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DE20101673U1 - Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer - Google Patents

Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer

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DE20101673U1
DE20101673U1 DE20101673U DE20101673U DE20101673U1 DE 20101673 U1 DE20101673 U1 DE 20101673U1 DE 20101673 U DE20101673 U DE 20101673U DE 20101673 U DE20101673 U DE 20101673U DE 20101673 U1 DE20101673 U1 DE 20101673U1
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drive wheel
handle
operating
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wheel
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DE20101673U
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Publication date
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    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/02Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person
    • A61G5/021Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person having particular propulsion mechanisms
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Description

Anmelder:
Heinz Stiller Schwarze-Brüder-Straße 1
44137 Dortmund
Anmelder-Nr.
Bezeichnung: Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer
-3-
Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer
Die Erfindung hat eine Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer zum Gegenstand.
Von Hand des Rollstuhlfahrers angetriebene Rollstühle verfügen über den Laufrädern zugeordnete Treibräder, die mit den Felgen der Laufräder über sich zwischen den Treibrädern und den Felgen der Laufräder erstreckende Streben zusammengefasst sind. Der Rollstuhlfahrer verfährt den Rollstuhl mit Hilfe seiner an den Treibrädern angesetzten Hände. Als vom Rollstuhlfahrer nachteilig empfunden wird hierbei in erster Linie der vergleichsweise geringe Querschnitt der Treibräder, dann auch die von den Laufrädern ausgehende Verschmutzung seiner Hände, mit denen er auf die Treibräder einwirkt.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, insoweit Abhilfe zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer ingestalt eines das dem Laufrad zugeordnete Treibrad eingrenzenden, von Hand gegen Federdruck gegen das Treibrad anstellbaren zweiteiligen Betätigungsgriffs gelöst, der auf einem Gestänge aufsitzt, das einen an der Laufradnabe drehbeweglich gelagerten, über das Treibrad vorspringenden Ansatz durchsetzend, an seinem vom Betätigungsgriff abgekehrten Überstand über die Laufradnabe mit einem bodenfreien Kontergewicht versehen ist.
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Betätigungshilfe ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 7.
Der für die Betätigung des Treibrades vorgesehene Griff ist voluminöser und liegt aufgrund dessen besser in der an ihn angelegten Hand des Rollstuhlfahrers. Zumal wenn an den das Treibrad in der Vertikalen eingrenzenden Griffschalen des Betätigungsgriffs auf
-A-
der dem Laufrad zugewandten Seite eine Schulter ausgebildet ist, wirkt das einer Verschmutzung der vom Rollstuhlfahrer am Betätigungsgriff angesetzten Hand durch Berührungskontakt mit dem Laufrad entgegen.
Zum Verfahren des Rollstuhls setzt der Rollstuhlfahrer seine Hände an den Betätigungsgriffen beidseits des Rollstuhls an, überführt die obere Griffschale gegen die Wirkung der sich zwischen der unteren Griffschale und der oberen Griffschale erstreckenden, die obere Griffschale von der unteren Griffschale abspreizenden Federn in Klemmlage, in der bei entsprechender Beugung der Arme des Rollstuhlfahrers den Treibrädern und damit dann auch den Laufrädern die das gewünschte Verfahren des Rollstuhls bewirkende Drehung vermittelt wird. Nach Durchlaufen des durch die Armstreckung bestimmten Hubs löst der Rollstuhlfahrer seine Hände wieder von den Betätigungsgriffen. Bei entspannten, also außer Eingriff der Treibräder gelangten Betätigungsgriffen verschwenken diese unter der Einwirkung der Kontergewichte zurück in ihre Ausgangslage, in der der Rollstuhlfahrer seine Hände an den Betätigungsgriffen im gewünschten Umfang zum wiederholten Malen das fortschreitende Verfahren des Rollstuhles bewirkend ansetzt.
Was die untere Griffschale des Betätigungsgriffs betrifft, bedarf es einer Wechselwirkung zwischen ihr und dem Treibrad nicht, sie hat vielmehr die Funktion eines Gegenlagers für die Feder, unter deren Einwirkung die obere Griffschale von der unteren Griffschale abgespreizt wird. Zwischen der oberen gegen das Treibrad zur Anlage kommenden Griffschale und dem Treibrad kann bei gegen das Treibrad verlagerter Griffschale Formschluß über eine wechselseitige Verzahnung vorgesehen sein. In der Regel wird man sich jedoch Reibschlusses zwischen der oberen Griffschale und dem Treibrad bedienen.
