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DE20103404U1 - Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs von Teleskoptribünen - Google Patents

Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs von Teleskoptribünen

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DE20103404U1
DE20103404U1 DE20103404U DE20103404U DE20103404U1 DE 20103404 U1 DE20103404 U1 DE 20103404U1 DE 20103404 U DE20103404 U DE 20103404U DE 20103404 U DE20103404 U DE 20103404U DE 20103404 U1 DE20103404 U1 DE 20103404U1
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DE
Germany
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light beam
telescopic
optical
grandstand
vehicles
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Expired - Lifetime
Application number
DE20103404U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/12Tribunes, grandstands or terraces for spectators
    • E04H3/123Telescopic grandstands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

• · t···
F:\IJBDHF\DHFANM\ALL2 943
Anmelder:
Werner Hansal
Grabengasse 22
94032 Passau
1953018
26 .02.2001 fuh / emz
Titel:"^Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs von Teleskoptribünen
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs der Fahrreihen von Teleskoptribünen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei derartigen Teleskoptribünen werden die Fahrreihen elektromotorisch angetrieben und mittels Antriebsräder in Form von Reibradwalzen oder -rollen bewegt. Eine derartige Antriebsvorrichtung gewährleistet bei den bekannten Teleskoptribünen aufgrund verschiedener Einflüsse der Bodenbeschaffenheit jedoch keinen exakten parallelen Lauf.
Dies führt dazu, dass die Fahrreihen der Teleskoptribüne verkanten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs der Fahrreihen von Teleskoptribünen der eingangs genannten Art zu schaffen, mittels der eine automatische Steuerung des Parallellaufs der Fahrreihen einer Teleskoptribüne in konstruktiv und kostenmäßig günstiger Weise erreicht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs der Fahrreihen von Teleskoptribünen der genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist mittels Lichtschrankensteuerung erreicht, dass je nach sich einstellendem Schräglauf die eine oder andere Antriebseinheit kurzzeitig abgeschaltet oder verlangsamt werden kann. Damit ist ein genauer Parallellauf der Fahrreihen von Teleskoptribünen beim Ein- und Ausfahren in automatischer Weise gewährleistet.
Gemäß einem ersten und einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Merkmale nach Anspruch 2 bzw. 3 vorgesehen, wonach die Sendevorrichtung am einen Teleskopende und die Empfängervorrichtung am anderen Teleskopende oder die
optische Sendevorrichtung und die optische Empfängervorrichtung am selben vorzugsweise ortsfesten Ende der Teleskoptribüne vorgesehen ist bzw. sind.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung sind die Merkmale nach Anspruch 4 vorgesehen, was im Gegensatz zu einem einzigen Lichtstrahl steuerungstechnisch einfacher zu handhaben ist.
Um gewisse Toleranzen vorgeben zu können, sind die Merkmale nach Anspruch 5 vorgesehen. Mit den Merkmalen nach Anspruch ist eine genaue und bereits bei kleinen Abweichungen ansprechende Regelung erreichbar. Ein ausreichender Abstand ist dabei dann gegeben, wenn die Merkmale nach Anspruch 7 vorgesehen sind.
Eine bevorzugte Antriebsvorrichtung ergibt sich nach den Merkmalen des Anspruchs 8.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
Figur 1 in schematischer Draufsicht eine Teleskoptribüne in ausgefahrener Position,
Figur 2 eine Seitenansicht gemäß Pfeil II der Figur 1 und
Figur 3 eine der Figur 2 entsprechende Ansicht, jedoch in einfahrener Position der Teleskoptribüne.
Die in der Zeichnung dargestellte Teleskoptribüne 10 besitzt mehrere fahrbare Tribünenteile bzw. Fahrreihen 13 bis 17 und ein ortsfestes Tribünenteil 11, das bspw. an einer Gebäudewand gehalten ist. Sowohl das ortsfeste Tribünenteil 11 als auch die verfahrbaren Tribünent.eile bzw. Fahrreihen 13 bis 17 sind mit nicht im einzelnen dargestellten Sitzreihen und Laufgängen versehen. Die jeweiligen Fahrreihen 13 bis 17 sind nicht nur mit untereinander passenden Sitzreihen sondern auch mit ineinander- bzw. nebeneinandergreifenden Fahrgestellen 20 versehen, die auf Rollen 21 längs eines Gebäudebodens 22 oder dgl. verfahrbar sind.
