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DE20108805U1 - Messerbalken und damit ausgerüsteter Sichelmäher - Google Patents

Messerbalken und damit ausgerüsteter Sichelmäher

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DE20108805U1
DE20108805U1 DE20108805U DE20108805U DE20108805U1 DE 20108805 U1 DE20108805 U1 DE 20108805U1 DE 20108805 U DE20108805 U DE 20108805U DE 20108805 U DE20108805 U DE 20108805U DE 20108805 U1 DE20108805 U1 DE 20108805U1
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DE
Germany
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knife
blade
rotation
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knife bar
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DE20108805U
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TELSNIG KAI
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TELSNIG KAI
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/001Accessories not otherwise provided for
    • A01D34/005Mulching means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/412Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
    • A01D34/63Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
    • A01D34/73Cutting apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D2101/00Lawn-mowers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Telefax/Telecopier (0561)780032
Kai Telsnig, 34127 Kassel
Messei
lit ausgerüsteter Sichelmäher
Die Erfindung betrifft einen Messerbalken der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung und einen damit ausgerüsteten Sichelmäher.
10
Bei motorisch betriebenen Sichelmähern mit vertikal angeordneten Antriebswellen sind Messerbalken bekannt, die mit Mitteln zur Förderung einer Mehrfachzerkleinerung des Mähguts versehen sind. Mit derartigen Messerbalken wird das Ziel verfolgt, das Mähgut in einem im wesentlichen geschlossenen, den Umlaufkreis des Messerbalkens nach Art einer Glocke allseitig umschließenden Gehäuse kontinuierlich auf- und abzuwirbeln, damit es mehrfach in den Bereich der Schneiden des Messerbalkens kommt und dadurch fein zerhäckselt wird. Dieser auch als Mulchen bezeichnete Vorgang dient dem Zweck, das Mähgut nach dem Häckseln bzw. Mulchen in feinst zerteilter Form auf dem Boden abzulegen, der schnellen Verrottung zu überlassen und zur Bodendüngung zu verwenden.
Bei einem bekannten Messerbalken der eingangs bezeichneten Gattung (DE 40 34 979 Al) bestehen die Mittel zur Förderung einer Mehrfachzerkleinerung des Mähguts z. B. aus Auf- und Abkantungen, die an die in Drehrichtung hinten liegenden Hinterkanten der Endabschnitte des Messerbalkens angeformt sind, oder aus auf den Oberseiten der Endabschnitte befestigten Abweisern in Form von Flachmaterialstreifen. Sowohl die Ab- bzw. Aufkantungen als auch die Abweiser erstrecken sich parallel zur Längsrichtung des Messerbalkens. Sie sollen als Windflügel wirken und das bei der Drehung des Messerbalkens abgeschnittene Mähgut nach oben oder unten und außen gegen die Wandungen des umgebenden Gehäuses sckenöerfl*. Oas^MSkg^t jo'M-dadiuxih lin Mähgehäuse umgewälzt
-2-
werden, damit es von dessen Wandungen abprallt, herunterfällt und erneut in den Bereich der Messerschneiden gelangt.
Die mit derartigen Messerbalken erzielbaren Schneidleistungen sind nicht befriedigend. Die Auf- bzw. Abkantungen und sonstigen Abweiser bzw. Windflügel bewirken zwar eine gewisse Umwälzung des Mähguts im Mähgehäuse, haben aber außerdem zur Folge, daß sich das Mähgut an den Gehäusewandungen festsetzt. Insbesondere dann, wenn kritisches Mähgut, wie z. b. hohes und/oder nasses Gras, Gestrüpp od. dgl. zu verarbeiten ist und der rotierende Messerbalken auch Sand, Erde, Laub od. dgl. aufwirbelt, sind die mit derartigen Mähern erzielten Mulchergebnisse vergleichsweise schlecht. Je nach Bauform des Mähergehäuses können sich sogar Verstopfungen ergeben, die umständliche Reinigungsarbeiten erforderlich machen. Das Mähgut neigt außerdem zur Klumpenbildung im Gehäuse mit der Folge, daß nicht fein zerhäckseltes Material, sondern dicke Klumpen aus dem Mähergehäuse ausgetragen und auf dem Boden abgelegt werden. Das ist nicht nur aus optischen Gründen unerwünscht, sondern behindert auch die angestrebte schnelle Verrottung.
