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DE20103951U1 - Garagenfundament - Google Patents

Garagenfundament

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Publication number
DE20103951U1
DE20103951U1 DE20103951U DE20103951U DE20103951U1 DE 20103951 U1 DE20103951 U1 DE 20103951U1 DE 20103951 U DE20103951 U DE 20103951U DE 20103951 U DE20103951 U DE 20103951U DE 20103951 U1 DE20103951 U1 DE 20103951U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garage
foundation
designed
rainwater
rainwater storage
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20103951U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZAPF GmbH
Original Assignee
ZAPF GmbH
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Publication date
Application filed by ZAPF GmbH filed Critical ZAPF GmbH
Priority to DE20103951U priority Critical patent/DE20103951U1/de
Publication of DE20103951U1 publication Critical patent/DE20103951U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/01Flat foundations
    • E02D27/02Flat foundations without substantial excavation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/02Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from rain-water
    • E03B3/03Special vessels for collecting or storing rain-water for use in the household, e.g. water-butts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use
    • Y02A20/108Rainwater harvesting

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Description

Garagenfundament Die Erfindung bezieht sich auf ein Garagenfundament.
Bei Garagenfundamenten für Fertiggaragen ist es üblich, dass das Fundament entweder aus zwei über die Breite der Garage verlaufende Streifenfundamente unter Vorder- und Rückwand oder aus vier Einzelfundamenten unter den vier Ecken der Garage besteht. Seltener werden auch Streifenfundamente unter den Seitenwänden der Garage ausgeführt. Die Fundamente haben die Aufgabe, die Lasten aus dem Eigengewicht der Garage, dem darin abgestellten Fahrzeug und gegebenenfalls Dachlasten in den Untergrund abzuleiten. Damit Höhenverschiebungen infolge von Frost ausgeschlossen werden, müssen die Fundamente bis auf frostsichere Tiefe geführt werden; d. h. in der geographischen Breite von Deutschland etwa bis auf 1 m unter Gelände.
Zur Lastverteilung auf den Boden ist eine relativ große Aufstandfläche des Fundaments erforderlich, so dass die Fundamente üblicherweise quaderförmige Betonbauteile mit etwa 1 m Höhe und einer relativ großen Grundfläche sind.
Andererseits besteht zunehmend das Bedürfnis, auf der Garage anfallendes Regenwasser möglichst nicht in die Kanalisation abzuleiten, sondern zu nutzen, z. B. zur Gartenbewässerung oder auch als Grauwasser z. B. für den Toilettenbetrieb.
Die DE-OS 44 09 396.9 zeigt eine Fertiggarage, bei der unterhalb der Aufstandsfläche des Kraftfahrzeuges ein Regenwasserspeicher angeordnet ist, der sich über die gesamte Grundfläche der Fertiggarage erstreckt. Dieser Regenwasserspeicher bietet Raum für große gespeicherte Wassermengen, hat aber den Nachteil, dass er teuer ist und zu seiner Erstellung umfangreiche Erdarbeiten erforderlich sind. Aus Raumund Gewichtsgründen muss zudem der Regenwasserspeicher gesondert zur Baustelle transportiert und mit einem Kran versetzt werden, wodurch hohe Transport- und Montagekosten verursacht werden. Ein Regenwasserspeicher solcher Größe ist dann wirtschaftlich, wenn der Regenwasserverbrauch hoch ist, z. B. durch die oben angesprochene Nutzung als Grauwasser für Toilettenspülung und ggf. für den Waschmaschinenbetrieb. Eine solche Nutzung setzt aber einerseits eine aufwändige
Reinigungsanlage für das anfallende Regenwasser voraus und andererseits eine ebenfalls aufwändige getrennte Wasserinstallation in dem angeschlossenen Wohngebäude. Ferner ist Voraussetzung, dass außer der Fläche des Garagendaches noch weitere Dachflächen an den Regenwasserspeicher angeschlossen sind, um die benötigten Regenwassermengen bereit zu stellen.
