DE19519783A1 - Kurvengängiges Regalbediengerät - Google Patents
Kurvengängiges RegalbediengerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Regalbediengerät nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Regalbediengeräte werden zur Beschickung
von Großlagern, insbesondere Hochregallagern, in viel
fältiger Form verwendet. Neben Regalbediengeräten für reine
Geradeausfahrt gibt es weiterhin solche, die kurvengängig
sind und gegebenenfalls mittels einer Weiche auf eine Ab
zweigung gefahren werden können.
Ein solches Gerät ist bekannt aus der deutschen
Gebrauchsmusterschrift DE-84 09 357 U1.
Während bei geradeaus laufenden Geräten der genann
ten Art keine besonderen Probleme im Hinblick auf das Ab
rollverhalten zwischen einem Laufrad und darunterliegender
Laufschiene zu beachten waren, bestehen bei kurvengängigen
Geräten der genannten Art hier stets besondere Anforde
rungen, da der Wechsel von Geradeausfahrt zur Kurvenfahrt
in typischer Weise einen hohen Verschleiß des Laufrades
verursacht.
Dieser wird im wesentlichen dadurch hervorgerufen,
daß beim Einfahren in eine Kurve voraus laufende Führungs
räder eines Drehschemels das Laufrad, während es sich noch
auf einem geraden Schienenabschnitt befindet, bereits quer
zu dessen Laufrichtung verschieben müssen, unter Aufbringung
entsprechend hoher Kräfte.
Ein Vorschlag, das genannte Problem zu lösen, ist
aus der genannten DE-84 09 357 U1 bereits bekannt.
Die dort vorgeschlagene Lösung besteht darin, ein
vorgesehenes Kurvenstück einer Laufschiene in spezieller
Weise zu verlängern, so daß z. B. eine vorgesehene Rechts
kurve kurzfristig mit einer kurzen Linkskurve angefahren
wird, was jedoch das zugrundeliegende Problem nicht prinzi
piell eliminiert. Außerdem erschwert diese Konstruktion
die Herstellung und Anordnung zugehöriger Weichen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Auf
gabe zugrunde, ein Regalbediengerät zu schaffen, welches
für Geradeausfahrt und Kurvenfahrt geeignet ist und mit
Laufrädern versehen ist, welche in Drehschemeln gelagert
werden, wobei ein Laufrad während einer Fahrt des Regal
bediengerätes so geführt werden soll, daß Abnutzung von
Rad und/oder Laufschiene durch ungünstige Laufgeometrie
weitestgehend vermieden werden soll, insbesondere kein
Querversatz des Laufrades senkrecht zur Fahrtrichtung bei
verschiedenen Fahrzuständen erfolgen soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das erfindungsgemäße
Regalbediengerät, insbesondere seine Dreh
schemel, folgendes umfaßt:
- - zwei Seitenführungsrollen erster Art, welche jeweils einer der beiden vertikalen Seitenführungsflächen der Laufschie ne zugeordnet sind und auf diesen jeweils im wesentlichen spielfrei aufliegen, wobei die im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen der Seitenführungsrollen eine Ebene aufspannen, welche die Laufschiene im wesentlichen senk recht schneidet und die bei gebogenen Laufschienen (Kurven stücken) durch deren jeweiligen Krümmungsmittelpunkt geht, sowie außerdem die Drehachse des Laufrades schneidet;
- - zwei Seitenführungsrollen zweiter Art, welche einer ersten Seitenführungsfläche der Laufschiene zugeordnet sind und bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes auf der ersten Seitenführungsfläche spielfrei aufliegen, wobei die im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen der Seiten führungsrollen eine Ebene aufspannen, welche senkrecht zu der durch Seitenführungsrollen erster Art aufgespannten Ebene steht;
- - zwei Seitenführungsrollen dritter Art mit im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen, welche einer zweiten Sei tenführungsfläche der Laufschiene zugeordnet sind und bei Kurvenfahrt des Regalbediengerätes auf der zweiten Seiten führungsfläche im wesentlichen spielfrei aufliegen, hin gegen bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes einen kon stanten Abstand zur zweiten Seitenführungsfläche aufweisen.
Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung werden die
Führungsfunktionen für das Laufrad, die durch Führungsrol
len herbeigeführt werden sollen, in vorteilhafter Weise in
einzelne Funktionen aufgeteilt und mittels unterschiedli
cher Sätze von bevorzugt paarweise zusammenwirkenden Füh
rungsrollen wahrgenommen.
