DE20104197U1 - Pfeffermühle - Google Patents
PfeffermühleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pfeffermühle.
Pfeffer ist ein Hauptgewürz bei der Zubereitung von Mahlzeiten. Pfefferkörner sind die ursprüngliche Form des Pfeffers und müssen in kleine Stücke zermahlen werden, bevor sie auf dem Eßtisch bereitgestellt werden.
Es wurden viele Arten von Pfeffermühlen entwickelt, um Pfefferkörner in kleine Stücke zu zermahlen. Wie in Fig. 5 gezeigt, weist eine der herkömmlichen Pfeffermühlen 4 eine Mühlenbaueinheit 42 auf, die einen inneren Mahlabschnitt und einen äußeren Mahlabschnitt besitzt, die relativ zueinander drehbar sind, um zwischen diesen Pfeffer zu mahlen. Der innere Mahlabschnitt der Mühlenbaueinheit 42 ist fest in einem oberen Gehäuseelement 41 aufgenommen, während der andere Mahlabschnitt der Mühlenbaueinheit 42 fest in einem unteren Gehäuseelement 43 aufgenommen ist, so daß ein Benutzer das obere Gehäuseelement 41 relativ zum unteren Gehäuseelement 43 drehen kann, um zwischen dem inneren Mahlabschnitt und dem äußeren Mahlabschnitt Pfeffer zu mahlen, wobei das untere Gehäuseelement 43 eine Bodenöffnung 431 besitzt, aus der die kleinen Stücke des gemahlenen Pfeffers abgegeben werden.
Da die Mahlabschnitte der Mühlenbaueinheit 42 an den Gehäuseelementen 41 und 43 mittels Heißklebstoff angebracht sind, weist die Pfeffermühle folgende Nachteile auf:
1. Wenn nicht ausreichend Heißklebstoff auf die Verbindung zwischen der Mühlenbaueinheit und den Gehäuseelementen aufgetragen wird, kann die Mühlenbaueinheit nicht an den Gehäuseelementen befestigt werden. Wenn zuviel Heißklebstoff auf die Verbindung aufgetragen wird, bildet diese fransige Kanten auf den Gehäuseelementen aus, wodurch die Gehäuseelemente nicht gleichmäßig gegeneinander verdreht werden kön-
nen.
2. Die Mühlenbaueinheit kann sich nach langer Benutzungszeit leicht auf den Gehäuseelementen lockern.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die obenerwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und eine verbesserte Pfeffermühle zu schaffen, die leicht und sicher in die Gehäuseelemente eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Pfeffermühle, die die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen gerichtet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht der Pfeffermühle gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Pfeffermühle gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine Teilquerschnittsansicht der Pfeffermühle gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine Ansicht, die den Gebrauch der Pfeffermühle gemäß der Erfindung zeigt; und
Fig. 5 die bereits erwähnte Teilquerschnittsansicht einer Pfeffermühle des Standes der Technik.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt eine Pfeffermühle gemäß der Erfindung ein unteres Gehäuseelement 1, eine Mühlenbaueinheit 2 und ein oberes Gehäuseelement 3. Das untere Gehäuseelement 1 besitzt einen ringförmigen Anordnungsvorsprung 11 an einer Innenseite und eine Öffnung 12 an der Unterseite. Sowohl das untere als auch das obere Gehäuseelement 1 bzw. 3 können aus
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HoIz, Kunststoff oder Metall gefertigt sein.
Die Mühlenbaueinheit 2 besitzt ein Anordnungselement 21, ein äußeres Mahlelement 22, ein inneres Mahlelement 23, einen Einstellknopf 24, einen oberen Sicherungsring 25 und einen unteren Sicherungsring 26.
Das äußere Mahlelement 22 ist im unteren Gehäuseelement 1 angeordnet, wobei eine Unterseite vom ringförmigen Anordnungsvorsprung 11 des unteren Gehäuseelements 1 unterstützt wird. Das äußere Mahlelement 22 weist mehrere Verbindungsvorsprünge 223 an der Außenseite auf, sowie ein darin angeordnetes gezahntes Element 221, wobei das gezahnte Element 221 an einer Innenseite Mahlzähne 222 aufweist.