Da in vielen Fällen das Regenwasser nur für die Gartenbewässerung verwendet werden soll, ist ein geringeres Speichervolumen als bei der Fertiggarage nach der DE-OS 44 09 396.9 ausreichend. Hierzu werden oft handelsübliche Regenwasserzistemen verwendet, die z. B. neben der Garage im Erdboden eingebaut werden. Für den Einbau solcher Regenwasserzisternen muss eine ausreichend große Grundstücksfläche zur Verfügung stehen. Für den Einbau sind zusätzliche Erdarbeiten erforderlich. Der Anschluss des Garagendaches an die Regenwasserzisterne erfordert zusätzlichen Verrohrungsaufwand.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden und die Speicherung des auf dem Garagendach anfallenden Regenwassers mit nur geringerem zusätzlichen Bauaufwand zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass gemäß Anspruch 1 mindestens ein Teil des Garagenfundamentes als Regenwasserspeicher ausgebildet ist. Wenn der/die ohnehin erforderliche(n) Fundamentkörper hohl als Speicherbehälter ausgebildet wird, steht ein Regenwasserspeicher von beachtlichem Volumen zur Verfügung. Je nach Bedarf kann das ganze Fundament oder ein Teil davon als Regenwasserspeicher genutzt werden.
Wenn ein möglichst großes Speichervolumen erwünscht ist, ist es zweckmäßig, den als Regenwasserspeicher genutzten Teil des Fundamentes als Streifenfundament auszubilden, das sich entweder über die Breite oder die Länge der Garage erstreckt. Aus Gründen der Kosten- oder Zeitersparnis kann es jedoch sinnvoll sein, die als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teile des Fundaments als Fertigteile herzustellen und einzubauen. Dann spielt das Gewicht der einzelnen Fundamentkörper eine wesentliche Rolle, weil sich danach die Größe der erforderlichen Versetzgeräte bestimmt. Es ist in diesen Fällen vorteilhaft, wenn das Fundament einzelne Eckfun-
damente aufweist, von denen mindestens eines als Regenwasserspeicher genutzt wird. Das oder die als Regenwasserspeicher genutzte(n) Eckfundament(e) kann entweder als Kasten mit rechteckigem oder quadratischem Grundriss ausgebildet sein oder hohlzylinderartig. Für die letztgenannte Ausführung können auch Normteile aus dem Kanalbau, z. B. Schachtunterteile, eingesetzt werden.
Wenn mehrere einzelne Eckfundamente als Regenwasserspeicher ausgebildet werden, ist es zweckmäßig, sie untereinander mit Rohrleitungen im Bereich der Speichersohle zu verbinden. Damit füllen und entleeren sich die einzelnen Speicherbehälter nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren. Es kann dabei vorteilhaft sein, wenn die Verbindungsrohre Gefälle aufweisen. In diesem Fall wird zweckmäßigerweise das Eckfundament mit dem Anschluss an den Dachablauf der Garage mit der höchstliegenden Sohle ausgeführt und das am weitesten entfernt liegende als Regenwasserspeicher ausgebildete Eckfundament mit der tiefstllegenden Sohle. An dieser Stelle wird dann vorteilhaft die Vorrichtung für die Entnahme des Regenwassers angeordnet.
Es kann notwendig sein, die als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teile des Fundaments nach längerer Betriebszeit zu reinigen, um vom Regenwasser mitgeführte und im Regenwasserspeicher abgesetzte Schmutzstoffe zu entfernen. Ferner muss mindestens eine Entnahmevorrichtung eingebaut sein, die gewartet werden muss. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, wenn die als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teile des Fundamentes mit Einstiegsöffnungen versehen sind. Die Einstiegsöffnungen können entweder innerhalb der Garage unter korrespondierenden Öffnungen im Garagenboden vorgesehen sein. Die als Regenwasserspeicher ausgebildeten Fundamentteile können aber auch die Garage nach außen überragen. In diesem Fall können die Einstiegsöffnungen außerhalb der Garage angeordnet sein.
Grundsätzlich könnte das gespeicherte Regenwasser zur Nutzung aus den als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teilen des Fundaments geschöpft werden. Es ist jedoch vorteilhaft, mindestens eine Entnahmevorrichtung anzuordnen, diese Entnahmevorrichtung kann beispielsweise eine Pumpe sein. Damit wird es auch möglich, Bewässerungsgeräte wie Regner anzuschließen.
