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DE20103863U1 - Holzblasinstrument - Google Patents

Holzblasinstrument

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Publication number
DE20103863U1
DE20103863U1 DE20103863U DE20103863U DE20103863U1 DE 20103863 U1 DE20103863 U1 DE 20103863U1 DE 20103863 U DE20103863 U DE 20103863U DE 20103863 U DE20103863 U DE 20103863U DE 20103863 U1 DE20103863 U1 DE 20103863U1
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DE
Germany
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bearing
roller
instrument according
woodwind instrument
bolt
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Expired - Lifetime
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DE20103863U
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English (en)
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

Holzblasinstrument
Die Erfindung betrifft ein Holzblasinstrument mit einer im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Klappenmechanik.
Bei den bekannten Holzblasinstrumenten, z.B. bei einem Fagott, einem Kontrafagott, einer Pikkoloflöte, einer große Flöte, einer Querflöte, einer Klarinette oder einer Oboe und deren Bauvarianten ist es bekannt, die Walze an den Lagerhaltern mittels einstellbaren Kegelzapfenlager zu lagern. Dabei wird ein Kegelzapfen mit einem Außengewinde in das Innengewinde eines jeden Lagerhalters derart eingeschraubt, dass die kegelförmigen Zapfenansätze aus den sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Lagerhalter hervorstehen. Die Walze weist eine kegelförmige Lageröffnung auf, in die der kegelförmige Zapfenansatz konturenangepasst eingreift. Durch Verdrehen des Kegelzapfens mit seinem Gewinde in dem Lagerhalter ist das Lager so einstellbar, dass eine Leichtgängigkeit der Walze gegeben ist. An der Walze sind entweder Kopplungsmechaniken zur indirekten Betätigung einer Klappe oder mehrerer Klappen vorgesehen sowie eine Kopplungsmechanik mit einem Betätigungshebel mit Betätigungsfläche oder aber die Teile sind über Hebel direkt an der Walze befestigt.
Holzblasinstrumente bestehen aus einem natürlichen Werkstoff. Der Instrumentenkörper arbeitet in Abhängigkeit von Alter und klimatischen Verhältnissen in der Umgebung, in der das Instrument benutzt wird. Darüber hinaus arbeiten sich die Lager bei ständigen Gebrauch aus. Der Kegelzapfen und die Walze bestehen aus Metall, wobei der Kegelzapfen aus einem härteren Metall besteht. Dies führt dazu, dass das Lagerspiel sich vergrößert. Wenn darüber hinaus die Abstandsweiten sich um wenige zehntel Millimeter zwischen den beiden Lagerhaltern vergrößern, so ist
ein größeres Spiel der Lager nicht auszuschließen, was zu unangenehmen Klappergeräuschen bei Betätigung der Klappenmechanik führt. Ein Nachstellen der Lager durch Eindrehen der Kegelzapfen ist unerlässlich. Dies bedingt ein hohes Maß an Fertigkeit, um das Lager so einzustellen, dass es geräuschfrei arbeitet und eine Leichtgängigkeit der gegen die Kraft einer Feder bewegbaren Klappenmechanik sichergestellt ist.
Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Klappenmechanik, insbesondere die Halterung der Walze bei einem Holzblasinstrument der gattungsgemäßen Art so auszubilden, dass eine geräuscharme Lagerung gewährleistet ist, auch dann, wenn ein etwas größeres Lagerspiel gegeben ist.
Gelöst wird die Aufgabe durch Ausgestaltung der Klappenmechanik bei einem Holzblasinstrument der gattungsgemäßen Art durch die im Anspruch 1 angegebene technische Lehre. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 12 detailliert angegeben. Im Anspruch 13 sind Holzblasinstrumente verschiedener Art beispielhaft und ohne Anspruch auf Vollständigkeit angegeben, die eine Klappenmechanik mit der nach der Erfindung ausgebildeten Lagerung der Walze aufweisen.