Es sind daher auch bereits Messerbalken bekannt geworden (DE 197 07 350 Al, DE 197 48 475 Al), die an ihren Endabschnitten mit wenigstens zwei radial angeordneten, parallel übereinander liegenden Schneiden versehen sind. Hierdurch soll eine verbesserte Häckselwirkung erzielt und erreicht werden, daß die oberste Schneide ständig das am Gehäuse haften bleibende Mähgut abschabt. Bei anderen bekannten Mulchmähern ist dagegen oberhalb eines mit Windflügeln versehenen Messerbalkens ein mitrotierendes Kreissägeblatt angeordnet (DE 195 43 984 Al), dessen Umfangsrand in einer speziellen, an der Innenwand des Mähergehäuses angebrachten, U-förmigen Führung umläuft. Hochgeschleudertes Mähgut soll dabei mit Hilfe der Sägezähne weiter zerkleinert werden.
Auch derartige Kontruktionen haben sich bisher nicht besonders gut bewährt. Vor allem bei der Verarbeitung von kritischem Mähgut führen sie nicht zu ausreichend guten Mulchergebnissen.
Demgegenüber soll mit der vorliegenden Erfindung das technische Problem gelöst werden,
:auszubilden, daß auch kritisches
den Messeibalken der eingangs beesiehneten. Oattong sorauszubil
Mähgut sicher fein zerkleinert wird, keine Klumpenbildung eintritt und das zerkleinerte Mähgut auf dem Boden liegen bleiben kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 14.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß sowohl vom Messerbalken hochgewirbeltes und mit dessen ersten Schneiden abgeschnittenes Mähgut als auch von der oberen Gehäusewand abprallendes und herabfallendes Mähgut sofort in den Wirkungsbereich der zweiten Schneiden gelangt, die im wesentlichen senkrecht zu den ersten Schneiden angeordnet sind. Das Mähgut ist daher während der Umwälzphase stets im Wirkungsbereich der ersten und/oder zweiten Schneiden. Eine intensive, sehr feine Zerkleinerung und Häckselung des Mähguts wird insbesondere dann erreicht, wenn am Endabschnitt mehrere, in radialer Richtung beabstandete Messerklingen mit zweiten Schneiden vorhanden sind. Vorteilhaft ist ferner, daß die gute Mulchwirkung allein durch die erfindungsgemäße Konstruktion des Messerbalkens erreicht wird und aufwendige Gehäusekonstruktionen vermieden werden können.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. 20
A Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an
Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 grob schematisch einen erfindungsgemäßen Sichelmäher; 25
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Messerbalkens des Sichelmähers nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Messerbalkens in Richtung des Pfeils A in Fig. 2; 30
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Messerklinge des Messerbalkens nach Fig. 2 und 3;
-A-
Fig. 5 eine Vorderansicht der Messerklinge in Richtung des Pfeils B in Fig. 4; und
Fig. 6 bis 9 der Fig. 3 entsprechende, jedoch vergrößerte Ansichten von alternativen Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen Messerbalkens.
In Fig. 1 ist ein üblicher Sichelmäher mit einem glockenförmigen, nach unten offenen Gehäuse 1 dargestellt, das auf nicht gezeigten Rädern auf dem Boden abgestützt ist. Auf der Oberseite des Gehäuses 1 ist ein üblicher Motor 2 mit einer vertikal angeordneten, in das Gehäuseinnere ragenden Motorwelle 3 befestigt. Am unteren Ende der Motorwelle 3 ist eine senkrecht zu ihr angeordnete Aufnahmeplatte 4 befestigt, an deren Unterseite mit schematisch angedeuteten Schrauben 5 ein senkrecht zur Wellenachse angeordneter Messerbalken 6 fest angebracht werden kann. Der Messerbalken 6 ist zu diesem Zweck mit üblichen Befestigungselementen 7 in Form von Löchern für die Befestigungsschrauben 5 und gegebenenfalls zusätzlich vorhandene Zentrierstifte od. dgl. versehen. Die Längsrichtung des Messerbalkens 6 ist durch eine Längsachse 8 in Fig. 2 angedeutet.