Dies geschieht in Abhängigkeit von der jeweiligen
Fahrsituation, wobei neben den Standard-Fahrsituationen
"Geradeausfahrt" und "Kurvenfahrt" die Übergangs-Fahrsituationen
"Einleitung einer Kurvenfahrt" und "Beendigung
einer Kurvenfahrt" in besonderer Weise beachtet werden.
Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, daß
eine Querverschiebung des Laufrades eines Regalbedienge
rätes für alle Fahrzustände dadurch praktisch ausgeschlos
sen werden kann, daß Seitenführungsrollen erster Art vor
gesehen werden, die einen kleinen Abstand zur Berührungs
linie von Laufrad und Laufschiene aufweisen, wobei die
Achsen der genannten Seitenführungsrollen und des Laufrades
gleichzeitig eine Ebene aufspannen, welche die Laufschiene
entlang der genannten Berührungslinie senkrecht schneidet.
Gleichzeitig liegen die genannten Laufräder mit vorgegebenem,
minimalem Spiel, also praktisch spielfrei, an beiden verti
kalen Seitenführungsflächen der Laufschiene an. Das Laufrad
enthält dadurch entlang der Berührungslinie mit der Lauf
schiene eine Zwangsführung, welche einen Querversatz senk
recht zur Laufrichtung wirksam unterbindet.
Hierbei ist es von Vorteil, als zugehörige Sei
tenführungsflächen die entsprechenden Oberflächen eines
handelsüblichen Stahlprofils oder -trägers zu verwenden.
Es ist darüber hinaus erforderlich, die genannte
Verbindungsebene zwischen den beiden Seitenführungsrollen
senkrecht zur Fahrtrichtung zu orientieren, da sonst nicht
nur die Spurtreue des Regalbediengerätes in Frage gestellt
wäre, sondern auch ein unzulässiges Verspreizen der zu die
sen Seitenführungsrollen gehörenden Lagerungen stattfinden
würde.
Aus diesem Grunde sind erfindungsgemäß Seiten
führungsrollen zweiter Art vorgesehen, welche bei Gerade
ausfahrt des Regalbediengerätes an einer ersten Seitenfüh
rungsfläche der befahrenen Laufschiene mit möglichst ge
ringem Spiel aufliegen und sich - in Laufrichtung des Re
galbediengerätes gesehen - vor bzw. hinter der an dieser
Seitenfläche anliegenden Seitenführungsrollen erster Art
befinden. Die vertikal gerichteten Achsen dieser Laufrol
len spannen dabei eine Ebene auf, welche parallel zu der
Laufschiene orientiert ist.
Da die Achsen der erst- und zweitgenannten Sei
tenführungsrollen im zugehörigen Drehschemel fixiert sind,
ergibt sich bei Geradeausfahrt sowohl eine genaue Führung
von Drehschemel und Laufrad als auch die korrekte Orien
tierung der beiden erstgenannten Seitenführungsrollen re
lativ zur Laufschiene.
Es ist ersichtlich, daß die genannte Anordnung
der ersten und zweiten Seitenführungsrollen neben der
Geradeausfahrt des Regalbediengerätes nur eine Kurvenfahrt
in einer vordefinierten Richtung zuläßt.
Bei einer Kurvenfahrt entlang eines gebogenen
Gleisstückes wäre jedoch die vorgenannte ordnungsgemäße
Führung von Drehschemel und Seitenführungsrollen erster
Art nicht mehr gegeben.
Um eine solche Führung während einer Kurvenfahrt
des Regalbediengerätes trotzdem aufrechtzuerhalten, wird
erfindungsgemäß ein dritter Satz Seitenführungsrollen
vorgesehen, welche ebenfalls ortsfest am Drehschemel be
festigt sind und eine vertikale Achse aufweisen. Sie befin
den sich, in Laufrichtung des Regalbediengerätes gesehen,
ebenfalls vor bzw. hinter den Seitenführungsrollen erster
Art. Diese Seitenführungsrollen (dritter Art) sind während
einer Geradeausfahrt im wesentlichen funktionslos, da sie
zur Laufschiene einen festen Abstand haben.
