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DE20109205U1 - Plattenbelag aus auf einem Verlegungsgrund aufgenommenen Belagplatten - Google Patents

Plattenbelag aus auf einem Verlegungsgrund aufgenommenen Belagplatten

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Publication number
DE20109205U1
DE20109205U1 DE20109205U DE20109205U DE20109205U1 DE 20109205 U1 DE20109205 U1 DE 20109205U1 DE 20109205 U DE20109205 U DE 20109205U DE 20109205 U DE20109205 U DE 20109205U DE 20109205 U1 DE20109205 U1 DE 20109205U1
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DE
Germany
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covering
joints
panels
permanently elastic
jointing compound
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20109205U
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English (en)
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STRAUSS, DANIEL, DE
Original Assignee
Individual
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/02177Floor elements for use at a specific location
    • E04F15/02183Floor elements for use at a specific location for outdoor use, e.g. in decks, patios, terraces, verandas or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/08Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with a top layer of stone or stone-like material, e.g. ceramics, concrete or glass
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    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors
    • E04F15/14Construction of joints, e.g. dividing strips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Anwaltsakte: 20014590
Anmelder: Hartmut Zimmermann
Hohenwettersbacher Straße 1
76228 Karlsruhe
10 15
Plattenbelag aus auf einem Verlegungsgrund aufgenommenen Belagplatten
Die Erfindung betrifft einen Plattenbelag aus im Abstand voneinander unter Ausbildung verfüllter Fugen auf einem Verlegungsgrund im wesentlichen verschiebesicher verlegten Belagplatten, wobei die Fugen mit sich gegenüberliegenden Flächen benachbarter Belagplatten und gegebenenfalls daran angrenzender Bauteile begrenzt sind.
20 25
Bei Bodenbelägen aus keramischen Belagplatten, etwa Keramikfliesen, ist es bekannt, die Belagplatten entweder in einem auf einer geeigneten Unterlage, etwa einer Rohbaudekke oder einer Betonplatte, aufgenommenen Mörtelbett zu verlegen oder aber mit einem entsprechend vorbereiteten Verlegungsgrund zu verkleben. Nach dem Verlegen werden die sich zwischen benachbarten Belagplatten erstreckenden Fugen mit vergleichsweise spröden Verfugungsmassen auf der Basis silikatischer Zuschlagsstoffe und hydraulischer Bindemittel verfüllt.
30
Bei im Außenbereich liegenden Bodenbelägen, etwa auf Baikonen, Dacht er.rass.en ftde,r dergleichen, i3t..in .aJ.le,r Regel unter einem:.d?.e#.Be;^gp.;et;i:.en..au;ihe^pjen.4en: Moriie^bett eine
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— 2 —
flüssigkeitsdxchte Isolierung vorhanden. Bei Bodenbelägen im Innenbereich sind derartige Belagplatten hingegen häufig auf seinerseits schwimmend gelagertem Estrich als Verlegungsgrund aufgenommen und mit letzterem verklebt. 5
Insbesondere aus dem Sanitärbereich ist bekannt, mindestens zwei, vorzugsweise vier angrenzende Wände mit Fliesen zu belegen und somit wandbezogene Teilflächen zu schaffen,
* wobei die Fugen innerhalb der mit Belagplatten gebildeten Teilflächen mit den vorstehend bezeichneten silikatischen Zuschlagsstoffen verfüllt sind, während die Fugen zwischen den angrenzenden Teilflächen, insbesondere die Vertikalfugen, mit dauerelastischen Verfugungsmassen, beispielsweise aus Silikon, verfüllt sind.
In dem direkt mit Wasser beaufschlagten Bereich der Zement-Fugen können diese jedoch im Laufe der Zeit ausgewaschen und weitestgehend undicht werden, so daß das Wasser an diesen Stellen eindringen und auch hinter die Fliesen gelangen kann. Der dabei auftretende Schaden, beispielsweise durch verfaulte Mörtelbette und/oder einem Verrosten von Wasserrohren, ist mitunter erheblich. So kann es hinter Dusch- und Badewannen zu Wasseransammlungen kommen, das wegen der bei jedem Bad- bzw. Waschvorgang hinzukommenden relativ großen Wassermengen nicht schnell genug verdunsten kann und faulig werden kann. Die neben oder unter diesen Sanitärräumen liegenden Räume können an Wänden bzw. Decken naß werden.