Der untere Sicherungsring 26 besitzt beabstandete Sägezähne 262, die wenigstens etwas von der Oberkante nach außen gebogen sind. Der untere Sicherungsring 26 besitzt ferner mehrere Spalte 261 an einer Innenseite. Der untere Sicherungsring 26 ist in das untere Gehäuseelement 1 gepreßt, wobei die Spalte 261 die Verbindungsvorsprünge 223 des äußeren Mahlelements 22 verbinden. Die Sägezähne 262 sind in die Innenseite des unteren Gehäuseelements 1 mit ihren spitzen Enden eingesetzt, um zu verhindern, daß sich der untere Sicherungsring 26 relativ zum unteren Gehäuseelement 1 bewegt. Somit ist das äußere Mahlelement 22 am unteren Gehäuseelement 1 befestigt.
Das Anordnungselement 21 besitzt mehrere Spalte 213 an einer Außenseite sowie eine Verbindungsstange 211, die von einer Mitte des Bodens hervorsteht. Das Anordnungselement 21 ist im oberen Gehäuseelement 3 angeordnet und von einem (nicht bezeichneten) ringförmigen Anordnungsvorsprung der Innenseite des oberen Gehäuseelements 3 umgeben.
Der obere Sicherungsring 25 besitzt Sägezähne 252, die beabstandet sind und von einer Unterkante leicht nach außen gebogen sind. Der obere Sicherungsring 25 besitzt ferner Verbindungsvorsprünge 251 an einer Innenseite. Der obere Sicherungsring 25 ist in das obere Gehäuseelement 3 gepreßt, wobei die Verbindungsvorsprünge 251 in die Spalte 213 des Anordnungselements 21 eingesetzt sind. Die Sägezähne 252 sind in die Innenseite des oberen Gehäuseelements 3 mit ihren spitzen Enden eingesetzt, um zu verhindern, daß der
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obere Sicherungsring 25 sich relativ zum oberen Gehäuseelement 3 bewegt. Das Anordnungselement 21 ist somit am oberen Gehäuseelement 3 befestigt.
Das innere Mahlelement 23 weist Mahlzähne 231 an einer Außenseite auf und ist mit der Verbindungsstange 211 des Anordnungselements 21 verbunden, wobei ein elastisches Element 212 dasselbe nach unten vorbelastet, und ist drehbar im gezahnten Element 221 aufgenommen. Der Einstellknopf 24 ist an der Unterseite des inneren Mahlelements 23 angeordnet und mit einem unteren Gewindeendabschnitt der Verbindungsstange 211 des Anordnungselements 21 verbunden, um das innere Mahlelement 23 am Anordnungselement 21 zu befestigen. Der Einstellknopf 24 kann gedreht werden, um eine Position des inneren Mahlelements 23 relativ zum äußeren Mahlelement 22 einzustellen.
Das innere Mahlelement 23 kann somit relativ zum äußeren Mahlelement 22 gedreht werden, um Pfeffer zwischen den Mahlzähnen 222 und 231 zu kleinen Stücken zu mahlen, wenn der Benutzer das obere Gehäuseelement 3 relativ zum unteren Gehäuseelement 1 dreht. Die gemahlenen Pfefferpartikel werden durch die Öffnung 12 des unteren Gehäuseelements 1 abgegeben.
Das obere Gehäuseelement 3 besitzt einen ringförmigen Anordnungsvorsprung 31, der in einer unteren Position des oberen Gehäuseelements 3 ausgebildet ist. Das obere Gehäuseelement 3 besitzt ferner eine Abdeckung 32 für eine obere Öffnung, über die Pfeffer in die Pfeffermühle eingebracht wird. Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt die Abdeckung 32 Sicherungsvorsprünge 321, die der Innenseite des oberen Gehäuseelements 3 gegenüberliegen, wenn sie mit dem Gehäuseelement 3 verbunden ist, so daß die Abdeckung 32 fester mit dem Gehäuseelement 3 verbunden werden kann.
Aus der obigen Beschreibung wird klar, daß die Pfeffermühle gemäß der Erfindung folgende wünschenswerte Merkmale aufweist:
1. Das Anordnungselement 21 und das äußere Mahlelement 22 können sicher und leicht am Gehäuseelement 3 bzw. 1 befestigt werden mittels des oberen und des unteren Sicherungsrings 25 bzw. 26.
2. Die Sicherungsringe 25 und 26 sind mit dem Anordnungselement 21 und
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dem äußeren Mahlelement 22 verbunden durch Einsetzen der Verbindungsvorsprünge 251 und 223 in die Spalte 213 und 261, so daß das Anordnungselement 21 und das äußere Mahlelement 22 sich nicht an den Sicherungsringen 25 und 26 lockern können, selbst nach langer Benutzungsdauer.