Bei Kurvenfahrt (in vorgegebenem Wendesinn) liegen
die Seitenführungsrollen dritter Art jedoch mit praktisch
geringstmöglichem Spiel unmittelbar an der anderen, zweiten
Seitenführungsfläche der Laufschiene an. Wenn diese Seiten
führungsrollen die gleichen Abmessungen aufweisen wie die
Seitenführungsrollen erster Art (was aus herstelltechnischen
Gründen vorteilhaft ist), so definieren deren Achsen zusam
men mit der an den genannten Seitenführungsflächen ebenfalls
anliegenden Seitenführungsrolle erster Art einen Zylinder
mantel, dessen Radius dem Krümmungsradius des zu durchfah
renden Kurvenstücks bis auf eine Korrekturdifferenz von der
Größe eines Seitenradradius gleich ist.
Der Drehschemel des Regalbediengerätes erhält
bei Kurvenfahrt daher die erforderliche, radial zum Zen
trum des Krümmungsradius der Laufschiene gerichtete Ab
stützung und auf diese Weise die korrekte Orientierung
seiner Seitenführungsrollen erster Art.
Beim Übergang zwischen Geradeausfahrt und Kur
venfahrt ist es jedoch ebenfalls erforderlich, jeweils
mindestens 4 (bei 6 vorhandenen) Seitenführungsrollen an
den Seitenführungsflächen der Laufschiene anliegen zu
lassen.
Dies ist unter Zuhilfenahme weiterer konstrukti
ver Maßnahmen gemäß der Erfindung möglich.
Die Lösung dieses Teilproblems ist besonders
kostengünstig und sieht die Verwendung eines Distanz
profil-Stückes vor, dessen quaderförmige, längliche
Grundform an mindestens einer Stirnfläche rampenförmig
abgeschrägt ist und insbesondere eine konkave, im wesent
lichen hohlzylindrische Stirnfläche bzw. rampenförmige
Abschrägung aufweist.
Das genannte Distanzprofil wird sowohl kurvenein
gangsseitig als auch -ausgangsseitig am Ende jeweils eines
Teilstücks einer Laufschiene und direkt an dieser ange
bracht. Dies kann durch z. B. Schweißen, Verschrauben oder
eine andere Verbindungsart geschehen, wobei gegebenenfalls
eine Kombination solcher bekannten und kostengünstigen Ver
bindungstechniken Verwendung findet.
Bei der Befestigung des Distanzprofils an der
Laufschiene ist jedoch dafür Sorge zu tragen, daß der
Lauf der Seitenführungsrollen erster Art nicht gestört
wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch ge
löst, daß die Seitenführungsrollen dritter Art einer an
deren Horizontalebene zugeordnet werden, d. h. eine verti
kal versetzte Laufebene gegenüber der der Seitenführungs
rollen erster Art aufweisen. Der vertikale Versatz dieser
Laufebene wird dabei an eine vorgesehene Montagehöhe des
Distanzprofils angepaßt. Bei Geradeausfahrt wird durch
das Distanzprofil dementsprechend eine weitere Seitenfüh
rungsfläche definiert, und zwar für mindestens eine der
Seitenführungsrolle dritter Art, je nach Länge des montier
ten Distanzprofils.
Bei Beginn einer Kurvenfahrt des Regalbedien
gerätes sollen, wie bereits oben erläutert, die Seiten
führungsrollen dritter Art an zugeordneten Seitenfüh
rungsflächen anliegen. Gemäß der Erfindung wird dies
dadurch erreicht, daß die genannten Distanzprofile mit
einer rampenförmigen Abschrägung versehen sind, welche
bevorzugt konkav ist und als Mantelstück eines Hohlzylin
ders aufgefaßt werden kann.
Durch diese Abschrägung wird eine effektive Ver
längerung der gebogenen bzw. gekrümmten Seitenführungs
flächen von kurvenförmigen Laufschienen-Teilstücken er
reicht. Auf diese Weise wird erfindungsgemäß sicherge
stellt, daß zu Beginn einer Kurvenfahrt die erforderliche
Anzahl an Seitenführungsrollen an jeweiligen Seitenführungs
flächen anliegen. Von besonderem Vorteil ist es hierbei,
daß die Distanzelemente nicht in kurvenförmige Laufschie
nenstücke hineinragen, so daß diese Schienenstücke stets
von vergleichsweise einfacher Ausgestaltung sind und insbe
sondere die Herstellung kostengünstiger Weichen für die
Laufschienen möglich ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden
durch die Unteransprüche spezifiziert und im folgenden
anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Regalbediengerät nach dem Stand der
Technik, für Geradeausfahrt;
Fig. 2 einen Grundriß für eine erfindungsgemäße
Anordnung von Seitenführungsrollen innerhalb eines Dreh
schemels eines Regalbediengerätes sowie die Laufgeometrie
für einen Drehschemel mit 6 Seitenführungsrollen;
Fig. 3 einen Querschnitt durch Laufrad, Führungs
rollen und Drehschemel, Laufschiene und Distanzprofil gemäß
der Erfindung;
Fig. 4 den Grundriß der Kombination eines geraden
mit einem kurvenförmigen Laufschienen-Teilstücks sowie einem
zugehörigen Distanzprofil;
Fig. 5 die Laufgeometrie für einen Drehschemel mit
6 Seitenführungsrollen noch vor Beginn einer Kurvenfahrt
bzw. nach Beendigung einer Kurvenfahrt;
Fig. 6 die Laufgeometrie für einen Drehschemel mit
6 Seitenführungsrollen unmittelbar zu Beginn bzw. unmittel
bar nach Beendigung einer Kurvenfahrt und
Fig. 7 die Laufgeometrie für einen Drehschemel mit
6 Seitenführungsrollen während der Kurvenfahrt eines erfindungsgemäßen
Regalbediengerätes.
