11) jeweils mit einem Drehfederelement (20) ausgerüstet sind, das ein selbsttätiges Hochklappen des Klappsitzes bewirkt,
- die Breite der Rückenlehnen (10) dem Abstand zweier benachbarter vertikaler Holme (2, 2') entspricht
- und die Höhe der Lehne (10) nicht wesentlich kleiner ist als der Abstand zwischen horizontalem Holm (3) und Oberkante der nächstgelegenen Stufe (15), wobei
- der Abstand zwischen der Oberkante der Lehne (10) und dem horizontalen Holm (3) klein gegen die Höhe der Lehne ist und vorzugsweise etwa einer Handbreite entspricht,
- der Abstand zwischen der Unterkante der Lehne (10) und der Oberkante der nächstliegenden Stufe (15) ebenfalls klein gegen die Höhe der Lehne ist,
2. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Dicke des Sitzes und die Tiefe der Rückenlehne kleiner/gleich den entsprechenden Maßen des Querschnitts der vertikalen Holme (2, 2') ist.
3. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Rahmen (1) oder der horizontale Holm (3) in einer Länge, die wenigstens mehrere Sitze (11), vorzugsweise mindestens 10 Sitze, umfaßt, als eine Einheit hergestellt ist.
4. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
- zwischen zwei benachbarten Klappsitzen (11) bzw. Rückenlehnen (10) jeweils ein vertikaler Holm (2) vorgesehen ist.
5. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Rahmen (1) oder der horizontale Holm (3) Elemente (4, 4') zum Verbinden mit weiteren Rahmen oder horizontalen Holmen aufweist.
6. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Klappsitze in ihrer vertikalen Position (17') verriegelbar sind.
7. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
- die Verriegelungsvorrichtung (6) jeweils in den vertikalen Holmen (2, 2') angeordnet ist
- und für zwei benachbarte Sitze eine Verriegelungsvorrichtung (6) vorgesehen ist.
8. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (10) als Formteil mit Ackerblomknick ausgebildet ist.
9. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Klappsitz (11) als Formsitz und dessen zum Knie weisende Kante als Knierolle (18) ausgebildet ist.
10. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- von außen zugängliche Mittel zum Befestigung bzw. Verbinden von einzelnen Elementen der Steh-/Sitzplatz-Einrichtung aneinander bzw. untereinander als Nieten (12) ausgebildet sind.
11. Steh-/Sitzplatz-Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- das untere Ende der vertikalen Holme (2, 2') aus Riffelstahl (7, 7') ausgebildet ist.
DE20109280U 2001-06-02 2001-06-02 Steh-/Sitzplatz-Einrichtung Expired - Lifetime DE20109280U1 (de)

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DE (1) DE20109280U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009056524A1 (de) * 2009-12-02 2011-06-09 Stechert Stahlrohrmöbel GmbH Stehplatz-Sitzplatz-Kombination
WO2018100347A1 (en) * 2016-11-29 2018-06-07 Cunnah Michael Flexible spectator seating

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