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DE20101804U1 - Kopfbügel für Mobiltelefone - Google Patents

Kopfbügel für Mobiltelefone

Info

Publication number
DE20101804U1
DE20101804U1 DE20101804U DE20101804U DE20101804U1 DE 20101804 U1 DE20101804 U1 DE 20101804U1 DE 20101804 U DE20101804 U DE 20101804U DE 20101804 U DE20101804 U DE 20101804U DE 20101804 U1 DE20101804 U1 DE 20101804U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headband
mobile phone
housing
attached
head
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20101804U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20101804U priority Critical patent/DE20101804U1/de
Publication of DE20101804U1 publication Critical patent/DE20101804U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/04Supports for telephone transmitters or receivers
    • H04M1/05Supports for telephone transmitters or receivers specially adapted for use on head, throat or breast

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

• ♦ ·
Beschreibung
Kopfbügel für Mobiltelefone
Es ist bekannt, Mobiltelefone mit Hilfe eines Kopfbügels am Kopf zu fixieren. Durch diese Vorrichtung sollen dem Anwender beim Telefonieren beide Hände frei gehalten werden.
Die Lösung von US5706345 beruht auf einem großzügig ausgeführten Kopfbügel, an dessen einem Ende eine Vorrichtung angebracht ist, die das Mobiltelefon aufnimmt, das andere Ende ist mit einem gepolsterten Gegenstück versehen. Dadurch lässt sich das Mobiltelefon stabil und bequem am Kopf fixieren. Da der Kopfbügel eine vom Mobiltelefon getrennte Einheit darstellt und viel Platz einnimmt, ist der Einsatz unterwegs stark eingeschränkt. Die Umrüstung des Mobiltelefons für den freihändigen Gebrauch während eines Gesprächs ist umständlich. Wenn der Kopfbügel andererseits bereits vor dem Gespräch angebracht wird, behindert er beim Wählen sowohl die Sicht auf Display und Ziffernblock als auch den Zugang zu den Tasten. Einen weiteren Nachteil stellt die dauerhafte Festlegung auf den Gebrauch des Mobiltelefons entweder am rechten oder am linken Ohr, je nach Ausführung des Kopfbügels, dar. Dadurch wird der Gebrauch eines Exemplars durch verschiedene Anwender mit unterschiedlichen Seitenpräferenzen behindert.
Eine verbesserte Lösung stellt WO9737480 vor. Bei diesem Patent ist der Kopfbügel fest mit dem Gehäuse des Mobiltelefons verbunden. Die Abmessungen, die die Gehäuse-Bügel-Kombination bei der Benutzung erreicht, werden nach dem Gebrauch durch Zusammenklappen des Bügels um eine Achse in seiner Mitte deutlich reduziert. Auch lässt sich die Konstruktion mit Hilfe eines positionierbaren Mikrofons unabhängig von der Seitenpräferenz des Anwenders verwenden. Trotzdem ragt der Bügel auch im eingeklappten Zustand noch mit seiner halben Länge aus dem Gehäuse hervor - ein Nachteil, den der Verbraucher, dem immer kleinere Mobiltelefone angeboten werden, nur schwer akzeptieren kann.
Das Patent WO0052910 ahmt durch ein aufrollbares Band, dessen eines Ende am Mobiltelefon befestigt ist und das über den Kopf gelegt wird, einen Kopfbügel nach. Das dem Mobiitelefon gegenüberliegende Ende wird mit einer Schlaufe am Ohr befestigt. Abgesehen davon, dass die entsprechende Schlaufe keine feste Verankerung des Bandes gewährleistet, lässt sich mit dem Band auch keine ausreichende Fixie-
rung des Mobiltelefons am Ohr erreichen, da ein ausreichender Druck gegen das Ohr, wie ihn etwa ein Kopfbügel auszuüben vermag, von einem Band, dass sich auf engem Raum zusammenrollen lässt, kaum aufgebracht werden kann. Deswegen ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit des Verwenders nicht gewährleistet; insbesondere beim Drehen oder Neigen des Kopfes ist die Fixierung nicht stabil. Die verwendete Ohrschlaufe stellt außerdem ein ästhetisches Problem dar, das insbesondere bei der Nutzung eines Mobiltelefons in der Öffentlichkeit stark ins Gewicht fällt.
Patent US6130953 zeigt eine Lösung, bei der der Kopfbügel einer Hörsprechgarnitur um zwei Schwenkgelenke gefaltet werden kann. Die Ausdehnung des Kopfbügels lässt sich durch das Einfalten erheblich reduzieren. Da die Achsen der Schwenkgelenke allerdings parallel zur Krümmungsachse des Kopfbügels verlaufen, liegen sich im eingefalteten Zustand konvexe und konkave Kopfbügelabschnitte direkt gegenüber, anstatt dass die konvexen Abschnitte ineinander gelegt werden könnten. Dadurch ist die Platzersparnis nicht optimal und die Vorrichtung für den mobilen Gebrauch schlecht verwendbar. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich der gefaltete Kopfbügel vor dem Ohrhörer befindet und damit das Telefonieren behindert.
Aufgabe der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die einerseits im Gebrauchszustand eine so stabile Fixierung des Mobiltelefons am Kopf ermöglicht, dass gewährleistet ist, dass der Benutzer während des Telefonierens beide Hände für andere Aktivitäten frei hat und die bei leichten Arbeiten erforderlichen Kopfbewegungen ausführen kann, ohne dass das Mobiltelefon verrutscht, und die andererseits im Nichtgebrauchszustand weder die Ausmaße des Mobiltelefongehäuses wesentlich verändert noch die gewohnte Verwendung des Mobiltelefons, vor allem beim Wählen und beim Blick auf das Display, beeinträchtigt, so dass die Vorrichtung bequem dauerhafter Bestandteil des Mobiltelefons sein kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass das Mobiltelefon so am Kopf fixiert wird, dass es auch bei Bewegungen, die zur Verrichtung leichter Arbeiten erforderlich sind, nicht verrutscht. Dadurch bleiben beide Hände des Anwenders für andere Aktivitäten während des Telefonierens frei.