Die vordere Fahrreihe 17 besitzt an ihrem Fahrgestell 20 außer den Rollen 21 eine Antriebsvorrichtung in Form von zwei identischen Antriebseinheiten 25 und 26, die in einem Abstand voneinander nahe dem betreffenden Längsende der vorderen Fahrreihe 17 angeordnet sind. Die Antriebseinheit 25, 26 besitzt einen Elektromotor 27, der über ein Getriebe 28 zwei zu beiden Seiten des Getriebes angeordnete Reibradwalzen 29 antreibt, die sich am Gebäudeboden 22 oder dgl. abstützen. Mit Hilfe dieser Antriebseinheiten 25 und 26 ist die Teleskoptribüne 10 aus einer in Figur 1 bzw. 2 dargestellten ausgezogenen Stellung in eine in Figur 3 dargestellte eingefahrene Stellung und umgekehrt verfahrbar.
Die Teleskoptribüne 10 besitzt eine Parallellauf-Steuervorrichtung 30, die zwei parallele im Abstand angeordnete optische Einheiten 31 und 32 aufweist, die im wesentlichen identisch und nach Figur 1 in einem Bereich zwischen den beiden Antriebseinheiten 25 und 26 angeordnet sind. Jede optische Einheit 31, 32 besitzt einen optischen Sender 33, 33' und einen optischen Empfänger 34, 34' zum Senden bzw. Empfangen eines Lichtstrahles, vorzugsweise Infrarotlichtstrahles 35, 35'. Beim Ausführungsbeispiel ist der optische Sender 33, 33' an einer Rückwand 36 des ortsfesten Tribünenteils 11 und der mit einer Lochblende bestückte optische Empfänger 34, 34' am vorderen Ende 37 der vorderen Fahrreihe 17 befestigt. An der Rückwand 3 6 des ortsfesten Tribünenteils 11 ist außerdem eine Steuereinheit 38, die einerseits mit den optischen Einheiten- 31 und 32 und andererseits mit den Antriebseinheiten 25 und 26 in nicht dargestellter Weise elektrisch verbunden ist.
Jedem Lichtstrahl 35, 35' ist ein Lichtstrahlbegrenzer 39 bzw. 39' zugeordnet, welche Lichtstrahlbegrenzer 3 9 und 39' am hinteren Ende 41 der vorderen Fahrreihe 17 und damit in einem axialen Abstand zum optischen Empfänger 34 bzw. 34' angeordnet sind. Der Begrenzer 39, 39' ist bspw. ein Blechfinger, dessen freies Ende in seinem geringen Abstand zum Lichtstrahl 35 bzw. 35' einstellbar ist, um damit bestimmte Abweichungstoleranzen von dem exakten Parallellauf vorgeben zu können. Die beiden Begrenzerfinger 39, 39' sind einander gegengerichtet
vorgesehen. Bei genauem Parallellauf gelangt der Lichtstrahl 35, 35' vom optischen Sender 33, 33' ausgehenden den . Begrenzerfinger 39, 39' vorbei zum optischen Empfänger 34, 34'. In diesem Steuerungszustand sind beide Antriebseinheiten 2 5 und 2 6 gleichmäßig angetrieben.
Figur 1 zeigt strichpunktiert und beispielhaft eine mögliche Unparallelität der vorderen Fahrreihe 19 beim Ein- oder Ausfahren. In diesem Zustand, in dem die vordere Fahrreihe um den angenommenen vorderen Eckpunkt 40 um einen kleinen Winkel &agr; verschwenkt ist, entfernt sich der Begrenzerfinger vom Lichtstrahl 35, während der Begrenzerfinger 39' in die Bahn des Lichtstrahls 35' gelangt, so dass der Lichtstrahl 35' unterbrochen wird und der optische Empfänger 34' kein Signal an die Steuereinheit 38 abgibt. In diesem Zustand der Unparallelität, der über die eingestellte Toleranzgrenze hinausgeht, wird über die Steuereinheit 3 8 die abgewandte Antriebseinheit 25 entweder angehalten bzw. stillgesetzt oder verlangsamt, bis der Begrenzerfinger 39' wieder aus der Bahn des Lichtstrahls 35' gelangt und damit die Parallelität wieder erreicht ist. Entsprechendes gilt, wenn die vordere Fahrreihe 17 um den gegenüberliegenden Punkt 40' verdreht sich bewegt.
Wenn auch beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Antriebseinheiten 25 und 26 für die vordere Fahrreihe der Teleskoptribüne 10 dargestellt sind, versteht es sich, dass je nach Länge der Teleskoptribüne 10 mehr als zwei
Antriebseinheiten vorgesehen sein können, die dann entweder über die dargestellte Steuervorrichtung 30 paarweise oder dgl. angesteuert oder von mehreren jeder Antriebseinheit zugeordneten optischen Einheiten einzeln angesteuert werden können.
Ferner ist es auch möglich, die optischen Sender an der vorderen angetriebenen Fahrreihe und die optischen Empfänger ortsfest anzubringen.
Gemäß einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung sind sowohl die optischen Sender als auch die optischen Empfänger am ortsfesten Tribünenteil vorgesehen, wobei zur Lichtstrahlumlenkung bzw. -rücklenkung jeweils eine Spiegel- bzw. Reflektoreinheit an der vorderen Fahrreihe vorgesehen ist. Jeder Reflektoreinheit ist ein Begrenzer zugeordnet, der bei Sehräglauf der vorderen angetriebenen Fahrreihe 17 in die Bahn des umgelenkten Teils des Lichtstrahles tritt und so zu einem Steuerungseingriff in den Antrieb, wie vorstehend beschrieben, führt. Es ist auch möglich, unter Vermeidung des Begrenzers die Reflektoreinheit unmittelbar zum Steuerungseingriff zu verwenden, indem die bei Schräglauf sich winklig verdrehende Reflektoreinheit den Reflexionslichtstrahl am Empfgänger vorbeiführt.
Es versteht sich, dass die Antriebseinheiten auch in anderer Weise ausgestaltet sein können.