Der Messerbalken 6 besteht im wesentlichen aus einer länglichen, planparallelen Platte bzw. einem Flachstahlelement und ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 5 mit einem die Befestigungselemente 7 aufweisenden Mittelabschnitt 9 und an beiden Seiten davon mit je einem Endabschnitt 10a bzw. 10b versehen. Dabei steht der Mittelabschnitt 9 genau senkrecht zur Motorwelle 3, während die Endabschnitte 10a und 10b z. B. durch einen Biegevorgang derart schräg zu einer gedachten, senkrecht zur Motorwellenachse angeordneten Ebene gestellt sind, daß ihre Vorderkanten, die in der durch Pfeile in Fig. 2 angedeuteten Drehrichtung vorn liegen, tiefer als ihre in Drehrichtung hinten angeordneten Hinterkanten liegen. Dies ergibt sich insbesondere aus Fig. 3, in der mit dem Bezugszeichen 11 die Unterseite des Mittelabschnitts 9 angedeutet ist. Alternativ wäre es aber auch möglich, die Endabschnitte 10a und 10b unverdreht bzw. gerade, d. h. in der Verlängerung des Mittelabschnitts 9 anzuordnen.
Die Vorderkanten der Endabschnitte 10a, 10b sind im übrigen mit üblichen ersten Schneiden 12a, 12b versehen bzw. als erste Schneiden ausgebildet. Diese dienen dem Zweck, das Mähgut wie z. B. Gras abzuschneiden und im Gehäuse 1 aufzuwirbeln, wozu
3 zeigt.
sie vorzugsweise nack vorn upd ue{en-abgeschrägt-sind, :wie Eig.
Auf der vorzugsweise ebenen Oberseite des Endabschnitts 10a ist erfindungsgemäß wenigstens eine nach oben, vorzugsweise senkrecht nach oben abstehende Messerklinge 14a vorgesehen. Diese besteht wie der Messerbalken 6 vorzugsweise aus Stahl und ist z. B. durch Schweißen auf der Oberseite des Endabschnitts 10a befestigt. Die Messerklinge 14a ist an einer in Drehrichtung vorn liegenden Vorderkante 15a (Fig. 4) mit einer zweiten Schneide 16a versehen oder als zweite Schneide 16a ausgebildet. Der Endabschnitt 10b ist zweckmäßig mit wenigstens einer entsprechend ausgebildeten Messerklinge 14b versehen, dessen zweite Schneide 16b insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Die Messerklingen 14a, 14b bestehen vorzugsweise aus flachen, planparallelen Elementen, die an ihren Vorderkanten 15a, 15b nach Art von üblichen Schneidmessern geschliffen sind. Sie stehen mit ihrer Mittelebene entweder senkrecht zur Längsachse 8 oder, wie Fig. 2 zeigt, derart schräg zur Längsachse 8, daß ihre scharfen Vorderkanten 15a, 15b einen größeren radialen Abstand als ihre in Drehrichtung hinten liegende Hinterkanten 17a, 17b von den Befestigungselementen 7 bzw. von einer gedachten Drehachse des Messerbalkens 6 haben. Außerdem liegen die Messerklingen 14a, 14b vorzugsweise an einer in Drehrichtung hinter der ersten Schneide 12a, 12b liegenden Stelle (Fig. 2, 3), d. h. in Drehrichtung des Messerbalkens 6 werden zunächst die ersten Schneiden 12a, 12b und dann die zweiten Schneiden 15a, 15b aktiv.