Soweit Betätigungshilfen ingestalt von vom Rollstuhlfahrer anzulegenden Handschuhen angeboten werden, erbringen diese die gewünschten Effekte nicht, allenfalls eine Verringerung der Verschmutzung der Hände des Rollstuhlfahrers, vielfach stehen Sie im Bedarfsfall dann auch nicht zur Verfügung. Mit aus dem Treibrad vorspringenden Nocken als Betätigungshilfe wird noch nicht einmal der Verschmutzung der vom Rollstuhlfahrer an das Treibrad angelegten Hände vermieden.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von in ganz schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispielen weitergehend erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die erfindungsgemäße Laufrad-Treibrad-
Kombination mit Betätigungshilfe in
schaubildlicher Darstellung,
Figur 2 eine geringfügig abgewandelte Version des
Anmeldungsgegenstandes in Ansicht,
Figur 3 Schnitte nach Linie III-III in Figur 2,
einmal der Betätigungsgriff in gelösten Zustand,
einmal der Betätigungsgriff in Eingriff mit dem
Treibrad,
Figur 4 entsprechende Schnitte nach Linie FV-IV
in Figur 3.
Die aus den Figuren 1 und 2 entnehmbare Laufrad-Treibrad-Kombination besteht zum einen aus dem Laufrad 11, dessen mit der Bereifung 112 versehenen Felge 111 über Speichen 114 mit der auf die entsprechende Achse des Rollstuhlkorpus aufsteckbaren Nabe 113 zusammengefaßt sind. Vorgelagert ist dem Laufrad 11 in coaxialer Anord-
-6-
nung das einen geringeren Durchmesser als das Laufrad 11 aufweisende Treibrad 21. Das Treibrad 21 ist mit dem Laufrad 11 über sich zwischen dem Treibrad 11 und der Felge 111 des Laufrads 11 erstreckende Stege 211 zusammengefaßt. Das Treibrad 21 läuft somit synchron mit dem Laufrad 11. Über das Treibrad 21 ist das Laufrad 11 unter Einwirkung auf das Treibrad 21 antreibbar, und zwar sowohl im Sinne des Pfeiles A als auch im Sinne des Pfeiles A' in Figur 1.
Die erfindungsgemäße Betätigungshilfe für das Treibrad 21 besteht aus einem Gestänge 31, 3&Ggr;, das ein der Laufradnabe 113 drehbeweglich zugeordnetes Lager 32 durchsetzend, einen Ends mit dem zweiteiligen, mit dem Treibrad 21 in Wechselwirkung tretenden Betätigungsgriff 34, 34' versehen ist und anderen Ends mit einem bodenfreien Kontergewicht 33. Die obere bzw. außen liegende Griffschale 34' des Betätigungsgriffs 34, 34' befindet sich im Ausgangszustand unter der Einwirkung von sich zwischen ihr und der unteren auf dem Gestänge 31 aufsitzenden Griffschale 34 des Betätigungsgriffs 34, 34' außer Eingriff des Treibrades 21 (Figuren 3 und 4, jeweils die untere Darstellung). Unter der Einwirkung der am Betätigungsgriff 34, 34' angesetzten Hand des Rollstuhlfahrers ist die obere Griffschale 34' unter Überwindung der den die obere Griffschale 34' von der unteren Griffschale 34 abspreizenden Federn 36, 36' innewohnenden Kraft gegen das Treibrad 21 absenkbar (Pfeil B in Figur 1) und das Treibrad 21 bei entsprechender Streckung des Armes des Rollstuhlfahrers unter Mitnahme des Laufrades 11 in das Verfahren des Rollstuhls bewirkende Drehung versetzbar. Löst der Rollstuhlfahrer nach Durchlaufen des Armhubs die Hand vom Betätigungsgriff 34, 34' hebt die obere Griffschale 34' wiederum vom Treibrad 21 ab, womit der Rücklauf des Betätigungsgriffs 34, 34' unter der Einwirkung des Kontergewichts 33 in seine Ausgangslage, also die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Scheitellage, möglich wird, aus der der Betätigungsgriff 34, 34' nach erneuter Überführung der oberen Griffschale 34' des Betätigungsgriffs 34, 34' in Eingriffsstellung wiederum in Fahrtrichtung unter einhergehender fortgesetzter Drehung des Treibrades 21 und damit dann auch des Laufrades 11 dem Armhub des Rollstuhlfahrers entsprechend verlagert wird, bis das Fahrziel erreicht ist.
• ·
• ·
-7-
Der Betätigungsgriff 34, 34' ist erkennbar voluminöser als das Treibrad 11, er lässt sich allein schon deshalb vom Rollstuhlfahrer leichter handhaben, als das beim unmittelbaren Ansetzen der Hand des Rollstuhlfahrers am Treibrad 21 der Fall ist. Überstände 37, 37' in den Endbereichen der Griffschale 34 und 34' des Betätigungsgriffs 34, 34' erleichtern die Orientierung der Hand des Rollstuhlfahrers auf den Betätigungsgriff. An den Griffschalen 34 und 34' auf der dem Laufrad 11 zugewandten Seite ausgebildete Schultern 38 blockieren den Durchgriff der am Betätigungsgriff 34, 34' angesetzten Hand des Rollstuhlfahrers zum Laufrad 11 hin, sie tragen somit zur Unterbindung der Verschmutzung der am Betätigungsgriff 34, 34' angesetzten Hand des Rollstuhlfahrers bei.

