DE2010566A1 - Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anordnung eines Handbremshebels bei KraftfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T7/101—Disposition of hand control by means of a pull rod
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Description
- Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft die Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen, insbesondere bei Personenkraftwagen.
- Die Anbringung des Handbremshebels bei Personenkraftwagen bereitet häufig schon aus räumlichen Gründen erhebliche Schwierigkeiten. Üblicherweise wird der Handbremshebel neben der Lenksäule im Bereich der Kniee des Fahrers angeordnet. Diese Anordnung hat jedoch den erheblichen Nachteil, daß der Handbremshebel zu schweren Verletzungen der Beine, insbesondere der Kniee des Fahrerß bei Zusammenstößen führen kann, da die Beine nicht durch irgendwelche Hilfsmittel festlegbar sind. Es ist deshalb erstrebenswert, den Beinraum möglichst von zusätzlichen Einrichtungen freizuhalten und großflächig auszubilden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sicherheitsgerechte Anordnung des Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen zu schaffen, die dennoch so getroffen wird, daß es auch einem in Sicherheitsgurte angeschnallten Fahrer bequem möglich ist, den Handbremshebel zu bedienen. Die Erfindung besteht darin, daß der Handbremshebel im Bereich der Fahrzeugmitte in einer an sich bekannten, annähernd vertikal verlaufenden Mittelkonsole angebracht ist. Durch diese Anordnung gelingt es, den Raum vor den Beinen des Fahrers freizuhalten und den an sich wegen seiner relativ kleinen Abmessungen gefährlichen Handbremshebel durch eine großflächige Umhüllung, nämlich die Mittelkonsole, zu verdecken.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Handbremshebel in seiner gelösten Stellung in einer Vertiefung der ittelkonsole versenkt ist.
- Um die Erreichbarkeit des Handhebels insbesondere bei sehr breiten Kraftfahrzeugen oder auch für kleinere Fahrer zu gewährleisten, kann es vorteilhaft sein, wenn die Mittelkonsole einen etwa U-förmigen Querschnitt aufweist und der Handhebel in einer vorstehenden, vorzugsweise gepolsterten Schutzkante angebracht ist.
- In den meisten Fällen wird es darüber hinaus zweckmäßig sein, wenn der Griffteil des Handbremshebels wenigstens auf seiner dem Fahrer zugekehrten Seite gepolstert ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
- Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung des Sitzbereiches für einen Fahrer in einem Personenkraftwagen und Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1.
- In Fig. 1 ist die Sitz position für den Fahrer eines Personenkraftwagens dargestellt. Der vor dem Lenkrad 1 auf dem Sitz 2 befindliche Bahrer~hält seine Kniee im Bereich unterhalb des Lenkrades 1, um mit den Füßen die im Bereich der vorderen Spritzwand befindlichen, nicht dargestellten Bedienungspedale betätigen zu kennen. Üblicherweise ist im Bereich des Lenkrades 1 unterhalb des Armaturenbrettes 3 der Handbremshebel angeordnet. Da es wegen der erforderlichen Betätigung der Pedale nicht möglich ist, die Beine ähnlich wie den Körper des Fahrers in Sicherheitsgurten anzuschnallen, besteht die Gefahr, daß bei einer Kollision insbesondere die Kniee des Fahrers gegen die derart angeordneten Handbremshebel anschlagen und durch den Handbremshebel erheblich verletzt werden. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist, wie Fig. 2 zeigt, der Handbremshebel 4 im Bereich der Fahrzeugmitte in einer Mittelkonsole 5 angeordnet, die sich von dem Tunnel 6 bis zu dem Armaturenbrett 3 erstreckt und annähernd vertikal verläuft. Diese an sich bekannte Eittelkonsole 5 dient, wie durch einen Betätigungsknopf 7 angedeutet ist, üblicherweise zur Aufnahme weiterer Bedienungseinrichtungen. Durch die Anordnung des Handbremsnebels 4 in dr Mittelkonsole 5 ist der Handbremshebel 4 verdeckt und dennoch für den Fahrer bequem erreichbar, auch wenn er beispielsweise in Sicherheitsgurte angeschnallt sein sollte.
- Die Mittelkonsole 5 ist zweckmäßigerweise mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet und weist vorstehende, vorzugsweise gepolsterte Schutzkanten 8 auf. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann der Handbremshebel 4 im Bereich einer seitlichen Schutzkante 8 derart angeordnet werden, daß für den Handbremshebel 4 die Schutzkante 8 unterbrochen ist.
- Günstiger ist es jedoch, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist, wenn der Handbremshebel 4' in einer Vertiefung 9 der Mi-ttelkonsole 5 angeordnet ist. Hierbei brauchen die Schutzkantet 8 der Mittelkonsole 5 nicht unterbrochen werden. Die Vertiefung 9 ist zweckmäßigerweise derart auszubilden, daß der Handbremshebel 4' bequem umfaßt und auch zum lösen gedreht werden kann.
- Insbesondere wenn der Handbremshebel 4 im Bereich der Schutzkante 8 der Mittelkonsole 5 angeordnet ist, ist es zweckmäßig, wenn der Griffteil des Handbremshebels 4 wenigstens auf der dem Fahrer zugekehrten Seite gepolstert ist.
Claims (4)
1. Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen, insbesondere
bei Personenkraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Handbremshebel (4, 4') im
Bereich der Fahrzeugmitte in einer an sich bekannten, annähernd vertikal verlaufenden
Mittelkonsole (5) angebracht ist.
2, Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handbremshebel
(4') in seiner gelösten Stellung in einer Vertiefung (9) der Mittelkonsole (5) versenkt
ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelkonsole
(5) einen etwa U-förmigen Querschnitt aufweist und der Handbremshebel (4) in einer
vorstehenden, vorzugsweise gepolsterten Schttzkante (8) angebracht ist.
4. anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß der Griffteil des Handbremahebels (4) wenigstens auf seiner
dem Fahrer zugekehrten Seite gepolstert ist.
Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010566 DE2010566A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010566 DE2010566A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010566A1 true DE2010566A1 (de) | 1971-09-23 |
Family
ID=5764263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702010566 Pending DE2010566A1 (de) | 1970-03-06 | 1970-03-06 | Anordnung eines Handbremshebels bei Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2010566A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2952194A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-02 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Griffeinheit fuer armatuenbretter von nutzfahrzeugen |
| DE10105633A1 (de) * | 2001-02-08 | 2002-08-22 | Volkswagen Ag | Hebel |
-
1970
- 1970-03-06 DE DE19702010566 patent/DE2010566A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2952194A1 (de) * | 1979-12-22 | 1981-07-02 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Griffeinheit fuer armatuenbretter von nutzfahrzeugen |
| DE10105633A1 (de) * | 2001-02-08 | 2002-08-22 | Volkswagen Ag | Hebel |
| DE10105633B4 (de) * | 2001-02-08 | 2015-07-23 | Volkswagen Ag | Hebel |
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