Besonders vorteilhaft hat sich die Ausführungsform nach Anspruch 3 erwiesen, die gewährleistet, dass auch bei größeren Längsverstellungen eine unmittelbare Fixierung an einem Lagerhalter gegeben ist, so dass auch dann, wenn der Instrumentenkörper, an dessen Umfang in Längsrichtung die beiden Lagerhalter angeordnet sind, sich geringfügig verlängern sollte, kein Nachstellen des Lagers erforderlich ist.
Die Erfindung wird nachfolgend am Beispiel der Realisierung an einem Fagott näher beschrieben.
Das in Figur 1 dargestellte Fagott ist ein Holzblasinstrument und zählt wie die Oboe zu den Doppelrohrinstrumenten. Das Fagott besteht aus einem mehrgliedrigen Instrumentenkörper:
einem Schallstück 1, auch Stürze oder Kopfstück genannt, einem ... · j ; ·
f:X.f;-":.f:1
zweiten Teil, der sogenannten Bassstange 2 oder auch Bassröhre genannt, einem dritten Teil, dem Stiefel 3, in welchem die Bassröhre 2 und der vierte Teil, der Flügel 4, münden. Am Kopf des Flügels 4 befindet sich der S-Bogen 7, an dem das nicht dargestellte Mundstück befestigbar ist. Das Fagott weist ferner eine Reihe von Tonlöchern auf, die als Fingerlöcher und/oder als durch Klappen verschließbare Löcher ausgebildet sind. Die Tonlöcher, die über Klappen verschließbar sind, werden über eine Klappenmechanik 8 verschlossen und können hierüber bedient werden. Die einzelnen Teile sind, in bekannter Weise zusammengesteckt und weisen Korkdichtungen auf. Zur Stabilität der Verbindung sind Manschetten 5 und 6 aus Metall vorgesehen. Die verwendeten Hölzer der einzelnen Teile des Instrumentenkörpers können aus gleichem oder unterschiedlichem Holz bestehen. Die Tonlöcher dienen zur Klangabstimmung. Mit den bekannten Fagotten werden Töne im Frequenzbereich von ca. 58 bis ca. 880 Hz erzeugt. Mit einem Kontrafagott können Töne der Suboktave bis zur zweigestrichenen Oktave, also in einem Bereich von ca. 27 bis ca. 24 0 Hz, und mit einem Oktavfagott Töne von ca. 116 bis ca. 1046 Hz erzeugt werden. Das Fagott ist hier nur beispielhaft für alle Holzblasinstrumente mit Klappenmechanik angeführt.
Aus Figur 2 ist die erfindungsgemäß ausgebildete Klappenmechanik ersichtlich. Von der Klappenmechanik sind im Teilschnitt nur eine Walze 9, linke und rechte Lagerhalter 10 und 11 und der Instrumentenkörper 4 im Ausschnitt dargestellt. Die Anordnung ist auch vergrößert dargestellt, um die Art der Verbindung besser zu veranschaulichen. In beiden Lagerhaltern 10 und
11 sind Durchgangsbohrungen 12 eingebracht. In diese Durchgang sbohrungen sind Lagerbuchsen 13 aus Kunststoff eingesetzt. Sie weisen jeweils einen Bund 14 auf, so dass beim Eindrücken der Lagerbuchsen 13 diese nicht durch die Durchgangsbohrungen
12 hindurchgedrückt werden können. Die Lagerhalter 10 und 11 bestehen aus Metall und werden bekanntlich auch als Säulchen bezeichnet. In der Walze 9 sind beidseitig Gewindebohrungen 15 eingebracht. In diese wird ein rechter Lagerbolzen 16 mit einem Gewindeansatz 17 eingeschraubt. Der Gewindeansatz 17 weist beispielsweise ein Gewinde Ml, 4 bis M4 auf. Der Lagerbolzen
selbst ist zylinderförmig ausgeführt und weist stirnseitig einen Schlitz für einen Schraubenzieher und einen Durchmesser ca. 2,2 mm auf (bei größerem Durchmesser des Gewinde zapf ens entsprechend größer) . Der Lagerbolzen 16 wird in die Walze hineingeschraubt und in die Lagerbuchse 13 hineingesteckt. Es ist dabei ersichtlich, dass die Stirnseite der Walze 9 an dem Kunststoffbund 14 anliegt. In die Gewindebohrung 15 an der rechten Seite wird sodann ein Lagerbolzen 18 mit einem Gewindeansatz 17 in die Lagerbuchse 13 eingesetzt und zur Sicherung der Walze 9 in die Gewindebohrung 15 eingeschraubt. Der Kopf 19 am vorderen Bolzenende fixiert dabei die Walze 9 an dem linken Lagerhalter 10. Die beiden Lagerbolzen sind aus Metall gefertigt, z.B. aus Edelstahl. Der Kopf 19 ist als Schraubkopf ausgeführt, so dass mit einem Schraubenzieher der Gewindeansatz 17 auf einfache Weise in die Gewindebohrung 15 eingeschraubt werden kann. Das axiale Spiel der Walze 9 wird bestimmt durch die Einschraubtiefe des Gewindeansatzes 17 an dem Lagerbolzen 18.

