DE20106663U1 - Neuartiger Korkenzieher - Google Patents
Neuartiger KorkenzieherInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/02—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing stoppers
- B67B7/04—Cork-screws
- B67B7/0411—Cork-screws without supporting means for assisting the pulling action
Landscapes
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Description
Bei dem neuartigen Korkenzieher handelt es sich um eine Erweiterung zu bereits bestehenden Modellen dieses Gerätes. Die Metallwendel wird wie von anderen Modellen bereits bekannt mit schraubendem Bewegungsablauf in den Korken oder Korkenersatz getrieben. Ziel der neuartigen Vorrichtung ist es, ein Durchdringen des Korkens oder des Korkenersatzes zu verhindern. Im folgenden wird Korken und Korkenersatz als Korken zusammengefasst. Das entscheidend neue Merkmal meiner Erfindung ist die besondere Anordnung der Komponenten, die eine Durchdringung des Korkens entweder verhindern oder vor einer solchen zumindest anschaulich warnen soll. Dies geschieht wie in den Varianten beschrieben entweder mittels starrer Blockaden, halbstarrer Hinweisblockaden oder optisch erkennbarer Korkendurchdringungshinweise.
Die starre Blockade zur Verhinderung einer Korkendurchdringung etwa beim Öffnen einer Flasche entfaltet ihre Wirkung erst sobald die Metallspirale eine zuvor festgelegte Strecke im Korken zurückgelegt hat. Beispielsweise nach dem Eindringen einer Metallwendel der Länge 35 mm setzt eine Verdickung der Wendel oder eine an dieser Stelle angebrachte scheibenähnliche Verbreiterung auf Flaschenhals oder Korken auf und erschwert ein weiteres Eindringen der Wendel in den Korken bzw. macht dieses unmöglich ohne Korken oder Flasche zu beschädigen.
Die Halbstarre Hinweisblockade hat einen ähnlichen Wirkmechanismus, kann im Bedarfsfall vom Anwender allerdings übergangen werden, da die Konstruktion auf der Wendel weiter vom Korken entfernt werden kann bzw. dem entstehenden Druck nachgiebt.Dies ist besonders sinnvoll bei Korken mit Überlänge, die eines erweiterten Eindringens der Wendel bedürfen.
Der optisch erkennbare Korkendurchdringungshinweis ist ein rein optisch erkennbarer Hinweis, wie weit die Wendel des Korkenziehers bereits in den Korken eingedrungen ist bzw. wie weit diese noch eindringen kann ohne eine Durchdringung des Korkens befürchten zu müssen.Der Anwender kann hier frei entscheiden, wie und ob er auf den Hinweis reagiert.
Eine vergleichbare Vorrichtung die dem oben beschriebenen Zweck effektiv dient existiert bisher nicht. Flaschen können mittels Flaschenöffner bisher in verschiedenen Variationen geöffnet werden. So kann die Wendel eingedreht werden und mit hohem Kraftaufwand der Korkenzieher herausgezogen werden. Die Verwendung anderer Modelle bedarf eines nur geringeren Kraftaufwandes, da auch das ausdrehen des Korkens aus der Flasche möglich ist.
Um ein Versetzen des Flascheninhaltes zu verhindern wird bisher etwa eine Weinflasche langsam und vorsichtig geöffnet, ein Plastikkorken verwendet oder der im Flaschenhals mit Kork versetzte Wein nicht verwendet. Diese Zugeständnisse sind den konventionellen Koricenziehern bisher eingeräumt worden, der neuartige Korkenzieher wird seine Aufgaben ohne unerwünschte Begleiterscheinungen erfüllen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Durchdringen des Korkenziehers etwa beim Öffnen einer Flasche zu Verhindern oder vor einem solchen zumindest anschaulich zu warnen und so den Flascheninhalt unversehrt zu bewahren. Diese Aufgabe wird durch die nachfolgend beschrieben Variationen erfüllt, jede Variation kann sowohl einzeln als auch miteinander kombiniert angewendet werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Vorrichtung ein weiteres Eindringen der Wendel über eine vorgegebene Länge hinaus verhindert So setzt beispielsweise nach einem Eindringen der Wendel von 35 mm eine scheibenähnliche Verbreiterung auf dem Korken auf. Der Anwender kommt nun zum nächsten Schritt und zieht den Korken heraus.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Vorrichtung vor einem weiteren Eindringen der Wendel über eine vorgegebene Länge hinaus mittels halbstarrer Hinweisblockaden warnt. So setzt beispielsweise nach dem Eindringen der Wendel von 35 mm eine scheibenähnliche Verbreiterung auf dem Korken auf. Der Anwender kann im nächsten Schritt den Korken herausziehen oder die Wendel weiter in den Korken hineintreiben. In diesem Fall gibt die flexible Hinweisblockade nach bzw. lässt sich verschieben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein optischer erkennbarer Hinweis vor einem weiteren Eindringen der Wendel über eine vorgegebene Länge hinaus warnt. So ist beispielsweise nach dem Eindringen der Wendel von 35 mm ersichtlich, dass ein Durchdringen des Korken unmittelbar bevorsteht. Der Anwender kann nun auf den Hinweis reagieren oder die Wendel weiter in den Korken hineintreiben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Wendel nicht über eine vorgegebene Länge in den Korken eindringen kann, da die Wendel nur die vorgegebene Länge besitzt. So setzt beispielsweise nach dem Eindringen der Wendel von 35 mm bereits der obere Abschnitt des Korkenziehers auf dem Flaschenhals auf. Ein weiteres Eindringen der Wendel in den Korken ist unmöglich ohne Korken oder Flasche zu beschädigen.