Mindestens ein als Regenwasserspeicher ausgebildeter Teil des Fundaments ist zweckmäßigerweise an den Dachablauf der Garage angeschlossen. Vorteilhaft ist es, den unterhalb des Dachablaufes angeordneten Teil des Fundaments durch eine Fallleitung direkt mit dem Dachablauf zu verbinden. Es kann ferner auch noch mindestens ein als Regenwasserspeicher ausgebildeter Teil des Fundament mit einem Regenwasserzulauf von einer anderen Entwässerungsfläche versehen sein. Dies ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn der Bedarf an Regenwasser größer ist als die auf dem Garagendach anfallende Regenwassermenge.
Um ein Überstauen der als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teile des Fundaments auch bei langen Regenperioden zu vermeiden, ist zweckmäßigerweise mindestens bei einem als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teil es Fundaments ein Überlauf vorgesehen, der an den öffentlichen Kanal oder an einen Sickerschacht angeschlossen ist.
In Frostperioden könnten die als Regenwasserspeicher ausgebildeten Teile des Fundaments durch das Gefrieren des gespeicherten Regenwassers geschädigt werden. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn eine Wasserstandsabsenkung vorgesehen ist. Diese kann z. B. aus einer absperrbaren Kanalanschlussleitung bestehen, womit das gespeicherte Regenwasser vor der Frostperiode ganz oder teilweise aus dem Regenwasserspeicher abgelassen werden kann. Die Absperrvorrichtung kann dabei handbetätigt sein oder auch über einen im Speicher angeordneten Temperaturfühler automatisch gesteuert werden.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand von in Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Grundriss eines Garagenfundaments mit darauf stehender Garage, wobei das Fundament zwei über die Breite der Garage verlaufende Streifenfundamente aufweist und das hintere Streifenfundament als Regenwasserspeicher ausgebildet ist.
Fig. 2 den Längsschnitt durch das Garagenfundament nach Fig.1 mit darauf stehen-
der Garage entlang der in Fig. 1 eingetragenen Schnittlinie A-B-C-D
Fig. 3 den Grundriss eines Garagenfundaments mit darauf stehender Garage, wobei das Fundament an der Torseite ein über die Breite der Garage verlaufendes Streifenfundament und an der Rückwand zwei als Regenwasserspeicher ausgebildete Eckfundamente mit rechteckigem Grundriss aufweist.
Fig. 4 den Längsschnitt durch das Garagenfundament nach Fig.3 mit darauf stehender Garage entlang der in Fig. 3 eingetragenen Schnittlinie E-F-G-H-I-J.
Fig. 5 den Grundriss eines Garagenfundaments mit darauf stehender Garage, wobei das Fundament an allen vier Ecken als hohlzylinderartig als Regenwasserspeicher ausgebildete Eckfundamente aufweist.
In allen Figuren ist ein mehrteiliges Garagenfundament 2 mit darauf stehender Garage 4 dargestellt. Mindestens ein Teil des Garagenfundaments 2 ist als Regenwasserspeicher 6 ausgebildet. Ebenfalls in allen Figuren ist eine Vorrichtung 8 zur Wasserstandsabsenkung für Frostperioden dargestellt, die ein Abflussrohr 10 mit einem im Regenwasserspeicher 6 angeordneten Absperrventil 12 aufweist. Das Absperrventil 12 kann dabei entweder mit Handbetätigung oder mit einer automatischen Steuerung über einen im Regenwasserspeicher 6 angeordneten nicht dargestellten Temperaturfühler versehen sein. In allen Figuren ist ferner ein Überlauf 14 und ein Regenwasserzulauf 16 dargestellt. Neben dem dargestellten Regenwasserzulauf 16 können in allen Fällen weitere nicht dargestellte Regenwasserzuläufe in den Regenwasserspeicher 6 vorgesehen sein, z. B. zum Anschluss weitere Entwässerungsflächen. Das Abflussrohr 10 der Vorrichtung 8 zur Wasserstandsabsenkung und der Überlauf sind in nicht dargestellter Weise an den öffentlichen Kanal oder einen Sikkerschacht angeschlossen. Die als Regenwasserspeicher 6 ausgebildeten Teile des Garagenfundamentes 2 weisen in allen dargestellten Fällen Einstiegsöffnungen 18 auf.