Wie insbesondere Fig. 1 und 2 zeigen, sind die Endabschnitte 10a, 10b mit je drei Messerklingen 14a bzw. 14b versehen, die in Richtung der Längsachse 8 mit gleichen Abständen und außerdem parallel zueinander angeordnet sind. Die Zahl und die Anordnung der Messerklingen 14a, 14b kann in Abhängigkeit vom Einzelfall und den gestellten Anforderungen aber auch anders gewählt werden, wobei z. B. auch vorgesehen sein kann, die Messerklingen 14a, 14b von innen nach außen, d. h. radial zur Motorwelle 3, unter zunehmend kleiner werdenden Winkern zur Längsachse 8 anzuordnen.
Die Vorderkanten 15a, 15b und mit ihnen die zweiten Schneiden 16a, 16b erstrecken sich, wie insbesondere Fig. 3 und 4 zeigen, vorzugsweise nicht senkrecht, sondern unter einem Winkel von z. B. 30° bis 60° zur ebenen Unterseite 18 der Messerklingen 14a, 14b (Fig. 4 und 5). Außerdem besitzen die Messerklingen 14a, 14b gemäß Fig. 2 und 3 eine
solche Länge, jdaß ihre Hinterkanten >7a, >7b.im wesentlichen bündig mit den Hinter- '''" ':::: :: : : :: : : '
kanten der zugehörigen Endabschnitte 10a, 10b abschließen.
Die Wirkungsweise eines mit dem beschriebenen Messerbalken 6 ausgerüsteten Sichelmähers ist im wesentlichen wie folgt:
5
Beim Mähvorgang und bei rotierender Motorwelle 3 wird das Mähgut, z. B. Gras, in üblicher Weise mit den ersten Schneiden 12a, 12b abgeschnitten. Es gelangt dann sofort in den Wirkungsbereich der zweiten Schneiden 16a, 16b und wird von diesen zerkleinert. Da die zweiten Schneiden 16a, 16b erst hinter den ersten Schneiden 12a, 12b beginnen, besteht dabei keine Gefahr, daß längere Grashalme od. dgl. an den in Drehrichtung vorn liegenden Vorderkanten des Messerbalkens hängen bleiben.
Das mit den zweiten Schneiden 16a, 16b zerkleinerte Mähgut wird durch geeignete Schrägstellung der Messerklingen 14a, 14b relativ zur Längsachse 8 vorzugsweise radial nach innen zur Gehäusemitte hin umgelenkt und kann daher beim Herabfallen von der oberen Gehäusewand sofort erneut in den Wirkungsbereich der zweiten Schneiden 16a, 16b gelangen. Dieser Vorgang kann sich mehrfach wiederholen, bis das fein zerkleinerte Mähgut aufgrund der sich bildenden, zentrifugal wirkenden Luftströmungen in einen Ringspalt 19 (Fig. 1) zwischen dem äußeren Umlaufkreis des Messerbalkens 6 und einer diesen mit geringem Abstand umgebenden Gehäusewand 20 gelangt und von dort auf den Boden fällt. Die Zerkleinerung ist dabei so vollständig, daß das aus dem Sichelmäher ausgetragene Mähgut keinerlei Klumpen bildet und ohne weiteres auf dem Boden liegen und der Verrottung überlassen werden kann, ohne daß sich ein optisch unschönes Aussehen ergibt. Das gilt auch dann, wenn nasses Gras od. dgl. gemäht und mit Erde und Laub vermischt wird, so daß die permanenten Entsorgungsprobleme für gemähtes Gras od. dgl. beseitigt sind. Außerdem wird eine Reduzierung der Motorleistung möglich. Abgesehen davon kann der beschriebene Sichelmäher natürlich nicht nur als Mulchmäher, sondern auch als normaler Allzweckmäher für Rasen, Wiese, Gestrüpp od. dgl. angewendet werden, in welchem Fall die Gehäusewand 20 mit einer seitlichen Auswurföffnung oder einer zum Anschluß eines Auffangsacks od. dgl. bestimmten Austrittsöffnung für das Mähgut versehen werden kann. Außerdem kann der Sichelmäher mit dem erfindungsgemäßen Messerbalken 6 als normaler, zum Schieben bestimmter od. ggf. mit einem Hilfsantrieb versehener Rasenmäher, als se4bjstfehrender rAofsiizmäher oder sonstwie : :·· ·* '-'· : :::: :: ··...· *··· ·:·
-&tgr;-
ausgebildet sein.
Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, ist die Vorderkante 15a, 15b der Messerklinge 14a, 14b schräg nach hinten zurückweichend ausgebildet. Sie geht an ihrem oberen Ende in einen Abschnitt 21 über, der im wesentlichen parallel zur Unterkante 18 angeordnet und vorzugsweise mit einer dritten Schneide 22 versehen ist. Dadurch wird erreicht, daß die Messerklinge 14a in praktisch allen beim Mähen mit dem Mähgut in Berührung kommenden Zonen schneidenförmig ausgebildet ist, was den gewünschten Mulchvorgang weiter fördert.
Wie Fig. 6 zeigt, kann einer Messerklinge 23 auch eine geringere Länge als der Messerklinge 14b in Fig. 3 gegeben werden, so daß ihre Hinterkante 23a an einer Stelle angeordnet ist, die in Drehrichtung vor der Hinterkante des zugehörigen Endabschnitts 10b liegt. Im übrigen ist die Anordnung analog zu Fig. 1 bis 5.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 bis 5 nur dadurch, daß eine Messerklinge 24 mit einer Vorderkante 24a versehen ist, die bis zu einem mittleren Abschnitt längs eines Bogens ansteigt und ftqnn in einen Abschnitt 24b übergeht, der eine etwa gleichbleibende Höhe besitzt. Auch die Messerklinge 24 ist vorzugsweise durchgehend geschärft, d. h. mit nach vorn bzw. nach oben gerichteten zweiten bzw. dritten Schneiden 25, 26 versehen. Im übrigen ist die Anordnung analog zu Fig. 1 bis 5.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das sich von den Ausführungsbeispielen nach Fig. bis 7 dadurch unterscheidet, daß eine Messerklinge 27 auf ihrer ganzen Länge eine von vorn nach hinten keilförmig ansteigende, mit einer zweiten Schneide 28 versehene Vorderkante 29 besitzt. Dabei schließt eine Hinterkante 30 der Messerklinge 27 bündig mit der Hinterkante des zugehörigen Endabschnitts 10b ab, während eine Hinterkante 31 einer entsprechend ausgebildeten Messerklinge 32 gemäß Fig. 9 in Drehrichtung vor der Hinterkante des Endabschnitts 10b angeordnet ist. Ansonsten entsprechen die Ausführungsbeispiele nach Fig. 8 und 9 dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5.
Die Erfindung, ist nicht asf dje beeQh^^enenATisÄhrunjgsbeiftpiele beschränkt, die auf • · · .*:::::· : : :: ' ' · · .:.
• ·
-8-
vielfache Weise abgewandelt werden können. Das gilt insbesondere für die konkrete Ausgestaltung und Anordnung der verschiedenen Messerklingen 14, 23, 24, 27 und 32, deren Dimensionen anhand der im Einzelfall vorliegenden Anforderungen auszuwählen sind. Diese sind vor allem von den Abmessungen der im Einzelfall vorhandenen Schnittbreite bzw. Messerbalkenlänge sowie der Breite und Stärke des Messerbalkens und der Zahl der erwünschten Messerklingen abhängig. Weiter ist klar, daß der Messerbalken 6 alternativ nur einen, aber auch eine größere Anzahl als zwei Endabschnitte mit wenigstens je einer Messerklinge aufweisen kann. Insbesondere sind auch Messerbalken mit zwei über Kreuz gelegten, analog zu Fig. 2 ausgebildeten Messerbalkenabschnitten oder Sichelmäher mit zwei übereinander angeordneten, relativ zueinander gedrehten Messerbalken nach Fig. 2 möglich. Schließlich versteht sich, daß die verschiedenen Merkmale auch anderen als den dargestellten und beschriebenen Kombinationen angewendet werden können.