Die Aufteilung von größeren Flächen in Teilflächen und das Verfüllen der Fugen zwischen diesen Teilflächen mit dauerelastischen Verfugungsmassen ist insbesondere auch bei Bodenbelägen begannt geworden, wobei dort die dauerelasti-
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• · *■
sehen Verfugungsmassen im wesentlichen die Funktion von Dehnungsfugen übernehmen. In derartigen Bodenbelägen und in den diese aufnehmenden Verlegungsgründen kann'es jedoch, zu Rißbildungen kommen, weil häufig die Dehnfugen sich nicht durch den Verlegungsgrund hindurch erstrecken und in aller Regel eine präzise Vorherbestimmung zu erwartender Rißverläufe und folglich auch eine Vorherbestimmung des richtigen Verlaufs vorzusehender Dehnfugen nicht möglich ist. Rißbildüngen im Verlegungsgrund führen jedoch meistens zu Rissen in dem eigentlichen Bodenbelag, die sich quer durch die Belagplatten hindurch oder auch im Bereich von Fugen erstrecken können.
Besondere Probleme dieser Art können im Außenbereich auftreten, wenn beispielsweise Teilflächen derartiger Bodenbeläge direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und andere Teilflächen im Schatten liegen, zumal dann auch das Einsikkern von Feuchtigkeit in den Belaguntergrund begünstigt wird und dadurch bei Frost einzelne Belagplatten oder ganze ^0 Plattenpartien losgesprengt werden können.
Zur Lösung dieser Probleme ist aus der CH 678 078 A5 ein Plattenbelag der eingangs genannten Art bekannt geworden, bei dem zwischen den die Fugen benachbarter Belagplatten begrenzenden Belagstirnkanten im Abstand von der Belagoberfläche unter Vorspannung elastische Fugenbänder aufgenommen und über letzteren die Fugen mit dauerelastischer Verfugungsmasse verfüllt sind. Auf diese Weise können die einzelnen Belagplatten begrenzte Relativbewegungen gegeneinander ausführen, ohne daß es zu Rißbildungen in einzelnen Belagplatten, zum Sprengen der verfüllten Fugen oder zum Abreißen der Verfugungsmasse von den die Fugen begrenzenden Fugenflanken kommt. Ferner zeichnen sich die mit den, mit
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der dauerelastischen Verfugungsmasse überschichteten Fugenbänder versehenen Dehnfugen durch ein vergleichsweise hohes Maß an Dichtigkeit auch dann noch aus, wenn benachbarte Belagplatten beispielsweise infolge unterschiedlicher Temperaturausdehnungen begrenzter Relativbewegungen zueinander erfahren. Die vorbeschriebenen Maßnahmen sind jedoch vergleichsweise aufwendig in Material-, Zeit- und Personaleinsatz. Ferner besteht das Problem, daß beim Kaputtgehen ei- ^ ner einzelnen Fliese das Wasser im Bereich der zerstörten Stelle, insbesondere einem Riß, eindringen und benachbarte Fliesen großflächig unterwandern kann.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen Belag der eingangs genannten Art zu schaffen, der unter Beibehalt von günstigen Rißbildungsverhinderungseigenschaften einfacher und kostengünstiger herstellbar ist und dabei einen besseren Schutz gegen eindringende Flüssigkeiten bietet.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Plattenbelag _j20 nach Anspruch 1, insbesondere dadurch gelöst, daß die Fu-" gen, insbesondere alle der direkten Beaufschlagung mit Flüssigkeit ausgesetzten Fugen, mit einer dauerelastischen, sowohl an der jeweiligen Belagplatte vollumfänglich als auch an dem Verlegungsgrund flüssigkeitsdicht anhaftenden Verfugungsmasse verfüllt sind. Durch diese Maßnahmen kann in dem direkt mit Flüssigkeit beaufschlagten Bereich ein Eindringen derselben im Bereich der Fugen verhindert werden und es wird im Falle eines Kaputtgehens einer Belagplatte verhindert, daß die im Bereich der zerstörten Stelle eindringende Flüssigkeit benachbarte Belagplatten oder angrenzende Bauteile unterwandert. Bei dem erfindungsgemäßen Plattenbelag kann es sich um einen im Innenbereich, insbesondere im Sanitärbereich, oder einen im Außenbereich, etwa
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auf Balkonen oder Terrassen, verlegten Bodenbelag handeln oder auch um eine einen dauerhaften Wetterschutz vermittelnde Flachdachabdeckung.