Da der Kopfbügel im eingefalteten bzw. zusammengeschobenen Nichtgebrauchszustand am Gehäuse anliegt und die Ausmaße des Gehäuses nicht wesentlich verändert, wird es dem Anwender erleichtert, ein Gespräch ohne umständliche Vorbereitung und den beim Wählen störenden, in Gebrauchsbereitschaft gebrachten Kopfbügel zu beginnen und erst während des Gesprächs zu entscheiden, ob er den Kopfbügel einsetzen will. Damit wird eine Behinderung des gewohnten spontanen Einsatzes des Mobiltelefons vermieden und die Adaptationsschwelle des Verbrauchers gesenkt.
Von Vorteil für die Adaption durch den Verbraucher ist auch, dass der Kopfbügel im Nichtgebrauchszustand die Konturen des Mobiltelefons nicht wesentlich verändert, vor allem die Länge des Gerätes wird kaum beeinflusst. Wird der eingezogene Kopfbügel sogar noch in die Gehäuseform integriert, vermag die Lösung auch höheren ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden.
Da das Mobiltelefon ohne Wechsel des Kopfbügels - lediglich durch Verstellen des Einstellwinkels zum Mobiltelefon - wahlweise am rechten oder linken Ohr fixiert werden kann, kann die Erfindung von unterschiedlichen Anwendern unabhängig von ihrer Seitenpräferenz verwendet werden. Auch diese Eigenschaft fördert den Nutzen der dauerhaften Befestigung der Vorrichtung am Mobiltelefon.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Vorrichtung den Einsatz von Mobiltelefonen und drahtlosen Telefonen im Bürobereich deutlich fördern kann, da - bei Verwendung der Erfindung - während eines Gesprächs mit Mobiltelefon oder drahtlosem Telefon Unterlagen durch den Anwender leichter gesucht, durchgeblättert, kopiert und gefaxt werden können, wobei häufig erhebliche Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Die selbst in Gebäuden eine Reichweite von mehr als 50 m erreichenden drahtlosen Telefone mit Basisstation übertreffen in Kombination mit der Erfindung die Leistungsfähigkeit einer Freisprechanlage oder eines herkömmlichen drahtlosen Headsets mit Basisstation (Reichweite ca. 10 m) bei weitem, auch was die Verfügbarkeit der Telefontastatur sowie die Kostengünstigkeit angeht.
Es ist weiterhin von Vorteil, den Kopfbügel an dem Ende, das dem Mobiltelefon gegenüber
liegt, mit einem leicht gepolsterten Gegenstück in Form eines querliegenden Balkens zu versehen, der den Sitz des Kopfbügels auf dem Kopf verbessert und stabilisiert. Außerdem von Vorteil ist es, das letzte Segment des Kopfbügels mit einem
Schiebemechanismus auszustatten, mit dem sich die Maße des Kopfbügels an Form und Größe des Kopfes anpassen lassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren 1 und 2 erläutert. Es zeigen
Fig. 1: den Kopfbügel in der zusammenklappbaren Ausführung im Gebrauchszustand
Fig. 2: den Kopfbügel in der zusammenklappbaren Ausführung im Nichtgebrauchszustand
In den Figuren ist der Kopfbügel an einem Mobiltelefon befestigt dargestellt. Das eine Ende des Kopfhörerbügels ist an der Gehäuserückseite eines Mobiltelefons (4), etwa in Höhe der Lautsprechermuschel (5), befestigt, und zwar drehbar um eine Drehachse (1) senkrecht zur Gehäuserückseite, so dass das Mobiltelefon bei konstanter Positionierung des Kopfbügels am Kopf unterschiedliche Anstellwinkel im Verhältnis zum Kopf einnehmen kann, um damit das Mikrofon am Ende des Mobiltelefons passend auf Mundhöhe einstellen zu können. Durch eine Vielzahl von Einrastpositionen unterstützt, lässt sich das Mobiltelefon im jeweils gewünschten Einstellwinkel fixieren.
Eine weitere Drehachse (2) im Befestigungsbereich des Kopfbügels erlaubt es, den Kopfbügel beim Drehen von der Nichtgebrauchs- in die Gebrauchsposition (um die vorgenannte Achse) - und umgekehrt - vom Gehäuse wegzuklappen oder ihn eng an das Gehäuse anzulegen. Ein Rückholmechanismus an dieser Achse, etwa in Form einer Zugfeder, drückt den Kopfbügel an das Gehäuse, so dass der Kopfbügel in der Nichtgebrauchsposition eng an dem Gehäuse anliegt und in der Gebrauchsposition an das Gehäuse gedrückt wird, um der Verbindung zwischen Kopfbügel und Gehäuse mehr Stabilität zu verleihen.
Der Kopfbügel selbst besteht aus mehreren (vorzugsweise drei oder fünf) etwa gleichlangen kreissegmentförmigen elastischen Segmenten (6, 8, 10), die über jeweils eine Drehachse (7, 9) miteinander so verbunden sind, dass sie sich ineinanderklappen lassen. Die kreissegmentförmigen Teile (6, 8, 10) bilden in ausgeklapptem (also dem Gebrauchs-) Zustand gemeinsam den Kopfbügel und damit etwa einen Zweidrittelkreis.
Die" Drehachsen (7, 9), über die jeweils zwei der Kopfbügelsegmente miteinander verbunden sind, sind mit einer Einrastvorrichtung ausgestattet, die dafür sorgt, dass die Kopfbügelsegmente in der Nichtgebrauchs- bzw. in der Gebrauchsstellung einrasten.
Am dem dem Mobiltelefon gegenüber liegenden Ende des Kopfbügels, also am letzten Kopfbügelsegment (10), befindet sich eine gepolsterte balkenförmige Stütze (11), die einen besseren Halt am Kopf vermittelt. Zur besseren Orientierung des Betrachters ist die Antenne eingezeichnet (3).
In einer zweiten möglichen Ausführung lässt sich die Länge des letzten Kopfbügelsegments durch eine schienenartige Konstruktion variieren, damit der Anwender die Länge des Kopfbügels für den besseren Sitz am Kopf anpassen kann.
Eine dritte mögliche Ausführung entspricht Ausführung 1, mit dem Unterschied, dass die kreissegmentförmigen Kopfhörerbügelteile nicht jeweils durch eine Drehachse verbunden sind, sondern in teleskopartiger Form so angeordnet sind, dass sie für den Nichtgebrauchszustand ineinandergeschoben bzw. für den Gebrauchszustand auseinandergezogen werden. Dabei entfällt die Schiene zur Verlängerung bzw. Verkürzung des letzten Kopfbügelsegments, da die Länge des Kopfhörerbügels durch die teleskopartige Konstruktion variiert werden kann.
Eine vierte mögliche Ausführung entspricht Ausführung 1, 2 und 3, mit dem Unterschied, dass die Befestigung des Kopfbügels nicht dauerhaft ist. Der Kopfbügel lässt sich bei Bedarf leicht und ohne Werkzeug auf das Mobiltelefon aufstecken. Dazu befindet sich am Kopfbügel eine Verankerung, die sich auf die Gehäuserückseite des Mobiltelefons aufstecken lässt.

