DE528976C - Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern - Google Patents
Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen TreibkernInfo
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- DE528976C DE528976C DER59253D DER0059253D DE528976C DE 528976 C DE528976 C DE 528976C DE R59253 D DER59253 D DE R59253D DE R0059253 D DER0059253 D DE R0059253D DE 528976 C DE528976 C DE 528976C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D7/00—Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
- E02D7/28—Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes
- E02D7/30—Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes by driving cores
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/66—Mould-pipes or other moulds
- E02D5/665—Mould-pipes or other moulds for making piles
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Description
- Vortreibrohr aus Metall mit zu-Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern Bei der Herstellung von Ortpfählen aus Beton sind -Vortreibrohre aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern bekannt. Bei dem Eintreiben derartiger Vortreibrohre entstehen Klemmungen und Pressungen in den Schraubengängen, die das Herausdrehen des Treibkerns erschweren oder gar unmöglich machen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Herausdrehen des Treibkerns zu erleichtern. Hierfür werden verschiedene Mittel vorgeschlagen. Eines dieser Mittel besteht darin, daß die Schraubenrippen des Kerns um so viel schmaler sind als die Schraubennuten des Rohrs, daß bei aufsitzendem Kern zwischen seinen Schraubenrippen und dem Innengewinde des Rohrs ein das normale Gewindespiel erheblich überschreitender Zwischenraum entsteht. Letzterer nimmt etwa herabfallenden Sand usw. auf und ermöglicht das Anliften des Kerns vor dem Einleiten der Drehbewegung. Das zweite Mittel zur Erleichterung des Herausschraubens besteht darin, daß der hohle Treibkern in verschiedenen Höhenlagen mit Kanälen zur Einführung eines flüssigen oder gasförmigen Druckmittels in den Raum zwischen dem Kern und dem Vortreibrohr versehen ist, wodurch das Vortreibrohr von dem Kern abgedrückt werden kann, bevor der Kern herausgeschraubt wird. Um ferner zu verhindern, daß sich das Mantelrohr beim Herausschrauben des Treibkerns mitdreht, ist gemäß der Erfindung das kreisrunde Mantelrohr in verschiedenen Höhenlagen mit in den Boden eingreifenden Ansätzen versehen. Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, in welchen bedeutet: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch ein kegelförmiges Vortreibrohr und seinen Kern, Abb. a eine teilweise Seitenansicht zu Abb. i während des Herausschraubens des Kerns, Abb.3 eine Draufsicht auf den Rammkopf des Kerns und die Vorrichtung zum Drehen und Lösen des Kerns, Abb. ¢ einen Schnitt durch einen der Ansätze, welcher die Drehung des Rohrs beim Herausschrauben des Kerns verhindert, Abb. 5 einen Teilschnitt durch Vortreibrohr und Kern in größerem Maßstahe.
- Das Vortreibrohr 7 i hat gemäß Abb. i die Gestalt eines schlanken Kegels. Es besteht aus dünnem Blech und ist schraubenförmig gewellt, hat somit auch ein Innengewinde, in welches das entsprechend gestaltete Außengewinde eines gleichfalls kegelförmigen Treibkerns eingreift. Vortreibrohr und Kern können ein- oder mehrteilig ausgebildet sein, ebenso kann man den Kern in an sich bekannter Weise zusammenklappbar machen, so daß seine einzelnen Teile einwärts bewegt werden können, um die Loslösung des Kerns von dem Vortreibrohr zu erleichtern. Im Falle der Abb. i ist der Kern als ein einheitlicher Teil ausgebildet.
- Der Kern 72 sitzt drehbar an dem Rammkopf 73 und kann durch einenSchneckentrieb 74, 75 gedreht werden. Das Mitdrehen des Kopfes 73 wird dabei durch seitliche Lappen 76 verhindert, welche die Richtschienen der Ramme umfassen. Wenn die Schraube 74 gedreht wird, genügen infolge der Kegelform von Kern und Vortreibrohr nur wenige Umdrehungen des Kerns, um die beiderseitigen Gewinde vollständig außer Eingriff zu bringen und das Ausheben des Kerns zu ermöglichen. Beim Eintreiben des Vortreibrohrs wird sein Mantel durch das Gewinde des Kerns vollständig abgestützt, so daß die Schläge auf das Vortreibrohr nicht zum Zerreißen des dünnen und aus billigem Blech bestehenden Vortreibrohrs führen.
- Um die Loslösung des Kerns von dem Vortreibrohr zu erleichtern, ist nach der Erfindung die Höhe der Schraubenrippen des Kerns kleiner als die Höhe der Schraubennuten des Vortreibrohrs, so daß Zwischenräume i 15 (Abb. 5) entstehen, welche das Anlift:en des Kerns zwecks Erleichterung seines Herausziehens ermöglichen.
- Zum gleichen Zweck sind nach einem weiteren Merkanal der Erfindung in verschiedenen Höhenlagen des hohlen Kerns öffnungen 8o vorgesehen, durch die ein flüssiges oder gasförmiges Druckmittel in den Zwischenraum zwischen Rohr und Kern eingeführt werden kann, um das Rohr von dem Kern abzudrücken und die Reibung zu verringern. Für die Einführung des Druckmittels ist am oberen Ende des Kerns ein Nippe18 a vorgesehen. Mitunter ist die Reibung zwischen Kern und Rohr so groß, daß letzteres mitgedreht wird, wenn der Kern ausgeschraubt werden soll. Um dies zu verhindern, sind erfindungsgemäß an der Außenseite des Vortreibrohrs in verschiedenen Höhenlagen seitliche Lappen oder Ansätze 82 vorgesehen, welche in den Boden eingreifen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenrippen des Kerns um so vielschmaler sind als die Schraubennuten des Rohrs, daß bei aufsitzendem Kern zwischen seinen Schraubenrippen und dem Innengewinde des Rohrs ein das normale Gewindespiel erheblich überschreitender Zwischenraum entsteht.
- 2. Vortreibrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Kern in verschiedenen Höhenlagen mit Kanälen (8o) zur Einführung eines flüssigen oder gasförmigen Druckmittels, in den Raum zwischen dem Kern und dem Vortreibrohr versehen ist.
- 3. Vortreibrohr nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kreisrunde Rohr in verschiedenen. Höhenlagen mit in den Boden -eingreifenden, das Mitdrehen des Rohrs mit dem Kern verhindernden Ansätzen (82) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER59253D DE528976C (de) | 1923-09-04 | 1923-09-04 | Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER59253D DE528976C (de) | 1923-09-04 | 1923-09-04 | Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528976C true DE528976C (de) | 1931-07-07 |
Family
ID=7411023
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER59253D Expired DE528976C (de) | 1923-09-04 | 1923-09-04 | Vortreibrohr aus Metall mit zu Schraubengewinden gewelltem Mantel und einem in sein Innengewinde schraubenartig eingreifenden hohlen Treibkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528976C (de) |
-
1923
- 1923-09-04 DE DER59253D patent/DE528976C/de not_active Expired
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