Eine besonders einfache Handhabung und flüssigkeitsdichte Anhaftung der Verfugungsmasse läßt sich dadurch erreichen, daß diese beim Ausfüllen der Fugen fließfähig und im ausgehärteten Zustand dauerelastisch ist. Derartige Verfugungen lassen sich besonders schnell und kostengünstig dadurch herstellen, daß die Fugen in einem Arbeitsgang mit Verfugungsmasse ausgespritzt werden.
Eine besonders dauerhaft dichte und unerwünschte Rißbildungen verhindernde Verfugung läßt sich dadurch erreichen, daß die bzw. jede der Fugen im wesentlichen vollständig mit einer einzigen materialgleichen Verfugungsmasse ausgefüllt sind.
Die genannten Vorteile lassen sich noch weiter steigern, wenn die Belagplatten in einem Abstand von dem Verlegungs- ^ grund mit diesem verbunden sind, wobei die dauerelastische Verfugungsmasse jede Belagplatte vorzugsweise vollumfänglich hintergreift. In diesem Fall ist also die Verfugungsmasse derart verfüllt, daß sie zwischen der Belagplatte und dem Verlegungsgrund beidseitig anhaftend angeordnet ist. Auf diese Weise läßt sich eine maximale Abdichtung der Fu- ' gen gegen Flüssigkeiten und ein dauerelastischer Abschluß sowohl zwischen den einzelnen Belagplatten bzw. daran angrenzenden Bauteilen als auch zu dem jeweiligen Verlegungsgrund hin erreichen. Es versteht sich jedoch, daß die Belagplatten auch direkt auf dem Verlegungsgrund aufgenommen sein können.
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Es ist ferner von Vorteil, wenn die Belagplatten auf zumindest punktuellen Auflagern, vorzugsweise aus dauerelastischem Material, als Verlegungsgrund aufgenommen sind. Auf diese Weise kann, insbesondere bei einer Verlegung der Belagplatten auf Holz, beispielsweise im Bereich von Holztreppen oder Holzbaikonen, im Innenbereich, insbesondere auf gepreßten Spanplatten und im Außenbereich beispielsweise auf wetterfesten Siebdruckplatten auf Punkte aus elasti- ^ scher Masse, z.B. 'aus Silikon oder Polyurethan erreicht werden, daß jede einzelne Belagplatte für sich beweglich ist. Dadurch laßt sich eine absolut wasserdichte, rißfreie Fläche herstellen.
Es versteht sich, .daß der erfindungsgemäße Plattenbelag sowohl im Sanierungsbereich als auch bei der Neuverlegung vorteilhaft eingesetzt werden kann. Geht eine der Belagplatten kaputt, kann diese eine Fliese problemlos herausgenommen werden und durch eine neue Fliese ersetzt werden, die dann in erfindungsgemäßer Weise mit dauerelastischer ^O Verfugungsmasse, insbesondere mit Silikon, ausgespritzt werden kann.
Vorteilhafte Anwendungsgebiete für den erfindungsgemäßen Platten- bzw. Fliesenbelag betreffen beispielsweise die Verfliesung von Schwimmbecken, geflieste Hausfassaden, gegebenenfalls nur im Bereich des Sockels an Regenspritzwasser gefährdeten Stellen, an allen waagrecht mit Fliesen belegten Flächen, wie Terrassen und Baikonen, sowie an Schmutzwasserbecken, Flächen und Abläufen für Chemikalien mit entsprechend darauf abgestimmten Verfugungsmassen, wobei selbstverständlich auch dann alle Fugen mit denen die Chemikalien bzw. die Medien in Berührung kommen können, in der erfindungsgemäßen Weise versiegelt werden.
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Vorstehende Maßnahmen tragen sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination untereinander zu einem Plattenbelag bei, der unter Beibehalt von günstigen Rißbildungsverhinderungseigenschaften gegenüber dem Stand der Technik einfacher und kostengünstiger herstellbar ist und dabei einen besseren Schutz gegen eindringende Flüssigkeiten bietet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Gesichtspunkte der Erfindung werden in dem nachfolgenden Beschreibungsteil anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Bezug auf die Figuren näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine ausschnittsweise Draufsicht auf einen aus Keramikfliesen bestehenden Plattenbelag, wobei die zentral dargestellte Belagplatte defekt ist und einen von der Oberfläche bis zur Unterfläche durchgehenden Riß aufweist;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Plattenbelag gemäß Fig. 1 entlang der Schnittlinie 2-2;
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen mit Bodenplatten und Wandplatten gebildeten Plattenbelag;