Fig. 1 zeigt ein Regalbediengerät nach dem Stand
der Technik, welches allerdings nur für Geradeausfahrt ge
eignet ist.
Auf einer geraden Laufschiene 3 in Form eines
Stahl-I-Profils wird das Regalbediengerät 1 mittels zweier
nicht gezeigter Laufräder verfahren, welche jeweils innerhalb
eines Laufradgehäuses 50 angeordnet sind. Eine Seitenführungs
rolle 4 bewirkt, daß das Laufrad stets mittig auf der
Laufschienenoberfläche 32 der Laufschiene aufliegt. Das
Regalbediengerät 1 kann also spurgenau in Richtung einer
Koordinate verfahren werden. Zur Warenentnahme aus einem
Hochregal kann z. B. eine Bedienperson die Plattform 2 be
steigen und sich durch (nicht gezeigten) motorischen An
trieb des Regalbediengerätes sowohl in horizontaler als
auch in vertikaler Richtung transportieren lassen.
Ein solches Regalbediengerät benötigt pro Laufrad
nur zwei Seitenführungsrollen.
Für ein kurvengängiges Regalbediengerät sind pro
Laufrad jeweils ein Drehschemel und weitere Seitenführungs
rollen vorzusehen.
Fig. 2 zeigt demgegenüber den Grundriß einer
erfindungsgemäßen Anordnung von 6 Laufrollen eines Dreh
schemels für ein kurvengängiges Regalbediengerät.
Die Seitenführungsrollen 21, 22, 23, 24, 25, 26
sind links bzw. rechts des Mittelstegs 31 eines Stahlträ
gers, welcher als Laufschiene für das Regalbediengerät
verwendet wird, angeordnet, wobei dessen beide Oberflächen
als Seitenführungsflächen 31′, 31′′ für die Seitenführungs
rollen 21-26 genutzt werden.
Im gezeigten Fall einer geraden Laufschiene lie
gen jeweils die Seitenführungsrollen 21, 23 und 24 prak
tisch spielfrei auf der Seitenführungsfläche 31′ auf,
während auf der Seitenführungsfläche 31′′ die Seitenfüh
rungsrolle 22 (ebenfalls praktisch spielfrei) aufliegt,
wobei natürlich technisch übliche Toleranz-Dimensionie
rungen vorgesehen sind. Das spezielle Beispiel gemäß Fig. 2
weist Seitenführungsrollen von gleicher Dimensionierung
auf, was fertigungstechnisch von Vorteil ist; es können
aber genausogut Seitenführungsrollen unterschiedlichen
Durchmessers vorgesehen werden.
Aufgrund der identischen Dimensionierung sind die
Mittelpunkte der Seitenführungsrollen 21, 22, 23 und 24
zwangsläufig gleichweit von dem Laufschienensteg 31 beabstan
det. Aus Gründen der konstruktiven Vereinfachung sind Seiten
führungsrollen 23 und 24 gleichweit von der Seitenführungs
rolle 21 beabstandet.
Es ist ersichtlich, daß die gezeigte Anordnung
der Laufrollen eine korrekte Führung des zugehörigen Dreh
schemels im Falle des Geradeauslaufs des Regalbediengerätes
ermöglicht, andererseits ist es aber auch möglich, für die
se Fahrsituation auf Seitenführungsrolle 21 zu verzichten
und die Steuerung des Drehschemels nur mit den Seitenfüh
rungsrollen 22, 23, 24 vorzunehmen. Die Seitenführungsrol
len 25 und 26 sind während einer Geradeausfahrt im wesent
lichen funktionslos und werden erst für die Fahrsituation
"Kurvenfahrt" bzw. deren Einleitung in Funktion gesetzt.
