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DE19819807A1 - Handantrieb für Krankenrollstuhl - Google Patents

Handantrieb für Krankenrollstuhl

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Publication number
DE19819807A1
DE19819807A1 DE1998119807 DE19819807A DE19819807A1 DE 19819807 A1 DE19819807 A1 DE 19819807A1 DE 1998119807 DE1998119807 DE 1998119807 DE 19819807 A DE19819807 A DE 19819807A DE 19819807 A1 DE19819807 A1 DE 19819807A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
wheelchair
lever arm
manual drive
centering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998119807
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Heyen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998119807 priority Critical patent/DE19819807A1/de
Publication of DE19819807A1 publication Critical patent/DE19819807A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/02Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person
    • A61G5/021Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person having particular propulsion mechanisms
    • A61G5/022Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person having particular propulsion mechanisms acting on wheels, e.g. on tires or hand rims
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/02Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person
    • A61G5/024Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs propelled by the patient or disabled person having particular operating means
    • A61G5/025Levers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß handangetriebene und mit einem Greifreifen ausgestattete Krankenrollstühle nur auf ebenen Strecken gefahren werden können, weil die Armkraft der Kranken meistens nicht ausreicht, um Steigungen zu überwinden. Auch längere Strecken sind kaum zu bewältigen.
Der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Handantrieb zu schaffen, bei dem deutlich weniger Arm kraft aufgewendet werden muß.
Dieses Problem wird durch die in Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Insbesondere durch die langen Hebelarme. Im Vergleich mit den Greifreifen, bewir­ ken sie ein größeres Drehmoment auf die Räder.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß der Rollstuhlfahrer weniger Kraft aufwenden muß, um sein Fahrzeug anzutreiben. Jetzt kann er besser leichte Steigungen überwinden. Außerdem wird, durch die Anordnung der Hebelarmhandgriffe, die Schulter- und Armmuskulatur des Fahrers weniger belastet. Ein anderer Vorteil ist, daß diese Vorrichtung nachträglich an unterschiedlichen Fabrikaten und Typen angebaut werden kann.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in Patentanspruch 2 angegeben. Hier nimmt ein Freilauf die Lagerung des Hebelarms am Radmittelpunkt auf (zeichnerisch nicht dargestellt). Wobei dann Gummibacken mit Klemmvorrichtung entfallen. Diese Variante ist hauptsächlich für sportlich beanspruchte Rollstühle vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Fig. 1 bis 3 in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht des kompletten Rollstuhls 5
Fig. 2 eine Teilansicht des Rollstuhlrades 8 mit der neuen Antriebsvorrichtung in vergrößertem Maßstab
Fig. 3 eine Schnittansicht aus Fig. 2.
In den Figuren ist der Handantrieb mit Hebelarm 2, Gummibacken 3, Zentrierhebel 6 und Schalthebel 9 dargestellt. Er wird an beiden Rollstuhlrädern montiert. Weil die Vorrichtung als Nachrüsteinheit für vorhandene Stühle gedacht ist, läßt sie sich auf verschiedenen Größen und Typen einrichten siehe 15. Aus diesem Grund ist die Zentrierhebellagerung 10 an den Speichen 11 befestigt. Der Hebelarm 2 ist in neutraler Stellung dargestellt. Wenn der Rollstuhlfahrer ihn in Fahrtrichtung nach vorne bewegt, kippt er um den Drehpunkt 17 und die Gummibacken 3 klemmen sich auf den Greifring 4 fest. Wird nun der Hebelarm 2 weiter nach vorne bewegt dann treibt man damit über den Greifring 4 den Rollstuhl an. Zum Nachfassen wird der Hebelarm 2 zurückgezogen. Damit sich die Gummibacken aber nicht in der Gegenrichtung festklemmen, schlägt der Hebelarm 2 in der neutralen Stellung gegen einen Anschlag 18 am Zentrierhebel 6. Dadurch werden der Hebelarm 2 und der Zentrierhebel 6 komplett zurückgezogen. Und zwar soweit, wie die Armbewegungen des Rollstuhlfahrers es zulassen. Das wiederum ist dann der Ausgangspunkt für die nächste Vorwärtsbewegung.
Zum Bremsen werden die Schalthebel 9 gezogen. Dies bewirkt, daß die Anschläge 18 die Kippbewegung in die Gegenrichtung freigeben. Die Gummibacken 3 erzeugen jetzt eine Bremswirkung auf den Greifreifen 4. Auch das Lenken des Rollstuhls wird durch das Festklemmen der Gummibacken 3 auf einem der Greifringe 4 ermöglicht.
Zum Rückwärtsfahren werden, wie beim Bremsen, die Schalthebel 9 gezogen und festgehalten. Die Anschläge 18 schalten sich dadurch um. Wenn nun an den Hebelarmen 2 gezogen und nachgefaßt wird, bewegt sich der Rollstuhl rück­ wärts.
Mit der Erfindung wird der manuelle Antrieb von Rollstühlen erheblich erleichtert. Es muß weniger Kraft aufgewendet werden. Rampen und Steigungen können jetzt ohne fremde Hilfe leichter überwunden werden. Für Behinderte ist das eine Verbesserung der Lebensqualität.

Claims (2)

1. Handantrieb für Krankenrollstuhl dadurch gekennzeichnet,
  • - daß durch eine kleine Kippbewegung (1) des Hebelarms (2) sich zwei Gummibacken (3) auf den Greifring (4) des Rollstuhls (5) festklemmen und durch das Weiterbewegen des Hebelarms (2), der Rollstuhl (5) angetrieben wird.
  • - daß durch einen Zentrierhebel (6) der Hebelarm (2) im Radmittelpunkt (7) fixiert ist.
  • - daß beide Räder (8) des Rollstuhls (5) den Handantrieb erhalten.
  • - daß durch Betätigen eines Schalthebels (9) das Vorwärts- und Rückwärtsfahren sowie das Bremsen ermöglicht wird.
  • - daß die Lagerung (10) des Zentrierhebels (6) an den Radspeichen (11) befestigt werden kann.
  • - daß der Hebelarm (2) in seiner Länge (12) verstellbar ist.
  • - daß der Hebelarm (2) bei Nichtbenutzung:
    • a) auf einen Bügel (13) abgelegt wird,
    • b) durch das Lösen einer Schraube (14) die ganze Vorrichtung abgebaut werden kann.
  • - daß die Vorrichtung durch das Verstellteil (15) an unterschiedliche Greifringdurchmesser (16) angepaßt werden kann.
2. Handantrieb hach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Gummibacken (3) mit Klemmvorrichtung durch einen am Radmittelpunkt (7) gelagerten Freilauf ersetzt werden können (zeichnerisch nicht dargestellt).
DE1998119807 1998-05-04 1998-05-04 Handantrieb für Krankenrollstuhl Withdrawn DE19819807A1 (de)

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Cited By (3)

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