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen end- bzw. stirnsei tig an ein benachbartes Bauteil, hier eine Wand angrenzenden Plattenbelag.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Plattenbelag 20 besteht aus im Abstand voneinander unter Ausbildung verfüll ;·*. ?··· k·· ·· · ·· ··
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ter Fugen 21 auf einem hier als Boden gestalteten Verlegungsgrund im wesentlichen verschiebesicher verlegten Belagplatten 25, die hier als Bodenplatten gestaltet sind. Die Fugen 21 sind mit sich gegenüberliegenden,Stirnflächen 27 benachbarter Belagplatten 25 seitlich begrenzt. Bei dem Plattenbelag 20 sind alle der direkten Beaufschlagung mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, ausgesetzten Fugen 21 mit einer dauerelastischen, sowohl an der jeweiligen Belagplatte 25 vollumfanglich als auch an dem Verlegungsgrund 29 flüssigkeitsdicht anhaftenden Verfugungsmasse 35, vorzugsweise aus Silikon, verfüllt. Das Verfüllen der Verfugungsmasse 35 geschieht in einem Arbeitsgang, in dem Fugen 21 mit der Verfugungsmasse 35 ausgespritzt werden, die beim Ausfüllen der Fugen 21 fließfähig ist und die anschließend zu einem dauerelastischen Material aushärtet. Die fließfähige Verfugungsmasse 35 weist eine ausreichende Klebrigkeit auf, daß die damit in Kontakt kommenden Wandbereiche, also die Belagplatten 25, einerseits und der Verlegungsgrund 29 andererseits benetzt wird, und wobei die Verfugungsmasse
^O auch nach der Aushärtung an diesen Flächen flüssigkeitsdicht anhaftet. Es versteht sich, daß die Verfugungsmasse 35 abhängig von den jeweiligen Werkstoffen der Belagplatten und/oder des Verlegungsgrundes sowie abhängig von dem jeweiligen Anwendungszweck angepaßt gewählt ist. Bei Anwendüngen in dem mit normalem Leitungswasser bzw, Waschwasser beaufschlagten Sanitärbereich und bei Anwendungen in dem mit Regenwasser beaufschlagtem Außenbereich wird vorzugsweise Silikon als Verfugungsmasse verwendet. Es versteht sich jedoch, daß beispielsweise im Laborbereich beim Einsatz von Chemikalien auch andersartige kalt aushärtende und/oder warm aushärtende Verfugungsmassen, wie solche aus im schmelzflüssigen Zustand aufgetragenen Verfugungsmassen, z.B. auf Pol^olefinbasis, eingesetzt werden können.
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Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Belagplatten 25 in einem Abstand 36 von dem Verlegungsgrund 29 angeordnet und im 'Ausführungsbeispiel mit diesem zunächst über punktuelle Auflager 37 aus dauerelastischem Material als Verlegungsgrund verbunden. Als dauerelastisches Material eignet sich Silikon oder Polyurethan oder auch dauerelastische Klebemassen, mit denen die Belagplatten 25 an dem ^ Verlegungsgrund 29 unter Ausbildung der Fugen 21 in einem ersten Arbeitsgang verlegt werden können. Diese Vorgehensweise ist rationell und materialschonend durchführbar. Durch diese Abstandsbildung ist es möglich, daß die dauerelastische Verfugungsmasse 35 während des Verfüllvorganges, d.h. hier während des Einspritzvorganges, und auch nach dem Aushärten der Verfugungsmasse, nicht nur die sich gegenüberliegenden Stirnflächen 27 der Belagplatten 25 und den direkt unterhalb der Fuge 21 angeordneten Bereich des Verlegungsgrundes kontaktiert, sondern daß die Verfugungsmasse 35 während des Einspritzens auch über eine bestimmte Fließ- ^O strecke hinter den Belagplatten entlangfließen kann, d.h. zwischen deren Unterfläche 28 und dem Verlegungsgrund 29 beiderseits der Fugen 21, so daß folglich im ausgehärteten Zustand die dauerelastische Verfugungsmasse 35, die Belagplatten 25, vorzugsweise vollumfänglich hintergreift. Auf diese Weise läßt sich die Abdicht- und Anlagefläche vorteilhaft vergrößern und es lassen sich zudem zusätzliche dauerelastische Auflagen für die Bodenplatten 25 im Bereich ihrer Umfangsränder schaffen, so daß sich besonders günstige Abdichtverhältnisse gegen eindringendes Wasser sowie günstige Rißbildungsverhinderungseigenschaften realisiert werden können.