Auch die Seitenführungsrollen 25 und 26 sind be
vorzugt symmetrisch zu den Seitenführungsrollen 21 und 22
angeordnet.
Die zugehörige Seitenansicht dieser Anordnung
zeigt Fig. 3, wobei gleichzeitig die Anordnung eines zu
gehörigen Laufrades 51, Drehschemels 52 und einer Lauf
schiene 3 dargestellt ist.
Der Drehschemel 52 stützt sich über die Peripherie
51′ des mittels Laufradachse 53 gelagerten Laufrades 51 auf
der Lauffläche 32 einer Laufschiene 3 ab, welche bevorzugt
aus einem Standard-Stahlprofil hergestellt ist.
Die Seitenführungsrollen 22, 24 sind mittels der
vertikal gerichteten Achsen 22′, 24′ unverrückbar am Dreh
schemel 52 gelagert, gleiches gilt für die Seitenführungs
rollen 25, 26, von denen nur letztere gezeigt ist, und
welcher die Achse 26′ zugeordnet ist.
Im Gegensatz zur Darstellung gemäß Fig. 2 ist der
Zwischenraum zwischen Seitenführungsrollen 26 und der ge
zeigten Seitenführungsfläche 31′′ praktisch vollständig mit
dem dort angebrachten Distanzprofil 40 aufgefüllt, welches
eine Materialstärke (Dicke) "d" aufweist, so daß die Sei
tenführungsrolle 26 praktisch spielfrei aufliegt.
Das Distanzprofil 40 ist mittels Schweißverbindung
46 an der Laufschiene 3 befestigt, kann aber auch zum
Zwecke einer vereinfachten Montage und Justage mit entspre
chenden Schraubverbindungen befestigt sein, wie das in Fig. 4
gezeigt wird; gegebenenfalls kommt auch eine kombinierte
Befestigung zur Anwendung.
Um zu verhindern, daß der Lauf der Seitenführungs
rollen 22, 24 durch die Anwesenheit eines Distanzprofils 40
blockiert wird, sind die Seitenführungsrollen 25, 26 einer
anderen Horizontalebene zugeordnet als die Seitenführungs
rollen 21, 22, welche bevorzugt in derselben Horizontalebene
angeordnet sind wie die Seitenführungsrollen 23, 24.
Die Verankerung der Laufschiene 3 auf den Boden
erfolgt in einer technisch üblichen Weise.
Die Anordnung eines Distanzprofils 40 entlang des
Mittelstegs 31 eines geraden Laufschienenstückes, an wel
ches sich ein Kurvenstück anschließt, zeigt Fig. 4.
Ein gebogenes Teilstück 36 der Laufschiene 3,
deren Mittelsteg gezeigt ist, besitzt einen Krümmungsradius,
der zum Zentrum "Z" zeigt. Am Ende des Teilstücks 36 ist in
tangentialer Richtung ein gerades Teilstück 31 angeschlossen,
welches ebenfalls Seitenführungsflächen 31′, 31′′ aufweist.
Ein etwa trapezförmiges Distanzprofil mit zwei
rampenförmigen Seiten 41, 43 und der Stärke "d" ist an dem
geraden Teilstück 31 so angebracht, daß seine Basis sich
praktisch genau bis zur Trennstelle zum gebogenen Teilstück
36 erstreckt. Sofern das Distanzprofil mit Schrauben bzw.
Bolzen 45 befestigt ist, befinden sich zugehörige Muttern
44 auf der Seite der Seitenführungsflächen 31′.
Die Anlauframpe 41 kann auch eine kürzere Schrä
gung aufweisen. Die Seitenführungsfläche 42 des Distanzpro
fils verläuft parallel zur Seitenführungsfläche 31′.
Die rampenförmige Seite 43 des Distanzprofils 40
verlängert die hohlzylindrische Seitenführungsfläche 31′′ des
gebogenen Kurvenstücks 36 und ist dementsprechend ebenfalls
konkav und mit einer hohlzylindrischen Oberfläche versehen,
wie dies nach dem Stand der Technik z. B. durch Schneiden
und/oder Schleifen möglich ist. - Bei sehr großen Krümmungs
radien des Kurvenstückes 36 kann gegebenenfalls die hohlzy
lindrische Oberfläche 43 durch ebene Teilflächen approximiert
werden.