Claims (13)

1. Holzblasinstrument mit einem Instrumentenkörper mit mindestens einem Tonloch, das von einer Klappe verschlossen ist, die mittels einer Klappenmechanik durch manuelle Betätigung bedienbar ist, welche Klappenmechanik mindestens eine Walze aufweist, die zwischen zwei auf dem Mantel des Instrumentenkörpers in Längsrichtung beabstandet angeordneten, aus Metall bestehenden Lagerhaltern mit Lagern zwischengefügt und hierin oder hieran drehbar gelagert ist, welche Walze direkt oder über Kopplungsmechaniken mit der Klappe einerseits und/oder mit einem Bedienhebel mit einer Betätigungsfläche für einen Finger andererseits verbunden ist, wobei durch Druck auf die Bedienbetätigungsfläche die Klappe von dem Tonloch abhebt und beim Abheben des Fingers das Tonloch verschließt, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Lager Kunststoffgleitlager sind und aus Kunststoff- Lagerbuchsen (13) bestehen, wobei mindestens eine der Lagerbuchsen (13) eine durchgehende Lagerbohrung aufweist, die von der anderen Seite des Lagerhalters (10, 11) zugänglich ist,
- dass die Kunststoff-Lagerbuchsen (13) aus in den Lagerhaltern (10, 11) eingebrachten, aufeinander zuweisenden Aufnahmeöffnungen (12) vorstehen und die Stirnflächen der Lagerhalter (10, 11) derart überstehen, dass die aus Metall bestehende Walze (9) mit ihren Stirnseiten an den Stirnflächen der Kunststoff-Lagerbuchsen (13) anliegt oder diese in einem solchen Abstand enden, dass die Walze (9) drehbar ist,
- dass an einem Ende der Walze (9) ein Lagerbolzen (16) vorstehend und ortsfest oder in eine axiale Bohrung oder in einem Gewindeloch in der Walze eingesetzt oder eingeschraubt ist und
- dass das zweite Ende der Walze (9) durch einen in einer Bohrung oder Gewindelängsbohrung der Walze einsetzbaren Lagerbolzen (18), der durch die Kunststoff-Lagerbuchse (13) und den Lagerhalter (10) hindurch gesteckt ist, drehbar gelagert ist, wobei ein Steckansatz oder das Gewinde (17) des Lagerbolzens (18) gleich oder kleiner dem Außendurchmesser des Lagerbolzens (18) ist und dieser dem Innendurchmesser der Lagerbohrung (7) in der Lagerbuchse (13) angepasst ist.
2. Holzblasinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoff-Lagerbuchsen (13) je einen Bund (14) aufweisen und dass die Buchsen (13) in die Aufnahmeöffnungen in den Lagerhaltern (10, 11) von der Seite her eingesetzt sind, die sich gegenüberstehen, so dass der Überstand durch die Höhe bzw. Dicke des Bundes definiert ist.
3. Holzblasinstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (9) durch einen einsetzbaren Lagerbolzen (18) mit Kopf (19) fest an einem Lagerhalter (10) fixiert ist, wobei die Länge des Lagerbolzens (18) der Länge der Lagerbohrung in der Lagerbuchse (13) zuzüglich einer eventuell gegebenen Überstandslänge der mit Durchgangsbohrung (12) in dem Lagerhalter (10) entspricht oder geringfügig um ein definiertes Maß länger ist.
4. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden axialen Bohrungen oder Gewindebohrungen in der Walze (9) Lagerbolzen (18) mit Kopf (19) eingesetzt sind, wobei der eine Lagerbolzen länger ausgebildet ist als der andere.
5. Holzblasinstrument nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Lagerbolzen (16) ohne Kopf vor dem Einsetzen der Walze vormontiert und in die Lagerbohrung der einen Lagerbuchse (13) eingesetzt ist und in die Gewindebohrung am anderen Walzenende der Schraubansatz (17) eines Lagerbolzens (18) mit Kopf (19) durch die Lagerbohrung der Lagerbuchse (13) hindurch eingeschraubt ist.
6. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbuchsen Polyamidbuchsen sind.
7. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffbuchsen Buchsen mit einer Gleitschicht sind und der Lagerbolzen ein Metallbolzen ist.
8. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (16, 18) ein Metallbolzen mit einer Gleitschicht ist.
9. Holzblasinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (9) aus Metall besteht und die Bolzen (16, 18) mit ihren Schraub- oder Arretierungsansätzen zum Einfügen in die zentrischen Längsbohrungen in den Enden der Walze (9) aus Metall oder aus Kunststoff bestehen.
10. Holzblasinstrument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Walze und mindestens der Kopf (19) des Bolzens (18) metallisiert, insbesondere versilbert sind.
11. Holzblasinstrument nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbolzen (13) aus nicht rostendem Stahl bestehen.
12. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Walze (9) ein Übertragungsglied für eine Kopplungsmechanik zur Drehbewegungsübertragung auf eine in Längsrichtung des Instrumentenkörpers angeordnete, jedoch versetzt oder geradlinig sich anschließende weitere Walze einer Klappenmechanik befestigt ist.
13. Holzblasinstrument nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Fagott, eine Flöte, eine Klarinette oder eine Oboe ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20112654U1 (de) 2001-08-02 2001-11-08 Eppelsheim, Benedikt, 80469 München Kontrafagott
DE102012006123A1 (de) 2012-03-19 2013-09-19 Technische Universität Dresden Holzblasinstrument

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FR2652187B1 (fr) 1989-09-15 1992-08-21 Buffet Crampon Sa Procede de montage de la tringle d'une cle entre deux piliers dans un instrument de musique et instrument de musique obtenu.

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