DE20101824U1 - Schaukelfähiges Skateboard - Google Patents
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Description
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9>s^Iiir\.",i I« vli-C;:'«-:· ** * Patentanwälte Kur, wimeim.fcseier^uatjsteid
RüfrlWilhelmjBeier|Dauster |...« .!..Ear-opean Patented Tia'rfema*'/foefneyl.
& Partner
Anmelder:
JJo. 72, Yins-Hua Rd.,
Hsi-Tun Dist.,
Taichung, Taiwan
Die Erfindung betrifft ein Skateboard, das in der Lage ist einen Benutzer zu tragen, der das Skateboard in einer schaukelnden Weise vorwärts bewegt, um auf trockenem Land ein Wellensurfing zu simulieren.
Ein konventionelles Skateboard besitzt im allgemeinen Front- und Heckradanordnungen, die jeweils an einer Bodenfläche einer Plattform befestigt sind. Jede der Radanordnungen besteht aus einer Radachse und einem Paar von Rädern, die am gegenüberliegenden Enden der Radachse drehbar angeordnet sind. Die Räder eines konventionellen Skateboards rollen gleichzeitig am Boden ab. Diese Rollbewegung eines konventionellen Skateboard geht aber zu glatt vor sich und mangelt an Variationen, so dass die Fahrer sich relativ schnell gelangweilt fühlen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Skateboard zu schaffen, um die erwähnten Probleme abzumildern oder ganz zu beseitigen.
Die Hauptaufgabe der Erfindung ist es ein Skateboard zu schaffen, das dazu dient einen Benutzer zu tragen, der das Skateboard in schaukelnder Art und Weise vorwärts bewegt. Dieses
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Skateboard ist zu diesem Zweck mit einer Plattform ausgerüstet, mit mindestens einem Tragrahmen, der einstückig an einer Bodenfläche der Plattform angeordnet ist und sich parallel in der Längsrichtung der Plattform erstreckt, wobei mehrere Radanordnungen an dem Tragrahmen befestigt und im gleichen Abstand parallel zu einer gebogenen Bodenfläche angeordnet sind, die sich in der Längsrichtung der Plattform erstreckt. Jede der Radanordnungen ist dabei mit einer Radachse versehen, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung der Plattform erstreckt und sich durch den Tragrahmen erstreckt und dort befestigt ist. Mindestens zwei Räder sind drehbar an jeder Radachse angeordnet. Durch diese Ausgestaltung bewegt sich das Skateboard, wenn ein Benutzer auf dem Skateboard richtig fährt, in schaukelnder Weise vorwärts, um auf Land ein Wellensurfing zu simulieren.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es ein Skateboard zu schaffen, welches außerdem ein Paar von Haltern auf der Oberfläche der Plattform aufweist, so das das Skateboard auch dazu dient, den Benutzer in einer Sitzhaltung zwischen den Haltern auf der Plattform zu tragen. Wenn der Benutzer seinen/ihren Körper auf dem Skateboard hin und her schwingt, dann rollen die Radanordnungen des Skateboards nacheinander auf dem Boden ab und das Skateboard schaukelt von vorne nach hinten als Reaktion auf die Schwingbewegung des Benutzers, sodass das Skateboard auch als Übungseinrichtung für die Lendenmuskeln eingesetzt werden kann.
Andere Aufgabe, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen hervor, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Skateboardes nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Skateboardes nach der ersten Ausführungsform,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Betriebsweise der ersten Ausführungsform des Skateboardes nach der Erfindung, wobei ein Benutzer fahrend auf dem Skateboard gezeigt ist,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Skateboardes nach der Erfindung,
Fig. 5 ein Längsschnitt durch die zweite Ausführungsform des Skateboardes nach der Erfindung und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Skateboardes nach der Erfindung in einer dritten Ausführungsform und von unten gesehen.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, besteht das Skateboard 1 aus einer Plattform 10, aus zwei parallel zueinander verlaufenden Tragrahmen 11, die einstückig an der Unterseite der Plattform 10 angeformt sind, aus einer Mehrzahl von Radachsanordnungen 20, die an den Tragrahmen befestigt sind und aus zwei Bremsblöcken 12, die jeweils an der Unterseite der Plattform 10 in der Nähe des Front- und Heckendes angeordnet sind.