3. Die Abdeckung 32 kann relativ fest mit dem oberen Gehäuseelement 3 verbunden werden, aufgrund der Sicherungsvorspränge 321, so daß sie nicht versehentlich von der Pfeffermühle herunterfallen kann.
Claims (5)
1. Pfeffermühle, mit einer Mühlenbaueinheit (2), die ein äußeres Mahlelement (22) und ein inneres Mahlelement (23) enthält, dadurch gekennzeichnet, daß
das äußere Mahlelement (22) in einem unteren Gehäuseelement (1) befestigt ist, wobei ein hiermit verbundener unterer Sicherungsring (26) in eine Innenseite des unteren Gehäuseelements (1) mit den spitzen Enden der Sägezähne (26), die an einer Oberkante des Rings (26) hervorstehen, eingesetzt ist;
das innere Mahlelement (23) drehbar im äußeren Mahlelement (22) angeordnet ist, wobei dessen Mahlzähne (231) den Mahlzähnen (222) des äußeren Mahlelements (22) gegenüberliegen und das innere Mahlelement (23) mit einem Anordnungselement (21) verbunden ist, das in einem oberen Gehäuseelement (2) befestigt ist mittels eines damit verbundenen oberen Sicherungsrings (25), der in eine Innenseite des oberen Gehäuseelements (2) mit den spitzen Enden der Sägezähne (252), die von einer Unterkante des oberen Sicherungsrings (25) hervorstehen, eingesetzt ist; und
das innere Mahlelement (23) sich relativ zum äußeren Mahlelement (22) drehen kann, um Pfeffer zwischen den Mahlzähnen (222, 231) der beiden Mahlelemente (22, 23) zu mahlen, wenn das obere Gehäuseelement (1) relativ zum unteren Gehäuseelement (2) gedreht wird.
das äußere Mahlelement (22) in einem unteren Gehäuseelement (1) befestigt ist, wobei ein hiermit verbundener unterer Sicherungsring (26) in eine Innenseite des unteren Gehäuseelements (1) mit den spitzen Enden der Sägezähne (26), die an einer Oberkante des Rings (26) hervorstehen, eingesetzt ist;
das innere Mahlelement (23) drehbar im äußeren Mahlelement (22) angeordnet ist, wobei dessen Mahlzähne (231) den Mahlzähnen (222) des äußeren Mahlelements (22) gegenüberliegen und das innere Mahlelement (23) mit einem Anordnungselement (21) verbunden ist, das in einem oberen Gehäuseelement (2) befestigt ist mittels eines damit verbundenen oberen Sicherungsrings (25), der in eine Innenseite des oberen Gehäuseelements (2) mit den spitzen Enden der Sägezähne (252), die von einer Unterkante des oberen Sicherungsrings (25) hervorstehen, eingesetzt ist; und
das innere Mahlelement (23) sich relativ zum äußeren Mahlelement (22) drehen kann, um Pfeffer zwischen den Mahlzähnen (222, 231) der beiden Mahlelemente (22, 23) zu mahlen, wenn das obere Gehäuseelement (1) relativ zum unteren Gehäuseelement (2) gedreht wird.
2. Pfeffermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sicherungsring (25) Verbindungsvorsprünge (251) aufweist, die auf Spalte (213) des Anordnungselements (21) gesetzt sind, um mit dem Anordnungselement (21) verbunden zu werden; und der untere Sicherungsring (26) Spalte (261) besitzt, die die Verbindungsvorsprünge (223) des äußeren Mahlelements (22) aufnehmen, um mit dem äußeren Mahlelement (22) verbunden zu werden.
3. Pfeffermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Gehäuseelement (1) eine abnehmbar mit seiner oberen Öffnung verbundene Abdeckung (32) aufweist, und die Abdeckung (32) Sicherungsvorsprünge (321) besitzt, die einer Innenseite des oberen Gehäuseelements (1) gegenüberliegen, wenn die Abdeckung (32) mit dem oberen Gehäuseelement (1) verbunden ist.
4. Pfeffermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseelemente (1, 2) aus Holz, Kunststoff oder Metall gefertigt sind.
5. Pfeffermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägezähne (252, 262) der Sicherungsringe (25, 26) wenigstens an der Unterkante der Sicherungsringe (25, 26) leicht nach außen gebogen sind.
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