Claims (15)

1. Messerbalken für Sichelmäher mit wenigstens einem zur Befestigung an einer Motorwelle (3) des Sichelmähers bestimmten Befestigungselement (7) und mit wenigstens einem Endabschnitt (10a, 10b), der an einer in Drehrichtung vorn liegenden Vorderkante wenigstens eine erste Schneide (12a, 12b) und ein über seine Oberseite vorstehendes Mittel zur Förderung einer Mehrfachzerkleinerung des Mähguts aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Mittel wenigstens eine auf der Oberseite des Endabschnitts (10a, 10b) befestigte und von dieser nach oben abstehende Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) enthält, die zumindest an einer in Drehrichtung vorn liegenden Vorderkante (15a, 15b; 24a, 29) eine zweite Schneide (16a, 16b; 25, 28) aufweist.
2. Messerbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (10a, 10b) eine im wesentlichen ebene Oberfläche besitzt und die Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) im wesentlichen senkrecht zu dieser Oberfläche angeordnet ist.
3. Messerbalken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) schräg zu seiner Längsachse (8) angeordnet ist.
4. Messerbalken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der in Drehrichtung vorn liegenden Vorderkante (15a, 15b; 24a, 29) der Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) einen größeren Abstand als eine in Drehrichtung hinten liegende Hinterkante (17a, 17b; 23a, 30, 31) von dem Befestigungselement (7) hat.
5. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) in Drehrichtung hinter der ersten Schneide (12a, 12b) des Endabschnitts (10a, 10b) angeordnet ist.
6. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (14a, 14b; 24, 27) bis zu der in Drehrichtung hinten liegenden Hinterkante des zugehörigen Endabschnitts (10a, 10b) erstreckt ist.
7. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (15a, 15b; 24a, 29) der Messerklinge (14a, 14b; 23, 24) von ihrem in Drehrichtung vorn liegenden Vorderende bis zu einem mittleren Abschnitt hin längs einer Geraden oder längs eines Bogens ansteigt und dann in einen Abschnitt (21) von im wesentlichen gleich bleibender Höhe übergeht.
8. Messerbalken nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (21) von im wesentlichen gleich bleibender Höhe mit einer dritten Schneide (22, 26) versehen ist.
9. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (29) der Messerklinge (27) von ihrem in Drehrichtung vorn liegenden Vorderende an bis zu ihrer Hinterkante (30, 31) eine zunehmende Höhe besitzt.
10. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (14a, 14b; 23, 24, 27, 32) durch Schweißen mit dem Endabschnitt (10a, 10b) verbunden ist.
11. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Endabschnitt (10a, 10b) mehrere, gleich oder unterschiedlich ausgebildete und/oder angeordnete Messerklingen (10a, 14b; 23, 24, 27, 32) befestigt sind.
12. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (10a, 10b) schräg zu einer senkrecht zur Drehachse stehenden Ebene angeordnet ist und dabei mit seinem Vorderende tiefer als mit seinem Hinterende liegt.
13. Messerbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens zwei an entgegengesetzten Enden angeordnete Endabschnitte (10a, 10b) aufweist, die beide nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind.
14. Sichelmäher mit einem drehbaren Messerbalken (6), dadurch gekennzeichnet, daß der Messerbalken (6) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist.
15. Sichelmäher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß er ein den äußeren Umlaufkreis des Messerbalkens (6) kreiszylindrisch umschließendes Gehäuse (1) mit oder ohne Austragsöffnung aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1535504A1 (de) * 2003-11-28 2005-06-01 Schell Grüntechnik GmbH Messer für ein Sichelmähwerk
FR2907637A1 (fr) * 2006-10-31 2008-05-02 Sas Dairon Soc Par Actions Sim "dispositif debroussailleur-broyeur de vegetaux"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3150378A1 (de) 1981-01-14 1982-09-16 Luisa 20100 Milano Fedeli Messerkonstruktion, insbesondere fuer rotierende rasenmaeher

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Effective date: 20011011

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