Die Tragrahmen 11 sind mit gebogenen Bodenendflächen versehen und erstrecken sich jeweils parallel zueinander und zu der Längsrichtung der Plattform 10. Jeder Tragrahmen 11 ist mit einer Vielzahl von Befestigungslöchern 110 versehen, die so angeordnet sind, dass jeweils die Mitten der Befestigungsöffnungen 110 im gleichen Abstand zu der gebogenen Bodenendfläche der Tragrahmen 11 verlaufen. Die an den Tragrahmen 11 befestigten Radanordnungen 20 sind in gleichem Abstand zueinander auf einem ersten Kurvenverlauf in Längsrichtung der Plattform 10 so angeordnet, dass jeweils zwei benachbarte Radanordnungen 20 nicht gleichmäßig im Abstand zu der Plattform 10 liegen.
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Die in der Mitte angeordnete Radanordnung 20 liegt dabei am weitesten von der Plattform 10 weg, und der Rest der Radanordnungen ist jeweils paarweise auf jeder Seite der mittleren Radanordnung 20 im Verlauf der ersten Kurve angeordnet und nähert sich jeweils schrittweise der Plattform 11. Jede der Radanordnungen 20 besteht aus einer Radachse 21, die im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Plattform 10 verläuft und mit gegenüberliegenden Enden sich jeweils durch ein in Flucht liegendes Paar von Befestigungsöffnungen 110 erstreckt. Mindestens zwei Räder 22 sind jeweils drehbar an jeder Radachse
21 zwischen den zwei Tragrahmen 11 angeordnet. Jeder der Tragrahmen 11 ist dabei vorzugsweise mit einem zweiten Satz von Befestigungsöffnungen 112 versehen, die längs einer zweiten Kurve, deren Biegung unterschiedlich zu der Biegung der ersten Kurve ist, längs der die Radanordnungen 20 vorgesehen sind. Auf diese Weise können die zweiten Befestigungsöffnungen 112, die auf einem unterschiedlichen Kurvenverlauf angeordnet werden, dazu vorgesehen werden, eine Ummontage der Radanordnung 20 vorzunehmen, um für einen Benutzer dann einen Effekt zu erreichen, der unterschiedlich zu dem ist, wenn die Befestigungsöffnungen 110 des ersten Kurvenverlaufes verwendet wird.
Wenn ein Benutzer auf dem Skateboard 1 steht, wie das in Fig. 3 gezeigt ist, dann werden die Füße des Benutzers jeweils in der Nähe des Front- und Heckendes der Plattform 10 aufgesetzt, so dass das Skateboard 1 stets zwei benachbarte Radanordnungen
22 besitzt, die auf dem Boden abrollen. Da jeweils jede von zwei benachbarten Radanordnungen 22 nicht im gleichen Abstand zur Plattform 10 liegt, wird das Skateboard 1 durch eine Schwingbewegung des Körpers des Benutzers, die zur richtigen Bewegung des Skateboardes erforderlich ist, in einer schaukelnden Weise am Boden fortbewegt, so dass auf trockenem Boden ein Wellensurfing simulierbar ist. Wenn der Körper des Benutzers unter einem bestimmten Winkel geneigt bleibt und jeweils zwei benachbarte Radanordnungen 22 kontinuierlich auf dem Boden abrollen, dann bewegt sich das Skateboard 1 glatt auf dem
Boden, ebenso wie das bei konventionellen Skateboards der Fall ist.
Beabsichtigt der Benutzer das Skaten zu beenden, so braucht er nur ein Ende der Plattform 10 nach unten zu drücken, so dass einer der Bremsblöcke 12 Kontakt mit dem Boden bekommt.
In den Fig. 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform des Skateboardes gezeigt, die eine Plattform 10' mit einem Paar von Halterungen 101' aufweist, welche an der Oberfläche angeordnet sind. Sitzt der Benutzer auf der Plattform 10' zwischen den beiden Halterungen 101' und schwingt seinen/ihren Körper hin und her, dann rollen die Räder 22' jeweils am Boden ab und das. Skateboard schaukelt von vorne nach hinten als Reaktion auf die Schwingbewegung des Benutzers. Auf diese Weise kann das Skateboard als Übungsgerät für die Lendenmuskeln des Benutzers eingesetzt werden.