In den Figuren 1 bis 4 ist der unter der Torwand angeordnete Teil der Garagenfundaments 2 nicht als Regenwasserspeicher 6 ausgebildet, sondern als massives
Streifenfundament 28.
In den Figuren 3 bis 5 ist jeweils eine Wasserentnahmevorrichtung 24 dargestellt, die beispielsweise als Tauchpumpe ausgebildet sein kann. Ferner liegen in diesen Figuren die Einstiegsöffnungen 18 außerhalb der Garage 4.
Dagegen sind in den Fig. 1 und Fig. 2 die Einstiegsöffnungen 18 innerhalb der Garage 4 angeordnet.
In Fig. 1 erstreckt sich das als Regenwasserspeicher 6 ausgebildete, als rechteckiger Kasten 30 geformte Teil des Garagenfundaments 2 über die ganze Breite der Garage 4 und überragt sie nach außen sowohl nach hinten als auch an den Seiten. Es kann aber auch abweichend von der Darstellung in Fig. 1 der als Regenwasserspeicher 6 ausgebildete Teil des Garagenfundaments 2 hinten und seitlich bündig mit der Garage 4 enden; dies ist insbesondere bei Grenzbebauung erforderlich. Die Einstiegsöffnung 18 liegt im dargestellten Fall mittig zur Breite der Garage 4, jedoch ist die Anordnung beliebig und kann z. B. auch in einer Ecke der Garage 4 liegen. Auch die Lage des Überlaufs 14 ist beliebig und richtet sich nach der Anschlussmöglichkeit. Dagegen liegt der Regenwasserzulauf 16 zweckmäßigerweise direkt unter dem Dachablauf der Garage 4.
In Fig. 2 ist diese Anordnung des hier als Fallrohr ausgebildeten Regenwasserzulaufs 16 direkt unter dem Dachablauf 20 des wannenförmig ausgebildeten Garagendaches 22 dargestellt. Die Einstiegsöffnung 18 in den Regenwasserspeicher 6 ist unter einer korrespondierenden Öffnung 36 im Garagenboden 38 angeordnet und mit einem Deckel 40 abgedeckt. Man erkennt, dass der Überlauf 14 unmittelbar unter der Decke 42 des Regenwasserspeichers 6 angeordnet ist und den höchsten Wasserstand im Regenwasserspeicher 6 begrenzt. Die Vorrichtung 8 zur Wasserstandsabsenkung ist in der unteren Hälfte des Regenwasserspeichers 6 angeordnet. Die Höhenlage richtet sich nach der zu erwartenden Frosttiefe und muss so gewählt werden, dass ein Gefrieren des gespeicherten Wassers bei abgesenktem Wasserstand vermieden wird.
In Fig. 3 sind zwei als rechteckige Eckfundamente 32 geformte Teile des Gara-
genfundaments 2 als Regenwasserspeicher 6 ausgebildet. Diese Eckfundamente 32 sind jeweils unter einer hinteren Ecke der Garage 4 angeordnet und überragen die Garage 4 seitlich und nach hinten. Auch hier kann, wenn erforderlich, der seitliche Überstand über die Garage entfallen. Wegen der hier vorgesehen Anordnung der Einstiegsöffnungen 18 außerhalb der Garage 4 ist jedoch ein Überstand über die Garage 4 entweder nach Hinten oder zur Seite erforderlich. Je nach den örtlichen Verhältnissen können die Einstiegsöffnungen 18 entweder hinter oder neben der Garage 4 angeordnet sein. Die Wasserentnahmevorrichtung 24 ist in diesem Fall im gleichen Eckfundamenten 32 angeordnet, in den auch der Regenwasserzulauf 16 mündet. Zwischen den beiden Eckfundamenten 32 ist eine Verbindungsleitung 26 angeordnet. Es ist nicht zwingend, dass beide hintere Eckfundamente 32 als Regenwasserspeicher 6 ausgebildet sind. Wenn nur ein Eckfundament 32 als Regenwasserspeicher 6 ausgebildet werden soll, wird dazu zweckmäßigerweise das unter dem Regenwasserzufluss 16 angeordnete Eckfundament 32 gewählt.