Claims (2)

1. Kopfbügel für Mobiltelefone, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Kopfbügel um zwei Achsen (1, 2) drehbar am Mobiltelefon (4) angebracht ist und aus mehreren konvexen, etwa gleich langen Segmenten (6, 8, 10) gleicher Form besteht, die sich für die Ruheposition ineinanderklappen bzw. teleskopartig ineinanderschieben und anschließend platzsparend längs an das Gehäuse anlegen lassen.
2. Kopfbügel nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfbügel eine separate Ausrüstung darstellt, die sich einfach und ohne Werkzeug an dem Mobiltelefon haltbar anbringen lässt.
DE20101804U 2001-02-02 2001-02-02 Kopfbügel für Mobiltelefone Expired - Lifetime DE20101804U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10241580A1 (de) * 2002-09-07 2004-03-18 Deutsche Telekom Ag Kopfbügel für Funktelefone
DE102006027084A1 (de) * 2006-06-10 2007-12-13 Solti, Alexander Freisprecheinrichtung
DE102007037412A1 (de) 2007-08-08 2009-02-26 Alexander Solti Bügel, insbesondere für eine Freisprechhalterung für ein Mobiltelefon, und Herstellungsverfahren

Cited By (4)

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DE10241580A1 (de) * 2002-09-07 2004-03-18 Deutsche Telekom Ag Kopfbügel für Funktelefone
DE102006027084A1 (de) * 2006-06-10 2007-12-13 Solti, Alexander Freisprecheinrichtung
DE102006027084B4 (de) * 2006-06-10 2008-01-31 Solti, Alexander Freisprecheinrichtung
DE102007037412A1 (de) 2007-08-08 2009-02-26 Alexander Solti Bügel, insbesondere für eine Freisprechhalterung für ein Mobiltelefon, und Herstellungsverfahren

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