Claims (8)

1. Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs der Fahrreihen (132 bis 17) von Teleskoptribünen (10), bei denen die vordere Fahrreihe (17) mit einer Antriebsvorrichtung (25, 26) zum teleskopischen Ein- und Ausfahren aller Fahrreihen (13 bis 17) in eine bzw. aus einer ortsfesten Tribünenreihe (11) versehen ist und die Antriebsvorrichtung (25, 26) mindestens zwei über die Breite der Teleskoptribüne (10) verteilt angeordnete Antriebseinheiten (25, 26) aufweist, gekennzeichnet durch eine optische Sendevorrichtung (33) und eine optische Empfängervorrichtung (34), durch eine den Lichtstrahl (35) zwischen optischer Sende- und Empfängervorrichtung (33, 34) bei Schräglauf zumindest teilweise abdeckenden und/oder ablenkenden Vorrichtung (39) und durch eine die Antriebseinheit(en) (25, 26) in Abhängigkeit von der Lage der Abdeck- bzw. Ablenkvorrichtung (39) ansteuernde Steuereinheit (38).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Sendevorrichtung (33) am einen vorzugsweise ortsfesten Teleskopende der Teleskoptribüne (10) und die optische Empfängervorrichtung (34) am anderen vorzugsweise verfahrbaren Teleskopende der Teleskoptribüne (10) angeordnet und die Abdeckvorrichtung durch einen Lichtstrahlbegrenzer (39) gebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Sendevorrichtung (33) und die optische Empfängervorrichtung (34) am selben vorzugsweise ortsfesten Teleskopende der Teleskoptribüne (10) angeordnet und die Ablenkvorrichtung durch einen Lichtstrahlreflektor am anderen vorzugsweise verfahrbaren Teleskopende der Teleskoptribüne (10) gebildet ist.
4. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen von zwei oder mehr parallelen Lichtstrahlen (35), vorzugsweise Infrarotstrahlen, die optische Sendevorrichtung zwei oder mehr Sender (33) und die optische Empfängervorrichtung zwei oder mehr Empfänger (34) besitzt und dass jedem Lichtstrahl (35) ein Lichtstrahlbegrenzer (39) oder -reflektor zugeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahlbegrenzer (39) durch einen Finger gebildet ist, dessen Abstand zum Lichtstrahl (35) bei Geradlauf einstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahlbegrenzer (39) in einem axialen Abstand zum Empfänger (34) angeordnet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtstrahlbegrenzer (39) am inneren und der Empfänger (34) am äußeren Ende der vorderen Fahrreihe (17) angeordnet ist.
8. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (25, 26) mittels Elektromotor (27) angetriebene Reibradwalzen (29) oder -rollen aufweist.
DE20103404U 2001-02-27 2001-02-27 Einrichtung zum Steuern des Parallellaufs von Teleskoptribünen Expired - Lifetime DE20103404U1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3013493A1 (de) * 1979-04-12 1980-10-30 Nijha Nv Ausfahrbare tribuene
DE19856222A1 (de) * 1998-12-04 2000-06-08 H & M Sitz Systeme Gmbh Teleskoptribüne

Patent Citations (2)

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