Die Erfindung mit den beschriebenen Varianten hat den Vorteil, Nachteile der bisher verwendeten Korkenzieher zu beseitigen. So ist etwa das Öffnen einer Weinflasche möglich ohne den Korken mit dem Korkenzieher zu durchdringen und so den Flascheninhalt negativ zu beeinflussen. Die Erfindung ist als Erweiterung zu vielen bestehenden Ausführungen eines herkömmlichen Korkenziehers zu begreifen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Fig.l zeigt eine Skizze des neuartigen Korkenziehers, dessen oberer und unterer Abschnitt bereits von bestehenden Korkenziehermodellen bekannt sind. Erkennbar neu ist die nichtflexible Korkendurchdringungssperre im mittleren Abschnitt, die ein Durchdringen des Korkens seitens des Korkenziehers verhindern soll.
Fig.2 stellt einen neuartigen Korkenzieher dar, dessen oberer und unterer Abschnitt bereits von bestehenden Korkenziehermodellen bekannt sind. Neu ist bei dieser Variante der mittlere Abschnitt, welcher vor einem Durchdringen des Korken erkennbar warnt aber im Falle der Nichtbeachtung ein weiteres Eindringen der Wendel in den Korken ermöglicht. Die flexible Blockade verschiebt sich in diesem Fall in Richtung des oberen Abschnittes.
Fig.3 stellt einen neuartigen Korkenzieher dar, dessen oberer und unterer Abschnitt bereits von bestehenden Korkenziehermodellen bekannt sind. Neu ist bei dieser Variante der optisch erkennbare Hinweis im mittleren Abschnitt, der mittels einer farblichen Unterscheidung, einer Einbuchtung, einer Ausbuchtung oder eines schriftlichen Hinweises dem Anwender das bevorstehende Durchdringen des Korkens durch den Korkenzieher anzeigt.
Fig.4 stellt einen neuartigen Korkenzieher dar, dessen oberer und unterer Abschnitt bereits von bestehenden Korkenziehennodellen bekannt sind. Neu ist hier der fehlende mittlere Abschnitt, oberer und unterer Abschnitt sind direkt aneinander angegliedert. So ist gewährleistet, dass ein Eindringen des Korkenziehers über die vorgegebene Länge der Wendel hinaus unmöglich ist, da der obere Abschnitt bei vollständig in den Korken eingedrungener Wendel bereits auf Flaschenhals oder Korken aufgesetzt ist
Claims (4)
1. Korkenzieher, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt(1) mit angrenzender nichtflexibler Korkendurchdringungssperre (2) das geschlossene Ende der Wendel bildet. Die Wendel, auch als unterer Abschnitt (3) bezeichnet, sind bereits bekannte Bestandteile eines Korkenziehers. Im Anwendungsfall ist ein Aufsetzen der nichtflexiblen Korkendurchdringungssperre auf Korken oder Flaschenhals vorgesehen.
2. Korkenzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flexible Korkendurchdringungssperre (5) sich zwischen oberem Abschnitt (4) und unterem Abschnitt (6) befindet. Im Anwendungsfall ist ein Aufsetzen der flexiblen Korkendurchdringungssperre auf Korken oder Flaschenhals vorgesehen, der Anwender kann die Sperre allerdings übergehen.
3. Korkenzieher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (7) und der untere Abschnitt (9) durch kein plastisches Element getrennt sind. Einzig eine optische Korkendurchdringungsanzeige (8) weißt den Anwender auf die Möglichkeit einer bevorstehenden Korkendurchdringung hin.
4. Korkenzieher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Der obere Abschnitt (10) und der untere Abschnitt (11) weder durch ein plastisches noch durch ein optisches Element voneinander getrennt sind. Hierbei fungiert der obere Abschnitt als Korkendurchdringungssperre, da nach dem Eindringen der Wendel der obere Abschnitt auf Flaschenhals oder Korken aufsetzt und ein weiteres Eindringen der Wendel verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106663U DE20106663U1 (de) | 2001-04-18 | 2001-04-18 | Neuartiger Korkenzieher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106663U DE20106663U1 (de) | 2001-04-18 | 2001-04-18 | Neuartiger Korkenzieher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20106663U1 true DE20106663U1 (de) | 2001-09-13 |
Family
ID=7955862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20106663U Expired - Lifetime DE20106663U1 (de) | 2001-04-18 | 2001-04-18 | Neuartiger Korkenzieher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20106663U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2365855A (en) * | 2000-07-05 | 2002-02-27 | Guy Stephen Hardie | Corkscrew |
| FR2842183A1 (fr) * | 2002-07-12 | 2004-01-16 | Charles Gasman | Systeme permettant de regler le centrage et la profondeur de penetration d'une meche de tire-bouchon dans le bouchon |
-
2001
- 2001-04-18 DE DE20106663U patent/DE20106663U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2365855A (en) * | 2000-07-05 | 2002-02-27 | Guy Stephen Hardie | Corkscrew |
| GB2365855B (en) * | 2000-07-05 | 2005-01-26 | Guy Stephen Hardie | Corkscrew |
| FR2842183A1 (fr) * | 2002-07-12 | 2004-01-16 | Charles Gasman | Systeme permettant de regler le centrage et la profondeur de penetration d'une meche de tire-bouchon dans le bouchon |
| WO2004007341A1 (fr) * | 2002-07-12 | 2004-01-22 | Facosa | Systeme permettant de regler le centrage et la profondeur de penetration d'une meche de tire-bouchon dans le bouchon |
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