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DE2010124B - Verfahren zur Herstellung von 2 6 Dimethyl 3 amino 6 (beta cyanoathyl) cyclo hexen (2) on - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2 6 Dimethyl 3 amino 6 (beta cyanoathyl) cyclo hexen (2) on

Info

Publication number
DE2010124B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amino
dimethyl
preparation
cyanoathyl
beta
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl Chem Dr 4131 Rheinkamp Dagga Abo Dipl Chem Dr 4130 Rheinkamp Utfort C07c 169 32 Cherubim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintershall Dea International AG
Original Assignee
Deutsche Texaco AG

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dimethyl-3-amino-6-(/;-cyanoäthyl) - cyclohexen - (2) - on, im folgenden kurz mit »DACO« bezeichnet.
Es ist bekannt (Journal Am. Chem. Soc, Bd. 64, 2855, rechte Spalte [1942]), durch Umsetzung von 4 Mol Acrylsäurenitril mit 1 Mol Diäthylketon in etwa 90 g Lösungsmittel und in Gegenwart von etwa 10 g Trimethylbenzylammoniumhydroxid als Katalysator tricyanäthyliertes Diäthylketon in einer Ausbeute von unter 30% zu gewinnen.
überraschenderweise wurde nun gefunden, daß man 2,6-Dimethyl-3-amino-o-^i-cyanäthyO-cyclohexen-2-on der folgenden Formel
nicht beobachtet wurde. Wesentlich Wr die Cyclisierung sind unter anderem der Zusatz von 300 bis 5QQO g eines terlillren Alkanols pro Mol Acrylsäurenitril, wobei sich tertilirer Bulylalkohol am besten bewährt hat, die Vorwendung von Alkalihydroxid und/oder Alkalialkoholat, vorzugsweise Kaliumhyclroxid, als Katalysator, das Einhalten eines MoI-verhiillnisses von PÜUhylketon zu Acrylsiiureniiril von 3:1 bis 1:2 sowie die Anwendung einer Reaktionstemperatur von 0 bis 150"C. Der Katalysator kann in einer Menge von 0,005 bis 0,5 Mol pro Mol Acrylsäurenitril zugegeben werden. Die günstigsten Ergebnisse werden mit 0,01 bis 0,2 Mol Kaliumhydroxid oder Alkali-tert.-butylat erreicht.
Die Zusammensetzung und Struktur der erfindungsgemäß hergestellten Verbindung wurde durch QHN-Bestimmungen, Nachweis der funktionellen Gruppen durch chemische Analysen, UV-, IR-, NMR- und Massenspektrophotometrie sowie Molekulargewichtsbestimmungen sichergestellt.
Die erfindungsgemäß hergestellte Verbindung kann als Zwischenprodukt Tür organische Synthesen, z. B. für die Herstellung von cyclischen Aminosäuren, Estern, Hydroxysäuren und Epoxidverbindungen, als Kunststoffrohstoff für die Herstellung von Polyamiden, Alkyd- und Ketonharzen sowie als Modifizierungsmittel und Härter für Phenol- und Epoxidharze verwendet werden. Außerdem eignet sie sich als Schmieröladditiv und Waschmittelrohstoff.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher
15
erläutern.
Beispiel 1
NC—CH,- CH
NH2
erhält, wenn man Diiithylketon mit Acrylsäurenitril im Molverhältnis von 3: 1 bis 1: 2 in 300 bis 5000 g eines tertiären Alkanols pro Mol Acrylsäurenitril und in Gegenwart von wässerigem Alkalihydroxid oder wässerigem Alkalialkoholat als Katalysator bei 0 bis 15O0C umsetzt.
Die Bildung von »DACO« ist besonders überraschend, da eine derartige Cyclisierung bisher noch 323 g Diäthylketon (3,75 Mol), 199 g Acrylsäurenitril (3,75 Mol) und 5320 g tert.-Butanol werden unter kräftigem Rühren am Rückflußkühler gekocht und mit 63 ml einer 10%igen, wässerigen Kalilauge versetzt. Nach 3 Stunden ist die Reaktion beendet. Das Reaktionsgemisch wird von den ausfallenden Kristallen des 2,2,4-Tri-(/-i-cyanoäthyl)-diäthylketons abgesaugt. Die Mutterlauge versetzt man mit destilliertem Wasser, stellt den pH-Wert mit konzentrierter Salzsäure auf etwa 5 ein und extrahiert anschließend mit Chloroform. Die wässerige Schicht wird noch zweimal mit CHCl3 behandelt. Die gesammelten Chloroform-Extrakte werden über Natriumsulfat getrocknet, abfiltriert und eingeengt. Der Rückstand wird in Äthylacetat aufgenommen. Die in der Kälte ausfallenden Kristalle werden nochmals aus Äthylacetat umkristallisiert. Man erhält 206 g 2,6-Dimethyl-3-amino-6-(//-cyanoäthyl)-cyclohexen-(2)-on.
Jodzahl: berechnet 264,8, gefunden 266.
Ausbeute: 57,2% der Theorie; Schmp.: 156 bis 158°C.
QHN-Bestimmung:
Berechnet ... C 68,7, H 8,4, N 14,6%;
gefunden ... C 68,7, H 8,6, N 14,8%,.
60 Molekulargewicht: berechnet 192,85; gefunden 194.
Das Ergebnis des Beispiels 1 ist in der folgenden Tabelle mit den Resultaten aus sechs weiteren Beispielen, die mit Ausnahme der aufgeführten Bedingungen wie im Beispiel 1 durchgeführt wurden, zusammengestellt. Daraus gehen die günstigsten Cyclisierungsbedingungen klar hervor.
3 20 10 124 4 Beispiele 1 bis 7 2 Kululysntor Ausbeule in % »n
2,6-DJmethyl-3-»mino-
6-W-cyanoillhyl)-
cycluncxen-2-on
Molverhilllnis
DiUthylkolon
ZU Acrylslluronilril
KOH 57.2
Tompunitur, 0C I : KOH 26,5
Beispiel Rückfluß (830C) 3: KOH 21,7
I Rückfluß 1: KOH 26,1
2 Rückfluß 1: KOH 41,2
3 20 I: K-tert.Butylat 55,3
4 50 1: NaOH 39,5
5 Rückfluß 1:
6 Rückfluß
7

Claims (1)

  1. PateplanspsMch:
    Verfahren, zur Herstellung von 2,6-Dimpthyl-3-amino-6-(/ii-cyanoilthyl)-cyolohexen-(2)-on der folgenden Formel
    NC-CH2-CH2
    dadurch gekennzeichnet, daß man Diäthylketon mit Acrylsäurenitril im Molverhältnis von 3:1 bis 1:2 in 300 bis 5000 g eines tertiären Alkanols pro Mol Acrylsäurenitril und in Gegenwart von wässerigem Alkalihydroxid und/oder wässerigem Alkalialkoholat als Katalysator bei 0 bis 15O0C umsetzt.

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