Die Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform des Skateboardes, welches eine Plattform 30, nur einen Tragrahmen 31, der einstückig in der Mitte der Bodenfläche der Plattform 30 angeformt ist, und eine Mehrzahl von Radanordnungen 40 aufweist, die an dem Tragrahmen 31 befestigt sind. Jede der Radanordnungen 40 besteht dabei aus einer Radachse 41, die sich durch eines einer dritten Vielzahl von Befestigungsöffnungen 114 erstreckt und am Tragrahmen 31 befestigt ist. Es sind ferner zwei Räder 42 jeweils an gegenüberliegenden Enden der Radachse 41 drehbar befestigt. Obwohl die Ausgestaltung der dritten Ausführungsform des Skateboardes ein wenig unterschiedlich zu der Ausbildung der ersten und zweiten Ausführungsform ist, sind sie alle in Übereinstimmung mit dem Prinzip und dem Grundgedanken der Erfindung konstruiert.
Es wird auch verständlich, dass, obwohl verschiedene Merkmale und Vorteile der Erfindung im Vorhergehenden aufgeführt sind und zwar zusammen mit Details der Ausgestaltung und der Funk-
tion der Erfindung, diese Offenbarung nur illustrativ ist. Natürlich können auch im Detail, insbesondere im Hinblick auf Form, Größe und Anordnung von Teilen Änderungen vorgenommen werden, die aber innerhalb des Grundgedankens der Erfindung bleiben und insofern auch unter die allgemeine Bedeutung der Ausdrücke fallen, die in den nachfolgenden Ansprüchen aufgeführt sind.
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Claims (8)
1. Skateboard, das auf schaukelnde Art und Weise vorwärts bewegt werden kann und folgende Merkmale aufweist:
- eine Plattform (10, 10', 30) mit einem Vorder- und Rückende,
- mindestens einen Tragrahmen (11, 31), der an der Unterseite der Plattform ausgebildet ist und sich parallel zur Längsrichtung der Plattform erstreckt und eine gebogene Bodenendfläche aufweist;
- eine erste Vielzahl von Befestigungsöffnungen (110), die durch den Tragrahmen und senkrecht zur Längsrichtung der Plattform verlaufen, wobei jede der Befestigungsöffnungen (110) im gleichen Abstand zur gebogenen Bodenendfläche liegt und eine erste Betriebskurve definiert;
- eine Vielzahl von Radanordnungen (20), von denen jede eine Radachse (21) aufweist, die sich jeweils durch eine der ersten Vielzahl von Befestigungsöffnungen erstreckt und mit mindestens zwei Rädern (22) versehen ist, die drehbar auf jeder Radachse angeordnet sind, so dass dann, wenn das Skateboard von einem Benutzer gefahren wird, das Skateboard vom vorderen Ende der Plattform bis zum hinteren Ende derselben relativ zu einer Oberfläche schaukeln kann, auf der das Skateboard gefahren wird.
2. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem zwei zueinander parallele Tragrahmen (11) einstückig an gegenüberliegenden Seiten der Unterseite der Plattform (10) angeordnet sind und jeweils die gegenüberliegenden Enden der Radachsen sich durch die erste Vielzahl der Befestigungsöffnungen erstrecken und jeweils zwei Räder (22) drehbar auf jeder der Radachsen (21) montiert sind.
3. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem nur ein Tragrahmen (31) in der Mitte an der Unterseite der Plattform (30) vorgesehen ist und bei dem sich jede Radachse der Radanordnungen durch eine der ersten Befestigungsöffnungen erstreckt, wobei an den beiden gegenüberliegenden Enden der Radachsen (40) jeweils ein Rad (42) drehbar montiert ist.
4. Skateboard nach Anspruch 1, das mit mindestens einem Bremsblock (12) am vorderen Ende der Unterseite der Plattform (1) versehen ist.
5. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem ein erster Bremsblock (12) am vorderen Ende der Plattform und ein zweiter Bremsblock am hinteren Ende der Plattform (10) angeordnet ist.
6. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem der Tragrahmen (11) mit einer zweiten Vielzahl von Befestigungsöffnungen (112) versehen ist, die entlang einer Kurve mit einem zweiten Kurvenverlauf verteilt angeordnet sind, wobei der Kurvenverlauf der zweiten Kurvenanordnung unterschiedlich zum ersten Kurvenverlauf der ersten Vielzahl von Befestigungsöffnungen ist und wobei die zweite Vielzahl der Befestigungsöffnungen dazu vorgesehen ist, die Radanordnung in einer zweiten Anordnungsweise aufzunehmen.
7. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem die Plattform (10') mit einem Paar von Halterungen (101') an der Oberseite versehen ist.
8. Skateboard nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein Bremsblock (12) am hinteren Ende der Unterseite der Plattform (10) befestigt ist.
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