In Fig. 4 ist die Einstiegsöffnung 18 durch einen Deckel 40 abgedeckt. Der Überlauf 14 ist wiederum unmittelbar unterhalb der Decke 42 des Regenwasserspeichers 6 angeordnet. Die Vorrichtung 8 zur Wasserstandsabsenkung liegt wie in Fig. 2 dargestellt in der unteren Hälfte des Regenwasserspeichers 6; für die Höhenlage gilt das bei Fig. 2 Gesagte. Die hier als Tauschpumpe dargestellte Wasserentnahmevorrichtung 24 ist knapp über dem Boden 44 des Regenwasserspeichers 6 angeordnet, um einerseits das Speichervolumen möglichst vollständig nutzen zu können, andererseits aber noch einen Absetzraum für Schmutzstoffe zu haben. Die Verbindungsleitung 26 zwischen den beiden Eckfundamenten 32 ist unmittelbar über dem Boden 44 angeordnet und ermöglicht den gemeinsamen Betrieb der beiden Regenwasserspeicher 6 nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren.
In Fig. 5 weist das Garagenfundament 2 unter allen Ecken der Garage 4 als hohlzylinderartig ausgebildete Eckfundamente 34 auf, die über Verbindungsleitungen 26 untereinander verbunden sind und als Regenwasserspeicher 6 dienen. Es genügt in diesem Fall, dass eine gemeinsame Vorrichtung 8 zur Wasserstandsabsenkung, ein gemeinsamer Überlauf 14 und eine einzige Wasserentnahmevorrichtung 24 für alle vier Eckfundamente 34 vorgesehen sind, da durch die am Boden der Eckfundamente 34 angeordneten Verbindungsleitungen 26, die Eckfundamente 34 als kommunizie-
rende Röhren wirken. Die Eckfundamente 34 können hier z. B. handelsübliche Schachtunterteile sein.

Claims (14)

1. Garagenfundament, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Fundamentes (2) als Regenwasserspeicher (6) ausgebildet ist.
2. Garagenfundament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Regenwasserspeicher (6) ausgebildete Teil des Fundaments (2) ein Streifenfundament (30) bildet, das sich mindestens über den größten Teil der Breite oder der Länge der Garage (4) erstreckt.
3. Garagenfundament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fundament (2) einzelne Eckfundamente (32, 34) aufweist, von denen mindestens eines als Regenwasserspeicher (6) ausgebildet ist.
4. Garagenfundament nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeten Eckfundamente (32) kastenförmig mit rechteckigem oder quadratischem Grundriss ausgebildet sind.
5. Garagenfundament nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeten Eckfundamente (34) hohlzylinderartig ausgebildet sind.
6. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeten Eckfundamente (32, 34) durch Rohrleitungen (26) im Bereich des Bodens (44) des Regenwasserspeichers (6) miteinander verbunden sind.
7. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dass die als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeten Teile des Fundamentes (2) mit Einstiegsöffnungen (18) versehen sind.
8. Garagenfundament nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstiegsöffnungen (18) unter korrespondierenden Öffnungen (36) im Garagenboden (38) angeordnet sind.
9. Garagenfundament nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeten Teile des Fundaments (2) die Garage (4) im Grundriss nach außen überragen und die Einstiegsöffnungen (18) außerhalb der Garage angeordnet sind.
10. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dass mindestens ein als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeter Teil des Fundaments (2) eine Entnahmevorrichtung (24) für gespeichertes Regenwasser aufweist.
11. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeter Teil des Fundaments (2) an den Dachablauf (20) der Garage (4) angeschlossen ist.
12. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeter Teil des Fundaments (2) einen Anschluss für einen weiteren Regenwasserzulauf aufweist.
13. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeter Teil des Fundaments (2) einen Überlauf (14) aufweist.
14. Garagenfundament nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein als Regenwasserspeicher (6) ausgebildeter Teil des Fundaments (2) eine Vorrichtung (8, 10, 12) für die Wasserstandsabsenkung in Frostperioden aufweist.
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