Claims (7)

1. Betätigungshilfe für Rollstuhlfahrer, gekennzeichnet durch einen das dem Laufrad zugeordnete Treibrad eingrenzenden, von Hand gegen Federdruck gegen das Treibrad anstellbaren, zweiteiligen Betätigungsgriff, der auf einem Gestänge aufsitzt, das einen an der Laufradnabe drehbeweglich gelagerten, über das Treibrad vorspringenden Ansatz durchsetzt und ein dem vom Betätigungsgriff abgekehrten Überstand über die Laufradnabe bodenfrei zugeordnetes Kontergewicht.
2. Betätigungshilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffschalen des Betätigungsgriffs das Treibrad in der Vertikalen eingrenzen.
3. Betätigungshilfe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, gekennzeichnet durch Reibschluß zwischen Treibrad und Betätigungsgriff herbeiführende Griffschalen.
4. Betätigungshilfe nach Anspruch 1 oder Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Anlageflächen der Griffschalen als im angestellten Zustand in Eingriff mit einem am Treibrad ausgebildeten Zahnkranz bringbare Zahnstange ausgebildet ist.
5. Betätigungshilfe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche der innen liegenden Griffschale als Zahnstange ausgebildet ist und das Treibrad dementsprechend einen Innenzahnkranz aufweist.
6. Betätigungshilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffschalen beidends mit nach außen orientierenden Überständen versehen ist.
7. Betätigungshilfe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die außen liegende Griffschale auf der dem Laufrad zugewandten Seite eine Schulter aufweist.
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CN103767837B (zh) * 2014-01-10 2015-11-18 河南科技大学第一附属医院 一种多功能轮椅
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US5037120A (en) * 1989-12-26 1991-08-06 Parisi Paul J Wheelchair manual drive mechanism
DE19819807A1 (de) * 1998-05-04 1999-11-11 Johannes Heyen Handantrieb für Krankenrollstuhl
WO2000042965A1 (en) * 1999-01-25 2000-07-27 Mitchell Raymond L Wheelchair propulsion kit

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DE10111583A1 (de) 2002-08-22

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