Fig. 5 zeigt das Zusammenspiel zwischen Seitenfüh
rungsrollen 21 bis 26, geraden und gebogenen Laufschienen
stücken 31 bzw. 36 und den Oberflächen des Distanzprofils 40,
und zwar kurz vor Beginn einer Kurvenfahrt des Regalbedien
gerätes, bzw., bei Umkehr des Zeitablaufs, kurz nachdem diese
abgeschlossen ist.
Die Seitenführungsfläche 42 steht bereits in un
mittelbarem Kontakt mit der Seitenführungsrolle 26, welche
auf dieser entsprechend abrollt.
Die Seitenführungsrolle 23 hat sich bereits von
der Seitenführungsfläche 31′ gelöst, wenn auch nur in mini
malem Maße.
Die Führung des Drehschemels wird also nur noch
durch Seitenführungsrollen 21, 22, 24 und 26 bewirkt, da Sei
tenführungsrolle 25 noch keinen Kontakt mit Seitenführungs
fläche 31′′ aufweist.
Ein Verzicht auf eine weitere der oben genannten
Seitenführungsrollen 21, 22, 24 und 26 ist im allgemeinen
nicht zulässig, wenn auch nicht prinzipiell ausgeschlossen.
Die oben beschriebene Fahrphase leitet also eine nachfolgen
de Kurvenfahrt des Regalbediengerätes ein. Eine solche be
ginnt damit, daß Seitenführungsrolle 25 in Kontakt mit der
konkaven Seitenführungsfläche 31′′ von Führungsschienenstück
36 tritt, wie dies in Fig. 6 gezeigt wird.
Der Mittelpunkt von Seitenführungsrolle 26 be
endet seine lineare Bewegung und die Peripherie dieser Sei
tenführungsrolle rollt an der hohlzylindrischen Abschrägung
43 des Distanzprofils 40 ab, so daß die durch die Drehach
sen der Seitenführungsrollen 21 und 22 aufgespannte Ebene
stets den Krümmungsmittelpunkt Z des gebogenen Gleisstückes
36 trifft. Sobald die genannte Abrollbewegung an der Abschrä
gung 43 einsetzt, entfernt sich Seitenführungsrolle 24 von
der Seitenführungsfläche 31′, so daß bei der nachfolgenden
Kurvenfahrt nur die Seitenführungsrollen 21, 22, 25, 26 mit
jeweiligen Seitenführungsflächen in Kontakt stehen, wie dies
für reine Kurvenfahrt in Fig. 7 gezeigt wird.
In Fig. 7 wird weiterhin der geometrische Zusam
menhang zwischen dem Krümmungsradius des gebogenen Führungs
schienenstücks 36 und den Abständen der Seitenführungsrollen
21, 22, 25 und 26 dargestellt.
Die Drehbewegung des zugehörigen Drehschemels 53
um dessen vertikale Achse wird also durch Seitenführungsrol
len 25 und 26 erzwungen, und eine Verbindungslinie der Achsen
von Seitenführungsrollen 21 und 22 weist immer auf den Krüm
mungsmittelpunkt Z.
Die Beendigung einer Kurvenfahrt kann als zeit
liche Umkehr der oben erläuterten Einleitung einer Kurven
fahrt aufgefaßt werden (Fig. 6).
Die Seitenführungsrolle 26 rollt, aus einer
Kurve kommend, auf der Abschrägung bzw. Rampe 43 auf, bis
deren Ende erreicht ist, worauf Seitenführungsrolle 24 in
Kontakt mit Seitenführungsfläche 31′ tritt. Die Drehbewe
gung der Seitenführungsrollen 22, 25, 26 um das Zentrum Z
wird beendet und geht in eine Linearbewegung über, bei der
zunächst Seitenführungsrollen 22 und 26 in Kontakt mit
Seitenführungsfläche 31′′ bzw. 42 stehen; später, nachdem
Seitenführungsrolle 26 Seitenführungsfläche 42 verlassen
hat, liegen an der Seitenführungsfläche 31′ die Seitenfüh
rungsrollen 21, 23 und 24 an und weiterhin die Seitenfüh
rungsrolle 22 an der Seitenführungsfläche 31′′, wodurch in
jeder Fahrsituation eine einwandfreie Orientierung des
Drehschemels 52 herbeigeführt wird.