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Wenn eine Belagplatte 25 gegebenenfalls beschädigt ist, wie in den Fig. 1 und '2 dargestellt, so daß ein sich von ihrer Oberfläche 33 bis zu ihrer Unterfläche 28 erstreckender Riß 38 ausgebildet ist, kann das auf die beschädigte Belagplatte gelangende Wasser zwar bis in den Hohlraum 39 unterhalb der beschädigten Belagplatte eindringen, gelangt jedoch aufgrund der sowohl an der beschädigen Belagplatte 25 vollumfänglich als auch an dem Verlegungsgrund 29 flüssig-A keitsdicht anhaftenden Verfugungsmasse 35 nicht mehr unter benachbarte Belagplatten, so daß folglich großflächige Wasserschäden verhindert werden. Es versteht sich, daß insbesondere bei Anwendungen des Plattenbelages im Bereich von Schwimmbecken vergleichsweise schmale Fugen gewählt werden, damit z.B. Kindern das „Herauspulen" der Fugen unmöglich gemacht wird.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Plattenbelages ist eine Eckausbildung von hier als Bodenplatten gestalteten Belagplatten 25 und als Wandplatten gestalteten Belagplatten 26 gezeigt. Es versteht sich, daß entsprechend gestaltete Eckausbildungen auch zwischen zwei gegenüberliegenden Wandplatten oder auch zwischen Wandplatten und Gesimsplatten möglich ist.
Wie ersichtlich, sind beide Belagplatten 25 und 26 jeweils im Abstand 36 von dem als Boden gestalteten Verlegungsgrund
29 einerseits und dem als Wand gestalteten Verlegungsgrund
30 andererseits angeordnet, wobei entsprechend der aus Fig. 2 hervorgehenden Gestaltung jeweils im Bereich der Ränder der Belagplatten 25 und 26 punktuelle Auflager 37 aus dauerelastischem Material vorgesehen sind. Die Belagplatten 25 und 26 sind im Ausführungsbeispiel.derart über Eck angeord.ne.t,, daß die Stirnfläche 31 der Belagplatte 26
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der Oberfläche 33 der Belagplatte 25 unter Ausbildung einer Fuge 22 gegenüberliegt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Fugenausbildung, d.h. die Verfüllung mit dauerelastischer Verfugungsmasse 35, entsprechend dem aus Fig. 2 hervorgehenden Ausführungsbeispiel vorgenommen.
In Fig. 4 ist eine Randfugenausbildung zwischen einer als Bodenplatte gestalteten Belagplatte 25 und einem Wandteil 40 gezeigt. Die Stirnfläche 27 der Belagplatte 25 ist in ^ diesem Ausführungsbeispiel in einem der Fugenbreite entsprechenden Abstand vom Wandteil 40 angeordnet und die Belagplatte 25 ist mit dem Verlegungsgrund 29 im Abstand 36 verbunden, so daß nach dem Einspritzen der Verfugungsmasse 35 diese in einer L-förmigen Ausbildung zwischen der Belagplatte 25 und den diese endseitig umgebenden Wandteilen ausgebildet ist. Demgegenüber weist die ausgehärtete Verfugungsmasse 35 in dem aus den Fig. 1 bis 3 hervorgehenden Ausführungsbeispielen im ausgehärteten Zustand einen T-förmigen Querschnitt auf.
^O Es versteht sich, daß die Belagplatten 25, 26"in verschiedenartig gestalteten Verlegungsgründen aufgenommen sein können, insbesondere einem Klebebett aus dauerelastischem Kleber als Verlegungsgrund oder einem Mörtelbett als Verlegungsgrund oder auf einer Kiesschüttung als Verlegungsgrund oder auf streifenförmigen Tragwerken als Verlegungsgrund, die sich längs voneinander entfernter Plattenkanten erstrecken und die jeweils die Ränder benachbarter Belagplatten stützen. Als den Belagplatten 25, 26 benachbarte Bauteile können nicht nur, wie in Fig. 4 gezeigt, eine Bauwerkswand, sondern auch eine Flachdachabdeckung oder eine betonierte Balkonbrüstung und dergleichen vorgesehen sein.
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In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Fugen 21, 22, 23 jeweils im wesentlichen vollständig und bezogen auf die einzelnen Fugen mit einer einzigen, materialgleichen Verfügungsmasse, hier Silikon, ausgefüllt,
Geitz & Truckenmüller
Patentanwälte Kriegsstraße 234 · D-76135 Karlsruhe
10
Anwaltsakte: 20014590
Anmelder: Hartmut Zimmermann
Hohenwettersbacher Straße 1 76228 Karlsruhe
B E ZU GSZEICHE NL ISTE
20 Plattenbelag
21 Fuge
22 Fuge
23 Fuge
25 Belagplatte (Bodenplatte) 26 Belagplatte (Wandplatte)
27 Stirnfläche von 25
28 Unterfläche von 25
29 Verlegungsgrund (Boden)
30 Verlegungsgrund (Wand) 31 Stirnfläche von 26
&igr; 32 Unterfläche von 26 33 Oberfläche von 25
35 Verfugungsmasse
36 Abstand
3 7 Auflager
38 Riß
3 9 Hohlraum
4 0 Wandteil

Claims (6)

1. Plattenbelag aus im Abstand voneinander unter Ausbildung verfüllter Fugen auf einem Verlegungsgrund im wesentlichen verschiebesicher verlegten Belagplatten, wobei die Fugen mit sich gegenüberliegenden Flächen benachbarter Belagplatten und gegebenenfalls daran angrenzender Bauteile begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen (21, 22, 23) mit einer dauerelastischen, sowohl an der jeweiligen Belagplatte (25, 26) vollumfänglich als auch an dem Verlegungsgrund (29, 30) flüssigkeitsdicht anhaftenden Verfugungsmasse (35) verfüllt sind.
2. Plattenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfugungsmasse (35) beim Ausfüllen der Fugen (21, 22, 23) fließfähig und im ausgehärteten Zustand dauerelastisch ist.
3. Plattenbelag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fugen (21, 22, 23) in einem Arbeitsgang mit Verfugungsmasse (35) ausgespritzt sind.
4. Plattenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, jede der Fugen (21, 22, 23) im wesentlichen vollständig mit einer materialgleichen Verfugungsmasse (35) ausgefüllt sind.
5. Plattenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belagplatten (25, 26) in einem Abstand (36) von dem Verlegungsgrund (29, 30) mit diesem verbunden sind, wobei die dauerelastische Verfugungsmasse (35) jede Belagplatte (25, 26) vorzugsweise vollumfänglich hintergreift.
6. Plattenbelag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Belagplatten (25, 26) auf zumindest punktuellen Auflagern (37), vorzugsweise aus dauerelastischem Material, als Verlegungsgrund aufgenommen sind.
DE20109205U 2001-06-01 2001-06-01 Plattenbelag aus auf einem Verlegungsgrund aufgenommenen Belagplatten Expired - Lifetime DE20109205U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101761159B (zh) * 2008-12-23 2012-07-04 贵阳铝镁设计研究院有限公司 耐热砖与整体浇筑相结合的铝电解车间防裂楼面制作方法

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CN101761159B (zh) * 2008-12-23 2012-07-04 贵阳铝镁设计研究院有限公司 耐热砖与整体浇筑相结合的铝电解车间防裂楼面制作方法

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20011025

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20040604

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Effective date: 20070622

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: STRAUSS, DANIEL, DE

Free format text: FORMER OWNER: ZIMMERMANN, HARTMUT, 76228 KARLSRUHE, DE

Effective date: 20080418

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20100101