Claims (10)
1. Regalbediengerät, welches sich mittels mindestens
zweier, jeweils mit einem Laufrad (51) versehener und um eine
vertikale Achse verstellbarer Drehschemel (52) auf der hori
zontalen Lauffläche (32) einer Laufschiene (3) abstützt, bei
dem jeder Drehschemel an den beiden vertikalen Seitenführungs
flächen (31′, 31′′) der Laufschiene (3) durch mindestens je
weils eine Seitenführungsrolle geführt ist, und welches für
Geradeausfahrt und Kurvenfahrt geeignet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - zwei Seitenführungsrollen (21, 22) erster Art vorhanden sind, welche jeweils einer der beiden vertikalen Seiten führungsflächen (31′, 31′′) der Laufschiene (3) zugeordnet sind und auf diesen jeweils im wesentlichen spielfrei aufliegen, wobei die im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen der Seitenführungsrollen (21, 22) eine Ebene aufspannen, welche die Laufschiene im wesentlichen senk recht schneidet und die bei gebogenen Laufschienen (Kur venstücken) durch deren jeweiligen Krümmungsmittelpunkt (Z) geht, sowie außerdem die Drehachse des Laufrades schneidet,
- - zwei Seitenführungsrollen zweiter Art (23, 24) vorhanden sind, welche einer ersten Seitenführungsfläche (31′) der Laufschiene (3) zugeordnet sind und bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes auf der ersten Seitenführungsflä che (31′) im wesentlichen spielfrei aufliegen, wobei die im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen der Sei tenführungsrollen (23, 24) eine Ebene aufspannen, welche senkrecht zu der durch Achsen der Seitenführungsrollen (21, 22) erster Art aufgespannten Ebene steht,
- - zwei Seitenführungsrollen dritter Art (25, 26) mit im we sentlichen vertikal gerichteten Drehachsen vorhanden sind, welche einer zweiten Seitenführungsfläche (31′′) der Lauf schiene (3) zugeordnet sind und bei Kurvenfahrt des Regalbe diengerätes auf der zweiten Seitenfläche (31′′) im wesent lichen spielfrei aufliegen, hingegen bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes einen konstanten Abstand (d) zur zweiten Seitenführungsfläche (31′′) aufweisen.
2. Regalbediengerät, welches sich mittels minde
stens zweier, jeweils mit einem Laufrad (51) versehenen und
um eine vertikale Achse verstellbaren Drehschemeln (52) auf
der horizontalen Lauffläche (32) einer Laufschiene (3) ab
stützt, bei dem jeder Drehschemel an den beiden vertikalen
Seitenführungsflächen (31′, 31′′) der Laufschiene (3) durch
mindestens jeweils eine Seitenführungsrolle geführt ist, und
welches für Geradeausfahrt und Kurvenfahrt geeignet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine Seitenführungsrolle (22) erster Art vorhanden ist, welche der vertikalen Seitenführungsfläche (31′′) der Laufschiene (3) zugeordnet ist und auf dieser jeweils im wesentlichen spielfrei aufliegt, wobei die im wesentli chen vertikal gerichtete Drehachse der Seitenführungsrolle (22) und die Drehachse des Laufrades eine Ebene aufspannen, welche die Laufschiene im wesentlichen senkrecht schneidet und die bei gebogenen Laufschienen (Kurvenstücken) durch deren jeweiligen Krümmungsmittelpunkt (Z) geht,
- - zwei Seitenführungsrollen zweiter Art (23, 24) vorhanden sind, welche einer ersten Seitenführungsfläche (31′) der Laufschiene (3) zugeordnet sind und bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes auf der ersten Seitenführungsflä che (31′) im wesentlichen spielarm aufliegen, wobei die im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen der Sei tenführungsrollen (23, 24) eine Ebene aufspannen, welche senkrecht zu der durch Achsen der Seitenführungsrolle (22) und des Laufrades (51) aufgespannten Ebene steht,
- - zwei Seitenführungsrollen dritter Art (25, 26) mit im wesentlichen vertikal gerichteten Drehachsen vorhanden sind, welche einer zweiten Seitenführungsfläche (31′′) der Laufschiene (3) zugeordnet sind und bei Kurvenfahrt des Regalbediengerätes auf der zweiten Seitenfläche (31′′) im wesentlichen spielfrei aufliegen, hingegen bei Gerade ausfahrt des Regalbediengerätes einen konstanten Abstand (d) zur zweiten Seitenführungsfläche (31′′) aufweisen.
3. Regalbediengerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenführungsrollen drit
ter Art einer anderen Horizontalebene zugeordnet sind als
die Seitenführungsrollen (21, 22) erster Art.
4. Regalbediengerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Seitenführungs
rollen (25, 26) dritter Art Distanzprofile (40) zugeordnet
sind, welche vor und nach einer Kurventeilstrecke einer
Laufschiene (3) auf deren zugehörigen geraden Teilstrecken
angeordnet sind, wobei die Distanzprofile eine Materialstär
ke (Dicke) aufweisen, die dem genannten Abstand (d) ent
spricht, mit dem bei Geradeausfahrt des Regalbediengerätes
die Seitenführungsrollen (25, 26) dritter Art von der zwei
ten Seitenführungsfläche (31′′) beabstandet sind.
5. Regalbediengerät nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Distanzprofile (40) endseitig mit
jeweils einer Anlauframpe (41) und einer rampenförmigen,
bevorzugt hohlzylindrischen Anpaßkontur (43) versehen
sind, wobei das Ende der Anpaßkontur (43) am Ende einer
geraden Teilstrecke einer Laufschiene (3) angebracht ist
und mit diesem im wesentlichen zusammenfällt (koinzidiert).
6. Regalbediengerät nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß vor Beginn einer Kurvenfahrt des Regal
bediengerätes die in dessen Bewegungsrichtung nachlaufen
de Seitenführungsrolle (25, 26) dritter Art mit der Seiten
führungsfläche (42) des Distanzprofils (40) in Kontakt tritt
und auf dieser abrollt sowie bei Beginn einer Kurvenfahrt
mit der rampenförmigen, bevorzugt hohlzylindrischen Anpaßkontur
(43) in Kontakt tritt und auf dieser abrollt.
7. Regalbediengerät nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß vor Beendigung einer Kurvenfahrt des
Regalbediengerätes die in dessen Bewegungsrichtung vorlau
fende Seitenführungsrolle (25, 26) dritter Art mit der
rampenförmigen, bevorzugt hohlzylindrischen Anpaßkontur
(43) in Kontakt tritt und auf dieser abrollt, sowie bei
Beendigung einer Kurvenfahrt mit der Seitenführungsfläche
(42) des Distanzprofils (40) in Kontakt tritt und auf die
ser abrollt.
8. Regalbediengerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenführungs
rollen erster, zweiter und dritter Art gleiche Abmessungen
aufweisen.
9. Regalbediengerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (3)
aus einem Standard-Stahlprofil hergestellt ist.
10. Regalbediengerät nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzprofil
(40) mittels einer Schweiß- und/oder Schraubverbindung an
der Laufschiene (3) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH177094A CH687523A5 (de) | 1994-06-06 | 1994-06-06 | Kurvengaengiges Regalbediengeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19519783A1 true DE19519783A1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=4218187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995119783 Withdrawn DE19519783A1 (de) | 1994-06-06 | 1995-05-30 | Kurvengängiges Regalbediengerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH687523A5 (de) |
| DE (1) | DE19519783A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0823395A1 (de) * | 1996-08-07 | 1998-02-11 | Stöcklin Logistik AG | Regalanlage mit einem Regalbediengerät für Geradeaus- und Kurvenfahrt |
| AT410938B (de) * | 1996-03-27 | 2003-08-25 | Mannesmann Ag | Fahrwerk |
| WO2008043674A1 (de) * | 2006-10-09 | 2008-04-17 | Lenze Automation Gmbh | Kurvenschnell fahrendes regalfahrzeug |
| RU2340545C1 (ru) * | 2007-04-24 | 2008-12-10 | Михаил Владимирович Фомин | Укладчик монорельсовый |
| US9828179B2 (en) * | 2014-07-29 | 2017-11-28 | Beckhoff Automation Gmbh | Conveying device and carriage for conveying device |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114802333B (zh) * | 2022-05-09 | 2024-01-19 | 浙江名创光电科技有限公司 | 一种输送车的轮组结构及具有该轮组结构的输送车 |
-
1994
- 1994-06-06 CH CH177094A patent/CH687523A5/de not_active IP Right Cessation
-
1995
- 1995-05-30 DE DE1995119783 patent/DE19519783A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
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| US9828179B2 (en) * | 2014-07-29 | 2017-11-28 | Beckhoff Automation Gmbh | Conveying device and carriage for conveying device |
| DE102014110714B4 (de) * | 2014-07-29 | 2018-02-15 | Beckhoff Automation Gmbh | Transportvorrichtung und Schlitten für eine Transportvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH687523A5 (de) | 1996-12-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |